Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 31332 HB
Eingetragen
4.5.2016
Branche
Reparatur und Instandhaltung von MaschinenReparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Betrieb, Wartung, Instandhaltung und Reparatur von Offshore Windenergieanlagen und die Erbringung jeglicher mit dieser Tätigkeit verbundener Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wei Ceng
seit 24.6.2025
Prokura
Marcel Couvé
seit 24.6.2025
Prokura
Ming Wan
seit 15.3.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
WindMW GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WindMW Service GmbH

Bremerhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die WindMW Service GmbH, Bremerhaven, ist beim Amtsgericht Bremen unter der Handelsregisternummer HRB 31332 gemeldet.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gesellschaft wird in einem von der WindMW GmbH, Zossen, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen (kleinster Kreis von Unternehmen), der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird.

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen stellt die China Three Gorges Corporation, Beijing / China, auf, der auf der Website dieser Gesellschaft veröffentlicht wird (https://www.ctg.com.cn/).

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Grundsätze für die Bilanzierung oder Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der Gesellschaft werden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Nennwerten bilanziert. Bei streitbefangenen Forderungen werden Wertberichtigungen auf den vorsichtig geschätzten beizulegenden Wert vorgenommen.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdverbindlichkeiten werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Verpflichtung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (siehe Anlage zum Anhang).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie bestehen in voller Höhe von 4.835 T€ (Vorjahr: 4.528 T€) gegen die Gesellschafterin WindMW GmbH, Zossen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Sicherheitseinlagen und haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen in Höhe von 1.248 T€ (Vorjahr: 1.027 T€), mit einem Betrag von 130 T€ (Vorjahr: 132 T€) Urlaubsrückstellungen sowie in Höhe von 320 T€ (Vorjahr: 264 T€) Bonusrückstellungen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden solche aus Steuern von 84 T€ (Vorjahr: 79 T€) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von 6 T€ (Vorjahr: 4 T€) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse in Höhe von 20.059 T€ (Vorjahr: 19.956 T€) resultieren mit einem Betrag von 20.022 T€ (Vorjahr: 19.896 T€) im Wesentlichen aus dem Servicevertrag mit der Gesellschafterin WindMW GmbH.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe 226 T€ (Vorjahr: 343 T€) im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 85 T€ (Vorjahr: 40 T€) aus Rechnungseingängen in 2023 für Leistungen aus 2022, die in den Rückstellungen zum Stichtag nicht ausreichend erfasst waren.

Sonstige Angaben

Durchschnittlich 101 (Vorjahr: 99) Mitarbeiter waren im abgelaufenen Geschäftsjahr für die Gesellschaft tätig, 52 (Vorjahr: 50) davon auf Helgoland und 49 (Vorjahr: 49) in Bremerhaven.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus längerfristig laufenden Leasingverträgen. Sie belaufen sich insgesamt auf 63 T€.

Die Gesellschaft haftet aufgrund einer Garantie, begrenzt auf ihr das gezeichnete Kapital übersteigende Reinvermögen, für die Verpflichtungen der WindMW GmbH aus von diesen begebenen Schuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen sowie aus einer von einem Kreditinstitut gestellten Bürgschaft. Die Verbindlichkeiten der WindMW GmbH hieraus beliefen sich am Bilanzstichtag auf 390.100 T€ (Vorjahr: 471.551 T€), die Bankbürgschaft ist zu maximal 55.000 T€ besichert. Darüber hinaus hat die Gesellschaft hierfür einer Globalzession betreffend ihrer Forderungen eingewilligt sowie ihre Bankguthaben verpfändet.

Vor dem Hintergrund der erwarteten positiven Ertrags- und Finanzlage der WindMW GmbH nach vollständiger Inbetriebnahme des Windparks und erfolgreicher Umfinanzierung in 2015 ist eine Inanspruchnahme der Gesellschaft aus den gestellten Sicherheiten unwahrscheinlich.

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Sebastian Schmidt, Bremerhaven. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Schmidt ist hauptberuflich als Geschäftsführer der WindMW GmbH, Zossen, tätig.

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss von 935 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bremerhaven, den 21. Februar 2024

Sebastian Schmidt, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.203,00 59.928,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 769.555,00 690.861,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.771,18 19.333,17
893.326,18 710.194,17
1.022.529,18 770.122,17
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 171.140,97 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.834.647,40 4.558.106,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 29.440,50 27.956,90
5.035.228,87 4.586.063,12
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.569.343,42 971.414,46
6.604.572,29 5.557.477,58
7.627.101,47 6.327.599,75

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.393.996,69 3.355.935,17
III. Jahresüberschuss 934.745,49 1.038.061,52
5.353.742,18 4.418.996,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 193.102,84 253.885,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.828.337,82 1.564.504,67
2.021.440,66 1.818.389,67
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 111.585,65 1.607,87
2. Sonstige Verbindlichkeiten 140.332,98 88.605,52
251.918,63 90.213,39
7.627.101,47 6.327.599,75

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022 Abweichung
1. Umsatzerlöse 20.058.818,75 19.956.204,99 102.613,76
2. Sonstige betriebliche Erträge 749.552,06 603.941,29 145.610,77
(davon aus der Währungsumrechnung € 0,00; Vorjahr € 48,51)
20.808.370,81 20.560.146,28 248.224,53
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.864.013,64 5.847.350,60 16.663,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.336.353,12 1.189.017,79 147.335,33
(davon für Altersversorgung € 18.331,06; Vorjahr € 18.922,00)
7.200.366,76 7.036.368,39 163.998,37
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 349.466,07 206.118,37 143.347,70
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.905.930,09 11.825.256,24 80.673,85
(davon aus der Währungsumrechnung € 3.066,24; Vorjahr € 6.866,13)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 500,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 417.294,40 454.235,76
8. Ergebnis nach Steuern 934.813,49 1.038.167,52 -103.354,03
9. Sonstige Steuern 68,00 106,00
10. Jahresüberschuss 934.745,49 1.038.061,52
Ergebnis vor Steuern 1.352.107,89 1.492.403,28 -140.295,39
operative Aufwendungen 19.106.296,85 18.861.624,63 244.672,22

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.898,16 116.407,51 0,00 370.305,67
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.648.065,77 381.028,56 1,00 2.029.093,33
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.333,17 104.438,01 0,00 123.771,18
1.667.398,94 485.466,57 1,00 2.152.864,51
1.921.297,10 601.874,08 1,00 2.523.170,18
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 193.970,16 47.132,51 0,00 241.102,67
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 957.204,77 302.333,56 1,00 1.259.537,33
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
957.204,77 302.333,56 1,00 1.259.537,33
1.151.174,93 349.466,07 1,00 1.500.640,00
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.203,00 59.928,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 769.555,00 690.861,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.771,18 19.333,17
893.326,18 710.194,17
1.022.529,18 770.122,17

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

A. Geschäftsmodell

Die WindMW Service GmbH (WMWS), mit Sitz in Bremerhaven, ist eine 100 %ige Tochter der WindMW GmbH, der Eigentümerin und Betreiberin des Windparks Meerwind Süd|Ost (Meerwind). Sie wurde im Jahr 2016 gegründet, um Dienstleistungen im Bereich Wartung und Service in Offshore Windparks (vornehmlich Meerwind) anzubieten. Die WMWS bildet zusätzlich Personen aus dem Offshore-Sektor weiter und im administrativen Sektor aus.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums.

Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren Raums 1.

1 Kurzfassung des Jahresgutachtens 2023/24: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kurzfassung.pdf

Nachdem das Jahr 2022 von Rekordwerten geprägt war, stabilisierte sich das Niveau der Strommarktpreise seit Beginn des Jahres 2023. Die Offshore-Windenergie hat in 2023 mit einem Anteil in Höhe von 5,2 % zur Stromerzeugung in Deutschland beigetragen. Im Jahresverlauf 2023 wurden 23,5 TWh Strom erzeugt. Die Stromerzeugung durch Offshore-Windenergie lag im Vergleich zum Vorjahr auf einem niedrigeren Niveau. Es wurde ca. 4,9 % weniger Strom als in 2022 (24,7 TWh) eingespeist. 2 2

2 Status-des-Offshore-Windenergieausbaus_Jahr-2023

Auf (Meerwind Süd | Ost) mit seinen 288 MW Nennleistung entfielen somit ca. 4,8 Prozent der gesamten Stromerzeugung des Jahres 2023.

II. Geschäftsverlauf und Wirtschaftliche Lage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 liegen durch ein erhöhtes Auftragsvolumen der Muttergesellschaft mit TEUR 20.059 leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 19.956) und übertrafen damit die Erwartungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhen sich aufgrund von erhaltenen Fördergeldern und Weiterberechnungen des Hotelbereiches im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 146 auf TEUR 750.

Die operativen Aufwendungen 3 des Geschäftsjahres 2023 sind im Verhältnis der zusätzlich erbrachten Leistungen des Dienstleistungsvertrages um TEUR 388 leicht gestiegen. Hauptursächlich ist hier ein erhöhter Personalbedarf im Rahmen einer großen Reparaturmaßnahme der Muttergesellschaft zu nennen.

3 Bestehend aus dem Personalaufwand, Abschreibungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Insgesamt konnte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 1.352 (Vorjahr: TEUR 1.492) und ein Jahresüberschuss von TEUR 935 (Vorjahr: TEUR 1.038) realisiert werden. Dies entsprach den Erwartungen.

Die Aktiva fallen im Wesentlichen aufgrund der mehr erbrachten Leistungen um TEUR 1.300 höher aus als im Vorjahr.

Der positive Eigenkapitaltrend setzt sich auch im Geschäftsjahr 2023 weiter fort. Es wird Eigenkapital in Höhe von TEUR 5.354 (Vorjahr TEUR 4.419) ausgewiesen.

Die Rückstellungen 2023 setzen sich hauptsächlich aus Rückstellungen für offenen Rechnungen, Boni und Urlaubs- als auch Steuerrückstellungen zusammen.

In der Gesamtbeurteilung kann festgehalten werden, dass sich die WindMW Service GmbH solide entwickelt und gut aufgestellt ist. Die Geschäftsführung ist mit der Höhe der Umsatzerlöse zufrieden und erwartet, dass die Einzahlungen in den Folgejahren die Auszahlungen übertreffen und das Unternehmen jederzeit mit einer ausreichenden Liquidität ausgestattet ist.

C. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Auf Grund der schlanken und schlagkräftigen Aufstellung im Spezialbereich "erneuerbare Energien", sieht die Geschäftsführung die Chance, weitere Geschäftsfelder zu untersuchen (Due Diligence) und für sich selbst oder einen interessierten Kunden zu erschließen.

Risikomanagement

Die Risikobetrachtung und Einschätzung der WindMW Service GmbH wird direkt durch zwei Mitglieder des Managements, die jeweils zertifizierte Risikomanager sind, betreut und folgt im Wesentlichen dem Value at Risk Ansatz.

Ertragsrisiken

Die langfristigen Vertragsverhältnisse mit Gesellschafterin WindMW GmbH und mit den Schwestergesellschaften führen dazu, dass das Ertragsrisiko nahezu nicht existent ist.

Allgemeine Risiken

Hier sind insbesondere die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal sowie Risiken aus dem Gesundheits- und Sicherheitsbereich zu nennen. Die WindMW Service versucht dies durch Ausbildung eigenen Personals sowie entsprechende Gesundheitsprogramme zu begrenzen

Ausfallrisiko

Da die Forderungen größtenteils gegen verbundenes Unternehmen sind, ist nicht von einem Ausfall auszugehen, das Risiko ist daher als gering anzusehen.

Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Auf Grund eines langfristigen Servicevertrages mit Anzahlungsregelungen mit der Gesellschafterin bestehen derzeit keine derartigen Risiken

Zusammengefasste Risikobeurteilung

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach Überzeugung der Geschäftsführung nicht.

D. Prognosebericht

Wie bereits oben skizziert, ist die WindMW Service GmbH auf Grund bestehender Vertragsverhältnisse solide und planbar aufgestellt, und ist weitestgehend nicht von der allgemeinen Marktentwicklung beeinflusst.

Die Geschäftsführung plant im Jahr 2024 konservativ mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 16.000 sowie operativen Aufwendungen von TEUR 14.700. Das Ergebnis vor Steuern wird sich auf ca. TEUR 1.300 belaufen.

 

Bremerhaven, den 13.02.2024

WindMW GmbH

Sebastian Schmidt, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WindMW Service GmbH, Bremerhaven

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WindMW Service GmbH, Bremerhaven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WindMW Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 28. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Ull, Wirtschaftsprüfer

ppa. Holger Schreiber, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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