SPOT GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Theresa Lürwer seit 7.8.2024 | Prokura |
Sven Grote seit 8.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dübör Backtrennmittel- und Apparatebau AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Boyens Backservice GmbHIbbenbürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 20231. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen 2. Marktsituation 3. Geschäftsverlauf 4. Mitarbeitersituation 5. Prognosebericht 6. Forschung und Entwicklung 1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die Boyens Backservice GmbH ist ein Hersteller und Großhändler, der Trennmittel, Geleeprodukte, BackGlanz und andere Backzutaten für die Backwarenindustrie anbietet. Außerdem produziert und verkauft sie Sprühgeräte und Einfettautomaten, die dafür benötigt werden. Ein weiterer wichtiger Geschäftsbereich ist der Verkauf von Dosieranlagen und verschiedenen Zubehörteilen. Zusätzlich bietet sie auch einen Wartungsservice für die Geräte an. Die Trennmittel und Geräte werden in aller Welt vertrieben.Zu den Hauptaufgaben gehören die Herstellung von Trennmitteln und Schneideölen sowie die Fertigung der dazugehörigen Sprühtechnik. 2. Marktsituation 2023 Die deutsche Wirtschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 nicht an die positiven Impulse von 2022 anknüpfen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3% zum Vorjahr. Die Aussicht in 2024 beschreib die Bundesregierung als Stagnation. Die Boyens Backservice GmbH hat sich den Herausforderungen der starken Veränderungen im Jahr 2023 erfolgreich gestellt. Der Einsatz von intelligenten Energiesystemen und die Nutzung unserer eigenen Photovoltaik Anlagen haben uns unabhängiger von den gestiegenen Energiekosten gemacht. Die getätigten Investitionen werden sich kurzfristig amortisieren. Durch unsere langjährigen Partner konnten wir unsere Lieferketten immer auf einem hohen Niveau halten, um unsere Kunden weiterhin mit unseren Produkten zu beliefern. Dies war besonders im Bereich unseres Maschinenbaus und der dafür notwendigen Teileverfügbarkeit eine außergewöhnlich schwierige Aufgabe, die das ganze Team sehr gut bewältigt hat. Zudem haben wir im Bereich des Maschinenbaus in moderne Fertigungstechniken und Fortbildungen unserer Mitarbeiter investiert. Damit haben wir uns noch mehr von externen Leistungen unabhängig gemacht, die unserem Wachstum entsprechen. Wir sind ein Betrieb, der mit seinen Produkten zur Grundversorgung der Bevölkerung beiträgt. Dieses Ziel haben wir erreicht. Wir konnten unsere Ergebnisse aus dem vorherigen Geschäftsjahr 2022 durch unsere ausgewogene Kundenstruktur noch verbessern. Dies ermöglichte es uns, ein weiteres gutes Geschäftsjahr zu absolvieren. Das Maschinensegment verzeichnete erneut steigende Umsätze. Auch unser Rohstoffbereich hat sich im Exportgeschäft weiter erfolgreich entwickelt. Die Preise für Rohstoffe blieben weiterhin hoch und setzten damit den Trend des Vorjahres fort. Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir mehrere langfristige Verträge zu deutlich vorteilhafteren Preisen abschließen. Am Ende des Geschäftsjahres sanken die Preise jedoch stark ab. Unsere Firmenphilosophie basiert auf einer kundenorientierten, qualitativ hochwertigen Produktverfügbarkeit. Deshalb mussten wir Verträge eingehen, um eine stetige Verfügbarkeit zu gewährleisten. Alle Folgeverträge sind zwar noch immer hochpreisig, aber wesentlich niedriger als die Vorangegangenen. Im gesamten Bereich unserer Rohstoffe stehen wir weiterhin komplett veränderten Marktgegebenheiten gegenüber. Im Besonderen gibt es Marktteilnehmer wie China, die durch ihre "Zero-Covid-Policy" dazu beigetragen haben, dass sich die Preise von einem "All-Zeit Hoch" auf deutlich niedrigere Preisniveaus durch Nichtabnahme ihrer Kontraktverpflichtungen ihrer Mengen für ein regelrechtes Chaos an den Rohstoffbörsen geführt hat. Die Folgen daraus zeichnen sich jetzt sehr deutlich ab. Die Inflationsrate im Jahr 2023 lag bei knapp 6%, geringer als in 2022, aber immer noch auf einem hohen Niveau. Gerade im Bereich der Nahrungsmittel kommt dieser Preisanstieg am deutlichsten zur Geltung. Das Auslandsgeschäft im Segment der Drittländer hat wieder das alte Niveau erreicht. Die positiv bewerteten Nachfragen aus den USA können zeitnah umgesetzt werden. Diese Entwicklung stieg rasant an und wird sich weiterhin positiv entwickeln. Die Nachfrage von Brot- und Backwaren in den deutschen Haushalten ist weiterhin auf hohem Niveau. Der Umsatz der Branche stieg von 16,27 Mrd. € im Vorjahr auf (die exakten Daten liegen noch nicht vor XX Mrd). € im GJ 2023. Es handelt sich hierbei nicht um einen Anstieg der Gesamtmenge, sondern um einen Anstieg der Abgabepreise der Produkte. Erschwerend kamen die deutlich gestiegenen Inflationszahlen hinzu. Die Gesamtsituation der Branche ist stabil. Der Konzentrationsprozess schreitet unbeirrt fort. In 2010 gab es noch 13.666 backende Betriebe, 2023 nur noch 9.607. Auch hier bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen aufgrund von Insolvenzen geprägt durch die Pandemie verändern wird. Die Marktdominanz einiger weniger Großunternehmen in Deutschland im Lebensmitteleinzelhandel schreitet auch im Bereich der Bäckereien voran. Neuste Zahlen sprechen von einem Marktanteil über 70%. Im Backgewerbe vollziehen sich tiefgreifende Strukturveränderungen. Mittlerweile entstehen immer mehr Regionalangebote, entweder in der Hand des LEH und Discountern oder der Brotindustrie. Hersteller von TK-Backwaren investieren gegenwärtig kräftig in neue Produktionsanlagen. In diesem geschäftlichen Umfeld sind wir als Trennmittel- und Gelee- und BackGlanz-Lieferant gut aufgestellt. Die Risiken, die wir derzeit sehen, beziehen sich im Wesentlichen auf die Verfügbarkeit von hochwertigen Rohstoffen sowie auch auf die stetig steigenden Energie- Verpackungs- und Transportkosten. Durch unsere kontinuierliche Produktentwicklung und Minimierung unserer Risiken gelingt es uns, unsere Marktstellung gegenüber unseren Wettbewerbern weiterhin zu verteidigen. 3. Geschäftsverlauf a. Ertragslage
Der Umsatz und das Ergebnis konnten gesteigert werden. Dennoch schlagen sich die immer noch erhöhten Beschaffungskosten im Ergebnis nieder. Wir sind mit der positiven Entwicklung sehr zufrieden. Der Personalaufwand erhöhte sich leicht, aufgrund einer Tariferhöhung in 2023 zum Vorjahr und zum anderen durch die Neueinstellung von drei Mitarbeitern. b. Vermögens- und Finanzlage Aktiva
Wir sind weiterhin bestrebt durch sinnvolle Optimierungen interne Leistungssteigerungen zu erzielen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen überwiegend Investitionsdarlehen. 3. Mitarbeitersituation Die Art und Anzahl unserer Mitarbeiter, ist optimal auf die Anforderungen unseres Unternehmens ausgerichtet. Das Durchschnittsalter ist angemessen und die Führungsstruktur gesichert. Die Personenanzahl hat sich im Jahre 2023 um drei MA verändert. Aktuell beschäftigen wir einen Auszubildenden in der Produktion. Zusätzlich nehmen unsere Mitarbeiter an weiterführenden Schulungen in unterschiedlichen Bereichen teil. 4. Prognosebericht a. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Konjunktur- und Kostenrisiken Unsere Planung 2024 geht von einer gleichbleibenden Absatz- und Umsatzsituation aus. Erschwerend kommt der Krieg in der Ukraine hinzu und führt zu einer Verknappung und Verteuerung von für uns sehr wichtigen Rohstoffen. Allgemeine signifikante Kostenrisiken bestehen im Bereich der Rohstoffe, der Verpackungsmittel und der Transport- und Energiekosten. Einkaufspreisrisiken Die Beschaffungskostenrisiken hängen vor allem von unseren hochwertigen Rohstoffen ab, die aufgrund der schwankenden Rohstoffpreise langfristige Beschaffungsverträge erfordern. Die Lage hat sich dahingehend geändert, dass wieder langfristige Kontrakte abgeschlossen werden können. Wir erleben derzeit eine abgeschwächte Volatilität der Preise. Diese wird durch die Verfügbarkeit dieser Rohstoffe beeinflusst. An allen globalen Rohstoffmärkten wurden historische Höchststände verzeichnet, die sich am Ende des Geschäftsjahres 2023 wieder normalisiert haben. Für 2024 rechnen wir mit stabileren Marktbedingungen. Trotzdem sind wir weiterhin starken Marktschwankungen ausgesetzt. Neue, ausländische Marktakteure, die teilweise von Regierungen gefördert werden, erschweren es unseren Lieferanten, Preise zu setzen, die einem "normalen" Rahmen entsprechen. Es besteht die Möglichkeit, erforderliche Mengen im Rahmen der Vertragsvereinbarung anzupassen. Allerdings befinden wir uns aufgrund der veränderten Marktsituation zum ersten Mal in einem zukünftig sehr volatilen Marktumfeld. Derzeit kann niemand die zukünftige Situation einschätzen. Momentan stabilisieren sich die Rohstoffpreise etwas, liegen aber immer noch um 30% über dem üblichen Niveau. Lagerhaltungsrisiken Lagerhaltungsrisiken bestehen vor allem aufgrund von Mindesthaltbarkeit vieler Rohstoffe. Aufgrund des optimierten Produktionsprozesses und der stabilen Nachfrage besteht eine sehr hohe Umschlagsgeschwindigkeit der unterschiedlichen Produkte, so dass sowohl im Einkauf als auch im Absatz derzeit keine nennenswerten Lagerhaltungsrisiken erkennbar sind. Im Rahmen von Einkaufskontrakten verfügbare Mengen werden i.d.R. zeitnah zum Produktionseinsatz bestellt. Absatzrisiken Im Markt ist ein Konzentrationsprozess zu beobachten. Die 100 größten Hersteller der Deutschen Backbranche haben einen Marktanteil von über 75% erreicht. Für Boyens hat die Konzentration im Markt bisher keine sonderlichen Auswirkungen gehabt, da sich der Bedarf im Wesentlichen an den Produktionsmengen orientiert und diese sehr stabil sind und wir zusätzlich das Exportgeschäft ausbauen, auch wenn wir hier pandemiebedingt nicht in der geplanten Geschwindigkeit voranschreiten konnten, holen wir das versäumte auf und legen verstärkt unser Augenmerk auf das Exportgeschäft. Operationale Risiken Der Betrieb ist ausschließlich auf Basis moderner Informationstechnologie organisiert. Gegen mögliche Ausfallrisiken haben wir uns insoweit abgesichert, als dass wir den gesamten IT-Betrieb im eigenen Haus haben und zusätzlich durch professionellen Dienstleistungsbetrieb unterstützt werden. Zusätzlich werden wir durch einen zertifizierten Datenschutzbeauftragten unterstützt. Der Prozess der neuen DSGVO ist in allen Abteilungen umgesetzt worden und ist im kontinuierlichen Aufbau. Wir haben die Chance pandemiebedingt genutzt, um unsere Digitalisierung im Bereich Homeoffice umzusetzen und dies auch zukünftig den MA anzubieten. Durch diese Flexibilisierung sehen wir uns in der Lage, unseren Mitarbeitern auch weiterhin zeitgerechte Arbeitsplatzoptionen anzubieten. Kreditrisiken Mögliche Kreditrisiken halten wir für sehr überschaubar, da unser durchschnittlicher Forderungsbestand für unsere Branche relativ gering ist, wir unsere aktuellen Wertberichtigungen als ausreichend ansehen und ein engmaschiges Forderungsmanagement betreiben. Auch die Tatsache, dass wir einen Großteil unseres Geschäfts mit dem Handel abwickeln, lässt die Ausfallwahrscheinlichkeit gegen null laufen. Liquiditätsrisiko Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist gesichert. Bei unseren Hausbanken, bestehen ausreichend Kreditlinien, die meist nie genutzt werden. Chancen der künftigen Entwicklung Chancen der künftigen Entwicklung werden vor allem erwartet durch das avisierte weitere Wachstum im Ausland. Wenn auch, wie beschrieben hier ein Zeitversatz stattgefunden hat. Ein weiterer wesentlicher Baustein unserer künftigen Entwicklung stellt unsere innovative Produktentwicklung dar. Zusätzlich nutzen wir unsere neue Lager- und Logistikhalle (genutzt seit Oktober 2017) und die damit optimierte Warenannahme und Warenabgabe, alles streng nach den Kriterien unserer vielfältigen Zertifizierungen. Zusätzlich wurde in neue Tankanlagen und Steuerungskonzepte investiert. Weitere Anpassungen werden sukzessive durchgeführt. Ein weiterer wesentlicher Baustein für die künftige Entwicklung sind unsere Ansätze im Bereich der Nachhaltigkeit. Diesen Ansatz verfolgen wir mit modernsten Energiesteuerungskonzepten. b. Künftige Entwicklung und Ausblick Künftige Entwicklung Aufgrund der ins Stocken geratenen allgemeinen, konjunkturellen Entwicklung in Deutschland, in der Folge der andauernden Auswirkungen durch die "Coronasituation" und den Krieg in der Ukraine sehen wir uns in unserer Branche nur als teilweise betroffen an. Wir haben sämtliche uns bekannten Maßnahmen getroffen, um unsere Lieferketten (intern/extern) aufrecht zu erhalten. Wir passen uns schnellstmöglich an, um auf die geänderten, weltweiten Situationen zu reagieren und zu agieren. Unsere eigene in Deutschland vorherrschende Bürokratisierung stellt uns allerdings, gerade als mittelständisches Unternehmen immer wieder vor große Herausforderungen. Dennoch sehen wir weiterhin einer positiven Entwicklung entgegen. Gerade in unserem Marktsegment sind die Absatz- und Umsatzzahlen stabil. Der allgemeine Verzehr ist europaweit/weltweit stabil. Laut MRFR hat der weltweite Bäckereimarkt ein stetiges Wachstum von jährlich über 3%. Ausblick Bezüglich der weiteren geschäftlichen Entwicklung unserer Gesellschaft sind wir unverändert zuversichtlich und gehen von einem weiteren Wachstum aus. Exportseitig können wir die Vorjahreszahlen steigern. Besondere Steigerungen erwarten wir in unserem USA Geschäft. Die Entwicklung hier ist sehr positiv. Ein Hindernis, die Transportkosten haben sich im Exportbereich stark beruhigt, sind aber immer noch auf einem hohen Niveau. Die für uns wichtigen Messen im In- und Ausland finden wieder uneingeschränkt statt. Die Signale, die wir dort erhalten, sind meistens positiv und versprechen zukünftig gute Geschäftsbedingungen. Weitere starke Impulse erwarten wir im am schnellsten wachsenden Bäckereimarkt im asiatisch-pazifischen Raum. Die wichtigsten Regionen sind hier China, Indien, Japan, Südkorea und Australien. Das Fazit ist, dass der globale Bäckereimarkt sich weiterhin dynamisch verhält und ein wachsender Markt ist. Die wichtigsten Treiber für das Wachstum sind die steigende Nachfrage nach Convenience- und Ready-to-Eat-Produkten, die wachsende Bevölkerung und das verfügbare Einkommen sowie die zunehmende Präferenz für gesunde und organische Backwaren. Der globale Bäckereimarkt ist fragmentiert und wettbewerbsfähig, mit vielen großen und ebenso kleinen Akteuren, die sich weiterhin Marktanteile sichern. Wir können mit unseren Produkten die unterschiedlichen Akteure bedienen. Unsere Partner im inner- und außereuropäischen Ausland werden ein wesentlicher Baustein zum weiteren Erfolg unserer Gesellschaft sein und uns bei den bevorstehenden Aufgaben tatkräftig unterstützen. Gerade die Partnerschaften mit unseren Händlern, die sich ebenfalls weiterentwickelt haben und einen immer besseren Vertriebs- als auch Maschinenservice aufgebaut haben. Dieses Geschäftsjahr begann positiv und wir blicken realistisch in die Zukunft und gehen von einem gleichbleibenden Verlauf zum Geschäftsjahr 2023 aus. Auf Basis unserer weiterhin guten Marktstellung im Inland erwarten wir eine gleichbleibende Absatzmenge. Die schwierige Situation bei der Beschaffung unserer hochwertigen Rohstoffe, hat seinen preislichen Höchststand überschritten und wir gehen von einem etwas ruhigerem Fahrwasser aus. Preisliche Zugeständnisse durch bestehende Konkurrenzsituationen können aufgrund der allgemeinen Situation in allen Segmenten unserer Produkte nicht ausgeschlossen werden, da sich unsere Marktbegleiter eben dieser Methode bedienen. Unser Fokus liegt klar auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte und die Erschaffung neuer Zielgruppen und Alternativen für unsere Sortimente. Immer unter Berücksichtigung unserer hohen Qualitätsansprüche und unserer diversen Zertifizierungen. Durch die effektive Weiterentwicklung und die damit verbundenen Anwendervorteile können wir uns auch weiterhin gegenüber Konkurrenzprodukten behaupten. Unique macht uns auch die Kombination aus Rohstoff und der dazugehörigen Anwendungstechnik. Die Anwendungstechnik entwickelt sich immer weiter in Richtung komplett automatisierter Anwendungen. Die Boyens Backservice GmbH hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2024 ihre Umsatzziele fast erreicht. Weitere Impulse zur kontinuierlichen Verbesserung kommen regelmäßig aus den eigenen Reihen, durch die Teilnahme an qualifizierten Weiterbildungsmaßnahmen und werden in Zusammenarbeit mit dem Team zeitnah umgesetzt. Zukünftig bekommt der Einsatz von KI in allen Bereichen der Unternehmung eine immer größere Bedeutung. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir für die Boyens Backservice GmbH von einer stabilen Entwicklung aus, geprägt durch die stark gestiegenen Rohstoffkosten. 5. Forschung und Entwicklung Die Boyens Backservice GmbH betätigt sich über die Weiterentwicklung der eigenen Produkte hinaus nicht im Bereich Forschung und Entwicklung. Ein neuer wesentlicher Baustein wird zukünftig der Einsatz von Robotik in unserem Maschinensortiment sein, um den Ansprüchen unserer Kunden zu entsprechen. Unsere Kunden sehen sich dem Umstand ausgesetzt, dass immer weniger qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen und dadurch der Einsatz von autarken, automatisierten Fertigungsprozessen immer weiter fortschreitet.
Ibbenbüren, den 23.04.2024 gez. Sven Grote BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Boyens Backservice GmbH hat ihren Sitz in Ibbenbüren und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt (HR B Reg.-Nr. 5258). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten (§ 42 GmbHG). Die Gliederung der Bilanz erfolgte in der für mittelgroße Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Form (§ 266 Abs. 2 HGB), die der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenerfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Abweichungen in der Form und der Gliederung in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht vorgenommen worden (§ 265 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, der Abgang wird für das Zugangsjahr unterstellt. Bei Vermögensgegenständen gemäß § 6 Abs. 2a EStG wurde eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 5 Jahren unterstellt.
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten in Ansatz gebracht. Soweit fertige oder unfertige Erzeugnisse aus eigener Produktion stammen, wurden diese zu Herstellungskosten bewertet. Diese beinhalten neben den Material-, Fertigungseinzelkosten und den Sonderkosten der Fertigung auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Außerdem wurden angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten in die Bewertung einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in Ansatz gebracht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, die in der Regel dem Nominalwert entsprechen, angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Solche in fremder Währung (Sorten) wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten bereits gezahlte, zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtung erfolgt nicht mehr mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,82 % p.a., pauschale Restlaufzeit 15 Jahre), sondern gemäß § 253 Abs. 2 HGB n.F. mit dem entsprechenden Marktzins der vergangenen 10 Jahre, welcher für 2023 1,74 % p.a. für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen (T€ 0) ist gemäß § 253 Abs. 6 S.1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt. Der Gehalts- und Rententrend wurde jeweils mit 0,00 % berücksichtigt; es wurde keine Fluktuation unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beiliegenden Anlagenspiegel.
Das Ergebnis der Handelsbilanz weicht um - 71.909,00 € vom Ergebnis der Steuerbilanz ab (§ 285 Nr. 29 HGB). Die Abweichungen ergeben sich aufgrund der Pensionsrückstellung und der Rückstellung für Personalkosten, sonst im Anlagevermögen bei den Sachanlagen. Auf die Bildung einer aktiven Steuerlatenz wurde verzichtet, § 274 Abs. 1 S. 2 HGB. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung beruht auf der "project unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien). Mit Ihnen wurde Deckungsvermögen gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Vermögensgegenstände haben einen beizulegenden Zeitwert, der den Anschaffungskosten in Höhe von 169.834,00 € entspricht. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt ebenfalls 169.834,00 €, so dass sich aus der Vermögensverrechnung kein Unterschiedsbetrag ergibt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen solche für Urlaubsrückstände und erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile (Tantiemen, Prämien). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
1) davon aus Steuern 203.278,47 € (Vj. 57.628,61 €) 1) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.120,60 € (Vj. 29.165,23 €) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit der Eintragung von Grundschulden, Raumsicherungsübertragungen von Inventar und Waren sowie Forderungsabtretungen abgesichert. Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 Abs. 7 HGB). Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 7.521.540,71 € (Vorjahr: 7.572.807,06 €). IV. Sonstige AngabenAm Bilanzstichtag bestanden keine abgeschlossenen Warentermingeschäfte (§ 285 Nr. 3a HGB). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 7.889.648,59 € auf neue Rechnung vorzutragen. Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 52 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon sind 28 gewerbliche Mitarbeiter und 24 kaufmännische Mitarbeiter. Teilzeitkräfte wurden mit dem Faktor 1,0 berücksichtigt. Anteilseignerin ist die Dübör Backtrennmittel und Apparatebau AG mit einer Stammeinlage in Höhe von 25.564,59 €. Das entspricht 100%. V. OrganmitgliederWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Dipl.- Ing. Sven Grote Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Außer dem Geschäftsführer waren im Abschlussjahr keine weiteren Organe bestellt. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt aufgrund der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Ibbenbüren, den 23. April 2024 gez. Sven Grote sonstige BerichtsbestandteileDie inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses wird hiermit versichert.
Ibbenbüren, den 24. April 2024 gez. Sven Grote Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Boyens Backservice GmbH, Ibbenbüren Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Boyens Backservice GmbH, Ibbenbüren, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Boyens Backservice GmbH, Ibbenbüren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 2. Mai 2024 FIDES
Rudel Schäfer
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Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen