HONESTAS Finanzmanagement GmbH

Mittelweg 110C, 20149 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 98514
Eingetragen
19.9.2006
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVermittlung von Krediten
Gegenstand
1. Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung) 2. Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten in fremdem Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung) 3. Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung) gemäß § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 1-3 KWG mit der Beschränkung, dass die Gesellschaft nicht befugt ist, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaas Dahlmeyer
seit 23.2.2015
Prokura
Carolin Tsalkas
seit 25.9.2007
Geschäftsführer
Stefan Kirchner
seit 19.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Stefan KirchnerGEKKO VV GmbH
62.50%
37.50%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
45.000 €
60.00%
Hamburg
28.125 €
37.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HONESTAS Finanzmanagement GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023

Die Honestas Finanzmanagement GmbH ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigtes Wertpapierinstitut.

Die inhabergeführte und unabhängige Gesellschaft mit Sitz in Hamburg ist auf komplexe, ganzheitliche Lösungsprozesse der strategischen Vermögensoptimierung für private Großvermögen und institutionelle Mandanten spezialisiert.

Honestas ist die lateinische Definition des ehrlichen Handels. Dieser Leitgedanke bildet das Fundament der Unternehmensphilosophie. Die Gesellschaft agiert ausschließlich im Auftrag ihrer Klienten.

Berichterstattung über den Geschäftsverlauf

Marktumfeld

Das Jahr 2023 stand im Zeichen globaler Veränderungen. Die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hinterließen weiter ihre Spuren. China kämpfte mit einem schwachen Immobiliensektor, einer hohen Jugendarbeitslosigkeit und unternahm einige Provokationen mit Blick auf einen Anschluss Taiwans an das Reich der Mitte. Israel wurde von der Hamas angegriffen. Daraus resultierte eine militärische Intervention im Gazastreifen.

Das Berichtsjahr verzeichnete - so wie bereits das Jahr zuvor - erneut Kursbewegungen am Anleihenmarkt, welche in dieser Intensität und Geschwindigkeit im historischen Kontext nur sehr selten zu beobachten waren. Den Höhepunkt der Rendite erreichte die 10-jährige Bundesanleihe mit knapp 3% p.a. im Oktober. Für die 10-jährigen US-Staatsanleihen lag der Hochpunkt kurzzeitig bei 5% p.a.

Die Erfolge der konsequenten amerikanischen und europäischen Geldpolitik wurden schneller als erwartet sichtbar. Zum Jahresende sanken die Inflationsraten spürbar und näherten sich bereits wieder deutlich den Zielmarken der Zentralbanken an. Zuvor hatte die wirtschaftliche Dynamik abgenommen. In Erwartung den Zinsgipfel erreicht zu haben, gingen die Renditen der genannten Staatsanleihen zum Jahresende auf 2% p.a. bzw. 3,9% p.a. zurück.

Für Aktien war es durch die geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ein Jahr der erhöhten Volatilität. In den ersten beiden Quartalen konnten viele Indizes die Verluste aus dem Vorjahr wieder aufholen. Insbesondere zeigte sich, dass die Technologiewerte ihrem Wachstumsanspruch erneut gerecht werden konnten. Mit der Markteinführung von ChatGPT wurde deutlich, dass Künstlicher Intelligenz ein überproportionales wirtschaftliches und gesellschaftliches Potenzial innewohnt.

Die Sommerpause brachte an den Kapitalmärkten leichte Korrekturen, um dann im vierten Quartal die Jahresendrally einzuläuten. Die Aussicht auf sinkende Finanzierungskosten sowie ein Anstieg der Marktliquidität trieben die Kursnotierungen voran. Der DAX schloss das Jahr 2023 mit einem Zuwachs von 20,3%. Der EuroStoxx 50 konnte um 19,2% und der S&P 500 um 24,2% auf USD-Basis zulegen.

Der US-Dollar gab in Relation zum Euro unter Schwankungen die nach Beginn des Ukrainekonflikts gewonnene Stärke wieder ab. Die konsequenten Zinsanhebungen der EZB minderten die Zinsdifferenz beider Währungsräume und bremsten die Dollarnachfrage. Zum Jahresende summierte sich das Minus auf 3,1%.

Gold konnte seinem Ruf als Krisenwährung erneut gerecht werden und verzeichnete mit USD 2.135 ein neues Allzeithoch. Zwar ließ sich dieses Niveau in 2023 nicht halten, aber trotz der gestiegenen Zinsen stand der Goldpreis zum Jahresende bei erfreulichen USD 2.062. Dies entsprach einem Plus von 13,1%.

Geschäftsentwicklung

Kundenerwartungen zu übertreffen, ist der Antrieb der Gesellschaft und der handelnden Personen. Das Wohl der Mandanten steht dabei im Fokus und nimmt die höchste Priorität ein. Zur Leistungserfüllung wird nicht immer der bequemste Weg gewählt, sondern derjenige, der das Ziel am zuverlässigsten erreicht.

Die überragenden Performanceergebnisse im Portfoliomanagement und die engagierte, persönliche Betreuung der Kunden wirkten sich auch in diesem Geschäftsjahr äußerst positiv auf die Entwicklung der Leistungsnachfrage aus.

Das außerordentlich hohe Servicelevel konnte trotz des Volumenanstiegs durch die Vergrößerung des Teams gehalten bzw. ausgebaut werden. Dies spiegelte sich in beeindruckenden Mandatserhöhungen wider. Durch den fachlich vielfältig qualifizierten Neuzugang konnten auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Vermögensberatung deutlich ausgeweitet werden.

Das kontinuierliche Streben nach Leistungsexzellenz in Verbindung mit einer proaktiven Dienstleistungsorientierung ließ zudem die Weiterempfehlungsrate durch Bestandskunden in die Höhe schnellen und überzeugte ebenfalls im Kooperationspartnergeschäft. In beiden Segmenten konnten in der Folge signifikante Zuwächse bei den Neukundenvolumina verzeichnet werden.

Zum Erhalt der hohen Leistungsfähigkeit wurden erneut erhebliche Investitionen in die EDV-Systeme sowie zusätzliche Kapazitäten und neue Arbeitsplätze getätigt. Nach einer gründlichen Bedarfsanalyse und einer sorgfältigen Sondierungsphase konnte Ende des Jahres ein neues CRM-System implementiert werden. Die Integration modernster Technologien in die Prozesse des Kundenbeziehungsmanagements wird die Effizienz bereits im ersten Quartal 2024 spürbar steigern und langfristig eine Kundenzufriedenheit auf höchstem Niveau sichern.

Die Situation an den Kapitalmärkten war im Geschäftsjahr 2023 herausfordernd. Das Börsengeschehen stand erneut unter dem massiven Einfluss des geldpolitischen Themas (Leit-)Zins. Das Ende der monatelangen Zinserhöhungen führte an den Aktienmärkten zu Kurssteigerungen während einer mehrwöchigen Jahresendrallye, jedoch profitierten nur wenige Branchen von dieser Erholung. Angesichts einer strategisch vorteilhaften Positionierung im Aktienbereich sowie ab Herbst im Anleihesegment mit verlängerten Durationen konnten die Mandate erfolgreich an den Marktentwicklungen partizipieren.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Intensivierung der Kooperationsgespräche geplant, um die Potenziale der B2B-Leistungssparte konsequent und maximal auszuschöpfen. Dies sollte die Geschäftsentwicklung durch kontinuierliche Wachstumssteigerungen nachhaltig spürbar positiv beeinflussen. Des Weiteren sollte die hohe Kundenzufriedenheit weiterhin zu einem Anstieg der Weiterempfehlungs- und Neukundenquoten führen sowie für beständige Aufstockungen bei bestehenden Kundenportfolios sorgen. Die intensive Pflege der engen und vertrauensvollen Verbindungen zu allen Mandanten und Geschäftspartnern bleibt daher Maßgabe für das Wirken aller handelnden Personen des Unternehmens.

Die Steigerung der Effizienz durch die Optimierung der geschäftlichen Prozesse bleibt auch im Jahr 2024 ein Schwerpunkt auf der digitalen Agenda der Gesellschaft. Mit externen Experten werden weitere Geschäftsprozesse einer tiefgreifenden Analyse unterzogen und sukzessive technische Anpassungen in Richtung Operational Excellence vorgenommen. Überdies wird die beliebte Reporting-App, die von Mandanten und Geschäftspartnern gleichermaßen positiv aufgenommen wurde, mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Als wichtiger Touchpoint in der digitalen Kundenkommunikation wird der Relaunch der App mit neuen technischen Features die Effizienz, intuitive Benutzerfreundlichkeit und die Akzeptanz bei jüngeren Mandanten weiter erhöhen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme für das Geschäftsjahr belief sich auf TEUR 3.227 und das Eigenkapital betrug TEUR 2.622. Das Vermögen der Gesellschaft wurde durch einen außerordentlich hohen Anteil kurzfristig gebundener Gelder geprägt, welches Kundenforderungen in Höhe von TEUR 911 und die unterhaltenen Bankguthaben in Höhe von TEUR 735 umfasste. Als langfristig gebundenes Vermögen wurden im Wesentlichen Sachanlagen in Höhe von TEUR 44 ausgewiesen. Die Liquidität der Gesellschaft blieb zu jeder Zeit gewährleistet.

Die Provisionserträge der Gesellschaft beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.953. Diese resultieren im Wesentlichen aus den Honoraren der vier Leistungssparten Vermögensverwaltung, -beratung, Family Office und FO Vermögensverwalterfonds.

Die größten Kostenfaktoren im Geschäftsjahr 2023 stellten neben den Gehältern und Mietverbindlichkeiten sowie den Lizenzgebühren für die spezialisierten Informationssysteme, die Investitionen in Informationstechnologie (Hard- und Software) dar.

Der Gewinn nach Steuern betrug TEUR 654.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Es wird davon ausgegangen, dass die Nachfrage nach individueller und unabhängiger Beratung weiter anhalten wird. Der Erhalt des Leistungs-, Qualitäts- und Serviceniveaus wird weiterhin die höchste Priorität genießen. Mit weiteren Aufstockungen und externen Mittelzuflüssen wird aufgrund der konstant hohen Kundenzufriedenheit gerechnet.

Der Einfluss einer möglichen weiteren negativen Entwicklung der Kapitalmärkte auf die zukünftige Geschäftsentwicklung wird aufgrund der Segmentierung der Geschäftsfelder in Vermögensverwaltung / -beratung, Family Office, Fondsconsultant und der konservativen Ausrichtung des Managements als gering eingeschätzt. Aufgrund der Unabhängigkeit und Individualität der angebotenen Dienstleistungen wird sogar von einem Ausbau bestehender Kundenverbindungen bzw. Akquisition von Neukunden ausgegangen. Es wird mit einer Fortführung der positiven Gesellschaftsentwicklung gerechnet.

Um den positiven Entwicklungstrend der Gesellschaft sicherstellen zu können, müssen jedoch weiterhin die erheblichen Risiken, die die Geschäftsziele ungünstig beeinflussen könnten, erkannt und fortlaufend neu bewertet werden. Diese Bewertung umfasst insbesondere die Risiken, die für die Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebs erforderlich sind (d.h. das Liquiditätsrisiko und das Betriebsrisiko). Eine laufende Bewertung des Liquiditäts- und des Betriebsrisikos wird durch die Erstellung und Abgabe der Monatsausweise und Sonderangaben zu den Risikoaktiva bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gewährleistet. Des Weiteren wurden interne Controllingsysteme installiert, die eine permanente Überwachung der Ertrags- und Kostenlage der Gesellschaft gewährleisten. Die laufende Überprüfung und Anpassung der Geschäftsstrategie sowie die Planung und Budgetierung dienten ebenfalls der internen Risikoerkennung und -einschätzung.

Darüber hinaus sind die versicherbaren Risiken wie auch im vergangenen Geschäftsjahr versichert.

Offenlegung nach § 26a KWG / Artikel 431 - 455 CRR

Als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 KWG sind für das Geschäftsjahr 2023 die Offenlegungsvorschriften gemäß § 26a KWG und Artikel 431 - 455 der CRR zu erfüllen. Die Offenlegung erfolgt gemäß Art. 434 Abs. 2 CRR im Rahmen der Veröffentlichung der Rechnungslegungsvorschriften. In Ergänzung hierzu sind folgende Angaben offenzulegen:

Aufsichtsrechtliche Eigenmittel nach Art. 437 CRR (Angaben in EUR)

Hartes Kernkapital 2.336.444
Eingezahltes Grundkapital 75.000
Einbehaltene Gewinne 5.178
Sonstige Rücklagen 2.287.000
immaterielle Vermögenswerte -30.734

Eigenmittelanforderungen nach Art. 438 CRR

Die Einhaltung der Anforderungen des Art. 92 CRR erfolgt durch die Meldung der Eigenmittel auf Basis der fixen Gemeinkosten gem. Artikel 97 CRR sowie Artikel 13 IFR.

Nachtragsbericht

Wesentliche positive bzw. negative Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind bis zur Jahresabschlusserstellung nicht zu vermerken.

 

Hamburg, 3. Mai 2024

HONESTAS Finanzmanagement GmbH

Stefan Kirchner

Carolin Tsalkas

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Vorjahr
1. Barreserve
Kassenbestand 1.290,69 849,63
2. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 734.046,36 686.930,67
3. Forderungen an Kunden 911.402,40 596.328,65
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.447.061,55 1.279.330,00
5. immaterielle Anlagewerte 30.734,00 59.642,00
6. Sachanlagen 44.170,00 50.997,00
7. sonstige Vermögensgegenstände 41.810,00 38.685,38
8. Rechnungsabgrenzungsposten 16.179,21 17.660,60
3.226.694,21 2.730.423,93

Passiva

Vorjahr
1. sonstige Verbindlichkeiten 474.972,15 333.245,44
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 107.510,11 0,00
b) andere Rückstellungen 22.620,00 130.130,11 30.000,00 30.000,00
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
b) Gewinnrücklagen 2.537.000,00 2.287.000,00
c) Bilanzgewinn 9.591,95 2.621.591,95 5.178,49 2.367.178,49
3.226.694,21 2.730.423,93

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
1. Zinserträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 12.867,26 1.077,92
2. Laufende Erträge aus Aktien und nicht festverzinslichen Wertpapieren 33.629,66 46.496,92 33.702,09 34.780,01
3. Provisionserträge 2.953.423,68 2.589.584,36
4. Provisionsaufwendungen -761.556,84 2.191.866,84 -676.464,03 1.913.120,33
5. sonstige betriebliche Erträge 135.835,82 52.325,16
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -816.844,21 -743.649,10
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -151.474,98 -112.664,44
b) andere Verwaltungskosten -394.258,92 -1.362.578,11 -387.587,72 -1.243.901,26
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -43.804,35 -48.156,46
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 -177.318,08
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 967.817,12 530.849,70
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -313.403,66 -171.807,89
11. Jahresüberschuss 654.413,46 359.041,81
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.178,49 6.136,68
13. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen -650.000,00 -360.000,00
14. Bilanzgewinn 9.591,95 5.178,49

Anhang zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023

HONESTAS Finanzmanagement GmbH

Allgemeine Angaben

Die HONESTAS Finanzmanagement GmbH hat ihren Sitz im Mittelweg 110 c in 20149 Hamburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg (HRB 98514) eingetragen.

Der Jahresabschluss der HONESTAS Finanzmanagement GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften der §§ 1 ff. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) erstellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht der in Formblatt 1 der RechKredV vorgeschriebenen Form. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist die Staffelform (Formblatt 3) der RechKredV gewählt worden.

Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 1 Abs. 1a KWG.

Nach § 340 i.V.m. § 340a HGB sind auf den Jahresabschluss die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. sowie die §§ 340 ff. HGB anzuwenden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert aktiviert. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden.

Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Der niedrigere beizulegende Wert der Investmentfondsanteile beträgt zum 31. Dezember 2023 € 1.447.061,55. Der niedrigere beizulegende Wert liegt somit unter den Anschaffungskosten (Stand 31.12.2023: € 1.506.381,58). Da sich der Kurs im Vergleich zum Vorjahr leicht erholt hat, wurden Zuschreibungen auf die betreffenden Wertpapiere vorgenommen. Der Marktwert der Investmentfondsanteile beträgt zum 31. Dezember 2023 € 1.394.145,00.

Die erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis € 800,00 betragen, wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen nicht.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Sämtliche Forderungen sind innerhalb von drei Monaten fällig.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind innerhalb von drei Monaten fällig. Die ausgewiesenen Forderungen an Kunden umfassen insbesondere Vermögensverwaltungs- und Vermögensberatungsgebühren, Gebühren aus den Bereichen Family Office und Fondsconsulting.

Bei den Aktien und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden erworbene Investmentfondsanteile ausgewiesen.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel (siehe Anhang - Anlage 4) zu entnehmen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von € 188.988,61 (Vorjahr: € 128.320,49) und übrige Verbindlichkeiten in Höhe von € 285.983,54 (Vorjahr: € 204.914,77). Die Restlaufzeit ist kleiner als ein Jahr.

Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf ausstehende Urlaubsansprüche, Kosten zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie auf die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses bzw. für die Prüfung nach dem Wertpapierhandelsgesetz. Die Steuerrückstellungen beziehen sich auf ungewisse Verbindlichkeiten hinsichtlich der zu erwartenden Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag aus 2023.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung (€ 75.000,00) und ist in voller Höhe eingezahlt. Nach dem Beschluss der Gesellschafterversammlung werden in 2023 € 650.000,00 in die Gewinnrücklage eingestellt. Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:

2023 2022
Bilanzgewinn am Beginn des Geschäftsjahres 5.178,49 6.136,68
Jahresüberschuss 654.413,46 359.041,81
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen -650.000,00 -360.000,00
Bilanzgewinn am Ende des Geschäftsjahres 9.591,95 5.178,49

Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Erlöse

Die Provisionserträge umfassen insbesondere Vermögensverwaltungs- und Vermögensberatungsgebühren, Gebühren aus den Bereichen Family Office und Consultinggebühren sowie Vergütungen aus der Hausverwaltung.

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum 31. Dezember 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB aus Mieten in Höhe von € 656.499,93, welche bis zum 30. November 2029 fällig sind.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 für Abschlussprüfungsleistungen beträgt € 10.000,00 und für andere Bestätigungsleistungen € 3.000,00.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer: - Stefan Kirchner, Diplom-Bankbetriebswirt, Hamburg
- Carolin Tsalkas, certified financial planner (ex), Hamburg

Beide sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt zwölf Mitarbeiter, davon zwei Geschäftsführer.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Im Geschäftsjahr lagen keine Geschäfte mit nahestehenden Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB vor.

Nachtragsbericht

Wesentliche positive bzw. negative Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind bis zur Jahresabschlusserstellung nicht zu vermerken.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Hamburg, den 3. Mai 2024

Stefan Kirchner

Carolin Tsalkas

Zusammenstellung und Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand am 31.12.2022 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
1. FO Vermögensverwalterfonds 1.456.648,08 49.733,50 0,00 1.506.381,58
Immaterielle Anlagewerte
1. Domain 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
2. EDV-Software 20.553,26 0,00 3.500,00 17.053,26
3. Finanz-App 77.655,90 800,00 0,00 78.455,90
103.209,16 800,00 3.500,00 100.509,16
Sachanlagen
1. Pkw 40.630,26 0,00 0,00 40.630,26
2. Geschäftsausstattung 17.295,51 3.089,32 0,00 20.384,83
3. Büroeinrichtung 16.378,73 2.896,00 0,00 19.274,73
4. GWG 0,00 1.284,03 1.284,03 0,00
74.304,50 7.269,35 1.284,03 80.289,82
1.634.161,74 57.802,85 4.784,03 1.687.180,56
Wertberichtigungen
Stand am 31.12.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgang Stand am 31.12.2023
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
1. FO Vermögensverwalterfonds 177.318,08 -117.998,05 0,00 59.320,03
Immaterielle Anlagewerte
1. Domain 0,00 0,00 0,00 0,00
2. EDV-Software 11.922,26 2.959,00 3.500,00 11.381,26
3. Finanz-App 31.644,90 26.749,00 0,00 58.393,90
43.567,16 29.708,00 3.500,00 69.775,16
Sachanlagen
1. Pkw 3.386,26 8.126,00 0,00 11.512,26
2. Geschäftsausstattung 12.424,51 3.186,32 0,00 15.610,83
3. Büroeinrichtung 7.496,73 1.500,00 0,00 8.996,73
4. GWG 0,00 1.284,03 1.284,03 0,00
23.307,50 14.096,35 1.284,03 36.119,82
244.192,74 -74.193,70 4.784,03 165.215,01
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
1. FO Vermögensverwalterfonds 1.447.061,55 1.279.330,00
Immaterielle Anlagewerte
1. Domain 5.000,00 5.000,00
2. EDV-Software 5.672,00 8.631,00
3. Finanz-App 20.062,00 46.011,00
30.734,00 59.642,00
Sachanlagen
1. Pkw 29.118,00 37.244,00
2. Geschäftsausstattung 4.774,00 4.871,00
3. Büroeinrichtung 10.278,00 8.882,00
4. GWG 0,00 0,00
44.170,00 50.997,00
1.521.965,55 1.389.969,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HONESTAS Finanzmanagement GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HONESTAS Finanzmanagement GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HONESTAS Finanzmanagement GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

dentifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 26. Juni 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
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Björn Reher, Wirtschaftsprüfer

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