Karlsquartier Marketing GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nico Alexopoulos seit 18.11.2024 | Geschäftsführer |
Dyrk Vieten seit 14.9.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
8 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 8 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 25.10% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Amauris Invest GmbHDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 20231. Grundlagen der Amauris Invest GmbH und der Amauris-Gruppe Die Amauris ist eine Beteiligungsgesellschaft in der Finanzindustrie und hat sich als starker Partner für unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaften und Investmentfondsmanager am Markt positioniert, die ein Dach für die Zukunft suchen, um Wachstum, Erträge und Marktposition nachhaltig auszubauen und die dringenden Herausforderungen der Branche in den Bereichen Digitalisierung, Vertrieb & Vertrieb und Regulatorik zu lösen. Ziel ist es, die bevorzugte Adresse im deutschsprachigen Raum für Vermögensverwalter und Investmentfondsmanager mit Verkaufsinteresse oder Interesse an einer gemeinsamen Zukunft zu werden. Die Amauris unterstützt unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaften und Investmentfondsmanager durch den Einstieg auf Gesellschafterebene dabei, das eigene Geschäftsmodell in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld zukunftsfähig zu machen und von einem starken Netzwerk professioneller Dienstleistungen zu profitieren. Auf diese Weise steht die Amauris auch im Rahmen der Unternehmensnachfolge zur Verfügung und führt unternehmerische Traditionen mit Weitblick fort. Die Amauris Invest GmbH hat bereits die Lingohr Asset Management GmbH und ficon Vermögensmanagement GmbH aus Düsseldorf übernommen und bildet mit diesen Partnern die Amauris-Gruppe. 1.1 Organisation Die Amauris-Gruppe umfasst die in Deutschland ansässige Holding Amauris Invest GmbH (Amauris) sowie die ebenso in Deutschland bzw. Düsseldorf ansässigen operativen Tochtergesellschaften Lingohr Asset Management GmbH (Lingohr) und ficon Vermögensmanagement GmbH (ficon). Die Amauris ist eine Investmentholdingsgesellschaft im Sinne von § 2 Abs. 27 des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG). Lingohr und ficon sind Wertpapierinstitute im Sinne von § 2 Abs. 2 WpIG und verfügen entsprechend über die Erlaubnis für das Erbringen von Wertpapierdienstleistungen und -nebendienstleistungen nach § 15 WpIG. Aufgrund der Überschreitung relevanter Schwellenwerte sind die Wertpapierinstitute innerhalb der Amauris-Gruppe gemäß den Regelungen des WpIG und der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR) als mittlere Wertpapierinstitute zu qualifizieren. Die Geschäftsführung der Amauris ist für die Entwicklung und Umsetzung der Amauris-Gruppenstrategie verantwortlich. Sie legt zudem die aufbau- und ablauforganisatorischen Voraussetzungen für eine leistungsfähige Risikopolitik fest und schafft die Rahmenbedingungen für funktionierende Kontrollverfahren für die Gruppe bzw. für die operativen Gesellschaften. Lingohr verwaltet und berät als Portfoliomanager im Wesentlichen Investmentfonds und dabei institutionelle Mandate und Publikumsfonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 1,4 Mrd. EUR zum 31.12.2023. Die ficon betreut weitestgehend Vermögensverwaltungsmandate für Privatkunden und verwaltet bzw. berät ein Volumen von ca. 0,5 Mrd. EUR zum 31.12.2023. Da die ficon im Jahr 2023 erworben wurde, ist entsprechend die Erstkonsolidierung dieser zum 03.08.2023 erfolgt. 1.2 Geschäftsbereich Vermögensverwaltung Im Rahmen der Vermögensverwaltung legen die operativen Gesellschaften großen Wert darauf, die Anlagestrategie gezielt auf die individuellen Wünsche, Bedürfnisse und Risikoneigungen ihrer Kunden abzustimmen. Dabei wird jede Anlageentscheidung sorgfältig unter Berücksichtigung der persönlichen finanziellen Ziele und der Risikotoleranz des Kunden getroffen. Diese maßgeschneiderte Herangehensweise ermöglicht es, sowohl kurz- als auch langfristige finanzielle Ziele zu erreichen und dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite zu wahren. Hierbei wird auf eine enge Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch mit dem Kunden gesetzt, um sicherzustellen, dass die gewählte Anlagestrategie stets den aktuellen Bedürfnissen unserer Kunden sowie den aktuellen Marktbedingungen entspricht. Diese spezialisierten Dienstleistungen werden exklusiv in Düsseldorf erbracht. 1.3 Geschäftsbereich Investmentfonds Im Bereich offener Investmentfonds erbringen die operativen Gesellschaften Leistungen im Zusammenhang mit dem Management und der Beratung von Aktienfonds. Die Strategien basieren auf selbst entwickelten und stetig verfeinerten Anlageprozessen. Hierbei werden fundamentale und quantitative Elemente zu einem ganzheitlichen Ansatz zusammengeführt. Hierbei spielt Lingohr als Value-Investor eine wesentliche Rolle. Die Anlagestrategie von Lingohr basiert auf einem quantitativen und wertorientierten Ansatz. Sie nutzen komplexe Modelle zur Analyse und Auswahl unterbewerteter Aktien, legen dabei großen Wert auf Disziplin und eine langfristige Perspektive. Eine breite Diversifikation und striktes Risikomanagement sind zentrale Elemente, um Verluste zu minimieren und stabile Renditen zu erzielen. Die ausgerichtete Strategie wird transparent kommuniziert und individuell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach den weltwirtschaftlichen Herausforderungen des Jahres 2022, die infolge des Ukraine-Kriegs entstanden sind, zeichnete sich das Jahr 2023 durch zahlreiche weitere Besonderheiten aus. Der Angriffskrieg auf die Ukraine fand leider kein Ende, und Europa war überdurchschnittlich gefordert, was in vielen Ländern auch erhebliche innenpolitische Spannungen auslöste. Gleichzeitig brachte die Regionalbankenkrise in den USA die Zentralbanken erneut unter Druck. Nur durch ein schnelles Eingreifen der amerikanischen Notenbank, das immense Steuermittel und eine Ausweitung der Staatsschulden erforderte, konnte ein Übergreifen auf das Finanzsystem verhindert werden. Um die starke Inflation, die fast alle Teile der Welt betraf, einzudämmen, sahen sich nahezu alle Zentralbanken gezwungen, durch massive Zinserhöhungen dem Inflationstrend entgegenzuwirken. Im letzten Quartal des Jahres zeigte sich sowohl in Europa als auch in den USA, dass diese Zentralbankpolitik erfolgreich war und die Preissteigerungstendenzen eingedämmt werden konnten. Das Jahr 2023 verdeutlichte zudem den globalen Trend zur De-Globalisierung, der durch die amerikanische Wirtschaftspolitik mit subventionierten Staatsprogrammen verstärkt wurde. Die wirtschaftlichen Konfliktherde zwischen Amerika und zahlreichen anderen Teilen der Welt wurden leider nicht kleiner. Besonders Europa und Deutschland, als führende Exportnation, entwickelten sich schwach in Bezug auf das BIP-Wachstum. Während das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,3% sank, konnte es in den USA um 2,5% zulegen (Quelle: Bloomberg). Trotz dieser weltwirtschaftlichen Spannungen konnten sich die Börsenplätze ausgesprochen gut behaupten. Dies war vor allem ein Resultat starker Finanzflüsse in wenige, aber hoch kapitalisierte Unternehmen in allen Weltregionen. Dadurch ergab sich nicht nur eine starke Performancespreizung zwischen Growth- und Value-Aktien, sondern auch zwischen den führenden Leitindizes und den Pendants im Bereich der kleinen Unternehmen. Der MSCI World konnte die Verluste aus dem Jahr 2022 mit einem Anstieg von 24,4% mehr als ausgleichen. Das europäische Äquivalent, der MSCI Europe, verzeichnete ebenfalls mit 20,7% eine sehr gute Performance. Obwohl die Emerging Markets sehr attraktiv bewertet sind, konnte der Leitindex MSCI Emerging Markets nur um 9,8% zulegen (Quelle: Bloomberg). In diesem Umfeld und insbesondere mit den steigenden Aktienmärkten verzeichnete die deutsche Fondsbranche wieder ein moderates Wachstum. Das Gesamtvermögen der Fondsgesellschaften stieg um knapp 9% auf 4.149 Milliarden Euro (Quelle: BVI). Die Mittelzuflüsse der Branche beliefen sich auf 63 Milliarden Euro. Vor dem Hintergrund der wiederkehrenden Zinsen zählten Rentenfonds zu den größten Gewinnern im Publikumsfondsbereich. Auch Aktienfonds verzeichneten Zuflüsse, während Mischfonds erstmals seit mehreren Jahren deutliche Abflüsse hinnehmen mussten. Insgesamt standen ETFs erneut im Fokus der Anleger und machten mit rund 18 Milliarden Euro einen Großteil der Nettomittelzuflüsse aus (Quelle: BVI). Ferner ist zu bemerken, dass es im zweiten Halbjahr 2023 keine wesentlichen aufsichtsrechtlichen Änderungen gab. 2.2 Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war geprägt durch die positive Marktentwicklung an den internationalen Kapitalmärkten. Bedingt dadurch konnten im Gegensatz zum Vorjahr die Provisionserträge gesteigert werden. Im Bereich Investmentfonds bzw. im Wesentlichen bei Lingohr wurden im Jahr 2023 sehr positive Renditen auf absoluter Basis erzielt. Alle Strategien lagen hier bei über 10% Rendite. Durch die extreme Dominanz weniger US-Technologiewerte - die sogenannten Glorreichen Sieben - fallen die Ergebnisse gegenüber den Vergleichsindizes jedoch gemischt aus. Auf Basis der wertorientierten Aktienauswahl waren die Selektionsbeiträge in den Schwellenländern, Asien und Europa sehr positiv. In den USA konnte der Anlagestil gegen den Fokus auf große Wachstumswerte nicht mithalten wodurch sich negative Allokationseffekte und Selektionsbeiträge in den globalen Strategien ergaben. Die aktive Rendite der einzelnen Fonds lag vor Kosten zwischen +7% und -5%. Die durchschnittliche absolute Rendite aller Portfolios lag bei ca. 12,9% (vermögensgewichtet). Entsprechend erhöhte sich mit dieser Entwicklung auch das Volumen der Anlagegelder um rund 170 Millionen Euro. Die Mittelabflüsse stabilisierten sich etwas und betrafen lediglich einzelne Mandate. Die betreuten Kundengelder lagen per Jahresende bei 1,4 Mrd. Euro und damit ca. 6% höher als zu Jahresbeginn. Im Durchschnitt des Jahres lagen die Fondsvolumina nur geringfügig über dem Vorjahr und somit war die Honorarbemessungsgrundlage stabil. Kostenseitig profitierte Lingohr von den umgesetzten Maßnahmen der vergangenen Jahre. Die Maßnahmen umfassten sowohl Personalumstellungen in Bereichen und Funktionen, die umorganisiert wurden und damit effizienter aufgestellt sind, als auch Auslagerungen von Geschäftsbereichen an externe Dienstleister. Es gab keine signifikanten Sondereffekte im Kalenderjahr. Im Geschäftsbereich der Vermögensverwaltung war der Geschäftsverlauf im Jahre 2023 entsprechend durch die positive Marktentwicklung an den internationalen Kapitalmärkten geprägt. Vor dem Hintergrund der positiven Kursentwicklung an den Kapitalmärkten hat sich im Geschäftsbereich der Vermögensverwaltung bzw. im Wesentlichen bei ficon das verwaltete Vermögen von EUR 457 Mio. auf EUR 487 Mio. EUR erhöht. Jedoch standen hohe Kostenbelastungen, die im Zusammenhang mit dem Umzug in neue Geschäftsräume, den Kosten für nachgeholte Kundenveranstaltungen und höheren Provisionsaufwendungen den Provisionserträgen gegenüber, so dass bei ficon die positiven Geschäftsergebnisse der Vorjahre nicht wiederholt werden konnten. Vor dem Hintergrund, dass das aktuelle Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr ist und dass darüber hinaus zu Beginn dieses Rumpfgeschäftsjahrs mit der ficon ein weiteres Tochterunternehmen erworben wurde, ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen (1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023) nicht ohne weiteres möglich. Zusammengefasst war das Rumpfgeschäftsjahr 2023 für die Amauris-Gruppe durch positive Marktentwicklungen und damit steigende Provisionserträge geprägt, so dass insgesamt eine positive Rendite erzielt werden konnte. Darüber hinaus hatte der Erwerb der ficon zum 3. August 2023 Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im zweiten Halbjahr 2023. Insgesamt war die Geschäftsentwicklung der Gruppe sehr gut. Die bedeutendsten finanziellen Leistungsfaktoren der Amauris-Gruppe sind die Provisionserträge (TEUR 4.259) und das Jahresergebnis vor Abschreibung der Firmenwerte (TEUR 222). 2.3 Ertragslage Die Ertragslage ist durch ein Provisionsergebnis von TEUR 3.609 sowie allgemeine Verwaltungsaufwendungen von TEUR 3.400 geprägt. Ferner sind Aufwendungen für die Abschreibung der Firmenwerte von TEUR 213 angefallen. Die Lingohr hat im Rumpfgeschäftsjahr ein Provisionsergebnis von TEUR 3.054 erzielt, welches auf weiter gestiegene Provisionserträge zurückzuführen ist. Die gesamten Verwaltungsaufwendungen lagen bei der Lingohr zum Stichtag bei TEUR 2.729, wobei auf die Sachaufwendungen TEUR 857 und auf die Personalaufwendungen TEUR 1.872 entfielen, letztere enthielten auch Sonderzahlungen an die Mitarbeiter, die im zweiten Halbjahr 2023 geleistet wurden. Auf die ficon entfiel im Rumpfgeschäftsjahr ein Provisionsergebnis von TEUR 544, sowie Personalaufwendungen von TEUR 384. Letzteres ist auf geringere Bonus- und Tantiemezahlungen und auf ein insgesamt geringer ausgefallenes Gehaltsvolumen zurückzuführen. Im Bereich der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen haben sich die Aufwendungen des laufenden Geschäftsbetriebes (TEUR 249) tendenziell erhöht. Dieser Zuwachs liegt darin begründet, dass diverse Kosten mit dem Umzug der Gesellschaft in neue Geschäftsräume und mit der Durchführung von Veranstaltungen angefallen waren. Das Konzernergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Abschreibung der Firmenwerte (TEUR 213) der Amauris-Gruppe ist positiv (TEUR 9) und liegt bei TEUR 303. Es fielen Ertragsteuern in Höhe von TEUR 81 auf Konzernebene an. Der Konzernjahresüberschuss 2023 vor Abschreibung der Firmenwerte beträgt TEUR 222. 2.4 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen für die Abschlussstichtage 31. Dezember 2023 und 30. Juni 2023:
Der Anstieg der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf die Erweiterung des Konsolidierungskreises um die ficon sowie die Erhöhung des Eigenkapitals um insgesamt TEUR 2.000 im Rahmen der Ausgabe neuer Anteile und der Zuführung zur Kapitalrücklage zurückzuführen. Die Konzernbilanz ist weiterhin durch eine hohe Eigenkapitalquote geprägt. Die Bilanz zum 31.12.2023 weist ein Eigenkapital von 7,4 Mio. EUR aus (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 80 % und stellt sich als stabil dar. Der Konzern konnte im Rumpfgeschäftsjahr auf die Aufnahme kurz- und langfristigen Fremdkapitals verzichten. Die operativen Gesellschaften haben darüber hinaus im Rumpfgeschäftsjahr 2023 sowie zum Bilanzstichtag die regulatorischen Eigenmittelanforderungen für Wertpapierinstitute im Hinblick auf die fixen Gemeinkosten sowie die geforderten Kapitalquoten nach der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR) einhalten können. Die Liquiditätslage für die Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit stellt sich wie folgt dar:
Der Finanzmittelfonds ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 132 gestiegen. Die Kapitalflussrechnung spiegelt ebenfalls die Erweiterung des Konsolidierungskreises sowie die Eigenkapitalerhöhung wieder. Die Liquiditätsanforderungen nach Artikel 43 Abs. 1 IFR für Wertpapierinstitut wurden von den operativen Gesellschaften unterjährig und zum 31. Dezember 2023 ebenfalls eingehalten. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren In einem erfolgreichen Personalmanagement erkennen wir eine wesentliche Voraussetzung, um die hohen Herausforderungen der Branche im Sinne unserer Kunden zu meistern. Dabei orientieren sich die personellen Ressourcen der Amauris-Gruppe nicht an kurzfristigen Marktbewegungen. Unser Ziel ist es vielmehr, qualitativ hochwertige Dienstleistungen auch in einem sich häufig wandelnden Marktumfeld sicherzustellen. Trotz des weiterhin bestehenden Fachkräftemangels in einigen Bereichen gelang es uns auch im Rumpfgeschäftsjahr 2023, in allen Konzernbereichen die notwendigen personellen Kapazitäten zu gewährleisten. Die Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) gewinnen in der Vermögensverwaltung und bei Investmentfonds zunehmend an Bedeutung. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und neuer regulatorischer Anforderungen (Offenlegungsverordnung, MiFID II, Taxonomie) passt die Amauris-Gruppe ihre Prozesse und Dienstleistungen kontinuierlich an. Aus Überzeugung halten wir die Grundsätze der Vereinten Nationen für verantwortliches Investieren ein und legen großen Wert auf Transparenz bei Investitionsentscheidungen. Diese Transparenz wird auch im Sinne der regulatorischen Anforderungen für unsere Kunden und Interessenten im Jahr 2022 weiter erhöht. Das Erzielen überdurchschnittlicher Anlageergebnisse für unsere Kunden hat für uns oberste Priorität. Wir verfolgen eine langfristig ausgerichtete Kapitalanlagepolitik mit dem Ziel, einen stetigen Vermögenszuwachs und eine nachhaltige Überrendite zu erreichen. Wir betrachten die Arbeit und Motivation unseres zukunftsorientiert wachsenden Teams von Spezialisten mit langjähriger Erfahrung und Leidenschaft für die Branche als Schlüssel zum Erfolg der Amauris-Gruppe. Unser Team möchten wir durch attraktive Vergütungssysteme, ein professionelles Arbeitsumfeld und -bedingungen, die Förderung der beruflichen und persönlichen Entwicklung jedes einzelnen Mitarbeitenden sowie durch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1 Risikobericht Die Amauris-Gruppe hat ein Risikomanagementsystem etabliert, das der Art, Komplexität, dem Umfang und dem Risikogehalt der Geschäftstätigkeit der Konzerngesellschaften angemessen ist. Dieses System umfasst die Identifizierung, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation von Risiken. Zur Unterstützung gibt es interne Kontrolleinheiten in den Gesellschaften, deren Wirksamkeit regelmäßig überprüft wird. Die Geschäftsführung der Amauris ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und ein effektives Risikomanagement auf Gruppenebene. Sie wird hierbei von den Geschäftsführern und den Risikocontrolling-Funktionen der Gesellschaften unterstützt, die über alle notwendigen Befugnisse und den uneingeschränkten Zugang zu relevanten Informationen verfügen. Im Rahmen des internen Kontrollsystems sind Strategien, Grundsätze, Verfahren und Systeme zur Risikosteuerung etabliert. Diese Maßnahmen gewährleisten eine umfassende Risikobewertung und -steuerung, einschließlich der Identifizierung und Kommunikation wesentlicher Risiken und deren Auswirkungen auf die Eigenmittel. Zu den überwachten Risiken gehören Kunden-, Markt-, Gesellschafts- und Liquiditätsrisiken. Ein zentraler Bestandteil des Risikomanagementsystems ist die systematische Risikoinventur, die auf Ebene der operativen Gesellschaften durchgeführt wird. Bewertete Risiken werden mit möglichen Risikodeckungsmassen verglichen, wobei verschiedene Szenarien berücksichtigt werden. Geschäfts- und Risikostrategien sowie Frühwarnsysteme bilden die Grundlage für die Risikosteuerung. MaRisk-Compliance- und Risikocontrolling-Funktionen sind wesentliche Elemente dieses Kontexts. Die bestehenden Risiken der Gesellschaften werden als überschaubar eingestuft und von der Geschäftsleitung in verschiedene Kategorien wie Adressausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts-, operationelle sowie strategische Geschäfts-/Vertriebsrisiken eingeteilt. Der Fokus liegt auf operationellen und strategischen Risiken. Primäres Ziel ist die weitgehende Vermeidung von Schadensfällen durch operationelle Risiken. Manuelle und automatisierte Kontrollen sowie klare Prozessbeschreibungen sollen mögliche Schadensfälle erkennen und verhindern. Verluste durch Schadensersatzzahlungen bei Verletzungen gesetzlicher oder vertraglicher Anlagegrenzen sind ein wichtiger Aspekt. Rechtliche Risiken werden durch Konsultation externer Juristen minimiert. Die Funktionsfähigkeit der IT-Systeme wird durch umfangreiche Sicherungsmaßnahmen gewährleistet, einschließlich täglicher Datensicherungen auf Ersatzservern. Risiken im Verwaltungs- und Personalwesen werden durch wirksame organisatorische und systematische Maßnahmen sowie interne Kontrollen antizipiert und reduziert. Strategische Geschäfts- und Vertriebsrisiken, die das Unternehmen gefährden könnten, werden eng überwacht. Dazu gehört insbesondere der Erhalt von Kundenbeziehungen und Mandaten, wobei die Kundenzufriedenheit von der Qualität der Verwaltung und Beratung sowie den Anlageergebnissen abhängt. Diese Risiken werden in regelmäßigen Geschäftsführersitzungen besprochen. Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Kapitalverwaltungsgesellschaften und der Austausch mit anderen Vermögensverwaltern fließen in die Überprüfung der Geschäfts- und Risikostrategie ein. Zusätzlich zu dokumentierten Prozessen und Qualitätsmanagement sind angemessene Versicherungen für relevante Risiken abgeschlossen. Mitarbeiter der Amauris-Gruppe werden fortlaufend in Bezug auf Verfahren, Dienstleistungen und Strategien geschult. Kontokorrent- und Termingeldkonten bei nationalen Großbanken unterliegen Adressenausfallrisiken, die jedoch aufgrund der Auswahl von Adressen erster Bonität als gering eingeschätzt werden. Diese Positionen werden kontinuierlich überwacht. Direkte Marktpreisrisiken bestehen nicht. Liquiditätsrisiken werden durch fortlaufendes Liquiditätsmanagement minimiert, wobei wesentliche Zahlungsströme überwacht werden. Kunden werden basierend auf bestehenden Anlagestrategien beraten, wobei die eingesetzten Finanzinstrumente Marktpreisrisiken unterliegen. Hohe Volatilität oder Kursrückgänge sowie Veränderungen im Anlageverhalten der Zielkunden können die geschäftliche Entwicklung beeinflussen. Die strategischen Pläne und finanziellen Ziele der Gesellschaften hängen von einem stabilen Finanzsystem und wirtschaftlichen Umfeld ab. Risiken aus militärischen Konflikten, dem regulatorischen Umfeld, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit (ESG), und einer hohen Staatsverschuldung könnten zu erhöhter Marktvolatilität führen. Die Marktrisiken werden als bedeutend und ihre Eintrittswahrscheinlichkeit als hoch eingestuft. Die dargestellten Risiken werden in Risikotragfähigkeitsberechnungen in verschiedenen Szenarien bewertet und den Risikodeckungsmassen gegenübergestellt. Dies ermöglicht es der Amauris-Gruppe, bei negativen Entwicklungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. 3.2 Chancen- und Prognosebericht Die Amauris-Gruppe erzielt ihre operativen Erträge in den jeweiligen Geschäftsbereichen nahezu ausschließlich durch Portfoliomanagement, Fondsberatung und Vermögensverwaltungsdienstleistungen. Diese Erträge hängen maßgeblich von den verwalteten Volumina, teilweise von leistungsabhängigen Vergütungen sowie von Zu- und Abflüssen ab. Neben den Anlageergebnissen und der Kundenzufriedenheit ist die allgemeine Marktentwicklung von entscheidender Bedeutung für die Volumina und damit für die Umsätze. Zukünftige Entwicklungen und deren Auswirkungen an den Kapitalmärkten sind schwer vorhersehbar. Dennoch sehen wir weiterhin eine positive Ausgangslage für eine nachhaltige Renaissance der wertorientierten Kapitalanlage. Unabhängig von kurzfristigen Trends wie künstlicher Intelligenz oder anderen Modethemen könnte die Rückkehr der Zinsen an den Kapitalmärkten zu einer verstärkten Orientierung an fundamentalen Bewertungskriterien führen. Im Jahr 2023 haben sich die Bewertungsunterschiede zwischen verschiedenen Anlagestilen weiter vergrößert, was die Grundlage für zukünftige aktive Renditen bildet. Der Einfluss passiver Investoren bleibt schwer abzuschätzen. Diese Investoren haben in den vergangenen Jahren die Aufwärtsbewegung vieler Aktienmärkte unterstützt, könnten jedoch in volatilen Phasen erheblichen Einfluss auf die Marktentwicklung haben. Da sie weitgehend ohne fundamentale Entscheidungsprozesse agieren, könnten sie den Herdentrieb verstärken und damit stärkere Kursschwankungen verursachen. Gleichzeitig entstehen dadurch Marktineffizienzen, die wir gewinnbringend für unsere Kundenportfolios nutzen können. Die operativen Gesellschaften konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung ihrer Stärken und die Fortsetzung der Fokussierung. Eine erfolgreiche Entwicklung basiert weiterhin auf der Generierung positiver Anlageergebnisse und der Qualität des Investmentprozesses, einschließlich Datenanalyseverfahren und Aktienauswahl. Hochwertige Datenbanken, Software und Systemlandschaften bilden die Basis und versorgen Verwalter und Berater mit aktuellen und individuellen Werkzeugen. Für die kommenden Quartale stehen folgende Schwerpunkte im Mittelpunkt: Die Generierung aktiver Renditen bleibt die wichtigste Säule zur Sicherstellung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Zudem werden die Gesellschaften die Vertriebsbemühungen intensivieren und neue Kundenbeziehungen aufbauen. Ein zentrales Thema wird auch die Vorbereitung auf die Umsetzung der DORA-Verordnung sein. Die Amauris-Gruppe plant, ihre Wachstumsbemühungen im Jahr 2024 im Bereich des Zukaufs weiterer Gesellschaften fortzusetzen. Diese Strategie des anorganischen Wachstums zielt darauf ab, die Marktpräsenz zu stärken, das Dienstleistungsangebot zu erweitern und Synergien zu nutzen, um langfristigen Erfolg zu sichern - sowohl für die Amauris-Gruppe als auch für ihre neuen Partnergesellschaften. Die Geschäftsführung erwartet, dass sich diese anorganische Wachstumsstrategie im Jahr 2024 deutlich intensivieren wird, um bestehende Synergien zu stärken und das Portfolio gezielt zu diversifizieren. Es wird damit gerechnet, dass die sorgfältig ausgewählten Akquisitionen nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Gruppe steigern, sondern auch die operative Exzellenz und Marktstellung nachhaltig festigen. Diese positive Entwicklung wird es der Amauris-Gruppe ermöglichen, noch flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren, ihr Dienstleistungsangebot zu optimieren und die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen. Damit wird eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum und zukünftigen Erfolg geschaffen. Zusammengefasst erwartet die Amauris-Gruppe durch ihre Akquisitionsbemühungen, nachhaltiges Wachstum zu erzielen und gleichzeitig die Grundlage für zukünftige Erfolge zu legen, indem sie ihre operative Exzellenz und Marktbekanntheit weiter ausbaut. Vor diesem Hintergrund erwartet die Amauris-Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Anstieg der Provisionserträge. Durch die Übernahme mehrerer Publikumsfonds im Geschäftsbereich Investmentfonds, die meisten ab Januar 2024, sowie durch verstärkte Vertriebsbemühungen sollten insbesondere die fixen Gebühren steigen. Die in den ersten 9 Monaten erzielten Erträge unterstreichen unsere Aussage. Allerdings wird in diesem Bereich ein Rückgang der performanceabhängigen Gebühren erwartet. Die Amauris-Gruppe rechnet mit einer stabilen Eigenkapitalausstattung und -quote. Aufgrund gleichbleibender allgemeiner Verwaltungsaufwendungen und erhöhter Provisionsaufwendungen wird ein leicht negatives Konzernjahresergebnis erwartet.
Düsseldorf, den 31. Oktober 2024 Amauris Invest GmbH Geschäftsführung gez. Dyrk Vieten Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr 01.07.2023 bis 31.12.20231. Allgemeine Angaben Rechnungslegungsgrundsätze Der Konzernabschluss der Amauris Invest GmbH und Ihrer Tochtergesellschaften (kurz: Amauris-Gruppe) für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 ist nach den für Wertpapierinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 340 ff HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)) und den sie ergänzenden Bestimmungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) i.d.F. vom 11. Dezember 1998 (zuletzt geändert durch Gesetz vom 07. August 2021) aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Für die Erstellung des Konzernabschlusses wurde von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der einbezogenen Unternehmen ausgegangen. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens lt. Registergericht Sitz der Amauris Invest GmbH ist Düsseldorf. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 94400 im Register des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragen. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel. Vor dem Hintergrund, dass das aktuelle Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr ist und dass darüber hinaus zu Beginn dieses Rumpfgeschäftsjahrs ein weiteres Tochterunternehmen erworben wurde, ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen (1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023) nicht möglich. 2. Konsolidierungskreis Folgende Tochterunternehmen sind im Rumpfgeschäftsjahr im Wege der Vollkonsolidierung konsolidiert worden:
Die Ficon Vermögensmanagement GmbH wird ab dem Zeitpunkt der Einbringung am 3. August 2023 in die Konsolidierung mit einbezogen. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der inländischen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Amauris Invest GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens (31. Dezember 2023) aufgestellt. Dieser ist auch der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB sowie unter Beachtung des DRS 23 nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt der Gründung. Die aufzunehmen-den Aktiva und Passiva der Tochterunternehmen werden gemäß den Wertansätzen der Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angesetzt. Die sich ergebenden Unterschiedsbeträge werden als Firmenwerte ausgewiesen. Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Aufwendungen und Erträge aus Geschäftsvorfällen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen lagen im Berichtsjahr im geringen Umfang vor, sie wurden konsolidiert. Schulden in fremder Währung lagen im Rumpfgeschäftsjahr vor. 4. Grundsätze der Währungsumrechnung Der Konzernabschluss wird in EURO, der funktionalen und der Berichtswährung des Mutterunternehmens aufgestellt. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Konzernbilanz wird gemäß dem Formblatt 1, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gemäß dem Formblatt 3 (Staffelform) entsprechend § 2 Abs. 1 RechKredV gegliedert. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schulden erfolgt nach den Bewertungsvorschriften gemäß §§ 252 ff HGB, sofern nicht die Sondervorschriften gem. §§ 340e ff HGB zur Anwendung kommen. Die Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses entsprechen vollständig den Vorschriften des Mutterunternehmens. Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Risiken werden, soweit erforderlich, durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden zwischen drei und 10 Jahre zugrunde gelegt. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Hierbei wurde auf eine langfristige Zugehörigkeit der Gesellschaften am Markt und zum Konzernverbund abgestellt. Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände, die zwischen drei und 15 Jahren liegt, nach linearer Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt worden. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Andere Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Zinsaufwendungen, die im Zusammenhang mit der Abzinsung von Rückstellungen stehen, werden gegebenenfalls unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen, da es sich nicht um Rückstellungen handelt, die dem Kreditgeschäft zuzurechnen sind. Von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. 6. Erläuterungen zur Konzernbilanz Gemäß § 265 Abs. 2 HGB entfällt die Angabe von Vorjahreszahlen, da es sich um die erstmalige Aufstellung der Konzernbilanz handelt. Die Vorjahresangaben betreffen das Geschäftsjahr 01. Juli 2022 bis 30. Juni 2023. AKTIVA Unter dem Posten Barreserve sind vorhandene Kassenbestände (T-EUR 1) ausgewiesen. Die Forderungen an Kreditinstitute (T-EUR 1.258; Vorjahr: T-EUR 976) bestehen gegenüber fünf Kreditinstituten. Sie enthalten täglich fällige Forderungen im Sinne von § 8 RechKredV in Höhe von T-EUR 1.108 auf Kontokorrentkonten. Ferner bestehen andere Forderungen aus einem Festgeldkonto in Höhe von T-EUR 150 (Vorjahr: T-EUR 0), die eine Restlaufzeit bis zu drei Monate haben. Die Forderungen an Kunden betragen T-EUR 3.540 (Vorjahr: T-EUR 1.961). Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Die immateriellen Anlagewerte bestehen aus Namens- und Markenrechten (T-EUR 9) sowie aus Geschäfts- oder Firmenwerten (T-EUR 3.850). Bei den Sachanlagen (T-EUR 151; Vorjahr: T-EUR 135) handelt es sich um Betriebsausstattung. Die sonstigen Vermögensgegenstände (T-EUR 91; Vorjahr: T-EUR 35) bestehen vorwiegend aus Steuerforderungen (T-EUR 33), Kautionen (T-EUR 33) und aus Anzahlungen (T-EUR 20). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (T-EUR 408; Vorjahr: T-EUR 389) weisen geschäftsübliche Abgrenzungen aus. PASSIVA Die sonstigen Verbindlichkeiten (T-EUR 625; Vorjahr T-EUR 563) enthalten im Wesentlichen in Höhe von T-EUR 48 Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer, aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T-EUR 71 sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T-EUR 478. Der Gesamtbetrag der Schulden, die auf Fremdwährung lauten, beträgt T-EUR 50 (Vorjahr: T-EUR 128). Die Steuerrückstellungen (T-EUR 260; Vorjahr T-EUR 119) enthalten Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von T-EUR 124 und Körperschaftsteuer T-EUR 135. Die anderen Rückstellungen betragen T-EUR 989 (Vorjahr: T-EUR 368). Sie bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personal (T-EUR 658), Abschluss- und Prüfungskosten (T-EUR 115) und sonstige Rückstellungen (T-EUR 216). Das bilanzielle Eigenkapital des Konzerns setzt sich zusammen aus dem Stammkapital der Amauris Invest GmbH von EUR 764.752,00, der Kapitalrücklage von EUR 7.085.248,00 so-wie dem Konzernbilanzverlust von EUR 416.410,85. Dieser enthält in Höhe von EUR 8.545,41 einen Konzernjahresüberschuss. Im Rumpfgeschäftsjahr wurden bei der Amauris Invest GmbH neue Anteile im Wert von EUR 189.752,00 (Nennwert je Anteil EUR 1,00) ausgegeben sowie EUR 1.810.248 in die Kapitalrücklage eingestellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns von Bedeutung sind, betragen T-EUR 1.655 und bestehen wie folgt:
7. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Vorjahresangaben betreffen das Geschäftsjahr 01. Juli 2022 bis 30. Juni 2023. Die Provisionserträge (T-EUR 4.259; Vorjahr: T-EUR 5.390) umfassen im Wesentlichen die für die Vermögensverwaltung erzielten Gebühren, Erlöse aus der Anlageberatung sowie Erträge aus Performance-Gebühren. Die Provisionsaufwendungen betragen T-EUR 650 (Vorjahr: T-EUR 96). Die sonstigen betrieblichen Erträge (T-EUR 144; Vorjahr: T-EUR 164) umfassen im Wesentlichen Erträge für die Privatnutzung der Betriebs-Kfz, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus Sachanlagenverkäufen. Sämtliche Erträge i.S. von § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV sind ausschließlich im Inland erzielt worden. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (T-EUR 3.343; Vorjahr: T-EUR 5.205) umfassen im Wesentlichen neben dem Personalaufwand (T-EUR 2.256; Vorjahr: T-EUR 3.030) sonstige Verwaltungsaufwendungen (T-EUR: 1.144; Vorjahr: T-EUR 2.175), darunter Raumkosten, Nutzungsgebühren für Datennetze und Börseninformationssysteme, Rechts- und Beratungskosten sowie Aufwendungen für Lizenzen und Konzessionen. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen betragen T-EUR 254 (Vorjahr: T-EUR 409). Hiervon entfallen T-EUR 213 auf die Abschreibung der Firmenwerte. Das Jahresergebnis ist nicht durch Sonderabschreibungen aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften oder außerplanmäßiger Abschreibungen belastet. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf die Ergebnisse der normalen Geschäftstätigkeit der Tochterunternehmen. 8. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Im Hinblick darauf, dass die Tochterunternehmen Wertpapierinstitute sind und das Mutterunternehmen in diesem Zusammenhang eine Investmentholdinggesellschaft darstellt, wurden zum besseren Verständnis entgegen DRS 21 Anlage 2 (Kapitalflussrechnung von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten) in den Finanzmittelfonds neben ggf. vorhandenen Kassenbestand und Zentralnotenbankguthaben auch täglich fällige Guthaben bei Geschäftsbanken ein-bezogen. 9. Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Es wird auf den beigefügten Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens Amauris Invest GmbH schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 55.920,79 auf neue Rechnung vorzutragen. 10. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 27 Arbeitnehmer (Angestellte) beschäf-tigt. Zusammensetzung der Organe Die Konzernmutter wird durch den Geschäftsführer Herrn Dyrk Vieten (Bankkaufmann) ver-treten. Er ist stets alleinvertretungsberechtigt und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Seine Haftung wird, soweit gesetzlich zulässig, auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte betrafen die ausgelagerten Funktionen der Internen Revision, der Finanzbuchhaltung (teilweise), der Abschlusserstellung und Vorbereitung des aufsichtsrechtlichen Meldewesens sowie des Portfoliomanagementsystems. Hierfür wurden im Rumpfgeschäftsjahr T-EUR 103 aufgewendet. Durch die Auslagerung wurden effiziente und kostenbewusste Prozesse implementiert. Die zugrundeliegenden Verträge verfügen über ange-messen kurze Kündigungsfristen. Besondere Risiken im Hinblick auf die Finanzlage werden nicht gesehen. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 beträgt T-EUR 15. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Rumpfgeschäftsjahres (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Rumpfgeschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Düsseldorf, den 31. Oktober 2024 Amauris Invest GmbH gez. Dyrk Vieten Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Amauris Invest GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Amauris Invest GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaft (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Amauris Invest GmbH, Düsseldorf, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 23. Dezember 2024 GREIS
& BROSENT GMBH
Brosent, Wirtschaftsprüfer ppa. Truntschka, Wirtschaftsprüferin |
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