DESAGA GmbHLiquidiert

69168 Wiesloch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 351469
Vorher
DESAGA Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
25.4.1963
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb wissenschaftlicher und technischer Apparate, Geräte und Verbrauchsmaterial, insbesondere unter Verwendung des weltweit eingeführten Warenzeichens "DESAGA" (Warenzeichenrolle des Deutschen Patentamtes Nr. 944866 und 994491).

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Rainer Schuster
seit 14.8.2015
Geschäftsführer
Timo Schretzmair
seit 15.11.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

DESAGA Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Wiesloch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

1.433.583,67

1.478.797,69

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

125,00

4.517,63

II. Sachanlagen

1.433.458,67

1.474.280,06

B. Umlaufvermögen

7.036.734,17

6.144.353,49

I. Vorräte

6.245.916,24

5.486.672,91

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

578.978,55

492.892,79

(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr)

(96.160,14)

(5.951,96)

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

211.839,38

164.787,79

C. Rechnungsabgrenzungsposten

4.142,28

7.160,28

Summe Aktiva

8.474.460,12

7.630.311,46



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

1.955.385,11

1.955.385,11

I. Gezeichnetes Kapital

1.022.583,76

1.022.583,76

II. Kapitalrücklage

541.428,91

541.428,91

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

391.372,44

391.372,44

B. Rückstellungen

152.136,95

153.324,00

C. Verbindlichkeiten

6.366.938,06

5.521.602,35

(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)

(5.679.192,22)

(5.521.602,35)

Summe Passiva

8.474.460,12

7.630.311,46

ANHANG

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: DESAGA Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Firmensitz laut Registergericht: Wiesloch

Registereintrag: Handelsregister B 351469

Registergericht: Mannheim

2. Darstellung von Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung

Der Jahresabschluss der DESAGA Gesellschaft mit beschränkter Haftung zum 31. Dezember 2016 für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2016 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff.) in der Fassung des BilRUG unter Beachtung der Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden bis auf die Bewertung des Vorratsvermögens beibehalten (§ 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB). Innerhalb der Vorratsbewertung wurden Abwertungspauschalen durch Abschreibungen auf konkrete Einzelbestände aufgrund von besseren Erkenntnissen ersetzt.

Bei der Berichtsfirma handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die branchenübliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt.Die Abschreibungen des beweglichen Anlagevermögens erfolgen zeitanteilig, teils linear und teils degressiv. Neuangeschaffte Wirtschaftsgüter werden im Berichtsjahr linear und zeitanteilig gemäß § 253 Abs. 3 HGB abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter Euro 410,00 analog zur steuerrechtlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Anlagenabgang verarbeitet.

Die Vorräte werden grundsätzlich mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden die Materialkosten, die Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, eingerechnet. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In den Vorräten liegende Risiken werden durch entsprechende Abschläge zum am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert berücksichtigt. Für einen Teil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird erstmalig im Geschäftsjahr ein Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Die übrigen Posten des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten, dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtungen notwendig ist.

Aufgrund der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurde der Barwert für Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) zum 31.12.2016 unter Anwendung eines Zinsfußes von 4,01 % angesetzt. Der Berechnung der Entwicklung zum 31.12.2015 lag ein Zinssatz von 3,89 % zugrunde. Zum 31.12.2016 wurde ein Rententrend für Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeit von 1,75 % (Vorjahr: 2 %) angenommen. Grundlage der Bewertung waren jeweils die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln.

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditricht-linie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellung für Altersvorsorgeverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis erfasst. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Der ausschüttungsgesperrte Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt Euro 2.919,00.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs gem. § 256a HGB bewertet.

4. Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten

Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von: 0,00€

(Vorjahr 235.487,21€)

5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten enthalten

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von: 6.051.658,05 €

(Vorjahr 5.381.425,46€)

6. Beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 45.

7. Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Timo Schretzmair, Nümbrecht

Herr Hans-Günter Klein, Reichshof

Herr Rainer Schuster, Wipperfürth

8. Mutterunternehmen des Konzernabschlusses

Sarstedt AG & Co. KG, Nümbrecht

 

Wiesloch, den 21. Februar 2018

gez. Timo Schretzmair gez. Hans-Günter Klein gez. Rainer Schuster

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 11. April 2018

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