Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 6839
Vorher
PETZ-REWE Holding GmbH
Eingetragen
5.11.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzGroßhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an Handelsgesellschaften jeder Art, die insbesondere Verbrauchermärkte betreiben, sowie an dazugehörigen Produktionsgesellschaften, der Betrieb von Handelsunternehmen, insbesondere in Form von Verbrauchermärkten. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder an ähnlichen Unternehmen beteiligen. Die Gesellschaft wird keine Geschäfte tätigen, die einer gesetzlichen Erlaubnis bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Sanktjohanser
seit 9.12.2015
Prokura
Maike Sanktjohanser
seit 4.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Germany
8.635.000 €
58.85%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PETZ REWE GmbH

Wissen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen 3.877.872,00 4.739.442,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken 134.366.778,22 126.174.509,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.726.356,00 23.619.876,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 316.898,65 2.383.480,08
155.410.032,87 152.177.865,70
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 707.402,10 707.402,10
2. Genossenschaftsanteile 11.300,00 11.300,00
718.702,10 718.702,10
160.006.606,97 157.636.009,80
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.146,00 11.410,00
2. Waren 18.995.118,04 18.048.768,67
19.008.264,04 18.060.178,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.072.392,00 5.404.549,83
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 310.710,89 254.152,09
3. Sonstige Vermögensgegenstände 17.066.660,67 10.861.415,76
- davon gegen Gesellschafter: € 7.471,76; Vj.: € 11.808,34
19.449.763,56 16.520.117,68
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.647.798,73 4.316.358,83
43.105.826,33 38.896.655,18
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.324.784,13 1.293.563,73
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 0,00 2.586,90
SUMME AKTIVA 204.437.217,43 197.828.815,61

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 17.270.000,00 17.270.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 29.539.237,00 26.815.337,00
III. Bilanzgewinn 9.880.572,03 8.901.870,26
- davon Gewinnvortrag: € 70,26; Vj.: € 83,08
56.689.809,03 52.987.207,26
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 1.325.641,00 1.264.472,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 55.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 6.124.334,00 6.090.237,00
7.449.975,00 7.409.709,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 108.278.716,82 107.738.551,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.782.596,44 20.430.369,50
3. Sonstige Verbindlichkeiten 13.236.120,14 9.262.978,83
- davon aus Steuern: € 1.838.515,27; Vj.: € 1.914.011,09 140.297.433,40 137.431.899,35
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 164,42; Vj.: € 49.022,53
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 1.291.036,93; Vj.:€ 1.409.623,07
SUMME PASSIVA 204.437.217,43 197.828.815,61

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

1.1.-31.12. 2024 1.1.-31.12. 2023
1. Umsatzerlöse 463.961.003,57 450.728.586,32
2. Sonstige betriebliche Erträge 978.950,67 1.483.540,88
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -326.441.074,09 -318.811.132,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -486.646,12 -394.222,22
Rohergebnis 138.012.234,03 133.006.772,75
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -54.670.139,17 -53.238.708,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -11.638.817,15 -11.159.943,62
- davon für Altersversorgung: € -76.346,10; Vj.: € -104.340,25
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -11.701.802,80 -11.776.396,99
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -40.665.436,53 -38.666.564,17
Betriebsergebnis 19.336.038,38 18.165.159,77
7. Erträge aus Beteiligungen 62.211,62 63.638,21
8. Erträge aus Genossenschaftsanteilen 1.296,00 3.701,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.187,81 23.200,18
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.053.629,41 -3.011.695,69
- davon aus Aufzinsungen Passiva: € -12.425,75; Vj.: € -8.158,08
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.722.353,59 -5.517.134,68
12. Ergebnis nach Steuern 10.681.750,81 9.726.868,79
13. Sonstige Steuern -404.755,04 -452.023,61
14. Jahresüberschuss 10.276.995,77 9.274.845,18
15. Gewinnvortrag 70,26 83,08
16. Vorabgewinn -396.494,00 -373.058,00
17. Bilanzgewinn 9.880.572,03 8.901.870,26

ANHANG 2024

ALLGEMEINE ANGABEN

Die PETZ REWE GmbH mit Sitz in Wissen/Sieg ist beim Amtsgericht Montabaur im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 6839 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Die Gesellschaft ist ein großes Unternehmen im Sinne von § 267 HGB.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen erfassten Standortvorteile (Buchwerte 31.12.2024: T€ 3.745) werden im Wesentlichen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Daneben werden hier Anschaffungskosten für gewährte Baukostenzuschüsse ausgewiesen, die linear über 11 bzw. 12 Jahre abgeschrieben werden.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. Erhaltene Investitionszuschüsse von Vermietern und öffentliche Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungskosten der damit korrespondierenden Vermögensgegenstände abgesetzt. Für neue Immobilien wird eine Nutzungsdauer von grundsätzlich 33 Jahren bzw. seit 1.1.2019 von 40 Jahren angesetzt. Gebrauchtimmobilien werden über ihre kürzere voraussichtliche Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die unter dem Posten „andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung“ ausgewiesenen Einbauten werden im Wesentlichen über 15 bis 30 Jahre abgeschrieben. Für die wesentlichen Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 8, 10 und 14 Jahren angenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Diese entsprechen bei den Beteiligungen den Nennwerten der Einlagen sowie angefallenen Nebenkosten und bei den Genossenschaftsanteilen dem Nennwert des Geschäftsguthabens.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. durchschnittlichen Anschaffungskosten oder - soweit erforderlich - beim Warenbestand mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Waren erfolgt artikelgenau zu gleitenden Durchschnittspreisen. Bei einem geringen Anteil an Artikeln, wo dies nicht möglich war, werden die Anschaffungskosten retrograd ermittelt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich mit den Nominalwerten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

Die Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematisch nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) berechnet und vor Verrechnung mit saldierungsfähigem Deckungsvermögen mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen bewertet. Dabei wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,90 % p. a. (10-Jahres-Durchschnitt bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren), eine Gehaltsdynamik von 3,5 % p. a., biometrische Wahrscheinlichkeiten nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G und Rentensteigerungen von 1,0 % bis 2,2 % p. a. zugrunde gelegt. Der Zeitwert des Deckungsvermögens von T€ 77 wurde mit dem Wert der Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der erstmals negative Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Pensionsverpflichtungen mit dem Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,96 % p. a.) beträgt T€ -12.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung tragen; ihr Ansatz erfolgt in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge.

Für Altersteilzeitvereinbarungen sind Rückstellungen gebildet, die nach der PUC-Methode mit einem Rechnungszinsfuß von 1,50 % p. a., einer Gehaltsdynamik von 3,5 % p. a. sowie biometrischen Wahrscheinlichkeiten nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G berechnet wurden. Der Zeitwert des zugehörigen Deckungsvermögens wird mit dem Wert der Verpflichtungen verrechnet.

Langfristige Rückstellungen mit einem Zinsanteil wurden mit dem Barwert angesetzt. Die Abzinsung der Jubiläumszuwendungen erfolgte mit einem Zinssatz von 1,97 % p. a.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form eines Brutto-Anlagenspiegels gesondert dargestellt (vgl. Blatt 3).

Die PETZ REWE GmbH ist zu 50 % an der Fachmarktzentrum Rosbach GbR, mit Sitz in Wissen, beteiligt und ist deren unbeschränkt haftender Gesellschafter. Im Wirtschaftsjahr 2024 hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von T€ 128 erzielt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf T€ 1.787.

Bei dem unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesenen Betrag von 310.710,89 EUR (Vorjahr: 254.152,09 EUR) handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände.

Ein sich zum 31.12.2024 ergebender, mit einem Steuersatz von 32,0 % bewerteter Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 3.072 ist in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt worden. Die aktiven Latenzen betreffen insbesondere bebaute Grundstücke sowie Rückstellungen für Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen, Urlaub, Jubiläen und Drohverluste. Passive Latenzen ergeben sich aus nur in der Handelsbilanz als immaterielle Vermögensgegenstände ausgewiesenen Standortvorteilen, der handelsbilanziellen sowie aus den degressiven Abschreibungen in der Steuerbilanz.

Die Gewinnrücklagen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2024 aufgrund der Einstellung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres um T€ 2.724 auf T€ 29.539.

Die latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

Angaben in T€ 1.1.2024 Veränderung 31.12.2024
Aktive latente Steuern 4.397 601 4.998
Passive latente Steuern 2.067 -141 1.926

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
1.1.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen 13.478.712,21 0,00 0,00 0,00 13.478.712,21
13.478.712,21 0,00 0,00 0,00 13.478.712,21
Sachanlagen
1. Grundstücke mit Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken 165.354.167,49 12.448.759,27 1.835.193,52 2.783.599,78 176.854.520,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.582.805,52 2.029.403,88 197.336,18 3.919.917,41 55.889.628,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.383.480,08 90.744,65 -2.032.529,70 124.796,38 316.898,65
225.320.453,09 14.568.907,80 0,00 6.828.313,57 233.061.047,32
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 707.402,10 0,00 0,00 0,00 707.402,10
2. Genossenschaftsanteile 11.300,00 0,00 0,00 0,00 11.300,00
718.702,10 0,00 0,00 0,00 718.702,10
Insgesamt 239.517.867,40 14.568.907,80 0,00 6.828.313,57 247.258.461,63
Abschreibungen
1.1.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen 8.739.270,21 861.570,00 0,00 9.600.840,21
8.739.270,21 861.570,00 0,00 9.600.840,21
Sachanlagen
1. Grundstücke mit Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken 39.179.657,87 5.848.335,74 2.540.251,33 42.487.742,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.962.929,52 4.991.897,06 3.791.554,41 35.163.272,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
73.142.587,39 10.840.232,80 6.331.805,74 77.651.014,45
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 81.881.857,60 11.701.802,80 6.331.805,74 87.251.854,66
Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen 3.877.872,00 4.739.442,00
3.877.872,00 4.739.442,00
Sachanlagen
1. Grundstücke mit Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken 134.366.778,22 126.174.509,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.726.356,00 23.619.876,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 316.898,65 2.383.480,08
155.410.032,87 152.177.865,70
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 707.402,10 707.402,10
2. Genossenschaftsanteile 11.300,00 11.300,00
718.702,10 718.702,10
Insgesamt 160.006.606,97 157.636.009,80

Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Personalaufwendungen (T€ 4.677), vertragliche Verpflichtungen (T€ 650) und ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 332). Die Rückstellungen für Personalaufwendungen enthalten Altersteilzeitverpflichtungen von T€ 600, die nach Verrechnung mit dem Deckungsvermögen von T€ 420 in Höhe von T€ 180 in den Rückstellungen erfasst sind.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2024, Angaben TE bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.609 92.670 59.883
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.783 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 13.236 0 0
Summe 47.628 92.670 59.883
31.12.2023, Angaben T€ bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.495 91.244 48.928
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.430 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 9.263 0 0
Summe 46.188 91.244 48.928

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 90.728 durch Grundschulden auf dem betrieblichen Grundbesitz besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den Mietverträgen für 16 Einzelhandelsobjekte und die Räume der Verwaltung. Daraus resultiert eine Gesamtverpflichtung von rund T€ 49.593, davon sind im nächsten Jahr rund T€ 9.020 fällig. Die wesentlichen Verträge haben noch Laufzeiten von 2 bis zu 7 Jahren und in zwei Fällen von 12 Jahren. Daneben existieren noch Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und Markteinrichtungen in Höhe von T€ 10.681, von denen T€ 3.116 im nächsten Jahr fällig werden. Aus Investitionen in das Anlagevermögen resultieren am Abschlussstichtag Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 6.880 TEUR.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und betreffen mit T€ 439.755 im Wesentlichen Handelsumsätze.

SONSTIGE ANGABEN

Im Jahresdurchschnitt wurden 2.649 Arbeitnehmer (639 Vollzeitkräfte und 2.010 Teilzeitkräfte) beschäftigt.

Geschäftsführerin der Gesellschaft ist Diplom-Kauffrau Maike Sanktjohanser.

Für Abschlussprüfungsleistungen sind uns für das Geschäftsjahr 2024 T€ 61 berechnet worden.

ERGEBNISVERWENDUNG

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2024 von € 9.880.572,03 eine Ausschüttung an die Gesellschafter von € 6.667.286,01 vorzunehmen sowie € 3.213.286,02 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Wissen, 28. März 2025

Maike Sanktjohanser

Lagebericht 2024

GESCHÄFTSMODELL UND STEUERUNGSSYSTEM

Die PETZ REWE GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen, das anteilig zur REWE Group gehört. Wir sind der umsatzstärkste selbständige Lebensmitteleinzelhändler innerhalb der REWE-Kaufleute und betreiben unverändert 35 Supermärkte im Bereich Vollsortiment, von denen sich 30 Standorte im mittleren Westen Deutschlands und 5 Standorte in Ostdeutschland befinden. 19 Standorte befinden sich in unserem Eigentum.

Wichtige Kennzahlen für die Steuerung unseres Geschäfts sind unsere Handelsumsätze, unser Rohertrag bezogen auf die Handelsumsätze, das (ggf. um Sondereinflüsse bereinigte) Betriebsergebnis (EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sowie unsere Investitionen.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland ebenfalls 0,2 %. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2024 um 0,4 % zurück. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen (Pressemitteilung Nr. 019 des Statistischen Bundesamtes/destatis vom 15.1.2025).

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2024 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 2,5 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2023. Nachdem die reale Umsatzentwicklung im Einzelhandel im 1. Halbjahr 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig war (- 0,5 %), wuchsen die realen Umsätze im 2. Halbjahr 2024 im Vorjahresvergleich um 2,6 % (Pressemitteilung Nr. 040 des Statistischen Bundesamtes/destatis vom 31.1.2025).

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg der Umsatz im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr real um 0,7 % und nominal um 2,9 %. Im 1. Halbjahr 2024 verzeichnete der Lebensmitteleinzelhandel einen realen Umsatzzuwachs von 0,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, gefolgt von einem Plus von 0,8 % im 2. Halbjahr 2024 (nominal: + 2,8 % bzw. + 3,0 %). (Pressemitteilung Nr. 040 des Statistischen Bundesamtes/destatis vom 31.1.2025).

Die weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen haben - wie schon im Vorjahr - dazu beigetragen, dass die Umsatzentwicklung der Discounter im Jahr 2024 um 0,7 %-Punkte besser als die der Supermärkte war.

GESCHÄFTSVERLAUF UND ERTRAGSLAGE 2024

Die Umsatzerlöse (nur Handelsumsätze) sind bei einer unveränderten Anzahl an Lebensmittelmärkten im Geschäftsjahr 2024 um T€ 12.018 oder 2,8 % auf T€ 439.755 gestiegen. Die Umsatzentwicklung war geprägt von einer rückläufigen Inflation sowie von zeitweisen Schließungen unserer Standorte Radeburg und Waldbröl 1 infolge von Neu- und Umbaumaßnahmen. Die Zahl unserer Kunden hat sich mit einem Plus von 3,4 % positiv entwickelt. Der Durchschnittswert der Kassenbons ist gegenüber dem Vorjahr nahezu gleichgeblieben. Abhol- und Lieferservice entwickelten sich 2024 unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede tendenziell positiv. Die Umsatzentwicklung entspricht unserer Planung, daher sind wir mit der Geschäftsentwicklung in einem für den Lebensmitteleinzelhandel herausfordernden Jahr 2024 zufrieden.

Die im Wesentlichen aus Miet- und Untermieterlösen sowie Erträgen aus Kostenerstattungen resultierenden sonstigen Umsätze weisen eine Zunahme um T€ 1.214 auf T€ 24.206 aus, die im Wesentlichen durch höhere Mieteinnahmen und Werbekostenerstattungen bedingt ist.

Der Rohertrag als Differenz zwischen Handelsumsätzen und Aufwendungen für bezogene Waren ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 108.926 um T€ 4.388 auf T€ 113.314 gestiegen. In Relation zu den Handelsumsätzen hat sich sein Anteil von 25,5 % im Vorjahr auf 25,8 % erhöht. Diese Veränderung resultiert insbesondere aus besseren Einkaufskonditionen bei unserem Hauptlieferanten. Zusammen mit dem Anstieg der übrigen Umsatzlöse in Höhe von T€ 1.214, die vorwiegend aus Kostenerstattungen und Mieten resultieren, hat sich das Rohergebnis um T€ 5.005 oder 3,8 % auf T€ 138.012 verbessert.

Die Personalaufwendungen weisen im Geschäftsjahr 2024 einen Anstieg um 3,0 % oder T€ 1.910 auf insgesamt T€ 66.309 aus. Bezogen auf die Handelsumsätze liegt ihr Anteil unverändert gegenüber dem Vorjahr bei 15,1 %. Der Anstieg resultiert vor allem aus der 2024 ganzjährig wirksamen tariflichen Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,3 % ab 1. Oktober 2023 und der weiteren Erhöhung um 4,7 % ab 1. Oktober 2024, aus der Gewährung von Inflationsausgleichsprämien sowie aus höheren Vergütungen der Beschäftigten in Übergangs- und Geringfügigkeitsbereich. Tendenziell gegenläufig wirkte sich der leichte Rückgang der Mitarbeiterzahlen aus. Es ist unverändert unser Ziel, unsere Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren in unserem Unternehmen 639 Mitarbeiter in Vollzeit, 1.049 in Teilzeit und 961 geringfügig beschäftigt. Daneben bestanden 91 Ausbildungsverhältnisse. Die Ausbildungsquote ohne Berücksichtigung unserer geringfügig beschäftigten Mitarbeiter beträgt 5,4 %. Wir räumen der Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. Insbesondere auf der Qualifikation von Quereinsteigern für die Frischetheken, die durch zwei festangestellte Mitarbeiterinnen geschult werden, liegt ein besonderer Fokus. Mit dieser Maßnahme wirken wir dem Fachkräftemangel entgegen.

Die Abnahme der Abschreibungen um T€ 75 auf T€ 11.702 resultiert aus der vollständigen Abschreibung von Vermögensgegenständen im Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der beim Leasinggeber aktivierten Markteinrichtungen im Zusammenhang mit unseren Großumbauten in den vergangenen Jahren sowie im Geschäftsjahr 2024. Gegenläufig wirkten sich insbesondere die Investitionen in unsere Immobilien in Radeburg und Waldbröl 1 aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr im Saldo um T€ 1.998 auf T€ 40.665 erhöht. Ihr Anteil an den Handelsumsätzen beläuft sich auf 9,2 % nach 9,0 % im Vorjahr. Hauptkostentreiber waren die Kosten für Instandhaltungen (+T€ 1.198), Leasinggebühren (+ T€ 544), fremde Dienstleistungen (+ T€ 484), Heizungs- und Mietnebenkosten (+ T€ 403) sowie Mieten (+ T€ 286). Nennenswerte Einsparungen haben sich bei den Werbekosten (- T€ 1.177) in den Bereichen Kostenumlagen und Angebotskommunikation ergeben. Ursächlich für den Anstieg der Instandhaltungskosten waren ein Großumbau sowie im Folgejahr durchzuführende bauliche Maßnahmen. Die höheren Leasinggebühren betreffen vor allem Markteinrichtungen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) weist daher mit T€ 19.336 einen Anstieg um T€ 1.171 oder 6,4 % gegenüber dem Vorjahreswert aus. Die EBIT-Marge (in Relation zu den Handelsumsätzen) beträgt 4,40 % (Vorjahr: 4,25 %).

Der Saldo des Finanzergebnisses ist aufgrund des Kapitalbedarfs unverändert negativ. Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen aus unserem Konzernverrechnungskonto für das im Geschäftsjahr ebenso Zinsaufwendungen von T€ 125 angefallen sind. Gegenläufig wirkten sich insbesondere das höhere Zinsniveau bei den Betriebsmittel- mit 259 TEUR und Immobiliendarlehen mit T€ 121 aus.

Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag und der im Wesentlichen aus Grundsteuern resultierenden sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 10.277 (Vorjahr: T€ 9.275).

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Aufgrund unseres transparenten Geschäftsmodells gewährt die nach dem Gliederungsschema des HGB aufgestellte Bilanz bereits einen guten Einblick in die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft.

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen im Anlagevermögen belaufen sich auf insgesamt T€ 14.569. Bei dem größten Einzelposten handelt es sich um den Neubau unseres Marktes in Radeburg (T€ 6.724) sowie die Modernisierung unseres Standorts Waldbröl 1 (T€ 5.479).

Die Markteinrichtungen in 8 Märkten sowie ESL-Etiketten sind geleast, wobei die einzelnen Einrichtungsgegenstände beim Leasinggeber bilanziert werden. Wir planen, die Gegenstände nach Ablauf der Leasingverträge zu einem vereinbarten Wert zu übernehmen.

Die Abschreibungen auf die unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanzierten Standortvorteilen werden planmäßig fortgeführt. Die wesentlichen Posten haben noch eine Restnutzungsdauer von einem und sieben Jahren. Die Abschreibungsquote der Betriebs- und Geschäftsausstattung (kumulierte Abschreibungen in Relation zu kumulierten Anschaffungskosten jeweils zum 31.12.) beläuft sich auf 62,9 % (Vorjahr: 59,0 %).

Am 31.12.2024 beträgt unsere Eigenkapitalquote 27,7 % nach 26,8 % im Vorjahr. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2024 ist bereits um einen Vorabgewinn von T€ 396 vermindert. Der vereinfachte Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt T€ 21.979 (Vorjahr: T€ 21.051). Unser Anlagevermögen wird zu einem hohen Anteil durch langfristiges Fremdkapital sowie durch Eigenkapital finanziert. Unsere Fremdfinanzierung verteilt sich auf mehrere Kreditinstitute, um so die Abhängigkeit von der Geschäftspolitik einzelner Kreditgeber zu vermindern. Weiterhin decken wir unseren Kapitalbedarf zu marktgerechten Konditionen über die Finanzierungsgesellschaft der REWE Group. Am 31.12.2024 verfügten wir über eine laufende Kreditlinie von T€ 48.143, von denen wir T€ 27.048 in Anspruch genommen hatten. Daher können wir unseren laufenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Risiken sind mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen Abweichung von Prognosen bzw. Zielen des Unternehmens führen können (DRS 20.11). Mit Blick auf diese Definition haben wir mit unserem Risikofrüherkennungssystem folgende Risiken ermittelt:

1.

Risiken aus technischen Ausfällen und Störungen, die u. a. zu Problemen bei der Warenversorgung und den Kassiervorgängen führen, können sich negativ auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren auswirken. Die eingesetzten und von der REWE betreuten IT-Systeme sind aufgrund eines funktionierenden internen Kontrollsystems grundsätzlich ausfallsicher und hochverfügbar. Allerdings resultieren insbesondere aus der Zunahme von Cyberkriminalität Sicherheits-, Ausfall-, Datenschutz- und Reputationsrisiken, so dass wir die Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von IT als bedeutend klassifizieren.

2.

Risiken im Personalbereich bestehen in einer für uns ungünstigen Entwicklung der Löhne und Gehälter durch Tarifabschlüsse und Mindestlohnbestimmungen sowie in fehlenden geeigneten Fachkräften. Dieses Risiko beurteilen wir derzeit mittel.

3.

Änderungen im Kaufverhalten, wie z. B. der Wechsel von Kunden zum Online-Handel oder zu den Discountern, können zu Umsatz- und Rohertragsrückgängen führen. Diese mögliche Entwicklung wirkt sich insbesondere dann nachteilig auf unser EBIT aus, wenn es uns nicht gelingt, unsere Kostenstrukturen entsprechend anzupassen. Aktuell bewerten wir das Risiko nachteiliger Änderungen im Kaufverhalten als gering.

4.

Ein Teil unserer Verbindlichkeiten ist variabel auf Basis des Euribors finanziert. Auch auch die Zinsen unserer langfristigen Darlehen müssen am Ende der jeweiligen Zinsbindungsfrist neu verhandelt werden. Daher stellt die Erhöhung des Zinsniveaus grundsätzlich ein Risiko für unsere Ertragslage dar. Aufgrund der für 2025 prognostizierten Leitzinssenkungen beurteilen wir das Zinsänderungsrisiko derzeit als gering.

Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Wir gehen auch davon aus, dass wir das für 2025 geplante Handelsumsatz-, Rohertrags- und Ergebnisziel jeweils erreichen werden.

Chancen sind mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können (DRS 20.11).

Die weitere Attraktivitätssteigerung unserer Lebensmittelmärkte ist unverändert einer der Schwerpunkte unserer Geschäftspolitik. Im Herbst 2025 eröffnen wir zudem unsere 36. Filiale.

Wir setzen auch künftig verstärkt auf die Umsatzausweitung mit den spannenträchtigen REWE- Eigenmarken.

Weitere Chancen zur Verbesserung unserer finanziellen Leistungsindikatoren ergeben sich aus der Erweiterung unseres Dienstleistungsangebots, insbesondere in Bereichen Payment und Abholservice, Steigerung der Anziehungskraft unserer Frischetheken zur verstärkten Profilierung gegenüber dem Wettbewerb, Schulung unserer Mitarbeiter, Digitalisierung sowie aus dem Einsatz einer Business Intelligence Software zur effektivieren Steuerung unseres Unternehmens.

PROGNOSEBERICHT

Nach einem schwierigem Jahr 2024 wird der Einzelhandel seine Umsätze auch im Jahr 2025 wohl nur geringfügig erhöhen können. Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht im Vergleich zum Vorjahr von einem nominalen Umsatzplus von 2,0 % aus. Real bedeutet das voraussichtlich ein Plus von 0,5 % für die Branche. Hauptgrund dafür ist eine große Verunsicherung bei den Verbrauchern sowie die konjunkturelle Flaute. Hinzu kommen viele Unwägbarkeiten auf politischer Ebene. Der Prognosebericht basiert auf unserem Kenntnisstand von Mitte März 2025.

Wir haben für das Geschäftsjahr 2025 Handelsumsätze in Höhe von T€ 448.550, einen Rohertrag aus Handelsumsätzen von T€ 114.380 und ein Betriebsergebnis von T€ 13.577 geplant.

Die Umsätze im Februar 2025 liegen leicht über unserer Planung und über den vergleichbaren Vorjahresumsätzen.

Unsere für 2025 geplanten Investitionen belaufen sich auf insgesamt T€ 16.716, davon entfallen T€ 8.784 auf Immobilien und T€ 7.602 auf die Modernisierung unserer Märkte bzw. Markteinrichtungen. Bei den Investitionen in Immobilien handelt es sich mit T€ 7.150 insbesondere um den zwischenzeitlich vollzogenen Erwerb einer zuvor gemieteten Handelsimmobilie.

ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Die Geschäftsführung unserer Gesellschaft wird seit dem 1. April 2021 ausschließlich von einer Frau wahrgenommen.

Die Geschäftsführung hat die Frauenquote für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung auf 20 % festgelegt. Diese Quote war bzw. ist am 31.12.2023 und am 31.12.2024 erfüllt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PETZ REWE GmbH, Wissen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PETZ REWE GmbH, Wissen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PETZ REWE GmbH, Wissen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der PETZ REWE GmbH, Wissen, für das vorherige, am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 20. März 2024 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat.

Sonstige Informationen

Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 4. April 2025

GEHATE Handelstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Linscheidt, Wirtschaftsprüfer

Marcus Tonn, Wirtschaftsprüfer

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