FFS Private Leasing GmbHLiquidiert

Neckarstraße 137, 70190 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 22402
Vorher
FFS Private Leasing I GmbH
Eingetragen
8.3.1993
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Vermietung, der Handel, die Vermittlung und Finanzierung von Waren, Anlagen und Dienstleistungen aller Art sowie die Tätigkeit als ungebundener Versicherungsvermittler gem. § 34d Abs. 1, 3 GewO. Ausgeschlossen sind Bankgeschäfte sowie der Handel mit Ford-Neufahrzeugen

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Mann
seit 8.9.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

FFS Private Leasing GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

1. Grundlage des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell der FFS Private Leasing GmbH

1.2. Entwicklung des Marktes

1.3. Geschäftsverlauf

1.3.1. Geschäftsentwicklung

1.3.2. Entwicklung der Vermögenslage

1.3.3. Finanzlage

1.3.4. Ertragslage

1.3.5. Beschaffung

1.3.6. Investitionen

2. Prognosebericht

2.1. Geschäftsmodell der FFS Private Leasing GmbH

2.2. Entwicklungsprognosen des Marktes

2.3. Prognose über den Geschäftsverlauf

3. Personal / Aus- und Weiterbildung

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Strategische Chance

4.2. Strategische Risiken

4.3. Risikomanagementsystem und Internes Kontrollsystem

4.4. Risikotragfähigkeit

4.5. Risikokategorien

4.5.1. Adressenausfallrisiken

4.5.2. Liquiditätsrisiken

4.5.3. Operationelle Risiken

4.5.4. Geschäftsrisiken

4.6. Zusammenfassung

5. Fazit

6. Leasing-Aufsicht durch BaFin

1. Grundlage des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell der FFS Private Leasing GmbH

Die FFS Private Leasing GmbH ist ein Unternehmen der Emil Frey Gruppe, die ihren Sitz in Zürich (Schweiz) hat. Dabei ist die Emil Frey Gruppe einer der führenden Automobilimporteure sowie -händler der Schweiz. Ihr gehören mehrere Automobilimportfirmen und über 30 Autohäuser an und sie ist seit über 25 Jahren auch in Deutschland aktiv. Die Geschäftstätigkeit der Emil Frey Gruppe Deutschland erstreckt sich auf den Import von Pkw der Marke Subaru und Mitsubishi, den Automobilgroßhandel und -einzelhandel, den Ersatz- und Autoteilhandel sowie das Angebot von Finanzdienstleistungen.

Innerhalb der Emil Frey Gruppe Deutschland übernimmt die FFS Group bestehend aus der FFS Bank GmbH (FFS Bank), der FFS Private Leasing GmbH (FFS Private Leasing), der Free Mobility No. 4 UG (haftungsbeschränkt) sowie der Frey Financial Services GmbH die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Angebot von Finanzdienstleistungen.

Die FFS Private Leasing tritt innerhalb der FFS Group als Anbieter von Leasingverträgen zur Finanzierung von Pkws bei kooperierenden Kfz-Händlern sowie als Vermittler von Leasingverträgen auf.

Die Gesellschaft bietet ausschließlich Teilamortisationsverträge zur Finanzierung der Pkw-Beschaffung von Endkunden an. Der Vertrieb erfolgt dabei primär über Händler der Emil Frey Gruppe Deutschland und die Händler der Importeursgesellschaften Hyundai Motor Deutschland GmbH (HMD) (bis 31. März 2017) und Subaru Deutschland GmbH (Subaru).

Seit dem 4. Quartal 2012 tritt die FFS Private Leasing auf Provisionsbasis als Leasingvertragsvermittler für die ALD Lease Finanz GmbH, Hamburg (ALD), auf. Neue Leasingverträge auf eigene Rechnung werden durch die FFS Private Leasing seitdem nur noch in geringem Umfang abgeschlossen.

Im Berichtsjahr wurden keine weiteren Kooperationen eingegangen.

Der Geschäftsbesorgungsvertrag mit der FFS Bank, der die Personalüberlassung an die FFS Private Leasing regelt, wurde zunächst mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 aufgehoben. Die vertraglichen Vereinbarungen sahen eine Aufrechterhaltung der zu erbringenden Leistungen für die Dauer von 6 Monaten nach dem Beendigungszeitpunkt vor. Anfang Juni 2017 wurde der Personalüberlassungsvertrag bis auf weiteres verlängert.

1.2. Entwicklung des Marktes

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war in 2016 durch ein solides und andauerndes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Im Jahresdurchschnitt lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9 Prozent höher als in 2015. 1 Damit ist die Prognose der EU-Kommission eingetreten. 2

Die Kauflust der Verbraucher und die Ausgaben des Staates, auch für die Unterbringung hunderttausender Flüchtlinge, trugen maßgeblich zum Wachstum bei. Die privaten Konsumausgaben stiegen dabei preisbereinigt um 2,0 Prozent, die staatlichen Konsumausgaben kletterten sogar um 4,2 Prozent. 3

Auch für das abgelaufene Jahr 2016 weist der Arbeitsmarkt eine Rekordbeschäftigung von 43,5 Millionen Erwerbstätigen aus. Im gleichen Zug sank die Arbeitslosenquote erneut auf 5,8 Prozent. Ende 2016 waren rund 2,56 Millionen Menschen ohne Arbeit. 4

Die anhaltend gute konjunkturelle Lage sowie die gute Finanzierungssituation sorgten für steigende Umsätze und Erträge in den Unternehmen und stabilisierten damit ihre Wirtschaftskraft. Das zeigt sich auch in der Anzahl der Insolvenzen, die im sechsten Jahr in Folge rückläufig waren. Der Verband der Vereine Creditreform e.V. registrierte in 2016 21.700 Insolvenzen. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 6,4 Prozent. Die Privatinsolvenzen hingegen sanken mit minus 2,5 Prozent in geringerem Umfang. 5

Entwicklungen des Automobilmarktes

In der Jahresbilanz 2016 der Neuwagenzulassungen stehen insgesamt 3,3 Millionen Fahrzeuge, das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent. 6 Der Aufschwung des Neuwagenmarktes geht zum einen auf eine gestiegene Nachfrage der Privatkunden und zum anderen auf eine hohe Investitionstätigkeit der gewerblichen Kunden zurück. 7 Der Anteil der privaten Neuzulassungen stieg in 2016 nochmals auf 35,0 Prozent, im Vorjahr betrug der Anteil 34,2 Prozent.

Bis auf VW und Smart verzeichneten alle deutschen Marken prozentual einen Anstieg der Neuzulassungen, wobei Mini die höchste Wachstumsrate von 10,8 % ausweisen konnte. Bei den Importmarken war der Verlierer mit einem Minus von 19,5 Prozent die Automarke DS. Auch die Marken Hyundai (minus 1,1 Prozent) und Jeep (minus 0,2 Prozent) haben nicht vom Wachstum profitieren können. Bei den Importmarken verzeichneten Jaguar mit einem Plus von 74,7 Prozent und Alfa Romeo mit Plus 53,3 Prozent eine deutliche Steigerung. 8

Für den Gebrauchtwagenmarkt wurden beim KBA kumuliert 7.402.856 Besitzumschreibungen registriert; das ist ein Prozent mehr als im Vorjahr. 9

Entwicklung Geschäfte Kooperationspartner

In 2016 konnte die Hyundai Motor Deutschland GmbH mit 107.228 10 Fahrzeugen nicht ganz an das Jahr 2015 (108.434 Einheiten) anschließen. Das Unternehmen verfehlte damit den in 2015 erlangten Marktanteil von 3,4 Prozent 11 um 0,2 Prozent.

Der Subaru Deutschland GmbH konnte mit 6.963 Zulassungen und einem gleichbleibenden Marktanteil von 0,2 Prozent den Verkauf von Neuwagen um 6,3 Prozent steigern. 12

Entwicklung des Anlagenmarktes

Die Wettbewerbsintensität im Finanzdienstleistungsmarkt hat sich gegenüber den Vorjahren nicht geändert. Der Wettbewerb zeigt sich vor allem in den Konditionen. Dies gilt vor allem im Absatz aber auch für die Refinanzierung von Fahrzeugen.

Die Sparquote der privaten Haushalte betrug 2016 9,7 Prozent. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die hohe Verschuldung bei den Haushalten mit Niedrigsteinkommen sich stark auf die Ermittlung der Sparquote auswirkt. Die eine Hälfte mit den weniger verdienenden Haushalten verschuldet sich jährlich mit rd. 1,6 Prozent ihres Einkommens und die besser verdienende Hälfte hingegen spart ca. 35 Prozent ihres Einkommens. Aus dieser Perspektive zeigt die Sparquote eine verzerrte Beurteilung. 13

1.3. Geschäftsverlauf

1.3.1. Geschäftsentwicklung

Neugeschäft

2016 2015 Abweichung absolut
Anzahl Neugeschäft 79 121 -42
Volumen Neugeschäft in T€ 1.926 2.589 -663
Vermittlungsgeschäft      
Anzahl 3.799 2.608 1.191
Volumen 72.069 45.614 26.455
Penetrationsrate (Hyundai) 4,2% 2,2% 2,0%
Penetrationsrate (Subaru) 4,3% 5,6% -1,3%
Cost-Income-Ratio 63,8% 64,2% -0,4%

Die FFS Private Leasing hat für den eigenen Bestand 79 Verträge neu abgeschlossen. Das Neugeschäft für den Eigenbestand beschränkt sich im Wesentlichen auf Prolongationen, Händlereigen- und Mitarbeitergeschäfte. Im Berichtsjahr handelte es sich bei der Mehrheit der abgeschlossenen Verträge um sog. Full-Service-Verträge gegenüber Konzerngesellschaften der Emil Frey Gruppe.

Im Bereich der Vermittlungen ist die Anzahl der Neugeschäfte der FFS Private Leasing in Kooperation mit der ALD gestiegen. Die Ursache für den Anstieg ist, dass HMD diverse Modelle z.B. Santa Fe, i40, Tucson im Leasingbereich im Vergleich zum Vorjahr stärker subventioniert hat.

Zusätzlich zum Volumen und den Stückzahlen des Neugeschäftes, betrachtet die FFS Private Leasing auch die Penetrationsraten der beiden Importeure als Leistungsindikator. Unter der Penetrationsrate wird das Verhältnis der finanzierten Fahrzeuge zu den auf Endkunden (Käufer) zugelassenen Fahrzeugen verstanden. Die Zielgröße wird dabei von den beiden Importeuren individuell bestimmt und durch ein monatliches Reporting überwacht.

Die Penetrationsrate im Bereich der Absatzleasinggeschäfte konnte bei dem Importeur Hyundai durch attraktive Sonderkonditionen nochmals gesteigert werden, die Penetrationsrate Subaru ist leicht gesunken.

Die Cost-Income-Ratio hat sich im Vergleich zum Vorjahr minimal verbessert. Dies resultiert unter anderem aus den leicht gesunkenen Verwaltungsaufwendungen für 2016.

Bestandsgeschäft

2016 2015 Abweichung absolut
Gesamtanzahl 503 1.386 -883
davon Sale & Lease Back-Verkauf 420 955 -535
Gesamtvolumen in T€ 10.713 27.785 -17.072
davon Sale & Lease Back-Verkauf 9.029 18.921 -9.892

Der Bestand der FFS Private Leasing ging 2016 aufgrund der weitergehenden Beschränkung der Geschäftstätigkeit auf die Vermittlung von Leasinggeschäften weiter zurück.

Im Berichtsjahr wurden 220 Verträge mit einem Volumen von T€ 3.654 an den SALB-Partner verkauft.

1.3.2. Entwicklung der Vermögenslage

Aktivseite
in T€
Bestand 31.12.2016 Bestand 31.12.2015 Abweichung absolut
Forderungen an Kreditinstitute 4.070 2.494 1.576
Forderungen an Kunden 1.143 749 394
Leasing- und Sachanlagen 626 4.572 -3.946
Sonstige Aktiva und Rechnungsabgrenzung 548 353 195
Summe der Aktiva 6.387 8.168 -1.781
sonstige finanzielle Verpflichtungen aus SALB-Refinanzierung 5.360 10.324 -4.964

Die Aktivseite der Bilanz zeigt einen Rückgang der Leasing- und Sachanlagen. Dies ist auf den Verkauf von Objekten zurückzuführen, die im Rahmen des Sale-and-Lease-back-Verfahrens von der Gesellschaft refinanziert waren.

Die Forderungen an Kreditinstitute setzen sich überwiegend aus Forderungen gegenüber der FFS Bank zusammen. Der Anstieg resultiert aus der Anlage liquider Mittel. Der Anstieg der Forderungen an Kunden lässt sich im Wesentlichen auf Forderungen aus Kapitalertragsteuer an die FFS GmbH zurückführen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen Aktiva angestiegen, da die Steuerforderungen zugenommen haben.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus SALB-Refinanzierungen sind analog des Bestandsrückganges ebenso deutlich zurückgegangen.

Passivseite
in T€
Bestand 31.12.2016 Bestand 31.12.2015 Abweichung absolut
Verbindlichkeiten ggü. Kunden 419 259 160
Rechnungsabgrenzungsposten 224 535 -311
Rückstellungen 279 514 -235
Eigenkapital 4.666 6.742 -2.076
Sonstige Passiva 800 118 682
Summe der Passiva 6.387 8.168 -1.781

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden resultiert im Wesentlichen aus den stichtagsbedingt höheren Verbindlichkeiten gegenüber Kooperationspartnern.

Die Rückstellungen und die Rechnungsabgrenzungsposten haben sich im Wesentlichen aufgrund des sinkenden Bestandsgeschäfts reduziert.

Das Eigenkapital ging insbesondere aufgrund einer Sonderausschüttung aus den Gewinnrücklagen von T€ 2.000 und des Jahresüberschusses 2015 von T€ 508 an die FFS GmbH, zurück auf T€ 4.666.

Die Sonstigen Passiva entfallen hauptsächlich auf Verbindlichkeiten aus der Abführung von Kapitalertragsteuer.

1.3.3. Finanzlage

Die Refinanzierung über SALB-Transaktionen erfolgte im Geschäftsjahr im Wesentlichen mit zwei Refinanzierungspartnern. Das Neugeschäft wird nur noch an einen Refinanzierungspartner verkauft, bei dem anderen Refinanzierungsprogramm erfolgt ausschließlich eine Abwicklung des bereits refinanzierten Bestandes. Allerdings wurde aufgrund des geringen Neugeschäftes im Jahr 2016 weiterhin nur noch sehr wenig Neugeschäft in das bestehende Refinanzierungsprogramm verkauft.

Die SALB-Refinanzierung erfolgt fristenkongruent. Während der Dauer der SALB-Refinanzierung ergibt sich kein Zinsänderungsrisiko, da die Tranchen zu festen Zinssätzen verkauft werden.

Für die Refinanzierung von neu abgeschlossenen Leasingverträgen und von verlängerten Leasingverträgen nach Ablauf der SALB-Refinanzierung stehen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, gruppeninterne Refinanzierungsmittel in Anspruch zu nehmen.

Die zur Verfügung stehenden Refinanzierungskontingente standen nach Aussage der Kreditgeber auch für Neugeschäft im Jahr 2016 zur Verfügung. Da aber seit 1. Oktober 2012 das Neugeschäft im Rahmen des abgeschlossenen Kooperationsvertrages an die ALD vermittelt wird, wird kein nennenswertes Neugeschäft für den Eigenbestand abgewickelt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Leasinggeschäfte mit Kunden abzuwickeln, die nicht Gegenstand der Kooperationsvereinbarung sind. Des Weiteren werden Leasinggeschäfte für Konzernmitarbeiter weiterhin abgewickelt.

Während des gesamten Geschäftsjahres war der erforderliche Mittelbedarf durch die zur Verfügung stehenden Refinanzierungsinstrumente gedeckt. Der Geschäftsbetrieb konnte aufgrund der bestehenden Refinanzierungsstruktur jederzeit vollumfänglich gewährleistet werden. Es bestand zu keiner Zeit eine Liquiditätsgefährdung und ist gemäß unseren Liquiditätsplanungen auch nicht zu erwarten.

1.3.4. Ertragslage

Erfolgsgrößen
in T€
2016 2015 Abweichung absolut
Leasingergebnis 1.797 2.948 -1.151
Zinsergebnis 13 21 -8
Provisionsergebnis 200 87 113
Sonstiges betriebliches Ergebnis 137 1.037 -900
Rohertrag 2.147 4.093 -1.946
Verwaltungsaufwendungen inkl. AfA 1.694 3.503 -1.809
Teilbetriebsergebnis 453 590 -137
Risikokosten (hier: Ertrag) -74 -175 101
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 527 765 -238
Ertragsteuern 96 257 -161
Jahresüberschuss 431 508 -77

Das sinkende Bestandsgeschäft der FFS Private Leasing sorgte auch in 2016 für ein deutlich reduziertes Leasingergebnis.

Das Zinsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr rückläufig entwickelt. Dies ergibt sich daraus, dass für die Liquiditätsreserve bei der FFS Bank GmbH zinsniveaubedingt nur noch geringe Zinserträge anfallen.

Das Provisionsergebnis konnte aufgrund des höheren Vermittlungsvolumens gesteigert werden.

Der deutliche Rückgang des sonstigen betrieblichen Ergebnisses resultiert aus der Anpassung des Ausweises der Subventionsaufwendungen (T€ 2.137; Vorjahr T€ 938), die seit 2016 nicht mehr unter den Verwaltungsaufwendungen, sondern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt werden. Die Subventionen werden an den Händler weitergeleitet und stellen damit im Ergebnis einen durchlaufenden Posten dar.

Die Verwaltungsaufwendungen gingen unter Berücksichtigung des geänderten Ausweises vorrangig aufgrund der gesunkenen planmäßigen Abschreibungen zurück. Ebenso führte der Bestandsabbau zu geringeren Verwaltungsaufwendungen.

Die Erträge aus der Risikovorsorge gingen zurück, da es aufgrund des Bestandsabbaus zu geringeren Auflösungen bei den Rückstellungen für zukünftige Ratenausfälle kam.

Aufgrund dieser Effekte konnte ein Jahresüberschuss von T€ 431 (Vorjahr: T€ 508) erwirtschaftet werden. Damit hat die FFS Private Leasing ihr angestrebtes Prognoseziel mit einem Ergebnis deutlich übertroffen.

1.3.5. Beschaffung

Wie in den vergangenen Jahren erfolgte die Beschaffung der Leasingobjekte in erster Linie über die Händlerpartner der Generalimporteure für Deutschland, HMD und Subaru. Innerhalb der Emil Frey Gruppe Deutschland vermitteln die Schwabengarage AG und deren Tochtergesellschaften sowie die angeschlossenen Händlerpartner einen Teil am gesamten Neugeschäft. Die Vermittler nutzen am Point of Sale zur Kalkulation der Leasinggeschäfte eine Software, die vorgegebene Konditionen beinhaltet.

1.3.6. Investitionen

Es wurden keine wesentlichen Investitionen im Geschäftsjahr getätigt.

2. Prognosebericht

2.1. Geschäftsmodell der FFS Private Leasing GmbH

Im Hinblick auf das Ende der Kooperationsvereinbarung mit Hyundai wird die FFS Private Leasing mit ihrem Kooperationspartner ALD an der One-Stop-Shopping-Strategie festhalten und den angeschlossenen Händlern innovative, transparente und liquiditätsschonende Produkte aus einer Hand zur Verfügung stellen.

Die Funktion als Dienstleister des Automobilhandels soll beibehalten werden.

Durch die Gesellschafterin der FFS Bank werden Gespräche mit Investoren über eine Neuordnung der Gesellschafterstruktur geführt. Der Geschäftsbesorgungsvertrag mit der FFS Bank, der die Personalüberlassung regelt, wird bis auf weiteres fortgeführt. Wir gehen davon aus, dass er bis zum Jahresende fortgeführt werden kann.

Inwieweit das bisherige Geschäftsmodell der FFS Private Leasing beibehalten werden kann, wird derzeit geprüft. Die Aktivitäten werden derzeit an der Erfüllung eingegangener Vertragspflichten und der geordneten Bestandsabwicklung ausgerichtet.

2.2. Entwicklungsprognosen des Marktes

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Auch in diesem Jahr weichen die Vorhersagen für das Wirtschaftswachstum 2017 in Deutschland teilweise recht stark voneinander ab. Die Bundesregierung erwartet ein Plus von 1,4 Prozent, die EU-Kommission prognostiziert 1,6 Prozent und der Internationale Währungsfonds tut es der Bundesregierung gleich. Die Bundesbank geht sogar von einem Plus von 1,8 Prozent aus, das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hingegen zeigt sich sehr viel skeptischer und prognostiziert lediglich ein Wachstum von 1,0 Prozent. 14

Der Konsum bleibt laut dem Marktforschungsunternehmen GfK auch in 2017 eine wichtige Konjunkturstütze. Das Institut rechnet mit einem Anstieg der privaten Verbraucherausgaben um 1,5 Prozent. Nach wie vor boomt allerdings auch der Handel im Wohnbereich 15 und es wird weiterhin in den Wohnungsbaubereich investiert, nicht zuletzt wegen der anhaltend günstigen Finanzierungsmöglichkeiten. 16

Das IfW in Kiel prognostiziert einen Anstieg der Inflationsrate bis 2018 auf nahezu 2,0 Prozent, was die Kaufkraft etwas schmälert. 17

Für den Arbeitsmarkt 2017 schätzt das IfW die Rahmenbedingungen weiterhin positiv ein. Das günstige Verhältnis zwischen realen Lohnkosten und Produktivität, der konjunkturelle Auftrieb sowie das erhöhte Arbeitsangebot durch Zuwanderung dürften einen Beschäftigungsaufbau und ein Absinken der Arbeitslosenquote unter 6,0 Prozent zur Folge haben. 18

Entwicklung des Automobilmarktes

Den Automarkt 2017 betreffend, geht der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) von rückläufigen Neuwagenzulassungen durch Privatkäufer aus. Der Verbandspräsident Jürgen Karpinski begründet seine Annahmen mit der Verunsicherung der Verbraucher bspw. in Bezug auf drohende Fahrverbote oder die mögliche Einführung der blauen Plakette. Der ZDK rechnet deshalb mit 3,2 Millionen Pkw-Verkäufen in 2017. Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht davon aus, dass das Zulassungsvolumen 2017 stabil auf vergleichbarem Niveau liegen wird", so VDIK-Präsident Reinhard Zirpel. 19 Bei seiner Marktprognose liegt der VDIK also nicht ganz auf einer Linie mit den Voraussagen vom ZDK.

Entwicklung Geschäfte Kooperationspartner

Die FFS Group teilt die Meinung des VIDK und geht damit von einer stabilen Neuzulassungszahl von rund 3,4 Millionen Fahrzeugen aus.

Die Hyundai Motor Deutschland GmbH plant in 2017 ein moderates Wachstum mit rund 110.000 Neuzulassungen. Die Subaru Deutschland GmbH, Importeur der Emil Frey Gruppe Deutschland, hat sich auch in 2017 wieder nahezu 7.000 Neuwagen zum Ziel gesetzt.

2.3. Prognose über den Geschäftsverlauf

Die Geschäftsplanung und Ergebnisentwicklung der FFS Private Leasing beruht auf Annahmen hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in Bezug auf die für die Gesellschaft relevanten Märkte, den Bestand und die Abwicklung der Kooperationsvereinbarungen und den Personalüberlassungsvertrag sowie die Zugehörigkeit der Emil Frey Gruppe. Diese Annahmen sind jedoch mit Unsicherheiten behaftet. Abweichungen können zu negativen wie auch positiven Abweichungen in Bezug auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FFS Private Leasing führen.

Die FFS Private Leasing steht insbesondere im Wettbewerb mit Non-Captive- und Captive-Leasinggesellschaften. Sie wird weiterhin an ihrer One-Stop-Shopping-Strategie festhalten, solange die entsprechenden Kooperationsverträge Bestand haben. Geplant ist für 2017 eine niedrige Anzahl an Neugeschäften für den Eigenbestand.

Gemeinsam mit der ALD wird für den Zeitraum der Zusammenarbeit in 2017 eine deutlich sinkende Penetrationsrate für Leasing bei Hyundai und von 4,3% bei Subaru angestrebt.

Ebenso plant die FFS Private Leasing für 2017 eine Cost-Income-Ratio von 126,9% nicht zu überschreiten und eine Zinsspanne von 13,6%.

Die Ertragslage wird auch bei einem Ausbleiben des Neugeschäftes für das Berichtsjahr 2017 noch niedrig positiv bleiben. Die FFS Private Leasing erwartet demnach ein Ergebnis vor Steuern von T€ 2.

3. Personal / Aus- und Weiterbildung

Die Gesellschaft verfügte auch in diesem Berichtsjahr über kein eigenes Personal. Die Verwaltungsleistungen werden auf der Basis des Geschäftsbesorgungsvertrages von der FFS Bank erledigt. Für diese Tätigkeiten werden angemessene Entgelte bezahlt.

Alle Aufgaben des Leasinggeschäftes werden durch die jeweiligen Abteilungen der Bank erledigt.

Die Mitarbeiter dieser Abteilungen nehmen an den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der FFS Bank, Stuttgart, teil.

4. Chancen- und Risikobericht

Die FFS Private Leasing konzentriert sich im Wesentlichen auf Geschäfte im automobilen Umfeld. Dabei liegt der Fokus auf der Vermittlung von Leasingverträgen durch die angeschlossenen Handelspartner der Importeure Hyundai und Subaru.

4.1. Strategische Chance

Es gibt Überlegungen, die FFS Private Leasing GmbH aus dem Konsolidierungskreis der FFS Group herauszulösen und innerhalb der Emil Frey Gruppe mit einem anderen Gesellschafter zu platzieren. Chancen können sich durch die Gewinnung neuer Kooperationspartner für die FFS Private Leasing ergeben. Alternativ wird die Möglichkeit geprüft, den Leasingvertragsbestand an eine externe Leasinggesellschaft zu verkaufen.

4.2. Strategische Risiken

Das Geschäft, welches sich aus den Kooperationen mit HMD, Subaru und der Emil Frey Gruppe Deutschland ergibt, wird fast vollständig an den Kooperationspartner ALD weitervermittelt. Neugeschäft aus anderen Vertriebswegen wird durch die FFS Private Leasing selbst abgewickelt. Das Auslaufen des Kooperationsvertrages mit der Hyundai Motor Deutschland GmbH im März 2017 wird sich negativ auf das Provisionsergebnis auswirken.

4.3. Risikomanagementsystem und Internes Kontrollsystem

Die FFS Private Leasing ist Bestandteil der FFS Group. Aufgrund der Einstufung der FFS Bank als aufsichtsrechtlich übergeordnetes Unternehmen der FFS Group und die Auslagerung der operativen Geschäftstätigkeit der Private Leasing an die FFS Bank, trägt die Geschäftsführung der FFS Bank die Gesamtverantwortung für das Interne Kontroll- und Risikomanagementsystem, welches auch den Rechnungslegungsprozess miteinschließt. Die Aufbau- und Ablauforganisation ermöglicht eine ordnungsgemäße Geschäftsführung, so dass u.a. die Bereiche Markt, Marktfolge und Betrieb klar getrennt sind.

Der Geschäftsführer Marktfolge der FFS Bank GmbH übernimmt die von den MaRisk geforderte Risikocontrolling-Funktion. Das Risikocontrolling ist für die unabhängige Überwachung und Kommunikation der Risiken zuständig. Weitere Aufgaben des Risikocontrollings sind:

Unterstützung der Geschäftsleitung in allen risikopolitischen Fragen, insbesondere bei der Entwicklung und Umsetzung der Risikostrategie sowie bei der Ausgestaltung eines Systems zur Begrenzung der Risiken,

Durchführung der Risikoinventur und Erstellung des Gesamtrisikoprofils,

Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Einrichtung und Weiterentwicklung der Risikosteuerungs- und -controllingprozesse,

Einrichtung und Weiterentwicklung eines Systems von Risikokennzahlen und eines Risikofrüherkennungsverfahrens,

Laufende Überwachung der Risikosituation des Instituts und der Risikotragfähigkeit sowie der Einhaltung der eingerichteten Risikolimite.

Das Risikomanagement erfolgt dabei anhand eines systematischen Prozesses mit den folgenden Bestandteilen:

Identifikation

Analyse und Bewertung

Überwachung

Steuerung

Kommunikation bzw. Reporting.

Die Risikoberichterstattung an die Geschäftsleitung erfolgt sowohl anlassbezogen (ad-hoc) als auch in einem regelmäßigen Turnus (monatlich/quartalsweise).

Als wesentliche Risikoarten hat die FFS Private Leasing im Jahr 2016 eingestuft:

Adressenausfallrisiken

Liquiditätsrisiken

Operationelle Risiken und

Geschäftsrisiken

Die Risikosituation und die Risikotragfähigkeit sowie die Einhaltung der Risikolimite werden laufend überwacht.

4.4. Risikotragfähigkeit

Die Risikotragfähigkeit basiert auf den in der Risikoinventur als wesentlich eingestuften Risiken und zeigt, wie die Gesellschaft schlagend werdende Risiken auffangen kann. Entscheidend für die Risikodeckungsmasse sind die zur Verfügung stehenden Eigenmittel, die sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt darstellen lassen:

31.12.2016
T€
31.12.2015
T€
Gezeichnetes Kapital 550 550
+ Gewinnrücklagen 3.684 5.684
+ Substanzwert 14 833
Risikodeckungspotenzial 4.248 7.067

Oberste Priorität hat die Gewährleistung eines dauerhaft gesicherten Geschäftsbetriebes (Going Concern). Hierfür wird vom maximal zur Verfügung stehenden Risikodeckungspotenzial zunächst der Sockelbetrag abgezogen. Das darüber hinaus zur Verfügung stehende Risikodeckungspotenzial wird den einzelnen Risikoarten als Verlustobergrenze zugeordnet. Die festgelegte Verlustobergrenze von T€ 2.500 war zum 31. Dezember 2019 mit 25,2 % ausgelastet.

Unter Gone-Concern-Gesichtspunkten erhöht sich das Risikodeckungspotenzial auf T€ 4.776. Die Auslastung der in Höhe von T€ 4.700 festgelegten Verlustobergrenze zum 31. Dezember 2016 betrug 13,4 %.

Die Risikotragfähigkeit war im Jahr 2016 jederzeit gegeben.

4.5. Risikokategorien

4.5.1. Adressenausfallrisiken

Mit dem Adressausfallrisiko wird das Risiko eines Verlustes oder ein entgangener Gewinn auf Grund eines Ausfalls oder der nachhaltigen Bonitätsverschlechterung eines Geschäftspartners verstanden. Unter dem Adressausfallrisiko wird in der FFS Private Leasing auch das Restwertrisiko subsumiert. Das Risiko besteht darin, dass der Marktwert bei Verwertung des Leasinggegenstandes nach Vertragsablauf geringer ist als der bei Vertragsabschluss kalkulierte Restwert und der Restwertgarant diese Differenz nicht ausgleichen kann.

Das Adressenausfallrisiko ist die bedeutendste Risikoart der FFS Private Leasing. Die Spezialisierung auf den Automobilhandel, insbesondere die Händlereinkaufsfinanzierung, stellt eine Risikokonzentration dar. Durch die langjährige Erfahrung und qualifizierte Mitarbeiter werden Risiken frühzeitig erkannt, so dass erforderliche Maßnahmen unmittelbar eingeleitet werden können. Alle Leasinganfragen werden durch die Kundenbetreuung manuell und individuell auf Basis von Bankauskünften, Haushaltsrechnungen und/oder Creditreform-Auskünften entschieden. Bei Antragstellern aus der Händlereinkaufsfinanzierung erfolgt die Bearbeitung durch die Sachbearbeiter des Kreditcenter.

Ein leasingtypisches Adressenausfallrisiko ist das Restwertrisiko. Das Risiko besteht darin, dass der Marktwert bei Verwertung des Leasinggegenstandes nach Vertragsablauf geringer ist als der bei Vertragsabschluss kalkulierte Restwert und der Restwertgarant diese Differenz nicht ausgleichen kann. Das Restwertrisiko wird bei Restwertverträgen (44% des Vertragsbestands) vom Leasingnehmer und bei Kilometerverträgen (56% des Vertragsbestands) vom Lieferanten / Händler übernommen. Bei der Festlegung der kalkulatorischen Restwerte für einzelne Fahrzeugmodelle verfolgt die Gesellschaft kalkuliert die Leasingverträge mit entsprechend niedrigen Restwerten. Für die wenigen Neugeschäfte für den Bestand der FFS Private Leasing wurden die Restwertfestlegungen der Emil Frey Gruppe verwendet. Die Restwertfestlegungen werden dort im Bereich des Einzelhandels von Restwertspezialisten mehrmals jährlich überprüft. Die endgültige Festlegung obliegt jedoch der Gesellschaft. Im Bereich der Kilometerverträge liegt kein Klumpenrisiko, da die überwiegende Anzahl der Leasingvertragsengagements unter T€ 25 liegt. Die Lieferanten der Fahrzeuge treten bei Kilometerverträgen als Restwertgaranten auf. Die Lieferanten unterliegen der laufenden Beobachtung im Rahmen der Einkaufsfinanzierung durch die FFS Bank als mit der Besorgung der laufenden Geschäfte der FFS PL beauftragtes Unternehmen. Vor Abschluss eines neuen Händlervertrages durch die Importeure erfolgt die Prüfung der Händlerbonität. Auffälligkeiten im Händlerbereich werden bei den regelmäßigen Riskmeetings mit den Importeuren besprochen und bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Die Nettorisikoaufwandsquote lag zum Jahresende erneut bei 0,0%, da ein Nettorisikoertrag erwirtschaftet wurde.

4.5.2. Liquiditätsrisiken

Unter Liquiditätsrisiken werden die Risiken verstanden, gegenwärtige oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht vollständig erfüllen zu können (operatives Liquiditätsrisiko) bzw. bei Bedarf nicht ausreichend Liquidität zu den erwarteten Konditionen beschaffen zu können (strukturelles Liquiditätsrisiko). Wie für alle Leasinginstitute ist das Liquiditätsrisiko eine der Hauptrisikoarten und wird daher ständig überwacht.

Der Refinanzierungsbedarf wird jährlich im Rahmen des Planungsprozesses ermittelt und den zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmitteln gegenübergestellt. Durch den starken Rückgang des Neugeschäfts aufgrund der Kooperation mit ALD ist das Liquiditätsrisiko geringer als in der Vergangenheit. Das Liquiditätsrisiko ist trotz des abschmelzenden Bestands im Jahr 2016 weiterhin als wesentlich einzustufen, auch wenn aktuell die bestehenden täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute und die SALB-Linien für die Abwicklung der Geschäftstätigkeit ausreichen.

Die Liquiditätssituation wird regelmäßig überwacht. Zudem wird quartalsweise im Rahmen der Risikoberichterstattung über die Ergebnisse der Stressszenarien berichtet. Die Ergebnisse der Stresstests werden bei der Beurteilung der Risikotragfähigkeit berücksichtigt.

4.5.3. Operationelle Risiken

Die operationellen Risiken bestehen aus einer Vielzahl von Einzelrisiken, die im Rahmen eines übergreifenden Risk-Assessments identifiziert werden, welches jährlich wiederholt wird. Um den Risiken und deren Veränderung angemessen Rechnung zu tragen, erfolgt durch die OpRisk-Owner eine quartalsweise Bewertung der Risikoszenarien auf mögliche Schadenshöhen bzw. Eintrittswahrscheinlichkeiten.

Operationelle Risiken in den Geschäftsprozessen werden u. a. durch Richtlinien, Arbeitsanweisungen und Kompetenzregelungen minimiert.

Zu den wesentlichen operationellen Risiken der FFS Private Leasing zählen u.a. die IT-Risiken, die Rechtsrisiken und Personalrisiken. Da die FFS Bank, als Geschäftsbesorger, im Bereich der IT überwiegend Produkte von externen Anbietern einsetzt, sind zur Begrenzung der Risiken entsprechende Notfallpläne entwickelt worden.

Aufgrund der möglichen Beendigung des Geschäftsbesorgungsvertrags wurde qualitativ analysiert, welche Folgen ein Ausfall des Geschäftsbesorgers für die FFS Private Leasing hat. Danach ergeben sich hieraus keine bestandsgefährdenden Risiken.

Zur Reduzierung der Rechtsrisiken verwendet die FFS Bank Standardverträge, die regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Personalrisiken werden durch Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter und der Trennung nicht miteinander vereinbaren Tätigkeiten reduziert.

Zudem wird für die operationellen Risiken eine Schadensfalldatenbank geführt, um eingetretene Schäden zu dokumentieren. Derzeit wird der Basisindikatoransatz für die Unterlegung der operationellen Risiken mit Eigenmitteln verwendet.

Themen, die im Zusammenhang mit Compliance, Datenschutz, Arbeitsschutz und Verhinderung von Finanzstraftaten aktuell in die Diskussion treten, werden durch bestellte Sonderbeauftragte begleitet, aktiv bearbeitet und innerhalb der FFS Group kommuniziert. Weitere bedeutende Elemente des Risikomanagementsystems sind die Gefährdungsanalysen der Geldwäsche-/ Betrugsbeauftragten und der Compliance-Funktion.

Die Auslastung der Risikotragfähigkeit bei den operationellen Risiken lag zum Jahresende 2016 bei 3,5% nach 4,9% im Vorjahr.

4.5.4. Geschäftsrisiken

Das Geschäftsrisiko bezeichnet insbesondere die Gefahr des Abweichens von der Ertragsplanung (Planung vor Risiko). Ursachen liegen in Abweichungen des geplanten Neugeschäfts und in Abweichungen der geplanten Kosten bzw. Preise aufgrund unerwarteter Veränderungen der Markt- bzw. Umweltbedingungen oder strategischer Neuausrichtung durch die Geschäftsführung. Um diese Risiken zu quantifizieren werden Stresstests durchgeführt. Die Kommunikation erfolgt im Rahmen der vierteljährlichen Risikoberichterstattung. Die Aktualisierung der zu Grunde liegenden Annahmen bzw. Parameter für die Stresstests findet jährlich statt. Die Geschäftsrisiken stellen aufgrund der Unsicherheit bezüglich einer möglichen strategischen Neuausrichtung der FFS Bank im Zusammenhang mit dem Geschäftsbesorgungsvertrag ein wesentliches Risiko dar.

4.6. Zusammenfassung

Die Gesamtrisikosituation der FFS Private Leasing bleibt im Jahr 2016 konstant gut. Zum Jahresende 2016 lag die Auslastung der Risikotragfähigkeit bei 25,2% nach 25,3% im Vorjahr. Die FFS Private Leasing rechnet aufgrund der Beendigung des Kooperationsvertrages mit HMD mit einem Rückgang des Provisionsertrages aus dem Vermittlungsgeschäft für 2017. In Anbetracht der Ausgangslage und der bestehenden Chancen und Risiken wird für das Jahr 2017 jedoch keine wesentliche Verschlechterung der Gesamtrisikosituation erwartet.

5. Fazit

Die FFS Private Leasing hat sich im Berichtsjahr auf die Vermittlung von Leasinggeschäft an die ALD konzentriert. Diese Konzentration soll auch weiterhin Bestand behalten.

Trotz der geringfügig gesunkenen Neuzulassungen bei HMD konnte die FFS Private Leasing in Kooperation mit der ALD ihren Penetrationsanteil an Leasingfinanzierungen nahezu verdoppeln. Subaru verzeichnete einen leichten Anstieg an Neuzulassungen. Dennoch ist auf Grund kundenfreundlicher Absatzfinanzierungsangebote nicht gelungen, die Penetrationsquote aus dem Vorjahr zu halten.

Die Stabilität und die Leistungsfähigkeit sichern neben der Einbindung in die Emil Frey Gruppe die Vermögenswerte der gesamten Gruppe, in welcher der Erhalt der Liquidität zur Fortführung der Geschäftstätigkeit vor Rentabilität gestellt wird.

Inwieweit das bisherige Geschäftsmodell der FFS Private Leasing beibehalten werden kann, wird derzeit geprüft. Der Geschäftsbesorgungsvertrag mit der FFS Bank, der die Personalüberlassung regelt, wird bis auf weiteres fortgeführt. Wir gehen davon aus, dass er bis zum Jahresende fortgeführt werden kann.

Die FFS Private Leasing prüft aktuell diverse Alternativen, die Geschäftstätigkeit entweder fortzusetzen oder den Bestand an eine andere Leasinggesellschaft zu verkaufen. Es ist momentan nicht geplant, weitere Kooperationen einzugehen und nennenswertes Neugeschäft zu generieren. Die Aktivitäten der Gesellschaft werden derzeit an der Erfüllung eingegangener Vertragspflichten und der geordneten Bestandsabwicklung ausgerichtet.

Die bestehenden wie auch die potenziellen Risiken, insbesondere das Adressausfallrisiko, werden verantwortungsvoll im Kontext gesellschaftsrechtlicher und aufsichtsrechtlicher Entwicklungen gesteuert.

Gemäß der Mittelfristplanung, die unter der Prämisse der vertragsgemäßen Abwicklung steht, kann auch in 2017 noch ein sehr geringes, aber positives Ergebnis generiert werden.

Sollte sich herausstellen, dass die Geschäftstätigkeit nicht fortgeführt werden kann, so müssen die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet und ergriffen werden, um die Gesellschaft ordnungsgemäß abzuwickeln.

6. Leasing-Aufsicht durch BaFin

Durch das Jahressteuergesetz 2009 wurde das Leasinggeschäft in den Katalog der erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen des § 1 Abs. 1a KWG aufgenommen. Damit unterliegt die FFS Private Leasing aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit dem KWG und somit der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank. Für die FFS Private Leasing ergeben sich neben Anzeigepflichten auch Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG und an den Jahresabschluss. Mit Datum vom 16. Januar 2009 hat die FFS Private Leasing die Anzeige ihrer Geschäftstätigkeit gemäß § 64 j Abs. 2 KWG vorgenommen und erhielt dort die BAK-Nr. 122022 als zugelassener Finanzdienstleister. Für die Umsetzung der Anforderungen aus der Aufsicht sowie die geänderten Anforderungen an den Jahresabschluss ist die FFS Private Leasing in die Organisation der FFS Bank als aufsichtsrechtlich übergeordnetes Institut eingebunden

 

Stuttgart, 30. Juni 2017

Ulrich Mann

1 www.destatis.de s, Pressemitteilung Nr. 010 vom 12.01.2017
2 http://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunkturprognose114.html
3 Spiegel online, 12.01.2017, Wirtschaftswachstum 2016
4 www.destatis.de, Pressemitteilung Nr. 010 vom 12.01.2017
5 Presseinformation, Creditreform, 28.11.2016, "Insolvenzen in Deutschland, Jahr 2016
6 KBA, Pressemitteilung Nr. 01/2017, Fahrzeugzulassungen im Dezember 2016 - Jahresbilanz
7 www.kfz-betrieb.vogel.de, Neuwagenabsatz 2016: Privatmarkt wächst am stärksten, 09.01.2017
8 KBA, Pressemitteilung Nr. 01/2017, Fahrzeugzulassungen im Dezember 2016 - Jahresbilanz
9 www.dat.de, Kommentar zum Gebrauchtwagenmarkt im Dezember 2016 und Jahresrückblick,
10 KBA, Pressemitteilung Nr. 01/2017, Fahrzeugzulassungen im Dezember 2016 - Jahresbilanz
11 KBA, Pressemitteilung Nr. 01/2016, Jahresbilanz - Fahrzeugzulassungen im Dezember 2015
12 KBA, Pressemitteilung Nr. 01/2017, Fahrzeugzulassungen im Dezember 2016 - Jahresbilanz
13 www.manager-magazin.de, 58.000 Euro aufs Sparkonto - pro Jahr, 25.10.2016
14 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunkturprognose114.html, Stand 13.02.2017
15 http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/marktforschung-konsum-...., Stand 13.02.2017
16 www.ifw-kiel.de/medieninformationen .......
17 www.ifw-kiel.de/medieninformationen .......
18 www.ifw-kiel.de/medieninformationen .......
19 www.http://www.kfz-betrieb.vogel.de/vdik-neuwagenmarkt-bleibt-auf-hohem-niveau-a-565537/

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2016

der FFS Private Leasing GmbH, Stuttgart

Aktivseite

Geschäftsjahr
Vorjahr
T €
1. Barreserve          
a Kassenbestand     0,00   -
b Guthaben bei Zentralnotenbanken     0,00    
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 0,00        
c Guthaben bei Postgiroämtern     0,00 0,00 -
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen     0,00    
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar          
b Wechsel     0,00 0,00 -
3. Forderungen an Kreditinstitute          
a täglich fällig     4.070.196,35   2.494
b andere Forderungen     0,00 4.070.196,35 -
4. Forderungen an Kunden       1.143.126,13 749
darunter:          
durch Grundpfandrechte gesichert 0,00       -
Kommunalkredite 0,00       -
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere          
a Geldmarktpapiere          
aa von öffentlichen Emittenten   0,00     -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00        
ab von anderen Emittenten   0,00 0,00   -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00        
b Anleihen und Schuldverschreibungen          
ba von öffentlichen Emittenten   0,00     -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00        
bb von anderen Emittenten   0,00 0,00    
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00        
c eigene Schuldverschreibungen     0,00 0,00 -
Nennbetrag 0,00        
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche          
Wertpapiere       0,00 -
6a. Handelsbestand       0,00 -
7. Beteiligungen       0,00 -
darunter          
an Kreditinstituten 0,00        
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00        
8. Anteile an verbundenen Unternehmen       0,00 -
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00        
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00        
9. Treuhandvermögen       0,00 -
darunter: Treuhandkredite 0,00        
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 -
10a. Leasingvermögen       576.528,40 4.514
11. Immaterielle Anlagewerte          
a. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte       0,00 -
b. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 -
c. Geschäfts- oder Firmenwert       0,00 -
d. geleistete Anzahlungen     0,00 0,00 -
12. Sachanlagen       49.001,65 58
13. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital       0,00 -
14. Sonstige Vermögensgegenstände       545.472,51 335
15. Rechnungsabgrenzungsposten       2.886,55 18
16. Aktive latente Steuern       0,00 -
17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung       0,00 -
18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag       0,00 -
Summe der Aktiva       6.387.211,59 8.168

Passivseite

         
  Geschäftsjahr
Vorjahr
T €
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten          
a täglich fällig     0,00   -
b mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist     0,00 0,00 -
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden          
a Spareinlagen          
aa mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten   0,00     -
ab mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten   0,00 0,00   -
b andere Verbindlichkeiten          
ba täglich fällig   418.715,78     259
bb mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   0,00 418.715,78 418.715,78 -
3. Verbriefte Verbindlichkeiten          
a begebene Schuldverschreibungen     0,00   -
b andere verbriefte Verbindlichkeiten     0,00 0,00 -
darunter:          
Geldmarktpapiere 0,00       -
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00       -
3a. Handelsbestand       0,00 -
4. Treuhandverbindlichkeiten       0,00 -
darunter: Treuhandkredite 0,00        
5. Sonstige Verbindlichkeiten       800.369,34 118
6. Rechnungsabgrenzungsposten       223.507,34 534
6a. Passive Latente Steuern       0,00 -
7. Rückstellungen          
a Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen     0,00   -
b Steuerrückstellungen     0,00   0
c andere Rückstellungen     279.099,99 279.099,99 514
8. [gestrichen]       0,00 -
9. Nachrangige Verbindlichkeiten       0,00 -
10. Genussrechtskapital       0,00 -
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00       -
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken          
12. Eigenkapital          
a Eingefordertes Kapital          
gezeichnetes Kapital     550.000,00   550
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen          
b Kapitalrücklage     0,00   -
c Gewinnrücklagen          
ca gesetzliche Rücklage   0,00     -
cb Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen   0,00      
cc satzungsmäßige Rücklagen   0,00      
cd andere Gewinnrücklagen   3.684.582,78 3.684.582,78   5.685
d Bilanzgewinn     430.936,36 4.665.519,14 508
Summe der Passiva       6.387.211,59 8.168
1. Eventualverbindlichkeiten          
a Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   0,00 0,00 0,00 -
b Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen          
c Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   0,00      
    0,00     -
2. Andere Verpflichtungen          
a Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   0,00      
b Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen   0,00     -
c Unwiderrufliche Kreditzusagen   0,00 0,00 0,00 -

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

der FFS Private Leasing GmbH, Stuttgart

Geschäftsjahr
Vorjahr
T €
01. Leasingerträge     15.553.980,71   31.362
02. Leasingaufwendungen     -13.757.181,16 1.796.799,55 -28.414
1. Zinserträge aus          
a Kredit- und Geldmarktgeschäften     13.354,39    
b festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen     0,00 13.354,39 24
2. Zinsaufwendungen       0,00 -3
3. Laufende Erträge aus          
a Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren     0,00   -
b Beteiligungen     0,00   -
c Anteilen an verbundenen Unternehmen     0,00 0,00 -
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen       0,00 -
5. Provisionserträge     216.108,18   137
6. Provisionsaufwendungen     -16.529,97 199.578,21 -50
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestandes       0,00 -
8. Sonstige betriebliche Erträge       2.278.512,90 1.037
9. [gestrichen]       0,00 -
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen          
a Personalaufwand          
aa Löhne und Gehälter   0,00     -
ab Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   0,00 0,00   -
darunter: für Altersversorgung 0,00       -
b andere Verwaltungsaufwendungen     -723.604,11 -723.604,11 -1.781
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen          
a auf Leasingvermögen     -946.229,48   -1.684
b auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen     -23.930,87 -970.160,35 -38
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen       -2.141.643,89 -
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 74.348,11 175
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteili - gungen , Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 -
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 -
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme       0,00 -
18. [gestrichen]          
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit       527.184,81 765
20. Außerordentliche Erträge     0,00   -
21. Außerordentliche Aufwendungen     0,00   -
22. Außerordentliches Ergebnis       0,00 -
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     -96.248,45   -257
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     0,00 -96.248,45 0
25. Erträge aus Verlustübernahme       0,00 0
26. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne       0,00 0
27. Jahresüberschuss       430.936,36 508
28. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag aus dem Vorjahr       0,00 0
29. Entnahmen aus der Kapitalrücklage       0,00 0
30. Entnahmen aus Gewinnrücklagen          
a aus der gesetzlichen Rücklage       0,00 0
b aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlichen beteiligten Unternehmen       0,00 0
c aus satzungsmäßigen Rücklagen       0,00 0
d aus anderen Gewinnrücklagen       -2.000.000,00 0
davon bereits an Gesellschafter ausgezahlt/ausgeschüttet       2.000.000,00 0
31. Entnahmen aus Genussrechtskapital       0,00 0
32. Einstellungen in Gewinnrücklagen          
a in die gesetzliche Rücklage       0,00 0
b in die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlichen beteiligten Unternehmen       0,00 0
c in satzungsmäßige Rücklagen       0,00 0
d in andere Gewinnrücklagen       0,00 0
33. Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals       0,00 0
34. Bilanzgewinn       430.936,36 508

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN

Die FFS Private Leasing GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. 22402 B).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der FFS Private Leasing GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den geltenden Formblättern der RechKredV.

ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Forderungen an Kreditinstitute sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Gegebenenfalls identifizierte Adressenausfallrisiken werden durch individuelle Abwertungen berücksichtigt.

Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Leasingforderungen werden unter Berücksichtigung von pauschalierten Einzelwertberichtigungen bewertet, für die ebenfalls in den Forderungen an Kunden enthaltenen Forderungen aus der Verwertung erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen sowie einer Pauschalwertberichtigung.

Sachanlagen und Leasingvermögen, welches überwiegend aus Personenkraftwagen besteht, sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung, vorwiegend über 72 Monate, bewertet.

Fahrzeuge, welche Dritten zu Werbezwecken überlassen wurden, wurden zum Bilanzstichtag im Sachanlagevermögen ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Auf die Bilanzierung von aktiven latenten Steuern aus den Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, insbesondere aus Vorsorgen für Restwertrisiken und für Ausfälle zukünftiger Raten wurde verzichtet. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 30,6 %.

Für ausbezahlte Provisionen für Verträge mit erhöhter Rate bestehen aktive Rechnungsabgrenzungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 18), welche über die Vertragslaufzeit abgegrenzt werden.

Die in den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Sonstige Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten werden jeweils zu ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus den Leasingsonderzahlungen mit T€ 148 (Vorjahr T€ 331) sowie im Voraus vereinnahmten Leasingmonatsraten mit T€ 76 (Vorjahr T€ 204). Die zum Nominalwert passivierten Leasingsonderzahlungen werden linear über die Laufzeit des jeweiligen Vertrags aufgelöst.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und Drohverluste werden in Höhe des voraussichtlichen Betrages der Erfüllungsbeträge gebildet. Die Rückstellungen für zukünftige Ratenausfälle und für Restwertrisiken werden zum Bilanzstichtag mit dem Barwert angesetzt. Dieser wurde unter Berücksichtigung der Vertragszinssätze und der Vertragslaufzeit der betroffenen Leasingverträge ermittelt. Die Erträge aus der Abzinsung, die unter sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden, belaufen sich auf T€ 3 (Vorjahr T€ 7). Die weiteren Rückstellungen sind innerhalb der nächsten 12 Monate fällig.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen nicht.

Abweichend vom Vorjahr wurden Aufwendungen aus den Subventionszahlungen (T€ 2.137; Vorjahr T€ 938) an Kooperationspartner nicht mehr im Verwaltungsaufwand, sondern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Erläuterung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Alle Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind - entsprechend dem Vorjahr - innerhalb von längstens 3 Monaten fällig. Die Forderungen an Kreditinstitute enthalten Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.438 (Vorjahr T€ 2.092). In den Forderungen an Kunden sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 684 (Vorjahr T€ 168), davon Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 675 (Vorjahr T€ 0) enthalten.

Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist aus der Aufstellung "Entwicklung des Anlagevermögens" zu entnehmen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Forderungen aus Steuerrückforderungen mit T€ 523 (Vorjahr T€ 181) sowie Forderungen aus Leasingsubventionen T€ 22 (Vorjahr T€ 31).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum 31. Dezember 2016 und 31. Dezember 2015 in vollem Umfang innerhalb eines Zeitraumes von 3 Monaten fällig. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind T€ 37 (Vorjahr T€ 0) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Sale and Lease Back (SALB) Partnern mit T€ 4 (Vorjahr T€ 112) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt mit T€ 796 (Vorjahr T€ 6).

Steuerrückstellungen waren im Geschäftsjahr nicht zu bilden (Vorjahr T€ 0).

Die anderen Rückstellungen wurden für zukünftige Ratenausfälle T€ 69 (Vorjahr T€ 44), bilanzielle Restwertrisiken T€ 49 (Vorjahr T€ 330), für Jahresabschlusskosten T€ 124 (Vorjahr T€ 106) und für Prozess- und Anwaltskosten T€ 37 (Vorjahr T€ 34) gebildet.

Die Leasingerträge ergeben sich aus dem Leasing von Kraftfahrzeugen und damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen in Höhe von T€ 3.488 (Vorjahr T€ 9.149) sowie aus dem Verkauf dieser Gegenstände mit T€ 12.066 (Vorjahr T€ 22.213).

Die Leasingaufwendungen ergeben sich im Wesentlichen aus den Anschaffungskosten der Leasingobjekte in Höhe von T€ 11.436 (Vorjahr T€ 21.130) und den Leasingraten aus SALB in Höhe von T€ 2.212 (Vorjahr T€ 6.811).

Aus dem Vermittlungsgeschäft wurden Provisionserträge in Höhe von T€ 216 (Vorjahr T€ 137) erzielt. Für Provisionszahlungen wurden T€ 16 (Vorjahr T€ 50) aufgewendet. Die Umsätze werden im Inland erzielt. Das Provisionsergebnis beträgt T€ 200 (Vorjahr T€ 87).

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen mit T€ 2.137 (Vorjahr T€ 940) erhaltene Subventionen von der Subaru Deutschland GmbH und der Hyundai Motor Deutschland GmbH sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 124 (Vorjahr T€ 27).

In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für Geschäftsbesorgung und EDV mit T€ 442 (Vorjahr T€ 513), Anwaltskosten und Kosten der Sicherheiten Verwertung mit T€ 58 (Vorjahr T€ 99), Kosten für die Jahresabschlussarbeiten mit T€ 141 (Vorjahr T€ 90) sowie Werbekosten in Höhe von T€ 35 (Vorjahr T€ 62) enthalten.

Im Berichtsjahr wurden auf die im Leasingvermögen enthaltenen Vermögensgegenstände außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 18) vorgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus den Subventionszahlungen an den Kooperationspartner ALD Lease Finanz GmbH mit T€ 2.137 (Vorjahr T€ 938).

Der Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft zeigt Erträge in Höhe von T€ 74 (Vorjahr T€ 175). Dies lässt sich auf den Bestandsrückgang im Leasingportfolio zurückführen, der zu einer Auflösung der Rückstellungen zur Risikovorsorge führte.

Der Jahresüberschuss bzw. Bilanzgewinn 2016 beträgt T€ 431 (Vorjahr T€ 508).

Nachtragsbericht

Mit Datum vom 6. Juni 2017 wurde der Geschäftsbesorgungsvertrag mit der FFS Bank bis auf weiteres verlängert. Sofern sich die Situation der FFS Private Leasing im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit ändert oder sich bei der FFS Bank solche Änderungen ergeben, kann der Vertrag mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden.

Sonstige Angaben

Der Substanzwert wird in Anlehnung an das BDL Schema ermittelt und beträgt T€ 14 (Vorjahr T€ 833), inklusive des bilanziellen Eigenkapitals T€ 4.249 (Vorjahr T€ 7.068).

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar von T€ 144 betrifft mit T€ 141 Abschlussprüfungsleistungen (davon T€ 26 für das Vorjahr) und mit T€ 3 (davon T€ 0 für das Vorjahr) Steuerberatungsleistungen.

Als Geschäftsführer ist bestellt:

 

Ulrich Mann, Geschäftsführer FFS Bank GmbH, Talheim.

Der Geschäftsführer übt neben seiner Tätigkeit eine hauptamtliche Bankleiterfunktion in der FFS Bank GmbH aus.

Der Verwaltungsrat besteht aus den Herren:

 

Gerhard Schürmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Emil Frey AG, Zöllikon/Schweiz

 

Rudolf F. Wohlfarth, Mitglied der Geschäftsleitung der Emil Frey Gruppe, Backnang

Die Geschäftsführung und der Verwaltungsrat haben in 2016 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr über kein eigenes Personal.

Die Gesellschaft refinanziert die Anschaffungskosten der Leasinggegenstände überwiegend über Sale and Lease Back Verträge mit verschiedenen Partnern. Die Verpflichtungen aus diesen Leasingverträgen belaufen sich auf T€ 5.360 (Vorjahr T€ 10.324); davon entfallen auf das Folgejahr T€ 3.527 (Vorjahr T€ 7.891). Sie bestehen gegenüber der Deutschen Leasing Baden-Württemberg GmbH und der AFL Mobilien Leasing GmbH.

Die Gesellschaft hat den refinanzierenden Gesellschaften sämtliche abtretbaren Rechte, insbesondere die Mietforderungen einschließlich der mithaftenden Sicherheiten, übertragen. Außerdem geht das Eigentum bzw. das Anwartschaftsrecht an allen vermieteten Gegenständen auf die Gesellschaften über.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Frey Financial Services GmbH, Stuttgart, einbezogen. Dieser Konzernabschluss liegt in Stuttgart, Neckarstr. 137-139 aus und wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Konzernabschluss der Frey Financial Services GmbH, Stuttgart, wird seinerseits in den Konzernabschluss der Walter Frey Holding AG, Zürich/Schweiz, als höchster Konzernspitze einbezogen.

 

Stuttgart, 30. Juni 2017

Ulrich Mann

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
AHK Vorjahresende Zugänge Abgänge (AHK) AHK Jahresende
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.191.605,53 0,00 0,00 1.191.605,53
Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.590,53 0,00 0,00 76.590,53
Betriebsfahrzeuge 140.933,30 91.042,02 159.385,90 72.589,42
Summe 217.523,83 91.042,02 159.385,90 149.179,95
Leasingvermögen        
Neuwagen 61.155,51 30.702,65 61.155,51 30.702,65
Gebrauchtwagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vermietvermögen 8.992.849,63 16.664.953,15 23.890.929,26 1.766.873,52
Summe 9.054.005,14 16.695.655,80 23.952.084,77 1.797.576,17
Summe 10.463.134,50 16.786.697,82 24.111.470,67 3.138.361,65
Abschreibungen u. Wertberichtigungen
kumuliert bis 01.01. Zugänge Abgänge kumuliert bis 31.12.
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.191.605,53 0,00 0,00 1.191.605,53
Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.961,48 300,00 0,00 76.261,48
Betriebsfahrzeuge 83.460,61 23.630,87 83.214,66 23.876,82
Summe 159.422,09 23.930,87 83.214,66 100.138,30
Leasingvermögen        
Neuwagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gebrauchtwagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vermietvermögen 4.539.817,40 946.229,48 4.264.999,11 1.221.047,77
Summe 4.539.817,40 946.229,48 4.264.999,11 1.221.047,77
Summe 5.890.845,02 970.160,35 4.348.213,77 2.512.791,60
Buchwert
Stand 31.12. des Vorjahres Stand 31.12. d. Geschäftjahres
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 629,05 329,05
Betriebsfahrzeuge 57.432,69 48.672,60
Summe 58.061,74 49.001,65
Leasingvermögen    
Neuwagen 61.155,51 30.702,65
Gebrauchtwagen 0,00 0,00
Vermietvermögen 4.453.032,23 545.825,75
Summe 4.514.187,74 576.528,40
Summe 4.572.249,48 625.530,05

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FFS Private Leasing GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 9. August 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eberhard Feil, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Apitzsch, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 31. August 2017 festgestellt.

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