Stammdaten

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Amtsgericht Saarbrücken HRB 12506
Vorher
Einundsechzigste Vermögensverwaltungsgesellschaft Dillingen mbHCasino Technologies GmbH (CT)
Eingetragen
26.11.2001
Branche
Spielhallen und Betrieb von GlücksspielautomatenSpielbanken und SpielklubsVerlegen von Computerspielen
Gegenstand
Die Planung, Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Hard- und Software für Spielbanken (Casinos) und sonstigem Casino-Equipment sowie die Erbringung von casino-orientierten Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Saskia Krämer
seit 29.12.2009
Liquidator
Alfons Ewen
seit 29.12.2009
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

BOCAS GmbH i. L.

Saarbrücken

BERICHT über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 und des Lageberichtes 2010

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

GmbH Gesellschaft mit beschrankter Haftung
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
HGB Handelsgesetzbuch
HGrG Haushaltsgrundsatzegesetz
HR A bzw. B Handelsregister Abteilung A bzw. B
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf
i.L. in Liquidation
kfr. kurzfristig
lfr. langfristig
PS Prüfungsstandard des IDW
Saartoto Saarland-Sporttoto GmbH, Saarbrücken
SSB Saarland-Spielbanken GmbH, Saarbrücken

A. Prüfungsauftrag

Mit Beschluß der Aufsichtsratssitzung vom 30. Juni 2010 der

 

BOCAS GMBH i. L., Saarbrücken,

(im Folgenden kurz "BOCAS" oder "Gesellschaft" genannt)

sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 gewählt worden. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat uns demzufolge den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht nach den §§ 316 ff HGB zu prüfen.

Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß auch die Vorschriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG beachtet. Wir verweisen auf unsere Berichterstattung in Abschnitt E.

Unser an die Liquidatoren der Gesellschaft adressierte Bericht richtet sich nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450).

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Für die Durchführung des Auftrages und unsere Verantwortlichkeit sind - auch im Verhältnis zu Dritten - die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Stand 1. Januar 2002) maßgebend, die diesem Bericht als Anlage 6 beigefügt sind.

B. Grundsätzliche Feststellungen

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der Liquidatoren

Die Liquidatoren haben den in der Anlage 4 beigefügten Lagebericht vorgelegt. In den nachfolgenden Ausführungen nehmen wir zur Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft durch die Liquidatoren Stellung. Hierbei haben wir die aus unserer Sicht für die Lagebeurteilung wesentlichen Tatsachen und Entwicklungen hervorgehoben und gehen insbesondere auf die Beurteilung des Fortbestands der Gesellschaft ein.

Folgende Aspekte der Lagebeurteilung sind hervorzuheben:

Liquidationsbeschluss der Gesellschafter vom 19. November 2009. Das Liquidationsgeschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bewertung der Vermögensgegenstände, Rückstellungen und Schulden unter Liquidationsgesichtpunkten (u. a. Beachtung von § 71 Abs. 2 Satz 3 GmbH).

Vermögen ist ausreichend, um die Gläubiger zu 100% zu befriedigen.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens von den Liquidatoren im Jahresabschluss und dem Lagebericht nach unserer Auffassung zutreffend dargestellt und beurteilt werden.

C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

I. Gegenstand der Prüfung

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht liegen in der Verantwortung der Liquidatoren der Gesellschaft. Ebenso sind die Liquidatoren verantwortlich für die dem Abschlussprüfer gemachten Angaben. Unsere Aufgabe besteht darin, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss und den Lagebericht abzugeben.

Entsprechend haben wir die Buchführung, den Jahresabschluss und den Lagebericht auf die Beachtung der für die Rechnungslegung geltenden gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und der sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags geprüft. Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zum Gegenstand der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Auswirkungen auf den Jahresabschluss oder Lagebericht ergeben.

II. Art und Umfang der Prüfung

Bei der Durchführung unserer Jahresabschlussprüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die vom Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet.

Weiterhin haben wir bei unserer Prüfung die Vorschriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG und den hierzu vom IDW nach Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen veröffentlichten Prüfungsstandard "Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG" (IDW PS 720) beachtet.

Danach haben wir unsere Prüfung risikoorientiert - jedoch ohne spezielle Ausrichtung auf eine Unterschlagungsprüfung - so angelegt und durchgeführt, dass Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden können.

Aufgrund des geringen Umfangs der wirtschaftlichen Tätigkeit und des geringen Umfangs des Buchungsstoffes haben wir unser Prüfungsurteil überwiegend auf Einzelfallprüfungen und analytische Prüfungshandlungen gestützt.

Zur Prüfung der Posten des Jahresabschlusses der Gesellschaft haben wir u. a. Handelsregisterauszüge, sowie sonstige Geschäftsunterlagen eingesehen.

Gegenstand unserer Prüfungshandlungen im Rahmen der Prüfung des Lageberichts waren die Vollständigkeit und Plausibilität der Angaben sowie die zutreffende Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben die Angaben unter Berücksichtigung unserer Erkenntnisse, die wir während der Abschlussprüfung gewonnen haben, beurteilt.

Wir führten die Prüfung im Monat September 2011 in den Geschaftsräumen der SSB in Saarbrücken durch.

Alle von uns erbetenen Auskünfte und Nachweise wurden uns von den Liquidatoren und den von ihr benannten Mitarbeitern erteilt. Eine berufsübliche, von den Liquidatoren unterzeichnete Vollständigkeitserklärung wurde uns übergeben.

D. Feststellungen zur Rechnungslegung

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Die Gesellschaft hat in der Buchführung ein angemessenes internes Kontrollsystem eingerichtet, um sicher zu stellen, dass alle Geschäftsvorfälle vollständig, richtig und zeitnah erfasst und ohne wesentliche Fehler verarbeitet sowie Vermögensverluste verhindert werden.

Die Buchführung entspricht den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Informationen aus den weiteren geprüften Unterlagen sind ordnungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet.

2. Jahresabschluss

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 - 256a und der §§ 264 - 288 HGB sowie den Vorschriften des GmbHG und unter dem Gesichtspunkt der Liquidation anwendbaren Regelungen aufgestellt.

Aufbauend auf der Vorjahresbilanz wurde der Jahresabschluss ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Der in §§ 246 Abs. 3, 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB kodifizierte Stetigkeitsgrundsatz wurde beachtet.

Im Anhang sind alle erforderlichen Angaben und Erläuterungen vollständig und richtig enthalten.

3. Lagebericht

Der Lagebericht der Geschäftsführung gemäß Anlage 4 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Er geht auch auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren Chancen und Risiken ein.

Der Lagebericht steht insgesamt im Einklang mit dem Jahresabschluss und den von uns bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Die Angaben im Lagebericht erwecken eine zutreffende Vorstellung von der Lage und den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens. Nach unserer Auffassung ist im Lagebericht die Liquidation der Gesellschaft zutreffend dargestellt.

Uns sind keine nach Schluss des Geschäftsjahres eingetretenen Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, die nicht im Lagebericht erläutert sind.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Die Buchführung der Gesellschaft sowie die weiteren geprüften Unterlagen, der Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Bei der Bewertung der Vermögens- und Schuldposten hat die Gesellschaft die Vorschriften des HGB und die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachtet. Die Bewertungsgrundsätze sind im Anhang (Anlage 3 zu diesem Bericht) zutreffend dargestellt. Das Niederstwertprinzip ist beachtet. Von bestehenden Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten hat die Gesellschaft in angemessener Weise Gebrauch gemacht. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses im nachfolgenden Abschnitt und die Erläuterungen im Anhang

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die am 19. November 2009 begonnene Abwicklung der Gesellschaft ist bei der Bilanzierung angemessen zu berücksichtigen. Für die Bilanzansätze folgt daraus, dass nur noch bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Geschäftsbetriebs verwertbare Vermögensgegenstände zu aktivieren und unter den Schulden auch solche zu berücksichtigen sind, die durch den Eintritt in die Abwicklung verursacht wurden. Die Bewertung der Vermögensgegenstände hat grundsätzlich unter Veräußerungsgesichtspunkten zu erfolgen, wobei Gewinne nur zu berücksichtigen sind, wenn diese zum Abschlussstichtag realisiert sind.

III. Weitere Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Auf eine eingehende Analyse wird aufgrund des begrenzten Geschäftsumfanges der Gesellschaft verzichtet.

Gemäß Liquidationsbeschluss vom 19. November 2009 ist das Liquidationsgeschäftsjahr das Kalenderjahr.

Im Liquidationsgeschäftsjahr 2010 hatte die Gesellschaft keine Geschäftstätigkeit mehr. Es fielen lediglich Kosten des Geldverkehrs und für die Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses.

Die Gesellschaft ist in der Lage die offenen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen aus der Vermögensmasse zu 100 % zu befriedigen.

E. Feststellungen gemäß § 53 HGrG

Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vorschriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG beachtet. Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungsgemäß, d. h. mit der erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen handelsrechtlichen Vorschriften, den Bestimmungen der Satzung und der Geschäftsordnung für die Werkleitung geführt worden sind.

Infolge der Liquidation der Gesellschaft haben wir auf die Wiedergabe der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 53 HGrG in Form eines gesonderten Berichts verzichtet.

Unsere Prüfung hat keine Besonderheiten ergeben, die nach unserer Auffassung für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Liquidatoren von Bedeutung sind.

F. Wiedergabe des Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem diesem Bericht als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss sowie dem Lagebericht (Anlage 4) folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

An die BOCAS GmbH i. L.:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BOCAS GmbH i. L., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutlichen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter (Liquidatoren) sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die sich aus dem Liquidationsbeschluss vom 19. November 2009 ergebenden Folgen zutreffend dar. Insbesondere wird auf die Bewertung unter Liquidationsgeschichtspunkten und die voraussichtliche Quote der Befriedigung der Gläubiger eingegangen."

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Saarbrücken, 5. September 2011
14508 RK/MM/Le/TP

FÖRDERER, KEIL & PARTNER
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Helmuth Lehr, Wirtschaftsprüfer

ppa. Michael Mohr, Wirtschaftsprüfer

Anlage 1

Bilanz zum 31.12.2010

Aktivseite

Stand am 31.12.2009
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 53,00
B. Umlaufvermögen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Sonstige Vermögensgegenstände 702,31 40,80
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 702,31
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 39.477,02 40.179,33 46.871,91
40.180,33 46.965,71

Passivseite

Stand am 31.12.2009
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 12.855,32 33.184,43
III. Bilanzverlust -3.892,17 -20.329,11
33.963,15 37.855,32
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 6.000,00 5.940,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 217,18 377,35
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 377,35
2. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 217,18 2.793,04
40.180,33 46.965,71

 

Saarbrücken, den 14.06.2011

B O C A S G m b H

A. Ewen

Veeck

Anlage 2

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2010

2010 2009
1. Umsatzerlöse 0,00 17.265,20
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 0,00 -17.265,20
4. Abschreibungen auf Sachanlagen -52,00 -88,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.840,00 -20.396,08
-3.892,00 -20.484,08
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 154,75
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.892,00 -20.329,33
8. Steuern vom Einkommen 0,00 0,22
9. Jahresfehlbetrag 3.892,00 20.329,11
10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -20.329,11 -9.113,28
11. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 20.329,11 9.113,28
12. Bilanzverlust 3.892,00 20.329,11

 

Saarbrücken, den 21.06.2011

B O C A S G m b H

A. Ewen

Veeck

Anlage 3

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Nach dem Liquidationsbeschluss vom 19. November 2009 wurde das Sachanlagevermögen gem. 71 Abs. 2 Satz 3 GmbHG wie das Umlaufvermögen bewertet.

Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben, mit obig genannter Ausnahme gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Das Sachanlagevermögen wurde zum Zeitwert angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss im Geschäftsjahr 2010 unter der teilweisen Ergebnisverwendung aufgestellt, indem der Betrag von EUR 20.329,11 aus den anderen Gewinnrücklagen entnommen wurde.

Liquidatoren in Geschäftsjahr 2010 waren:

 

Herr Alfons Ewen,
Frau Saskia Veeck,

 

Saarbrücken, den 21. Juni 2011

BoCas GmbH

A. Ewen

Veeck

Anlage 3a

Anlage- und Abschreibungsverzeichnis zum 31.12.2010

Konto: Büroeinrichtung Konto-Nummer: 420
Inventar- Nummer Text Vortrag AHK 01.01.2009 Zugang Abgang Abschreibung Korrektur Vorj. Jahresabschreibung Abschr. kumuliert Restbuchwert 31.12.2009
1 Inkiess Rolljalousiekasse 815 R 53,00 52,00 441,17 1,00
53,00 0,00 0,00 0,00 52,00 441,17 1,00

Anlage 4

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Gemäß Liquidationsbeschluss vom 19. November 2009 ist das Liquidationsgeschäftsjahr das Kalenderjahr.

Im Liquidationsgeschäftsjahr 2010 hatte die Gesellschaft keine Geschäftstätigkeit mehr. Es fielen lediglich Kosten des Geldverkehrs und für die Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses.

Vermögens- und Finanzlage

Das Jahr 2010 schließt mit einem Verlust von 3.892,17 € ab, der durch den Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 12.855,32 € abgedeckt wird. Die Bewertung der vorhandenen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte zu Liquidationswerten. Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2010 25.000,00 € das von den Kapitaleignern Harald Swatek, Graz zu 80% und der Saarland-Spielbank GmbH, Saarbrücken, zu 20% voll eingezahlt ist.

Die Gesellschaft ist in der Lage die offenen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen aus der Vermögensmasse zu 100 % zu befriedigen.

 

Saarbrücken, den 21. Juni 2011

Bo Cas GmbH

A. Ewen

Veeck

Anlage 5

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BOCAS GmbH i. L., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutlichen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter (Liquidatoren) sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die sich aus dem Liquidationsbeschluss vom 19. November 2009 ergebenden Folgen zutreffend dar. Insbesondere wird auf die Bewertung unter Liquidationsgeschichtspunkten und die voraussichtliche Quote der Befriedigung der Gläubiger eingegangen.

 

Saarbrücken, 5. September 2011
14508 RK/MM/Le/TP

FÖRDERER, KEIL & PARTNER
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Helmuth Lehr, Wirtschaftsprüfer

ppa. Michael Mohr, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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