energy COLLECT Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Henning Kircher seit 27.10.2025 | Geschäftsführer |
Lars Fischer seit 12.11.2024 | Prokura |
Daniel Weller seit 12.11.2024 | Prokura |
Julie, geb. Weiss Bürkle-Weiss seit 26.9.2024 | Geschäftsführer |
Robin Grey seit 10.6.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 60.00% | |
| 25.10% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
badenovaNETZE GmbHFreiburg im BreisgauJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1 Grundlagen der badenovaNETZE GmbH Die badenovaNETZE GmbH (nachfolgend: badenovaNETZE) betreibt das eigene Gas-, Strom- und Wassernetz, das Gasnetz der Hafenverwaltung in Kehl, der Netzgesellschaft Tuttlingen GmbH & Co. KG, der Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH, der Gemeindewerke Umkirch GmbH und der Energieversorgung Oberes Wiesental GmbH sowie die Stromnetze der Regionalwerk Hochrhein GmbH & Co. KG, der Gemeindewerke Umkirch GmbH und der Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH. Aufgabe des Netzbetreibers ist die Umsetzung der regulierten Vorgaben aus dem Energiewirtschaftsgesetz (nachfolgend: EnWG), dessen Verordnungen, dem Erneuerbaren- Energien- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (nachfolgend: EEG und KWKG) sowie die Einhaltung der Festsetzungen der Bundesnetzagentur (nachfolgend: BNetzA). Die Netzlänge beträgt zum 31. Dezember 2023 im Gasnetz 8.275,1 km und im Stromnetz 6.712,1 km (inkl. Netzanschlussleitungen). In den jeweiligen Netzen sind zum 31. Dezember 2023 180.639 (Gas) bzw. 224.968 (Strom) Zähler installiert. Die Netzlänge des Wassernetzes beträgt 1.379 km bei 36.719 installierten Wasserzählern. 1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Als Netzbetreiber, der überwiegend in Mittel- und Südbaden seine Produkte und Leistungen anbietet, bestimmen insbesondere die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Bundeslandes die Marktparameter für die badenovaNETZE. Für das Jahr 2023 zeigt das Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsforschung (nachfolgend: IAW) eine negative Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von etwa -0,4 Prozent an. Hintergrund ist das negative Wirtschaftswachstum in den ersten beiden Quartalen des Jahres, dem ein nur schwach positiver Wert im dritten und vierten Quartal gegenüberstand. Für das erste Halbjahr 2024 sind laut IAW keine dynamischen Impulse zu erwarten. Es wird jedoch eine Wachstumsrate über der Nulllinie prognostiziert. 1.3 Witterungseinflüsse Die Geschäftsentwicklung der badenovaNETZE ist in hohem Maße von den Wetterverhältnissen abhängig. Der verwendete Indikator für den Heizenergiebedarf ist die Gradtagzahl. Bezogen auf Freiburg lag diese Kennzahl in Summe im Geschäftsjahr 2023 mit 3.365 Gradtagen um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gemessen an den Gradtagen war das abgeschlossene Geschäftsjahr somit wärmer als das vorherige. ![]() 1.4 Energiepolitik und Regulierung Regulierung: Im Segment Strom liegt badenovaNETZE der Kostenprüfungsbescheid der dritten Regulierungsperiode vor. Darin wird ein verbindliches Ausgangsniveau für die Erlösobergrenzen der Jahre 2019 bis 2023 mitgeteilt. Darüber hinaus wurden die Regulierungskontosalden bis einschließlich 2020, die Kapitalkostenaufschläge und die Qualitätselemente bis einschließlich 2023 beschieden. Für die vierte Regulierungsperiode Strom, 2024–2028, hat die badenovaNETZE das Kostenniveau verbindlich von der Regulierungsbehörde mitgeteilt bekommen. Jedoch fehlt für die finale Bescheidung des Kostenniveaus noch der unternehmensindividuelle Effizienzwert, der sich aus dem Benchmarkverfahren der Bundesnetzagentur (BNetzA) ergibt. Im Segment Gas hat die badenovaNETZE für die vierte Regulierungsperiode, 2023–2027, das Kostenniveau verbindlich von der Regulierungsbehörde mitgeteilt bekommen. Jedoch fehlt auch hier für die finale Bescheidung des Kostenniveaus noch der unternehmensindividuelle Effizienzwert, der sich aus dem Benchmarkverfahren der BNetzA ergibt. Darüber hinaus wurden die Regulierungskontosalden bis einschließlich 2018 und die Kapitalkostenaufschläge bis einschließlich 2022 beschieden. Der generelle sektorale Produktivitätsfaktor (Xgen), der die Abweichung des netzwirtschaftlichen vom gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsfortschritt misst, muss gemäß § 9 ARegV ab der dritten Regulierungsperiode erstmals durch die Regulierungsbehörde ermittelt werden. Entgegen der Auffassung von badenovaNETZE hat der Bundesgerichtshof (BGH) hier die ursprüngliche Festlegung der BNetzA im Bereich Gas bestätigt. Im Jahr 2018 wurde durch die BNetzA der ermittelte Xgen für die Stromverteilung festgelegt. Gegen diesen Wert hat badenovaNETZE ebenfalls Rechtsmittel eingelegt. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat in den geführten Musterverfahren bezüglich des „Genereller sektoraler Produktivitätsfaktor dritte Regulierungsperiode Strom“ die BNetzA zur Neubescheidung verpflichtet. Die BNetzA hat gegen alle Beschlüsse des OLG daraufhin Rechtsbeschwerde beim BGH eingelegt. Der BGH hat mit Beschluss vom 27.06.2023 der Rechtsauffassung des OLG Düsseldorf hinsichtlich Xgen Strom widersprochen und dessen Urteil aufgehoben. Die BNetzA hat im Jahr 2021 zur vierten Regulierungsperiode den Eigenkapitalzins für Alt- und Neuanlagen für Betreiber von Strom- und Gasversorgungsnetzen festgelegt. Gegen diesen Beschluss der BNetzA hat badenovaNETZE Rechtsbeschwerde beim OLG Düsseldorf eingelegt. Laut OLG Düsseldorf sind die festgelegten Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzbetreiber rechtswidrig. Die Gerichtsentscheidung ist noch nicht rechtskräftig, da die BNetzA am 29.09.2023 beim BGH gegen diese Entscheidung Rechtsbeschwerde eingelegt hat. Die badenovaNETZE hat nach § 29 Abs. 2 EnWG Anträge auf Anpassung der Eigenkapitalzinssätze für das Strom- und das Gasnetz für die vierte Regulierungsperiode bei der BNetzA gestellt. Messstellenbetrieb: badenovaNETZE ist in ihrem Netzgebiet Strom nach dem Messstellenbetriebsgesetz grundzuständig für den Messstellenbetrieb und somit zur Einführung von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen (Smart Meter) beauftragt. Der Einbau und Betrieb der modernen und intelligenten Messeinrichtungen ist vollumfänglich in das Tagesgeschäft integriert, wobei der Betrieb konventioneller Messeinrichtungen weiterhin - bis zu deren Austausch mit einem intelligenten Messsystem oder einer modernen Messeinrichtung - zuverlässig ausgeführt wird. Zum 31. Dezember 2023 sind bereits 51 Prozent aller Messeinrichtungen im Netz moderne Messeinrichtungen, was über 114.000 Zählern entspricht. 1.5 Wasser Die Städte Freiburg und Lahr haben badenovaNETZE als Konzessionsnehmerin beauftragt, die Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Darüber hinaus werden von den Wasserwerken in Hausen an der Möhlin und in Freiburg-Ebnet weitere Kommunen im Umland ganz oder teilweise mit Wasser versorgt. Das Jahr 2023 war nach den klimawandelbedingt trockeneren Jahren 2018, 2020 und 2022 nun wieder ein durchschnittliches Jahr, vergleichbar mit den Jahren 2019 und 2021. Dennoch bleibt festzuhalten, dass der Klimawandel seine deutlichen Auswirkungen auf die Wasserabgabe im langjährigen Trend zeigt. Zwar steigt der Wasserverbrauch nicht mehr signifikant an, sondern erreicht vielmehr eine Beharrung auf hohem Niveau, insbesondere beeinflusst durch lange Trockenphasen oder Zeiten ergiebiger Niederschläge. Ausreichend Grundwasser sollte für die nächsten Jahrzehnte aus dem wasserreichen Grundwasserspeicher der Rheinebene vorhanden sein. Jedoch werden besonders in höheren Lagen lokale Wasserreservoire nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Herausforderung wird somit die bedarfsgerechte Verteilung darstellen. Es wird zu weiteren Nutzungskonkurrenzen kommen, da immer mehr Beregnungswasser für die landwirtschaftliche Produktion benötigt wird. Aus diesem Grund müssen interkommunal Lösungen zur regionalen und überregionalen Wasserverteilung gefunden werden. Das neue Wasserrecht für das Wasserwerk Hausen an der Möhlin ist bei den Behörden beantragt, aber weiterhin nicht bewilligt. Von Seiten badenovaNETZE sind alle Anforderungen im Jahr 2022 erfüllt und nachgewiesen worden. Es wird damit gerechnet, dass der Antrag im Laufe des Jahres 2024 bewilligt wird. Als Großinvestition steht ab Januar 2024 der Neubau des Wasserwerks Ebnet zur Umsetzung an, nachdem die aufwendigen Genehmigungsverfahren durchlaufen wurden und die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen abgeschlossen ist. Mit einer Inbetriebnahme ist im Jahr 2026 zu rechnen. Die Anstrengungen im Gewässer- und Grundwasserschutz sind weiter intensiviert worden. Neben dem Hochwasserschutz wird das Thema Risikomanagement immer wichtiger. Die Umsetzung der EU-Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht ist erfolgt. Insbesondere das neue Thema Risikomanagement als fester Bestandteil der neuen EU-Trinkwasserrichtlinie wird zusätzliche Kapazitäten erfordern. Immer mehr Gemeinden beauftragen die badenovaNETZE mit der technischen Betriebsführung ihrer Wasserversorgung oder nehmen den Kontakt für Kooperations- und Betreuungslösungen auf. Damit setzt badenovaNETZE konsequent die geplante Wachstumsstrategie im Segment Trinkwasser um und baut ihre Marktführerrolle in der Region stetig aus. Auch im Jahr 2024 verfolgt badenovaNETZE dabei ambitionierte Ziele. Neben dem weiteren Wachstum im Segment Trinkwasser wird zukünftig auch ein Dienstleistungsportfolio für die Abwasserentsorgung für die Kommunen angeboten. 1.6 Konzessionen und Netzübergänge Das Marktgebiet erstreckt sich im Segment Gas unverändert zum Vorjahr auf 158 Verträge mit Städten und Gemeinden in zwei Regierungspräsidien und 11 Land- und Stadtkreisen. Im Strom- und Wasserkonzessionsbereich gibt es gegenüber dem Vorjahr ebenfalls keine Veränderung. Es sind unverändert 21 Stromkonzessionen und zwei Wasserkonzessionen in der Verantwortung von badenovaNETZE. Im Segment Strom wurden 10 Konzessionsverfahren im Jahr 2019 insoweit gewonnen, als positive Gemeinderatsbeschlüsse herbeigeführt wurden. Diese befinden sich aktuell jedoch noch im Rechtsstreit, weshalb die Vertragsunterzeichnungen und die Netzübergänge noch nicht erfolgt sind. 2. Umsatz- und Absatzentwicklung 2.1. Absatz Segment Gas scroll
Klimarelevante Faktoren haben auf den Gasabsatz, insbesondere zu Heizzwecken, nach wie vor einen erheblichen Einfluss. Für 2023 lag die Gradtagzahl als Maß der Veränderung des Temperaturniveaus mit 3.365 Gradtagen 1,2 Prozent unter dem Wert für 2022 mit 3.406 Gradtagen. Dementsprechend ist der Rückgang des Absatzes bei den Privat- und Gewerbekunden von insgesamt 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zum einen auf die geringeren Gradtage zurückzuführen. Zum anderen haben vermutlich weiterhin anhaltende Energieeinsparungen als Folge der Energiekrise ebenfalls zu diesem Rückgang beigetragen. Auf den Geschäftskundenbereich haben die Gradtage eine geringere Auswirkung. Der Rückgang in Höhe von 7,9 Prozent lässt sich vor allem auf konjunkturelle Aspekte zurückführen. Segment Strom scroll
Der Netzabsatz im Segment Strom liegt im Jahr 2023 mit 1.473,1 Mio. kWh um ca. 3,9
Prozent
unter dem Vorjahresniveau. Bei den Privat- und Gewerbekunden sinken die Absatzmengen
im
Vergleich zu 2022 deutlich um ca. 4,9 Prozent. Der Rückgang im laufenden Geschäftsjahr
ist
insbesondere beim Heizstrom festzustellen, wofür neben den Gradtagen auch
Energiesparmaßnahmen aufgrund der hohen Energie- und Verbraucherpreise verantwortlich
sind.
Auch der Geschäftskundenabsatz hat unter den herrschenden Energiepreisen und wirtschaftlichen
Bedingungen zu leiden und liegt ebenfalls spürbar unter dem Vorjahresniveau. Segment Wasser scroll
Der Wasserabsatz sinkt gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent auf 20,4 Mio. m³. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Witterung zurückzuführen. 2.2. Umsatz Die Umsatzerlöse der badenovaNETZE belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 476,9 Mio. EUR (Vorjahr: 390,3 Mio. EUR). Diese teilen sich auf in Umsatzerlöse im Segment Gas von 200,3 Mio. EUR (Vorjahr: 132,2 Mio. EUR), Umsatzerlöse im Segment Strom von 192,9 Mio. EUR (Vorjahr: 174,9 Mio. EUR) und Umsatzerlöse im Segment Wasser von 37,9 Mio. EUR (Vorjahr: 38,6 Mio. EUR) sowie sonstige Erlöse von 45,8 Mio. EUR (Vorjahr: 44,6 Mio. EUR). 3. Vermögens- und Finanzlage 3.1. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar: scroll
Von dem insgesamt gebundenen Vermögen sind 86,5 Prozent (Vorjahr: 87,4 Prozent) durch Eigenkapital sowie langfristige Verbindlichkeiten finanziert. Hierbei wurden die erhaltenen Ertragszuschüsse mit 86 Prozent dem Eigenkapital zugerechnet. Das Anlagevermögen und die langfristigen Forderungen umfassen 84,6 Prozent (Vorjahr: 82,9 Prozent) der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur spiegelt die langfristige Finanzierung des gebundenen Vermögens wider und kann somit als weiterhin stabil bezeichnet werden. Mit der badenova AG & Co. KG (nachfolgend: badenova) besteht eine Vereinbarung zur Einbeziehung in das Konzern-Cashpooling sowie zum Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme. 3.2. Finanzlage 3.2.1. Investitionen Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 im Segment Gas 17,7 Mio. EUR, im
Segment
Strom 27,9 Mio. EUR, im Bereich des grundzuständigen Messtellenbetriebs 2,3 Mio. EUR,
im
Segment Wasser 8,5 Mio. EUR und im allgemeinen Bereich 5,3 Mio. EUR. In Finanzanlagen
wurden
im Geschäftsjahr 2023 0,3 Mio. EUR investiert. Den Brutto-Investitionen standen in
Summe
Investitionszuschüsse von 0,8 Mio. EUR gegenüber. 3.2.2. Finanzierung Zum 31. Dezember 2023 bestehen festverzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
in
Höhe von 24,1 Mio. EUR (Vorjahr 28,0 Mio. EUR). 4. Ertragslage scroll
Die badenovaNETZE erwirtschaftet ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 17,8 Mio. EUR (Vorjahr: 36,7 Mio. EUR). Entsprechend des Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss an die Gesellschafterin abgeführt. Höhere Erlöse aus der Verrechnung von Mehr-/Mindermengen im Segment Gas führten zu einem deutlichen Anstieg der Gesamtleistung. Daneben spiegelt sich der Anstieg der aktivierten Eigenleistung im Strom hier wider. Gegenläufig wirkten die Rückgänge der Netzmengen in allen drei Sparten. Der Anstieg des Materialaufwands resultiert aus den erhöhten vorgelagerten Netzkosten sowie den höheren Verrechnungen von Mehr-/Mindermengen in den Segmenten Gas und Strom. Auch der Anstieg des Energieverbrauchs wirkt sich in dieser Position aus. Bedingt durch die tarifliche Inflationsausgleichzahlung, die gestiegene Anzahl der Mitarbeitenden sowie höhere personalbezogene Rückstellungen liegt der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 über dem Vorjahr. Auch die Abschreibungen verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg. Hintergrund ist die hohe Investitionstätigkeit v. a. im Strom, aber auch in den Sparten Wasser und Gas sowie im allgemeinen Bereich. Der negative Saldo aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den sonstigen betrieblichen Erträgen liegt unterhalb des Vorjahres. Hierbei wird der Entfall des positiven Effekts aus der Auflösung von regulatorischen Rückstellungen im Gas in 2022 nur teilweise durch die Auflösung energiewirtschaftlicher Rückstellungen im Strombereich in 2023 kompensiert. Insbesondere erhöhte Aufwendungen sowohl für den IT-Betrieb als auch IT-Projekte sowie ein Anstieg der Kosten aus Messung und Abrechnung sorgen für einen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Gegenläufig sind die vereinnahmten Energiezuschüsse, die nach § 3 Erdgaswärmepreisbremsengesetz und § 4 Strompreisbremsengesetz vereinnahmt wurden, auf der Ertragsseite verbucht. Der Anstieg des Zinsniveaus wirkt sich in Verbindung mit der Inanspruchnahme des Cash-Poolings innerhalb des Konzerns in einem weiteren Anstieg des negativen Zinsergebnisses aus. Der Ertrag aus der Aufzinsung von Rückstellung, ebenfalls bedingt durch das höhere Zinsniveau, kann diese erhöhten Zinsaufwendungen nicht ausgleichen. Geringere Erträge aus den Beteiligungen an der regioDATA GmbH sowie an der Netzgesellschaft Tuttlingen GmbH & Co. KG zeigen sich im Rückgang des sonstigen Finanzergebnisses. Der Rückgang der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist weitestgehend durch das niedrigere handelsrechtliche Ergebnis sowie durch Ergebniseffekte in der abweichenden Steuerbilanz im Bereich sonstige Rückstellungen begründet. Zudem mindert die Berücksichtigung einer Korrektur der GewSt-Umlage für 2021 den Steueraufwand im Geschäftsjahr 2023. Die sonstigen Steuern liegen im Geschäftsjahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2023 liegt im Wesentlichen aufgrund der deutlichen witterungs- und konjunkturbedingten Mindererlöse im Strom- und Gasnetz unter dem geplanten Wert von 29,4 Mio. EUR. 5. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4. HGB Entsprechend den Anforderungen des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen ist die badenova als Gesellschafterin der badenovaNETZE verpflichtet, Zielgrößen für den Anteil von Frauen im Aufsichtsrat und der Geschäftsführung festzulegen. Die Geschäftsführung hatte im Jahr 2015 entsprechende Zielgrößen für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festgelegt, die nach wie vor gültig sind: scroll
Erfreulicherweise konnte die von Gesellschafterversammlung und Geschäftsführung festgelegte Zielgröße für den Aufsichtsrat deutlich übertroffen werden. Zum 31. Dezember 2023 war der Aufsichtsrat zu einem Drittel mit Frauen besetzt. Durch den Eintritt der kaufmännischen Geschäftsführerin stieg der Frauenanteil auf dieser Ebene auf 66,7 Prozent. Die Zielgröße für die erste und zweite Führungsebene wurde im Geschäftsjahr 2023 mit 12,5 Prozent ebenfalls übererfüllt. 6. Risikobericht 6.1. Risikomanagementsystem Die badenovaNETZE ist als verbundenes Unternehmen in das Risikomanagementsystem des
badenova-Konzerns eingebunden. Das somit auch bei badenovaNETZE implementierte
Risikomanagementsystem soll gewährleisten, dass sämtliche Einflüsse, die sich negativ
auf die
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken könnten, frühzeitig
als Risiko
erkannt, systematisch erfasst und bewertet werden. 6.2. Strategische Risiken 6.2.1. Politik und rechtliche Rahmenbedingungen Marktliberalisierung/Regulierung Von besonderer Relevanz sind die Risiken, die sich aus regulatorischen Entscheidungen
und den
prozessualen Vorgaben der BNetzA ergeben. Im Strombereich liegt das Geschäftsjahr 2023 im fünften Jahr der dritten Regulierungsperiode (2019 bis 2023), wobei die wesentlichen Einflussgrößen für die Erlösobergrenze bekannt sind und die vorgegebenen Effizienzabschmelzungen umgesetzt werden müssen. Das Geschäftsjahr 2021 dient als Basisjahr für die vierte Regulierungsperiode (2024 bis 2028) im Strombereich. Die Festlegung der Kostenprüfung für diese Periode liegt vor, wodurch das verbindliche Ausgangsniveau für die Erlösobergrenzen der Jahre 2024 bis 2028 feststeht. Im Gasbereich befinden wir uns 2023 im ersten Jahr der vierten Regulierungsperiode (2023 bis 2027), wobei das Geschäftsjahr 2020 als Basisjahr diente. Die Festlegung der Kostenprüfung für diese Periode liegt ebenfalls vor, wodurch das verbindliche Ausgangsniveau für die Erlösobergrenzen der Jahre 2023 bis 2027 feststeht. Aufgrund von Verzögerungen bei der Durchführung des Effizienzvergleichs im Gasbereich begann die vierte Regulierungsperiode für die Verteilnetzbetreiber, einschließlich badenovaNETZE, ohne eine von der BNetzA festgelegten Erlösobergrenze. Nicht bekannte Einflussgrößen für die Erlösobergrenze 2023 der vierten Regulierungsperiode mussten daher bestmöglich geschätzt werden, wobei Abweichungen zur endgültigen Erlösobergrenze 2023 über das Regulierungskonto ausgeglichen werden. Für die vierte Regulierungsperiode hat die BNetzA den Zinssatz für Neuanlagen um etwa ein Viertel auf 5,07 Prozent abgesenkt (siehe Beschluss zur Festlegung von Eigenkapitalzinssätzen von Altund Neuanlagen BK4-21-056/55). Aufgrund dieser Absenkung droht den Verteilnetzbetreibern ab der vierten Regulierungsperiode (Strom ab 2024, Gas ab 2023) eine Unterdeckung ihrer Kapitalkosten, da diese nicht mehr vollständig zurückverdient werden können. Allerdings hat die BNetzA in ihrem Beschluss vom 17. Januar 2024 (BK4-23-002) eine höhere Eigenkapitalverzinsung für Neuinvestitionen in den Jahren 2024 bis 2028 für Stromnetzbetreiber und 2024 bis 2027 für Gasnetzbetreiber beschlossen, die im Rahmen des Kapitalkostenaufschlags für relevante Investitionen beantragt werden können. badenovaNETZE stellte im Jahr 2023 sowohl für Strom als auch für Gas einen Kapitalkostenantrag mit einer geschätzten höheren Eigenkapitalverzinsung für Neuinvestitionen. Abweichungen zwischen den geplanten Ansätzen im Antrag von 2023 und den realisierten Istwerten werden über das Regulierungskonto ausgeglichen. badenovaNETZE ist in ihrem Netzgebiet nach dem Messstellenbetriebsgesetz grundzuständig für den Messstellenbetrieb und somit zur Einführung von modernen Messeinrichtungen (mME) und intelligenten Messsystemen (iMSys) verpflichtet. Der Betrieb konventioneller Messeinrichtungen wird weiterhin - bis zu deren Austausch mit einer mME oder einem iMSys - zuverlässig ausgeführt. Für den Rollout intelligenter Messsysteme wurde frühzeitig ein Plan erstellt, um die Zielvorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) zu erfüllen. Die Einführung dieser neuen Technologie stellt eine erhebliche Herausforderung dar, da alle Prozesse hochautomatisiert und für Massenprozesse geeignet sein müssen. Da nicht alle Funktionen diesen Reifegrad erreicht haben, konzentriert sich der Rollout weiterhin auf einfache Installationsfälle. Die wirtschaftliche Darstellung des iMSys-Rollouts ist derzeit nicht möglich, da die gesetzlich festgelegten Preisobergrenzen unzureichend sind. Daher begrüßen wir die laufende Analyse gemäß § 48 Abs. 1 MsbG. Im Mai 2023 wurde das Messstellenbetriebsgesetz geändert, was zwar viele Unsicherheiten beseitigte, aber auch neue Herausforderungen mit sich brachte, insbesondere in Bezug auf den gesetzlich verankerten Einbau von iMSys nach Kundenwunsch, dessen Umfang schwer abzuschätzen ist. Dies entzieht dem Messstellenbetreiber jegliche Planbarkeit für einen zielgerichteten iMSys-Rollout und wirft Fragen der Priorisierung auf. Darüber hinaus beeinträchtigt der Mangel an Fachkräften in den Bereichen Montage und IT (Systemintegration) den Fortschritt des Rollouts und die Implementierung neuer Funktionen. Die umfangreichen und bepreisten Zusatzleistungen im MsbG stellen ebenfalls eine große Herausforderung dar und werfen Fragen auf, da viele von ihnen noch nicht umsetzbar sind (Technik, Interoperabilität, Standards, Prozesse, Marktkommunikation, etc.). Wir begrüßen die Festlegungen der BNetzA zum § 14a EnWG, auf deren Grundlage wir als badenovaNETZE unsere Planungen aufbauen können. Der vorgesehene Zeitplan für das Schalten über das iMSys ist jedoch sehr eng und es fehlen noch definierte Standards. Dies gilt auch für Untermessungen wie Mieterstrom oder Mehrspartenmessung, in denen noch viele Hindernisse für eine massentaugliche Praxisumsetzung bestehen. In Bezug auf die Wide Area Network (WAN) -Kommunikation ist die badenovaNETZE gut aufgestellt. Neben LTE nutzen wir auch ein Breitband-Powerline-Netz und planen die Nutzung von 450 MHz (sobald verfügbar). Trotz dieser breiten Nutzung von WAN-Kommunikationsarten ist es fraglich, ob die geforderte Ausstattungsverpflichtung von 95 Prozent iMSys im Jahr 2030/2032 erreicht werden kann. Transformation der Netzinfrastruktur Deutschland hat sich das rechtsverbindliche Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Am 1. Februar 2023 hat der Landtag von Baden-Württemberg das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg verabschiedet, wodurch das Land das Ziel verfolgt, die Netto-Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2040 schrittweise zu erreichen. Die umweltverträgliche und treibhausgasneutrale Versorgung der Kommunen mit Elektrizität, Nah-/ Fernwärme und Biogas führt zu Veränderungen in der Strom- und Gasnetzinfrastruktur. badenovaNETZE arbeitet aktiv daran, die Energie- und Wärmewende voranzutreiben, auch und gerade mit der Schwestergesellschaft badenovaWÄRMEPLUS. Die badenova-Gruppe entwickelte im Jahr 2023 in Zusammenarbeit mit namhaften Instituten einen Masterplan zur Klimaneutralität. Die Ergebnisse dieses Plans ermöglichten in der ersten Phase fundiertere Simulationen der möglichen Bandbreiten und entsprechend an die Szenarien angepasste Aussagen über die zukünftige Veränderung und Transformation der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze. Dadurch sind unsere infrastrukturellen und wettbewerbsorientierten Lösungen auf diese Transformation ausgerichtet und berücksichtigen die gesetzlichen Verpflichtungen sowie technologische, ökologische und betriebswirtschaftliche Aspekte. Im Jahr 2024 wird der Masterplan um Regionalszenarien erweitert und mit der Kommunalen Wärmeplanung in Einklang gebracht. Dabei erfolgt eine integrierte und hochdigitalisierte Energieinfrastrukturplanung unter Verwendung des Planungstools DELP (Digitale Energieleitplanung (badenova.de)). Des Weiteren arbeitet badenovaNETZE unter dem Dach des DVGW und dessen Initiative H2vorOrt mit rund 180 anderen Gasverteilnetzbetreibern in der Bundesrepublik intensiv an der Erstellung des Gasnetztransformationsplans, der die Transformation der fossilen Gasverteilung hin zu synthetischen Gasen in den jeweiligen teilnehmenden Netzgebieten zum Inhalt hat. Ferner werden lokale Pilot-Wasserstoffprojekte konzipiert und umgesetzt. Der Transformationsprozess im Gasnetzbereich erfordert eine geeignete Anpassung gesetzlicher Normen und Rechtsverordnungen, um unbillige Härten zu mildern und Anreize für betroffene Verbraucher und Unternehmen zu setzen. Die Festlegung der Beschlusskammer 9 (Gas) der BNetzA vom 8. November 2022, die die kalkulatorischen Nutzungsdauern von Gasleitungsinfrastrukturen für ab 1.1.2023 aktivierte Neuinvestitionen bis zum Jahr 2045 begrenzt („KANU“, BK9-22/614), ist ein erster Schritt in diese Richtung. Diese Festlegung ist eine Kann- Regelung, die den Gasverteilnetzbetreibern die Option einräumt, in Abhängigkeit der regulatorisch vorgesehenen Nutzungsdauer je Anlagengruppe als Nutzungsdauer die Differenz des Jahres 2045 zum jeweiligen Jahr der Aktivierung zu wählen. Dies bedeutet eine vollständige Refinanzierung dieser Investitionen durch die Netznutzungsentgelte bis zum Jahr 2045. In 2023 hat sich badenovaNETZE dafür entschieden, „KANU“ regulatorisch anzuwenden. Das Europäische Gerichtshof (EuGH) stellte in 2021 fest, dass Deutschland Vorgaben der EUElektrizitätsrichtlinie und der EU-Erdgasrichtlinie nicht ordnungsgemäß umgesetzt hat und entschied, dass Deutschland das Energierecht entsprechend anzupassen hat. Die Regulierungsbehörden in Deutschland bekommen damit eine größere Verantwortung. Die Bundesnetzagentur hat erste Überlegungen zu möglichen Anpassungen an der Regulierung in einem Eckpunktepapier zu Nachfolgeregelungen für ARegV, StromNEV und GasNEV formuliert, das am 18. Januar 2024 veröffentlicht wurde. Das Eckpunktepapier macht in Teilen konkrete Vorschläge zur Anpassung der Regulierung, stellt teilweise aber auch verschiedene Optionen vor. Die Neuausgestaltung der Regulierung wird im Dialog mit der Branche und der breiten Öffentlichkeit diskutiert und erarbeitet, wobei die Auswirkungen für den Endkunden schwer abzuschätzen sind. Kommunalpolitisches Umfeld und Konzessionsverträge Die badenovaNETZE weist derzeit einen Vertragsbestand von 158 Gaskonzessionen, 21
Stromkonzessionen
und zwei Wasserkonzessionen auf. Nach wie vor besteht ein enormer Wettbewerb
im Konzessionsbereich. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den neuen Konzessionsverträgen
wider, welche den kommunalen Vertragspartnern umfangreichere Zusagen sowie strengere
Informations- und Sanktionsrechte zugestehen. 6.2.2. Strategieentwicklung / Strategische Entscheidungen Veränderte Rahmenbedingungen Externe Einflussfaktoren wirken weiterhin in Richtung einer erheblichen Veränderung der Energiewirtschaft und stellen für diese eine besondere Herausforderung dar. Zu nennen sind im Wesentlichen:
Der voranschreitende Klimawandel und die gesellschaftlichen Forderungen zur Umsetzung
der
Energiewende bestärken die badenova-Gruppe und mithin somit auch badenovaNETZE, weiterhin
die Energie- und Wärmewende regional voranzutreiben, die Digitalisierung konsequent
zu stärken
und die Strategien der Geschäftseinheiten nachhaltig und kundenorientiert weiterzuentwickeln.
Große Chancen liegen in der Weiterentwicklung der nachhaltigen Ausrichtung der badenova-
Gruppe als Energie- und Umweltdienstleister. Dazu gehören beispielsweise ein wachsendes
Dienstleistungsspektrum, um die Energie- und Wärmewende für Privatkunden in den eigenen
vier
Wänden zu ermöglichen, der Ausbau und die Dekarbonisierung unserer Wärmenetze, die
Transformation der Netzinfrastruktur sowie die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements,
welches als wirksames Instrument zur Verminderung von Risiken und zur
Aktivierung von Chancen gesehen wird. Ein Instrument wird dabei die nicht-finanzielle
Berichterstattung zu den wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen sein, welche das Monitoring
der
nachhaltigen Entwicklung und eine nachhaltige Unternehmenssteuerung unterstützt. Wir
möchten
diese Chancen nutzen und entwickeln ein transparentes und einheitliches Auftreten
nach außen.
Als Leitplanken dieser Transformation dient hierbei unter anderem unsere Nachhaltigkeitsstrategie
und unser Masterplan Klimaneutralität. Der Plan zeigt mögliche Szenarien der politisch
gewollten,
technisch machbaren und im Markt eintretenden Transformation für das badenova Netzgebiet
auf
und gibt Orientierung für die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens. 6.3. Operative Risiken der leistungswirtschaftlichen Unternehmensbereiche und Querschnittsfunktionen Das operative Geschäft ist geprägt von den leistungswirtschaftlichen Aktivitäten in den Bereichen Energietransport, Netzbau, -betrieb und -unterhaltung. Diese Aktivitäten werden unterstützt durch betriebliche Querschnittsfunktionen. 6.3.1. Risiken der leistungswirtschaftlichen Bereiche Energietransport Wesentliche Einflussgrößen auf die Transportmengen im Strom und Gasbereich sind Konjunktur und Temperatur. Bei Veränderungen dieser Parameter besteht die Möglichkeit einer ungeplanten Verminderung von Transportmengen, die sich ergebnissenkend auswirkt. Da diese Faktoren naturgemäß Schwankungen unterliegen, ist dieses Risiko unter Liquiditätsgesichtspunkten – insbesondere im Gasbereich – nicht zu vernachlässigen. Da absatzmengenbedingte Mindererlöse jedoch in der Zukunft über das Regulierungskonto ausgeglichen werden können, sind die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen zeitlich begrenzt. Produktion, Netzbau, -betrieb und -unterhaltung Die bestehenden Produktions- und Verteilnetzanlagen der Energie- und Wasserversorgung unterliegen dem allgemeinen Risiko von Betriebsstörungen und technischen Ausfällen. Diesen Risiken wird gezielt mit der systematischen Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen begegnet. Darüber hinaus werden alle betrieblichen Abläufe unter Einsatz von prozessintegrierten organisatorischen Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen vollzogen (Anlagen-, Bau- und Arbeitsstellensicherungsmaßnahmen sowie Bereitschaftsdienste, Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsmaßnahmen). Die Organisationssicherheit wird durch regelmäßige Überprüfungen des Technischen Sicherheits-Managements (TSM) gewährleistet. Einspeiseanlagen Durch die Markt- und Preisentwicklung im Ukrainekrieg hat sich die Nachfrage von Kunden zur energetischen Selbstversorgung seit 2020 zunächst stetig, dann deutlich erhöht. Im Jahr 2023 verzeichnete badenovaNETZE einen Anstieg der Anmeldungen neuer Einspeiseanlagen von 100 Prozent. Bei den Inbetriebnahmen steht vor allem die Sicherstellung der Versorgungssicherheit und die Erhaltung der Netzstabilität im Fokus. Ergänzend sind die rechtlichen und technischen Normen und Rahmenbedingungen einzuhalten, die durch den Gesetzgeber in immer kürzeren Zeitabständen angepasst werden. Diese Dynamik im Markt führt zu organisatorischen Herausforderungen. badenovaNETZE hat bereits diverse Maßnahmen zur Digitalisierung der Prozesse vorgenommen. Im Jahr 2024 wird ergänzend ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt, das zum Jahresende nach ISO 9001 zertifiziert werden soll. 6.3.2. Risiken der Querschnittsbereiche Personalwirtschaftliche Risiken Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Unternehmen investieren
massiv in
Digitalisierung und Automatisierung, bestehende Jobs fallen weg, neue Berufsbilder
entstehen.
Geschäftsmodelle und Strategien ändern sich kurzzyklisch, Transformation ist an der
Tagesordnung. Finanzwirtschaftliche Risiken Korrespondierend zu den jeweils eingegangenen Netznutzungskontrakten bestehen entsprechende
Adressausfallrisiken, die mit geeigneten präventiven sowie nachgelagerten Maßnahmen
reduziert
werden. Dies beinhaltet insbesondere Bonitätsprüfungen, die Überwachung der Zahlungseingänge
durch die Nebengeschäftsbuchhaltung und den Abrechnungsdienstleister sowie ein automatisiertes
Mahnverfahren. 6.3.3. Informationsmanagement Das Informationsmanagement ist eine Querschnittsfunktion zur Unterstützung der
Geschäftsprozesse der leistungswirtschaftlichen Unternehmensbereiche. Die Auswirkungen
von
Risiken der Informationstechnik werden daher stets aus Sicht der Geschäftsprozesse
und deren
Bedeutung bemessen. In der Regel sind die Anforderungen der Unternehmensbereiche bzgl.
der
ihre Geschäftsprozesse unterstützenden IT-Services in Service Level Agreements mit
den
Dienstleistern definiert. Informationssicherheit Um die Geschäftsprozesse, Informationen, Business Applikationen und Daten angemessen
zu
schützen, betreibt die badenova-Gruppe für den Bereich Kritische Infrastruktur (KRITIS)
ein
Informationssicherheitssystem (ISMS), aber ebenso für die Bereiche IT-Infrastruktur,
IT-Arbeitsplatz
sowie für arbeitsplatzbezogene Anwendungen. Darüber hinaus führt die badenova-Gruppe
ein
ISMS-System für den Bereich Geschäftsprozesse und Geschäftsanwendungen ein und formuliert
somit Vorgaben bzw. Anforderungen für die IT (IT-Abteilungen, interne und externe
ITDienstleister),
die zukünftig regelmäßig überwacht werden. Datenschutz Durch den schnellen digitalen Wandel und die aktuellen Krisenlagen haben sich die
Anforderungen
an das Datenschutz-Managementsystem deutlich erhöht. Durch geeignete Maßnahmen wird
der
sichere Umgang mit personenbezogenen Daten gewährleistet und die unerlaubte Weitergabe
unterbunden. Hierzu gehören u. a. kontinuierliche Weiterbildungs- und Beratungsangebote,
Sensibilisierungsinitiativen sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Überwachungsaudits
und
Zertifizierungen. Compliance-Risiken Für die badenova-Gruppe können Compliance-Risiken im Zusammenhang mit der Nichteinhaltung
von gesetzlichen Vorgaben, interner Anweisungen und Richtlinien eintreten. Durch die
laufende
Weiterentwicklung unseres Compliance-Managementsystems (CMS) werden solche Risiken
vermieden bzw. begrenzt. Den Rahmen für das Compliance-Managementsystem bilden die
Konzernrichtlinien „Verhaltenskodex“ und „Compliance-Management“. Das Compliance-Management
ist organisatorisch als Compliance-Office - unter der Leitung des Compliance-
Beauftragten - institutionalisiert und direkt der Konzernleitung zugeordnet. 6.4. Gesamtbeurteilung der strategischen und operativen Risiken Den Fortbestand des Unternehmens unmittelbar gefährdende Risiken wurden nicht identifiziert
und
sind nach derzeitigem Kenntnisstand auch auf absehbare Zukunft nicht erkennbar. 7. Prognose-/Chancenbericht Das Ergebnis für 2024 wird von den Vorgaben der BNetzA zur Erlösobergrenze und von der Entwicklung der Kosten im Unternehmen bestimmt und ist in Höhe von 27,3 Mio. EUR geplant. Noch offen sind hierbei die Effizienzwerte sowie die bestehenden Anträge auf Anpassung der Eigenkapitalzinssätze für das Strom- und das Gasnetz für die vierte Regulierungsperiode. Ergebnisschwankungen können sich auch durch temperatur- und konjunkturbedingte Mengenschwankungen in Form von Mindererlösen im Strom- und Gasnetz ergeben. Diese können jedoch in der Zukunft über das Regulierungskonto ausgeglichen werden. In einem Umfeld von hoher Unsicherheit ist badenovaNETZE dabei, das Thema Wasserstoff gemeinsam mit ihren Partnern voranzutreiben. Das vorrangige Ziel in diesem Kontext ist die Versorgung der Industrie mit klimaneutralem Gas, um eine Abwanderung von Industriebetrieben aus der Region zu vermeiden. Die Festlegung verbindlicher Rahmenbedingungen ist hierbei sowohl für badenovaNETZE als auch die Kundenseite unbedingt notwendig. Die geplanten Investitionen für das Geschäftsjahr 2024 liegen im Segment Gas bei 25,2
Mio. EUR,
im Segment Wasser bei 16,5 Mio. EUR und im Segment Strom bei 35,0 Mio. EUR. Im allgemeinen
Bereich sind Investitionen von 7,2 Mio. EUR sowie im Bereich des grundzuständigen
Messstellenbetriebs von 2,3 Mio. EUR vorgesehen. Für Finanzanlagen sind Investitionen
von 0,5
Mio. EUR geplant. Durch Verzögerungen von Baumaßnahmen in 2023 aufgrund externer
Einflussfaktoren wie z.B. ausstehender Genehmigungen für den Baubeginn im Wasserwerk
Ebnet,
komplexer Koordinierungsmaßnahmen u.a. für das Baugebiet Dietenbach oder fehlender
Verfügbarkeit von Fremdfirmen konnten die Investitionen in 2023 nicht wie geplant
umgesetzt
werden. Hierdurch ergab sich ein kurzfristig verringerter Finanzmittelbedarf, der
jedoch mit einem
Anstieg der Investitions- und Mittelbedarfe in den Folgejahren einher geht.
Freiburg im Breisgau, 8. Mai 2024 Die Geschäftsführung Eva Weikl Robin Grey Daniel Huber Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung
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| Vorjahr | |||
| EUR | EUR | ||
| 1. Umsatzerlöse | 476.914.597,09 | 390.339.949,44 | |
| 2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen | 468.405,14 | 1.200.628,52 | |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 18.624.083,10 | 16.460.754,17 | |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 11.252.323,21 | 10.330.132,80 | |
| 507.259.408,54 | 418.331.464,93 | ||
| 5. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
- 199.570.142,38 | - 110.903.626,57 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | - 102.202.276,22 | - 90.209.715,31 | |
| - 301.772.418,60 | - 201.113.341,88 | ||
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | - 51.837.755,00 | - 46.561.137,14 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
- 15.025.195,11 | - 13.982.298,55 | |
| davon für Altersversorgung | -4.963.296,16 EUR) | ||
| (Vorjahr -4.703.289,83 EUR) | |||
| - 66.862.950,11 | - 60.543.435,69 | ||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
- 50.929.729,87 | - 49.113.119,69 | |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | - 65.101.239,10 | - 62.289.116,48 | |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 666.533,18 | 899.226,62 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 557.428,18 EUR) | ||
| (Vorjahr 708.309,32 EUR) | |||
| 10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 39.322,36 | 18.502,42 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 39.322,36 EUR) | ||
| (Vorjahr 18.502,42 EUR) | |||
| 11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 117.934,14 | 103.160,05 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 0,00 EUR) | ||
| (Vorjahr 73.823,06 EUR) | |||
| davon aus der Abzinsung | 115.842,00 EUR) | ||
| (Vorjahr 15.000,00 EUR) | |||
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 1.982.999,68 | - 1.578.042,96 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | -1.018.354,65 EUR) | ||
| (Vorjahr -3.258,42 EUR) | |||
| davon aus der Aufzinsung | -266.996,00 EUR) | ||
| (Vorjahr -821.237,00 EUR) | |||
| - 1.159.210,00 | - 557.153,87 | ||
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 3.593.394,00 | - 7.975.969,00 | |
| davon aus Umlagen | -3.593.394,00 EUR) | ||
| (Vorjahr -7.975.969,00 EUR) | |||
| 14. Ergebnis nach Steuern | 17.840.466,86 | 36.739.328,32 | |
| 15. sonstige Steuern | - 425.491,28 | - 434.656,35 | |
| 16. Aufwand aus Gewinnabführung | - 17.414.975,58 | - 36.304.671,97 | |
| 17. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | |
Erläuterungen zum Jahresabschluss
Grundlagen der Rechnungslegung
Sitz der badenovaNETZE GmbH ist Freiburg im Breisgau. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 290381 im Register des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau eingetragen. Die badenovaNETZE GmbH ist zum Bilanzstichtag eine Kapitalgesellschaft, für die gemäß § 267 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden sind. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben weitgehend in den Anhang aufgenommen.
Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.
Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Anlagevermögen
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Zugänge des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen sowie abzüglich erhaltener Investitionszuschüsse bewertet.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen voraussichtliche Nutzungsdauern zugrunde. Es wird teils linear, teils degressiv abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 250 EUR werden als Aufwand gebucht. Liegt der Anschaffungswert zwischen 250 EUR und 1.000 EUR, wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre degressiv abgeschrieben wird. Eine abweichende Behandlung erfolgt für Gasregler sowie für Gas-, Wasser-, und Stromzähler. Diese werden auch bei Anschaffungskosten unter 250 EUR in einem Sammelposten aktiviert und über die Laufzeit der Eichfristen degressiv abgeschrieben.
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren anzusetzenden Wert angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.
Ausleihungen sind zu Barwerten bilanziert.
Umlaufvermögen
Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.
Die Bewertung der unfertigen Leistungen entspricht den selbsterstellten Anlagen. Das heißt, dass die Herstellungskosten alle dem Herstellungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie notwendigen Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten umfassen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bilanziert. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Verbrauchsabgrenzung wurde im Berichtsjahr bei Wasser wie im Vorjahr mit vier Prozent Abschlag abgegrenzt.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert passiviert.
Zuschüsse
Die ausgewiesenen Zuschüsse betreffen die von Kunden erhaltenen pauschalen Baukostenzuschüsse für die Bereitstellung des Versorgungsnetzes sowie für Hausanschlüsse.
Die bis zum 31. Dezember 2013 erhaltenen Zuschüsse sind unter der Position "Zuschüsse" als Ertragszuschüsse ausgewiesen und werden über eine Laufzeit von 20 Jahren anteilig bei den Umsatzerlösen aufgelöst.
Von den zum 1. Januar 2014 im Rahmen des Teilbetriebsübergangs übernommenen Zuschüssen sind die bis zum 31. Dezember 2002 erhaltenen Zuschüsse als Ertragszuschüsse ausgewiesen und werden über eine Laufzeit von 20 Jahren anteilig bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Die ab dem 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2013 erhaltenen Zuschüsse werden als Kapitalzuschüsse dargestellt. Sie werden entsprechend den zugrunde liegenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen der betroffenen Versorgungsleitungen bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Im Zugangsjahr erfolgte die Auflösung zeitanteilig für ein halbes Jahr.
Die ab dem 1. Januar 2014 erhaltenen Zuschüsse wurden unter der Position "Zuschüsse" als Kapitalzuschüsse dargestellt. Sie werden entsprechend den zugrunde liegenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen der betroffenen Versorgungsleitungen bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Im Zugangsjahr erfolgt die Auflösung zeitanteilig für ein halbes Jahr.
Die ausgewiesenen Zuschüsse aus den Pachtverträgen werden unter der Position „Zuschüsse“ als Kapitalzuschüsse dargestellt. Sie werden über eine Laufzeit von 20 Jahren anteilig bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Im Zugangsjahr erfolgt die Auflösung zeitanteilig für ein halbes Jahr.
Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen wurden in Anlehnung an internationale Standards nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der Heubeck-Richttafel 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 Prozent gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Hierfür wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 10,0 Prozent für 2024 und 2,5 Prozent ab 2025 berücksichtigt. Für den jährlichen Anstieg der Pensionen wurden 1,0 bis 2,4 Prozent angenommen. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.
Latente Steuern
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den verschiedenen Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.
Aktive und passive latente Steuern werden saldiert.
Erläuterungen zu Bilanzposten
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang).
Der Anteilsbesitz an Unternehmen mit mindestens 20 Prozent der Anteile zum 31. Dezember 2023 setzt sich wie folgt zusammen:
| Anteile an verbundenen Unternehmen | Anteil am Kapital | Eigenkapital | Ergebnis | |
| in % | Tsd. EUR | Tsd. EUR | ||
| badenova Konzept Verwaltungs-GmbH, Freiburg im Breisgau | 100,0 | 204 | 7 | 1) |
| badenova Konzept GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau | 84,0 | 100 | 56 | 1) |
| regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH, Lörrach (jetzt: regioDATA GmbH) |
51,0 | 2.074 | 981 | |
| Kunzweiler-GmbH Hoch- und Tiefbau, Rust | 100,0 | 157 | -506 | 1) |
| Anteile an sonstigen Beteiligungen | Anteil am Kapital | Eigenkapital | Ergebnis | |
| in % | Tsd. EUR | Tsd. EUR | ||
| Netzgesellschaft Tuttlingen GmbH & Co. KG, Tuttlingen | 50,0 | 4.480 | 215 | |
| Netzgesellschaft Tuttlingen Verwaltungs-GmbH, Tuttlingen | 50,0 | 33 | 1 | |
| regioaqua Gesellschaft für Wasser und Abwasser mbH, Rheinfelden Baden | 50,0 | 128 | 20 | 1) |
| Regionalwerk Hochrhein GmbH & Co. KG, Lauchringen | 25,1 | 4.671 | 251 | |
| Regionalwerk Hochrhein Verwaltungs-GmbH, Lauchringen | 25,1 | 73 | 2 | |
| Stadtnetze Lörrach GmbH & Co. KG, Lörrach | 49,0 | 174 | -123 | |
| Stromnetzgesellschaft Weil am Rhein GmbH & Co. KG, Weil am Rhein | 49,0 | 184 | -241 |
1) Zahlen lt. Jahresabschluss 2022
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit 44.770 Tsd. EUR (Vorjahr: 44.194 Tsd. EUR) die Verbrauchsabgrenzung des Berichtsjahres. Darüber hinaus ist eine Verbrauchsabgrenzung des Vorjahres mit 746 Tsd. EUR enthalten. Aufgrund der rollierenden Ablesung liegen keine Ablesedaten zum Abschlussstichtag vor. Für die Abgrenzung des Jahresverbrauchs sind daher Schätzungen notwendig. Die Gesellschaft verwendet (angepasste) Lastprofile und wendet hierfür das Individualverfahren an. Die auf die hochgerechneten Verbräuche von den Kunden geleisteten Abschlagszahlungen von 52.720 Tsd. EUR werden mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldiert.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 365 Tsd. EUR (Vorjahr: 302 Tsd. EUR) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 468 Tsd. EUR (Vorjahr: 421 Tsd. EUR).
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 239 Tsd. EUR (Vorjahr: 133 Tsd. EUR). Im Vorjahr betrafen zusätzlich 182 Tsd. EUR sonstige Vermögensgegenstände.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Eigenkapital
Alleiniger Anteilseigner der Gesellschaft ist die badenova AG & Co. KG.
Rückstellungen
Die Pensionsverpflichtungen sind durch Rückstellungen voll gedeckt.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach den vergangenen sieben Jahren beträgt 296 Tsd. EUR und ist ausschüttungsgesperrt, jedoch nicht abführungsgesperrt.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) hervor.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 57.536 Tsd. EUR (Vorjahr: 62.165 Tsd. EUR) den Gesellschafter badenova AG & Co. KG. Sie bestehen im Wesentlichen aus der Erfüllungsübernahme und dem laufenden Verrechnungsverkehr und sind mit bestehenden Forderungen aus der Gewinnabführung, der Gewerbesteuerumlage und dem laufenden Verrechnungsverkehr zum Bilanzstichtag aufgerechnet. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12.066 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.466 Tsd. EUR Lieferungen und Leistungen und 138 Tsd. EUR sonstige Vermögensgegenstände) und sind ebenfalls mit bestehenden Forderungen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr lt. Aufrechnungsvereinbarung vom 30. November 2023 zum Bilanzstichtag aufgerechnet.
Mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden zum Bilanzstichtag Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 49.876 Tsd. EUR (Vorjahr: 30.660 Tsd. EUR) aufgerechnet.
Latente Steuern
Latente Steuern der Organgesellschaften, die aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge entstehen, werden bei der Ermittlung der latenten Steuern bei der Organträgerin badenova AG & Co. KG einbezogen. Für die Ermittlung der latenten Steuern sind die für die badenova AG & Co. KG gültigen Regelungen des Steuerrechts sowie der Steuersatz der badenova AG & Co. KG maßgebend.
Die Differenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen bei den Abschreibungen und Beteiligungen sowie den Rückstellungen.
Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein unternehmensindividueller effektiver Steuersatz von 14,34 Prozent zugrunde. Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern.
Es wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.
Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die erzielten Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
| 2023 | 2022 | |
| EUR | EUR | |
| Netznutzung Strom | 153.161.559,69 | 135.941.256,03 |
| Erlöse Bonus ÜNB EEG | 36.949.028,99 | 36.215.992,50 |
| Erlöse Bonus ÜNB KWK/StromNEV §19 | 2.780.668,71 | 2.751.306,83 |
| Summe Stromnetz | 192.891.257,39 | 174.908.555,36 |
| Erdgasnetz | 200.254.907,09 | 132.196.719,27 |
| Wasserversorgung | 37.931.099,35 | 38.625.319,29 |
| Nebengeschäft | 39.982.464,31 | 38.756.034,63 |
| Auflösung Ertragszuschüsse | 5.854.868,95 | 5.853.320,89 |
| 476.914.597,09 | 390.339.949,44 |
Materialaufwand
Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2023 | 2022 | |
| EUR | EUR | |
| Strombezug | 89.722.510,13 | 67.193.939,38 |
| Netznutzung Strom | 40.067.466,45 | 39.726.260,33 |
| Erdgasbezug | 84.148.545,85 | 26.465.062,48 |
| Netznutzung Erdgas | 29.704.534,33 | 18.887.852,89 |
| Biogas-Wälzungsprozess | 3.044.586,91 | 2.519.115,61 |
| Wasserbezug | 2.844.360,34 | 2.930.094,90 |
| übrige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 19.810.139,15 | 11.795.414,20 |
| übrige Aufwendungen für bezogene Leistungen | 32.430.275,44 | 31.595.602,09 |
| 301.772.418,60 | 201.113.341,88 |
Periodenfremdes Ergebnis
In der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein Mehrertrag aus aperiodischen Aufwendungen und Erträgen in Höhe von 1.832 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.065 Tsd. EUR) enthalten. Dieser Mehrertrag beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Bezugsaufwendungen und Erlöse für Vorjahre.
Sonstige Angaben
Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der badenova AG & Co. KG, Freiburg im Breisgau. Diese stellt als Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der in elektronischer Form beim Unternehmensregister eingereicht wird.
Honorar des Abschlussprüfers
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers von 132 Tsd. EUR setzt sich wie folgt zusammen.
| Tsd. EUR | |
| Abschlussprüfungsleistungen | 93 |
| andere Bestätigungsleistungen | 39 |
Mitarbeiter/-innen
Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der badenovaNETZE GmbH ohne Geschäftsführung durchschnittlich 757 (Vorjahr: 729) Mitarbeiter/-innen beschäftigt. Zusätzlich waren 54 (Vorjahr: 50) Auszubildende tätig. In der Zahl der Mitarbeiter/-innen sind keine leitenden Angestellten enthalten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei der badenovaNETZE GmbH bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Erbbauverträgen und Pachten über die Restlaufzeit in Höhe von 36.519 Tsd. EUR. Zudem besehen Zahlungsverpflichtungen auf Grund von Dienstleistungsverträgen in Höhe von 26.511 Tsd. EUR, davon 13.690 Tsd. EUR gegenüber dem Gesellschafter. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 2.298 Tsd. EUR. Das Bestellobligo für Investitionen beläuft sich auf 44.597 Tsd. EUR.
Haftungsverhältnisse
Gegenüber den Gemeinden Lauchringen und Wutöschingen bestehen seitens der badenovaNETZE GmbH Rückbürgschaftsverpflichtungen für die Regionalwerk Hochrhein GmbH & Co. KG in Höhe von jeweils 602 Tsd. EUR. Der zum 31. Dezember 2023 offene Saldo hieraus beträgt 165 Tsd. EUR.
Aufgrund der Ertragssituation der Gesellschaften ist nicht mit einer Inanspruchnahme der badenovaNETZE GmbH zu rechnen.
§ 6b EnWG
Als wesentliche Geschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 6b Abs. 2 EnWG sind die Geschäfte mit der badenova AG & Co. KG für Aufwendungen aus der kaufmännischen Betriebsführung, Aufwendungen für in Anspruch genommene IT-Dienstleistungen und sonstiger Dienstleistungen sowie die Erlöse aus Mietund Pachteinnahmen und aus Dienstleistungen zu nennen. Aus den genannten Geschäften mit der badenova AG & Co. KG ergibt sich per Saldo ein Aufwand in Höhe von 15.293 Tsd. EUR.
Außerdem besteht ein Cash-Pooling-Vertrag, in dessen Rahmen der badenovaNETZE GmbH ein Kontokorrentkredit in Höhe von 30.000 Tsd. EUR zur Verfügung steht sowie eine Vereinbarung mit der badenova AG & Co. KG zum Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme, in deren Rahmen zum Jahresabschluss eine Verpflichtung in Höhe von 85.916 Tsd. EUR festgestellt und mit der Forderung aus dem Cash-Pooling in Höhe von 24.153 Tsd. EUR verrechnet wurde. Über die verbleibende Verpflichtung wurde eine entsprechende Verbindlichkeit erfasst.
Des Weiteren sind die Geschäfte mit der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH für in Anspruch genommene Dienstleistungen sowie Erlöse aus der Erstattung von Personalkosten und aus Mieteinnahmen erbracht worden. Aus den genannten Geschäften ergibt sich per Saldo ein Aufwand von 1.836 Tsd. EUR. Zusätzlich sind Anlagenzugänge aus Geschäften mit der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH in Höhe von 1.874 Tsd. EUR zu nennen.
Darüber hinaus sind die Aufwendungen für in Anspruch genommene Telekommunikations- und ITDienstleistungen, sonstige Dienstleistungen sowie Erlöse aus der Erstattung von Personalkosten, aus Mieteinnahmen und aus Dienstleistungen mit der badenIT GmbH erbracht worden. Aus diesen Geschäften ergibt sich per Saldo ein Aufwand von 2.865 Tsd. EUR. Darüber hinaus sind Anlagenzugänge aus Geschäften mit der badenIT GmbH in Höhe von 292 Tsd. EUR zu nennen.
Ferner sind Geschäfte mit der badenova Energie GmbH für Aufwendungen aus der kaufmännischen Betriebsführung sowie die Erlöse aus Mieteinnahmen und Dienstleistungen erbracht worden. Aus diesen Geschäften ergibt sich einen Ertrag von 1.794 Tsd. EUR.
Des Weiteren sind Leistungen im Sinne des § 6b Abs. 2 EnWG von der Kunzweiler GmbH in Höhe von 347 Tsd. EUR bezogen worden. Zusätzlich sind Anlagenzugänge aus Geschäften mit der Kunzweiler GmbH in Höhe von 2.030 Tsd. EUR zu nennen.
Bezüge des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung
Die Angabe der Bezüge des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung unterbleibt, da die Gesellschaft vom Befreiungswahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch macht.
Organe der Gesellschaft
| Aufsichtsrat | |
| Heinz-Werner Hölscher | Vorstandsmitglied der badenova Verwaltungs-AG Vorsitzender bis 30.04.2024 |
| Hans-Martin Hellebrand | Vorstandsmitglied der badenova Verwaltungs-AG 1. stellvertretender Vorsitzender (Vorsitzender ab 01.05.2024) |
| Isabel Asmus | Betriebsratsvorsitzende 2. stellvertretende Vorsitzende |
| Geschäftsführung | |
| Robin Grey | Geschäftsführung Markt und Entwicklung |
| Reinhold Lohr, bis 30.06.2023 | Geschäftsführung Betriebswirtschaft |
| Daniel Huber, ab 01.11.2023 | Geschäftsführung Technik |
| Eva Weikl, ab 01.10.2023 | Geschäftsführung Betriebswirtschaft |
| Julie Weiss, bis 31.10.2023 | Geschäftsführung Technik |
Lt. Gesellschafterbeschluss vom 18. Oktober 2023 wird Julie Weiss die Wiederbestellung als Geschäftsführerin für maximal einen Zeitraum von insgesamt 12 Monaten nach Ablauf des Zeitraums der Elternzeit zugesichert.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss in Höhe von 17.415 Tsd. EUR für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die badenova AG & Co. KG, Freiburg im Breisgau, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen wurde erfasst, die bereits geleistete Vorabgewinnabführung dagegen aufgerechnet.
Freiburg im Breisgau, 8. Mai 2024
Die Geschäftsführung
Eva Weikl
Robin Grey
Daniel Huber
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
| 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 17.190.398,88 | 219.476,25 | 9.013.371,51 | 670.707,17 | 9.067.210,79 |
| 17.190.398,88 | 219.476,25 | 9.013.371,51 | 670.707,17 | 9.067.210,79 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 124.247.819,03 | 142.404,57 | 896,00 | 500.396,09 | 124.889.723,69 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.637.646.769,42 | 1* 34.525.181,04 | 3.834.637,13 | 13.014.414,83 | 1.681.351.728,16 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 67.161.354,83 | 2* 4.565.392,78 | 33.545.552,02 | 616.008,92 | 38.797.204,51 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 24.189.143,61 | 3* 21.493.383,51 | 0,00 | -14.801.527,01 | 30.881.000,11 |
| 1.853.245.086,89 | 60.726.361,90 | 37.381.085,15 | -670.707,17 | 1.875.919.656,47 | |
| 1.870.435.485,77 | 60.945.838,15 | 46.394.456,66 | 0,00 | 1.884.986.867,26 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.500.460,24 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.500.460,24 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.800.000,00 | 20.000,00 | 200.000,00 | 0,00 | 1.620.000,00 |
| 3. Beteiligungen | 4.500.974,59 | 322.500,00 | 0,00 | 0,00 | 4.823.474,59 |
| 8.801.434,83 | 342.500,00 | 200.000,00 | 0,00 | 8.943.934,83 | |
| GESAMT: | 1.879.236.920,60 | 61.288.338,15 | 46.594.456,66 | 0,00 | 1.893.930.802,09 |
| Abschreibungen | ||||||
| 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Zuschreibungen | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 15.564.436,18 | 690.527,06 | 9.013.371,51 | 0,00 | 0,00 | 7.241.591,73 |
| 15.564.436,18 | 690.527,06 | 9.013.371,51 | 0,00 | 0,00 | 7.241.591,73 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 74.725.483,56 | 2.248.560,17 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 76.974.043,73 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.279.260.421,82 | 44.435.350,48 | 3.237.858,12 | 0,00 | 0,00 | 1.320.457.914,18 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 59.102.043,30 | 3.555.292,16 | 33.534.667,62 | 0,00 | 0,00 | 29.122.667,84 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.413.087.948,68 | 50.239.202,81 | 36.772.525,74 | 0,00 | 0,00 | 1.426.554.625,75 | |
| 1.428.652.384,86 | 50.929.729,87 | 45.785.897,25 | 0,00 | 0,00 | 1.433.796.217,48 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| GESAMT: | 1.428.652.384,86 | 50.929.729,87 | 45.785.897,25 | 0,00 | 0,00 | 1.433.796.217,48 |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.825.619,06 | 1.625.962,70 |
| 1.825.619,06 | 1.625.962,70 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 47.915.679,96 | 49.522.335,47 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 360.893.813,98 | 358.386.347,60 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.674.536,67 | 8.059.311,53 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 30.881.000,11 | 24.189.143,61 |
| 449.365.030,72 | 440.157.138,21 | |
| 451.190.649,78 | 441.783.100,91 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.500.460,24 | 2.500.460,24 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.620.000,00 | 1.800.000,00 |
| 3. Beteiligungen | 4.823.474,59 | 4.500.974,59 |
| 8.943.934,83 | 8.801.434,83 | |
| GESAMT: | 460.134.584,61 | 450.584.535,74 |
1* abzgl.verrechnete Investitionszuschüsse -641.402,29
2* abzgl.verrechnete Investitionszuschüsse -16.077,74
3* abzgl.verrechnete Investitionszuschüsse -88.740,78
| 31.12.2023 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre | Summe |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.894.002,68 | 15.248.686,72 | 4.916.666,54 | 24.059.355,94 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 69.601.919,01 | 0,00 | 0,00 | 69.601.919,01 |
| davon gegenüber Gesellschaftern | (57.535.724,14) | (0,00) | (0,00) | (57.535.724,14) |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 73.495.921,69 | 15.248.686,72 | 4.916.666,54 | 93.661.274,95 |
| 31.12.2022 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | Summe | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 27.953.358,62 | 3.894.002,68 | 15.576.010,72 | 8.483.345,22 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 64.769.694,65 | 64.769.694,65 | 0,00 | 0,00 |
| davon gegenüber Gesellschaftern | (62.164.850,09) | (62.164.850,09) | (0,00) | (0,00) |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 92.723.053,27 | 68.663.697,33 | 15.576.010,72 | 8.483.345,22 |
Elektrizitätsverteilung
Aktiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
856.823,73 | 856.812,74 |
| 856.823,73 | 856.812,74 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
16.909.529,51 | 16.694.752,41 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 102.233.977,15 | 94.120.168,59 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.867.681,46 | 2.252.677,78 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 18.555.577,49 | 12.902.595,36 |
| 140.566.765,61 | 125.970.194,14 | |
| 141.423.589,34 | 126.827.006,88 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| |l. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 3.206.640,10 | 2.578.828,74 |
| 2. unfertige Leistungen und Erzeugnisse | 128.722,39 | 77.575,04 |
| 3. Waren | 18.534,62 | 18.130,53 |
| 3.353.897,11 | 2.674.534,31 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 39.892.039,92 | 37.691.027,73 |
| abzüglich noch nicht abgerechneter Abschlagszahlungen | 18.183.638,16 | 16.245.399,18 |
| 21.708.401,76 | 21.445.628,55 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 2.604.450,10 | 0,00 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 | 12.899,62 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 2.543.026,05 | 4.171.856,87 |
| 26.855.877,91 | 25.630.385,04 | |
| Ill. Kassenbestand | 3.275,15 | 3.199,21 |
| 30.213.050,17 | 28.308.118,56 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 25.943,07 | 12.463,66 |
| 171.662.582,58 | 155.147.589,10 |
Passiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | 127.543.030,41 | 117.404.940,60 |
| B. Zuschüsse | ||
| 1. Kapitalzuschüsse | 12.468.491,43 | 11.950.069,32 |
| 2. Ertragszuschüsse | 2.642.978,09 | 3.008.530,80 |
| 15.111.469,52 | 14.958.600,12 | |
| C. Rückstellungen | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 7.801.745,31 | 7.014.310,82 |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.836.799,75 | 6.342.617,07 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 15.369.537,59 | 9.427.120,49 |
| 21.206.337,34 | 15.769.737,56 | |
| 171.662.582,58 | 155.147.589,10 |
Elektrizitätsverteilung
| Vorjahr | |||
| EUR | EUR | ||
| 1. Umsatzerlöse | 185.874.436,89 | 170.222.284,87 | |
| 2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen |
- 8.294,54 | 50.314,78 | |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 9.588.465,54 | 6.415.784,34 | |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 6.252.050,87 | 2.201.923,34 | |
| 201.706.658,76 | 178.890.307,33 | ||
| 5. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
- 92.199.677,77 | - 69.058.497,07 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | - 46.612.505,03 | - 46.268.593,74 | |
| - 138.812.182,80 | - 115.327.090,81 | ||
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | - 17.381.199,32 | - 14.969.405,79 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
- 5.037.948,05 | - 4.495.309,06 | |
| davon für Altersversorgung | -1.664.193,30 EUR | ||
| (Vorjahr -1.512.107,75 EUR) | |||
| - 22.419.147,37 | - 19.464.714,85 | ||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
- 14.216.876,34 | - 13.368.209,01 | |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | - 29.684.350,20 | - 27.889.891,09 | |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 33.899,10 | 23.030,07 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 0,00 EUR | ||
| (Vorjahr 16.750,45 EUR) | |||
| davon aus der Abzinsung | 33.197,62 EUR | ||
| (Vorjahr 0,00 EUR) | |||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 526.724,59 | - 453.705,35 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | -247.052,84 EUR | ||
| (Vorjahr -739,33 EUR) | |||
| davon aus der Aufzinsung | -89.523,76 EUR | ||
| (Vorjahr -261.058,70 EUR) | |||
| - 492.825,49 | - 430.675,28 | ||
| 11. erstattete Steuern (Vorjahr: Steuern) vom Einkommen und vom Ertrag |
1.875.751,67 | - 1.595,19 | |
| davon aus Umlagen | 1.875.751,67 EUR | ||
| (Vorjahr -1.595,19 EUR) | |||
| 12. Ergebnis nach Steuern | 2.042.971,77 | 2.408.131,10 | |
| 13. sonstige Steuern | 152.542,37 | 205.577,95 | |
| 14. Erträge aus Verlustübernahme | 2.195.514,14 | 0,00 | |
| 15. Aufwand aus Gewinnabführung | 0,00 | 2.202.553,15 | |
| 16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | |
Elektrizitätsverteilung
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||||
| 01.01.2023 | Schlüsselungs- | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 | |
| überführung | ||||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
5.552.099,56 | 145.846,42 | 76.019,37 | 3.077.705,06 | 204.387,96 | 2.900.648,25 |
| 5.552.099,56 | 145.846,42 | 76.019,37 | 3.077.705,06 | 204.387,96 | 2.900.648,25 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
41.771.852,70 | 858.641,40 | 69.648,01 | 896,00 | 426.408,19 | 43.125.654,30 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 384.571.682,90 | -122.189,50 | 14.306.041,64 | 2.068.424,38 | 6.465.107,15 | 403.152.217,81 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 19.230.503,48 | 782.435,14 | 1.456.964,16 | 9.964.614,04 | 111.187,74 | 11.616.476,48 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 12.902.595,36 | -10.001,84 | 12.853.587,55 | 0,00 | -7.190.603,58 | 18.555.577,49 |
| 458.476.634,44 | 1.508.885,20 | 28.686.241,36 | 12.033.934,42 | -187.900,50 | 476.449.926,08 | |
| GESAMT: | 464.028.734,00 | 1.654.731,62 | 28.762.260,73 | 15.111.639,48 | 16.487,46 | 479.350.574,33 |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2023 | Schlüsselungs- | Zugänge | Abgänge | |
| überführung | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
4.695.286,82 | 130.924,79 | 295.317,97 | 3.077.705,06 |
| 4.695.286,82 | 130.924,79 | 295.317,97 | 3.077.705,06 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
25.077.100,29 | 481.002,91 | 658.021,59 | 0,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 290.451.514,31 | 48.490,16 | 12.220.292,66 | 1.802.056,47 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16.977.825,70 | 688.689,70 | 1.043.244,12 | 09.960.964,50 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 332.506.440,30 | 1.218.182,77 | 13.921.558,37 | 11.763.020,97 | |
| GESAMT: | 337.201.727,12 | 1.349.107,56 | 14.216.876,34 | 14.840.726,03 |
| Abschreibungen | |||
| Umbuchungen | Zuschreibungen | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
0,00 | 0,00 | 2.043.824,52 |
| 0,00 | 0,00 | 2.043.824,52 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
0,00 | 0,00 | 26.216.124,79 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 0,00 | 300.918.240,66 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 0,00 | 8.748.795,02 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 335.883.160,47 | |
| GESAMT: | 0,00 | 0,00 | 337.926.984,99 |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
856.823,73 | 856.812,74 |
| 856.823,73 | 856.812,74 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
16.909.529,51 | 16.694.752,41 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 102.233.977,15 | 94.120.168,59 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.867.681,46 | 2.252.677,78 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 18.555.577,49 | 12.902.595,36 |
| 140.566.765,61 | 125.970.194,14 | |
| GESAMT: | 141.423.589,34 | 126.827.006,88 |
Elektrizitätsverteilung
| 31.12.2023 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre | Summe |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 944.685,05 | 3.699.331,40 | 1.192.783,30 | 5.836.799,75 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 15.369.537,59 | 0,00 | 0,00 | 15.369.537,59 |
| davon gegenüber Gesellschaftern | (13.644.229,04) | (0,00) | (0,00) | (13.644.229,04) |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 16.314.222,64 | 3.699.331,40 | 1.192.783,30 | 21.206.337,34 |
| 31.12.2022 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | Summe | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.342.617,07 | 883.549,21 | 3.534.196,83 | 1.924.871,03 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 9.427.120,49 | 9.427.120,49 | 0,00 | 0,00 |
| davon gegenüber Gesellschaftern | (7.168.770,99) | (7.168.770,99) | (0,00) | (0,00) |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 15.769.737,56 | 10.310.669,70 | 3.534.196,83 | 1.924.871,03 |
Gasverteilung
Aktiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
497.047,26 | 386.918,25 |
| 497.047,26 | 386.918,25 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
9.712.424,35 | 11.072.450,49 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 196.039.388,00 | 204.050.155,50 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.639.813,04 | 2.300.995,40 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6.414.001,98 | 6.249.890,33 |
| 214.805.627,37 | 223.673.491,72 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.292.434,29 | 1.305.517,19 |
| 2. unfertige Leistungen und Erzeugnisse | 29.256,79 | 13.156,99 |
| 3. Waren | 243.994,83 | 559.742,51 |
| 1.565.685,91 | 1.878.416,69 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 43.060.910,90 | 55.501.439,28 |
| abzüglich noch nicht abgerechneter Abschlagszahlungen | 9.953.119,46 | 10.670.769,46 |
| 33.107.791,44 | 44.830.669,82 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | 34.627,84 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
211.052,55 | 6.621,93 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 1.507.678,40 | 1.553.269,98 |
| 34.826.522,39 | 46.425.189,57 | |
| III. Kassenbestand | 7.549,32 | 8.108,70 |
| 36.399.757,62 | 48.311.714,96 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 23.026,12 | 12.599,35 |
| 251.725.458,37 | 272.384.724,28 |
Passiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | 157.563.448,50 | 170.919.723,39 |
| B. Zuschüsse | ||
| 1. Kapitalzuschüsse | 22.713.555,82 | 23.487.475,87 |
| 2. Ertragszuschüsse | 8.126.803,61 | 9.293.684,68 |
| 30.840.359,43 | 32.781.160,55 | |
| C. Rückstellungen | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 6.924.543,41 | 7.090.671,89 |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13.453.991,84 | 16.075.976,54 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 42.943.115,19 | 45.517.191,91 |
| 56.397.107,03 | 61.593.168,45 | |
| 251.725.458,37 | 272.384.724,28 |
Gasverteilung
| Vorjahr | |||
| EUR | EUR | ||
| 1. Umsatzerlöse | 202.512.983,91 | 135.470.171,03 | |
| 2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen |
25.378,42 | - 8.893,52 | |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 6.216.084,16 | 7.286.223,84 | |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 1.697.960,58 | 5.323.489,27 | |
| 210.452.407,07 | 148.070.990,62 | ||
| 5. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
- 92.806.329,33 | - 31.744.287,97 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | - 36.551.104,85 | - 25.880.056,78 | |
| - 129.357.434,18 | - 57.624.344,75 | ||
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | - 15.426.915,73 | - 15.132.369,58 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
- 4.471.498,36 | - 4.544.247,07 | |
| davon für Altersversorgung | -1.477.077,22 EUR | ||
| (Vorjahr -1.140.061,21 EUR) | |||
| - 19.898.414,09 | - 19.676.616,65 | ||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
- 27.125.511,64 | - 26.978.922,92 | |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | - 18.111.217,91 | - 17.546.721,24 | |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 42.621,52 | 53.274,06 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 0,00 EUR | ||
| (Vorjahr 42.455,63 EUR) | |||
| davon aus der Abzinsung | 41.998,88 EUR | ||
| (Vorjahr 2.925,00 EUR) | |||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 978.340,25 | - 647.610,55 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | - 569.463,93 EUR | ||
| (Vorjahr - 1.873,91 EUR) | |||
| davon aus der Aufzinsung | - 79.458,01 EUR | ||
| (Vorjahr - 267.900,82 EUR) | |||
| - 935.718,73 | - 594.336,49 | ||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 2.997.249,93 | - 4.667.537,05 | |
| davon aus Umlagen | -2.997.249,93 EUR | ||
| (Vorjahr -4.667.537,05 EUR) | |||
| 12. Ergebnis nach Steuern | 12.026.860,59 | 20.982.511,52 | |
| 13. sonstige Steuern | - 97.032,59 | - 84.371,22 | |
| 14. Aufwand aus Gewinnabführung | - 11.929.8328,00 | - 20.898.140,30 | |
| 15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | |
Gasverteilung
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||||
| 01.01.2023 | Schlüsselungs- | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 | |
| überführung | ||||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
7.649.402,37 | -290.421,77 | 117.809,56 | 2.652.508,34 | 242.547,01 | 5.066.828,83 |
| 7.649.402,37 | -290.421,77 | 117.809,56 | 2.652.508,34 | 242.547,01 | 5.066.828,83 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
26.507.893,09 | -2.096.151,72 | 0,00 | 640,00 | 21.305,22 | 24.433.686,59 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 988.819.591,90 | 175.418,29 | 12.807.170,86 | 1.195.679,87 | 14.556.043,29 | 1.005.162.544,47 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 19.364.671,97 | -1.656.007,27 | 1.386.493,14 | 8.831.597,76 | 98.686,22 | 10.362.246,30 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6.249.890,33 | -29.020,87 | 5.114.622,01 | 0,00 | -4.921.489,49 | 6.414.001,98 |
| 1.040.942.047,29 | -3.605.761,57 | 19.308.926,01 | 10.027.277,63 | -245.454,76 | 1.046.372.479,34 | |
| GESAMT: | 1.048.591.449,66 | -3.896.183,34 | 19.426.735,57 | 12.679.785,97 | -2.907,75 | 1.051.439.308,17 |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2023 | Schlüsselungs- | Zugänge | Abgänge | |
| überführung | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
7.262.484,12 | -260.794,76 | 220.600,56 | 2.652.508,35 |
| 7.262.484,12 | -260.794,76 | 220.600,56 | 2.652.508,35 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
15.435.442,60 | -1.173.918,75 | 459.738,39 | 0,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 784.769.436,40 | -102.353,07 | 25.496.561,72 | 1.040.488,58 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 17.063.676,57 | -1.461.495,72 | 948.610,97 | 8.828.358,56 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 817.268.555,57 | -2.737.767,54 | 26.904.911,08 | 9.868.847,14 | |
| GESAMT: | 824.531.039,69 | -2.998.562,30 | 27.125.511,64 | 12.521.355,49 |
| Abschreibungen | |||
| Umbuchungen | Zuschreibungen | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
0,00 | 0,00 | 4.569.781,57 |
| 0,00 | 0,00 | 4.569.781,57 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
0,00 | 0,00 | 14.721.262,24 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 0,00 | 809.123.156,47 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 0,00 | 7.722.433,26 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 831.566.851,97 | |
| GESAMT: | 0,00 | 0,00 | 836.136.633,54 |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzesionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
497.047,26 | 386.918,25 |
| 497.047,26 | 386.918,25 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
9.712.424,35 | 11.072.450,49 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 196.039.388,00 | 204.050.155,50 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.639.813,04 | 2.300.995,40 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6.414.001,98 | 6.249.890,33 |
| 214.805.627,37 | 223.673.491,72 | |
| GESAMT: | 215.302.674,63 | 224.060.409,97 |
Gasverteilung
| 31.12.2023 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre | Summe |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.177.526,30 | 8.527.065,61 | 2.749.399,93 | 13.453.991,84 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 42.943.115,19 | 0,00 | 0,00 | 42.943.115,19 |
| davon gegenüber Gesellschaftern | (30.653.028,02) | (0,00) | (0,00) | (30.653.028,02) |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 45.120.641,49 | 8.527.065,61 | 2.749.399,93 | 56.397.107,03 |
| 31.12.2022 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | Summe | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 16.075.976,54 | 2.239.440,94 | 8.957.763,76 | 4.878.771,84 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 45.517.191,91 | 45.517.191,91 | 0,00 | 0,00 |
| davon gegenüber Gesellschaftern | (45.362.621,49) | (45.362.621,49) | (0,00) | (0,00) |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 61.593.168,45 | 47.756.632,85 | 8.957.763,76 | 4.878.771,84 |
grundzuständiger Messstellenbetrieb
Aktiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
42.407,21 | 28.005,10 |
| 42.407,21 | 28.005,10 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
990.484,89 | 818.879,27 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 7.430.270,17 | 6.423.638,05 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 290.625,06 | 186.483,78 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 9.980,11 | 27.292,14 |
| 8.721.360,23 | 7.456.293,24 | |
| 8.763.767,44 | 7.484.298,34 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| Waren | 431,55 | 409,51 |
| Il. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständ | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 691.159,41 | 523.203,54 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 2.959.483,90 | 1.124.167,31 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 2.975,91 | 2.056,15 |
| 3.653.619,22 | 1.649.427,00 | |
| IIIl. Kassenbestand | 135,00 | 122,67 |
| 3.654.185,77 | 1.649.959,18 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.553,30 | 1.004,07 |
| 12.420.506,51 | 9.135.261,59 |
Passiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | 11.396.157,85 | 8.320.616,87 |
| B. Rückstellungen | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 767.842,52 | 565.072,01 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 240.593,56 | 243.194,22 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 15.912,58 | 6.378,49 |
| 256.506,14 | 249.572,71 | |
| 12.420.506,51 | 9.135.261,59 |
grundzuständiger Messstellenbetrieb!
| Vorjahr | |||
| EUR | EUR | ||
| 1. Umsatzerlöse | 2.123.790,29 | 1.753.160,10 | |
| 2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen |
1.045,69 | 488,43 | |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 912.456,67 | 1.083.688,43 | |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 58.741,19 | 37.905,88 | |
| 3.096.033,84 | 2.875.242,84 | ||
| 5. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
- 157.480,79 | - 86.844,70 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | - 171.507,64 | - 146.254,65 | |
| - 328.988,43 | - 233.099,35 | ||
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | - 1.710.646,00 | - 1.205.933,24 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
- 495.830,84 | - 362.141,26 | |
| davon für Altersversorgung | -163.788,26 EUR | ||
| (Vorjahr -121.814,83 EUR) | |||
| - 2.206.476,84 | - 1.568.074,50 | ||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
- 1.354.192,46 | - 1.072.096,68 | |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | - 2.138.367,97 | - 1.728.607,78 | |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.070,55 | 1.024,33 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 0,00 EUR | ||
| (Vorjahr 642,27 EUR) | |||
| davon aus der Abzinsung | 3.001,49 EUR | ||
| (Vorjahr 233,10 EUR) | |||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 31.241,38 | - 31.437,15 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen | -10.183,55 EUR | ||
| (Vorjahr -28,37 EUR) | |||
| davon aus der Aufzinsung | -8.810,86 EUR | ||
| (Vorjahr -21.029,82 EUR) | |||
| - 28.170,83 | - 30.412,82 | ||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 923.861,60 | 424.321,55 | |
| davon aus Umlagen | 923.861,60 EUR | ||
| (Vorjahr 424.321,55 EUR) | |||
| 12. Ergebnis nach Steuern | - 2.036.301,09 | - 1.332.726,74 | |
| 13. sonstige Steuern | - 9.717,47 | - 6.156,26 | |
| 14. Aufwand aus Gewinnabführung | 2.046.018,56 | 1.338.883,00 | |
| 15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | |
grundzuständiger Messstellenbetrieb
| 31.12.2023 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre | Summe |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 38.940,02 | 152.486,87 | 49.166,67 | 240.593,56 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 15.912,58 | 0,00 | 0,00 | 15.912,58 |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 54.852,60 | 152.486,87 | 49.166,67 | 256.506,14 |
| 31.12.2022 | ||||
| Art der Verbindlichkeit | Summe | bis zu 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | über 5 Jahre |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 243.194,22 | 33.877,82 | 135.511,30 | 73.805,10 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.378,49 | 6.378,49 | 0,00 | 0,00 |
| Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten | 249.572,71 | 40.256,31 | 135.511,30 | 73.805,10 |
Allgemeine Angaben
Die Aufteilung der Aktiv- und Passivposten erfolgte weitestgehend direkt über die jeweiligen Sachverhalte. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgte eine Aufteilung dieser Positionen unter Verwendung von branchenüblichen Verteilungsschlüsseln.
Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte über die eingerichtete Profit-Center-Rechnung weitestgehend direkt auf die einzelnen Aufträge und Kostenstellen. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgte eine Aufteilung dieser Positionen unter Verwendung von branchenüblichen Verteilungsschlüsseln.
Erläuterungen zu Bilanzposten
Anlagevermögen
Die Aufteilung des Anlagevermögens erfolgte überwiegend über eine direkte Zuordnung zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen. Für nicht zuordenbare immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen erfolgte die Aufteilung unter Verwendung des Personalschlüssels. Die nicht direkt zuordenbaren Sachanlagen wurden mit dem Personalschlüssel bzw. dem Belegungsschlüssel verteilt.
Vorräte
Bei den Vorräten erfolgte weitestgehend eine direkte Zuordnung zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen. Nicht zuordenbare Vorräte wurden mit Hilfe von sachgerechten Schlüsseln verteilt (Materialschlüssel, Schlüssel unfertige Leistungen, Personalschlüssel).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte weitestgehend eine direkte Zuordnung zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen. Die nicht zuordenbaren Forderungen wurden mit dem Forderungsschlüssel verteilt. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erfolgte weitestgehend eine direkte Zuordnung. Nicht direkt zuordenbare Posten wurden mit Hilfe des Personalschlüssels verteilt. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte soweit möglich eine direkte Zuordnung. Nicht direkt zuordenbare Posten wurden ebenfalls mit Hilfe von sachgerechten Schlüsseln verteilt (Anlageschlüssel, Ergebnisschlüssel, Personalschlüssel).
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Eigenkapital
Das Eigenkapital wurde sachgerecht direkt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche verteilt. Darüber hinaus wurde der sich aufgrund der Verteilung ergebende Unterschiedsbetrag zwischen Aktiva und Passiva dem Eigenkapital zugeordnet.
Zuschüsse
Die Verteilung der Kapital- und Ertragszuschüsse erfolgte über direkte Zuordnung.
Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit Hilfe des Personalschlüssels verteilt.
Verbindlichkeiten
Die Aufteilung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte mit Hilfe des Anlageschlüssels. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgte soweit möglich eine direkte Zuordnung. Nicht direkt zuordenbare Posten wurden mit Hilfe von sachgerechten Schlüsseln verteilt (Personalschlüssel, Liquiditätszuflussschlüssel, Gewinnabführungsschlüssel).
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge
Die Zuordnung der Erlöse erfolgte direkt auf Basis von Auswertungen aus der Verbrauchsabrechnung sowie unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu Aufträgen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgte die Zuordnung z. T. über sachgerechte Schlüssel (z.B. Erlöse aus Personalgestellung).
Materialaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Aufteilung der Aufwendungen erfolgte unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu den Kostenstellen und Aufträgen (z.B. Strombezug). Weitere Positionen, die nicht direkt zuordenbar waren, wurden mit sachgerechten Schlüsseln zwischen den Tätigkeiten aufgeteilt (Personalschlüssel, Anlageschlüssel, Belegungsschlüssel, Ergebnisschlüssel), z.B. Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen.
Zinsergebnis
Die Zuordnung der Zinserträge und -aufwendungen erfolgte zum einen unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu den Tätigkeitsbereichen sowie zum anderen mit einer sachgerechten Schlüsselung (Anlageschlüssel).
Steuern
Die Steuern wurden unter Berücksichtigung des Ergebnisschlüssels verteilt.
Freiburg im Breisgau, 8. Mai 2024
Die Geschäftsführung
Eva Weikl
Robin Grey
Daniel Huber
An die badenovaNETZE GmbH, Freiburg im Breisgau
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der badenovaNETZE GmbH, Freiburg im Breisgau, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir en Lagebericht der badenovaNETZE GmbH, Freiburg im Breisgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― |
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
Prüfungsurteile
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Grundzuständiger Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
| ― |
Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. |
| ― |
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. |
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1 (09:20229)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
| ― |
ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und |
| ― |
ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen. |
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Stuttgart, 14. Mai 2024
RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Bernhard Holz
Wirtschaftsprüfer
Markus Mock
Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss der badenovaNETZE GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 10.07.2024 festgestellt.
1. Bericht über das Ergebnis der eigenen Prüfung
Die Geschäftsführung hat mit der Vorlage vom 10.07.2024 den Jahresabschluss für das Geschäfts-jahr 2023 und den Lagebericht zur Prüfung vorgelegt. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags musste über die Ergebnisverwendung nicht entschieden werden.
Nach eigener Prüfung werden keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht erhoben.
2. Mitteilung über die eigene Tätigkeit des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 keine Sitzungen abgehalten, allerdings 3 Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Berichte entsprechend § 90 Abs. 3 AktG wurden durch den Aufsichtsrat von der Geschäftsführung nicht angefordert. Anlass zur Anforderung weiterer Berichte durch den Vorstand gab es aus Sicht des Aufsichtsrates nicht. Ein Erfordernis zur Bildung von Ausschüssen des Aufsichtsrates war nicht gegeben.
3. Erklärung zum Jahresabschluss der Geschäftsführung
Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss 2023 mit der Feststellung, dass aufgrund eigener Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahres-abschluss und den Lagebericht erhoben werden.
Freiburg, 11.07.2024
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Hans-Martin Hellebrand
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