Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 7627
Vorher
Gustav Wolf Beteiligungs GmbH
Eingetragen
24.4.2007
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung eigener Vermögenswerte - auch Grundbesitz - einschließlich der Beteiligung an gewerblichen Unternehmen (insbesondere an der Gustav Wolf GmbH), insbesondere im Bereich der Herstellung bzw. Verarbeitung und Vertrieb von Drähten, Drahtseilen, Hanf- und Kunststoffseilen und ähnlichen Produkten, sowie die Erbringung von Managementund anderen Dienstleistungen, insbesondere darf die Gesellschaft Dienstleistungen des Personalwesens, der Buchhaltung und sonstiger betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Natur, einschließlich Management- und Geschäftsführungsdienstleistungen für verbundene Unternehmen, erbringen. Ausgeschlossen sind Tätigkeiten, die einer Erlaubnis oder Genehmigung nach dem Kreditwesengesetz oder KAGB bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Julian Brindöpke
seit 21.12.2023
Prokura
Geschäftsführer
Jens Roland Waldau
seit 3.2.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
CMP GOF III Holding S. à r. l.LUX
90.00%
10.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gustav Wolf GmbH

Gütersloh

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gustav Wolf GmbH, Gütersloh

I. Grundlagen des Konzerns

Die Gustav Wolf Gruppe ist ein global aufgestellter Konzern im Bereich der Draht- und Seilherstellung. Produziert wird in sechs Werken in vier Ländern Europas und Asiens. In der Nähe von Leipzig und in den USA werden zentrale Distributionszentren für Aufzugseile und Zubehör betrieben.

Als Holding koordiniert und lenkt die Gustav Wolf GmbH die Aktivitäten der Unternehmensgruppe. Zugleich erfolgt am Stammsitz in Gütersloh die perspektivisch angelegte Weichenstellung für alle zentralen Aufgabenfelder. Neben der Geschäftsführung umfassen diese zentralen Aufgabenfelder noch weitere Eckpfeiler der Gustav Wolf Unternehmensgruppe: Die Prozess- und Organisationsentwicklung, das Finanzwesen und Controlling, der strategische Vertrieb und das Marketing, der strategisch ausgelegte Einkauf, die Personalentwicklung, sowie die Informationstechnologie. Weiterhin hält die Gustav Wolf GmbH Ressourcen, die die Tochtergesellschaften in erheblichem Maße nutzen, insbesondere Software-Lizenzen und Patente.

Die operative Steuerung der Gesellschaft erfolgt durch die Geschäftsführer der Gustav Wolf GmbH, Herrn Jens Waldau, sowie Herrn Dr. Konrad Stahr. Herr Andreas Böttger verließ die Geschäftsführung im Oktober 2023 und gehört seitdem dem Beirat der Gustav Wolf GmbH an.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche- und branchenbedingte Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 % zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten.

Einen Schub gab es aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem den Vereinigten Staaten. Die US-Wirtschaft expandierte 2023 insgesamt überraschend stark um 2,5 %. Die umfangreichen fiskalpolitischen Impulse der Jahre 2020 bis 2022 stützten weiterhin den privaten Konsum und die Unternehmensinvestitionen. Unter den Schwellenländern trug China maßgeblich zum Wachstum bei. Die Wirtschaft legte dort 2023 um 5,2 % zu - gegenüber den Vorpandemiejahren hat sich das Wachstum jedoch deutlich abgeschwächt: Die Erholung nach der Null-Covid-Politik wurde insbesondere von den anhaltenden Problemen im Immobiliensektor überschattet.

Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält seit Oktober 2023 den Hauptrefinanzierungssatz konstant bei 4,5 %. Im Jahresverlauf 2023 hat die Inflation stark an Dynamik verloren. Der Euroraum trug mit 0,5 % nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Das Vereinigte Königreich rutschte im zweiten Halbjahr in eine technische Rezession, erlebte also zwei aufeinanderfolgende Quartale, in denen die Wirtschaftsleistung sank (um 0,1 % und 0,3 %). Das britische Wachstum war unter anderem von den Nachwirkungen der Cost-of-Living Crisis der Haushalte stark belastet. Japan expandierte 2023 um 1,9 %, rutschte im zweiten Halbjahr aber ebenfalls in eine technische Rezession. Die hohe Inflation lastete dort besonders stark auf der Binnennachfrage. Einzig der Außenbeitrag war positiv, weil die Exporte dank des schwachen Yens stärker wuchsen als die Importe.

Eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland hat im vergangenen Jahr die deutsche Wirtschaft ausgebremst und lastet weiterhin auf ihr. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 drei Quartale stagnierte, ging sie im Schlussquartal um 0,3 % zum Vorquartal zurück. Das gleiche Minus schlug auch im Gesamtjahr zu Buche. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 %. Immerhin ließen hohe Lohnabschlüsse im Jahresverlauf die Reallöhne leicht steigen. Diese konnten die vorangegangenen Kaufkraftverluste der Verbraucher*innen jedoch nicht ausgleichen. Die Einkommens- und die Preisentwicklung führten zu anhaltender Verunsicherung, was die Kauflaune trübte und den privaten Konsum im Gesamtjahr 2023 deutlich sinken ließ. Die steigenden Nominalzinsen setzten zudem Sparanreize, wodurch die sich ohnehin hohe Sparquote noch erhöhte.1

2. Absatz- und Beschaffungsmarkt

Wie bereits unter "I. Grundlagen des Konzerns" erwähnt, koordiniert und lenkt die Gustav Wolf GmbH die Aktivitäten der Unternehmensgruppe.

Die Leistungen und Ressourcen der Gustav Wolf GmbH sind für alle operativen Gustav Wolf Gesellschaften unverzichtbar und von höchster Wichtigkeit. Um die Kosten, die der Gustav Wolf GmbH durch diese Leistungen und Ressourcen entstehen, angemessen auf die Tochtergesellschaften zu belasten, wurden für die unterschiedlichen Leistungen jeweils relevante Verteilungsschlüssel entwickelt, nach denen die Dienstleistungsumlagen innerhalb der Gustav Wolf Unternehmensgruppe verrechnet werden.

Die Gustav Wolf GmbH wird durch die Geschäftsführer und die Bereichsverantwortlichen gesteuert. Zur Unternehmenssteuerung werden zur Managementinformation regelmäßig die Umsatz-, Kosten- und Ertragsentwicklung des Unternehmens im Vorjahresvergleich und Plan-Ist-Abweichungen analysiert. Zudem wird eine operative Unternehmensplanung stetig aktualisiert. Wesentliche Veränderungen bei den Leistungsindikatoren gibt es nicht.

3. Forschung und Entwicklung

Kapazität

Das Gustav Wolf Technical Center bündelt die Kompetenzen hinsichtlich der Entwicklung innovativer Lösungen im Anwendungsfeld der vertikalen Mobilität sowie technischer Drähte und fokussiert sich hierbei auf Entwicklungseingaben auf Basis der Kundenwahrnehmung sowie die daraus erwachsenden Bedarfe mit der Zielsetzung, diese im Mitbewerbersegment als führend abzubilden und somit sowohl Kundenzufriedenheit als auch Vertrauen und Transparenz weiter auszubauen. Das GW Technical Center hält Ende 2023 ca. 21 Mitarbeiter (Vorjahr: ca. 23 Mitarbeiter), welche sich im Verhältnis 10:11 auf den Stammsitz in Gütersloh sowie den Standort China (Gustav Wolf Wire Rope Suzhou Co., Ltd.) aufteilen.

Wesentliche Aktivitäten

Gustav Wolf konzentriert sich heute mit Aufzugseilen auf einen intakten Wachstumsmarkt, alternative Tragmittel ("Coated Products") nehmen jedoch, insbesondere im unteren sowie mittleren Förderhöhenbereich, immer mehr an Bedeutung zu. Arbeitsschwerpunkt des Technical Centers bestand daher in 2023 wiederum in der Weiterentwicklung der Produkte in der Produktgruppe "Coated Products", welcher alternative, innovative Tragmittel unter Nutzung von Multi-Material-Konzepten umfasst.

Das Produkt FlatTrac, ein Flachriemen als Tragmittel im Bereich der Aufzüge mit niedrigerer Förderhöhe mit hohen Anforderungen an Kompaktheit des Antriebes, Laufruhe sowie niedriger Wartungsintensität konnte aufgrund hervorragender Performance im Feld immer mehr Antriebs- sowie Aufzughersteller von sich überzeugen. Spezifische Anforderungen einzelner Hersteller bilden eine wesentliche Grundlage zur Weiterentwicklung dieser Produkte in Form von Baureihen oder einer Verbesserung wesentlicher Gebrauchseigenschaften, welche in 2024 in Form von Produkten ausgebaut werden sollen.

Weitere Entwicklungsaktivitäten bestehen im Bereich der kunststoffummantelten Seile, welche eine sinnvolle Ergänzung im Bereich der alternativen Tragmittel darstellen und Hersteller sowie Betreiber spezifische systemseitige Vorteile hinsichtlich Initialkosten sowie Änderungsaufwand bieten. Um dem wachsenden Bedarf am Markt mit performanten Lösungen zu begegnen, wurde in 2023 die Produktgruppe CoatTrac geschaffen, welche zukünftig ummantelte Rundlitzenseile in unterschiedlicher Ausprägungsform umfasst. In 2023 konnten erste Fertigungs- sowie Feldversuchsreihen des CoatTrac erfolgreich absolviert werden.

Ein weiterer wesentlicher Fokus im Jahr 2023 bestand in der Fortführung der zu Beginn 2022 implementierten Projekte zur Optimierung der Leistungsfähigkeit der europäischen Standorte. Durch gezielte organisatorische und technische Maßnahmen sowie Weiterentwicklungen des bestehenden Maschinenparks konnten signifikante Produktivitätssteigerungen erreicht werden.

Durch die auf Basis des installierten Energiemanagementsystems nach ISO 50001 an den deutschen Standorten implementierten Energieteams wurden Energieeinsparpotentiale im zweistelligen Prozentbereich identifiziert. Die hinterlegten Einzelmaßnahmen speisen sich im Wesentlichen aus Modernisierungsprojekten wie bspw. einer Erneuerung von Maschinen, Maschinenteilen sowie Infrastruktur, jedoch ebenfalls einer gezielten Hinterfragung und Limitierung von Verbräuchen durch gezielte Verbesserung technischer Prozesse sowie Eigendisziplin der Mitarbeiter. In 2023 konnten diese aufgrund der nach wie vor vorhandener Engpässe in den globalen Lieferketten nur teilweise in Form von Effekten gehoben werden. Die Umsetzung verbleibender Maßnahmen ist nunmehr im Jahr 2024 vorgesehen.

Vor dem Hintergrund einer stetig steigenden Anforderungslage hinsichtlich ESG- sowie CSR-Konformität konnte ein systematischer und integrativer Ansatz für das Unternehmen zur Sicherstellung und kontinuierlichen Verbesserung hinsichtlich der damit einhergehenden Themenstellungen gefunden und umgesetzt werden. Nach den Maßstäben der industrieweit anerkannten Bewertungsgrundlage des Zertifizierers ecoVADIS wurde Gustav Wolf mit dem Prädikat "Silber" ausgezeichnet.

In 2023 wurden Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von TEUR 873 (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.) getätigt. Leistungen Dritter wurden nicht in Anspruch genommen (Vorjahr: EUR 1,1 Mio.).

In 2023 wurden Fördermittel für drei F&E-Projekte im Zusammenhang "Coated Products" mit einem Gesamtumfang in Höhe von TEUR 952 beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (§ 6 Forschungszulagengesetz (FZulG) eingereicht, als zuwendungswürdig befunden und grundsätzlich bewilligt. Der vom Gesamtumfang geförderte Betrag liegt bei TEUR 234, muss allerdings noch final beantragt werden.

4. Geschäftsverlauf

Ertragslage

Aufgrund der geschlossenen Ergebnisabführungsverträge mit der Gustav Wolf Drahtseilwerk GmbH und der Gustav Wolf Stahldrahtwerk GmbH wird das Jahresergebnis der Gesellschaft in erheblichem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung dieser beiden Tochtergesellschaften beeinflusst.

2023 2022 Abweichung
Rohergebnis 10.105 8.195 1.910
Personalaufwand -5.268 -4.901 -367
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.859 -2.801 -58
EBITDA 1.978 493 1.485
Abschreibungen -259 -574 315
EBIT / Betriebsergebnis 1.719 -81 1.800
Finanzergebnis -2.001 -2.065 64
Ergebnisabführung und Beteiligungserträge 6.112 3.128 2.984
EBT 5.830 982 4.848
Steuern -1.442 -116 -1.326
Jahresergebnis 4.388 866 3.522

Das Rohergebnis beinhaltet im Wesentlichen Umlagen für Leistungen an Tochtergesellschaften. Der Anstieg resultiert vor allem aus einer Nachkalkulation der Umlagen, die nach einer Ausweitung des angebotenen Leistungsumfangs erforderlich war. Des Weiteren resultiert der Anstieg aus einer Wertaufholung in Höhe von TEUR 163 auf eine in einem Vorjahr wertberichtigte Forderung.

Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 367 (7,5 %). Dies ist im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Stammbelegschaft um 3 Personen begründet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht an, von TEUR 2.801 im Jahr 2022 auf TEUR 2.859 in 2023 (2,1 %). Die wesentlichen Kostenpositionen sind hierbei: Beratungsaufwendungen, EDV-Kosten, Versicherungsprämien und betrieblich bedingte Reisekosten.

Das EBITDA verbesserte sich als Folge dieser genannten Effekte um TEUR 1.485 auf TEUR 1.978 (Vorjahr: TEUR 493).

Die Abschreibungen belaufen auf TEUR 259 und liegen damit um TEUR 315 unter dem Wert des Vorjahres. Wesentliche Ursache für diesen Rückgang ist eine außerplanmäßige Abschreibung im Jahr 2022 auf einen Vermögensgegenstand im Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 260, der den Vorjahreswert stark beeinflusst hatte.

Der starke Anstieg des Ergebnisses aus Gewinnabführungen und Beteiligungen um TEUR 2.984 resultiert zum einen aus dem sehr hohem Jahresergebnis der Gustav Wolf Drahtseilwerk GmbH, das im Rahmen der Ergebnisabführung an die Gustav Wolf GmbH abgeführt wird sowie einer ausgezahlten Dividende der chinesischen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 1.298.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt somit um TEUR 4.848 über dem des Vorjahres. Auf dieser Basis wurden die Steuern vom Einkommen und Ertrag kalkuliert und zurückgestellt. Der Jahresüberschuss der Gustav Wolf GmbH liegt bei TEUR 4.388 und damit TEUR 3.522 über dem des Vorjahres.

Vermögenslage

2023 2022 Abweichung
Anlagevermögen 23.404 22.393 1.011
Forderungen. sonstige Vermögensgegenstände und Abgrenzungsposten 36.114 32.926 3.188
Liquide Mittel 5 13 -8
Summe Aktiva 59.523 55.332 4.191

Der Anstieg des Anlagevermögens resultiert vor allem aus Neuinvestitionen in die Modernisierung des IT Infrastruktur in Höhe von TEUR 619 und einem ausgereichten Darlehen an die polnische Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 600, das in den Finanzanlagen ausgewiesen wird. Hierdurch wurden die Abschreibungen des Geschäftsjahres überkompensiert.

Die gestiegenen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Abgrenzungsposten resultieren vor allem aus dem stichtagsbezogenen Anstieg von Forderungen gegenüber der Gustav Wolf Drahtseilwerk GmbH aufgrund der gebuchten Ergebnisabführung.

Kapitalstruktur

2023 2022 Abweichung
Eigenkapital 21.725 17.337 4.388
Rückstellungen 3.869 2.419 1.450
Verbindlichkeiten 33.929 35.576 -1.647
Summe Passiva 59.523 55.332 4.191

Das Eigenkapital beläuft sich zum Stichtag auf EUR 21,7 Mio. und liegt damit um EUR 4,4 Mio. über dem Betrag des Vorjahres. Ursache hierfür ist der Jahresüberschuss der Gesellschaft.

Die Bankverbindlichkeiten beinhalten neben der Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie im Wesentlichen die neuen langfristigen Bankdarlehen in Höhe von EUR 10,0 Mio. aus der im Jahr 2023 umgesetzten Refinanzierung.

Die Verbindlichkeiten beinhalten zudem die Verbindlichkeiten aus Darlehen, die von der Gustav Wolf Holding GmbH in Höhe von insgesamt TEUR 15.202 gewährt wurden (Vorjahr: TEUR 15.202).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten die Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber dem Gesellschafter der Gustav Wolf Unternehmensgruppe, die im Zuge der Refinanzierung im Jahr 2023 in Höhe von EUR 12,6 Mio. bis auf einen verbleibenden Betrag von nunmehr EUR 6,0 Mio. getilgt werden konnten. Weiterhin beinhalten die Verbindlichkeiten Einlagen von stillen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 310), von denen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 155 getilgt wurden.

Cashflow und Liquidität

Die Geschäftsführung der Gustav Wolf GmbH konnte Ende des Jahres 2023 eine neue langfristige Finanzierung mit einer erweiterten Kreditlinie für die Unternehmensgruppe aufsetzen. In diesem Zuge konnten die hochverzinsten Fremdmittel größtenteils zurückgeführt werden, die der Gesellschafter der Gustav Wolf Unternehmensgruppe im Dezember 2021 zur Verfügung gestellt hatte. Das verbleibende Fremdkapital des Gesellschafters dient zusammen mit dem eingezahlten Eigenkapital als zusätzlicher Baustein zur Finanzierung der Unternehmensgruppe.

Durch diese neu aufgesetzte Finanzierungsstruktur ist die Finanzierung des operativen Geschäfts langfristig sichergestellt und darüber hinaus ein ausreichender finanzieller Spielraum geschaffen worden, um die geplanten Investitionen und das geplante Wachstum umzusetzen.

Die Gesellschaft erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2023 einen negativen Cash Flow in Höhe von TEUR 788.

2023 2022
Zahlungsmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 13 3.784
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -913 8.921
Cashflow aus Investitionstätigkeit 6.908 -7.559
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -6.783 -5.133
Cashflow -788 -3.771
Zahlungsmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres -776 13

Im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zeigen sich neben den gezahlten Zinsen in Höhe von EUR 4,0 Mio. die geschilderte Tilgung der Gesellschaftermittel sowie der Geldeingang aus der Bankenrefinanzierung.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert aus den genannten Neuinvestitionen in die die Modernisierung des IT Infrastruktur und in das Finanzanlagevermögen, sowie aus vereinnahmten Beteiligungserträgen aus Ergebnisabführungen und Dividenden sowie aus Zinszahlungen resultierend aus Darlehen im Finanzanlagevermögen.

Die Konzerngesellschaften waren insgesamt im Geschäftsjahr 2023 stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen.

Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über eine freie Liquidität in Höhe von EUR 4,2 Mio. aufgrund der bestehenden und nicht ausgeschöpften Kreditlinie bei der Hausbank.

Gemäß den aktuellen Planungen ist mit der derzeitigen optimierten Finanzierungsstruktur der Gustav Wolf Unternehmensgruppe das angestrebte Wachstum im laufendenden Geschäft finanziert. Für die geplanten Investitionen im Geschäftsjahr 2024 liegt ein besonderer Fokus auf der Modernisierung der IT-Infrastruktur und dem Aufbau neuer Produktbereiche.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die meisten der wesentlichen relevanten finanziellen Leistungsindikatoren der Gustav Wolf GmbH, Umsatzerlöse, das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Finanz- und Beteiligungsergebnis und Steuern), das EBT (Ergebnis vor Steuern) sowie der Jahresüberschuss haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aus den oben geschilderten Gründen deutlich positiv entwickelt.

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird von der Geschäftsführung insgesamt als positiv eingeschätzt. Dies ist neben des gesteigerten Rohergebnisses und den erfolgreich umgesetzten Maßnahmen zur Kostensenkung, die bei der Gesellschaft zu dem gesteigerten EBITDA führten, vor allem auf den stabilen Absatz bei den operativ tätigen Tochtergesellschaften zurückzuführen, wovon die Gustav Wolf GmbH mittelbar durch Ergebnisabführungen und Dividendenzahlungen profitiert.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Personalpolitik der Gustav Wolf Gruppe ist geprägt von sozialer Verantwortung und permanenter Mitarbeiterqualifikation. Eine gute Mitarbeiterführung, erfolgsabhängige Vergütungssysteme und Entwicklungschancen, sowie eine ausgewogene Work-Life-Balance bieten den Mitarbeitern attraktive Perspektiven. Aus diesen Gründen konnte die Gustav Wolf Unternehmensgruppe in 2023 einige hochqualifizierte neue Mitarbeiter gewinnen. Potenzielle Nachwuchsführungskräfte werden unter anderem in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsakademien und dualen Hochschulen ausgebildet.

Die Gustav Wolf GmbH beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 54 Mitarbeiter. Hiervon entfallen ca. 5,6 % auf gewerbliche Mitarbeiter. Der Gustav Wolf Gruppe ist es in 2023 gelungen, Maßnahmen zum Umwelt- und Arbeitsschutz weiter zu optimieren und auf diesem Wege die Arbeitsprozesse stetig zu verbessern. Das Qualitätsmanagement prüft und optimiert kontinuierlich sämtliche Fertigungsprozesse insbesondere auch im Hinblick auf Umweltverträglichkeit und Arbeitssicherheit.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Im ersten Quartal 2024 bleiben die Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft unverändert bestehen, so dass die Wirtschaftsleistung um 0,1 % zurückgehen dürfte. Damit wird die deutsche Wirtschaft wohl das dritte Quartal in Folge einen Rückgang verzeichnen. Zwar steigen die Nominallöhne und verfügbaren Einkommen wohl weiter kräftig, während die Inflationsraten mehr und mehr zurückgehen dürften, so dass die Kaufkraft zunimmt. Dennoch bleibt die Konsumstimmung der privaten Haushalte gedämpft und von Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung geprägt.

Von den Investitionen sind im laufenden Quartal hingegen leicht negative Impulse zu erwarten. Zwar ist der Auftragsbestand bei den Herstellern von Investitionsgütern noch hoch, die Neuaufträge tendieren aber abwärts. Lediglich einige Großaufträge unterbrechen diesen Trend. Auch der ifo-Geschäftsklima-Index deutet nicht auf eine kurzfristige Verbesserung der Lage hin. So dürften die Ausrüstungsinvestitionen in diesem Quartal sinken. Bei den Bauinvestitionen dürfte bei gleichbleibend hohen Zinsen im laufenden Quartal insbesondere der Wohnungsbau weiterhin schwächeln. Angesichts der historisch niedrigen Auftragseingänge und Baugenehmigungen sowie der Stagnation des Neukreditvolumens ist hier ein erneuter merklicher Rückgang zu erwarten. Lediglich der Nichtwohnungsbau (insbesondere der Tiefbau) dürfte stützend wirken und den erneuten Rückgang der Bauinvestitionen etwas abfedern.

Auch vom Außenhandel gehen zum Jahresauftakt keine Wachstumsimpulse aus; sowohl Importe als auch Exporte dürften im ersten Quartal zurückgehen und in Summe nicht zur Wirtschaftsleistung beitragen. Zwar ist ein Großteil der Einkaufsmanagerindizes im europäischen Ausland wieder aufwärtsgerichtet, die Werte befinden sich aber vielerorts noch im negativen Bereich. Eine Erholung der Industrieproduktion im Ausland, von der die deutschen Exporte profitieren könnten, dürfte demnach im laufenden Quartal ausbleiben, so dass die Güterexporte wohl weiter rückläufig sein werden. Die Frühindikatorik für das deutsche Verarbeitende Gewerbe wie die Kapazitätsauslastung und der deutsche Einkaufsmanagerindex deuten außerdem darauf hin, dass auch die Importe von Vorleistungsgütern erneut zurückgehen dürften.

Ab dem zweiten Quartal 2024 dürften sich die binnenwirtschaftlichen und außenwirtschaftlichen Belastungsfaktoren allmählich abschwächen. Nachdem der Rückgang der Inflationsraten im vergangenen Jahr in erster Linie den sinkenden Energiepreisen geschuldet war, wird sich wohl in diesem Jahr auch der nachlassende Preisdruck bei Nahrungsmitteln und nichtenergetischen Gütern stärker auf die Inflation auswirken. Insgesamt dürfte die Inflation in Deutschland und im Euroraum binnen Jahresfrist die von der EZB angestrebte Zwei-Prozent-Marke erreichen. Daher wird die Notenbank annahmegemäß zum Ende des zweiten Quartals die Zinswende einläuten. Die sinkenden Zinsen dürften die Finanzierungskosten der Unternehmen und privaten Haushalte nach und nach senken und Sparen unattraktiver machen. Gleichzeitig wird sich die globale Industrieschwäche voraussichtlich langsam auflösen und die Auslandsnachfrage anstoßen.

Der private Konsum dürfte im weiteren Jahresverlauf zunächst der Haupttreiber des konjunkturellen Aufschwungs sein. Hierzu wird wohl die anhaltend abflauende Preisdynamik zentral beitragen, die das Konsumentenvertrauen stärkt. Die Reallöhne werden voraussichtlich nachhaltig steigen und die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre über den Prognosehorizont nach und nach ausgleichen. Nachdem die Löhne im Jahr 2023 vielfach infolge einmaliger Inflationsausgleichsprämien stiegen, werden im laufenden Jahr wohl zunehmend tabellenwirksame Lohnsteigerungen wirksam. Dies dürfte die Einkommenssicherheit der Haushalte positiv beeinflussen und den Konsum ankurbeln. Sinkende Nominalzinsen dürften ebenfalls dazu führen, dass die Sparquote zurückgeht und sich die Konsumbereitschaft der privaten Haushalte auch im Jahr 2025 deutlich erhöht.

Mit der zunehmenden konjunkturellen Belebung bei wichtigen deutschen Handelspartnern werden die deutschen Exporte wohl ab der zweiten Jahreshälfte 2024 wieder zulegen. Die Importe dürften ebenfalls anziehen, gestützt von einer Erholung im Verarbeitenden Gewerbe und einer damit verbundenen stärkeren Nachfrage nach Vorleistungsgütern aus dem Ausland.

Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe dürfte sich im Jahresverlauf - an die Investitionsdynamik angelehnt - wieder etwas erholen und im kommenden Jahr deutlicher zulegen. Mit der Belebung des privaten Konsums dürften auch die konsumnahen Dienstleistungen wie der Handel und das Gastgewerbe die Schwächephase des vergangenen Jahres hinter sich lassen. Die Bruttowertschöpfung insgesamt dürfte im Jahresverlauf ebenfalls anziehen, im Jahresdurchschnitt aber stagnieren. Im nächsten Jahr dürfte sie dann mit 1,2 % kräftig expandieren.2

Trotz der geschilderten schwierigen Rahmenbedingungen des Marktes erwarten wir aufgrund einer verbesserten Positionierung des Gustav Wolf Konzerns selbst für den Konzern aktuell ein Rohergebnis und ein Ergebnis über dem Niveau des Jahres 2023. Ob sich dieser positive Trend auch weiter fortsetzt, hängt allerdings in entscheidendem Maße von den makroökonomischen und politischen Bedingungen ab. Auch für die Gustav Wolf GmbH erwarten wir ein auf ca. EUR 11,0 Mio. steigendes Rohergebnis und ein ansteigendes EBITDA als Folge einer weiteren Ausweitung des angebotenen Leistungsumfangs. Aufgrund des hohen Dividendenertrages durch die Ausschüttung der chinesischen Tochtergesellschaft im Jahr 2023 gehen wir für 2024 auf Ebene der Einzelgesellschaft Gustav Wolf GmbH jedoch von einem Jahresüberschuss nach Ergebnisabführungen aus, der geringfügig unter dem des Vorjahres liegen wird.

2. Chancen- und Risikobericht

Wie bereits unter "I. Grundlagen des Konzerns" beschrieben, koordiniert und lenkt die Gustav Wolf GmbH als Holding die Aktivitäten der Unternehmensgruppe. Aus diesem Grund ist die Gustav Wolf GmbH stark von den Entwicklungen der Tochtergesellschaften, im Wesentlichen der Gustav Wolf Drahtseilwerk GmbH sowie der Gustav Wolf Stahldrahtwerk GmbH abhängig. Die entsprechenden Chancen und Risiken, an denen die Gustav Wolf GmbH somit indirekt partizipiert, sind im Folgenden abgebildet.

Im Draht- und Seilbereich hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend spezialisiert. In der jeweiligen Nische gehören wir zu den wichtigen Anbietern der Branche. Daraus ergeben sich Chancen, aber auch Risiken.

Der Gustav Wolf Konzern hat sich in den beiden vergangenen Jahren organisatorisch und wirtschaftlich komplett neu und zukunftsorientiert aufgestellt. In der Bilanz wurde die Verschuldung deutlich reduziert und das Eigenkapital gestärkt. Nach mehreren defizitären Wirtschaftsjahren, konnte im Jahr 2022 wieder ein Konzernjahresüberschuss erwirtschaftet werden, der sich 2023 nochmals deutlich steigern ließ. Das Unternehmen arbeitet nun an einer weiteren Verbesserung der operativen Performance, um die Ertragskraft weiter voranzubringen.

Die Finanzierung konnte Ende des Jahres 2023 wie geschildert optimiert werden. Durch diese neu aufgesetzte Kreditlinie ist die Liquidität zur Finanzierung des operativen Geschäfts langfristig sichergestellt und ein ausreichender finanzieller Spielraum geschaffen worden, um die geplanten Investitionen und das geplante Wachstum umzusetzen.

Der Gustav Wolf Konzern ist international tätig, so dass sich vielfältige Chancen und Risiken ergeben, die aktiv gesteuert werden. Der bewusste und gesteuerte Umgang mit unternehmerischen Chancen und Risiken ist Teil des Risikomanagements als Ausdruck des unternehmerischen Handelns. Als Ergebnis der Risikoanalyse inkl. der Berücksichtigung geeigneter Gegenmaßnahmen, Vorsorgen und Absicherungen ist auf Basis der aktuellen Risikobewertung und Unternehmensplanung der Fortbestand und das Wachstum der Gustav Wolf Unternehmensgruppe von unterschiedlichen Faktoren und Rahmenbedingungen abhängig. Für alle bedeutenden Risiken sind im Konzern Lösungen zur Erkennung (Berichtswesen) bzw. zur Schadensvermeidung oder -begrenzung (Versicherungen) vorhanden. Im Einzelnen sehen wir in Zukunft die folgenden wesentlichen Chancen und Risiken.

Risiken

Im Februar 2022 brach nach der Invasion Russlands eine kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine mit weitreichenden Folgen auf die Weltwirtschaft aus. Für die Gustav Wolf Unternehmensgruppe ist die unmittelbare Auswirkung verhältnismäßig gering, da auch vor diesem Ereignis die Geschäftsbeziehungen in diese Länder sehr gering waren. Mittelbar ergeben sich jedoch Auswirkungen aufgrund von Energie- und Rohstoffpreisen, die seitdem sehr starken Schwankungen unterlegen haben.

Im ersten Quartal des Jahres 2024 wurden die Werte der Geschäftsplanung weitgehend erreicht. Ob sich diese Entwicklung im weiteren Verlauf des Jahres 2024 zu Gunsten der Gustav Wolf Unternehmensgruppe beeinflussen lässt, hängt in entscheidendem Maße vom weiteren Verlauf der Inflation, der Stabilität von Energie- und Rohstoffpreisen sowie dem Nachfrageverhalten der Kunden von Gustav Wolf ab. Einzelne oder mehrere Faktoren können die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen und zu entsprechenden Auswirkungen auf die Liquiditätssituation des Unternehmens führen.

Der Gustav Wolf Konzern ist auf die Fortsetzung der Geschäftsbeziehung zu den Kreditversicherern und Factoring-Gesellschaften angewiesen. Andernfalls bestehen erhebliche Risiken, die zu einer bestandsgefährdenden Liquiditätslücke führen können. Nach der umgesetzten Prolongation von Factoringverträgen im Jahr 2021 streben wir für das Jahr 2024 eine weitere Verlängerung über die bestehende Laufzeit hinaus an, was wir nach aktueller Einschätzung für sehr wahrscheinlich erachten.

Preisrisiken bestehen sowohl auf der Absatz-, als auch auf der Beschaffungsseite. Sollten Preiserhöhungen absatzseitig nicht durchgesetzt werden können, besteht ein entsprechendes Ergebnisrisiko.

Die geplante langfristige Verbesserung der Materialquote hängt maßgeblich vom Greifen der eingeleiteten Qualitätssicherungsmaßnahmen und der damit verbundenen Reduzierung der Ausschussquoten ab. Preis- und Versorgungsrisiken für die Beschaffung können sich aus der weiteren Verknappung der Produktionskapazitäten von Walzdraht ergeben.

Die Tochtergesellschaften in den USA und Polen sind unterkapitalisiert. Der Fortbestand des Geschäftsbetriebes wird allerdings durch Liquiditätssicherungsmaßnahmen der deutschen Gesellschaften gewährleistet.

In der heutigen digital vernetzten Welt ist die Gefahr von Cyber Attacken allgegenwärtig. Um die Gefahr von Datenverlust auf diesem Wege zu minimieren, bedient sich die Gustav Wolf Unternehmensgruppe modernster technischer Schutzmechanismen, die durch laufende Updates stetig an die wachsende Bedrohung angepasst werden.

Personalrisiken durch Fluktuation von Know-How-Trägern wirkt Gustav Wolf durch ein attraktives Arbeitsumfeld und leistungsgerechter Vergütung von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen entgegen. Eine Beeinträchtigung des Wachstums der Gustav Wolf Unternehmensgruppe kann sich ebenfalls daraus ergeben, dass aufgrund des herrschenden Fachkräftemangels derzeit nur eine begrenzte Anzahl hoch qualifizierter Kräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Hier befindet sich Gustav Wolf im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern.

Chancen

Bei Aufzugseilen ist Gustav Wolf inzwischen einer der größten Hersteller weltweit und einer der größten Lieferanten in den USA. Die Gruppe Gustav Wolf verfügt gegenüber dem Wettbewerb über eine herausragende globale Aufstellung in Produktion und Service. Da der Aufzugsmarkt mit Ausnahme des Jahres 2012 und der Covid-Pandemie im Jahr 2021 jährlich zunimmt, ist langfristig weiteres Wachstum bei den Ausrüstern zu erwarten.

Potentiale zur Steigerung des Kundennutzens werden in der Digitalisierung der Produkte, der technischen Auslegung und Vorhersagbarkeit sowie Sustainability (Nachhaltigkeit) und einer entsprechenden Befähigung der Prozesslandschaft sowie der angebotenen Produkte identifiziert und gemeinsam mit Kunden entwickelt. In konsequenter Umsetzung der vorliegenden Entwicklungseingaben wurden IT-technische Lösungen mit Groß- sowie mittelständischen Kunden entwickelt, welche sich bspw. mittels API-Schnittstellen in die IT-Landschaft von Kunden als auch Gustav Wolf integrieren lassen.

Eine weitere Möglichkeit zur Steigerung des Kundennutzens wird in der Bereitstellung von produktbezogenen Informationen hinsichtlich des produktionsinduziertem Verbrauchs von Ressourcen sowie Emissionen entlang der Wertschöpfungskette und einer damit einhergehender Transparenz vor Kunde identifiziert. Um diese bestmöglich zu erfüllen, erfasst Gustav Wolf entsprechende Daten und stellt diese kundenspezifisch zur Verfügung.

In China wurde ein Kompetenzzentrum "Asien" erfolgreich aufgebaut, um Chancen im Zusammenhang mit neuen Herausforderungen bei Seilen für Hochhausanlagen für die Gustav Wolf Gruppe zu nutzen. Dies findet insbesondere Anwendung auf den Märkten in Asien und auf dem amerikanischen Kontinent, von denen wir uns erhebliche Wachstumspotenziale versprechen.

Durch seine globale Aufstellung in den USA, Europa und China ist die Unternehmensgruppe gegen Zollschranken und Währungsrisiken gut abgesichert.

 

Gütersloh, den 24. April 2024

Gustav Wolf GmbH

gez. Jens Waldau, Geschäftsführer

gez. Dr. Konrad Stahr, Geschäftsführer

1 DIW Wochenbericht 10/2024: DIW-Konjunkturprognose: Weltwirtschaft wächst robust - Deutschlands Erholung verzögert sich weiter

2 DIW Wochenbericht 10/2024: DIW-Konjunkturprognose: Weltwirtschaft wächst robust - Deutschlands Erholung verzögert sich weiter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 23.403.150,28 22.392.698,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.412.058,50 968.065,36
II. Sachanlagen 164.502,52 198.043,72
1. technische Anlagen und Maschinen 16.209,79 22.764,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.292,73 175.278,93
III. Finanzanlagen 21.826.589,26 21.226.589,26
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 15.073.675,00 15.073.675,00
davon Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.487.370,10 5.887.370,10
B. Umlaufvermögen 36.110.148,77 32.918.149,24
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 36.105.564,73 32.905.362,23
davon Forderungen gegen Gesellschafter 12.644.543,89 12.644.543,89
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.968.311,80 19.562.363,87
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.584,04 12.787,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.010,03 20.735,21
Bilanzsumme, Summe Aktiva 59.523.309,08 55.331.582,79

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 21.725.136,91 17.337.259,98
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 16.371.063,15 16.371.063,15
III. Gewinnvortrag 866.196,83 0,00
IV. Jahresüberschuss 4.387.876,93 866.196,83
B. Rückstellungen 3.868.771,55 2.418.560,94
C. Verbindlichkeiten 33.929.400,62 35.575.761,87
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.780.312,20 0,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 15.390.600,95 15.544.140,10
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 840.919,28 192.227,03
Bilanzsumme, Summe Passiva 59.523.309,08 55.331.582,79

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.104.569,54 8.194.570,81
2. Personalaufwand 5.267.973,36 4.900.576,44
a) Löhne und Gehälter 4.332.162,55 3.984.499,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 935.810,81 916.077,10
3. Abschreibungen 259.305,65 314.448,65
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 259.305,65 314.448,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.858.924,34 2.801.306,99
5. Erträge aus Beteiligungen 1.297.646,26 0,00
6. auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 4.839.195,58 4.278.243,15
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.040.919,03 2.049.326,46
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 260.000,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.041.576,36 4.113.718,66
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 24.675,71 1.150.180,85
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.440.417,00 113.986,00
12. Ergebnis nach Steuern 4.389.457,99 867.922,83
13. sonstige Steuern 1.581,06 1.726,00
Jahresüberschuss 4.387.876,93 866.196,83

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Gustav Wolf GmbH, Gütersloh

I. Allgemeine Angaben

Die Gustav Wolf GmbH, Gütersloh, eingetragen beim Amtsgericht Gütersloh, HRB 7627, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt freiwillig nach den handelsrechtlich geltenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) sowie unter Verwendung der nachfolgenden, im Vergleich zum Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Die Bewertung entgeltlich von Dritten erworbener immaterieller Vermögensgegenstände und von Sachanlagen erfolgt zu den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Geringwertige Vermögensgegenstände bis EUR 250 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als EUR 250 und bis zu EUR 800 betragen, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Anlagenposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände linear 3 bis 10
Gebäude linear 5 bis 50
Außenanlagen linear 10 bis 15
Technische Anlagen und Maschinen linear 3 bis 20
Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 3 bis 20

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich sind.

Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf nicht aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen resultierenden und nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die Zugangsbewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgt zum Stichtagskurs. Dabei werden Realisations- und Imparitätsprinzip beachtet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr und weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Rentensteigerungen von 2,00 % zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Zugangsbewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum Stichtagskurs. Dabei werden das Realisations- und Imparitätsprinzip beachtet. Sofern die Restlaufzeit ein Jahr und weniger beträgt, erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Zur Gliederung und zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

An den folgenden Gesellschaften besitzt die Gustav Wolf GmbH eine Beteiligung im Sinne des § 271 HGB:

Beteiligungsquote Eigenkapital1
TEUR
Ergebnis2
TEUR
Gustav Wolf Stahldrahtwerk GmbH, Gütersloh 100,0 % 529 0
Gustav Wolf Drahtseilwerk GmbH, Gütersloh 100,0 % 1.466 0
Societe de Trefilerie D`Alsace SAS, Reichshoffen (Frankreich) 100,0 % 444 -119
Gustav Wolf Miskolci Drotgyar Kft., Miskolc (Ungarn) 100,0 % 778 293
Gustav Wolf Inc., Rome (Georgia, USA) 100,0 % -5.276 21
Gustav Wolf Polska Sp. z o.o., Zimna Wódka (Polen) 100,0 % -1.512 -680
Gustav Wolf Wire Rope Co., Ltd., Suzhou (China) 90,0 % 4.852 1.770
Gustav Wolf Drahtseilerei GmbH & Co. KG, Nebra 100,0 % -611 448

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, analog zum Vorjahr, innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Liefer- und Leistungsforderungen in Höhe von TEUR 7.413 (Vorjahr: TEUR 6.821).

3. Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag im Rahmen der Rückstellungen für Pensionen nach § 253 Abs. 6 HGB des angewandten 7-Jahres-Durchsschnittszinssatz in Höhe von 1,74 % zum 10-Jahres-Durchsschnittszinssatz in Höhe von 1,82 % beträgt TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 17).

4. Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:

Stand 31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit > 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.780 1.780 9.000 0
Vorjahr 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 431 431 0 0
Vorjahr 221 221 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 15.391 15.391 0 0
Vorjahr 15.544 15.544 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 841 841 0 0
Vorjahr 192 192 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 6.487 6.332 155 0
Vorjahr 19.618 19.308 310 0
Summe 33.930 24.775 9.155 0
Summe Vorjahr 35.576 35.266 310 0

Es bestehen analog zum Vorjahr übliche Eigentumsvorbehalte auf den Bestand der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 743 (Vorjahr: TEUR 110).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 70) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwendungen

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 279 (Vorjahr: TEUR 346) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0).

3. Finanzergebnis

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge resultieren im Wesentlichen mit TEUR 533 (Vorjahr: TEUR 521) aus verbundenen Unternehmen sowie mit TEUR 1.517 (Vorjahr: TEUR 1.517) aus verzinslichen Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.824 (Vorjahr: TEUR 1.824) sowie aus der Aufzinsung der rückstellungspflichtigen Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen (Zinsaufwand) in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 9).

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB betragen insgesamt TEUR 741 und betreffen Leasingverträge einschließlich der garantierten Restwerte sowie langfristige Mietverträge. Vom Gesamtbetrag entfallen TEUR 492 auf verbundene Unternehmen.

Es besteht zum Abschlussstichtag ein Bestellobligo für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 548 sowie für sonstigen Bestellungen in Höhe von TEUR 41.

2. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

In Anlehnung an § 267 Abs. 5 HGB wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 54 Arbeitnehmer beschäftigt:

- Kaufmännische Mitarbeiter: 51
- Gewerbliche Mitarbeiter: 3

3. Mitglieder der Geschäftsführung

- Jens Waldau, Schöningen, Chief Executive Officer

- Dr. Konrad Stahr, Gütersloh, Chief Technical Officer

- Henning Seffers, Oerlinghausen, Chief Sales Officer (bis 23. März 2023)

- Andreas Böttger, Berlin, Chief Financial Officer (bis 12. Oktober 2023)

Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge werden mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.

4. Mitglieder des Beirats

- Karl-Josef Kraus (Vorsitzender)

- Kai Brandes

- Harald Joos

- Dr. Ernst Wolf

- Andreas Böttger (seit 12. Oktober 2023)

Die Höhe der Gesamtbezüge belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 103.

5. Frühere Organmitglieder

Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge werden mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.

6. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gustav Wolf GmbH wird in den Konzernabschluss der Gustav Wolf Holding GmbH, Frankfurt am Main, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 4.387.876,93 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gütersloh, den 24. April 2024

Gustav Wolf GmbH

gez. Jens Waldau, Geschäftsführer

gez. Dr. Konrad Stahr, Geschäftsführer

1 Das Eigenkapital zeigt den Stand zum 31. Dezember 2023. 2 Das Jahresergebnis beinhaltet den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 nach etwaiger Ergebnisabführungsverträgen.

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.689.473,16 630.767,68 0,00 738.199,68 2.582.041,16
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 533.919,06 0,00 0,00 22.950,00 510.969,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.460.394,54 39.272,01 0,00 633.946,64 865.719,91
1.994.313,60 39.272,01 0,00 656.896,64 1.376.688,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.333.675,00 0,00 0,00 0,00 17.333.675,00
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 14.885.655,63 600.000,00 0,00 0,00 15.485.655,63
32.484.874,79 600.000,00 0,00 0,00 33.084.874,79
37.168.661,55 1.270.039,69 0,00 1.395.096,32 37.043.604,92
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Abschreibungen des lfd. Geschäftsjahrs
EUR
Abschreibungen i.Z.m. Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.721.407,80 186.754,32 738.179,46 1.169.982,66
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 511.154,27 6.555,00 22.950,00 494.759,27
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.285.115,62 65.996,33 633.684,77 717.427,18
1.796.269,89 72.551,33 656.634,77 1.212.186,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.260.000,00 0,00 0,00 2.260.000,00
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 8.998.285,53 0,00 0,00 8.998.285,53
11.258.285,53 0,00 0,00 11.258.285,53
14.775.963,22 259.305,65 1.394.814,23 13.640.454,64
Nettobuchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.412.058,50 968.065,36
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 16.209,79 22.764,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.292,73 175.278,92
164.502,52 198.043,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.073.675,00 15.073.675,00
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 6.487.370,10 5.887.370,10
21.826.589,26 21.226.589,26
23.403.150,28 22.392.698,33

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gustav Wolf GmbH, Gütersloh, sind die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften zutreffend in Anspruch genommen worden. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Gustav Wolf GmbH, Gütersloh

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gustav Wolf GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gustav Wolf GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, den 24. April 2024

Buth & Hermanns Partnerschaft mbB
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gez. Michael Hermanns, Wirtschaftsprüfer

gez. Jens Krummen, Wirtschaftsprüfer

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