Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Korsch Aktiengesellschaft
Breitenbachstraße 1, 13509 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yannick Alexander Dr. Mies seit 11.4.2022 | Prokura |
Stephan, Dipl.-Ing. Mies seit 28.9.2004 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Korsch AktiengesellschaftBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang 2023I. Allgemeines Die Korsch Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der Registernummer HRB 68159 B eingetragen. Die Korsch AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes (AktG) unter Beachtung der für große Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Herstellungskosten (Entwicklungskosten), für die eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht, wurden als selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte aktiviert. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Entgeltlich erworbene EDV-Programme werden entsprechend den steuerlichen Regelungen im Jahr 2022 vereinfachend sofort abgeschrieben. Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 33 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Selbstständig nutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250 bis € 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Im Falle des Ausscheidens eines solchen Vermögensgegenstands wird der Sammelposten nicht gemindert. Unter den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Bewertungsabschlägen für Wertminderungen aufgrund Überalterung und technisch eingeschränkter Verwendbarkeit. Für Rohstoffe insbesondere Stangenmaterial und Zuschnitte besteht ein Festwert in Höhe von T€ 165. Die Bewertung der Fertigen und Unfertigen Erzeugnisse erfolgt mit den aktivierungspflichtigen Einzelkosten zuzüglich angemessener anteiliger Gemeinkosten bzw. retrograd anhand der Netto-Verkaufspreise abzüglich eines Abschlags für Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie eines kalkulierten Gewinns unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Bei Fertigen Erzeugnissen werden in Abhängigkeit von der Lagerdauer Abschläge für mögliche Einschränkungen einer zukünftigen Veräußerbarkeit vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorsteuerbeträge für Verbindlichkeiten aus empfangenen Leistungen, für die zum Bilanzstichtag noch keine Rechnungen vorliegen, werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt unter Einbeziehung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen zum Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend abgezinst. Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen aus im Folgejahr abziehbarer Vorsteuer in Höhe von € 19.441,24 enthalten. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt € 3.000.000,00 und ist eingeteilt in 750.000 Stückaktien. Die Aktien wurden als Namensaktien ausgegeben. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen enthalten für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern T€ 1.550 (Vorjahr: T€ 1.979) (u. a. Urlaub/Freizeitguthaben, Provisionen, Mitarbeiterprämie), für Gewährleistungen T€ 1.757 (Vorjahr: T€ 1.803), für Prozesskosten T€ 29 (Vorjahr: T€ 24) sowie T€ 157 (Vorjahr: T€ 189) für sonstige der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten unter Angabe der Restlaufzeiten und der gewährten Sicherheiten ergibt sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt auf
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 132 (Vorjahr: T€ 551). V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 betrug der Personalbestand (ohne Auszubildende und Vorstand) 276 Arbeitnehmer (170 Angestellte, 106 gewerbliche Arbeitnehmer). Das vom Abschlussprüfer für das Jahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 54 und für Steuerberatungsleistungen T€ 24. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betreffen die Miete für das Produktions- und Verwaltungsgebäude Breitenbachstraße in Höhe von insgesamt T€ 974 p. a. Der Mietvertrag hat eine feste Laufzeit bis 30.6.2022 und verlängert sich danach um jeweils 24 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von zwölf Monaten zum Jahresende gekündigt wird. Finanzinstrumente Zur Sicherung des aktuell günstigen USD Währungskurses hat die Korsch AG ein Devisentermingeschäft über TUSD 4.000 zu einem Abnahmebetrag von T€ 3.662 abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag bestehen aus dem Grundgeschäft keine Risiken. Es handelt sich um ein schwebendes Geschäft. Das Termingeschäft weist zum Bilanzstichtag einen positiven Marktwert von T€ 42 aus. Geschäftsführung und Aufsichtsrat Alleiniger Vorstand ist Herr Dipl.-Ing. Stephan Mies. Der Aufsichtsrat hat am 30.6.2023 Herrn Dipl.-Ing. Stephan Mies für die Dauer von fünf Jahren zum Vorstand bestellt. Gemäß Bestellung durch die Hauptversammlung am 18.7.2023 setzt sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen:
Die Amtszeit endet mit Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr beschließt. Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten vereinbarungsgemäß keine Vergütungen. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.449 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 30. Mai 2024 Der Vorstand gez. Dipl.-Ing. Stephan Mies Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 (Anlagenspiegel)
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht 2023Vorbemerkung Die Korsch AG entwickelt, produziert und vertreibt Spezialmaschinen, insbesondere Tablettiermaschinen. Zu den Auftraggebern gehören Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Chemie und Technik. A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war wesentlich geprägt durch die anhaltenden inflationären Entwicklungen, eine Flut von neuen nationalen und EU - Verordnungen und Gesetzen sowie die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Dies hat sich wirtschaftlich betrachtet insofern auf den Geschäftsverlauf der KORSCH AG ausgewirkt, als die damit verbundenen höheren Kosten nicht durchgängig an den Markt weitergegeben werden konnten, bzw. Produktivität und Wertschöpfung negativ beeinflusst wurden. Insgesamt lag die Nachfrage in den KORSCH - Schlüsselmärkten auf konstantem Niveau. Auftragseingang, Auftragsbestand und Auftragsreichweite lagen über Vorjahresniveau. Hervorzuheben ist hier, dass sich die o.g. KORSCH - Kennziffern im positiven Sinne gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend entwickelt haben. Dies wird durch das VDMA - Konjunktur - Barometer regelmäßig bestätigt. Aus heutiger Sicht wird sich dieser Trend und die damit verbundenen Auswirkungen in 2024 fortsetzen. Das weltweite Wirtschaftswachstum lag in 2023 bei + 3,2 %. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Prognosen aus aktueller Sicht fallen für das Jahr 2024 eher negativ aus. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Indien, China, USA und Europa verstärken weiterhin ihre Anstrengungen, die lokale Ansiedlung zur Herstellung pharmazeutischer Produkte zu fördern. Der Fokus liegt in Indien und China auf der Förderung von Produktion, in den USA und Europa eher auf Forschung und Entwicklung. Die Darreichungsform "Feste Formen" ist weiterhin dominant, alternativ gewinnen individuell mögliche Darreichungsformen Marktanteile. In der EU werden weiterhin Programme aufgelegt, um Investitionen zu fördern und aus den negativen Auswirkungen (Arzneimittel- und Rohstoffknappheit) die richtigen Schlüsse zu ziehen. Für die kommenden Jahre wird sich dieser Trend speziell für den Bereich Forschung und Entwicklung fortsetzen. Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer können von ähnlichen investitionsfördernden Programmen auch in den USA und Kanada profitieren. Wie sich die Nachfrage in Indien und China entwickeln wird, bleibt auf Grund anhaltender protektionistischer Tendenzen in der Politik abzuwarten. Ob deutsche Hersteller ihre Position als Technologieführer im weltweiten Wettbewerb halten können, bleibt abzuwarten, muss jedoch kritisch gesehen werden. Die Auswertung der Informationen des VDMA zur konjunkturellen Lage für den Bereich "Maschinen und Anlagen für Pharma und Kosmetik" lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Auftragseingang, Umsatz und Auftragsbestand konsolidieren sich auf mittlerem Niveau. Die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau generell lag zum Jahresende auf einem Niveau von 85 bis 90 %. Die weltweite Nachfrage nach Tablettenpressen im oberen Preissegment im Jahr 2023 lag auf einem konstanten Niveau. Insbesondere in den Bereichen F&E und Sonderlösungen konnten überproportional Zuwächse erzielt werden. Der Markt für Standardlösungen ist intensiv umkämpft. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Korsch AG Ergebnisse bei Umsatz und Auftragseingang über Vorjahresniveau. Die Umsätze und der Auftragseingang stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7 % auf € 75,3 Mio. bzw. € 75,0 Mio. Der Auftragseingang für Anlagen für die Pharmazeutische Industrie übertraf das Niveau von 2022 und stimmt für 2024 vorsichtig optimistisch. Die Abschottung Chinas und der anhaltende Krieg in der Ukraine könnten sich jedoch im weiteren Verlauf des Jahres 2024 negativ auswirken. Die Auftragsreichweite lag bei durchschnittlich 6- 7 Monaten. Die Auslastung aller Kapazitäten lag im Jahresverlauf durchgängig zwischen 85 und 90 %. Im Einzelnen war diese Entwicklung bei uns durch die folgenden Faktoren geprägt:
Der Anteil des Exportgeschäfts in 2023 betrug 89,1 % (Vorjahr 81,5 %). Vom Gesamtumsatz entfielen auf die EU-Länder ohne Deutschland 21,8 %, auf die USA 26,0 %, auf Asien 16,4 % und auf sonstige Drittländer 24,9 %. Im Vergleich zu Vorjahren ist der Anteil am Gesamtumsatz der sonstigen Drittländer von 15,1 % auf 24,9 % gestiegen. Die Nachfrage in der Pharmabranche war in den letzten Jahren relativ unabhängig von der weltweiten Konjunkturentwicklung, dieser Trend setzte sich trotz aller Krisen fort. Wurde über viele Jahre eine Konsolidierung der Standorte sowohl für F&E als auch die Herstellung pharmazeutischer Produkte beobachtet, so setzt nun wieder ein umgekehrter Trend ein. Nationale Investitionen in Maschinen und Anlagen könnten sich für die kommenden Jahre positiv auf den Absatz in der Branche und für KORSCH auswirken. Personal- und Sozialbericht Der Personalbestand ohne Auszubildende und Vorstand liegt im Jahresdurchschnitt mit 276 Mitarbeitern unter dem Vorjahresniveau. Folgende Schwerpunkte standen im Mittelpunkt der Personalarbeit:
Für das Geschäftsjahr 2024 ist in der AG kein weiterer Anstieg der Mitarbeiterzahl geplant. Mitarbeiterqualifikation, Kommunikation und Motivation stehen auch in 2024 weiterhin im Mittelpunkt. Tochtergesellschaften Die Gesellschaft hat folgende operative Vertriebs- und Servicetochtergesellschaften:
Die Gesellschaft hält 90,1 % der Anteile an dem Unternehmen Medelpharm mit Sitz in Lyon, Frankreich. Das Unternehmen entwickelt und produziert Geräte für die Forschung und Entwicklung. Daneben werden die Produkte durch selbstständige Handelsvertretungen und Importeure weltweit vermarktet. Korsch America Inc. Das Jahr 2023 war gekennzeichnet durch eine konstant hohe Nachfrage für alle Maschinentypen und Serviceprodukte. Die Gesellschaft konnte ihre Marktanteile halten und die Umsätze gegenüber Vorjahr nochmals leicht steigern. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Korsch America Inc. bei Umsatzerlösen in Höhe von USD 34,7 Mio. einen Jahresüberschuss von USD 1,6 Mio. vor Steuern. Die Gesellschaft beschäftigt in 2023 29 Mitarbeiter (Vorjahr: 27 Mitarbeiter). Für das Jahr 2024 wird die Gesellschaft dieses extrem gute Niveau voraussichtlich nicht halten können, da eine Zurückhaltung bei Investitionen in den ersten 4 Monaten zu verzeichnen war. Korsch India Private Limited Die KORSCH India Private Limited wurde im November 2016 als Servicestützpunkt für Indien und angrenzende Staaten gegründet. Die Gesellschaft ist auch 2023 gewachsen und beschäftigt 14 Mitarbeiter (Vorjahr: 13 Mitarbeiter). Die Gesellschaft hat ihren Geschäftssitz in Mumbai. Die Gesellschaft hat eine weitere Niederlassung in Hyderabad begründet. Hier werden folgende Leistungen erbracht:
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr auf INR 134,0 Mio. (Vorjahr: 79,2 Mio.) gestiegen. Das Jahresergebnis 2023 beträgt INR 21,5 Mio. nach INR 8,2 Mio. im Vorjahr. Korsch Singapore Pte. Ltd. Die Korsch Singapore Pte. Ltd. wurde im April 2022 gegründet. Die Gesellschaft beschäftigt in 2023 2 Mitarbeiter. Wirtschaftsjahr vom 1.1.2023 bis 31.12.2023 wurde bei Umsatzerlösen in Höhe von € 196.880 ein Jahresergebnis in Höhe von € 22.750 erzielt. Medelpharm S.A.S. Zur Erweiterung des Produktportfolios hat die Korsch AG mit Vertrag vom 24. Oktober 2022 mit Wirkung zum 8. Dezember 2022 die Medelpharm S.A.S. mit Sitz in Beynost, Frankreich, erworben. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft bei Umsatzerlösen in Höhe von T€ 10.680 einen Jahresüberschuss von T€ 1.864 vor Steuern. Investitionen Zur Sicherstellung der Entwicklung der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen mit einem Umfang von ca. T€ 976. in den Bereichen:
durchgeführt. Für 2024 sind weiterhin signifikante Investitionen in die "Digitale Infrastruktur", im Bereich Produktentwicklung und Akquisition geplant. Darüber hinaus sind signifikante Investitionen in Fertigungstechnologie mit hohem Automatisierungs - und Innovationsgrad geplant. B. Wirtschaftsbericht Darstellung der Ertragslage Das Jahr 2023 ist vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklung in allen Unternehmensbereichen positiv verlaufen. Die Gesamtleistung des Unternehmens übertraf den Vorjahreswert um ca. 12,5 %. Bei überdurchschnittlicher Ertragslage konnte sich das Unternehmen gut am Markt behaupten, seine Position ausbauen und ist auf Grund bestehender und neu eingegangener, strategischer Partnerschaften & Akquisitionen auch als Spezialist für die Zukunft gut positioniert. Die Finanzierung des Unternehmens durch Eigenkapital bleibt im Branchenvergleich überdurchschnittlich. Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Produktmixes gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 lag sie bei 49,1% (2022: 43,6 %). Die Personalaufwandsquote (einschließlich Leiharbeitnehmer) liegt mit 26,0 % 1,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahr (2022: 27,3 %). Der Anteil der anderen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung liegt bei 15,1% (Vorjahr: 16,9 %). Das Betriebsergebnis ist insgesamt um T€ 716 gesunken und liegt mit 8,1 % im Verhältnis zur Gesamtleistung 2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzrendite lag mit 7,2 % im Rahmen der Erwartungen und über dem Vorjahreswert von 6,5 %. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von € 5,5 Mio. ab. Darstellung der Finanzlage Die Korsch AG verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 aufgrund eines höheren Working Capitals einen operativen Cashflow von € -1,3 Mio. (Vorjahr: € 7,4 Mio.). Die Mittelabflüsse für die Investitionstätigkeit betragen € 1,2 Mio. und für Finanzierungstätigkeit € 1,3 Mio. Insgesamt verfügt die Gesellschaft mit € 24,3 Mio. über eine gute Ausstattung an liquiden Mitteln. Zudem stehen der Gesellschaft nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von € 12 Mio. zur Verfügung. Darstellung der Kapitalstruktur Im Dezember 2019 wurde ein Darlehensvertrag mit der Commerzbank abgeschlossen zur Finanzierung des Neu- und Umbaus des Verwaltungsgebäudes. In 2020 erfolgte die Auszahlung in Höhe von € 5 Mio. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Zum Bilanzstichtag beträgt die Verbindlichkeit noch € 1,2 Mio. Die Eigenkapitalquote ist mit 84,5 % im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der guten Geschäftsentwicklung gestiegen (Vorjahr: 82,6 %). C. Risiko- und Chancenbericht Insgesamt führte die weiterhin positive Entwicklung der Gesellschaft in allen Bereichen zu einer Bestätigung der Unternehmenskennziffern in 2023. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Unternehmenssteuerung bilden die Kennzahlen Umsatz und Umsatzrendite. Gute Projektstände ließen zu Beginn des Jahres für das laufende Geschäftsjahr 2024 keine Risiken für die Umsatz- und die Ergebnisentwicklung erwarten. Man kann mit einer Konsolidierung bei Umsatz, Auftragseingang, Auftragsbestand und Auftragsreichweite gegenüber 2023 rechnen. Für die kommenden Jahre kann von einem sich weiterhin positiv entwickelnden Geschäftsverlauf ausgegangen werden. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können nicht ausgeschlossen werden. Die Währungsrisiken der Gesellschaft bestehen überwiegend im USD-Raum. Zumindest der zum Zeitpunkt der Berichterstattung etwas schwächere Euro lässt für das Jahr 2024 eher Chancen als Risiken für uns erwarten. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind mittelfristig ab 2024 ff. vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Da die Tablette als Darreichungsform in den Herstellungskosten weiter mit Abstand die günstigste Alternative für die Pharmaunternehmen darstellt, sind hier keine erhöhten Risiken zu erwarten. Gleichzeitig besteht die Chance, dieses Produktionsverfahren auch auf andere Produkte und Branchen auszuweiten und damit die Marktbasis zu erweitern. Weiterhin wird das Eingehen von neuen und die Intensivierung von bestehenden Partnerschaften diese positive Entwicklung unterstützen. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, weiterhin qualitativ hochwertige Produkte am Markt zu vertreiben. Die Korsch AG investiert daher kontinuierlich in die Weiterentwicklung bestehender Technologien und die Entwicklung neuer Produkte und Systemlösungen. Die Angebotserweiterung um neue Dienstleistungen, die Kooperation mit Partnern und der Ausbau der Non Pharma-Sparte (FC&TC) wird ein wichtiger Bestandteil sein. Personalrisiken Die Korsch AG ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Das Unternehmen investiert weiterhin in Nachwuchskräfte, indem klassische Ausbildung, Traineeprogramme und duale Ausbildung angeboten werden. Die mangelnde Investitionsneigung des Bundes in Themen wie Digitalisierung, Bildung und Forschung stellt eine Bedrohung für die Perspektiven des Mittelstandes und damit des Standortes Deutschland dar. Umweltrisiken Umweltrisiken sind aus heutiger Sicht nicht bekannt. Seit 2014 ist ein zertifiziertes Umwelt- und Energiemanagement integraler Bestandteil des Qualitätsmanagements. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. D. Prognosebericht Die derzeitige Entwicklung im Auftragseingang führt zu einem Auftragsbestand, welcher die Produktion für einen Zeitraum von ca. 6-7 Monaten auslastet, bei einer Auslastung von kontinuierlich über 85 % im 1- bis 2-Schichtbetrieb. Es wird für 2024 ein Umsatz von ca. € 78,0 Mio. prognostiziert, was einer Steigerung von 3,6 % gegenüber Vorjahr entsprechen würde. Die Marktposition des Unternehmens wird sich an der Marktentwicklung orientieren. Die Korsch AG wird weiterhin über Marktanteilsgewinne und Erschließung neuer Märkte Zuwächse erzielen. Die Umsatzprognose für 2023 von € 73,5 Mio. konnte mit € 75,3 Mio. übertroffen werden. Auf der Kostenseite werden die Entwicklung der Währungskursrelation USD/EURO, die Entwicklung der Rohstoffpreise und der damit verbundenen hohen Inflationsrate eine wichtige Rolle spielen. Bei insgesamt überproportional steigenden Kosten wird eine Umsatzrendite von ca. 8 % (Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) im Geschäftsjahr 2024 angestrebt.
Berlin, 30. Mai 2024 Der Vorstand gez. Dipl.-Ing. Stephan Mies Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Korsch Aktiengesellschaft, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Korsch Aktiengesellschaft, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Korsch Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 31. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Marko Pape, Wirtschaftsprüfer gez. Ralf Bierent, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Jahr regelmäßig und sorgfältig über den Geschäftsverlauf und die Situation des Unternehmens unterrichtet. Informationsgrundlage bildeten monatliche mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands über wesentliche Fakten der Geschäftsentwicklung, der Rentabilität und der Lage der Gesellschaft. Bedeutende Entwicklungen des Unternehmens und des Marktes und wichtige Geschäftsvorgänge wurden durch den Vorstand erläutert. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht der Korsch Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 sind von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars GmbH & Co. KG, Berlin, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen, den Jahresabschluß und den Lagebericht gebilligt und sich dem Vorschlag der Geschäftsführung über die Ergebnisverwendung angeschlossen.
Datum: 18. Juli 2023 Unterschrift: Der Aufsichtsrat gez. Frau Bettina Strohscheer-Mies, Vorsitzende HRB 68159 BFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 11. Juli 2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Jahresüberschuss für 2023 in Höhe von T€ 5.449 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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