Deutsche Pfandlotterie Service GmbH
Selbe AdresseSpielhallen und Betrieb von Glücksspielautomaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Gerhards seit 28.11.2024 | Prokura |
Thomas Andre Løstegård seit 14.10.2022 | Geschäftsführer |
Christoph Dr. Bäumer seit 17.3.2014 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TOMRA SYSTEMS GmbHLangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSDie TOMRA Systems GmbH, Langenfeld, ist die deutsche Tochtergesellschaft der TOMRA Systems ASA, Asker/Norwegen, gegründet 1972 zur Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Leergutrücknahmesystemen für die automatische Sammlung von gebrauchten Getränkeverpackungen. Die Gruppe bietet technologieorientierte Lösungen an, welche die Kreislaufwirtschaft mit fortschrittlichen Sammel- und Sortiersystemen und die Lebensmittelverarbeitung durch den Einsatz von sensorgestützter Sortier- und Klassifizierungstechnologie ermöglichen. Die TOMRA Systems GmbH (im Folgenden auch "TOMRA") ist seit 1985 als Vertriebsgesellschaft für das deutschlandweite Geschäft verantwortlich und betreut aktuell mit durchschnittlich 510 (Vorjahr: 492) Mitarbeitern mehr als 30.000 Systeme. II. WIRTSCHAFTSBERICHT1. Allgemeine und Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr startete unter weiter verschärften Bedingungen. Bereits vorhandene Material- und Dienstleistungsengpässe, die sich auf Grund der Invasion Russlands in der Ukraine sowie den damit verbundenen Sanktionen auf Energie- und Lebensmittelverfügbarkeiten ausweiten, und steigende Preise führen zu Verunsicherung im Marktumfeld. Der entstandene Nachfrageschub der Industrie auf den Weltmärkten in Verbindung mit dem Arbeitskräftemangel brachten die globale Lieferkette aus dem Gleichgewicht. Auch die TOMRA Gruppe und die Muttergesellschaft zusammen mit der TOMRA Production ASA, von denen die TOMRA Systems GmbH die wesentlichen Waren bezieht, waren betroffen. Eine sofort etablierte Task Force unter Führung des Technologiezentrums der TOMRA ASA in Norwegen mit starkem Fokus auf Beschaffung aller Komponenten konnte so gut es ging gegensteuern, um die Lieferfähigkeit und die Servicefähigkeit jederzeit sicherzustellen. Der wesentliche Markt für Leergutrücknahmesysteme ist der Lebensmittel- und Getränkeeinzelhandel (sowie Entsorgungs- und Recyclingunternehmen). Das Kundenumfeld ist seit Jahren sehr stabil und war auch im Geschäftsjahr im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Der sich seit einigen Jahren verschärfende Wettbewerb ist nach wie vor zu beobachten. TOMRA Systems GmbH konnte durch die internationale Task Force mit dem Fokus auf Lieferfähigkeit diese für Leergutrücknahmesysteme dauerhaft sicherstellen und Kunden damit zufriedenstellen. Im Jahr 2021 ist eine neue technologische Anforderung der Deutschen Pfandgesellschaft zur Erhöhung des Sicherheitsstandards an die Erkennungseinheiten im Leergutrücknahmeautomaten umgesetzt. Diese Anforderung zielt auf eine Verbesserung des Sicherheitssystems der Pfanderkennung ab. Alle Automaten, die ab 1. September 2021 im Markt ausgeliefert wurden, mussten diese neue Anforderung erfüllen. Die TOMRA Systems GmbH konnte diese neue Technologie dem Markt pünktlich zur Verfügung stellen. 2. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich vermindert (-1%), EBT und der Jahresüberschuss verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr (+13% resp. +1,6%). Entgegen der Prognose für das Geschäftsjahr hat sich das Geschäft entwickelt: Margenrückgang wegen der weltweiten Lieferkettenproblematik, der weltweiten Energie- und Rohstoffkrise und der allgemeinen Inflation. Durchgängig alle Lieferanten haben nennenswerte Preiserhöhungen umgesetzt (Logistikdienstleister, Servicepartner und insbesondere interne und externe Materiallieferanten). Trotz der Tatsache, dass das Geschäftsjahr 2023 ein schwieriges Jahr war, konnte die Marktstellung in Bezug auf Installationsbasis, Verlässlichkeit als Lieferant und Technologieführer in Deutschland behauptet werden. Die Erlössituation, insbesondere beim Automatenvertrieb, stellte sich einigermaßen zufriedenstellend dar. Die Kostensituation dagegen führte wiederum auf Grund von materiell gestiegenen Einkaufspreisen zu drastisch reduzierten Margen. Am 16. Juli 2023 wurde TOMRA mit einem umfassenden Cyberangriff konfrontiert, der die digitale Infrastruktur des Unternehmens vorübergehend störte. Das Unternehmen hat die betroffenen Systeme umgehend isoliert, um die Auswirkungen des Angriffs zu begrenzen und die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Manuelle Umgehungslösungen in einige Bereichen halten das Unternehmen weiter betriebsbereit, während die Systeme validiert und teilweise wiederhergestellt sind. Der Cyberangriff erfordert einen sorgfältigen Wiederaufbau der gesamten IT-Infrastruktur des Unternehmens, woran zur Zeit der Erstellung des Lageberichts unter Hochdruck weitergearbeitet wird. Die Folge ist das verschiedenen Prozessen weiter noch nicht voll funktionieren bzw. manuelle Umgehungslösungen immer noch operativ sind. III. LAGE DER GESELLSCHAFT1. Ertragslage TOMRA hat im Vergleich zur Vorperiode im Geschäftsjahr einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet. Das Vertriebsgeschäft entwickelte sich negativ, wobei das leicht über Vorjahr bleibende Servicegeschäft den weggefallenen Umsatz nicht ausgleichen konnte. Die Umsatzerlöse erreichten TEUR 155.675 (Vj. TEUR 157.084), was einem Rückgang von TEUR 1.409 resp. 1% entspricht. Der Materialeinsatz war mit TEUR 12.600 niedriger als im Vorjahr, was auf einen Rückgang des Vertriebsgeschäfts zurückzuführen ist. Im Geschäft mit Leergutrücknahme-Automaten und -Systemen konnten im Geschäftsjahr 2.813 Automaten mit Einweg- und Mehrweghintergründen verkauft werden. Das entspricht einem Mengenrückgang gegenüber dem Vorjahr von 16%. Der Serviceumsatz lag leicht über Vorjahr. Der kundenseitige Druck auf Servicevertragspreise bleibt weiter hoch. Auch stabilere Systeme mit weniger Störungen spielen hier eine Rolle. Die EBIT-Marge (Betriebsergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen), die im Geschäftsjahr 7% betrug, hat sich gegenüber dem Vorjahr (5%) positiv entwickelt. Das Jahresergebnis hat im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 5.917 auf TEUR 6.010 leicht zugenommen. Bedingt durch den Volumenrückgang im Vertriebsgeschäft verzeichnet die Gesellschaft einen reduzierten Materialaufwand von TEUR 98.997 auf TEUR 84.215 (-14,9%). Der Personalaufwand hat um 10,0% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen von TEUR 31.470 auf TEUR 34.610 (getrieben durch Neu-Einstellungen), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben mit 12,2% zugenommen von TEUR 20.013 auf TEUR 22.456, welches getrieben ist durch eine höhere Konzernumlage bzw. Rückstellung Cyberangriff. 2. Finanzlage Die Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wurde durch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie eine zusätzliche Intragroup Finanzierung vom Mutterkonzern gewährleistet. Der aus 2020 resultierende Finanzierungsbedarf i.H.v. 24.0 Mio. konnte mit 2,0 Mio. abgebaut werden. Die Gesellschaft verfügt im Rahmen des TOMRA International Cash Pools zusätzlich über flexible Kreditlinien. Am Ende des Berichtsjahres bestand bei Kreditinstituten ein (Netto-) Finanzierungssaldo in Höhe von TEUR 8.070 (Vj. TEUR -8.286). 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 75.984 (Vj. TEUR 80.684). Der Rückgang der Bilanzsumme wird im Folgenden erläutert. Bei den Aktiva ist das Sachanlagevermögen um TEUR 351 auf TEUR 2.187 verringert. Gegenüber dem Vorjahr sind die Vorratsbestände in Höhe von TEUR 18.830 zurückgegangen (Vj. TEUR 25.390). Grund dafür ist ein optimiertes Vorratsmanagement. Die Forderungsbestände aus Lieferungen und Leistungen sind durch aktives Forderungsmanagement zurückgegangen und betragen TEUR 40.250 (Vj. TEUR 45.585). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 3.892 (Vj. TEUR 3.649). Bei den Passiva nahm die Eigenkapitalquote auf 40% (Vj. 35%) zu. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Dividenden-Ausschüttung i.H.v. 4,0 Mio. (Vj. EUR 0,0 Mio.). Die Steuerrückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert und betragen TEUR 403 (Vj. TEUR 704). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantierückstellungen (EUR 3,5 Mio., Vj. EUR 3,8 Mio.), Tantiemen und Mitarbeiterboni (EUR 3,7 Mio., Vj. EUR 2,4 Mio.), ausstehende Rechnungen (EUR 0,6 Mio., Vj. EUR 0,9 Mio.) sowie Kundenboni (EUR 1,2 Mio., Vj. EUR 1,1 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund eines wesentlich verbesserten Working-Capital-Managements gegenüber dem Vorjahr auf 0,0 Mio. (Vorjahr 9,1 Mio.) verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr wegen verbessertes Working-Capital Management erhöht und betragen TEUR 2,8 Mio. (Vj. 1,2 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert und betragen 23,4 Mio. (Vj. 24,6 Mio.). Ursächlich dafür ist insbesondere das verbesserte Vorratsmanagement. Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Berichtszeitraum aufgrund der Reduzierung von kurzfristigen Verbindlichkeiten auf 4,9 Mio. (Vj. 6,3 Mio.) verringert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die in der Tabelle dargestellte Kennzahlen sind die wesentlich finanziellen Leistungsindikatoren. Die Kennzahlen haben sich aufgrund von Material- und Dienstleistungsengpässe nicht entsprechend der Prognose entwickelt. Die Umsatzerlöse lagen entgegen der Erwartung einer leichten Steigerung unter dem Vorjahresniveau. Hauptursache hierfür war ein Rückgang im Vertriebsgeschäft, insbesondere im Verkauf von Leergutrücknahme-Automaten und -Systemen. Dies konnte durch das leicht über dem Vorjahr liegende Servicegeschäft nicht vollständig ausgeglichen werden. Auch das Ergebnis vor Steuern und der Jahresüberschuss lag nicht wie erwartet auf Vorjahresniveau (Ergebnis vor Steuern über dem Vorjahr und den Jahresüberschuss leicht über dem Vorjahr). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) und der Jahresüberschuss der TOMRA Systems GmbH haben sich im Geschäftsjahr 2023 verbessert. Dies ist hauptsächlich auf einen reduzierten Materialaufwand zurückzuführen, der um 14,9% gesunken ist, was im Wesentlichen dem rückläufigen Vertriebsgeschäfts geschuldet ist. Durch eine effizientere Ressourcennutzung und bessere Betriebskostenkontrolle konnte die EBIT-Marge von 5% auf 7% gesteigert werden. Ein aktives Forderungsmanagement trug zur Verbesserung der Liquidität und zur Senkung der Finanzierungskosten bei. Trotz eines Anstiegs der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 12,2% und der Personalaufwendungen um 10% konnte das Unternehmen durch ein verbessertes Working-Capital-Management und optimiertes Vorratsmanagement die Aufwendungen besser kontrollieren. Diese Maßnahmen führten insgesamt zu einer Steigerung des Ergebnisses vor Steuern um 13% und des Jahresüberschusses um 1,6% im Vergleich zum Vorjahr. IV. PROGNOSEBERICHTDas Jahr 2024 startete weiter unter Bedingungen wie in den Vorjahren. Bereits vorhandene Material- und Dienstleistungsengpässe, die sich immer noch auf Grund der Invasion Russlands in der Ukraine sowie den damit verbundenen Sanktionen auf Energie- und Lebensmittelverfügbarkeiten ausweiten, und steigende Preise führen zu Verunsicherung im Marktumfeld. Trotzdem gestaltet sich der Automaten- und Systemvertrieb in den ersten Monaten 2024 entsprechend der Planung, wobei in diesen Bereich einen Rückgang erwartet wird. Das Servicegeschäft wird sich weiterhin den Herausforderungen durch den Preisdruck auf sogenannte "Life-time Kosten" der Systeme und strukturelle Veränderung der Installationsbasis mit einem deutlich höheren Anteil an neueren Systemen mit gesunkenem Störaufkommen stellen müssen. Die Erlöse dieses Geschäftsbereiches werden im Jahr 2024 nur leicht über dem Vorjahr erwartet. Allerdings wird ein höherer Anteil des Servicegeschäftes erwartet, da Automaten von Großkunden aus der Garantie laufen. Es wird mit ein Umsatzniveau auf Vorjahresniveau, einem Ergebnis vor Steuern und einem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2024 auf Vorjahresniveau gerechnet. V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Betrachtungen beziehen alle relevanten Faktoren für das Chancen- und Risikomanagement des Unternehmens wie Markt- und Wettbewerbssituation, regulatorische Veränderungen durch die Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG), die strategische Ausrichtung, eigene Organisation, Personal-, Volumen- und Ergebnisentwicklung mit ein. Der Chancen- und Risikobericht betrifft den Zeitraum 2024. 1. Chancen Das konsequente Fortsetzen der innovativen Sortimentspolitik in enger Kooperation mit der Muttergesellschaft, gebündelt mit einer hohen Leistungsqualität unserer Systeme, einer hohen Servicequalität und dem unbedingten Fokus auf die wachsenden Ansprüche und Bedürfnisse der Kunden, soll weiterhin den wirtschaftlichen Erfolg der TOMRA sichern. Wesentliche Chancen ergeben sich z.B. bei der "Bulk-Technologie" mit dem Produkt R1 mit dem in anderen Märkten bereits Erfolge erzielt wurden. Im Jahr 2024 werden das Produkt R2 und RollPac introduziert. Weitere innovative Lösungen im Softwarebereich sollen das Servicegeschäft stabilisieren und langfristig ausbauen. Die Ergänzung des Portfolios um innovative digitale Produkte auf Basis einer weltweiten Plattform "Tomra Connect" soll den Wettbewerbsvorteil in den nächsten Jahren zudem stärken. Regulatorische Anpassungen der Sicherheitssysteme durch die Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG) bieten eine Chance Wettbewerbsvorteile, weiter auszubauen, da alle technisch notwendigen Veränderungen kurzfristig in einer eigenen Entwicklungsabteilung vorgenommen werden können. Deutschland handelt in Folge des Aktionsplans zur Kreislaufwirtschaft der Europäischen Kommission, die Anfang 2018 ihre sogenannte Plastikstrategie vorstellte. Ein Kernelement zielt darauf aus, dass bis 2030 alle in der EU in Verkehr gebrachten Kunststoffverpackungen wiederverwendet oder recycelt werden. Dieses wird in Deutschland über den Ausbau des Pfandsystems auf z. B. Getränkeverpackungen für Frucht- und Gemüsesäfte oder für Milch- und Milchmischgetränke erfolgen. Durch die Ausweitung der Pfandpflicht und das damit einhergehende Wachstum des Leergutrücknahmesegmentes in Deutschland ergibt sich die Möglichkeit durch technologische Anpassungen in der Entwicklungsabteilung weitere Wettbewerbsvorteile zu erreichen. 2. Risiken Das Risikomanagementsystem umfasst insbesondere ein monatliches Berichtswesen sowie die stetige Überwachung bestehender Risiken durch die Geschäftsführung. Auch soll das System sicherstellen, dass die unternehmerischen Sachverhalte richtig erfasst und regelkonform abgeschlossen werden. Eine klare Abgrenzung der Verantwortungsbereiche sowie verschiedene Kontroll- und Überprüfungsmechanismen im Rahmen eines internen Kontrollsystems (z. B. das Vier-Augen-Prinzip und zusätzliche analytische Prüfungshandlungen) sollen das sicherstellen. Ein anderer Bestandteil des Kontrollsystems ist die interne Revision, die durch den Mutterkonzern in regelmäßigen Abständen bei unserer Gesellschaft durchgeführt wird. Im Rahmen der Corporate Governance trägt auch das Compliance Managementsystem zum Risikomanagement bei (Tomra Code of Conduct und Trainings zu den Themen Antibribery and Corruption, Antitrust and Competition Law, Anti Money Laundering und Europäisches Datenschutzrecht sind einige Beispiele von Trainings, woran alle Mitarbeiter regelmäßig teilnehmen). Die Änderung der Pfandgesetzgebung in Deutschland und Regulierungen, die die Deutsche Pfandgesellschaft GmbH (DPG) den Teilnehmern auferlegt, können ein Risiko darstellen. Die Regeln der Deutschen Pfandsystem GmbH unterliegen kontinuierlichen Veränderungen. Das Risiko des Eintritts einer Änderung der Pfandgesetzgebung wird allerdings als sehr unwahrscheinlich bewertet. Da die DPG den Ordnungs- und Regelungsrahmen für den Bereich Einwegpfand in Deutschland verantwortet, würde eine Nichterfüllung dieser neuen Regelungen ein erhebliches wirtschaftliches Risiko für die TOMRA bedeuten. Konjunkturelle Risiken sind für das Geschäft weitestgehend gering, da aufgrund der Pfandgesetzgebung eine Leergutrücknahme erforderlich ist und die Menge an zurückzuführendem Leergut nicht konjunkturunabhängig ist. Auf Grund des harten Wettbewerbes im Leergutrücknahmesystemgeschäft steht der Marktanteil kontinuierlich unter Druck und ein sinkender Marktanteil könnte sich negativ auf den Automaten-, aber auch auf den Serviceumsatz auswirken. Aufgrund des Ukraine-Krieges ist eine Energiekrise entstanden, woraus sich ein bisher nicht erlebtes Markt- und Lieferantenrisiko ergeben hat. Dieses Risiko äußert sich in deutlichen Preiserhöhungen der Lieferanten außerhalb von Rahmenvertragsanpassungen, sowie in massivem Druck auf die Marge im Vertrieb, aber auch im Servicegeschäft. Das Risiko hat keine bestandsgefährdeten Auswirkungen. Insbesondere das Risiko der bisher unbekannten kontinuierlichen Preiserhöhungen unserer Lieferanten hat sich bereits in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres realisiert. Diesem Risiko konnte nur teilweise begegnet werden, einerseits durch die Weitergabe dieser Materialkostenpreiserhöhungen an die Kunden und andererseits mit Reduzierung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten. Der intensive Wettbewerb wird sich weiterhin fortsetzen und stellt ein wesentliches Risiko dar. TOMRA ist jedoch zuversichtlich, durch die innovative Sortimentspolitik, die hohe Leistungsqualität, vor allem aber nicht nur im After-Sales-Bereich, weiterhin bevorzugter Geschäftspartner des Lebensmittel- und Getränkeeinzelhandel für Leergutrücknahme-Automaten zu bleiben. Der kurz- und langfristige Finanzierungsbedarf der TOMRA ist über den konzernweiten TOMRA International Cash Pool gesichert. Sämtliche Konzerntransaktionen werden in Euro verrechnet, so dass keinerlei Währungsrisiken für TOMRA vorliegen. Neben Zahlungsverzögerungen durch unsere Kunden, die jedoch oft prozessbedingt sind, sind keinerlei Ausfall- oder Liquiditätsrisiken kundenseitig zu erkennen. TOMRA ist im Geschäftsjahr mit einem umfassenden Cyberangriff konfrontiert, woran zur Zeit der Erstellung des Lageberichts unter Hochdruck weitergearbeitet wird. Die IT-Infrastruktur wird so aufgebaut, dass das Risiko auf zukünftige Angriffe reduziert wird. 3. Gesamtaussage Die Gesamtrisikosituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den vorab dargestellten Einzelrisiken. Die Risikosituation von TOMRA ist im Vergleich zum Vorjahr im Hinblick auf die Lieferkettensituation und Kosten unverändert. Diese Risiken können nur zum Teil ausbalanciert werden, werden aber weiterhin permanent überwacht. Allerdings gilt weiterhin die Einschätzung, dass keine der Risiken allein oder in Kombination mit anderen Risiken erkennen lassen, dass der Bestand des Unternehmens gefährdet sein könnte.
Langenfeld, den 11. Juli 2024 TOMRA Systems GmbH Geschäftsführung Thomas Andre Løstegård Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231 Allgemeine AngabenDie TOMRA Systems GmbH hat ihren Sitz in Langenfeld und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB 45590). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Bei der Bewertung wird von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas entgeltlich erworbene immaterielle Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über seine wirtschaftliche Nutzungsdauer von sieben Jahren (Software) und zehn Jahren (Entwicklungskosten) abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen, wenn ein niedrigerer Wertansatz erforderlich ist Der Firmenwert wurde linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung wurde eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren lag im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstanden. Der Firmenwert ist bereits vollständig abgeschrieben, sodass lediglich ein Erinnerungswert von einem Euro verbleibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände linear vorgenommen; die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens beträgt drei bis zehn Jahre. Falls erforderlich, werden darüber hinaus außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die geringwertigen Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zeitpunkt der Anschaffung aktiviert und im gleichen Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten (bei dauerhafter Wertminderung) angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Für Bestandsrisiken aus verminderter Verwertbarkeit erfolgt ein individuell in Abhängigkeit vom Alter und erwarteter Vermarktungsfähigkeit der Vorräte ermittelter Wertabschlag. Ersatzteile werden zu gleitenden Durchschnittsanschaffungskosten bilanziert, Bestandsrisiken aus verminderter Verwertbarkeit (sog. "Langsamdreher") werden anteilig abgewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen abgedeckt. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nominalwert ausgewiesen. Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden von den Kunden bereits gezahlte Beträge für in den kommenden Jahren noch zu erbringende Service- und Wartungsleistungen ausgewiesen. Die Erträge aus der Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens werden über die Laufzeit der Verträge vereinnahmt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. 3 Entwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel und nachfolgend unter 4 dargestellt. 4 Anteilsbesitz/FinanzanlagenDie Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Retail Services GmbH, Langenfeld. Das Stammkapital der Retail Services GmbH zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 26 und es wurde ein Jahresfehlbetrag/ -überschuss von TEUR 0 erwirtschaftet. Das Eigenkapital beträgt TEUR 86. Im Jahr 2014 wurde die Deutsche Pfandlotterie Service GmbH, Langenfeld, gegründet. Die Gesellschaft leistete eine Bareinlage in Höhe von TEUR 9 (33,33 % des Stammkapitals von insgesamt TEUR 27). Das Stammkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 27 und der Jahresfehlbetrag TEUR 247. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag TEUR 1.524. Die Gesellschafter sind in Höhe ihrer Darlehensforderungen hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurückgetreten, dass ihre Forderungen nur zulasten eines Bilanzgewinns, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem übrigen die Verbindlichkeiten der Gesellschaft übersteigenden Vermögen bedient werden darf. Die Darlehensforderungen der TOMRA SYSTEMS GmbH zum 31. Dezember 2023 betragen TEUR 612. Derzeit befindet sich das Geschäftsmodell der Gesellschaft, die ausschließlich durch die Gesellschafter finanziert wird, noch im Aufbau. Die sonstigen Ausleihungen betreffen ein an die Deutsche Pfandlotterie Service GmbH im Geschäftsjahr 2020 gewährtes Darlehen im Gesamtbetrag von TEUR 612. Das Darlehen ist fällig im Jahr 2023. Für das Darlehen besteht zum Bilanzstichtag eine Rangrücktrittsvereinbarung. Des Weiteren besteht gegenüber einem weiteren Dritten ein Darlehen vom 01. Februar 2021 mit einer Laufzeit bis zum 31. Januar 2031 und einem Restsaldo in Höhe von TEUR 250. 5 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. 6 EigenkapitalDer Gesellschafter hat am 27. Juni 2003 das Kapital um TEUR 2.000 auf TEUR 8.384 erhöht. Von dem Erhöhungsbetrag wurde bisher nur ein Teilbetrag von TEUR 1.000 eingezahlt. Die ausstehende Bareinlage in Höhe von TEUR 1.000 wurde bisher nicht eingefordert. 7 RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantieverpflichtungen (TEUR 3.510; i. Vj. TEUR 3.755), Tantiemen und Mitarbeiterboni (TEUR 3.730; i. Vj. TEUR 2.396), ausstehende Rechnungen (TEUR 605; i. Vj. TEUR 904) sowie Kundenboni (TEUR 1.182; i. Vj. TEUR 1.066). 8 UmsatzerlöseDie Umsätze werden zu fast 100% im Inland erzielt; mit 43 % (i. Vj. 41 %) entfallen diese auf Serviceleistungen und Ersatzteile sowie mit 57 % (i. Vj. 59 %) auf den Verkauf von Leergut-Rücknahmesystemen und sonstige Umsätze. 9 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt auf:
10 Periodenfremde Erträge und AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind keine periodenfremde Beträge (i. Vj. TEUR 0) enthalten. 11 Steuern vom Einkommen und vom ErtragDas Unternehmen fällt in den Anwendungsbereich der OECD-Pillar 2 Regelungen (MinBestRL-UmsG). Das Gesetz für die Pillar 2 Regelung wurde in Deutschland erlassen und findet erstmals Anwendung für Geschäftsjahre, die nach dem 1. Februar 2024 beginnen. Da die Pillar 2 Regelungen zum Abschlussstichtag noch nicht in Kraft getreten sind, hat das Unternehmen keine damit verbundenen Angaben bezüglich des tatsächlichen und latenten Steueraufwands oder -ertrags aufgenommen. 12 GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 13 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenDie Gesellschaft kauft Leergutrücknahmeautomaten von den norwegischen Gesellschaften Tomra Production AS bzw. Tomra Systems ASA. Zusätzlich kauft die TOMRA Systems GmbH Automatenhintergründe von weiteren Schwestergesellschaften bzw. verbundenen Unternehmen.
Zusätzlich zahlte die TOMRA Systems GmbH 928 TEUR (i. Vj. 282 TEUR) Zinsen an die Muttergesellschaft aus einem gewährten Darlehen mit Fälligkeit in 2026. 14 Sonstige finanzielle
Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse sowie
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Fällig 2024
TEUR |
Fällig 2025 bis 2028
TEUR |
Fällig nach 2028
TEUR |
Gesamt
TEUR |
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| Mietverträge | 3.421 | 3.080 | 1.925 | 8.426 |
| Leasingverträge | 1.513 | 2.476 | 0 | 3.989 |
| Wartungsverträge | 16 | 56 | 0 | 72 |
| 4.951 | 5.611 | 1.925 | 12.487 |
Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt.
Aus dem Cash-Pool der TOMRA-Gruppe haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für Cash-Pool-Verbindlichkeiten. Der (positive) Nettosaldo aus der Finanzierung der TOMRA Systems ASA, Asker/Norwegen, betrug zum Bilanzstichtag EUR 7,4 Mio (Vorjahr EUR 13,2 Mio), daher ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.
Im Hinblick auf die Angabe der Abschlussprüferhonorare wird die Befreiungsvorschrift gemäß § 285 Nr. 17 2. Halbsatz HGB in Anspruch genommen.
Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 502 (i. Vj. 492) Mitarbeiter, von denen 402 männlich (i. Vj. 385), 100 weiblich (i. Vj. 107) sowie 0 divers (i. Vj. 0) waren. Es handelt sich ausschließlich um angestellte Mitarbeiter.
Alleiniger Geschäftsführer der TOMRA Systems GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 Herr Thomas Andre Løstegård, Vice President Business Unit Germany, gewesen.
Die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.
Die TOMRA Systems GmbH, Langenfeld, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der TOMRA EUROPE AS, Asker/Norwegen. Die Gesellschaft wird über ihre Gesellschafterin in den in Norwegen für den Gesamtkonzern der TOMRA Systems ASA, Asker/Norwegen, nach norwegischem Recht aufgestellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen, der am Sitz der Obergesellschaft erhältlich bzw. auf deren Website unter www.tomra.com/en/investor-relations/financial-information/annual-reports einsehbar ist. Ein Teilkonzernabschluss der TOMRA Systems GmbH wird aufgrund der Inanspruchnahme des § 296 Abs. 2 S. 1 HGB zum 31. Dezember 2023 nicht aufgestellt, da die einzige Tochtergesellschaft Retail Services GmbH kein operatives Geschäft mehr betreibt und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Langenfeld, den 11. Juli 2024
TOMRA Systems GmbH
Geschäftsführung
Thomas Andre Løstegård
| Anschaffungskosten | ||||
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01.01.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2023
EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.553.426,55 | 0,00 | 0,00 | 1.553.426,55 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.256.688,46 | 0,00 | 0,00 | 1.256.688,46 |
| 2.810.115,01 | 0,00 | 0,00 | 2.810.115,01 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.478.185,05 | 290.872,65 | 0,00 | 8.769.057,70 |
| 8.478.185,05 | 290.872,65 | 0,00 | 8.769.057,70 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 51.000,00 | 0,00 | 0,00 | 51.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 50.233,97 | 0,00 | 0,00 | 50.233,97 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 612.359,56 | 0,00 | 0,00 | 612.359,56 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 500.000,00 | 0,00 | 250.000,00 | 250.000,00 |
| 1.213.593,53 | 0,00 | 250.000,00 | 963.593,53 | |
| 12.501.893,59 | 290.872,65 | 250.000,00 | 12.542.766,24 | |
| Abschreibungen | ||||
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01.01.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.258.480,42 | 36.567,82 | 0,00 | 1.295.048,24 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.256.687,46 | 0,00 | 0,00 | 1.256.687,46 |
| 2.515.167,88 | 36.567,82 | 0,00 | 2.551.735,70 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.940.265,56 | 641.611,68 | 0,00 | 6.581.877,24 |
| 5.940.265,56 | 641.611,68 | 0,00 | 6.581.877,24 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 8.455.433,44 | 678.179,50 | 0,00 | 9.133.612,94 | |
| Restbuchwerte | ||
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 258.378,31 | 294.946,13 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1,00 | 1,00 |
| 258.379,31 | 294.947,13 | |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.187.180,46 | 2.537.918,49 |
| 2.187.180,46 | 2.537.918,49 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 51.000,00 | 51.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 50.233,97 | 50.233,97 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 612.359,56 | 612.359,56 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 250.000,00 | 500.000,00 |
| 963.593,53 | 1.213.593,53 | |
| 3.409.153,30 | 4.046.459,15 | |
An die TOMRA SYSTEMS GmbH, Langenfeld
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der TOMRA SYSTEMS GmbH, Langenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOMRA SYSTEMS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 12. Juli 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Clivia Döll, Wirtschaftsprüferin
ppa. Britta Rohwedder, Wirtschaftsprüferin
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 4. September 2024 festgestellt.
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