VEDDER Solar GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolas Held seit 9.7.2013 | Geschäftsführer |
Stefan Radau seit 9.7.2013 | Geschäftsführer |
Ludger Dohm seit 9.7.2013 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vedder Munich GmbHLüdinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014I. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war in 2014 von einem schwierigen internationalen Umfeld geprägt. Allerdings zeigte sich Deutschland als sehr stabil und konnte ein Wachstum verzeichnen. Das alles beherrschende Wirtschaftsthema war die Griechenlandkrise, die sich zu einer Eurokrise ausgeweitet hatte. Durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Notenbank wurde versucht die Wirtschaft anzukurbeln und der Schuldenkrise entgegen zu wirken. Die Geschäftstätigkeiten der Vedder Munich GmbH erstrecken sich auf besondere Nischenmärkte, die sich signifikant von den allgemeinen Trends verwandter Branchen und Märkte unterscheiden. Daher ist eine Korrelation von Geschäftstätigkeit und nationaler/internationaler wirtschaftlicher Entwicklung nur bedingt und zeitverzögert gegeben. Vedder Munich GmbH tritt zusammen mit dem Schwesterunternehmen Vedder GmbH als eine Marke auf. Das Hauptgeschäftsfeld von Vedder Munich GmbH liegt im exklusiven Innenausbau von großen Luxusyachten. Der hochwertige Innenausbau von Residenzen gehört seit je her zur Kernkompetenz von Vedder, wobei die individuelle Betreuung vom Entwurf bis zur Montage von unseren Privatkunden sehr geschätzt wird. Anders als bei der Vedder GmbH wird bei Vedder Munich zusätzlich individueller Innenausbau für Flugzeuge konstruiert und hergestellt. Die Grundlage sämtlicher Geschäftsaktivitäten von Vedder ist das exzellente handwerkliche Können in Kombination mit der Anwendung von modernen Werkstoffen und gutem Projektmanagement. Trotz der Griechenland- und Ukrainekrise sind die Auftragsbücher unserer Kunden, im Wesentlichen die führenden Yachtwerften, sehr gut gefüllt, so dass die genannten Krisen keine Auswirkungen auf unser Geschäft in 2014 und 2015 hatten. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das abgelaufene Jahr war für die Vedder Munich GmbH geprägt von der Gestaltung neuer Prozesse, die durch den Eintritt in die DEPA-Gruppe und insbesondere den Erwerb des Geschäfts der Loher Raumexklusiv GmbH in 2013 notwendig wurden. Die Auslastung war über das gesamte Jahr in allen Bereichen sehr gut, weil neben den Aufträgen von der Loher Raumexklusiv GmbH neue Aufträge im Yacht-, Aircraft-, und Residenzbereich dazugewonnen werden konnten. 1. Auftragslage und -entwicklung Von dem hohen Auftragseingang in 2013 in der Vedder Gruppe hat auch Vedder Munich profitiert, so dass die Auftragslage im gesamten Jahr sehr gut war. Der Auftragsbestand war so hoch, dass sogar Subunternehmer verpflichtet werden mussten. Da die neuen Aufträge aber erst in 2015 fertiggestellt wurden, hatten sie noch keine Ergebnisauswirkung. Besonders erfreulich war, dass gleich 2 neue Aufträge im Bereich Aircraft dazugewonnen werden konnten. 2. Rohergebnisentwicklung / Gesamtleistung Durch die unsichere Kalkulationsbasis bei den Projekten der Loher Raumexklusiv GmbH kam es bei 2 Projekten zu leichten Verlusten. Hinzu kamen noch erhebliche Umstrukturierungskosten, ohne die das Ergebnis noch deutlich besser ausgefallen wäre. Trotzdem wurde der Turn Around geschafft und bei einer Verdoppelung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr ein Rohergebnis von TEUR 12.536,0 erzielt (Rohergebnis 2013: TEUR 5.196,6). 3. Geschäftsergebnis Mit dem Rohergebnis in 2014 wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 475,3 (Vorjahr: TEUR -1.169,1) erzielt. Der Gewinn wurde im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, abgeführt. 4. Investitionen In 2014 wurden Investitionen im üblichen Rahmen getätigt. 5. Organisation Im Zusammenhang mit der Integration in die DEPA-Gruppe und der damit verbundenen Ausweitung des Geschäftsvolumens sind die in 2013 begonnenen organisatorischen Veränderungen in 2014 größtenteils umgesetzt worden, um die internen Prozesse und damit die Wettbewerbsfähigkeit als Ganzes zu verbessern. Die Planung, das Controlling und das Qualitätsmanagement sind zentralisiert worden. Darüber hinaus haben alle Funktionsträger und Abteilungsleiter wie Kalkulation, Einkauf, IT, Finanzwesen eine standortübergreifende Verantwortung erhalten. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt insgesamt TEUR 711,5 (Vorjahr: TEUR 670,1), was bei einer Bilanzsumme von TEUR 24.586,2 (Vorjahr: TEUR 11.319,7) einer Anlagenintensität von 2,9 % (Vorjahr: 5,9 %) entspricht. Das kurzfristig gebundene Vermögen von insgesamt TEUR 23.865,5 setzt sich im Wesentlichen zusammen aus den Vorräten mit TEUR 21.444,1 und den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit TEUR 1.862,5 zusammen. In den Vorräten sind in Arbeit befindliche Aufträge von TEUR 16.783,7 enthalten. Die liquiden Mittel belaufen sich auf TEUR 559,0 und dienen der Finanzierung des working capital. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages blieb das ausschließlich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 25,0 bestehende Eigenkapital unverändert. Die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 13.266,5 führte zu einem Rückgang der Eigenkapitalquote von 0,2 % auf 0,1 %. Die Passiva sind neben den Pensionsrückstellungen i.H.v. TEUR 231,9 und den sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.306,9 insbesondere durch die Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 23.022,4 geprägt, welche im Wesentlichen aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen i.H.v. TEUR 19.733,5 und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 2.275,7 resultieren. Der Erhöhung der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 13.266,5 auf TEUR 24.586,2 resultiert auf der Aktivseite aus dem Anstieg der in Arbeit befindlichen Aufträge sowie geleisteten Anzahlungen aufgrund des gestiegenen Auftragsvolumens. Auf der Passivseite haben sich korrespondierend insbesondere die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöht. 2. Finanzlage Der Finanzmittelbestand erhöhte sich stichtagsbedingt um TEUR 530,6 auf TEUR 559,0. Die Finanzierung bzw. Sicherung der Liquidität erfolgt im Wesentlichen aus Kundenanzahlungen. Per Saldo ergab sich daraus ein Mittelzufluss von TEUR 12.580,9. Der Finanzierungsgrad der in Arbeit befindlichen Aufträge und geleisteten Anzahlungen ist ein wichtiger Leistungsindikator zur Steuerung der Finanzlage der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr sind die in Arbeit befindlichen Aufträge und geleisteten Anzahlungen zusammen zu 95,0 % (Vorjahr: 78,2 %) durch erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen finanziert. Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Die Liquiditätssituation war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gesichert. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Risikobericht Durch die Einbindung in die DEPA-Gruppe in 2013 ist durch den hohen Auftragsbestand eine gute Auslastung gewährleistet. Darüber hinaus hat Vedder insgesamt eine sehr gute Marktdurchdringung und ein solides Konzept für die weitere Unternehmensentwicklung. Mit der deutlichen Kapazitätserweiterung durch die Einbindung in die DEPA-Gruppe wurden die Risiken bei hohem Einsatz von Subunternehmern reduziert. Dem Kalkulationsrisiko von komplexen Einzelaufträgen für den Innenausbau von großen Privatyachten begegnen wir durch sehr genaue Projektkalkulationen und professionelles Projektmanagement in der Abwicklung. Dazu haben wir über Jahre gute Kennzahlen und Checklisten entwickelt, mit denen jede Kalkulation geprüft wird. Die letzten Auftragsabschlüsse waren geprägt von hartem Wettbewerb mit einem entsprechenden Druck auf die Margen. Dem dadurch entstandenen Risiko begegneten wir durch ein monatlich aktualisiertes Controlling mit Istkosten und Planungs- bzw. Abweichungsrechnungen. Hinzu kommen wöchentliche Projektbesprechungen und das Prinzip, dass jedes Großprojekt einen Geschäftsführer als "Project Owner" hat, der detailliert über den Projektablauf informiert ist. Dadurch werden mögliche Risiken sehr früh erkannt, und geeignete Maßnahmen können sofort eingeleitet werden. Im Bereich der Beschaffung arbeiten wir bevorzugt mit etablierten und erprobten Lieferanten zusammen, die mehrfach nachgewiesen haben, dass sie hohe Qualität innerhalb des vorgegebenen Terminplans mängelfrei liefern können. Für eine bessere Führung und Kontrolle der Subunternehmer und Zulieferer haben wir eine zusätzliche Stelle mit einem sehr erfahrenen Mitarbeiter besetzt. Risiken in der Projektfinanzierung werden dadurch minimiert, dass immer Liquidität in Höhe der aufgelaufenen Kosten durch entsprechende Anzahlungen vorhanden ist. Ansonsten wird für Projektrisiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit bilanziell ausreichend Vorsorge getroffen. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Tätigkeiten den üblichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ist jedoch, dass im operativen Geschäft nur solche Risiken eingegangen werden, die überschaubar sind und die durch die erzielte Rendite entsprechend prämiert werden. Aufgrund der Wahl des Euros als wesentliche Transaktionswährung und des damit überschaubaren Devisenrisikos bestehen bei der Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente. Kosten entstehen in derselben Währung wie Leistungen erbracht werden. 2. Prognosebericht Die Auftragsbücher der führenden Yachtwerften, die gleichzeitig die wichtigsten Kunden für Vedder sind, haben sich weiter gefüllt. Darüber hinaus werden die einzelnen Projekte immer größer, was ebenfalls zusätzliches Auftragsvolumen für Vedder erwarten lässt. Die Anzahl der direkten Wettbewerber und deren Kapazitäten sind unverändert geblieben. Die Gesellschaft hat auch in den nächsten zwei Jahren gute Chancen, aufgrund ihrer Modernisierung und ihrer Verbindungen hochwertige Aufträge zu bekommen. Durch die Ausdehnung der Vertriebsaktivitäten, sowie die Erweiterung des Produktportfolios werden die Chancen noch erheblich verbessert. Die vorläufigen Jahresabschlusszahlen für das Geschäftsjahr 2015 lassen ein leicht positives Ergebnis deutlich unter Vorjahresniveau bei einem um ca. 10 Prozent verminderten Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr erwarten. Bezüglich des Finanzierungsgrades der in Arbeit befindlichen Aufträge strebt die Gesellschaft eine Quote von über 100 % zur Sicherung der Liquidität an. 3. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Im Bereich Aircraft kam es mit einem Vertragspartner aus den USA in der Verfahrenstechnik und ihrer Genehmigung bzw. Prüfung zu Unstimmigkeiten. Das Kostenrisiko des möglichen Rechtsstreits wird zurzeit mit rund TEUR 200,0 geschätzt. Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.
Lüdinghausen, den 15. Juli 2016 Stefan Radau, Geschäftsführer Nicolas Held, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. Aufstellungs- und Gliederungsmethoden Der Jahresabschluss der Vedder Munich GmbH für das Geschäftsjahr 2014 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Das Vorjahr war ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 26. April bis 31. Dezember 2013. Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist mittelgroß entsprechend § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Da es sich bei dem Vorjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr handelt, sind die Werte der verschiedenen Jahre nur bedingt miteinander vergleichbar. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Gegenüber dem Vorjahr sind keine Änderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen worden. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Gegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, werden in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von unter EUR 410 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus der folgenden Übersicht:
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden grundsätzlich mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet, die neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten wie Abschreibungen, Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie Teile der allgemeinen Verwaltungskosten enthalten. Die Bewertung ist verlustfrei. Teilgewinne werden nicht realisiert. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden einzelwertberichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Forderungen ebenso wie im Vorjahr ausreichend Rechnung getragen. Kassen- und Bankbestände sind mit Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für spätere Perioden darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Berechnung der langfristigen Rückstellungen wurden zukünftige Kostensteigerungen mitberücksichtigt und sie wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen erfolgte entsprechend den Bewertungsvorschriften des § 253 Abs. 1 S. 2 und Abs. 2 HGB. Hierbei wurden ein Rechnungszins von 4,53 %, eine Rentendynamik von 1,5 % sowie die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2005 G) zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umsatzerlöse enthalten alle Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen und sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums ist dabei nicht an den Übergang des rechtlichen Eigentums gebunden. Betriebliche Aufwendungen werden mit der Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung bilanziell erfasst. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt erfasst. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet unter Beachtung des Anschaffungswert- und Realisationsprinzips. Bei einer kürzeren Laufzeit erfolgt die Umrechnung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. III. Anlagenspiegel
IV. Sonstige Erläuterungen 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 262,7 (Vorjahr: TEUR 39,0) resultieren wie im Vorjahr aus dem Verrechnungsverkehr sowie bei der Tochtergesellschaft zusätzlich aus der Abführung des Jahresergebnisses. 2. Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 2.275,7 (Vorjahr: TEUR 2.102,8) resultieren aus dem laufenden Verrechnungsverkehr sowie aus der Abführung des Jahresergebnisses und bestehen in Höhe von TEUR 2.275,7 (Vorjahr: TEUR 1.630,1) gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 92,5 (Vorjahr: TEUR 141,0) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und bestehen zu TEUR 72,6 (Vorjahr: TEUR 74,3) aus Steuern und zu TEUR 1,6 (Vorjahr: TEUR 0,0) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Mit Ausnahme der sonstigen Verbindlichkeiten sind sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen mit TEUR 74,7 (Vorjahr: TEUR 0,0) Erträge aus Abgängen des Sachanlagevermögens sowie mit TEUR 50,0 (Vorjahr: TEUR 0,0) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten mit TEUR 990,3 (Vorjahr: TEUR 411,8) sowie Aufwendungen für Raumkosten mit TEUR 925,2 (Vorjahr: TEUR 457,2). 5. Zinsergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen in Höhe von TEUR 11,5 (Vorjahr: TEUR 6,6) aus der Aufzinsung der Rückstellungsverpflichtung für Pensionsverpflichtungen. V. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat einen Teil des Fuhrparks und Maschinen geleast sowie Büro- und Lagerräume angemietet. Die Verpflichtungen belaufen sich insgesamt für das Geschäftsjahr 2015 auf TEUR 506, für 2016 TEUR 503, für 2017 TEUR 492 und für 2018 auf TEUR 484. 2. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse, insbesondere aus Bankbürgschaften oder Ähnlichem. 3. Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich folgendermaßen zusammen:
4. Mitglieder der Geschäftsführung Ludger Dohm, Kaufmann, zuständig für Vertrieb und Verwaltung, einzelvertretungsberechtigt (bis zum 25. April 2016) Nicolas Held, Kaufmann, zuständig für Vertrieb und Organisation, einzelvertretungsberechtigt Stefan Radau, Kaufmann, zuständig für Vertrieb und Fertigung, einzelvertretungsberechtigt Alle Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. 5. Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme des § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB. 6. Gesellschafter Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft DEPA Ltd. mit Sitz in Dubai/VAE einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen bzw. über die Internetseite (www.depa.com) dieser Gesellschaft einsehbar. 7. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Wallersdorfer Solar GmbH, die über ein gezeichnetes Kapital bzw. Eigenkapital von EUR 25.000,00 verfügt. Zwischen beiden Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, sodass das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014 EUR 0,00 betrug. 8. Ergebnisverwendung Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags ist das positive Geschäftsergebnis des Kalenderjahres 2014 an die Muttergesellschaft abzuführen.
Lüdinghausen, den 15. Juli 2016 Stefan Radau, Geschäftsführer Nicolas Held, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 18. Juli 2016 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht ist der folgende Bestätigungsvermerk erteilt worden: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vedder Munich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 15. Juli 2016 RSM
Verhülsdonk GmbH
Grote, Wirtschaftsprüfer Weyers, Wirtschaftsprüfer |
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