SWR Wärme und lnfrastruktur GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Christopher Jansing seit 4.7.2024 | Geschäftsführer |
Dieter Krauss seit 1.4.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FairNetz GmbHReutlingenJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht und Jahresabschluss 2023 1. Januar bis 31. Dezember 20239. Geschäftsjahr Inhaltsverzeichnis Auf einen Blick Lagebericht 2023 A. Geschäftsjahr 2023 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Branchenwirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen 3. Geschäftstätigkeit 4. Geschäftsverlauf 5. Personal 6. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 7. Risikomanagement B. Ausblick Jahresabschluss 2023 1. Bilanz der FairNetz GmbH, Reutlingen 2. Gewinn- und Verlustrechnung der FairNetz GmbH, Reutlingen 3. Anhang Auf einen Blick
Lagebericht 2023A. Geschäftsjahr 2023 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Branchenwirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen 3. Geschäftstätigkeit 4. Geschäftsverlauf 5. Personal 6. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 7. Risikomanagement B. Ausblick A. Geschäftsjahr 20231. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge immer noch hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 2. Branchenwirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) Bruttoinlandsprodukt 2023 Die betriebs-, personal- und materialwirtschaftlichen Dienstleistungen sowie der Service für die Informationstechnik werden von der Stadtwerke Reutlingen GmbH bezogen. Die FairNetz GmbH selbst erbringt Dienstleistungen für die Stadtwerke Reutlingen GmbH, die FairEnergie GmbH und Dritte. Das Stammkapital betrug bei Gründung 25 TEUR und wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 02.07.2015 mittels Sacheinlage der Alleingesellschafterin FairEnergie GmbH auf 1.000 TEUR erhöht. In diesem Zug wurden der Kapitalrücklage 1.368 TEUR zugeführt. Zum 01.11.2015 erfolgte eine weitere Sacheinlage in Höhe von 692 TEUR, die in die Kapitalrücklage gebucht wurde. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 09.12.2014 wurde ein Ergebnisabführungs- und Teilbeherrschungsvertrag zwischen der FairNetz GmbH und der FairEnergie GmbH abgeschlossen. 3. Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, der Ausbau, die Instandhaltung und der Betrieb von Versorgungsnetzen (Strom-, Gas-, Wasser-, Wärme- und Kommunikationsnetze) im Konzessionsgebiet der Stadt Reutlingen und soweit kommunalrechtlich zulässig auch in anderen Konzessionsgebieten. Alle damit zusammenhängenden Dienst- und Serviceleistungen sind mitumfasst. Die Gesellschaft versorgt ein Netzgebiet mit Versorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser mit einer Gesamtlänge von 4.500 Kilometer (Stand 12/2023). Neben der Steuerung, Überwachung und Wartung wird das Stromnetz ständig optimiert. Zudem werden Kabel und Leitungen verlegt sowie auch Netzdienstleistungen und Dienstleistungen für Umspannstationen durchgeführt. Weiterhin führt die FairNetz GmbH Netzdienstleistungen für Erdgasanlagen und -netze und für Wasseranlagen und -netze durch. Das von der FairNetz GmbH betreute Kommunikationsnetz hat eine Länge von 1.500 km, davon 800 km Glasfasernetz. Es wird zur Bewältigung der steigenden Anforderungen an die Steuerung von intelligenten Netzen kontinuierlich ausgebaut. Zudem plant die FairNetz GmbH den Bau von Heizungs- und BHKW-Anlagen, Fernwärmenetze und -anschlüsse, erstellt Versorgungskonzepte und energetische Studien. Das Netzeigentum wird von der FairEnergie GmbH an die FairNetz GmbH verpachtet. 4. Geschäftsverlauf Im ersten Jahr nach der Energiekrise hat sich die deutsche Energiewirtschaft erfolgreich stabilisiert und zeigte sich sehr robust. Zusätzliche Gaslieferungen aus Westeuropa und zuverlässige LNG-Importe sorgten für eine gesicherte Gasversorgung. Seit Beginn 2023 sanken die Energiepreise wieder, liegen aber immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau. 2023 stammte erstmals mehr als die Hälfte des Stroms aus Erneuerbaren Energien. Sowohl die Stromerzeugung als auch der Stromverbrauch waren rückläufig. Günstigere Erzeugungsoptionen im Ausland führten zu einem Stromimportüberschuss. Die CO 2 -Emissionen der Energiewirtschaft sind im Vergleich zum Vorjahr um 18 % gesunken. Quelle: bdew/Publikationen/Energieversorgung 2023 Der Umsatz lag im Geschäftsjahr mit 221.618 TEUR über dem Vorjahreszeitraum (176.899 TEUR) und über dem Planansatz (143.805 TEUR). Das Jahresergebnis beläuft sich auf einen Ertrag aus Verlustübernahme in Höhe von 654 TEUR. Die Ergebnisse gliedern sich in die Sparten Strom-, Gas-, Wasser, Messstellenbetrieb und sonstige Geschäftsfelder. Zudem werden separate Tätigkeitsabschlüsse im Sinne des EnWG für die Tätigkeiten Stromverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb aufgestellt. In den gepachteten Stromnetzen wurden 934 GWh (Vorjahr: 954 GWh) und in den Gasnetzen 2.488 GWh (Vorjahr: 2.617 GWh) ausgespeist. In den Gasnetzen sind 18.176 TEUR höhere Umsatzerlöse vereinnahmt worden. Hiervon sind 6.665 TEUR, trotz geringerer Absatzmenge, auf die Erlöse aus Netznutzung zurückzuführen. Die übrigen Erlöse im Gasnetz sind den Abschaltverträgen LiFA und den Mehr-/Mindermengen zuzurechnen. 5. Personal Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
Der Personalaufwand hat sich um 1.897 TEUR gegenüber dem Vorjahr erhöht. Grund hierfür ist die im Berichtsjahr erfolgte anteilig ausbezahlte Inflationsausgleichsprämie (824 TEUR) sowie eine Erhöhung des durchschnittlichen Personalbestands um 10 Mitarbeiter. Für die Umsetzung der gesetzlichen Unbundling-Anforderungen ist ein Gleichbehandlungsmanagement implementiert. Dieses sorgt dafür, dass Mitarbeiter die Grundsätze des Unbundling berücksichtigen und die Einhaltung entsprechender Vorgaben laufend durch die Gleichbehandlungsbeauftragte überwacht wird. Alle Mitarbeiter sind dazu verpflichtet an den Schulungen für Gleichbehandlung und Unbundling, die innerhalb der Unternehmensgruppe über eine Lernplattform zur Verfügung gestellt werden, teilzunehmen. 6. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Betriebswirtschaftliche Kennzahlen
Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von Investitionen und Umsatzentwicklung. Ertragslage Ab dem Geschäftsjahr 2023 wurde der Sachverhalt EEG Abwicklung mit dem Übertragungsnetzbetreiber umgestellt, sodass Aufwendungen und Umsätze unsaldiert ausgewiesen werden. Die Umsatzerlöse lagen mit 221.618 TEUR um 44.720 TEUR über dem Vorjahreswert. Die Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen auf höhere Erlöse im Bereich Gasverteilung 45.231 TEUR (Vorjahr: 27.055 TEUR) zurückzuführen. Des Weiteren gab es einen Anstieg im Bereich Stromverteilung im Wesentlichen aufgrund der Änderung der oben erwähnten Umstellung. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Vergleich zum Vorjahr um 3.283 TEUR auf 1.390 TEUR (Vorjahr: 4.674 TEUR), was im Wesentlichen aus geringeren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen resultiert. Der Materialaufwand hat sich um 37.927 TEUR erhöht. Dieser Anstieg folgt zum einen aus dem geänderten unsaldierten Ausweis in der Sparte Stromverteilung. Zum anderen erhöhten sich im Berichtsjahr die Beschaffungskosten insbesondere für Mehr-/Mindermengen Strom und Gas um insgesamt 15.750 TEUR sowie die Kosten für das vorgelagerte Netz um 4.708 TEUR. Das negative Zinsergebnis mit 465 TEUR (Vorjahr: 119 TEUR) ist überwiegend darauf zurückzuführen, dass sich die Zinsaufwendungen in Höhe von 678 TEUR (Vorjahr: 270 TEUR) deutlich erhöht haben. Insbesondere die Zinsaufwendungen für Darlehen von verbundenen Unternehmen sind um 486 TEUR gegenüber der Vergleichsperiode angestiegen, da sich die Erhöhung des Refinanzierungszinssatzes am Kapitalmarkt entsprechend auf die Verzinsung der Darlehen innerhalb der Unternehmensgruppe ausgewirkt hat. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr (23.447 TEUR) im Jahr 2023 auf 25.344 TEUR angestiegen. Dies lässt sich im Wesentlichen auf, die im Berichtsjahr erfolgte anteilig ausbezahlte Inflationsausgleichsprämie sowie eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl zurückführen. Die Summe der Abschreibungen liegt bei 2.130 TEUR (Vorjahr: 1.779 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 8.368 TEUR im Vorjahr auf 9.671 TEUR erhöht. Der Anstieg um 1.304 TEUR resultiert im Wesentlichen aus periodenfremden Aufwendungen (582 TEUR) und Intercompany Verrechnungen (414 TEUR). Vermögenslage Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme auf 44.491 TEUR (Vorjahr: 43.314 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr um 7.206 TEUR angestiegen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.439 TEUR verringert haben, resultieren im Wesentlichen aus der konzerninternen Dienstleistungsverrechnung zum Bilanzstichtag sowie aus Finanzforderungen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter FairEnergie GmbH haben sich um 3.163 TEUR erhöht. Dies betrifft im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ebenso haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände um 597 TEUR gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies beruht auf einem Anstieg der Forderungen aus gesetzlichen Umlagen gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber und aus Vorsteuer aus Kundenüberzahlungen. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 1.391 TEUR (Vorjahr: 10.035 TEUR). Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Rückzahlungen von Darlehen um 125 TEUR reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um 2.655 TEUR erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 532 TEUR vermindert. Dies betrifft im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Reutlingen GmbH durch Tilgung von konzerninternen Darlehen. Zudem haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um 5.881 TEUR erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um 4.561 TEUR reduziert. Das resultiert hauptsächlich daraus, dass die Auszahlungen an Anlagenbetreiber niedriger als im Vorjahr waren. Finanzlage Über die genaue Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung des Unternehmens gibt der Cashflow Aufschluss. Cashflow
Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von Investitionen und Umsatzentwicklung. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf. Investitionen ohne Finanzanlagen Auf die einzelnen Betriebszweige verteilt, stellen sich die Investitionen wie folgt dar:
* die Immateriellen Vermögensgegenstände und die noch im Bau befindlichen Anlagen sind in der Position Betriebsausstattung und Fuhrpark enthalten. Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen neue Fahrzeuge für den Fuhrpark in Höhe von 1.012 TEUR, Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 640 TEUR, in Software und Digitalisierung mit 431 TEUR sowie für Telekommunikationsanbindungen an externe Rechenzentren 367 TEUR. In die Zähl- und Messtechnik wurden 586 TEUR investiert. Gesamtaussage Mit innovativen Produkten und technischen Dienstleistungen sorgen wir für den sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb in der Region. Für unsere Kunden, zu denen private Haushalte gleichermaßen wie Unternehmen sowie Kommunen und Stadtwerke gehören, entwickeln, bauen und betreiben wir moderne Verteilnetze für Energie, Wasser und Telekommunikation. Aktuell ist die FairNetz GmbH in 13 Gemeinden Stromnetzbetreiber und in 24 Gemeinden Gasnetzbetreiber. Eine hohe Versorgungssicherheit mit geringen Ausfallzeiten hat hierbei höchste Priorität. Mit der Unterstützung durch ein Asset-Management-System sorgt unser erfahrenes Fachpersonal dafür, dass notwendige Investitionen in die Netzinfrastruktur getätigt und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Neben einer hohen Versorgungs- und einer technischen Anlagensicherheit ist die Zielsetzung auf den Substanzerhalt und den weiteren Ausbau von intelligenten Verteilnetzen gerichtet, um die Herausforderungen der Energiewende zu stemmen. Der auf Grundlage des aktuellen Netzentwicklungsplans (NEP) der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) notwendige Ausbau der Stromverteilnetze zu einem klimaneutralen Netz, die Entwicklung langfristiger und klimaneutraler Nutzungskonzepte für das Gasnetz, der Ausbau der Fernwärme sowie der synergetische Ausbau der Kommunikationsnetze stehen hierbei im Fokus. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. 7. Risikomanagement Eine zentrale Aufgabe des Risikomanagements ist die Früherkennung von Risiken. Die Risiken werden neben der Schadenshöhe auf die Eintrittswahrscheinlichkeit geprüft und die Maßnahmen zur Risikosteuerung werden überwacht und mit den Fachverantwortlichen regelmäßig besprochen. Die Geschäftsführung hat innerhalb der Unternehmensgruppe ein Risikohandbuch veröffentlicht, in dem alle Vorgaben, Abläufe und Verantwortlichkeiten dokumentiert sind. Ein dezentraler Risikomanager, der dem Controlling der Stadtwerke Reutlingen GmbH zugeordnet ist, koordiniert das Berichtswesen und überwacht den Eingang der Rückmeldungen und erstellt die Berichte. Der Detailbericht über den Status der wesentlichen und zu überwachenden Risiken wird elektronisch erfasst, quartalsweise aktualisiert und der Geschäftsführung und dem Aufsichtsratsvorsitzenden vorgelegt. Für mögliche Haftungsrisiken und Schadensfälle wurden zielgerichtet Versicherungen abgeschlossen, um diese Risiken zu minimieren bzw. an Dritte (Versicherung) abzugeben. Der Versicherungsschutz wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Zu den wesentlichen Risiken der FairNetz GmbH zählen der Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung, der Ausfall (z.B. durch Insolvenz) des Softwareherstellers des EDM-Systems und die Versorgungssicherheit im Gasnetz. Das in allen Unternehmensbereichen gelebte Risikomanagement mit Frühwarnsystem erlaubt eine transparente Unternehmenssteuerung und Risikofrüherkennung. Bestandsgefährdende und im Wesentlichen die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage beeinflussende Risiken lagen zum Jahresende 2023 nicht vor. Als Chancen sehen wir den Zugewinn weiterer Netze (Betriebsführungen, Pacht, Konzessionen) für ein weiteres Wachstum der Gesellschaft an. B. AusblickDie FairNetz GmbH betreibt und unterhält im Großraum Reutlingen Elektrizitäts-, Gas-, Wasser-, Wärme- und Telekommunikationsnetze in umliegenden Gemeinden. Um bei steigender Komplexität und hoher Veränderungsgeschwindigkeit die Herausforderungen der Energiewende zielgerichtet und sicher bewältigen zu können, haben wir, zusätzlich zu dem vorhandenen zertifizierten Technischen-Sicherheits-Managementsystem und dem Informationssicherheitssystem, ISO-Managementsysteme für Qualität, Umwelt, Energie und Arbeitssicherheit eingeführt und zertifiziert. Die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Prozesse ist selbstverständlich. Die FairNetz GmbH verpflichtet sich, Kundenerwartungen zu erfüllen und alle relevanten bindenden Verpflichtungen einzuhalten. Die Umweltauswirkungen unserer Tätigkeiten werden reduziert und Energieeffizienzmaßnahmen bei bestehenden sowie bei geplanten Anlagen und Infrastruktur werden vorgenommen. Relevante Energieverbräuche werden kontinuierlich überwacht. Unser Einkauf wird unter Umwelt- und Energieeffizienzgesichtspunkten ausgerichtet. Es ist uns wichtig Arbeitsunfällen vorzubeugen. Unsere Arbeitsplätze werden hinsichtlich des Arbeitsschutzes ständig optimiert um ein gesundes Arbeitsumfeld zu bieten. Unsere Mitarbeiter werden bei Entscheidungen beteiligt, um so ein Sprachrohr für Anliegen und Verbesserungsvorschläge zu bieten. Durch den Einsatz unserer geschulten und motivierten Mitarbeiter halten wir die Versorgungsqualität in unserem Netzgebiet kontinuierlich auf dem höchsten Niveau. Unterstützt werden wir dabei von modernsten und zukunftsfähigen Technologien, die bei uns eingesetzt werden. Mit unseren nachhaltigen Konzepten und effizienten Lösungen tragen wir entscheidend zur Entwicklung und zum Gelingen der Energiewende bei. Bis Ende April 2024 war erstmalig von den Verteilnetzbetreibern ein Netzausbauplan (NAP 2024) auf Basis des klimaneutralen Stromnetzes (Netzentwicklungsplan des Übertragungsnetzbetreibers) gefordert (§ 14d EnWG). Wir haben den NAP 2024 termingerecht fertiggestellt und veröffentlicht. Zudem schaffen wir weiter die Voraussetzungen, um volatile Verbraucher wie Wärmepumpen und Ladestationen ggf. steuern zu können und damit den Anforderungen des § 14a EnWG gerecht zu werden. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Ergebnis nach Steuern auf deutlich niedrigerem Niveau als im Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Personalaufwendungen aufgrund zunehmendem Personalbedarf und Tariferhöhungen sowie steigenden Materialaufwendungen insbesondere bei den bezogenen Fremdleistungen. Die geplanten Investitionen für das Jahr 2024 werden sich aus heutiger Sicht erhöhen und betreffen im Wesentlichen Investitionen in das Netzleitstellensystem, Digitalisierung der Stromnetze mittels des Smart Meter Rollouts sowie Security Tools und ISMS (Information Security Management System). Es ist eine Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 196.183 TEUR geplant. Hiervon entfallen 107.338 TEUR auf die Stromverteilung, 28.243 TEUR auf die Gasverteilung sowie 15.550 TEUR auf die Wasserverteilung, 830 TEUR auf den Messstellenbetrieb und 44.222 TEUR betreffen die sonstigen Geschäftsfelder. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Reutlingen, den 17. Mai 2024 FairNetz GmbH Dipl.-Ing.Klaus Saiger, Geschäftsführer Jahresabschluss 20231. Bilanz 2. Gewinn- und Verlustrechnung 3. Anhang 1. Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
3. AnhangA. Angaben zu Form und DarstellungDie FairNetz GmbH hat ihren Sitz in Reutlingen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 751184 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 Satz 1 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeBilanzierung und Bewertung werden auf der Basis der positiven Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es wird sowohl die degressive als auch die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen im Zugangsjahr zeitanteilig und linear. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 bis 1.000 EUR wird ein Sammelposten gebildet, der linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Bei den Zählern erfolgt ab dem Berichtsjahr 2022 eine Aktivierung bereits unter 250 EUR. Die Wertpapiere des Anlagevermögens dienen der Absicherung von Altersteilzeitguthaben gem. §§ 8 a Altersteilzeitgesetz und 7 d Sozialgesetzbuch V über eine Fondsanlage. Die ursprünglichen Anschaffungskosten betrugen 700 TEUR im Jahr 2005 und wurden im Jahr 2015 in Höhe von 917 TEUR von der FairEnergie GmbH übernommen. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtung und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Der beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens wurde aus dem Börsenkurs des Fondsvermögens am Abschlussstichtag abgeleitet und entspricht dem Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtung. Die Höhe des jährlichen Deckungskapitals ist nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit der zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet worden. Bei den Wertpapieren wird nach § 253 Abs. 3 S 6 HGB auch bei nicht dauernder Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden mit den zurechenbaren Fertigungslöhnen, Materialeinsatzkosten, Fremdlieferungen und -leistungen sowie den darauf entfallenden Gemeinkosten bewertet. Des Weiteren wurden erhaltene Anzahlungen teilweise mit den entsprechenden unfertigen Aufträgen verrechnet. Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung von hochgerechneten, noch nicht abgelesenen und abgerechneten Netznutzungsmengen gebildet. Erkennbare Risiken wurden durch Bildung von aktivisch abgesetzten Wertberichtigungen berücksichtigt. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung der Werthaltigkeit angesetzt. Es werden erkennbare Einzelrisiken durch individuell ermittelte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des sogenannten Anwartschaftsbarwertverfahrens ("Projected-Unit-Credit-Methode"). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet. Der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) festgelegte Rechnungszins zum 31.12.2023 beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,74 %, bzw. 1,78 %). Ebenso sind künftige Gehalts- und Rentenanpassungen mit einem Schätzwert in die Bewertung einbezogen. Den Renten liegt ein Trend von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) p.a. und auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Gehalts- und Rentenanpassungen von 2,00 % zugrunde gelegt. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden mit den angelegten Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeit dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft sind bei der Gesellschaft keine latenten Steuern zu bilden. Die Gesellschaft ist Organgesellschaft der FairEnergie GmbH, welche wiederum Organgesellschaft der Stadtwerke Reutlingen GmbH ist. Etwaige latente Steuern werden daher auf der Ebene der Organträgerin, der Stadtwerke Reutlingen GmbH, ausgewiesen. Hinsichtlich der latenten Steuer verweisen wir auf den Anhang der Organträgerin Stadtwerke Reutlingen GmbH. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagenspiegel vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Die Startwerte im Anlagespiegel bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden angepasst und weichen von der Berichterstattung 2022 ab. Im Vorjahr wurden die Abschreibungen auf Finanzanlagen zusammen mit Fondsgebühren in der Spalte Abgänge unter den Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgewiesen. In 2023 sind die Kursverluste aus 2022 als Abschreibungen per 01.01.2023 ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich Kursgewinne, welche als Zuschreibungen ausgewiesen sind.
Finanzanlagen Die Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 846 TEUR (Vorjahr: 808 TEUR), die als insolvenzgesichertes Deckungsvermögen für Altersteilzeitverpflichtungen dienen, wurden mit den Altersteilzeitrückstellungen verrechnet. Im Vorjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 122 TEUR vorgenommen. Diese ist voraussichtlich nicht dauerhaft. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um Abgrenzungen für noch nicht in Rechnung gestellte Netzentgelte des Geschäftsjahres abzüglich der hierfür erhaltenen Anzahlungen sowie Forderungen aus Bauleistungen. Gegenüber dem Gesellschafter werden 9.972 TEUR Forderungen ausgewiesen. Diese resultieren aus Abrechnungen gegenüber Kunden der FairEnergie GmbH sowie Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 8.477 TEUR. Die Forderungen gegen die Stadt Reutlingen betragen 337 TEUR und betreffen im Wesentlichen Bauleistungen für die Stadt. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Rückerstattungsansprüche gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft betrug bei Gründung 25 TEUR und wird zu 100 % von der FairEnergie GmbH gehalten. Durch den Gesellschafterbeschluss vom 02.07.2015 wurden mittels Sacheinlage des Alleingesellschafters FairEnergie GmbH das Stammkapital auf 1.000 TEUR erhöht. Der Gesellschaft stehen Kapitalrücklagen in Höhe von 2.060 TEUR zur Verfügung. Rückstellungen
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beträgt 35 TEUR (Vorjahr: 113 TEUR) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Da der Gesetzgeber bewusst nicht das Wort "Abführungssperre" benutzt hat, erfolgt eine vollständige Ergebnisabführung an die Gesellschafterin. Darüber hinaus wurde das in Wertpapieren bestehende, gegen Insolvenz abgesicherte Deckungsvermögen für Altersteilzeitverpflichtungen mit den Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 141 TEUR (Vorjahr: 182 TEUR) verrechnet. Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (2.449 TEUR), Personalrückstellungen (1.996 TEUR), Rückstellungen für Regulierungskonten Strom (1.821 TEUR) und Gas (1.472 TEUR) ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 2.655 TEUR angestiegen, ebenso die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um 5.881 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Berichtszeitraum um 532 TEUR verringert was überwiegend auf die laufende Tilgung von Darlehen und auf beglichene Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zurückzuführen ist. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen sowie gegenüber dem Gesellschafter FairEnergie GmbH setzt sich größtenteils aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und langfristigen Darlehen zusammen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt sowie noch zu leistende Vergütungen an Netzkunden enthalten. Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten: Verbindlichkeitenspiegel
D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend des § 277 Abs. 1 HGB erfasst und gliedern sich nach Geschäftsfeldern wie folgt:
Die Umsatzerlöse enthalten in der Stromverteilung im Berichtsjahr erstmalig, aus dem geänderten unsaldierten Ausweis Erlöse in Höhe von 20.644 TEUR. Zudem erhöhten sich im Bereich Gasverteilung die Erlöse um 18.176 TEUR, davon 10.284 TEUR für Mehr-/Mindermengen Gas und 6.665 TEUR aus gestiegenen Netznutzungserlösen. Sonstige betriebliche Erträge
Die Position Auflösung von Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen die Rückstellung für ausstehende Rechnungen (233 TEUR) und die Rückstellung für Sozialversicherung (43 TEUR). Bei den sonstigen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um periodenfremde Erträge in Höhe von 368 TEUR und betreffen überwiegend Abrechnungen aus 2022. Materialaufwand Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Umlagen und Abgaben auf Strom, Aufwendungen aus der Mehr- und Mindermengenabrechnung in Höhe von 22.642 TEUR, sowie Aufwendungen für die Nutzung der vorgelagerten Netze (32.194 TEUR) und Netzpachtaufwendungen (26.676 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen über 9.671 TEUR umfassen unter anderem Aufwendungen aus der Dienstleistungsverrechnung innerhalb des Konzerns (5.042 TEUR), periodenfremde Aufwendungen (1.135 TEUR), Mieten, Gebühren und Beiträge (824 TEUR), Prüfung und Beratung (728 TEUR), Versicherungen (346 TEUR) sowie Weiterbildung von Mitarbeitern (288 TEUR). Zinsaufwendungen Bei den Pensionsrückstellungen beläuft sich der Aufwand aus der Abzinsung auf 40 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR) unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes. Bei der Altersteilzeit beträgt dieser 2 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR). Die Zinsaufwendungen für Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der Erhöhung des Refinanzierungszinssatzes am Kapitalmarkt auf 631 TEUR (Vorjahr: 145 TEUR) erhöht. Gewinnabführung / Verlustübernahme Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresfehlbetrag in Höhe von 653.900,47 EUR von der FairEnergie GmbH übernommen. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt wurden Erlösseitig werden insbesondere mit der FairEnergie GmbH Umsätze aus der Nutzung des Strom-, Gas-, Wasser- und Kommunikationsnetzes und aus Dienstleistungen generiert. Die FairEnergie GmbH ihrerseits verpachtet das Strom-, Gas- Wasser- und Kommunikationsnetz und erbringt auch Dienstleistungen gegenüber der Gesellschaft. E. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen für Darlehenskonten und Kontokorrentlinien. Finanzielle Verpflichtungen Die FairNetz GmbH ist Pächter von Versorgungsnetzen der FairEnergie GmbH (Strom-, Gas-, Wasser- und Kommunikationsnetz), der KRK AG Reutlingen (Stromnetz), der Bad Urach Netzgesellschaft GmbH (Stromnetz), der Gemeindewerke Eningen unter Achalm (Gasnetz) und den Stadtwerken Pfullingen (Gasnetz). Aus den Pachtverträgen der Versorgungsnetze ergeben sich jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund 26.676 TEUR (Vorjahr: 27.731 TEUR), davon gegenüber Gesellschaftern 22.486 TEUR (Vorjahr: 23.433 TEUR), verbundenen Unternehmen 1.905 TEUR (Vorjahr: 1.811 TEUR) und Dritten 2.284 TEUR (Vorjahr: 2.487 TEUR). Zum Bilanzstichtag besteht eine Zahlungsverpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 2.001 TEUR (Vorjahr: 274 TEUR), davon haben 561 TEUR (Vorjahr: 121 TEUR) eine Frist von unter einem Jahr. Der Rest beträgt 1.440 TEUR (Vorjahr: 153 TEUR), wovon 503 TEUR (Vorjahr: 11 TEUR) eine Frist von über 5 Jahren haben. Die FairNetz GmbH ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse (ZVK) des Kommunalen Versorgungsverbandes Baden-Württemberg. Die ZVK leistet nach einer Mindestversicherungszeit von 60 Monaten nicht nur in den klassischen Rentenfällen des Alters, sondern auch bei voller bzw. teilweiser Erwerbsminderung, im Todesfall an die Hinterbliebenen, bei Erwerbsminderung oder Tod aufgrund eines Arbeitsunfalls auch vor Erfüllung der Mindestversicherungszeit. Der Umlagesatz im Jahr 2023 betrug wie im Vorjahr 8,94 %, davon entfallen auf den Arbeitgeber 8,39 % (Umlage 5,75 %, Sanierungsgeld 2,1 %, Zusatzbeitrag 0,54 %) und auf den Arbeitnehmer 0,55 % (festgeschriebene Umlage). Die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter lag im Jahr 2023 bei 17.735 TEUR (Vorjahr: 17.238 TEUR). Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter gliedert sich wie folgt:
Im Geschäftsjahr sind ohne Geschäftsführung, Auszubildende, Praktikanten und ruhende Arbeitsverhältnisse durchschnittlich 326 Mitarbeiter (Vorjahr: 317 Mitarbeiter), inklusive geringfügig Beschäftigte, beschäftigt worden. Aufsichtsrat Angela Weiskopf, Baubürgermeisterin der Stadt Reutlingen, Aufsichtsratsvorsitzende Edeltraut Stiedl, Stadträtin, Hausfrau, Reutlingen, 1. stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Bertram Schielke, Arbeitnehmervertreter, Betriebsratsvorsitzender 2. stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Njeri Kinyanjui, Stadträtin, Diplom-Volkswirtin, Reutlingen Katharina Ernst, Stadträtin, Studentin, Reutlingen Karin Villforth, Stadträtin, Geschäftsführerin, Reutlingen Andreas Benz, Stadtrat, Selbständiger Gärtnermeister, Reutlingen Georg Leitenberger, Stadtrat, Kriminalhauptkommissar a. D., Reutlingen Carola Rau, Stadträtin, Kinderkrankenschwester, Reutlingen Dr. Martin Konermann, Netze BW GmbH, Geschäftsführer, Stuttgart Rupert Kirchner, Netze BW GmbH, Manager Kommunale Beteiligungen, Stuttgart Peter Marquardt, Arbeitnehmervertreter, Monteur, Reutlingen Andreas Blümel, Arbeitnehmervertreter, Teamleiter Netzanschlussteam, Reutlingen Timo Keckeisen, Arbeitnehmervertreter, Sachbearbeiter Netzmanagement, Reutlingen Ulf Delle Fontane, Arbeitnehmervertreter, Netzmeister, Bad Urach Die vergüteten Aufwandsentschädigungen an die Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 38 TEUR (Vorjahr: 38 TEUR). Geschäftsführung Herr Dipl.-Ingenieur Klaus Saiger, Gomaringen-Stockach Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Nach § 271 Abs. 2 HGB i. V. mit § 290 HGB ist die FairNetz GmbH ein verbundenes Unternehmen der Stadtwerke Reutlingen GmbH und wird in deren Konzernabschluss (kleinster und größter Kreis) einbezogen, der im Unternehmensregister offengelegt wird. Die Stadtwerke Reutlingen GmbH wird beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 353589 geführt. Abschlussprüferhonorar Die Abschlussprüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernanhang des Konzernabschlusses der Stadtwerke Reutlingen GmbH, Reutlingen, angegeben. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung oder in der Bilanz zu berücksichtigen wären.
Reutlingen, den 17. Mai 2024 FairNetz GmbH Dipl.-Ing.Klaus Saiger, Geschäftsführer TÄTIGKEITSABSCHLUSS Stromverteilung 2023 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis A. Angaben zu Form und Darstellung B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze C. Angaben zu Positionen der Bilanz D. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung E. Bilanz Stromverteilung der FairNetz GmbH, Reutlingen F. Gewinn-und Verlustrechnung Stromverteilung G. Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens Stromverteilung 2023 AnhangA. Angaben zu Form und DarstellungDer Jahresabschluss 2023 ist in der nach dem Handelsgesetzbuch vorgeschriebenen Form erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie im Anhang genannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden auf den Tätigkeitsabschluss Anwendung. C. Angaben zu Positionen der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen und die Abschreibungen sind dem beigefügten Anlagennachweis zu entnehmen. Die Zuordnung zu den Aktivitäten erfolgte direkt. Vorräte Die Verteilung der Vorräte erfolgte ausschließlich auf die sonstigen Aktivitäten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, soweit möglich, den einzelnen Aktivitäten direkt zugerechnet. Alle weiteren Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden den sonstigen Aktivitäten und dem Schlüssel FairNetz allgemein zugeordnet. Für jeden Kunden wird eine individuelle Verbrauchsabgrenzung auf den Bilanzstichtag ermittelt. Diese bilanzielle Abgrenzung wurde spartengenau ermittelt und direkt den sonstigen Stromaktivitäten zugerechnet. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1.000 TEUR und wird mit 100 % von der FairEnergie GmbH gehalten. Außerdem stehen der Gesellschaft Kapitalrücklagen in Höhe von 2.060 TEUR und 1.000 TEUR andere Gewinnrücklagen zur Verfügung. Die Verteilung des gezeichneten Kapitals und der Rücklagen erfolgt über den aktuellen Anlagenschlüssel auf Basis des Jahres 2023. Rückstellungen per 31.12.2023
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet und angesetzt. Der so ermittelte Rückstellungsbetrag von insgesamt 2.227 TEUR wurde über den Personalaufwandschlüssel auf die einzelnen Aktivitäten verteilt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe. Sie beinhalten die Rückstellung für das Regulierungskonto Strom, ausstehende Rechnungen aus Abrechnungsverpflichtungen sowie Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, u. a. Urlaubsansprüche, Ansprüche aus Überstunden und Leistungszulagen und für Jubiläen. Die nicht direkt zurechenbaren Rückstellungen wurden über den Personalaufwandschlüssel verteilt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden mit dem Schlüssel Anlagevermögen der Sparte Stromverteilung zugeordnet Die per 31.12.2023 gebuchten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden teilweise direkt und die verbleibenden Verbindlichkeiten den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Reutlingen GmbH und wurden mit dem Schlüssel Anlagevermögen der Stromverteilung zugerechnet. Die verbleibenden Verbindlichkeiten wurden den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden, soweit möglich, den einzelnen Aktivitäten direkt zugerechnet. Die verbleibenden Positionen wurden den sonstigen Aktivitäten direkt zu geschlüsselt. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten sind Positionen, die nicht direkt einer Aktivität zugeordnet werden konnten den sonstigen Aktivitäten und dem Schlüssel FairNetz allgemein zugeordnet. Übersicht Schlüssel
Die Zuordnung der Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte direkt. D. Angaben zu Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten in erster Linie Erlöse aus der Netznutzung, Stromumlagen, Mehr- und Mindermengen, verrechnete Leistungen an verbundenen Unternehmen und eine über die Netznutzungsabrechnung vereinnahmte Konzessionsabgabe. Die Leistungsbeziehungen zwischen den Gesellschaften (Art der Leistung, konzerninterne Verrechnungspreise) sind in Dienstleistungsverträgen geregelt. Die Dienstleistungskosten werden über Stundensätze und sonstige Verrechnungspreise verrechnet. Sonstige betriebliche Erträge Hierzu zählen hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Schadens- und Aufwandsersatzleistungen von Dritten und periodenfremde Erträge. Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Hierunter fallen u. a. die an den vorgelagerten Netzbetreiber entrichteten Netznutzungsentgelte, der Aufwand für Stromverluste, die Vergütung des im Netzgebiet aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Stroms nach dem KWKG, der Aufwand aus vermiedenen Netznutzungsentgelten von EEG- und KWK-Anlagen, Aufwendungen aus Bilanzkreisabrechnung, Aufwand aus Mehr-/Mindermengen Strom, Pachtaufwendungen für Stromnetze sowie der für Betrieb und Instandhaltung des Stromnetzes erforderliche sonstige Materialaufwand. Aufwendungen für bezogene Leistungen Enthalten sind bezogene Bau- und Montageleistungen, empfangene Leistungen verbundener Unternehmen sowie sonstige Fremdleistungen für den Betrieb und die Instandhaltung des Stromnetzes. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt wurden Die FairEnergie GmbH stellt der FairNetz GmbH für einen Mietzins Gebäudeflächen zur Verfügung. Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen im Rahmen von Neubau und Erweiterung der im Eigentum der Kraftwerk Reutlingen-Kirchentellinsfurt AG stehenden Stromversorgungsnetze in den Gemeinden Kirchentellinsfurt und Wannweil sowie der im Eigentum der FairEnergie GmbH stehenden Stromversorgungsnetze. Im Übrigen erbringt die Stadtwerke Reutlingen GmbH kaufmännische Dienstleistungen für den Bereich Stromverteilung in Höhe von 4.644 TEUR (Vorjahr 2.577 TEUR).
Reutlingen, 17. Mai 2024 Dipl.-Ing.Klaus Saiger, Geschäftsführer E. Bilanz Stromverteilung zum 31.12.2023
F. Gewinn- und Verlustrechnung Stromverteilung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
G. Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens Stromverteilung 2023
TÄTIGKEITSABSCHLUSS Gasverteilung 2023 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis A. Angaben zu Form und Darstellung B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze C. Angaben zu Positionen der Bilanz D. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung E. Bilanz Gasverteilung der FairNetz GmbH zum 31.12.2023 F. Gewinn- und Verlustrechnung Gasverteilung G. Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens Gasverteilung 2023 AnhangA. Angaben zu Form und DarstellungDer Jahresabschluss 2023 ist in der nach dem Handelsgesetzbuch vorgeschriebenen Form erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie im Anhang genannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden auf den Tätigkeitsabschluss Anwendung. C. Angaben zu Positionen der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen und die Abschreibungen sind dem beigefügten Anlagennachweis zu entnehmen. Die Zuordnung zu den Aktivitäten erfolgte direkt. Vorräte Die Verteilung erfolgte ausschließlich auf die sonstigen Aktivitäten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, soweit möglich, den einzelnen Aktivitäten direkt zugerechnet. Alle weiteren Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden den sonstigen Aktivitäten und dem Schlüssel FairNetz allgemein zugeordnet. Für jeden Kunden wird eine individuelle Verbrauchsabgrenzung auf den Bilanzstichtag ermittelt. Diese bilanzielle Abgrenzung wurde spartengenau ermittelt und direkt den sonstigen Gasaktivitäten zugerechnet. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1.000 TEUR und wird mit 100 % von der FairEnergie GmbH gehalten. Außerdem stehen der Gesellschaft Kapitalrücklagen in Höhe von 2.060 TEUR und 1.000 TEUR andere Gewinnrücklagen zur Verfügung. Die Verteilung des gezeichneten Kapitals und der Rücklagen erfolgt über den aktuellen Anlagenschlüssel auf Basis des Jahres 2023. Rückstellungen per 31.12.2023
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet und angesetzt. Der so ermittelte Rückstellungsbetrag von insgesamt 2.227 TEUR wurde über den Personalaufwandschlüssel auf die einzelnen Aktivitäten verteilt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe. Sie beinhalten die Rückstellung für das Regulierungskonto Gas sowie Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, u. a. Urlaubsansprüche, Ansprüche aus Überstunden und Leistungszulagen und für Jubiläen. Die nicht direkt zurechenbaren Rückstellungen wurden über den Personalaufwandschlüssel verteilt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden mit dem Schlüssel Anlagevermögen der Sparte Gasverteilung zugeordnet Die per 31.12.2023 gebuchten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden teilweise direkt und die verbleibenden Verbindlichkeiten den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Reutlingen GmbH und wurden mit dem Schlüssel Anlagevermögen der Gasverteilung zugerechnet. Die verbleibenden Verbindlichkeiten wurden den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden, soweit möglich, den einzelnen Aktivitäten direkt zugerechnet. Die verbleibenden Positionen wurden den sonstigen Aktivitäten direkt zu geschlüsselt. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten sind Positionen, die nicht direkt einer Aktivität zugeordnet werden konnten den sonstigen Aktivitäten und dem Schlüssel FairNetz allgemein zugeordnet. Übersicht Schlüssel
Die Zuordnung der Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte direkt. D. Angaben zu Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten in erster Linie Erlöse aus der Netznutzung, Mehr- und Mindermengen, Erlöse aus Abschaltvergütungen Gas und eine über die Netznutzungsabrechnung vereinnahmte Konzessionsabgabe. Sonstige betriebliche Erträge Hierzu zählen im Wesentlichen Erträge aus Schadens- und Aufwandsersatzleistungen von Dritten sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Hierunter fallen u. a. die an den vorgelagerten Netzbetreiber entrichteten Netznutzungsentgelte, Pachtaufwendungen sowie der für Betrieb und Instandhaltung des Gasnetzes erforderliche sonstige Materialaufwand. Aufwendungen für bezogene Leistungen Enthalten sind bezogene Bauleistungen, bezogene Montageleistungen, bezogene sonstige Ingenieurleistungen (z. B. für Einmessarbeiten), empfangene Leistungen verbundener Unternehmen sowie sonstige Fremdleistungen. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt wurden Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen im Rahmen von Neubau und Erweiterung der im Eigentum der FairEnergie GmbH stehenden Gasversorgungsnetze. Die FairEnergie GmbH stellt der FairNetz GmbH für einen Mietzins Gebäudeflächen zur Verfügung. Die Stadtwerke Reutlingen GmbH erbringt kaufmännische Dienstleistungen für den Bereich Gasverteilung in Höhe von 2.600 TEUR (Vorjahr 1.892 TEUR).
Reutlingen, 17. Mai 2024 Dipl.-Ing Klaus Saiger, Geschäftsführer E. Bilanz Gasverteilung zum 31.12.2023AKTIVA
F. Gewinn- und Verlustrechnung Gasverteilung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
G. Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens Gasverteilung 2023
TÄTIGKEITSABSCHLUSS Messstellenbetrieb 2023 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis A. Angaben zu Positionen in der Bilanz B. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung C. Bilanz Messstellenbetrieb D. Gewinn-und Verlustrechnung Messstellenbetrieb E. Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens Messstellenbetrieb 2023 AnhangA. Angaben zu Positionen in der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen und die Abschreibungen sind dem beigefügten Anlagennachweis zu entnehmen. Die Zuordnung zu den Aktivitäten erfolgte mit dem Schlüssel FairNetz allgemein. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, soweit möglich, den einzelnen Aktivitäten direkt zugerechnet. Alle weiteren Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden den sonstigen Aktivitäten und dem Schlüssel FairNetz allgemein zugeordnet. Zugeordnetes Eigenkapital Das zugeordnete Eigenkapital ergibt sich aus dem Saldo aus der Summe Aktiva abzüglich der ausgewiesenen Verbindlichkeiten. Rückstellungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet und angesetzt. Der so ermittelte Rückstellungsbetrag von insgesamt 2.227 TEUR wurde über den Personalaufwandschlüssel auf die einzelnen Aktivitäten verteilt. Die sonstigen Rückstellungen wurden, soweit möglich, den einzelnen Aktivitäten direkt zugerechnet. Die verbleibenden Positionen wurden mit dem Schlüssel Personalaufwand und auf sonstige Aktivitäten geschlüsselt. Verbindlichkeiten Bei den sonstigen Verbindlichkeiten sind Positionen, die nicht direkt einer Aktivität zugeordnet werden konnten den sonstigen Aktivitäten und dem Schlüssel FairNetz allgemein zugeordnet. Übersicht Schlüssel
Die Zuordnung der Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte direkt. B. Angaben zu Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus modernen Messeinrichtungen sowie intelligenten Messsystemen. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen Enthalten sind empfangene Leistungen verbundener Unternehmen sowie sonstige Fremdleistungen für den Betrieb und die Instandhaltung des Messstellenbetriebes. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt wurden Die FairEnergie GmbH stellt der FairNetz GmbH für einen Mietzins Gebäudeflächen zur Verfügung. Die Stadtwerke Reutlingen GmbH erbringt kaufmännische Dienstleistungen für den Bereich Messstellenbetrieb in Höhe von 90 TEUR (Vorjahr 46 TEUR).
Reutlingen, 17. Mai 2024 Dipl.-Ing.Klaus Saiger, Geschäftsführer C. Bilanz Messstellenbetrieb zum 31.12.2023AKTIVA
D. Gewinn- und Verlustrechnung Messstellenbetrieb für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
E. Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens Messstellenbetrieb 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FairNetz GmbH, Reutlingen VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FairNetz GmbH, Reutlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FairNetz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei derPrüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs.3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Stromverteilung", "Gasverteilung" und "Messstellenbetrieb" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Stuttgart, den 17. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin Thomas Büchler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 28.06.2024 festgestellt. |
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