Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 232839
Vorher
Blitz 17-85 GmbH
Eingetragen
20.4.2017
Branche
Einzelhandel mit BekleidungEinzelhandel mit TextilienGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Verkauf und Vertrieb von Waren, insbesondere Kleidung, Schuhe und Heimprodukte auf dem europäischen Markt sowie Errichtung und Betrieb von Einzelhandelsflächen in Deutschland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Next Brand LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Next Brand Limited
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Next Germany GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Die Geschäftsführung legt den Lagebericht für die Next Germany GmbH (im Folgenden als "Unternehmen" bezeichnet) für das am 31. Dezember 2023 endende Jahr (im Folgenden als "laufendes Jahr" bezeichnet) vor. Das Vergleichsjahr bezieht sich auf das am 31. Dezember 2022 endende Jahr (im Folgenden als "Vorjahr" bezeichnet).

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Unternehmensgruppe NEXT plc (nachstehend "NEXT Group") wird vom Vereinigten Königreich aus geleitet und ist ein internationaler Modekonzern. Die NEXT Germany GmbH (im Folgenden "NEXT Germany" oder "das Unternehmen") ist eine Tochtergesellschaft innerhalb der NEXT Group, die den Online-Vertrieb in der gesamten Europäischen Union betreibt. Im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 beschäftigte das Unternehmen einen Mitarbeiter (im Vorjahr keinen); der Großteil der direkten Kosten und der Gemeinkosten wird vom Vereinigten Königreich aus verwaltet.

Die unmittelbare Muttergesellschaft von NEXT Germany ist die NEXT Brand Limited; die oberste Muttergesellschaft ist die NEXT plc, die im Vereinigten Königreich gegründet und in England und Wales registriert ist.

Zweigniederlassung

Die Next Germany GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Das Unternehmen hat keine Zweigniederlassung im Ausland.

Ziel und Strategien

Das Hauptziel des Unternehmens ist der Vertrieb von schön gestalteter, qualitativ hochwertiger Kleidung und Haushaltswaren, die von der NEXT Group bezogen und zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. Die Geschäftsführung will dieses Ziel durch die Umsetzung der folgenden Strategien erreichen:

Erreichen gesunder Brutto- und Nettomargen durch effiziente Lagerverwaltung und Kostenkontrolle. Gesunde Margen tragen zur Stabilität bei, die es dem Unternehmen ermöglicht, den Unwägbarkeiten eines jeden verbrauchernahen Geschäfts standzuhalten.

Nutzen unserer Vertriebsnetze, -Systeme und -dienste, um Dienstleistungen anzubieten, die die Verbraucher anderswo nicht so leicht finden.

Diese KPIs werden auf Konzernebene bewertet und die Ziele von Next Germany sollen mit denen der Next Group übereinstimmen.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen betreibt keine Forschung und Entwicklung.

2. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

Im Jahr 2023 setzte sich die wirtschaftliche Schwächephase in Deutschland fort, die bereits Ende 2022 aufgrund des Kriegs in der Ukraine begonnen hatte. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 %, was zwar niedriger als die 6,9 % im Vorjahr war, aber immer noch hoch blieb.

Die wirtschaftliche Lage wurde durch mehrere Faktoren belastet, darunter hohe Inflation, Materialengpässe und die Auswirkungen der Leitzinsanhebungen durch die westlichen Notenbanken. Der Arbeits- und Fachkräftemangel sowie Unsicherheiten durch den eskalierenden Nahostkonflikt und wirtschaftspolitische Entscheidungen in Deutschland trugen ebenfalls zur schwierigen Lage bei.

Die privaten Konsumausgaben gingen preisbereinigt um 0,7 % zurück, hauptsächlich aufgrund des starken Anstiegs der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft vieler Haushalte minderte. Auch die staatlichen Konsumausgaben sanken um 1,5 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 1,6 % gestiegen waren.

In Europa hat sich das reale BIP-Wachstum im Jahr 2023 auf 0,6 % verlangsamt. Trotz der Herausforderungen durch geopolitische Unsicherheiten und Energiekrisen konnte die europäische Wirtschaft ein gewisses Wachstum verzeichnen. Die durchschnittliche Inflation im Euroraum lag bei 5,6 %. Die Energiepreise blieben volatil, was die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigte. Der Arbeitsmarkt blieb angespannt.

Im Zeitraum von Januar 2023 bis Dezember 2023 blieb das Wachstum der europäischen Online-Einzelhandelsumsätze recht verhalten und zum zweiten Mal in Folge zeigte das Wachstum des Online-Einzelhandels eine Seitwärtsbewegung.

Im Jahr 2023 stiegen die Online-Einzelhandelsumsätze um 1,0 % oder 0,8 Milliarden Euro auf 85,4 Milliarden Euro, nachdem sie 2022 um 2,5 % zurückgegangen waren, nachdem sie 2020 und 2021 deutlich gestiegen waren.

Diese Abflachung der Nachfrage deutet darauf hin, dass der Markt nach COVID-19 ein Niveau stabiler, nachhaltiger Umsätze erreicht hat.

Trotz dieser moderaten Wachstumsrate liegen die Online-Verkäufe immer noch 44,3 % über dem Niveau von 2019, vor dem COVID-19-Boom.

Darüber hinaus wird prognostiziert, dass die Online-Einzelhandelsumsätze im Jahr 2024 um +3,4 % auf 88,3 Milliarden Euro steigen werden, was auf eine positive Marktentwicklung hindeutet.

Im Jahr 2023 zeigten sich in der Branche unterschiedliche Trends, die die sich ändernden Vorlieben der Online-Verbraucher verdeutlichen.

Der Umsatz mit Produkten für den Heimwerkerbedarf ging 2023 zurück, darunter Heim- und Einrichtungsbedarf (-3 %), Heimwerker- und Gartenbedarf (-3 %) und Unterhaltungselektronik/Elektrogeräte (-2,5 %). Im Gegensatz dazu verzeichneten Produkte im Zusammenhang mit Gesundheit und Wellness, darunter Ausrüstung, Freizeit, Gesundheit, Ernährung und Schönheit, einen Anstieg von +3,7 %, wobei FMCG um +8,7 % zulegte.

Bei Mode und Accessoires war ein moderater Anstieg von +0,3 % zu verzeichnen, verglichen mit einem Rückgang von -0,6 % im Jahr 2022.

Das Wachstum im Einzelhandel insgesamt im Jahr 2023 war teilweise preisgetrieben. Aufgrund der Preiserhöhungen verhielten sich die Verbraucher zurückhaltend, wenn auch nicht so ausgeprägt wie im Jahr 2022.

Darüber hinaus sind sich die Verbraucher weiterhin ihres Konsums bewusst, indem sie vermehrt Nachfülloptionen nutzen, nachhaltigere Produkte kaufen und Second-Hand-Angebote nutzen.

Auch auf dem Online-Einzelhandelsmarkt gab es mit dem Neuzugang Temu, der im April 2023 in Deutschland verfügbar wurde und ein rasantes Wachstum verzeichnete und auf Platz drei der Online-Shops mit dem höchsten Traffic rangiert, beträchtliche Aktivitäten. Diese Aktivität zeigt, dass der Markt auf neue Angebote reagiert.ABU.

Die Daten gehen aus dem Online-Monitor 2024 des Handesverbandes Deutschland (HDE) hevor.

Der europäische E-Commerce-Markt wuchs 2023 weiter und erreichte einen Umsatz von 899 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ein Großteil der europäischen Verbraucher nutzte weiterhin Online-Shopping, wobei die höchsten Anteile an Online-Käufern in den Niederlanden, Schweden und Dänemark zu verzeichnen waren. Der Onlineeinzelhandel stand weiterhin vor Herausforderungen wie Lieferkettenproblemen und steigenden Betriebskosten, die durch die Energiekrise verschärft wurden.

3. GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Die verbesserte Handelsleistung des Unternehmens ist in erster Linie auf die erhöhte Geschäftsaktivität im übrigen Europa sowie über Drittanbieterwebsites zurückzuführen.

Die Betriebsgewinnmarge lag bei 2,0 % (Vorjahr 2,0 %).

4. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE

4.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 322,1 Mio. EUR (Vorjahr: 246,5 Mio. EUR).

Wesentliche Bestandteile der sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 16,3 Mio. EUR) Erlöse für die Übernahme der Abwicklung sowie des Versands und Fremdwährungsumrechnungen. Die Differenz zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung der Verrechnungspreise, die im Vorjahr zu einem Ertrag von 13,3 Mio. EUR führte.

Der Materialaufwand stieg von 145,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 171,4 Mio. EUR. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten 28,8 Mio. EUR (Vorjahr: 21,4 Mio. EUR) für Provisionen an Dritte, was 8,9 % des Umsatzes entspricht (Vorjahr: 8,7 %). Die Bruttomarge betrug 46,8 % gegenüber 41,0 % im Vorjahr. Die Bruttomarge verbesserte sich 2023 aufgrund des nachlassenden Inflationsdrucks in Europa und der Umstellung des Produktmixes auf profitablere Produktlinien.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Vertriebs- und Versandkosten in Höhe von 83,4 Mio. EUR (Vorjahr: 76,8 Mio. EUR), Aufwendungen für weiterberechnete Betriebskosten von Next Retail Ltd. in Höhe von 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 13,2 Mio. EUR) sowie Aufwendungen für Agenturpersonal in Höhe von 24,3 Mio. EUR (Vorjahr: 23,9 Mio. EUR), was 7,5 % des Umsatzes (Vorjahr: 9,7 %) entspricht. Weiterhin sind Lagerkosten in Höhe von insgesamt 11,1 Mio. EUR (Vorjahr: 10,1 Mio. EUR) enthalten.

Das Unternehmen schloss den Berichtszeitraum mit einem Anstieg des Gewinns vor Steuern auf 6,4 Mio. EUR (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR) ab.

4.2 Finanzlage

Der Betriebskapitalbedarf des Unternehmens wird über konzerninterne Darlehen finanziert. Im laufenden oder im Vorjahr wurden keine wesentlichen Kapitalaufwendungen innerhalb des Unternehmens getätigt. Das Eigenkapital des Unternehmens belief sich auf 11,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7,4 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 7,4 % (Vorjahr: 9,6 %).

Die kurzfristigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in der Summe. Ein etwaiger Finanzierungsbedarf der Gesellschaft ist auch durch die Einbindung in das konzernweite zentrale Finanzmanagement der Next Group sichergestellt.

4.3 Vermögenslage und Verbindlichkeiten

Wie im vorherigen Berichtszeitraum umfasst das Anlagevermögen Lagerregale und IT-Ausrüstung, vermindert um Abschreibungen.

Der Anstieg der Vorräte um 5,3 Millionen EUR auf 22,1 Millionen EUR zum Ende des Berichtszeitraums ist hauptsächlich auf die erwarteten positiven Handelsaussichten für 2024 zurückzuführen.

Die im Vergleich zum Vorjahresende gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen spiegeln den im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Handel über Websites Dritter wider.

Die konzerninternen Forderungen stiegen aufgrund der Rückführung überschüssiger Barreserven an die Next Group.

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich aus ausstehenden Vorsteuerguthaben und Sicherheitsleistungen bei einem Zolldienstleister zusammen.

Die liquiden Mittel und Zahlungsmitteläquivalente gingen im Geschäftsjahr von 14,0 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR zurück.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beziehen sich hauptsächlich auf Verpflichtungen gegenüber Lieferanten für ausstehende Rechnungen in Höhe von 19,8 Mio. EUR (Vorjahr: 15,5 Mio. EUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beziehen sich hauptsächlich auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 106,0 Mio. EUR (Vorjahr: 35,5 Mio. EUR) und sind aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit gestiegen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beziehen sich fast ausschließlich auf Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 12,2 Mio. EUR (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR).

Die sonstigen Rückstellungen wurden im wesentlichen für Rücklieferungen und Gebühren gebildet.

4.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren für die letzten beiden Berichtszeiträume sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt:

Finanzielle Leistungsindikatoren 31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
Mio. Euro Mio. Euro
Umsatzerlöse 322,1 246,5
Ergebnis vor Steuern 6,4 4,9

Die Geschäftsentwicklung entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung und der Prognose im letzten Lagebericht.

5. RISIKOMANAGEMENT

Das Board of Directors der NEXT Group ("Gruppe") trägt die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement, das unterstützende interne Kontrollsystem und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit in der gesamten NEXT Group. Die Gruppe verfolgt eine Politik der kontinuierlichen Identifizierung und Überprüfung von Geschäftsrisiken. Dies umfasst die Überwachung der Hauptrisiken, die Identifizierung neuer Risiken und die Erwägung von Maßnahmen zur Risikominderung unter Berücksichtigung der Risikobereitschaft und der Auswirkungen, die diese Risiken auf die Erreichung der Geschäftsziele haben können.

Die Risiken und Unwägbarkeiten, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist, entwickeln sich im Laufe der Zeit. Die Geschäftsleitung und das Senior Management sind damit beauftragt, Kontrollen einzuführen und aufrechtzuerhalten, um sicherzustellen, dass die Risiken angemessen gehandhabt werden. Der Risikomanagementprozess zielt darauf ab, das Risiko des Nichterreichens von Geschäftszielen zu ermitteln, zu bewerten und zu mindern, bzw. es zu beseitigen. Daher kann er nur eine angemessene und keine absolute Sicherheit bieten.

6. RISIKOBERICHT

Die folgenden Risiken wurden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen aufgeführt.

Produktdesign- und -auswahl

Risiko

Unser Erfolg hängt davon ab, dass die NEXT Group Produkte entwirft und auswählt, die die Kunden zu angemessenen Preisen kaufen wollen und die von uns in ausreichender Anzahl vorgehalten werden. Würde dieses Risiko nicht wirksam gesteuert kann es kurzfristig zu Überbeständen kommen, die nicht verkauft werden können und unter Umständen mit Verlust veräußert werden müssen. Langfristig besteht das Risiko der Rufschädigung der Marke NEXT, wenn die Erwartungen unserer Kunden in Bezug auf Design, Qualität und Wert nicht erfüllt werden können.

Lagerhaltung und Vertrieb

Risiko

Unsere Lager- und Vertriebsaktivitäten sind für den Betrieb des Unternehmens von grundlegender Bedeutung. Zu den Risiken gehören Betriebsunterbrechungen aufgrund von Sachschäden, Zugangsbeschränkungen, Pannen, Kapazitäts- und Ressourcenmangel, Ausfall von IT-Systemen, ineffiziente und langsame Prozesse und Ausfälle von Dritten.

Die wachsende Auswahl an Produkten, die NEXT verkauft, war ein zentrales Anliegen bei der Entwicklung unserer Online-Plattform, aber die Zunahme der Einzelartikel hat unsere Lagerhaltung vor große Herausforderungen gestellt.

Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften

Risiko

Die Nichteinhaltung der Steuer- und Umsatzsteuergesetze in den verschiedenen Handelsländern würde das Unternehmen dem Risiko von Strafen und Verzugszinsen aussetzen.

Finanzinstrumente

Bedeutende, wenn auch nicht wesentliche Finanzinstrumente in der Bilanz des Unternehmens sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zur Steuerung des damit verbundenen Risikos werden keine Sicherungsinstrumente eingesetzt.

Fortbestand des Unternehmens

Die Geschäftsführung sieht keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Geschäftsführer haben die Geschäftstätigkeiten einschließlich der Hauptrisiken und -unsicherheiten der Gruppe geprüft. Aus diesen Gründen hat die Geschäftsführung weiterhin die Fortführung des Unternehmens als Grundlage für die Erstellung des Jahresabschlusses angenommen.

7. CHANCENBERICHT

Die Chancen des Unternehmens liegen in der Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Akzeptanz von NEXT auf dem deutschen und europäischen Markt und dem damit verbundenen Umsatz- und Marktanteilspotenzial. Das Unternehmen setzt weiterhin auf Nachhaltigkeit: NEXT hat die RE100-Initiative unterzeichnet und sich verpflichtet, bis 2030 zu 100 % erneuerbare Energien zu nutzen. Unsere Betriebe in Großbritannien und Irland werden seit April 2017 zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben, und wir arbeiten weiter daran, dieses Ziel in unseren direkten ausländischen Betrieben, einschließlich NEXT Germany GmbH, zu erreichen. Wir erwarten, dass sich diese Möglichkeiten positiv auf die finanzielle Leistung des Unternehmens auswirken werden.

8. PROGNOSE

Für 2024 erwartet das Management ein Umsatzwachstum zwischen 30 % und 40 % und für 2025 ein weiteres Wachstum zwischen 5 % und 10 %. Der Gewinn vor Steuern wird in jedem Jahr bei etwa 2 % des Umsatzes liegen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 3. Februar 2025

Jonathan Neil Blanchard

Richard Simon Vaughan Papp

Martin Christopher Hemsworth

Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506 554
Summe Anlagevermögen 506 554
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 22.085 16.773
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 38.251 13.837
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 77.186 10.173
3. sonstige Vermögensgegenstände 18.904 21.894
134.341 45.904
III. Guthaben bei Kreditinstituten 3.353 14.016
Summe Umlaufvermögen 159.778 76.693
160.285 77.247

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Gewinnvortrag 7.395 4.096
III. Jahresüberschuss 4.452 3.299
Summe Eigenkapital 11.872 7.420
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.269 1.300
2. sonstige Rückstellungen 6.753 5.388
10.023 6.688
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28 38
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 28 (TEUR 38)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 74 122
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 74 (TEUR 122)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 19.773 15.547
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 19.773 (TEUR 15.547)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 106.047 35.453
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 106.047 (TEUR 35.453)
5. sonstige Verbindlichkeiten 12.468 11.979
- davon aus Steuern 12.297 (TEUR 8.479)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 12.468 (TEUR 11.979)
138.390 63.139
160.285 77.247

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 322.066 246.543
2. sonstige betriebliche Erträge 1.176 16.262
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 142.620 123.992
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.818 21.407
171.438 145.399
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 98 0
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 18 0
116 0
5. Abschreibungen
a) auf Sachanlagen 183 167
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 145.060 112.223
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4 85
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.989 1.632
9. Ergebnis nach Steuern 4.452 3.299
10. Jahresüberschuss 4.452 3.299

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Next Germany GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: Next Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 232839

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die gruppeneinheitlichen Nutzungsdauern von 2 bis 15 Jahren vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Der Ansatz von Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennbetrag.

Das Eigenkapital wird zum Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bei kurzfristigen Positionen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktivseite und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und im Anhang angegeben.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Da die Umsatzerlöse im Konzernabschluss der Next plc. den Betrag von 750 Mio. EUR übersteigen, sind grundsätzlich die von der OECD veröffentlichten Musteregeln für die effektive Mindestbesteuerung von multinationalen Konzernen (sog. Pillar-II) zu beachten. Das deutsche Umsetzungsgesetz (Mindeststeuergesetz - MinStG) des Pillar-II-Konzepts wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am 28. Dezember 2023 in Kraft. Es gilt für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 30. Dezember 2023 beginnen.

Für die Next Germany GmbH gilt das MinStG ab dem Geschäftsjahr 2024. Wäre das MinStG bereits für das Geschäftsjahr 2023 anwendbar gewesen, hätte dies keine wesentlichen Auswirkungen auf den Steueraufwand der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 gehabt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- und Herstellungskosten 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.064 135 1.199
Summe Sachanlagen 1.064 135 1.199
Summe Anlagevermögen 1.064 135 1.199
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510 183 693
Summe Sachanlagen 510 183 693
Summe Anlagevermögen 510 183 693
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506 554
Summe Sachanlagen 506 554
Summe Anlagevermögen 506 554

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 18.904 (Vorjahr: TEUR 21.894) entfallen TEUR 12.362 auf Umsatzsteuerforderungen aus dem laufenden Jahr, TEUR 1.088 auf Forderungen aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer 2021, TEUR 1.200 auf hinterlegte Sicherheitsleistungen beim Zolldienstleister.

Von den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen (TEUR 77.186, Vorjahr TEUR 10.173) entfallen TEUR 12.694 (Vorjahr: TEUR 6.350) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 64.492 (Vorjahr: TEUR 3.823) auf Darlehensforderungen.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 3.269 (Vorjahr: TEUR 1.300) betreffen in Höhe von TEUR 1.624 (Vorjahr: TEUR 624) die Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag und in Höhe von TEUR 1.644 (Vorjahr: TEUR 676) die Rückstellungen für Gewerbesteuer für die Veranlagungsjahre 2022 und 2023.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.754 (Vorjahr: TEUR 5.388) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Retouren in Höhe von TEUR 4.857 (Vorjahr:TEUR 3.353) und Zollabgaben in Höhe von TEUR 1.551 (Vorjahr:TEUR 1.579).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 19.773 (Vorjahr: TEUR 15.547) beziehen sich hauptsächlich auf Verpflichtungen gegenüber Lieferanten für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 106.047 (Vorjahr: TEUR 35.453) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.468 (Vorjahr: TEUR 11.979) betreffen mit TEUR 12.241 (Vorjahr: TEUR 10.880) im Wesentlichen die Umsatzsteuer, die in anderen Ländern abgeführt werden muss.

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

Aufteilung nach Regionen 2023 TEUR 2022 TEUR
Deutschland 110.513 95.749
Restliches Europa 211.553 150.794
Summe 322.066 246.543
Aufteilung nach Vertriebswegen 2023 TEUR 2022 TEUR
Eigene Website 96.744 85.794
Drittanbieter Websites 221.542 157.377
Konzerninterne Dienstleistungen 3.780 3.372
Summe 322.066 246.543

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.176 (Vorjahr: TEUR 16.262) betreffen im Wesentlichen Erlöse für die Übernahme der Abwicklung und des Versands in Höhe von TEUR 733 (Vorjahr: TEUR 540) sowie Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 443 (Vorjahr: TEUR 2.412).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 145.060 (Vorjahr: TEUR 112.223) betreffen im Wesentlichen

Vertriebs- und Versandkosten in Höhe von TEUR 83.445 (Vorjahr: TEUR 76.769),

Weiterberechnete Betriebskosten von Next Retail Ltd. in Höhe von TEUR 24.561 (Vorjahr: TEUR 13.226),

Aufwendungen für Agenturpersonal in Höhe von TEUR 24.266 (Vorjahr: TEUR 23.867)

Lagerhaltungskosten in Höhe von TEUR 11.123 (Vorjahr: TEUR 10.109),

Werbekosten in Höhe von TEUR 2.388 (Vorjahr: TEUR 6.079),

Kommisionskosten in Höhe von TEUR 1.941 (Vorjahr: TEUR 2.084) und

Aufwendungen aus Fremdwährungsbewertungen in Höhe von TEUR 1.189 (Vorjahr: TEUR 1.850).

Verrechnungspreisanpassungen in Höhe von TEUR 17.501 (Vorjahr: Sonstigen betrieblicher Ertrag TEUR 13.304).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 8.705 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Verpflichtungen aus Leasingverträgen TEUR 8.705
davon werden in 2024 fällig TEUR 4.371
davon werden in 2025 - 2028 fällig TEUR 4.334

Die Serviceverträge betreffen das Warenlager. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurde im Unternehmen durchschnittlich ein Arbeitnehmer beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Richard Simon Vaughan Papp, Group Merchandise & Operations Director NEXT plc

Amanda James, Group Finance Director bis August 2024

Jonathan Neil Blanchard, Group Finance Director seit August 2024

Martin Christopher Hemsworth, Head of UK & International Home Deliver Next Warehousing and Distribution seit August 2024

Vergütungen der Geschäftsführer

Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer werden mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernzugehörigkeit

Die Next Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der NEXT plc, Sitz Leicester, UK einbezogen.

Die NEXT plc stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist online unter https://www.nextplc.co.uk/investors/reports-and-presentations erhältlich und wird beim Betreiber des Companies House, Cardiff, UK unter der Company Number 04412362 hinterlegt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer in Höhe von TEUR 145 setzt sich wie folgt zusammen:

Für die Abschlussprüfung TEUR 145

Für andere Bestätigungsleistungen TEUR 0

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, lagen nicht vor.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.452 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

München, den 3. Februar 2025

Jonathan Neil Blanchard

Richard Simon Vaughan Papp

Martin Christopher Hemsworth

Geschäftsführer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17. Februar 2025 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Next Germany GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Next Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Next Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschrif- ten entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Fer- ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Sys- teme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstim- mung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 3. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Boesenberg, Wirtschaftsprüfer

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