Wohnwelt Wortmann GmbHLiquidiert

Arnsberger Straße 59, 59759 Arnsberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 426
Eingetragen
9.12.1975
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnEinzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Gegenstand
Der Handel mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aller Art. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen erwerben, pachten, veräußern oder verpachten, sich an Unternehmen im Inund Ausland beteiligen sowie die Geschäftsführung, Vertretung und die Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin in anderen Gesellschaften übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Theodor Wortmann
seit 19.5.2009
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wohnwelt Wortmann GmbH

Arnsberg

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

 
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006
 

 
A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS
 
 
Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
 
Die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2006 gut entwickelt. Erstmals konnte wieder ein nennenswertes Wirtschaftswachstum in Deutschland erwirtschaftet werden. Das preisbereinigte Bruttoinlandprodukt lag 2006 in Deutschland bei 2,5% über dem Vorjahr.

 
Auch die Entwicklung des Möbelhandels und der Möbelindustrie war nach vier schwierigen Jahren wieder Positiv. Der Handel erzielte ein Umsatzplus von 4,9%, die Möbelindustrie konnte bedingt durch einen starken Export sogar um 7,2% wachsen (Quelle: Statistisches Bundesamt, VDM).

 
Nachdem die privaten Konsumausgaben in den Jahren 2003 bis 2005 nahezu unverändert waren, legte der private Konsum in 2006 um 0,6% zu. Weiterhin wurde die Inlandsnachfrage durch die zum Jahreswechsel 2006/2007 wirksam gewordene Mehrwertsteuererhöhung beflügelt.
Hierdurch wurden vor dem Jahreswechsel Auftragseingangswerte erzielt, die mit zweistelligen Prozentwerten über denen des Vorjahres lagen.
 
Geschäftsergebnis
 
Die Wohnwelt Wortmann GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 einen Jahresüberschuss von Euro 153.102,51.

 
Analyse und Erläuterungen von finanziellen Leistungsindikatoren

 
Die Eigenkapitalrentabilität lag aufgrund des geringen Eigenkapitals bei 44,4%.

 
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch den Jahresüberschuss um T€ 153 und beträgt nun 8,8 % der Bilanzsumme (2005: 4,9%).
 
Beschaffung /Materialwirtschaft
 
Durch die Beteiligung an Einkaufsverbänden wird ein möglichst preisgünstiger Wareneinkauf gewährleistet.

 
Investitionen
 
Bedingt durch die wirtschaftlich Lage wurde auf größere Neuinvestitionen verzichtet. Im Geschäftsjahr 2006 wurden lediglich T€ 22 in Anlagenzugänge investiert und überwiegend notwendige Erhaltungsaufwendungen vorgenommen.
 
Finanzierungsmaßnahmen

 
Aus dem erwirtschafteten Cash-flow konnten Darlehen in Höhe von T€ 148 getilgt sowie die geringen Investitionen finanziert werden. Der Finanzmittelbestand stieg um T€ 21 an.

 
Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
 
Sonstige berichtspflichtige Vorgänge von wesentlicher Bedeutung lagen im Geschäftsjahr nicht vor.
 

 
B. DARSTELLUNG DER LAGE
 

 
Ertragslage
 
Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2006 verbessert.

 
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Insgesamt hat sich die Nachfrage aufgrund der verbesserten Wirtschaftslage und insbesondere gegen Jahresende steigender privater Konsumausgaben (Mehrwertsteuererhöhung) positiv entwickelt.

 
Der Materialaufwand stieg proportional zu den Umsatzerlösen an. Die Handelsspanne konnte dabei geringfügig verbessert werden. Es ergibt sich gegenüber dem Vorjahr ein um T€ 324 verbesserter Rohertrag.

 
Die Personalkosten erhöhten sich insgesamt um T€ 73. Dieses war bedingt durch höhere umsatzabhängige Provisionen und zusätzlich benötigte Mitarbeiter in der Auslieferung. Kostenreduzierungen ergaben sich in diesem Bereich durch die geringere Urlaubs- und Gewährleistungsrückstellung .

 
Weitere Kostensteigerungen fanden insbesondere im Bereich der Werbekosten und Energiekosten statt. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage wurden die Werbeaufwendungen in den vergangenen Jahr stark zurückgefahren. Die Gesellschaft war durch die verbesserte Ertragssituation im Jahr 2006 wieder in der Lage, die Werbeaufwendungen zu erhöhen.

 
Die sonstigen Erträge steigerten sich durch höhere Mieteinnahmen .

Finanzlage

 
Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiter angespannt, wobei die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet war.

 
Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich bedingt durch den Jahresüberschuss am Geschäftsjahresende 2006 etwas erhöht.

 
Dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stand in gleichen Höhe die Abnahme der Vorräte gegenüber. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken gegenüber dem Vorjahreswert, dafür mussten die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten am Bilanzstichtag um T€ 99 erhöht werden.

 
Vermögenslage
 
Die Vermögenslage hat sich durch den Gewinn im Geschäftsjahr verbessert. Zum Jahresende wird insgesamt ein Eigenkapital von T€ 358,8 ausgewiesen.

 
Weiterhin steht die Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 675 als langfristiges Fremdkapital zur Verfügung. Zusammen mit dem Eigenkapital beträgt dieser Wert 27 % der Bilanzsumme.
 

 
C. HINWEISE AUF RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
 

 
Die Risiken der künftigen Entwicklung liegen nach wie vor in der konjunkturellen Lage. Nach einer Belebung der Nachfrage im Jahr 2006 bleibt abzuwarten, inwieweit der Anstieg des privaten Konsums, durch die Erhöhung der Mehrwertsteuererhöhung, gedämpft wird.

 
Zur Stärkung der Besucherfrequenzen wurden Verhandlungen mit einem Unternehmen aufgenommen, das Sonderposten vermarktet. Ab Mitte Mai 2007 wird die Vermietung von ca. 2000 - 2500 m² Ausstellungsfläche an diesen Händler erfolgen.

 
Durch die steigenden Besucherzahlen erhoffen wir uns einen weiteren Anstieg unserer Umsatzzahlen und somit eine nachhaltige Verbesserung der Ertragslage. Neben den erwünschten Synergieeffekten sinken durch die Vermietung der Verkaufsfläche auch die eigenen Miet- sowie Energieaufwendungen.

 
Weitere Maßnahmen zur Ausweitung der Verkaufsumsätze werden auch wie bisher konsequent vorgenommen.
 

 
D. SONSTIGE ANGABEN
 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

 
Der Mietvertrag mit dem Sonderpostenanbieter konnte im März 2007 abgeschlossen werden.

 
Voraussichtliche Entwicklung
 
In den ersten 3 Monaten des Jahres 2007 lag der Auslieferungsumsatz geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Der Verkaufsumsatz lag allerdings über dem Vorjahreswert. Die Steigerung des Verkaufsumsatzes ist auf einen Teilräumungsverkauf im Monat März zurückzuführen.

 
Durch die Schönwetterperiode im April 2007 kam es in diesem Monat jedoch wieder zu einem Umsatzrückgang.

 
Wir gehen davon aus, dass die Besserungen am Arbeitsmarkt sowie die positive Grundstimmung dazu beitragen wird, die Kaufzurückhaltung zu lösen und das Möbelgeschäft positiv beeinflussen wird.

 
Zusammen mit der prognostizierten steigenden Besucherfrequenz durch den Sonderpostenanbieter, der Mitte Mai 2007 eröffnet, erwarten wir, eine Verbesserung der Umsatzzahlen.

 
Unter dem Gesichtpunkt einer mittel- bzw. langfristigen Konjunkturbelebung und einer dauerhaften Kostenminimierung erwarten wir zukünftig wieder positive Ergebnisse.

 
Wir sind davon überzeugt, dass die getätigten Investitionen der Vergangenheit langfristig gesehen, zu den geplanten Umsatzsteigerungen führen werden.
 

 
Arnsberg, 14. Mai 2007

 

 
Wohnwelt Wortmann GmbH

 

 
Frank Wortmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen 426.149,21 549.282,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20,81 20,81
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 20,81 20,81
II. Sachanlagen 393.465,43 516.598,43
1. technische Anlagen und Maschinen 16.830,02 7.277,02
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.635,41 509.321,41
III. Finanzanlagen 32.662,97 32.662,97
1. Beteiligungen 20.962,97 20.962,97
2. sonstige Finanzanlagen 11.700,00 11.700,00
B. Umlaufvermögen 3.453.527,98 3.347.709,21
I. Vorräte 2.640.555,15 2.771.789,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 730.032,99 514.263,08
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 148.477,46 154.493,74
2. sonstige Vermögensgegenstände 581.555,53 359.769,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 82.939,84 61.656,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.027,51 2.205,79
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.893.704,70 3.899.197,21

Passiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital 344.467,12 191.364,61
I. gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Kapitalrücklage 1.200.000,00 1.200.000,00
III. Bilanzverlust 1.008.920,44 1.162.022,95
B. Rückstellungen 766.392,42 857.144,74
C. Verbindlichkeiten 2.759.830,64 2.850.687,86
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.256.253,24 1.304.653,86
II. sonstige Verbindlichkeiten 1.503.577,40 1.546.034,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 23.014,52 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.893.704,70 3.899.197,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR
1. Rohergebnis 4.477.633,80 4.064.818,91
2. Personalaufwand 2.227.852,62 2.154.580,23
a) Löhne und Gehälter 1.750.893,50 1.738.824,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 476.959,12 415.756,03
3. Abschreibungen 144.626,27 153.198,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 144.626,27 153.198,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.955.878,45 1.839.337,35
5. Erträge aus Beteiligungen 57.153,36 53.901,68
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.619,62 4.132,44
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 123.807,60 146.347,95
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 86.241,84 -170.611,30
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -70.426,48 -0,25
10. sonstige Steuern 3.565,81 4.362,04
11. Jahresüberschuss 153.102,51 -174.973,09

Ergebnisverwendung

1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR
11. Jahresüberschuss 153.102,51 -174.973,09
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.162.022,95 987.049,86
13. Bilanzverlust 1.008.920,44 1.162.022,95

Anhang

 
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR

 
VOM 01. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2006
 
DER

 
WOHNWELT WORTMANN GMBH , ARNSBERG

 

 

 
1. Allgemeines

 

 
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff, 264 ff HGB aufgestellt. Die Wohnwelt Wortmann GmbH, Arnsberg, erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

 
Wir haben gegenüber dem Vorjahr eine unveränderte Gliederung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

 
Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) wurden zur Ver- besserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Die Vermerke zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Nr. 1 und 2 HGB) sind ebenfalls im Anhang dargestellt.

 

 
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 
Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

 
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung vermindert.

 
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstbeträge vermindert. Die Anlagenzugänge des Berichtsjahres werden linear abgeschrieben.

 
Von der Möglichkeit der sofortigen Absetzung für geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG wurde im Geschäftsjahr in vollem Umfang Gebrauch gemacht.

 
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

 
Die Finanzanlagen sind unverändert zum Vorjahr zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

 
Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Hierbei wird von den Waren ein Bewertungsabschlag zur Berichtigung der erhaltenen Boni vorgenommen.

 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Forderungen wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

 
Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die aktivisch abgesetzt wird.

 
Die Rückstellungen für Pensionen werden in Höhe des Teilwerts gem. § 6a EStG ausgewiesen. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert liegen die "Richttafeln 2005" von Dr. Klaus Heubeck unter einem Rechnungszinsfuß von 6 % p.a. zu Grunde.

 
Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung zu tragen.

 
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

 
 
3. Erläuterungen zur Bilanz

 
Entwicklung des Anlagevermögens

 
Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres ist im beiliegenden Anlagegitter dargestellt.

 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

 
Von den übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 9.043,78 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

 
Eigenkapital

 
Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

  Euro
Gezeichnetes Kapital 153.387,56
Kapitalrücklage 1.200.000,00
Verlustvortrag 1.162.022,95
Jahresüberschuss 153.102,51
Eigenkapital 344.467,12


 
Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital lautet auf DM und beträgt DM 300.000,00.
 
Verbindlichkeiten
 
Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Von den Verbindlichkeiten haben Euro 216.394,39 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Euro 340.269,92, von den übrigen Verbindlichkeiten sind Euro 1.503.577,40 innerhalb eines Jahres fällig.

 
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 21.309,05 enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 261.734,44.

 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch Grundschuldeintragungen, Abtretung von Lebensversicherungen sowie die Sicherungsübereignung des Warenlagers abgesichert.

 

 
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
 
In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 77.495,99 enthalten.

 
5. sonstige Angaben

 
Zusammensetzung der Organe

 
Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft erfolgt durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer

 
Herrn Frank Wortmann

 
Er ist laut Anstellungsvertrag von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 
Der Wert der Rückstellung für laufende Pensionen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern beträgt zum Bilanzstichtag Euro 674.786,00. Ruhegehälter für ehemalige Geschäftsführer wurde im Geschäftsjahr in Höhe von Euro 84.669,96 gezahlt.

 
Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9a wird die Berichterstattung über die Organbezüge eingeschränkt.
 
Arbeitnehmerschaft

 
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2006 94 (2005: 88) Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmer entfielen auf folgende Gruppen:

 


 
2006 2005
Angestellte: 40 40
Arbeiter: 25 23
Aushilfen: 29 25

 
94 88


 

 
Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

 
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 6.945.444,85.
 
sonstige finanzielle Verpflichtungen

 
Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen für die Gesellschaft wesentliche Verpflichtungen in Höhe von Euro 753.855,52 jährlich.

 

 
Arnsberg, 14. Mai 2007

 

 
Wohnwelt Wortmann GmbH

 

 
Frank Wortmann

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2006 Zugänge Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2006 Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2006 Abschreibungen Geschäftsjahr
  Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen                
Immaterielle Vermögensgegenstände                
übrige immaterielle Vermögensgegenstände 89.138,99 0,00 0,00 0,00 89.118,18 0,00 20,81 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 89.138,99 0,00 0,00 0,00 89.118,18 0,00 20,81 0,00
Sachanlagen                
technische Anlagen und Maschinen 90.872,01 12.550,00 0,00 0,00 86.591,99 0,00 16.830,02 2.997,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.926.947,01 9.393,27 3.657,87 0,00 1.556.047,00 0,00 376.635,41 141.629,27
Summe Sachanlagen 2.017.819,02 21.943,27 3.657,87 0,00 1.642.638,99 0,00 393.465,43 144.626,27
Finanzanlagen                
Beteiligungen 20.962,97 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 20.962,97 0,00
übrige Finanzanlagen 11.700,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 11.700,00 0,00
Summe Finanzanlagen 32.662,97 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 32.662,97 0,00
Summe Anlagevermögen 2.139.620,98 21.943,27 3.657,87 0,00 1.731.757,17 0,00 426.149,21 144.626,27


 

 

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

 
BESTÄTIGUNGSVERMERK

 
Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wohnwelt Wortmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

 
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften -und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags- und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

 
Arnsberg, 14. Mai 2007

 

 

 
WMF Sozietät

 
Wilms Müller Frohwein

 
Wirtschaftsprüfer Steuerberater

 
gez. Manfred Frohwein
Wirtschaftsprüfer

 
gez. Wolfgang Wilms
vereidigter Buchprüfer

 

 

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