Wohnwelt
Wortmann GmbH
Arnsberg
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006
A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS
Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland
hat sich im Jahr 2006 gut entwickelt. Erstmals konnte
wieder ein nennenswertes Wirtschaftswachstum in Deutschland
erwirtschaftet werden. Das preisbereinigte
Bruttoinlandprodukt lag 2006 in Deutschland bei 2,5%
über dem Vorjahr.
Auch die Entwicklung des Möbelhandels und der
Möbelindustrie war nach vier schwierigen Jahren wieder
Positiv. Der Handel erzielte ein Umsatzplus von 4,9%, die
Möbelindustrie konnte bedingt durch einen starken
Export sogar um 7,2% wachsen (Quelle: Statistisches
Bundesamt, VDM).
Nachdem die privaten Konsumausgaben in den Jahren
2003 bis 2005 nahezu unverändert waren, legte der
private Konsum in 2006 um 0,6% zu. Weiterhin wurde die
Inlandsnachfrage durch die zum Jahreswechsel 2006/2007
wirksam gewordene Mehrwertsteuererhöhung
beflügelt.
Hierdurch wurden vor dem Jahreswechsel
Auftragseingangswerte erzielt, die mit zweistelligen
Prozentwerten über denen des Vorjahres lagen.
Geschäftsergebnis
Die Wohnwelt Wortmann GmbH erwirtschaftete im
Geschäftsjahr 2006 einen Jahresüberschuss von
Euro 153.102,51.
Analyse und Erläuterungen von finanziellen
Leistungsindikatoren
Die Eigenkapitalrentabilität lag aufgrund des
geringen Eigenkapitals bei 44,4%.
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch den
Jahresüberschuss um T€ 153 und beträgt nun
8,8 % der Bilanzsumme (2005: 4,9%).
Beschaffung /Materialwirtschaft
Durch die Beteiligung an Einkaufsverbänden wird
ein möglichst preisgünstiger Wareneinkauf
gewährleistet.
Investitionen
Bedingt durch die wirtschaftlich Lage wurde auf
größere Neuinvestitionen verzichtet. Im
Geschäftsjahr 2006 wurden lediglich T€ 22 in
Anlagenzugänge investiert und überwiegend
notwendige Erhaltungsaufwendungen vorgenommen.
Finanzierungsmaßnahmen
Aus dem erwirtschafteten Cash-flow konnten Darlehen
in Höhe von T€ 148 getilgt sowie die geringen
Investitionen finanziert werden. Der Finanzmittelbestand
stieg um T€ 21 an.
Sonstige wichtige Vorgänge des
Geschäftsjahres
Sonstige berichtspflichtige Vorgänge von
wesentlicher Bedeutung lagen im Geschäftsjahr nicht
vor.
B. DARSTELLUNG DER LAGE
Ertragslage
Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2006
verbessert.
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr
gestiegen. Insgesamt hat sich die Nachfrage aufgrund der
verbesserten Wirtschaftslage und insbesondere gegen
Jahresende steigender privater Konsumausgaben
(Mehrwertsteuererhöhung) positiv entwickelt.
Der Materialaufwand stieg proportional zu den
Umsatzerlösen an. Die Handelsspanne konnte dabei
geringfügig verbessert werden. Es ergibt sich
gegenüber dem Vorjahr ein um T€ 324 verbesserter
Rohertrag.
Die Personalkosten erhöhten sich insgesamt um
T€ 73. Dieses war bedingt durch höhere
umsatzabhängige Provisionen und zusätzlich
benötigte Mitarbeiter in der Auslieferung.
Kostenreduzierungen ergaben sich in diesem Bereich durch
die geringere Urlaubs- und
Gewährleistungsrückstellung .
Weitere Kostensteigerungen fanden insbesondere im
Bereich der Werbekosten und Energiekosten statt. Aufgrund
der wirtschaftlichen Lage wurden die Werbeaufwendungen in
den vergangenen Jahr stark zurückgefahren. Die
Gesellschaft war durch die verbesserte Ertragssituation im
Jahr 2006 wieder in der Lage, die Werbeaufwendungen zu
erhöhen.
Die sonstigen Erträge steigerten sich durch
höhere Mieteinnahmen .
Finanzlage
Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiter
angespannt, wobei die Zahlungsfähigkeit jederzeit
gewährleistet war.
Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich bedingt
durch den Jahresüberschuss am Geschäftsjahresende
2006 etwas erhöht.
Dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen stand in gleichen Höhe die Abnahme der
Vorräte gegenüber. Die Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sanken gegenüber dem
Vorjahreswert, dafür mussten die kurzfristigen
Kreditverbindlichkeiten am Bilanzstichtag um T€ 99
erhöht werden.
Vermögenslage
Die Vermögenslage hat sich durch den Gewinn im
Geschäftsjahr verbessert. Zum Jahresende wird
insgesamt ein Eigenkapital von T€ 358,8 ausgewiesen.
Weiterhin steht die Pensionsrückstellungen in
Höhe von insgesamt T€ 675 als langfristiges
Fremdkapital zur Verfügung. Zusammen mit dem
Eigenkapital beträgt dieser Wert 27 % der Bilanzsumme.
C. HINWEISE AUF RISIKEN DER KÜNFTIGEN
ENTWICKLUNG
Die Risiken der künftigen Entwicklung liegen
nach wie vor in der konjunkturellen Lage. Nach einer
Belebung der Nachfrage im Jahr 2006 bleibt abzuwarten,
inwieweit der Anstieg des privaten Konsums, durch die
Erhöhung der Mehrwertsteuererhöhung,
gedämpft wird.
Zur Stärkung der Besucherfrequenzen wurden
Verhandlungen mit einem Unternehmen aufgenommen, das
Sonderposten vermarktet. Ab Mitte Mai 2007 wird die
Vermietung von ca. 2000 - 2500 m²
Ausstellungsfläche an diesen Händler erfolgen.
Durch die steigenden Besucherzahlen erhoffen wir uns
einen weiteren Anstieg unserer Umsatzzahlen und somit eine
nachhaltige Verbesserung der Ertragslage. Neben den
erwünschten Synergieeffekten sinken durch die
Vermietung der Verkaufsfläche auch die eigenen Miet-
sowie Energieaufwendungen.
Weitere Maßnahmen zur Ausweitung der
Verkaufsumsätze werden auch wie bisher konsequent
vorgenommen.
D. SONSTIGE ANGABEN
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss
des Geschäftsjahres
Der Mietvertrag mit dem Sonderpostenanbieter konnte
im März 2007 abgeschlossen werden.
Voraussichtliche Entwicklung
In den ersten 3 Monaten des Jahres 2007 lag der
Auslieferungsumsatz geringfügig unter dem
Vorjahresniveau. Der Verkaufsumsatz lag allerdings
über dem Vorjahreswert. Die Steigerung des
Verkaufsumsatzes ist auf einen Teilräumungsverkauf im
Monat März zurückzuführen.
Durch die Schönwetterperiode im April 2007 kam
es in diesem Monat jedoch wieder zu einem
Umsatzrückgang.
Wir gehen davon aus, dass die Besserungen am
Arbeitsmarkt sowie die positive Grundstimmung dazu
beitragen wird, die Kaufzurückhaltung zu lösen
und das Möbelgeschäft positiv beeinflussen wird.
Zusammen mit der prognostizierten steigenden
Besucherfrequenz durch den Sonderpostenanbieter, der Mitte
Mai 2007 eröffnet, erwarten wir, eine Verbesserung der
Umsatzzahlen.
Unter dem Gesichtpunkt einer mittel- bzw.
langfristigen Konjunkturbelebung und einer dauerhaften
Kostenminimierung erwarten wir zukünftig wieder
positive Ergebnisse.
Wir sind davon überzeugt, dass die
getätigten Investitionen der Vergangenheit langfristig
gesehen, zu den geplanten Umsatzsteigerungen führen
werden.
Arnsberg, 14. Mai 2007
Wohnwelt Wortmann GmbH
Frank Wortmann
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
426.149,21 |
549.282,21 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
20,81 |
20,81 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
20,81 |
20,81 |
| II.
Sachanlagen |
393.465,43 |
516.598,43 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
16.830,02 |
7.277,02 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
376.635,41 |
509.321,41 |
| III.
Finanzanlagen |
32.662,97 |
32.662,97 |
| 1.
Beteiligungen |
20.962,97 |
20.962,97 |
| 2.
sonstige Finanzanlagen |
11.700,00 |
11.700,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
3.453.527,98 |
3.347.709,21 |
| I.
Vorräte |
2.640.555,15 |
2.771.789,85 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
730.032,99 |
514.263,08 |
| 1.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
148.477,46 |
154.493,74 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
581.555,53 |
359.769,34 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
82.939,84 |
61.656,28 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
14.027,51 |
2.205,79 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
3.893.704,70 |
3.899.197,21 |
Passiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Eigenkapital |
344.467,12 |
191.364,61 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
153.387,56 |
153.387,56 |
| II.
Kapitalrücklage |
1.200.000,00 |
1.200.000,00 |
| III.
Bilanzverlust |
1.008.920,44 |
1.162.022,95 |
| B.
Rückstellungen |
766.392,42 |
857.144,74 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.759.830,64 |
2.850.687,86 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.256.253,24 |
1.304.653,86 |
| II.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.503.577,40 |
1.546.034,00 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
23.014,52 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
3.893.704,70 |
3.899.197,21 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.477.633,80 |
4.064.818,91 |
| 2.
Personalaufwand |
2.227.852,62 |
2.154.580,23 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.750.893,50 |
1.738.824,20 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
476.959,12 |
415.756,03 |
| 3.
Abschreibungen |
144.626,27 |
153.198,80 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
144.626,27 |
153.198,80 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.955.878,45 |
1.839.337,35 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
57.153,36 |
53.901,68 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
3.619,62 |
4.132,44 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
123.807,60 |
146.347,95 |
| 8.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
86.241,84 |
-170.611,30 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-70.426,48 |
-0,25 |
| 10.
sonstige Steuern |
3.565,81 |
4.362,04 |
| 11.
Jahresüberschuss |
153.102,51 |
-174.973,09 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 11.
Jahresüberschuss |
153.102,51 |
-174.973,09 |
| 12.
Verlustvortrag aus dem Vorjahr |
1.162.022,95 |
987.049,86 |
| 13.
Bilanzverlust |
1.008.920,44 |
1.162.022,95 |
Anhang
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR
VOM 01. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER
2006
DER
WOHNWELT WORTMANN GMBH
,
ARNSBERG
1. Allgemeines
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß § 242 ff, 264 ff HGB aufgestellt. Die
Wohnwelt Wortmann GmbH, Arnsberg, erfüllt die Merkmale
einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.
Wir haben gegenüber dem Vorjahr eine
unveränderte Gliederung gewählt. Für die
Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte
Gesamtkostenverfahren beibehalten.
Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§
268 Abs. 4 HGB) wurden zur Ver- besserung der Klarheit und
Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Die
Vermerke zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Nr. 1
und 2 HGB) sind ebenfalls im Anhang dargestellt.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren
die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
maßgebend.
Erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände werden
zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer
Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung
vermindert.
Das
Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten
angesetzt und nach Maßgabe der voraussichtlichen
Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf
der Grundlage steuerlich anerkannter
Höchstbeträge vermindert. Die Anlagenzugänge
des Berichtsjahres werden linear abgeschrieben.
Von der Möglichkeit der sofortigen Absetzung
für geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von
§ 6 Abs. 2 EStG wurde im Geschäftsjahr in vollem
Umfang Gebrauch gemacht.
Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich
zeitanteilig.
Die
Finanzanlagen sind unverändert zum Vorjahr zu
Anschaffungskosten ausgewiesen.
Die
Vorräte werden grundsätzlich zu
Anschaffungskosten bewertet. Hierbei wird von den Waren ein
Bewertungsabschlag zur Berichtigung der erhaltenen Boni
vorgenommen.
Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände sind
grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen
risikobehafteten Forderungen wird durch die Bildung
angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird
eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die aktivisch
abgesetzt wird.
Die
Rückstellungen für Pensionen werden in
Höhe des Teilwerts gem. § 6a EStG ausgewiesen.
Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen
ermittelten Teilwert liegen die "Richttafeln 2005" von Dr.
Klaus Heubeck unter einem Rechnungszinsfuß von 6 %
p.a. zu Grunde.
Die
übrigen Rückstellungen werden in Höhe
des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um allen
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten
Rechnung zu tragen.
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
3. Erläuterungen zur Bilanz
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen
Posten des Anlagevermögens unter Angabe der
Abschreibung des Geschäftsjahres ist im beiliegenden
Anlagegitter dargestellt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Von den übrigen Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen haben Euro 9.043,78 eine
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Eigenkapital
Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
| |
Euro |
| Gezeichnetes
Kapital |
153.387,56 |
|
Kapitalrücklage |
1.200.000,00 |
| Verlustvortrag |
1.162.022,95 |
|
Jahresüberschuss |
153.102,51 |
| Eigenkapital |
344.467,12 |
Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital
lautet auf DM und beträgt DM 300.000,00.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit den
Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Von den
Verbindlichkeiten haben Euro 216.394,39 eine Restlaufzeit
von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten sind Euro 340.269,92, von
den übrigen Verbindlichkeiten sind Euro 1.503.577,40
innerhalb eines Jahres fällig.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro
21.309,05 enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe
von Euro 261.734,44.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
wurden durch Grundschuldeintragungen, Abtretung von
Lebensversicherungen sowie die Sicherungsübereignung
des Warenlagers abgesichert.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen
für Altersversorgung in Höhe von Euro 77.495,99
enthalten.
5. sonstige Angaben
Zusammensetzung der
Organe
Die Geschäftsführung und Vertretung der
Gesellschaft erfolgt durch den
alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer
Herrn Frank Wortmann
Er ist laut Anstellungsvertrag von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Der Wert der Rückstellung für laufende
Pensionen gegenüber ehemaligen
Geschäftsführern beträgt zum Bilanzstichtag
Euro 674.786,00. Ruhegehälter für ehemalige
Geschäftsführer wurde im Geschäftsjahr in
Höhe von Euro 84.669,96 gezahlt.
Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB i.V.m.
§ 285 Nr. 9a wird die Berichterstattung über die
Organbezüge eingeschränkt.
Arbeitnehmerschaft
Die Gesellschaft beschäftigte im
Jahresdurchschnitt 2006 94 (2005: 88) Arbeitnehmer. Die
Arbeitnehmer entfielen auf folgende Gruppen:
|
2006
|
2005
|
| Angestellte: |
40 |
40 |
| Arbeiter: |
25 |
23 |
| Aushilfen: |
29
|
25
|
|
94 |
88 |
Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB
Haftungsverhältnisse gemäß § 251
HGB bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro
6.945.444,85.
sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen
für die Gesellschaft wesentliche Verpflichtungen in
Höhe von Euro 753.855,52 jährlich.
Arnsberg, 14. Mai 2007
Wohnwelt Wortmann GmbH
Frank Wortmann
Anlagespiegel
|
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten 01.01.2006 |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchungen |
kumulierte
Abschreibungen 31.12.2006 |
Zuschreibungen
Geschäftsjahr |
Buchwert 31.12.2006 |
Abschreibungen
Geschäftsjahr |
|
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
|
|
| übrige immaterielle
Vermögensgegenstände |
89.138,99 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
89.118,18 |
0,00 |
20,81 |
0,00 |
| Summe immaterielle
Vermögensgegenstände |
89.138,99 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
89.118,18 |
0,00 |
20,81 |
0,00 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
|
|
| technische Anlagen und
Maschinen |
90.872,01 |
12.550,00 |
0,00 |
0,00 |
86.591,99 |
0,00 |
16.830,02 |
2.997,00 |
| andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.926.947,01 |
9.393,27 |
3.657,87 |
0,00 |
1.556.047,00 |
0,00 |
376.635,41 |
141.629,27 |
| Summe Sachanlagen |
2.017.819,02 |
21.943,27 |
3.657,87 |
0,00 |
1.642.638,99 |
0,00 |
393.465,43 |
144.626,27 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
|
|
| Beteiligungen |
20.962,97 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
20.962,97 |
0,00 |
| übrige
Finanzanlagen |
11.700,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
11.700,00 |
0,00 |
| Summe Finanzanlagen |
32.662,97 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
32.662,97 |
0,00 |
| Summe
Anlagevermögen |
2.139.620,98 |
21.943,27 |
3.657,87 |
0,00 |
1.731.757,17 |
0,00 |
426.149,21 |
144.626,27 |
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
BESTÄTIGUNGSVERMERK
Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Wohnwelt Wortmann GmbH für das Geschäftsjahr vom
01.01.2006 bis 31.12.2006 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des
Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der
gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist
es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie
Nachweise für die Angaben in Buchführung,
Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften -und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags-
und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Arnsberg, 14. Mai 2007
WMF Sozietät
Wilms Müller Frohwein
Wirtschaftsprüfer Steuerberater
gez. Manfred Frohwein
Wirtschaftsprüfer
gez. Wolfgang Wilms
vereidigter Buchprüfer
|