Becon Know How Pool GmbHLiquidiert

Haidgraben 1C, 85521 Ottobrunn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 118470
Eingetragen
17.11.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Durchführung von Beratungs- und Unterstützungsprojekten im IT-Bereich (Informationstechnologie-Bereich) in Form von Dienst-Werkverträgen mit Unterstützung freiberuflicher Subunternehmer

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Tanja Brunsch
seit 10.2.2004
Prokura
Hans Otto Brunsch
seit 15.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Becon Holding GmbH
85.33%
Becon Holding GmbH
14.67%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Becon Holding GmbH
Germany
85.33%
Becon Holding GmbH
Germany
14.67%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Becon Know How Pool GmbH

Ottobrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht vom 1.1. bis 31.12.2007

Wirtschaftliches Umfeld Konjunkturentwicklung 2007

Die internationale Konjunkturlage hat sich im Jahr 2007 ungeachtet der Turbulenzen an den Finanzmärkten und hohen Rohstoffpreise sowie trotz der Preisrückgänge im Immobiliensektor weiter positiv entwickelt. Diese Einschätzung vertreten sowohl der Internationale Währungsfonds (IWF) als auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihren Analysen Ende des Jahres 2007. Danach stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Angaben des IWF um 5,2%, nach 5,5% im Jahr 2006. In den Industrieländern rechnet die OECD mit einer Wachstumsrate von 2,7% im Jahr 2007, während in den Entwicklungs- und Schwellenländern nach Kalkulationen des IWF die wirtschaftlichen Aktivitäten um 8,1% zugenommen haben. Aber auch wenn der Wirtschaftstrend weiter aufwärts verlief, so führten die in den USA aufgeflammte Hypothekenkrise, zum Teil einschneidende Kurseinbrüche an den Aktienbörsen sowie der zeitweise kräftige Anstieg der Zinsen am Geldmarkt und der Renditen für weniger bonitätsstarke Kapitalanlagen doch zu einer merklichen Verlangsamung der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten in der zweiten Jahreshälfte 2007. Zudem litt die Weltwirtschaft unverändert unter den hohen Notierungen für wichtige Rohstoffe, und dies bei Energieträgern ebenso wie bei Metallen, Erzen und landwirtschaftlichen Produkten. Beispielsweise ging die Wachstumsrate in den Industrieländern für das vierte Quartal 2007 auf 2,6% pro Jahr zurück, verglichen mit 3,2% in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der IWF sieht die Weltwirtschaft seit der zweiten Jahreshälfte am Beginn einer unsicheren und möglicherweise bedenklichen Phase.

Geschäftstätigkeit

Becon Know How Pool GmbH (Becon) bietet ITK-Dienstleistungen und Lösungen für große und mittelständische Unternehmen mit dem Ziel, die Effektivität und Verfügbarkeit der dort eingesetzten Informationstechnologie zu steigern. Als Dienstleister in den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation unterstützen wir unsere Kunden dabei, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Das Dienstleistungsspektrum von Becon umfasst Dienstleistungen im Bereich ITK-Service, Personal-Service und Outsourcing. Mit dem Becon IT-Support wird den Kunden ein Rundumsorglos-Paket zur Verfügung gestellt. Branchenübergreifende Unterstützung durch einzelne Fachleute oder ganze Expertenteams werden u.a. in den Bereichen Hard- und Softwareentwickler, Netzwerkadministratoren und Softwaretester erbracht. Außerdem ist Becon ein langjähriger Partner bei der Auslagerung von Aufgaben und Strukturen, vorrangig im ITK-Bereich, unter Nutzung vielfältiger Synergieeffekte. Dabei steht der Abschluss langfristiger Wartungsverträge und Dienstleistungsveträge im Vordergrund.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2001 wurde die Becon Firmengruppe in eine klassische Holdingstruktur umgewandelt. Mit Wirkung ab 1. Januar 2001 besteht mit der Holdinggesellschaft Becon Holding GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Becon Know How Pool GmbH ist Organgesellschaft im Sinne des Körperschaft-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuergesetzes. Becon ist ein Unternehmen mit über 150 Mitarbeitern bzw. Subunternehmern und agiert flächendeckend im deutschsprachigen Raum.

IT-Markt

Ungeachtet der Unsicherheit der Konjunkturentwicklung hat die Nachfrage nach IT (ohne Telekommunikation) im Jahr 2007 sogar das Wachstumsniveau des Vorjahres übertroffen. Anhaltende Preisrückgänge bei Hardware führten zu deutlichen Umschichtungen der IT-Budgets zugunsten von Software und IT-Dienstleistungen. Zu dieser Einschätzung kommt das renommierte US-amerikanische Marktforschungsunternehmen IDC. So stiegen in der Berichtsperiode die IT-Umsätze weltweit um 6,9%, nach 6,3% im Jahr 2006. Besondere Dynamik im IT-Bereich stellte IDC dabei wieder im Bereich der Standardsoftware (Packaged Software) fest, der im Jahr 2007 ein Wachstum gegenüber der Vorperiode von 8,8% aufwies, nach 8,0% im Jahr 2006. Branchen- und anwendungsbezogene Softwarelösungen als Teil des Softwaremarkts zeigten sich mit einem Plus von 7,7% laut IDC unverändert stark (2006: 7,3%). Auch der Bereich Services bestätigt mit einem voraussichtlichen Wachstum von 6,2% (2006: 5,7%) seine robuste Verfassung.

Für Deutschland sieht IDC im Jahr 2007 einen Anstieg der IT-Ausgaben von insgesamt 3,8%. Auch der deutsche Branchenverband BITKOM stellte in der Berichtsperiode eine erfreuliche Geschäftsentwicklung im Bereich Informationstechnologie fest. So rechnen 75 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit steigenden Umsätzen. Besonders optimistisch zeigten sich dabei unverändert Softwareanbieter und IT-Dienstleister.

Ertragslage

Für Becon war das Jahr 2007 ein ereignisreiches Jahr, in dem viel erreicht wurde. Becon setzte 2007 ihren Erfolgskurs mit einer erneuten Steigerung der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses fort.

Die Umsatzerlöse 2007 konnten mit TEUR 9.909 das Vorjahresniveau um 1,4% übertreffen. Die Umsatzsteigerung von Becon im Jahr 2007 beruht auf einem neuen Geschäftsbereich eines Bestandskunden. Die Auftragslage zum Ende des Geschäftsjahres 2007 ist ausgezeichnet.

Der Rohertrag als Ergebnis von Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2007 von TEUR 6.657 auf TEUR 6.943. Die Erhöhung erreicht damit 4,3%. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Umsatzerlöse bei gleichzeitigem Rückgang der bezogenen Leistungen und der Personalaufwendungen zurückzuführen.

Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 362 verringert.

Die Vertriebskosten betrugen im Geschäftsjahr TEUR 11.

Die Miet- und Instandhaltungsaufwendungen für Geschäftsräume betrugen TEUR 40, während sie im Vorjahr noch bei TEUR 42 lagen.

Bei den allgemeinen Verwaltungskosten beträgt die Erhöhung TEUR 78. Die Erhöhung ist hauptsächlich auf die Erhöhung von Reisekosten zurückzuführen.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit TEUR 188 im abgelaufenen Geschäftsjahr weitgehend unverändert.

Das Finanzergebnis, das sich aus dem Zinsergebnis ergibt, betrug TEUR 11 und ergab sich überwiegend aus der Verzinsung von Festgeldanlagen.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich um TEUR 564 auf TEUR 1.856 (Vorjahr: TEUR 1.292). Dies ergibt sich hauptsächlich durch die Erhöhung des Rohertrags bei gleichzeitiger Minderung der Personalkosten.

Finanzlage

Becon hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 erneut die Zielsetzung verwirklicht, Wachstum im Wesentlichen aus Eigenfinanzierung zu gestalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Finanzierung von Anlagevermögen in Vorjahren sind zum Ende des Geschäftsjahres getilgt.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.275 auf TEUR 1.839 erhöht. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit ergibt sich mit TEUR 14. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit ist ein Mittelabfluss von TEUR 1.857 zu verzeichnen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beruht im Wesentlichen auf der Gewinnabführung von TEUR 1.856 an die Becon Holding GmbH. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit wird nahezu durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt. Aus der Entwicklung des Cashflows ergibt sich eine Minderung der flüssigen Mittel um TEUR 32.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erreichte mit TEUR 3.085 Vorjahresniveau und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 1,3%. Auf der Aktivseite erhöhten sich vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 158 (+ 6,0%), während sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 81 (- 37,7%) verminderten. Auf der Passivseite steht einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 85 (+ 17,0%) eine Minderung der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 91 (- 41,7%) gegenüber. Die Eigenkapitalquote lag mit 6,4% auf Vorjahresniveau. Die niedrige Eigenkapitalquote ergibt sich im Wesentlichen aufgrund des durchgeführten Gewinnabführungsvertrags mit der Becon Holding GmbH.

Wirtschaftliche Lage zum Jahresende

Becon weist für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2007 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von TEUR 1.856 aus. Nicht zuletzt aufgrund der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2007 präsentiert sich Becon zum Ende des Geschäftsjahres weiterhin in einer wirtschaftlich gesunden Verfassung. Hierzu tragen insbesondere das weitreichende und innovative Lösungsportfolio, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die starke Marktstellung, effiziente Unternehmensprozesse und die robuste Liquiditätssituation bei.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2007 sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2008 bestätigt die positiven Erwartungen.

Risikobericht

Die anhaltende Tendenz zur Ausgliederung von Geschäftsprozessen (Business Process Outsourcing, BPO) und der damit verbundene Markteintritt von Systemintegratoren, Beratungsfirmen, Telekommunikationsfirmen, Anbietern von Computerhardware und anderen IT-Dienstleistern kann zu einer Verstärkung des Wettbewerbs und damit zu möglichen Risiken für Becon führen. Gleichzeitig ergeben sich Chancen durch geänderte Rahmenbedingungen, die das Unternehmen zur kontinuierlichen Verbesserung seiner Wettbewerbssituation antizipiert. Zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung von Risiken sind wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über Risiken informiert, die die Geschäftsentwicklung maßgeblich beeinflussen können.

Die US-amerikanische Wirtschaft ist zur Finanzierung des rasch ansteigenden Leistungsbilanzdefizits in zunehmendem Maß auf den Kapitalzufluss von außen angewiesen, so dass sich hier inzwischen ein beträchtliches Risikopotenzial aufgebaut hat. Dies könnte, verursacht durch höhere Zinsen und eine drastische Abwertung des US-Dollars, zu einem deutlich niedrigeren Wachstum in den USA und in der Folge auch in anderen Regionen führen. Zusätzliche Risiken für eine schwächere Konjunkturentwicklung bestehen in den USA in einem übermäßigen Anstieg der Kapitalmarktzinsen sowie einem Wertverfall von Vermögenswerten (Aktien, Immobilien). Beides würde insbesondere den privaten Konsum erheblich dämpfen. In Westeuropa hat sich die Konjunktur im Jahr 2007 erfreulich günstig entwickelt. Eine weiterhin positive Entwicklung der Inlandsnachfrage wird wieder erwartet.

Ein weiteres entscheidendes Risikopotenzial der Konjunktur ist in den hohen Rohstoffpreisen zu sehen. Sollten die Preise anhaltend hoch bleiben oder sogar weiter ansteigen, wäre der angenommene weltwirtschaftliche Ausblick gefährdet. Die Kaufkraft der privaten Haushalte würde sinken und die Kosten der Unternehmen würden steigen; beides zusammen würde das Wachstum insbesondere in den Öl importierenden Ländern belasten. Bei einem abrupten und länger anhaltenden Anstieg des Ölpreises könnten einige Volkswirtschaften sogar in eine Rezession abgleiten.

Die Weltwirtschaft könnte schließlich durch eine nachhaltige Belastung der Konsumenten- und Investorenstimmung negativ beeinflusst werden.

Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Unsicherheiten könnten auch durch unvorhersehbare Ereignisse, wie z.B. Naturkatastrophen oder terroristische Anschläge, aufgetreten. Diese können sich wiederum negativ auf die lokale, regionale, aber auch auf die weltweite Wirtschaft auswirken und sowohl unsere Investitionsentscheidungen als auch die Investitionsbereitschaft unserer Kunden beeinträchtigen.

Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst und in einem nicht entwicklungsbeeinträchtigenden Umfang eingegangen, wenn dadurch der Unternehmenswert gesteigert werden kann und ihre möglichen Auswirkungen beherrschbar bleiben.

Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen.

In den betrieblichen Funktionsbereichen Vertrieb, Personal, Finanzierung und Investitionen werden keine wesentlichen Risiken gesehen, die sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraums der nächsten zwei Jahre auf Geschäftsverlauf und Lage von Becon wesentlich belastend auswirken werden.

Prognosebericht

Für 2008 erwarten wir, dass die Weltwirtschaft anfangs weiter wächst, wobei wir von einer regional unterschiedlichen Entwicklung ausgehen. In Deutschland planen wir mit einer weiterhin robusten wirtschaftlichen Expansion. Durch Fehlentwicklungen auf dem US-Hypothekenmarkt zeigen sich erste Anzeichen einer Belastung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die auch Auswirkungen auf den Dienstleistungsmarkt erwarten lassen.

Im Geschäftsjahr 2008 wollen wir in unseren Kernsegmenten weiter wachsen und gehen davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung auch im Jahr 2008 weiterhin auf einem Wachstumskurs bewegen wird. Becon geht bei Umsatz sowie Jahresüberschuss von einer Anknüpfung an die Steigerungswerte des Vorjahres aus. Die klare Spezialisierungsorientierung des Unternehmens sowie die starke Finanz- und Ertragskraft führen zu besten Zukunftschancen.

Forschung und Entwicklung

Die Abteilung Forschung und Entwicklung beschäftigt sich mit Testen und Entwickeln innovativer Produkte und Systeme. Auf diese Weise gewährleisten wir, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-How auf dem aktuellen Stand halten und dieses Wissen beim Kunden einbringen.

 

Ottobrunn, 18.12.2008

Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41,00 710,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.981,00 29.649,00
Summe Anlagevermögen 24.022,00 30.359,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.798.908,51 2.641.040,70
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 842,90 300,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 133.805,74 214.814,46
2.933.557,15 2.856.155,16
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 124.944,45 156.949,68
Summe Umlaufvermögen 3.058.501,60 3.013.104,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.000,06 2.804,22
3.084.523,66 3.046.268,06

PASSIVA

31.12.2007 31.12.2006
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 25.564,60 25.564,60
III. Gewinnvortrag 143.109,32 143.109,32
Summe Eigenkapital 198.673,92 198.673,92
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 177.585,90 186.907,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.391,76
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 584.264,43 498.892,68
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.997.674,56 1.943.810,96
4. Sonstige Verbindlichkeiten 126.324,85 216.591,24
- davon aus Steuern € 49.332,98 (i.Vj. € 63.496,93)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (i.Vj. € 81,00)
Summe Verbindlichkeiten 2.708.263,84 2.660.686,64
3.084.523,66 3.046.268,06

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2007

01.01. - 31.12.2007 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 9.909.290,59 9.767.758,63
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.408,99 9.235,69
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.396,66 190.420,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.961.715,38 2.920.314,38
2.966.112,04 3.110.735,33
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.963.744,30 4.248.986,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 802.693,91 879.883,96
- davon für Altersversorgung € 5.277,55 (i.Vj. € 8.052,07) 4.766.438,21 5.128.870,60
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.564,78 21.782,06
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 317.010,65 251.180,93
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.037,52 13.612,13
- davon aus verbundenen Unternehmen € 8.855,98 (i.Vj. € 9.210,78)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 313,75 4.473,41
- davon an verbundene Unternehmen € 137,43 (i.Vj. € 0,00)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.856.297,67 1.273.564,12
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11,97 -19.157,96
11. sonstige Steuern 293,00 380,90
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 1.855.992,70 1.292.341,18
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2007

I. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 der Becon Know How Pool GmbH, Ottobrunn, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt.

Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB.

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens liegt zwischen drei und neun Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung gemäß § 253 Abs. 2 HGB i.V.m. § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben.

2. Umlaufvermögen

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zulässig oder geboten ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird im Einzelfall durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4. Rückstellungen

Für erkennbare Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste werden Rückstellungen in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe angesetzt.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten kommen mit dem Rückzahlungsbetrag zum Ansatz.

II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Aktiva

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 ist in der Anlage dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:

Gesamt
31.12.2007
Restlaufzeit
von mehr als
einem Jahr
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.798.908,51 0,00
(Vj. 2.641.040,70) (Vj. 0,00)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
842,90 (0,00)
(Vj. 300,00) (Vj. 0,00)
- davon
Forderungen gegen Gesellschafter (842,90) (0,00)
(Vj. 300,00) (Vj. 0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 133.805,74 50.863,73
(Vj. 214.814,46) (Vj. 137.580,14)
- davon
Forderungen gegen Geschäftsführer (21.475,89) (0,00)
(Vj. 20.260,27) (Vj. 20.260,27)
2.933.557,15 50.863,73
(Vj. 2.856.155,16) (Vj. 137.580,14)

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin Becon Holding GmbH.

Die Forderungen gegenüber Geschäftsführer werden mit einem Zinssatz von 6% verzinst.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 2.000,06 (im Vorjahr: EUR 2.804,22) betrifft im Wesentlichen im Geschäftsjahr abgegrenzte Mieten, Gebühren und Kfz-Steuern.

Passiva

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen über EUR 48.245,90, für Personalkosten über EUR 105.650,00 und für Jahresabschlusskosten über EUR 18.290,00.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Gesamt
31.12.2007
Restlaufzeit
von mehr als
einem Jahr
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 0,00 0,00
(Vj. 1.391,76) (Vj. 0,00)
Verbindlichkeiten aus 584.264,43 0,00
Lieferungen und Leistungen (Vj. 498.892,68) (Vj. 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber 1.997.674,56 0,00
verbundenen Unternehmen (Vj. 1.943.810,96) (Vj. 0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 126.324,85 0,00
(Vj. 216.591,24) (Vj. 0,00)
2.708.263,84 0,00
(Vj. 2.660.686,64) (Vj. 0,00)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen am 31.12.2007 sowie zum Vorjahresstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Gesellschafter Becon Holding GmbH.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 5.277,55 (im Vorjahr: EUR 8.052,07).

2. Umsatzerlöse

Es wird § 286 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

3. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Geschäftsjahr 2006 periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 127.402,73 enthalten.

4. Der aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an die Becon Holding GmbH abzuführende Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2007 EUR 1.855.992,70 (im Vorjahr: EUR 1.292.341,18).

IV. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

1. Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2007 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Hans Otto Brunsch, Kaufmann

2. Gesamtbezüge der Geschäftführung

Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

3. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterzahl:

2007 2006
Arbeiter 67 61
Angestellte 63 83
130 144

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die für die Gesellschaft wesentlichen Verpflichtungen betreffen Leasing- und Mietverträge mit Laufzeiten zwischen einem Jahr und unbegrenzter Laufzeit.

Im Berichtsjahr betrugen die Leasingaufwendungen TEUR 4 und die Mietaufwendungen TEUR 40.

Die Verpflichtungen verteilen sich wie folgt:

2008 2009 2010 2011 2012
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Leasingverträge 37 80 72 47 4
Mietverträge 37 36 32 32 32
74 116 104 79 36

Von den Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen jährlich TEUR 32 gegenüber verbundenen Unternehmen.

 

Ottobrunn, 18.12.2008

Geschäftsführer

Anlage zum Anhang

Anlagenspiegel

Bilanzposten Anschaffungs- und Herstellungskosten
AB 01.01.2007 Zugänge Abgänge EB 31.12.2007
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.722,69 0,00 0,00 7.722,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.722,69 0,00 0,00 7.722,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.755,42 14.227,78 392,61 98.590,59
Summe Sachanlagen 84.755,42 14.227,78 392,61 98.590,59
Summe Anlagevermögen 92.478,11 14.227,78 392,61 106.313,28
Bilanzposten Abschreibungen
AB 01.01.2007 Zugänge Abgänge EB 31.12.2007
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.012,69 669,00 0,00 7.681,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.012,69 669,00 0,00 7.681,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.106,42 19.895,78 392,61 74.609,59
Summe Sachanlagen 55.106,42 19.895,78 392,61 74.609,59
Summe Anlagevermögen 62.119,11 20.564,78 392,61 82.291,28
Bilanzposten Buchwert
Zum 01.01.2007 Zum 31.12.2007
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 710,00 41,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 710,00 41,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.649,00 23.981,00
Summe Sachanlagen 29.649,00 23.981,00
Summe Anlagevermögen 30.359,00 24.022,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Becon Know How Pool GmbH, Ottobrunn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Friedrichshafen, den 13. Juli 2009

Friedrichshafener Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Erik Schlumberger, Wirtschaftsprüfer

Heinz Schlumberger, Wirtschaftsprüfer

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