Allgemeine und politische Erwachsenenbildung
Becon Know How Pool GmbHLiquidiert
Haidgraben 1C, 85521 Ottobrunn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dipl.-Ing. Norbert Möller seit 8.12.2008 | Prokura |
Tanja Brunsch seit 10.2.2004 | Prokura |
Hans Otto Brunsch seit 15.10.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Becon Holding GmbH | 85.33% |
Becon Holding GmbH | 14.67% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Becon Know How Pool GmbHOttobrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht vom 1.1. bis 31.12.2007Wirtschaftliches Umfeld Konjunkturentwicklung 2007Die internationale Konjunkturlage hat sich im Jahr 2007 ungeachtet der Turbulenzen an den Finanzmärkten und hohen Rohstoffpreise sowie trotz der Preisrückgänge im Immobiliensektor weiter positiv entwickelt. Diese Einschätzung vertreten sowohl der Internationale Währungsfonds (IWF) als auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihren Analysen Ende des Jahres 2007. Danach stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Angaben des IWF um 5,2%, nach 5,5% im Jahr 2006. In den Industrieländern rechnet die OECD mit einer Wachstumsrate von 2,7% im Jahr 2007, während in den Entwicklungs- und Schwellenländern nach Kalkulationen des IWF die wirtschaftlichen Aktivitäten um 8,1% zugenommen haben. Aber auch wenn der Wirtschaftstrend weiter aufwärts verlief, so führten die in den USA aufgeflammte Hypothekenkrise, zum Teil einschneidende Kurseinbrüche an den Aktienbörsen sowie der zeitweise kräftige Anstieg der Zinsen am Geldmarkt und der Renditen für weniger bonitätsstarke Kapitalanlagen doch zu einer merklichen Verlangsamung der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten in der zweiten Jahreshälfte 2007. Zudem litt die Weltwirtschaft unverändert unter den hohen Notierungen für wichtige Rohstoffe, und dies bei Energieträgern ebenso wie bei Metallen, Erzen und landwirtschaftlichen Produkten. Beispielsweise ging die Wachstumsrate in den Industrieländern für das vierte Quartal 2007 auf 2,6% pro Jahr zurück, verglichen mit 3,2% in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der IWF sieht die Weltwirtschaft seit der zweiten Jahreshälfte am Beginn einer unsicheren und möglicherweise bedenklichen Phase. GeschäftstätigkeitBecon Know How Pool GmbH (Becon) bietet ITK-Dienstleistungen und Lösungen für große und mittelständische Unternehmen mit dem Ziel, die Effektivität und Verfügbarkeit der dort eingesetzten Informationstechnologie zu steigern. Als Dienstleister in den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation unterstützen wir unsere Kunden dabei, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Das Dienstleistungsspektrum von Becon umfasst Dienstleistungen im Bereich ITK-Service, Personal-Service und Outsourcing. Mit dem Becon IT-Support wird den Kunden ein Rundumsorglos-Paket zur Verfügung gestellt. Branchenübergreifende Unterstützung durch einzelne Fachleute oder ganze Expertenteams werden u.a. in den Bereichen Hard- und Softwareentwickler, Netzwerkadministratoren und Softwaretester erbracht. Außerdem ist Becon ein langjähriger Partner bei der Auslagerung von Aufgaben und Strukturen, vorrangig im ITK-Bereich, unter Nutzung vielfältiger Synergieeffekte. Dabei steht der Abschluss langfristiger Wartungsverträge und Dienstleistungsveträge im Vordergrund. Rechtliche RahmenbedingungenIm Geschäftsjahr 2001 wurde die Becon Firmengruppe in eine klassische Holdingstruktur umgewandelt. Mit Wirkung ab 1. Januar 2001 besteht mit der Holdinggesellschaft Becon Holding GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Becon Know How Pool GmbH ist Organgesellschaft im Sinne des Körperschaft-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuergesetzes. Becon ist ein Unternehmen mit über 150 Mitarbeitern bzw. Subunternehmern und agiert flächendeckend im deutschsprachigen Raum. IT-MarktUngeachtet der Unsicherheit der Konjunkturentwicklung hat die Nachfrage nach IT (ohne Telekommunikation) im Jahr 2007 sogar das Wachstumsniveau des Vorjahres übertroffen. Anhaltende Preisrückgänge bei Hardware führten zu deutlichen Umschichtungen der IT-Budgets zugunsten von Software und IT-Dienstleistungen. Zu dieser Einschätzung kommt das renommierte US-amerikanische Marktforschungsunternehmen IDC. So stiegen in der Berichtsperiode die IT-Umsätze weltweit um 6,9%, nach 6,3% im Jahr 2006. Besondere Dynamik im IT-Bereich stellte IDC dabei wieder im Bereich der Standardsoftware (Packaged Software) fest, der im Jahr 2007 ein Wachstum gegenüber der Vorperiode von 8,8% aufwies, nach 8,0% im Jahr 2006. Branchen- und anwendungsbezogene Softwarelösungen als Teil des Softwaremarkts zeigten sich mit einem Plus von 7,7% laut IDC unverändert stark (2006: 7,3%). Auch der Bereich Services bestätigt mit einem voraussichtlichen Wachstum von 6,2% (2006: 5,7%) seine robuste Verfassung. Für Deutschland sieht IDC im Jahr 2007 einen Anstieg der IT-Ausgaben von insgesamt 3,8%. Auch der deutsche Branchenverband BITKOM stellte in der Berichtsperiode eine erfreuliche Geschäftsentwicklung im Bereich Informationstechnologie fest. So rechnen 75 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit steigenden Umsätzen. Besonders optimistisch zeigten sich dabei unverändert Softwareanbieter und IT-Dienstleister. ErtragslageFür Becon war das Jahr 2007 ein ereignisreiches Jahr, in dem viel erreicht wurde. Becon setzte 2007 ihren Erfolgskurs mit einer erneuten Steigerung der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses fort. Die Umsatzerlöse 2007 konnten mit TEUR 9.909 das Vorjahresniveau um 1,4% übertreffen. Die Umsatzsteigerung von Becon im Jahr 2007 beruht auf einem neuen Geschäftsbereich eines Bestandskunden. Die Auftragslage zum Ende des Geschäftsjahres 2007 ist ausgezeichnet. Der Rohertrag als Ergebnis von Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2007 von TEUR 6.657 auf TEUR 6.943. Die Erhöhung erreicht damit 4,3%. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Umsatzerlöse bei gleichzeitigem Rückgang der bezogenen Leistungen und der Personalaufwendungen zurückzuführen. Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 362 verringert. Die Vertriebskosten betrugen im Geschäftsjahr TEUR 11. Die Miet- und Instandhaltungsaufwendungen für Geschäftsräume betrugen TEUR 40, während sie im Vorjahr noch bei TEUR 42 lagen. Bei den allgemeinen Verwaltungskosten beträgt die Erhöhung TEUR 78. Die Erhöhung ist hauptsächlich auf die Erhöhung von Reisekosten zurückzuführen. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit TEUR 188 im abgelaufenen Geschäftsjahr weitgehend unverändert. Das Finanzergebnis, das sich aus dem Zinsergebnis ergibt, betrug TEUR 11 und ergab sich überwiegend aus der Verzinsung von Festgeldanlagen. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um TEUR 564 auf TEUR 1.856 (Vorjahr: TEUR 1.292). Dies ergibt sich hauptsächlich durch die Erhöhung des Rohertrags bei gleichzeitiger Minderung der Personalkosten. FinanzlageBecon hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 erneut die Zielsetzung verwirklicht, Wachstum im Wesentlichen aus Eigenfinanzierung zu gestalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Finanzierung von Anlagevermögen in Vorjahren sind zum Ende des Geschäftsjahres getilgt. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.275 auf TEUR 1.839 erhöht. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit ergibt sich mit TEUR 14. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit ist ein Mittelabfluss von TEUR 1.857 zu verzeichnen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beruht im Wesentlichen auf der Gewinnabführung von TEUR 1.856 an die Becon Holding GmbH. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit wird nahezu durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt. Aus der Entwicklung des Cashflows ergibt sich eine Minderung der flüssigen Mittel um TEUR 32. VermögenslageDie Bilanzsumme erreichte mit TEUR 3.085 Vorjahresniveau und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 1,3%. Auf der Aktivseite erhöhten sich vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 158 (+ 6,0%), während sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 81 (- 37,7%) verminderten. Auf der Passivseite steht einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 85 (+ 17,0%) eine Minderung der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 91 (- 41,7%) gegenüber. Die Eigenkapitalquote lag mit 6,4% auf Vorjahresniveau. Die niedrige Eigenkapitalquote ergibt sich im Wesentlichen aufgrund des durchgeführten Gewinnabführungsvertrags mit der Becon Holding GmbH. Wirtschaftliche Lage zum JahresendeBecon weist für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2007 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von TEUR 1.856 aus. Nicht zuletzt aufgrund der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2007 präsentiert sich Becon zum Ende des Geschäftsjahres weiterhin in einer wirtschaftlich gesunden Verfassung. Hierzu tragen insbesondere das weitreichende und innovative Lösungsportfolio, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die starke Marktstellung, effiziente Unternehmensprozesse und die robuste Liquiditätssituation bei. NachtragsberichtNach Ablauf des Geschäftsjahres 2007 sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2008 bestätigt die positiven Erwartungen. RisikoberichtDie anhaltende Tendenz zur Ausgliederung von Geschäftsprozessen (Business Process Outsourcing, BPO) und der damit verbundene Markteintritt von Systemintegratoren, Beratungsfirmen, Telekommunikationsfirmen, Anbietern von Computerhardware und anderen IT-Dienstleistern kann zu einer Verstärkung des Wettbewerbs und damit zu möglichen Risiken für Becon führen. Gleichzeitig ergeben sich Chancen durch geänderte Rahmenbedingungen, die das Unternehmen zur kontinuierlichen Verbesserung seiner Wettbewerbssituation antizipiert. Zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung von Risiken sind wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über Risiken informiert, die die Geschäftsentwicklung maßgeblich beeinflussen können. Die US-amerikanische Wirtschaft ist zur Finanzierung des rasch ansteigenden Leistungsbilanzdefizits in zunehmendem Maß auf den Kapitalzufluss von außen angewiesen, so dass sich hier inzwischen ein beträchtliches Risikopotenzial aufgebaut hat. Dies könnte, verursacht durch höhere Zinsen und eine drastische Abwertung des US-Dollars, zu einem deutlich niedrigeren Wachstum in den USA und in der Folge auch in anderen Regionen führen. Zusätzliche Risiken für eine schwächere Konjunkturentwicklung bestehen in den USA in einem übermäßigen Anstieg der Kapitalmarktzinsen sowie einem Wertverfall von Vermögenswerten (Aktien, Immobilien). Beides würde insbesondere den privaten Konsum erheblich dämpfen. In Westeuropa hat sich die Konjunktur im Jahr 2007 erfreulich günstig entwickelt. Eine weiterhin positive Entwicklung der Inlandsnachfrage wird wieder erwartet. Ein weiteres entscheidendes Risikopotenzial der Konjunktur ist in den hohen Rohstoffpreisen zu sehen. Sollten die Preise anhaltend hoch bleiben oder sogar weiter ansteigen, wäre der angenommene weltwirtschaftliche Ausblick gefährdet. Die Kaufkraft der privaten Haushalte würde sinken und die Kosten der Unternehmen würden steigen; beides zusammen würde das Wachstum insbesondere in den Öl importierenden Ländern belasten. Bei einem abrupten und länger anhaltenden Anstieg des Ölpreises könnten einige Volkswirtschaften sogar in eine Rezession abgleiten. Die Weltwirtschaft könnte schließlich durch eine nachhaltige Belastung der Konsumenten- und Investorenstimmung negativ beeinflusst werden. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Unsicherheiten könnten auch durch unvorhersehbare Ereignisse, wie z.B. Naturkatastrophen oder terroristische Anschläge, aufgetreten. Diese können sich wiederum negativ auf die lokale, regionale, aber auch auf die weltweite Wirtschaft auswirken und sowohl unsere Investitionsentscheidungen als auch die Investitionsbereitschaft unserer Kunden beeinträchtigen. Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst und in einem nicht entwicklungsbeeinträchtigenden Umfang eingegangen, wenn dadurch der Unternehmenswert gesteigert werden kann und ihre möglichen Auswirkungen beherrschbar bleiben. Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen. In den betrieblichen Funktionsbereichen Vertrieb, Personal, Finanzierung und Investitionen werden keine wesentlichen Risiken gesehen, die sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraums der nächsten zwei Jahre auf Geschäftsverlauf und Lage von Becon wesentlich belastend auswirken werden. PrognoseberichtFür 2008 erwarten wir, dass die Weltwirtschaft anfangs weiter wächst, wobei wir von einer regional unterschiedlichen Entwicklung ausgehen. In Deutschland planen wir mit einer weiterhin robusten wirtschaftlichen Expansion. Durch Fehlentwicklungen auf dem US-Hypothekenmarkt zeigen sich erste Anzeichen einer Belastung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die auch Auswirkungen auf den Dienstleistungsmarkt erwarten lassen. Im Geschäftsjahr 2008 wollen wir in unseren Kernsegmenten weiter wachsen und gehen davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung auch im Jahr 2008 weiterhin auf einem Wachstumskurs bewegen wird. Becon geht bei Umsatz sowie Jahresüberschuss von einer Anknüpfung an die Steigerungswerte des Vorjahres aus. Die klare Spezialisierungsorientierung des Unternehmens sowie die starke Finanz- und Ertragskraft führen zu besten Zukunftschancen. Forschung und EntwicklungDie Abteilung Forschung und Entwicklung beschäftigt sich mit Testen und Entwickeln innovativer Produkte und Systeme. Auf diese Weise gewährleisten wir, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-How auf dem aktuellen Stand halten und dieses Wissen beim Kunden einbringen.
Ottobrunn, 18.12.2008 Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2007
ANHANG für das Geschäftsjahr 2007I. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZENDer Jahresabschluss zum 31.12.2007 der Becon Know How Pool GmbH, Ottobrunn, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB. 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens liegt zwischen drei und neun Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung gemäß § 253 Abs. 2 HGB i.V.m. § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zulässig oder geboten ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird im Einzelfall durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 4. Rückstellungen Für erkennbare Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste werden Rückstellungen in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe angesetzt. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten kommen mit dem Rückzahlungsbetrag zum Ansatz. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAktiva 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 ist in der Anlage dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin Becon Holding GmbH. Die Forderungen gegenüber Geschäftsführer werden mit einem Zinssatz von 6% verzinst. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 2.000,06 (im Vorjahr: EUR 2.804,22) betrifft im Wesentlichen im Geschäftsjahr abgegrenzte Mieten, Gebühren und Kfz-Steuern. Passiva 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen über EUR 48.245,90, für Personalkosten über EUR 105.650,00 und für Jahresabschlusskosten über EUR 18.290,00. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen am 31.12.2007 sowie zum Vorjahresstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Gesellschafter Becon Holding GmbH. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 5.277,55 (im Vorjahr: EUR 8.052,07). 2. Umsatzerlöse Es wird § 286 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. 3. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Geschäftsjahr 2006 periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 127.402,73 enthalten. 4. Der aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an die Becon Holding GmbH abzuführende Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2007 EUR 1.855.992,70 (im Vorjahr: EUR 1.292.341,18). IV. SONSTIGE PFLICHTANGABEN1. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2007 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Hans Otto Brunsch, Kaufmann 2. Gesamtbezüge der Geschäftführung Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterzahl:
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die für die Gesellschaft wesentlichen Verpflichtungen betreffen Leasing- und Mietverträge mit Laufzeiten zwischen einem Jahr und unbegrenzter Laufzeit. Im Berichtsjahr betrugen die Leasingaufwendungen TEUR 4 und die Mietaufwendungen TEUR 40. Die Verpflichtungen verteilen sich wie folgt:
Von den Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen jährlich TEUR 32 gegenüber verbundenen Unternehmen.
Ottobrunn, 18.12.2008 Geschäftsführer Anlage zum AnhangAnlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Becon Know How Pool GmbH, Ottobrunn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Friedrichshafen, den 13. Juli 2009 Friedrichshafener
Treuhand GmbH
Dr. Erik Schlumberger, Wirtschaftsprüfer Heinz Schlumberger, Wirtschaftsprüfer |
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