ALDI International Services & Administration SE
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christina Renate Marpe seit 28.12.2023 | Prokura |
Alexandra Zimmermann seit 28.12.2023 | Prokura |
Stefan Didszilatis seit 28.12.2023 | Prokura |
Philipp Rainer Frenz seit 28.12.2023 | Prokura |
Raphael Ax seit 28.12.2023 | Prokura |
Sven Butzin seit 28.12.2023 | Prokura |
Wolfgang Frisch seit 16.1.2023 | Geschäftsführer |
Susanne Kühn-Sira seit 4.10.2021 | Prokura |
Daniel Koch seit 17.7.2017 | Geschäftsführer |
Charles René Wisst seit 17.7.2017 | Prokura |
Holger Wenck seit 21.4.2017 | Geschäftsführer |
Marc Henselewski seit 6.1.2017 | Prokura |
Jürgen Kroll seit 5.2.2004 | Geschäftsführer |
Norbert Podschlapp seit 5.2.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALDI AHEAD GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die ALDI AHEAD GmbH, Mülheim an der Ruhr (nachfolgend ALDI AHEAD), ist als Dienstleistungsgesellschaft für die Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD tätig. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Projektmanagement und sonstigen Dienstleistungen für diese Unternehmen. Die Geschäftstätigkeit umfasst im Geschäftsjahr primär die Betreuung eines gruppeninternen Softwareprojektes. Im Rahmen dieses Projektes hat die ALDI AHEAD zum einen die Koordination und das Projektmanagement übernommen, zum anderen die Definition des Anforderungsprofils an die Softwarekonfiguration im Hinblick auf operative und kaufmännische Prämissen. Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen auf der Basis von kostenabhängigen Vergütungen. Zur Erbringung ihrer Leistungen hat die ALDI AHEAD mit operativ erfahrenen Mitarbeiter:innen, die bislang für andere Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD tätig waren, zeitlich befristete Arbeitsverträge geschlossen. Durch diese Personalpolitik schafft die Gesellschaft eine wichtige Voraussetzung zur Abwicklung des zeitlich befristeten Projektmanagements. Die von der Gesellschaft genutzten Immobilien und Sachmittel sind im Wesentlichen von anderen Gesellschaften der Unternehmensgruppe angemietet. Die ALDI AHEAD GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der Brunner Handels-Gesellschaft m.b.H., Sattledt/Österreich. Die Aktivitäten der ALDI AHEAD werden vor allem vom Projektfortschritt des vorgenannten Softwareprojektes beeinflusst und sind nach Einschätzung der Geschäftsleitung bis Ende 2025 begrenzt. Geschäftsentwicklung und wesentliche finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und Jahresergebnis die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten Leistungsindikatoren darstellen. Ertragslage Die Nettoumsatzerlöse der Gesellschaft sind im abgelaufenen Geschäftsjahr entgegen den Erwartungen um € 4,9 Mio. auf € 101,9 Mio. gesunken. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass zuvor geplante Aktivitäten im Bereich der Definition von Anforderungen an Softwarekonfiguration für operative und kaufmännische Prozesse im Einkaufsbereich in deutlich geringerem Umfang durchgeführt wurden. Hieraus resultieren reduzierte Kosten für die Gesellschaft, die aufgrund der kostenbasierten Abrechnungsmethodik zu einer verringerten Umsatzentwicklung geführt haben. Die Umsatzerlöse resultieren im vollen Umfang aus dem Projektgeschäft und entfallen in Höhe von € 22,7 Mio. auf inländische bzw. in Höhe von € 79,2 Mio. auf ausländische Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD. Die kostenbasierte Abrechnungsmethodik und die im Zeitablauf in unterschiedlicher Höhe anfallenden Projektkosten haben innerhalb des abgelaufenen Geschäftsjahres zu dieser Umsatzentwicklung geführt. Die Entwicklung auf der Kostenseite wurde im Wesentlichen durch niedrigeren Materialaufwand (./. € 9,7 Mio.), höheren Personalaufwand (+ € 3,2 Mio.) sowie die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen gestiegenen Kosten für Rechts- und Beratungskosten (+ € 1,0 Mio.), Reisekosten (+ € 0,4 Mio.) sowie gesunkene Kosten für sonstige Kosten (./. € 0,8 Mio.) beeinflusst. Auch dieser Kostenverlauf steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem im Geschäftsjahr erzielten Projektfortschritt. Entgegen den Erwartungen verminderte sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr von € 2,0 Mio. auf € 1,4 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf die vertragliche Änderung der Abrechnungsmethodik im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Im Vorjahr basierte die kostenbasierte Abrechnungsmethodik auf der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung. Seit dem Berichtsjahr erfolgt die Cost-Plus-Abrechnungsmethodik auf der Basis der Gewinn- und Verlustrechnung im "IFRS Ledger" der Gesellschaft. Im "IFRS Ledger" sind die Aufwendungen im Zusammenhang mit den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Rückstellungen, die unter den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden, geringer als nach HGB. Folglich belastet die Gesellschaft insoweit ihre handelsrechtlichen Aufwendungen nicht vollständig an die leistungsempfangenden Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD weiter. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um € 2,2 Mio. auf € 24,1 Mio. gesunken. Ursächlich für diesen Rückgang sind die gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD (./. € 2,3 Mio.) bei gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen (+ € 0,1 Mio.) sowie verringerten flüssigen Mitteln (./. € 0,1 Mio.). Der Anteil der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme beträgt 95,6 % (Vorjahr: 96,1 %). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD sind im Vergleich zum Vorjahr um € 2,3 Mio. gesunken. Diese Entwicklung resultiert aus den kurzfristigen Forderungen im Cashpool (./. € 5,0 Mio.) sowie den sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD aus Lieferungen und Leistungen (./. € 3,8 Mio.). Gegenläufig (+ € 6,5 Mio.) hat sich die kurzfristige Veranlagung von liquiden Mitteln bei der ALDI SÜD Financial Services GmbH (bis 26. Januar 2023 Hofer Financial Services GmbH, Sattledt/Österreich), Salzburg/Österreich, entwickelt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um € 0,1 Mio. gestiegen. Der Betrag der flüssigen Mittel verminderte sich im Laufe des Geschäftsjahres um € 0,1 Mio. bzw. 100,0 % auf € 0. Die Passivseite ist im Wesentlichen durch die Rückstellungen in Höhe von € 9,9 Mio. (Vorjahr: € 15,1 Mio.) sowie die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 6,5 Mio. (Vorjahr: € 4,9 Mio.) geprägt. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 5,3 Mio. gesunken. Diese Entwicklung resultiert aus den Steuerrückstellungen (+ € 0,2 Mio.), sowie Personalrückstellungen (./. € 0,1 Mio.), Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten (./. € 4,7 Mio.) und sonstige Rückstellungen (./. € 0,6 Mio.). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten hingegen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 1,7 Mio. gestiegen. Diese Entwicklung resultiert aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ € 4,3 Mio.), sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD (./. € 2,6 Mio.). Im Berichtsjahr wurden erstmalig eingegangene Kostenrechnungen, deren Rechnungsprüfung zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch ausstehend ist, in Höhe von T€ 2.242 unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen (i. Vj. T€ 2.977). In den vorherigen Jahresabschlüssen erfolgte der Ausweis unter der Bilanzposition "Sonstige Rückstellungen". Der Anteil des Eigenkapitals beträgt 31,8 % (Vorjahr: 23,6 %) der Bilanzsumme. Auf die Rückstellungen und auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten entfällt ein Anteil von 68,2 % (Vorjahr: 76,4 %) der Bilanzsumme. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich unterjährig über monatliche Abschlagsrechnungen an die leistungsempfangenden Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das internationale Cash-Management der ALDI SÜD Kommanditgesellschaft (bis 1. Januar 2023 HOFER Kommanditgesellschaft, Sattledt/Österreich), Salzburg/Österreich, eingebunden und kann hierüber jederzeit kurzfristig refinanzieren. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben. Es bestanden keine Zins- und Liquiditätsrisiken. Die sonstigen finanzielle Leistungsverpflichtungen aus Leasingverträgen betragen T€ 562,4. Mit Ausnahme der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartungsgemäß entwickelt und ist damit aus der Sicht der Geschäftsleitung insgesamt günstig verlaufen. Personalpolitik Mit Blick auf die demografische Entwicklung schafft die Gesellschaft aus der Sicht der Geschäftsleitung durch ihre Personalpolitik eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftssicherung des Unternehmens. Zum Ausdruck kommt dies insbesondere durch Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter:innen. Zu diesem Zwecke kann die Gesellschaft auf die Angebote der ALDI SÜD-Akademie zurückgreifen. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht In der Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2024 werden Chancen und Risiken berücksichtigt, sofern mit deren Eintritt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Die nachfolgenden Ausführungen zeigen Entwicklungen, die sowohl zu einer positiven als auch negativen Abweichung der Jahresplanung führen können. Aufgrund der ausschließlichen Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen innerhalb der Unternehmensgruppe sind Risiken und Chancen vornehmlich durch die Geschäftsentwicklung der internationalen Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD bestimmt. Aus Sicht der Gesellschaft liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet. In der folgenden Betrachtung werden die Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für die ALDI AHEAD GmbH angegeben. Risiken, die die gesamte Unternehmensgruppe und somit auch die Gesellschaft beeinflussen, werden vor allem in dem veränderten Käuferverhalten (One-Stop-Shopping), der Möglichkeit Lieferservices in Anspruch zu nehmen sowie in dem unverändert harten Preiswettbewerb gesehen. Das Risiko wird hierbei als Mittel angesehen. Da die erbrachten Leistungen kostenbasiert mit einem Gewinnaufschlag abgerechnet werden, ergeben sich für die Gesellschaft unmittelbar nur begrenzte wirtschaftliche Chancen und Risiken. Neben den oben genannten Risiken besteht für die Gesellschaft die Chance, dass durch die fortschreitende Digitalisierung im Einzelhandelsbereich vermehrt zeitlich bis 2025 begrenztes Projektmanagement und sonstige projektbezogene Dienstleistungen im Hinblick auf operative und kaufmännische Anforderungen in IT-Projekten für Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD erbracht werden können. Für das Geschäftsjahr 2024 wird der aktuellen Planung folgend weiter mit zu 2023 leicht sinkenden Umsatzerlösen gerechnet. Dies ergibt sich aus der Fortsetzung der Aktivitäten der Gesellschaft im Bereich des Projektmanagements und der leichten Aufwandsreduktion in der Begleitung der Weiterentwicklung und Optimierung neuer IT-Lösungen sowie der flächendeckenden Inbetriebnahme in Deutschland, sowie den englischsprachigen ALDI SÜD Ländern (USA und Australien) aus operativer und kaufmännischer Perspektive, die zu sinkenden Kosten und dadurch folgend reduzierten Umsatzerlösen führen. Vor diesem Hintergrund erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 ein leicht sinkendes Jahresergebnis. Im Übrigen wird erwartet, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 im Wesentlichen unverändert bleibt.
Mülheim an der Ruhr, den 01. März 2024 Wolfgang Frisch Daniel Koch Holger Wenck Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2023 der ALDI AHEAD GmbH, mit Sitz in 45481 Mülheim an der Ruhr, Mintarder Str. 36-40, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 15099 entspricht den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften. Ergänzend sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von bis zu € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen € 250,01 und € 800,00, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zugegangen sind, werden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird gleichzeitig der Anlagenabgang unterstellt. Im Fall einer dauernden Wertminderung werden die betreffenden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag außerplanmäßig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf der einzelnen Posten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen, welche unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden, werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit Hilfe der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt und pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Bei den Berechnungen wurden ein prognostizierter Marktzinssatz von 1,82 % (31. Dezember 2023) für die Pensionsverpflichtungen und 1,74 % (31. Dezember 2023) für die restlichen vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, ein Gehalts- und Rententrend von 3,00 % für 2024 und nachfolgend 2,50 %, eine Fluktuation von 2,00 % für die gesetzlichen Vertreter sowie 10,0% für leitende Angestellte sowie die Richttafeln von Klaus Heubeck 2018 G zugrunde gelegt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst. Die sonstigen Verpflichtungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und monatlich veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Beachtung des Anschaffungskosten- bzw. Realisationsprinzips. Für Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden nach dem bilanzorientierten Konzept latente Steuern gebildet. Im Geschäftsjahr haben sich aus solchen Unterschieden ausschließlich aktive latente Steuern ergeben. Die Gesellschaft hat auf eine Bilanzierung dieser aktiven latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 5.166 (i. Vj. T€ 10.132) aus dem internationalen Cash-Management der Unternehmensgruppe ALDI SÜD über die ALDI SÜD Kommanditgesellschaft (bis 1. Januar 2023 HOFER Kommanditgesellschaft, Sattledt/Österreich), Salzburg/Österreich, in Höhe von T€ 11.500 (i. Vj. T€ 5.003) aus der kurzfristigen Veranlagung von liquiden Mitteln bei der ALDI SÜD Financial Services GmbH (bis 26. Januar 2023 Hofer Financial Services GmbH, Sattledt/Österreich), Salzburg/Österreich sowie in Höhe von T€ 3.977 (i. Vj. T€ 8.579) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie auch im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Bilanzposten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" wurde zur Verbesserung der Klarheit im Berichtsjahr in "Forderungen gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD" umbenannt. Forderungen gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD resultieren wie auch im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zu einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt € 5.489,00 (i. Vj. € 24.322). In Höhe dieses Betrages besteht eine Ausschüttungssperre. 3.4. Sonstige Rückstellungen Die größten Einzelrückstellungen betreffen arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen, die mehr als die Hälfte des Bilanzausweises ausmachen. Daneben enthalten die sonstigen Rückstellungen insbesondere ausstehende Kostenrechnungen überwiegend aus Rechts- und Beratungskosten. Die Verpflichtungen aus Lebenszeitkonten werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit ihrem Deckungsvermögen saldiert. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 59,9 der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt T€ 172,7 und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schuld beläuft sich auf T€ 172,3. In 2023 wurden T€ 0,00 Aufwendungen und T€ 0,00 Erträge verrechnet. Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem saldierungsfähigen Vermögen, das sich aus allen Einzahlungen, abzüglich aller Entnahmen und laufender Verwaltungskosten und einschließlich der Verzinsung des Guthabens und der Überschüsse zusammensetzt. 3.5. Verbindlichkeiten Der Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" wurde zur Verbesserung der Klarheit im Berichtsjahr in "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD" umbenannt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD resultieren wie auch im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zur Verbesserung der Klarheit wurden im Berichtsjahr erstmalig eingegangene Kostenrechnungen, deren Rechnungsprüfung zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch ausstehend ist, in Höhe von T€ 2.242 unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen (i. Vj. T€ 2.977). In den vorherigen Jahresabschlüssen erfolgte der Ausweis unter der Bilanzposition "Sonstige Rückstellungen". 3.6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Leasingverträge werden geschlossen, um Liquiditätsabflüsse zu verteilen. Risiken aus diesen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht. 4. Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Umsatzerlöse Die Umsätze werden in Höhe von € 101,9 Mio im Projektmanagement erzielt. Hiervon entfallen € 22,8 Mio. auf das Inland, € 14,6 Mio. auf das EU-Ausland, € 22,1 Mio. auf das übrige europäische Ausland, € 30,9 Mio. auf die USA und € 11,5 Mio. auf Australien. 4.2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 523,2 (davon Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 494,7 und Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 28,5) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 44,1 enthalten. 4.3. Erträge aus der Abzinsung und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen fielen in Höhe von T€ 246 an, Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen fielen in Höhe von T€ 39 an. 5. Sonstige Angaben 5.1. Mitarbeiter:innen In 2023 wurden durchschnittlich 221 Mitarbeiter:innen (davon 101 Angestellte und 120 leitende Angestellte) beschäftigt. 5.2. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft bestand im Berichtsjahr und im Zeitraum bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses aus den folgenden Personen: Wolfgang Frisch, operativer Geschäftsführer Daniel Koch, operativer Geschäftsführer Sean Adam Sacher, kaufmännischer Geschäftsführer (bis 29. Juni 2023) Holger Wenck, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Frisch, Herr Koch und Herr Sacher sind darüber hinaus bei weiteren Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD in geschäftsführender Position tätig. Herr Wenck ist bei weiteren Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD in nicht-geschäftsführender, jedoch in leitender Position tätig. 5.3. Vergütung der Geschäftsführung Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans gewährten Gesamtbezüge betragen T€ 450. 5.4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, für das abgelaufene Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von € 20.761,64 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 5.5. Darlehen an die Geschäftsführung Es wurden im laufenden Geschäftsjahr keine Darlehen an die Mitglieder der Geschäftsleitung gewährt. 5.6. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Gewinn des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. 5.7. Konzernabschluss Die Brunner Handels-Gesellschaft m.b.H., mit Sitz in Sattledt/Österreich, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf, zu dessen Konsolidierungskreis die ALDI AHEAD GmbH gehört. Dieser Konzernabschluss wird zum Firmenbuch Wels eingereicht und veröffentlicht. 6. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.
Mülheim an der Ruhr, den 01. März 2024 Wolfgang Frisch Daniel Koch Holger Wenck Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALDI AHEAD GmbH, Mülheim an der Ruhr Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALDI AHEAD GmbH, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALDI AHEAD GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 28. März 2024 KPMG
AG
Fischer, Wirtschaftsprüferin Hilger, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 14. Oktober 2024 festgestellt. |
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