Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 202284
Eingetragen
29.4.1983
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Entwicklung, der Vertrieb und die Installation von Systemen und Komponenten der Informationstechnik und der Telekommunikation.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sabine Bettina Frank
seit 14.2.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

55.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
30.00%
25.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Christa Kellner
Baden-Baden
228.800 €
44.00%
Gregor Kellner
Dresden
156.000 €
30.00%
Friedrich Kellner
Leonberg
130.000 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kellner Telecom GmbH

Korntal-Münchingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT zum 31.12.2023

Kellner Telecom GmbH, Korntal-Münchingen

A. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind im Informationstechnologie- und Telekommunikationsmarkt (ITK-Markt) als Infrastrukturaufbauunternehmen und Systemintegrator - und auch als Generalunter- und -übernehmer tätig.

Branchenkennzahlen aus dem ITK-Markt sind hinsichtlich unserer betrieblichen Tätigkeit weniger aussagekräftig, da diese keine Ingenieurs- und Bauleistungen abbilden. Die Branchenkennzahlen können jedoch - mit dem Manko der Ungenauigkeit - zur Einschätzung der wirtschaftlichen Lage und Perspektive herangezogen werden.

I. Unternehmen und Geschäftstätigkeit

Neben dem Hauptstandort in Korntal-Münchingen besteht eine unselbständige Niederlassung in Kesselsdorf. Weiter unterhält die Kellner Telecom GmbH Projektbüros in Köln, Frankfurt, München, Hamburg, Karlsruhe und Ellwangen.

Neben klassischen Infrastrukturaufbaumaßnahmen im Kabel- und Funkanlagenbereich realisieren wir die Neuimplementierung sowie den Komponentenaustausch aktiver Technik in den Bereichen der Netzwerk- und Übertragungstechnik. Zudem beschäftigen wir uns mit zukunftsweisenden Technologien wie zum Beispiel mobilen Kommunikationslösungen.

Unsere Geschäftsprozesse sind in unserem Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 beschrieben und zertifiziert und werden im Sinne der ständigen Verbesserung fortgeschrieben.

Weiterhin haben wir unseren systematischen Arbeitsschutz in einem Arbeitsschutzmanagementsystem dokumentiert und nach NLF/ILO-OSH 20027 zertifiziert. Ebenso wurde die Erfüllung der Anforderungen nach DIN ISO 45001:2018 bestätigt.

Absatzmärkte bestehen vorwiegend im Bundesgebiet.

Externe Einflussfaktoren für unsere Geschäftstätigkeit sind neben Angebot und Nachfrage insbesondere staatliche und EU-Bestrebungen, den Ausbau von ITK-Infrastrukturen mittels Förderungen zu forcieren. Diese Einflussfaktoren treffen uns nur mittelbar über unsere Kunden.

Maßgebliche Branchenkennzahlen für unsere betriebliche Tätigkeit sind bisher nicht existent, da diese von der Klassifikation der Wirtschaftszweige nicht separat erfasst sind. Wir unterteilen unsere Leistungserbringung weitestgehend in drei Bereiche:

1.

Kabelanlagen: Errichtung von Infrastrukturen für Telekommunikations-, Breitband- und Datennetze. Planung, Aufbau und Wartung von City-, Weitverkehrs- und Luftkabelnetzen sowie von FTTx-Netzwerken zu 71,34% (Vorjahr: 69,38%).

2.

Funkanlagen: Planung, Durchführung von Machbarkeitsstudien samt Dokumentation und Vorbereitung von Netz-Anträgen sowie Funkversorgungsplanung. Installation, Aufbau, Inbetriebnahme der Technik, wie zum Beispiel Antennentechnik und Repeatern zu 21,01% (Vorjahr: 21,94%).

3.

Netzwerk- und Übertragungstechnik: Weitverkehrstechnik, aktive Netzwerktechnik, passive Infrastruktur, Netzmanagement und Netzbetrieb, Installationsleistungen im TK-Umfeld zu 7,65% (Vorjahr: 8,67%).

II. Strategie / Veränderungen gegenüber dem Vorjahr

Wir beabsichtigen auch künftig in gesundem Maß in den bestehenden Geschäftsbereichen zu wachsen und unser "Know-how" weiter auszubauen. Zudem forcieren wir die Steigerung unserer Produkt- und Kundendiversifikation durch Ausbau unserer Servicedienstleistungen.

Unsere Verbesserungsbemühungen zur Optimierung der internen Prozesse werden wir weiterverfolgen. Ferner kreieren wir weiterhin innovative Lösungen und werden unser hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit beibehalten.

Wir fokussieren uns auf den nationalen Markt und auf eine synergetisch sinnvoll am Prozessablauf orientierte Produktpalette.

Eine Internationalisierung ist nicht angestrebt. Akquisitionsbasiertes Wachstum ist kurz- bis mittelfristig geplant.

B. Wirtschaftsbericht

I. Rahmenbedingungen der Geschäftstätigkeit

Marktberichten der Verbände (BREKO und VATM) nach haben sich die Kennzahlen unserer Kunden, die im VATM-Mitglied (ohne Telekom Deutschland) sind, im Jahr 2023 wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
Umsätze TK-Dienste 35,1 Mrd. € 34,8 Mrd. € +0,86 %
Davon Umsätze Mobilfunk 19,0 Mrd. € 18,8 Mrd. € +1,06 %
Investitionen 8,7 Mrd. € 8,4 Mrd. € +3,57 %
Mit FTTB/H versorgbare Haushalte/KMU 16,2 Mio. 13,0 Mio. +24,62 %
Anschlüsse aktiver Haushalte/KMU 4,2 Mio. 3,4 Mio. +23,53 %
Gesamtvolumen Festnetz-Datenverkehr 142,1 Mrd.GB 122,0 Mrd.GB +16,48 %
Gesamtvolumen Mobilfunk-Datenverkehr 8,3 Mrd.GB 6,8 Mrd.GB +22,06 %

Die Investitionen in Sachanlagen auf dem Telekommunikationsmarkt (inkl. Telekom Deutschland) waren gemäß den aktuell verfügbaren Daten im Jahr 2023 stabil hoch. Mit 13,6 Mrd. Euro übertrafen sie den Wert des Vorjahres um 0,5 Mrd. Euro. Diese Entwicklung wurde vor allem durch die Wettbewerber der Deutschen Telekom AG getrieben. Diese investierten 8,7 Mrd. Euro im Jahr 2023, verglichen mit 8,4 Mrd. Euro im Jahr zuvor.

Im Gegensatz zur BREKO-Marktstudie, dass bis zum Jahr 2025 mit einem Ausbau der Glasfaserquote von 35,6% (in 2023) auf 46,0% zu rechnen ist, zeigt sich die Investitionsbereitschaft der Marktteilnehmer aufgrund der Zinsentwicklung verhalten.

Die Entwicklung im Glasfaserausbau wird laut BREKO durch sehr kritische Risikofaktoren erheblich beeinflusst. Dies sind vor allem der Fachkräftemangel in Deutschland in allen Bereichen des Glasfaserausbaus, die schleppende Gigabitförderung des Bundes und der strategische Doppelausbau durch die Deutsche Telekom sowie der neue Gigabit Infrastructure Act der EU. Hinzu kommen kritische Risikofaktoren wie die Kostensteigerungen beim Ausbau, die langwierigen Genehmigungsprozesse und die hohe Inflation.

Kellner Telecom GmbH hat regional gesehen eine gefestigte Marktstellung.

II. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung im Bereich Kabelanlagen war geprägt durch die Ausführung von Rahmenverträgen bei Bestandskunden, sowie eine Fokussierung auf die Erhöhung der Produktivität. Der Schwerpunkt unserer Leistungserbringung ist die Realisierung von Turn-Key Projekten mit dem Portfolio Planung, Tiefbau, Montage und Dokumentation. Ein zentrales Thema ist die Digitalisierung und Professionalisierung unserer internen Prozesse, bei dem wir mehrere Projekte in 2023 umgesetzt haben.

Im Bereich Funkanlagen haben wir durch erfolgreiche Umsetzung der Rahmenverträge die Basis geschaffen, um die Grundauslastung der Ressourcen sicher zu stellen. Neben dem klassischen Roll-out Geschäft haben wir es geschafft unsere Kompetenz im Bereich Inhouse- und Bahntunnel-Versorgungen für die Mobilfunk-Netzbetreiber erfolgreich zu positionieren. Ein weiteres Geschäftsfeld sind Direktaufträge von Industriekunden für mobile Funklösungen.

Die zunehmende Digitalisierung in allen Branchen führt zu einem höheren Bedarf an intelligenten Netzkomponenten. Die Akquisitionserfolge (Rahmenverträge) im Bereich Netzwerk- und Übertragungstechnik der Vorjahre, haben wir erfolgreich bedienen können.

Besondere saisonale Einflüsse existieren nicht. Besondere Schadens- und Unglücksfälle sind nicht aufgetreten.

III. Lage: Darstellung / Analyse / Beurteilung

1. Ertragslage und Auftragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 konnten um 17,3% gesteigert werden. Die Gesamtleistung ist um 16,7% gestiegen. Der Materialaufwand ist um 20,3% gestiegen, so dass das Rohergebnis um 12,7% gesteigert werden konnte. Die Personalkosten sind um 9,9% gestiegen. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind um 14,4% gestiegen.

Der durchschnittliche Auftragsbestand hat - ausgehend vom Umsatz 2023 - eine Reichweite von ca. elf Monate.

2. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist- vorzugsweise unter Skontoinanspruchnahme vorfristig - zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das gemittelte Zahlungsziel liegt bei 30,2 Tagen.

Die Liquidität hat sich wie folgt entwickelt:

Bezeichnung 2023 2022
Periodenergebnis 6.698.328,08 5.715.805,00
Zu-/Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 956.643,12 783.395,20
Zu-/Abnahme der Rückstellungen 939.244,57 723.285,30
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -23.419,58 6.408,93
Zu-/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.869.816,02 -3.712.440,68
Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.499.593,90 721.168,42
+/- Ertragssteuern 680.273,59 904.384,65
Cashflow lfd. Geschäftstätigkeit 6.880.847,71 5.142.006,82
Einzahlungen aus Verk. v. Sachanlagen 26.875,63 12.168,07
- Auszahlungen für Invest. Sachanlagen -1.523.005,31 -833.489,31
- Auszahlungen für Invest. immat. Gegenstände -52.139,34 -52.023,86
- Auszahlungen für Invest. in das Finanzvermögen 0,00 0,00
- Auszahlung für Invest. in das Umlaufvermögen 0,00 0,00
Cashflow aus Investition -1.548.269,02 -873.345,10
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführung 0,00 8.708,12
- Auszahlung aus Gesellschafterdarlehen 2.000.000,00 -1.500.000,00
- Auszahlungen an Unternehmer -4.000.000,00 0,00
Cashflow Finanzierung -2.000.000,00 -1.491.291,88
Finanzmittel am Beginn der Periode 11.959.059,94 9.181.690,10
Zahlungswirksame Veränderungen 3.332.578,69 2.777.369,84
Finanzmittel am Ende der Periode 15.291.638,63 11.959.059,94

Neben der Liquidität bestehen bei mehreren Banken und Versicherungen Rahmenkredite, um die erforderliche Liquidität permanent sicher zu stellen.

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft zeigt sich weiterhin sehr stabil. Bei gestiegener Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote nun bei 59,8%. Das Eigenkapital stieg von 23.104 TEuro auf 25.803 TEuro.

Freie Mittel wurden überwiegend für Investitionen in Sachanlagen- und Umlaufvermögen verwendet. Unsere Investitionstätigkeiten sind nicht abgeschlossen. Für die Zukunft sind weitere im Rahmen unseres kontinuierlichen Wachstums entsprechende und notwendige Investitionen geplant. Investitionsschwerpunkt liegt hier insbesondere in der Beschaffung neuester Technik und Software.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,4% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Kennzahlenwerte für Verschuldungs-Kennzahlen 2023 2022
(in%)
Eigenkapitalquote 59,82 66,38
Gläubigerkapitalquote 19,08 13,45
Kurzfristige Bankverbindlichkeitenquote 0,00 0,00
Rendite-Kennzahlen (in %)
Eigenkapitalrendite 25,96 24,74
Gesamtkapitalrendite 22,05 23,20
Umsatzrentabilität I 8,55 8,51
Umsatzrentabilität II 12,14 12,22
Liquidität und Anlagendeckung (in %)
Liquidität 2. Grades 211,20 214,33
Quote der flüssigen Mittel 35,45 33,84
Anlagendeckung I 716,68 773,95

5. Gesamtaussage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Sie verbessert sich durch die seit Jahren zunehmende Investitionsbereitschaft der Bestandskunden.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut mit guten Zukunftsaussichten bezeichnet werden.

C. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft eine aktive Kundenbindung pflegen und neue Geschäftsfelder zusammen mit unseren Kunden erschließen.

Unsere Marktposition sowie unsere technische Kompetenz werden wir weiter verstärken. Dies wird von unseren Kunden und Partnern im Vergleich zum Wettbewerb entsprechend anerkannt und honoriert werden. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir trotz des nicht einfachen Umfeldes auch in den nächsten Jahren unsere Wertschöpfung stabilisieren können.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

Die Nachfrage an Breitbandversorgung gepaart mit fehlenden Ressourcen im Bereich Projektsteuerung führt bei unseren Kabelanlagen-Kunden zu Auftragsvergaben nach dem Turn-Key-Prinzip. Durch die bereits erfolgreiche Umsetzung solcher Turn-Key-Projekte, legen wir auf diese Form der Auftragsvergabe ein besonderes Augenmerk. Eine genauere Betrachtung bedarf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden bzgl. der schwankenden Zinsentwicklung.

Im Bereich NT/ÜT ist es unser Ziel weitere Kunden im Markt der Systemintegration zu gewinnen und die Installationsdienstleistungen weiter auszubauen. In 2024 stehen wir vor der Herausforderung auslaufende Rahmenverträge im Wettbewerb erfolgreich neu zu gewinnen.

Im Bereich Funkanlagen zeichnet sich im Markt eine Fokussierung auf die Auslagerung der gesamten Prozesskette beim 5G-Rollout ab. Diese komplexe Anforderung unserer Kunden werden wir verstärkt in unsere Auftragsabwicklung integrieren. Die Investitionsentscheidung für ein eigenes privates 5G-Netz (Kellner-Campus-Netz) hat sich als erfolgreich erwiesen. Wir konnten erste Akquisitionserfolge verzeichnen und erwarten hier eine positive Entwicklung des Geschäftsfeldes.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2024 eine Stabilisierung des Umsatzvolumens, sowie eine entsprechende Entwicklung des Jahresergebnisses.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten, solide Partnerschaften, durch ständige Beobachtung der Marktentwicklung und unsere eigene Lagerwirtschaft mit entsprechender Anpassung unserer Mindestlagerbestände.

D. Chancen- und Risikobericht

Die Kellner Telecom GmbH agiert in einem bestimmten Kontext. Diesen Kontext zu analysieren und die daraus resultierenden Anforderungen an die Organisation zu erkennen sowie auf diese zu antworten, stellt einen zentralen Ausgangspunkt für die strategische Ausrichtung des Unternehmens und dessen Managementsystem dar. Das Unternehmen ermittelt interne und externe relevante Faktoren, die einen Einfluss auf die Fähigkeit/das Potential zur Erreichung von Unternehmenszielen im Managementsystem haben.

Sich daraus ggf. ergebende Risiken aber auch Chancen werden im Rahmen der monatlich stattfindenden Abteilungsleitermeetings ermittelt und in der Chance- und Risikobewertung festgehalten.

1. Markt- und Technologieentwicklungen

Durch unsere Ausrichtung als Infrastrukturdienstleister im gesamten Spektrum der Telekommunikation, sehen wir für die Kellner Telecom eine gute Marktperspektive. Diese positive Marktentwicklung führt auch dazu, dass Unternehmen aus dem europäischen Ausland in den deutschen Markt eintreten. Die daraus resultierende Wettbewerbssituation wird in Zukunft den Markt beeinflussen.

Aufträge unserer Kunden werden verstärkt international ausgeschrieben und erste Markteintritte von europäischen Anbietern sind erfolgt. Diese erhöhte Konkurrenzsituation gepaart mit der stagnierenden Investitionsbereitschaft können Auswirkungen auf die Marktentwicklung haben.

2. Mitarbeiter und Arbeitsmarkt

Von den weiterhin bestehenden Personalengpässen sind vor allem kleine und mittlere Betriebe betroffen. Auch bei der Kellner Telecom entstehen immer wieder Engpässe bei der Gewinnung von Fachkräften. Diesem Risiko treten wir durch Mitarbeiterentwicklungs- und -bindungsprogrammen, aktives und professionelles Mitarbeiter-Recruiting sowie die Entwicklung von neuen Arbeitsmodellen entgegen.

Neben der Gewinnung neuer ist auch die Bindung bestehenden Mitarbeiter ein wichtiges Instrument, um den Fachkräftemangel entgegenzusteuern. Hierbei spielt eine hohe Arbeitsqualität eine zunehmend wichtigere Rolle.

3. Partner und Lieferanten

Die Qualifizierung unserer Subunternehmen rückt immer mehr in den Fokus und bedarf einer stärkeren Betreuung und Unterstützung. Durch ein professionelles und strukturiertes, zentrales Partnermanagement wollen wir dieser Herausforderung gerecht werden. Hierfür haben wir bereits Ressourcen und Prozesse geschaffen und werden diese weiterentwickeln.

4. Weltpolitische Situation

Durch die weltpolitische Situation entstehen unkalkulierbare Lieferengpässe und steigende Energiekosten. Ein wirtschaftlicher Einfluss auf unser Geschäftsergebnis kann nicht ausgeschlossen werden.

Ein spezifisches Risiko unserer Geschäftstätigkeit ist das der Baubranche immanente Vorleistungsrisiko gepaart mit dem zeitlich versetzten Gefahrenübergang bei Abnahme. Diese Risiken sind jedoch steuer- und kalkulierbar. Neben der zusätzlichen Möglichkeit von Bauleistungsversicherungen besteht die effizientere Möglichkeit, Teilabnahmen und Leistungsfeststellungen herbeizuführen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass bestandsgefährdende Risiken nicht bestehen und auch nicht ersichtlich sind.

 

Korntal-Münchingen, 10. September 2024

Kellner Telecom GmbH

Gregor Kellner, Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Kellner Telecom GmbH, Korntal-Münchingen

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.258,00 63.292,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 824.763,00 860.731,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.704.598,80 2.023.807,85
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.697,45 37.440,97
3.541.059,25 2.921.979,82
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 1,00
Summe Anlagevermögen 3.600.318,25 2.985.272,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.325.141,72 1.444.622,51
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.873.091,31 6.665.006,73
10.198.233,03 8.109.629,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.242.606,65 9.096.397,68
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.257.812,50 1.754.375,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.366.602,06 1.211.070,27
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 1.158.625,00 (Euro 1.006.695,42)
13.867.021,21 12.061.842,95
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 1,00 1,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.291.638,63 11.959.059,94
Summe Umlaufvermögen 39.356.893,87 32.130.533,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 179.942,89 222.324,80
43.137.155,01 35.338.130,75

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 520.000,00
II. Kapitalrücklage 31.249,00 31.249,00
III. Gewinnvortrag 18.553.123,96 16.837.318,96
IV. Jahresüberschuss 6.698.328,08 5.715.805,00
Summe Eigenkapital 25.802.701,04 23.104.372,96
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.039.222,00 1.083.997,00
2. Steuerrückstellungen 1.997.383,24 1.317.109,65
3. sonstige Rückstellungen 5.987.259,96 5.003.240,39
9.023.865,20 7.404.347,04
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 34.196,43 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 34.196,43 (Euro 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.916.584,74 1.785.351,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.916.584,74 (Euro 1.785.351,04)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.000.000,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.000.000,00 (Euro 0,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten 4.278.225,60 2.968.195,71
- davon aus Steuern Euro 2.379.379,84 (Euro 1.493.953,53)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.662.493,35 (Euro 1.718.337,29)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 1.615.732,25 (Euro 1.249.858,42)
8.229.006,77 4.753.546,75
D. Rechnungsabgrenzungsposten 81.582,00 75.864,00
43.137.155,01 35.338.130,75

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Kellner Telecom GmbH, Korntal-Münchingen

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro % Euro
1. Umsatzerlöse 75.266.090,34 100,00 64.176.667,76
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.208.084,58 2,93 2.146.733,11
3. sonstige betriebliche Erträge 894.524,74 1,19 805.133,73
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.879.442,30 13.603.084,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.902.734,72 21.946.725,58
42.782.177,02 56,84 35.549.810,55
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.968.000,79 13.646.642,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.910.414,57 2.623.550,33
- davon für Altersversorgung Euro 151.008,58 (Euro 156.302,96)
17.878.415,36 23,75 16.270.192,53
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 956.643,17 1,27 783.395,20
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.238.020,17 9,62 6.325.354,69
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 150.683,12 0,20 35.700,90
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00 4,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.994,01 0,04 29.841,00
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 19.295,00 (Euro 20.841,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.895.552,97 3,85 2.445.861,21
12. Ergebnis nach Steuern 6.739.580,08 8,95 5.759.776,32
13. sonstige Steuern 41.252,00 0,05 43.971,32
14. Jahresüberschuss 6.698.328,08 8,90 5.715.805,00

ANHANG zum 31.12.2023

Kellner Telecom GmbH, 70825 Korntal-Münchingen

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Kellner Telecom GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Über diese Vorschriften hinaus waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kellner Telecom GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Korntal-Münchingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 202284

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter von mehr als Euro 250, aber nicht mehr als Euro 800,00, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG aktiviert und im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen und Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, wobei für Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die Handelsware wird mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Der Bewertung der unfertigen Arbeiten wurden die Anschaffungskosten des Materials sowie die Stundensätze der Montagearbeiten entsprechend Arbeitsfortschritt zugrunde gelegt. Die Stundensätze enthalten angemessene Anteile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.039.222,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Kellner Telecom GmbH, 70825 Korntal-Münchingen

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 618.159,61 52.139,34 2.752,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 618.159,61 52.139,34 2.752,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.135.672,43 44.199,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.006.587,64 1.465.894,84 484.735,48
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.440,97 12.910,50
Summe Sachanlagen 7.179.701,04 1.523.005,31 484.735,48
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00
Summe Finanzanlagen 1,00
Summe Anlagevermögen 7.797.861,65 1.575.144,65 487.487,64
Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023 kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 667.546,79 554.867,61 56.169,34 2.748,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 667.546,79 554.867,61 56.169,34 2.748,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.179.872,40 274.941,43 80.167,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.654,02 7.026.401,02 3.982.779,79 820.305,86 481.283,43
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.654,02- 11.697,45 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 8.217.970,87 4.257.721,22 900.473,83 481.283,43
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 8.885.518,66 4.812.588,83 956.643,17 484.031,59
Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023 Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 608.288,79 59.258,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 608.288,79 59.258,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.109,40 824.763,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.321.802,22 2.704.598,80
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 11.697,45
Summe Sachanlagen 4.676.911,62 3.541.059,25
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 1,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1,00
Summe Anlagevermögen 5.285.200,41 3.600.318,25

Forderungsspiegel zum 31. Dezember 2023

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr
Euro Euro
aus Lieferungen und Leistungen 11.242.606,65 0,00
gegen Gesellschafter 1.257.812,50 1.257.812,50
sonstige Vermögensgegenstände 1.366.602,06 1.158.625,00
Summe 13.867.021,21 2.416.437,50

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0,0) enthalten.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt EUR 520.000,00. Es ist in voller Höhe einbezahlt.

Rückstellungen

Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022 Veränderung
Euro Euro in Euro
Pensionen 1.039.222,00 1.083.997,00 -44.775,00
Steuern 1.997.383,24 1.317.109,65 680.273,59
Personalkosten 3.200.350,08 2.494.559,98 705.790,10
ausstehende Rechnungen 1.617.486,60 1.463.428,39 154.058,21
Gewährleistung 1.072.623,28 965.352,02 107.271,26
Kosten Jahresabschluss und Prüfung 62.700,00 48.700,00 14.000,00
Sonstige 34.100,00 31.200,00 2.900,00
Summe 9.023.865,20 7.404.347,04 1.619.518,16

Pensionsrückstellung

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Durchschnittlicher Marktzinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00%
zugrunde gelegte Sterbetafel Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck
"Richttafeln 2018 G"

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 7.797,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Verbindlichkeiten

Gesamt davon unter 1 Jahr davon 1 - 5 Jahre davon über 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungem 34.196,43 34.196,43 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.916.584,74 1.916.584,74 0,00 0,00
Vorjahr 1.785.351,04 1.785.351,04 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.000.000,00 2.000.000,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 4.278.225,60 2.662.493,35 1.615.732,25 0,00
Vorjahr 2.968.195,71 1.718.337,29 1.249.858,42 0,00
( davon aus Steuern ) 2.379.379,84 2.379.379,84 0,00 0,00
( davon aus ZWK MA ) 5.466,25 5.466,25 0,00 0,00
Summe 8.229.006,77 6.613.274,52 1.615.732,25 0,00
Vorjahr 4.753.546,75 3.503.688,33 1.249.858,42 0,00

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen in den folgenden Jahren in Höhe von TEuro 1.728 (Vorjahr: TEuro 1.657) jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen.

Die Miet- und Leasingverträge dienen dem Zweck der Schonung der Liquidität bzw. der zeitlichen Verteilung der Auszahlungen über den Zeitraum der Nutzung. Diesem Vorteil steht das Risiko der Bindung an eine festgelegte Vertragslaufzeit gegenüber.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEuro 0 (Vj. TEuro 47,1) periodenfremde Erträge ausgewiesen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von Euro 6.698.328,08 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen der Geschäftsführung an:

Gregor Kellner ausgeübter Beruf: Diplom-Wirtschaftsingenieur

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital *
% Euro Euro
Kellner Netcom GmbH 10 * *

* Keine Angabe da Kleinstkapitalgesellschaft

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar für Gesellschaft beträgt Euro 12.200,00. Es wurden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen abgerechnet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Leitende Angestellte 6
Angestellte / Techniker 98
Arbeiter 76
Teilzeitkräfte 30
210

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Korntal-Münchingen, 31. Juli 2024

Kellner Telecom GmbH

Gregor Kellner, Geschäftsführer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2024 festgestellt.

LAGEBERICHT zum 31.12.2023

Kellner Telecom GmbH, Korntal-Münchingen

A. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind im Informationstechnologie- und Telekommunikationsmarkt (ITK-Markt) als Infrastrukturaufbauunternehmen und Systemintegrator - und auch als Generalunter- und -übernehmer tätig.

Branchenkennzahlen aus dem ITK-Markt sind hinsichtlich unserer betrieblichen Tätigkeit weniger aussagekräftig, da diese keine Ingenieurs- und Bauleistungen abbilden. Die Branchenkennzahlen können jedoch - mit dem Manko der Ungenauigkeit - zur Einschätzung der wirtschaftlichen Lage und Perspektive herangezogen werden.

I. Unternehmen und Geschäftstätigkeit

Neben dem Hauptstandort in Korntal-Münchingen besteht eine unselbständige Niederlassung in Kesselsdorf. Weiter unterhält die Kellner Telecom GmbH Projektbüros in Köln, Frankfurt, München, Hamburg, Karlsruhe und Ellwangen.

Neben klassischen Infrastrukturaufbaumaßnahmen im Kabel- und Funkanlagenbereich realisieren wir die Neuimplementierung sowie den Komponentenaustausch aktiver Technik in den Bereichen der Netzwerk- und Übertragungstechnik. Zudem beschäftigen wir uns mit zukunftsweisenden Technologien wie zum Beispiel mobilen Kommunikationslösungen.

Unsere Geschäftsprozesse sind in unserem Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 beschrieben und zertifiziert und werden im Sinne der ständigen Verbesserung fortgeschrieben.

Weiterhin haben wir unseren systematischen Arbeitsschutz in einem Arbeitsschutzmanagementsystem dokumentiert und nach NLF/ILO-OSH 20027 zertifiziert. Ebenso wurde die Erfüllung der Anforderungen nach DIN ISO 45001:2018 bestätigt.

Absatzmärkte bestehen vorwiegend im Bundesgebiet.

Externe Einflussfaktoren für unsere Geschäftstätigkeit sind neben Angebot und Nachfrage insbesondere staatliche und EU-Bestrebungen, den Ausbau von ITK-Infrastrukturen mittels Förderungen zu forcieren. Diese Einflussfaktoren treffen uns nur mittelbar über unsere Kunden.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kellner Telecom GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kellner Telecom GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kellner Telecom GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 25. September 2024

SHP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Hohlweck, Wirtschaftsprüfer

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