Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 4995
Eingetragen
19.1.2000
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Übernahme von Vertretungen und der Vertrieb einschließlich Import/Export elektronischer Bauelemente aller Art, insbesondere elektronischer Bauteile, Baueinheiten, Komponenten, Halbleitern, Systemen, Instrumenten und Geräten sowie ähnlicher Gegenstände und alle damit zusammenhängende Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Claus Knoblauch
seit 20.8.2015
Prokura
Robert Schickoff
seit 20.8.2015
Geschäftsführer
Andrew King
seit 20.8.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

SETRON GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

SETRON GmbH, Braunschweig

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

A 1. Branchensituation und SETRON

Die Bauelemente Distribution musste bereits in 2012 erhebliche Rückgänge hinnehmen und so sind viele Branchenkenner von einem moderaten Wachstum für 2013 ausgegangen. Entgegen dieser Prognosen stagnierten die Umsatzzahlen jedoch, was im Markt einen spürbaren Druck auf die Marge nach sich zog.

Analog zum Distributionsmarkt in Deutschland, der nach derzeitigen Auswertungen um etwa 0,2% im Vergleich zu 2012 geschrumpft ist, erzielte auch die SETRON GmbH nahezu exakt den Umsatz aus dem Jahr 2012.

Allgemein zeigen sich Tendenzen, dass sich der Markt der Bauelemente Distribution weiter konsolidiert. So wurde in 2013 der viertgrößte Distributor vom größten Distributor übernommen. Die SETRON GmbH rutscht damit nach letzten Veröffentlichungen - gemessen am Umsatz in Deutschland - mit einem Marktanteil von 1,75% auf den 7. Platz. Deutschland stellt auch weiterhin den mit Abstand größten Markt in für die Bauelemente Distribution in Europa dar. SETRON erzielt einen Großteil ihrer Umsätze im Bereich der Aktiven Bauelemente. Dies war gleichzeitig leider der Bereich, der den größten Rückgang in 2013 erlitten hat.

Die Finanzlage der SETRON GmbH ist aufgrund der guten Eigenkapitalquote weiterhin als stabil zu bezeichnen. Um das Geschäft zu sichern, wurden in Nischen-Bereichen gerade gegen Ende des Jahres interessante neue Hersteller an Bord geholt.

A 2. Umsatz, Rohertrag und Auftragsentwicklung

Kennzahlen
in T€
2011 2012 2013
Exportanteile 24,0% 24,4% 24,4%
Auftragsbestände 11.772 8.567 10.329

Bedingt durch die Stagnation der Umsätze und den zunehmenden Druck im Markt, wurde in 2013 offensichtlich vermehrt mittels reduzierter Preise verkauft.

Dieser Sachverhalt reduzierte den Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um 1.400.397€. Erfreulicherweise ist der Auftragseingang in 2013 jedoch signifikant gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was sich in einem positiven "Book to Bill" äußerte. Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 31.12.2013 um 1.761.655€ über dem Vorjahresstichtag. Insbesondere im letzten Quartal zog der Auftragseingang noch einmal massiv an und lag 17% über dem Vorjahresumsatz dieses Zeitraums, was auf ein positiveres Jahr 2014 schließen lässt.

A 3. Beschaffung

Im Branchenvergleich verfügt SETRON über ein werthaltiges Lager, was auf der Philosophie beruht, A-Artikel ständig am Lager zu führen und Kunden somit umgehend bedienen zu können. Diese Philosophie soll auch das in 2013 neu aufgesetzte Online-Shopkonzept unterstützen. Die Lagerumschlagshäufigkeit lag im abgelaufenen Jahr bei etwa 4,5. Der Lagerwert hat sich im Vergleich zum Vorjahr zum Stichtag 31.12.2013 um 2,9% erhöht. SETRON bezieht ihre Waren hauptsächlich aus Asien, Amerika und Europa. Dabei gibt es keinerlei nennenswerte Engpässe oder gar Allokationen bei Lieferanten. Ein erheblicher Anteil der Waren wird dabei in US-Dollar eingekauft, welcher über klassische Termingeschäfte gesichert wird.

A 4. Investitionen

Investitionen wurden in 2013 nur in kleinem Umfang getätigt. Neben erneuten Anpassungen und Erweiterungen für das ERP- und CRM-System, wurde in den Relaunch des neuen SETRON Online-Shops investiert. Des Weiteren hat die SETRON GmbH wiederholt an einer technisch orientierten Messe in Nürnberg teilgenommen, welche die Wahrnehmung als technisch orientierter Distributor untermauert haben dürfte. Aufgrund der allgemeinen Branchensituation wurden weitere Investitionen jedoch zurückgehalten.

A 5. Personal und Soziales

Die Mitarbeiteranzahl hat sich von 144 Mitarbeitern zu Beginn auf 129 zum Ende des Jahres reduziert. SETRON fährt im Bereich der Arbeitszeit für die angestellten Mitarbeiter ein flexibles Modell, welches sich bewährt hat. Im Rahmen der Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiter wurden erneut verschiedene Maßnahmen, wie regelmäßige Produkt-Schulungen und Englischkurse, aber auch MS-Office Weiterbildungen und kaufmännische Schulungen durchgeführt.

A 6. Umweltschutz

Im Bereich des Umweltschutzes gab es keinerlei Probleme. Umweltbelastende Abfälle wurden von Fachbetrieben entsorgt. Das Zwischenaudit im Qualitäts- und Umweltmanagement wurde erneut erfolgreich bestanden.

B. Darstellung der Lage

B 1. Vermögenslage

- Die Vermögensstruktur

Anlagevermögen 2011 2012 2013
  25,44% 49,85% 44,85%
Umlaufvermögen      

Aufgrund geringer Investitionstätigkeit und einer kleinen Erhöhung des Umlaufvermögens geht dieser Wert zurück.

- Die Intensität des Anlagevermögens

Anlagevermögen 2011 2012 2013
  20,13% 32,99% 30,64%
Bilanzsumme      

Auch hier zeigt sich, dass geringere Investitionen vorgenommen wirden.

- Die Intensität des Umlaufvermögens

Umlaufvermögen 2011 2012 2013
  79,13% 66,18% 68,32%
Bilanzsumme      

B 2. Finanzlage

- Finanzstruktur nach Deckungsgrad B

Eigenkapital + langfristiges 2011 2012 2013
Fremdkapital      
  234,95% 180,85% 198,35%
Anlagevermögen      

Unser Anlagevermögen ist nach wie vor gut gedeckt.

- Liquidität 2. Grades

Mittel 1. + 2. Grades 2011 2012 2013
  0,4194 0,4288 0,4303
kurzfristiges Fremdkapital      

- Brutto cash flow I

Ergebnis der gew. 2011 2012 2013
Geschäftstätigkeit      
  1.591.406,44 732.469,81 -89.505,01
+ Abschreibungen      

Durch den stark zurückgegangenen Rohertrag ist dieser Wert negativ. Für 2014 werden alle Anstrengungen unternommen, wieder einen positiven Wert zu erreichen.

B 3. Ertragslage

Bezeichnung Darstellung Ergebnis 2011
%
2012
%
Ergebnis 2013
%
  Ergebnis der gew.            
Rentabilität des Geschäftstätigkeit 1.220   302   -198  
Gesamtkapitals und FK-Zinsen   6,58   1,61   0,00
  Gesamtkapital 18.544   18.816   18.756  
  Ergebnis der            
Rentabilität gewöhnlichen 1.054   116   -956  
des Geschäftstätigkeit            
Eigenkapitals     19,04   2,10   0,00
  Eigenkapital 5.536   5.536   4.562  

C. Risiko- und Prognosebericht

Wenngleich sich der US-Dollar in 2013 weniger volatil als in den beiden Jahren zuvor gezeigt hat, besteht hier aufgrund des hohen Einkaufvolumens der SETRON in amerikanischer Währung weiterhin ein fortlaufend zu beobachtendes Risiko. Durch zeitliche Absicherung in Form von Termingeschäften wird diesem Risiko

bestmöglich entgegengewirkt. Wir rechnen derzeit mit einer Schwankungsbreite von 1,35 USD bis 1,40 USD für einen Euro und stehen hier in regelmäßigem Dialog mit unseren Banken. Abzuwarten bleibt jedoch, welche Auswirkungen die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine im Zusammenhang mit dem Verhalten von Russland auf die Leitwährungen haben. Generell besteht für die SETRON, die einen nicht unerheblichen Umsatz in Osteuropa tätigt, die Gefahr von unvorhersehbaren Auswirkungen auf das aktuelle Geschäft, sofern nicht ein Kompromiss ohne größere Sanktionen und Maßnahmen für den Konflikt in der Ukraine gefunden werden kann.

Nach Erwerb der Beteiligung der Trafomo Holding A/S wurden Restrukturierungs- und Neuorganisationsaufwendungen notwendig, die ab 2014 durchgeführt werden. Die Beteiligung wurde daher bereits in 2013 aufgrund der anhaltenden Verlustsituation der Gesellschaft teilweise wertberichtigt.

Chancen für 2014 ergeben sich durch Gespräche mit neuen Lieferanten sowie der weiteren Konsolidierung von mittelständischen Marktbegleitern, die in der Regel durch Aufkäufe von Marktführern in Konzernstrukturen aufgehen. Hieraus entstehen insbesondere für Mittelständler wie die SETRON GmbH zusätzliche Potenziale, da nicht zwingend alles Geschäft der integrierten Marktbegleiter in den Konzernen aufgeht. Zusätzlich konnte jüngst mit dem größten Lieferanten der SETRON eine regionale Ausweitung der Vertragsgültigkeit auf das Land Österreich erzielt werden, was sich bereits in 2014 in den Umsätzen positiv äußern wird. Auch die Erholung der allgemeinen Konjunktur bietet Chancen für weiteres Umsatzwachstum.

Aktuell scheint sich gerade Zentraleuropa nach den Ausläufern der Weltwirtschaftskrise 2009 und den vereinzelten Instabilitäten in der Eurozone wieder zu erholen. Dieses zeichnete sich in den letzten Monaten insbesondere durch einen erhöhten Auftragseingang ab. Die SETRON ist daher wesentlich besser im Vergleich zum Vorjahr in 2014 gestartet und wir gehen derzeit von einem guten ersten Quartal aus.

Aufgrund der positiven Vorzeichen und einer wesentlich besseren Auftragslage im Vergleich zu 2013, erwarten wir für 2014 ein positives Ergebnis. Auch für die Zukunft erwarten wir aufgrund von umgesetzten Maßnahmen und einer daraus resultierenden verhaltenen Kostenentwicklung einen positiven Trend, der zu einem steigenden Betriesergebnis führen wird. Auf Basis der erstellten Vorschau der Unternehmensentwicklung für die nächsten 2 Jahre sind bestandgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht zu erkennen.

 

Braunschweig, den 5. Juni 2014

gez. Michael Klammer

Dipl.Wirt.-Ing Sven Holger Streiff, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 5.746.296,00 6.207.853,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 581.430,00 959.551,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 581.430,00 959.551,00
II. Sachanlagen 527.648,00 508.038,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.121,00 2.466,00
2. technische Anlagen und Maschinen 42.619,00 47.960,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 483.908,00 457.612,00
III. Finanzanlagen 4.637.218,00 4.740.264,54
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.487.218,00 4.740.264,54
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 150.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 12.813.353,62 12.452.837,80
I. Vorräte 9.485.127,76 9.233.250,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.805.459,19 2.860.394,03
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.551,05 53.216,49
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.764.908,14 2.807.177,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 522.766,67 359.193,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 196.541,84 155.854,58
Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.756.191,46 18.816.545,92

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 4.562.865,66 5.536.385,66
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.511.385,66 5.511.385,66
III. Jahresfehlbetrag 973.520,00 0,00
B. Rückstellungen 171.291,15 179.671,26
C. Verbindlichkeiten 14.022.034,65 13.100.489,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.956.212,97 5.375.199,91
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.448.223,30 4.975.182,72
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.357.313,76 2.405.982,08
4. sonstige Verbindlichkeiten 260.284,62 344.124,29
Bilanzsumme, Summe Passiva 18.756.191,46 18.816.545,92

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1. Rohergebnis 8.696.753,69 10.097.150,78
2. Personalaufwand 5.758.637,83 5.683.220,79
a) Löhne und Gehälter 4.873.182,69 4.784.292,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 885.455,14 898.928,29
davon für Altersversorgung 22.359,98 22.199,99
3. Abschreibungen 601.777,08 616.297,63
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 601.777,08 616.297,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.872.101,91 3.500.390,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.146,85 4.803,15
davon aus Abzinsung 600,32 0,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 265.546,54 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 158.665,81 185.873,24
davon an verbundene Unternehmen 19.133,34 35.473,00
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -956.828,63 116.172,18
9. außerordentliche Aufwendungen 0,00 21.572,31
10. außerordentliches Ergebnis 0,00 -21.572,31
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 -3.223,00
12. sonstige Steuern 16.691,37 16.484,87
13. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 81.338,00
14. Jahresfehlbetrag 973.520,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft wendet seit dem Geschäftsjahr 2010 die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) an.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter Annahme der Going-Concern-Prämisse.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitgehend im Anhang aufgeführt.

A. Bilanz

I. Informationen zur Gliederung

Für die Bilanz wurde das gesetzliche Gliederungsschema gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB nach den für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften angewandt.

1. Anlagevermögen

Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB angesetzt worden.

Der niedrigere Wertansatz aufgrund steuerrechtlicher Abschreibungen aus Vorjahren gemäß § 254 HGB wurde im Geschäftsjahr 2013 beibehalten.

Die Abschreibungen wurden bei neu angeschafften beweglichen Anlagegütern ausnahmslos linear, d. h. planmäßig verteilt auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt je nach Beschaffenheit des Vermögensgegenstandes 3 bis 40 Jahre.

Außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibungen waren bei immateriellen Vermögensgegenständen und beim Sachanlagevermögen nicht vorzunehmen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Es wurde eine außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibung in Höhe von EUR 265.546,54 (EUR 0,00) vorgenommen.

Im Anlagenspiegel ist die Entwicklung der Einzelposten, d. h. ihrer Buchwerte und Abschreibungsbeträge wiedergegeben.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschläge berücksichtigen gesetzliche Vorschriften (Niederstwertprinzip) bzw. spezielle Tatbestände (Abwertung wegen Überalterung, geminderter Verwertbarkeit etc.).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt und haben bis auf die Rückforderung des Körperschaftsteuerguthabens gem. § 37 KStG EUR 31.880,02 (EUR 41.725,11) sowie die Kautionen EUR 709,24 (EUR 709,24) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Am Abschlussstichtag als zweifelhaft geltende Forderung wurden gesondert ausgewiesen.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten liegen ausschließlich transitorische Abgrenzungen vor. Sie betreffen im WesentlichenHeizöl, Verbrauchs- und Verpackungsmaterial, Werbekosten, EDV-Wartungskosten sowie verschiedene Geschäftsversicherungen für das Geschäftsjahr 2014.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 25.000,00. Die alleinige Gesellschafterin, die Streiff & Helmold GmbH, hält sämtliche Anteile am Stammkapital. Das Stammkapital ist am Bilanzstichtag vollständig eingezahlt.

Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2013 beträgt unverändert EUR 5.511.385,66.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste und sind gemäß den Vorschriften des BilMoG zum Erfüllungsbetrag bewertet. Mit der Rückstellungsbildung wird den tatsächlichen Verhältnissen Rechnung getragen.

Unter den Steuerrückstellungen wird nachzuzahlende Gewerbesteuer ausgewiesen.

Unter den sonstigen Rückstellungen werden ausgewiesen:

  2013
TEUR
2012
TEUR
Urlaubsverpflichtung 75,1 81,8
Aufbewahrungsverpflichtung 5,9 5,7
Berufsgenossenschaft 25,0 25,0
Künstlersozialabgabe 0,0 0,1
Ausgleichsabgabe 0,0 2,8
Zahlungsverpflichtung Zoll 21,0 21,6
Abschluss- und Prüfungskosten 24,5 23,0
  151,5 160,0

Für Urlaubsverpflichtungen sind Rückstellungen gebildet einschließlich der Sozialabgaben und des Arbeitgeberanteiles.

Die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten berücksichtigt ausschließlich externen Aufwand.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 14.022.034,65 wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fristigkeiten ergeben sich wie folgt:

  bis zu 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.688.027,69 2.079.328,83 1.188.856,45 5.956.212,97
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.448.223,30 0,00 0,00 4.448.223,30
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 90.584,17 3.266.729,59 0,00 3.357.313,76
4. sonstige Verbindlichkeiten 260.284,62 0,00 0,00 260.284,62
  7.487.119,78 5.346.058,42 1.188.856,45 14.022.034,65

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers nebst Forderungsabtretung sowie durch Grundschuld der Streiff Holding GmbH & Co. KG mit Grundstück Carl-Giesecke-Straße 2 in 38112 Braunschweig besichert.

Die Sicherungsübereignung gilt auch für den von der Streiff Holding GmbH & Co. KG übernommenen Kreditrahmenvertrag über EUR 4.000.000,00.

Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten für Warenlieferungen und der vorgenannten Sicherungsübereignungen und der Grundschulden sind keine weiteren Sicherheiten bestellt.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.079.237,51 (EUR 2.338.989,31) gegenüber Gesellschaftern enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlicheiten aus Steuern in Höhe von EUR 69.866,28 (EUR 201.960,41) enthalten.

B. Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das gesetzliche Gliederungsschema gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften angewandt. Zusammenfassungen von einzelnen Posten erfolgten nicht. Geschäftszweigbedingte Abweichungen vom handelsrechtlichen Gliederungsschema waren nicht notwendig.

In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 265 Abs. 2 HGB zu jedem Posten der entsprechende Betrag des Vorjahres angegeben.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist die Gesellschaft periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2.313,70 (EUR 18.207,59) aus.

Periodenfremde Erträge waren in Höhe von EUR 4.214,30 (EUR 1.965,20) auszuweisen. Die periodenfremden Aufwendungen und Erträge sind für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

C. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen.

Bei der Volksbank eG BraWo wurden im Dezember 2013 Derivate über insgesamt 900.000,00 USD (2.350.000,00 USD) abgeschlossen. Zeitpunkt der Abnahmeverpflichtung ist Januar bis April 2014.

Die Restverbindlichkeiten aus Leasingverträgen betragen am Bilanzstichtag EUR 0,00 (EUR 5.854,80)

Die Restverbindlichkeiten aus Wartungsverträgen betragen am Bilanzstichtag EUR 75.385,31 (EUR 108.923,08) einschließlich der auf die Leistungsraten entfallenden Umsatzsteuer.

Die jährliche Verpflichtung aus Mietverträgen beträgt unverändert TEUR 306 einschließlich Umsatzsteuer.

Andere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag nicht.

D. sonstige Angaben

1. Außerbilanzielle Risiken und Vorteile

Die Gesellschaft unterhält mehrere Konsignationslager, deren Gesamtwert am Abschlussstichtag mit 1,52 % (2,33%) der gesamten Vorräte für die Beurteilung der Finanzlage der SETRON GmbH von untergeordneter Bedeutung ist.

2. Währungsumrechnung

Einkauf und Verkauf erfolgen teilweise in YEN oder USD. Währungsumrechnungen erfolgen zum aktuellen Tageskurs. Die Gesellschaft weist Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 312.752,75 (EUR 694.808,95) unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Demgegenüber werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 338.477,29 (EUR 708.813,14) unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen zum Bilanzstichtag werden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

3. Abschlussprüferhonorar

Die Angaben zum Honorar der Abschlussprüfungsgesellschaft gem. § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr 2013 entfallen gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB (Mitteilung nach Aufforderung durch die Wirtschaftsprüferkammer).

4. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung der SETRON GmbH:

Herr Michael Klammer, Braunschweig und Herr Dipl.-Wirt.-Ing. Sven Holger Streiff, Braunschweig. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesellschafterversammlung der SETRON GmbH:

Alleinige Gesellschafterin ist die Firma Streiff & Helmold GmbH, Braunschweig. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Streiff & Helmold GmbH ist Herr Dipl.-Ing. Helmut Streiff.

5. Beteiligungsverhältnisse

pk Components GmbHin Wendelstein; 100% Anteil am Stammkapital; Nominalanteil am Stammkapital EUR 2.059.805,00; Festgestellter Jahresüberschuss 2013 EUR 301.870,00.

2Ltronics GmbH in Braunschweig; 100% Anteil am Stammkapital (treuhänderisch); Nominalanteil EUR 25.000,00; Festgestellter Jahresüberschuss 2013 EUR 137,00.

Trafomo Holding A/S mit Sitz in Smorum (Dänemark); 100% Anteil am Grundkapital (DKK 600.000,00), Nominalanteil am Grundkapital EUR 2.655.459,54; Festgestellter Jahresfehlbetrag 2013 EUR 324.974,73 (DKK 2.424.084,00).

Streisand Luxury GmbH, Braunschweig. 50% Anteil am Stammkapital (EUR 25.000,00). Beteiligungsbuchwert 50% (EUR 25.000,00) mit Einfluss auf die Geschäftsführung der Gesellschaft. Festgestellter Jahresfehlbetrag 2013: EUR 4.902,57.

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Streiff & Helmold GmbH, Braunschweig und ist in den Konsolidierungskreis des Mutterunternehmens einzubeziehen. Mit der Streiff & Helmold GmbH wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2007 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Mit Gesellschafterbeschluss und Aufhebungsvertrag vom 25. September 2012 wurde der o. g. Ergebnisabführungsvertrag aufgehoben. Die Eintragung der Aufhebung im Handelsregister erfolgte am 3. Januar 2013.

6. Beschäftigte

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 133 (142) Mitarbeiter ohne Geschäftsführer beschäftigt.

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug:

  2013 2012
Angestellte 99 105
Gewerbliche Arbeitnehmer 34 33
Auszubildende 0 0
Heimarbeiter 0 0
Aushilfen 2 1
  135 139

Angaben über Bezüge der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die §§ 285 S. 1 Nr. 9, 286 Abs. 4 HGB.

Die Schutzklausel der §§ 285 Nr. 4 HGB, 286 Abs. 2 HGB (Aufgliederung der Umsatzerlöse) wird in Anspruch genommen.

 

Braunschweig, den 5. Juni 2014

gez. Michael Klammer

Dipl.-Wirt.-Ing. Sven Holger Streiff, Geschäftsführer

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2013
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.080.422,58 7.200,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen 18.200,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.098.622,58 7.200,00 0,00 0,00
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.105,63 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 587.462,28 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.044.765,38 261.088,08 246.891,61 0,00
Summe Sachanlagen 2.648.333,29 261.088,08 246.891,61 0,00
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.740.264,54 12.500,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 150.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.740.264,54 162.500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.487.220,41 430.788,08 246.891,61 0,00
  kumulierte Abschreibungen 31.12.2013
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2013
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.524.392,58 0,00 563.230,00 385.321,00
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 18.200,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.524.392,58 0,00 581.430,00 385.321,00
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.984,63 0,00 1.121,00 1.345,00
technische Anlagen und Maschinen 544.843,28 0,00 42.619,00 5.341,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.575.053,85 0,00 483.908,00 209.770,08
Summe Sachanlagen 2.134.881,76 0,00 527.648,00 216.456,08
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 265.546,54 0,00 4.487.218,00 265.546,54
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 150.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 265.546,54 0,00 4.637.218,00 265.546,54
Summe Anlagevermögen 3.924.820,88 0,00 5.746.296,00 867.323,62

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2014 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SETRON GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Braunschweig, den 22. Juli 2014

BÖKE Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Christian Böke, Wirtschaftsprüfer

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