Zott Holding International GmbH
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zott SE & Co. KGMertingenKonzernabschluss zum 31. Dezember 2022KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022ZOTT SE & CO. KG, MERTINGENAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022 der Zott SE & Co. KG Die finanzielle Entwicklung des Konzerns wird anhand einer Kapitalflussrechnung gemäß dem Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 21 dargestellt. Die Darstellung des Finanzmittelfonds erfolgt unter Einbeziehung der jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten.
(1) Anders als in Vorjahren wird die ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern nicht mehr unter der allgemeinen Unterposition "zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge" des Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit, sondern unter der speziellen Unterposition "Ertragsteueraufwand" des Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit neutralisiert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Zott SE & Co. KG Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022der Firma Zott SE & Co. KG, MertingenI. Vorbemerkung Die Firma der Gesellschaft lautet Zott SE & Co. KG mit Sitz in Mertingen. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister unter der Nummer HRA 1376. Das Registergericht ist das Amtsgericht Augsburg. Der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde. Der Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften sind gemäß §§ 266, 275 HGB gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die konsolidierten Jahresabschlüsse wurden nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 290 ff. HGB, der §§ 242 bis 256a HGB sowie den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 277 HGB aufgestellt. Soweit sich infolge landesrechtlicher Vorschriften wesentliche Abweichungen von den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen ergaben, wurden Konsolidierungsabschlüsse (Handelsbilanzen II) erstellt. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen angesetzt. Hierbei wurden für abnutzbare Vermögensgegenstände grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Immaterielle Vermögensgegenstände: 1 bis 5 Jahre bei Software und 18 Jahre bei Markenrechten. Sachanlagen: Gebäude 9 bis 50 Jahre, Maschinen und maschinelle Anlagen 2 bis 33 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 25 Jahre. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag. Die in 2009 entstandenen Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden analog den Marken über 15 Jahre abgeschrieben. Die aktivierten Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der erworbenen Unternehmen werden grundsätzlich über 5 Jahre abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert in Vietnam wird aufgrund der Ertragsaussichten der übernommenen Kundenbeziehungen über 3 Jahre abgeschrieben. Der Zeitraum ergibt ich aus den Erfahrungen hinsichtlich des Umfangs der Aufwendungen, die erforderlich sind, um den erwarteten ökonomischen Nutzen des erworbenen Unternehmens zu realisieren. Die Sachanlagen - mit Ausnahme der Gebäude - sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Die Gebäude mit einer Nutzungsdauer von mehr als 20 Jahren wurden abweichend von der Bewertung in den Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften in der Regel linear mit 4 vH abgeschrieben. Bei den Sachanlagen der polnischen Tochtergesellschaften werden Nutzungsdauer und Abschreibungsbeginn aufgrund landesspezifischer Bedingungen teilweise beibehalten. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei in die Herstellungskosten die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile einbezogen werden. Die Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Werts bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen erfolgt retrograd ausgehend von den im November und Dezember des Abschlussjahres erzielten Verkaufspreisen. Ersatzteile und Reparaturmaterial werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt; bei reparierten Ersatzteilen ist die Reparaturrechnung maßgebend. Im Rahmen der körperlichen Bestandsaufnahme erfolgte die Zuordnung der Ersatzteile zu Ersatzteilgrundpaketen, wobei die Bestandteile von Ersatzteilgrundpaketen wegen bereits erfolgter Aktivierung im Anlagevermögen nicht in die Bewertung einbezogen wurden. Für Ersatzteile mit Anschaffungskosten unter 50 EUR, die nicht SAP-bestandsgeführt sind, wird ein Festwert angesetzt. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgte zum Nennwert. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten angesetzt; Ausfallwagnisse wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks entsprechen den Nominalwerten. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird der firmenindividuelle Steuersatz, der in einer Bandbreite von 9 vH bis 25,85 vH liegt, angewendet. Des Weiteren wurden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge aktiviert, soweit deren Verrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet werden kann. Erhaltene Investitionszuschüsse auf Sachanlagen werden unter Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen. Sie werden über die Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände ertragswirksam vereinnahmt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Sie berücksichtigen in diesem Rahmen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Als Bewertungsverfahren bei der Gewährleistungsrückstellung werden neben Einzelwertfeststellungen für Frischprodukte (Gewährleistungsaufwand im Januar des Folgejahres) ein Pauschalverfahren für Hartkäse, Schmelzkäse und Kaffeesahne angewandt. Die Altersteilzeitrückstellung wird mit den Zinssätzen zwischen 0,37 vH und 0,62 vH abgezinst. Es wird auch eine Rückstellung für eine übernommene Freistellungsverpflichtung zu festgeschriebenen unverfallbaren Pensionszusagen gegenüber aktiven und ehemaligen Mitarbeitern sowie Rentnern und Hinterbliebenen des durch die Freistellung Begünstigten bilanziert. Diese Rückstellung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode unter Verwendung von Zinssätzen zwischen 1,45 v.H. und 1,78 v.H. in Abhängigkeit von nach der Lebenserwartung gestaffelten Gruppen berechnet. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Klaus Heubeck gewählt; ein Fluktuationssatz wird nicht einbezogen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Tageskurs eingebucht und, sofern sie am Abschlussstichtag noch bestehen und eine Restlaufzeit von unter einem Jahr haben, mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags bewertet. Zum Abschlussstichtag bestanden nur kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Im Konzernabschluss erfolgte die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Bilanzen gemäß § 308a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Im Eigenkapital wird das modifizierte Stichtagskursverfahren angewendet. Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnungen erfolgte mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres. IV. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind grundsätzlich die Unternehmen einbezogen, an denen die Zott SE & Co. KG mittelbar oder unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist. Auf die gesonderte Aufstellung zum Konsolidierungskreis und zum Anteilsbesitz sei hier verwiesen. Die Komplementär-GmbH der ZOMA GmbH & Co. KG wurde nicht in die Konsolidierung einbezogen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der Zott SE & Co. KG von untergeordneter Bedeutung ist. V. Änderung im Konsolidierungskreis Im Berichtsjahr wurde die Zott RUS OOO zum 30. September 2022 entkonsolidiert, da die Gesellschaft infolge des Russland-Ukraine-Kriegs ihre Geschäftstätigkeit eingestellt hat. Aus der Veränderung des Konsolidierungskreises ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. VI. Konsolidierungsgrundsätze Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des Vorjahres wurden fortgeführt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt zum 01. Januar 1992 bzw. dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung sowie zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile nach der handelsrechtlich zulässigen Buchwertmethode. Ab 2010 wird die Neubewertungsmethode angewandt. Die zu aktivierenden Beträge werden dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet. Aktivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge werden gesondert erfasst. Im Zuge der Anwachsung von Anteilen des ausgeschiedenen Gesellschafters im Oktober 2009 war eine Erstkonsolidierung für diese Anteile durchzuführen. Die aus der Erstkonsolidierung dieser Anteile entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge waren als Firmenwerte zu interpretieren. Der im Anlagenspiegel enthaltene Firmenwert entfällt zum größten Teil auf diesen Sachverhalt. Ein auf anderer Ebene entstandener passiver Unterschiedsbetrag aus dieser Erstkonsolidierung in Höhe von 84 TEUR wurde mit den Rücklagen verrechnet. Er besteht unverändert fort. Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse, die aus konzerninternen Vorgängen stammen, wurden eliminiert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die konzerninternen Umsätze und sonstigen Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen der empfangenden Gesellschaften saldiert. VII. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 298 Abs. 1 in Verbindung mit § 284 Abs. 3 HGB ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Geschäfts- und Firmenwerte entstanden zum einen als aktive Unterschiedsbeträge im Rahmen der Kapitalkonsolidierung. Zum anderen resultieren sie aus dem Erwerb der Vertriebsorganisation eines Importeurs durch das vietnamesische Tochter-Unternehmen; dabei entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert auf Einzelabschlussebene in Höhe von 16.582 TEUR. 2. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von insgesamt 1.496 TEUR (Vj.: 1.664 TEUR). 3. Sonderposten für Investitionszuschüsse Gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB können öffentliche Zuschüsse zu Investitionen als eigene Bilanzposition unter "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" ausgewiesen werden. Der Auflösungsbetrag, welcher analog der Abschreibung der bezuschussten Wirtschaftsgüter ermittelt wird, ist mit 645 TEUR (Vj.: 393 TEUR) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten verkaufsbezogene, personalbezogene und andere Rückstellungen. Die verkaufsbezogenen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Warenrückvergütungen und Werbekostenzuschüssen sowie Provisionen, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und Rückstellungen für Gewährleistungen zusammen. Die personalbezogene Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Urlaub- und Gleitzeitüberhänge, Boni und Prämien, Jubiläumszuwendungen, Abfindungen, Nachtschichtzuschläge sowie Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen. Innerhalb der personalbezogenen Rückstellungen wurden Verpflichtungen, die durch insolvenzsichere Versicherungen rückgedeckt sind, gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von 2.997 TEUR (Vj.: 1.973 TEUR) saldiert. In den anderen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Milchgeldnachzahlungen Schadensersatzforderungen, einer Freistellungsverpflichtung für Versorgungszahlungen, interne und externe Kosten für die Abschlusserstellung und -prüfung, Kosten der Archivierung aus Aufbewahrungspflichten sowie Instandhaltungsaufwendungen enthalten. 5. Verbindlichkeiten
*) davon sind 58.263 TEUR durch Grundpfandrechte besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 2.144 TEUR (Vj.: 2.777 TEUR), Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 1.000 TEUR (Vj.: 857 TEUR) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.141 TEUR (Vj.: 1.129 TEUR). 6. Latente Steuern Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern enthalten aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 1.179 TEUR (Vj.: 2.870 TEUR). Des Weiteren entfallen sie auf zeitliche Buchungsunterschiede zwischen den Ansätzen in der Konzernbilanz und der Steuerbilanz im Wesentlichen bei sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern betreffen zeitliche Buchungsunterschiede zwischen den Ansätzen in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen und betreffen aufgedeckte stille Reserven im Anlagevermögen.
VIII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1.422.854,09 EUR (Vj.: 1.406 TEUR) enthalten. 3. Erträge und Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind
4. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 5.368 TEUR (Vj.: 5.198 TEUR) an Erträgen aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 3.527 TEUR (Vj.: 2.122 TEUR) an Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten. 5. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 24 TEUR (Vj.: 24 TEUR) enthalten. IX. Sonstige Angaben 1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Rahmen von Sale & Lease back-Geschäften wurden in 2022 Soft- und Hardware im Wert von 8.243 TEUR an eine Leasinggesellschaft zur Beschaffung liquider Mittel veräußert und über eine Grundmietzeit von 36 Monaten (beginnend ab 01. Januar 2022) zurückgemietet. Aus diesem Leasingvertrag fließen in 2022 liquide Mittel in Höhe von 848 TEUR und ab 2023 bis zum Ende der Grundmietzeit in Höhe von 8.045 TEUR ab. Ab 2017 wurden bereits Produktionsanlagen im Wert von 50.434 TEUR an Leasinggesellschaften zur Beschaffung liquider Mittel für Investitionen veräußert und über Laufzeiten von bis zu 84 Monaten zurückgemietet. Aus diesen Leasingverträgen fließen liquide Mittel in Höhe von 6.958 TEUR in 2022 und 19.917 TEUR ab 2023 bis zum Ende der Grundmietzeiten ab. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag Verpflichtungen aus
3. Zahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2022 beschäftigt:
4. Organe der Gesellschaft Die Gesellschaft wird durch die Zott Verwaltungs SE vertreten und diese wiederum durch ihre geschäftsführenden Direktoren: Herr Frank-Andreas Uszko geschäftsführender Direktor und Chief Executive Officer (CEO) Herr Anton Hammer geschäftsführender Direktor Finanzen & Services Herr Renè Roth geschäftsführender Direktor Marketing und Vertrieb Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin der Berichtsgesellschaft ist am Bilanzstichtag die Firma Zott Verwaltungs SE, Mertingen, mit einem Grundkapital in Höhe von 120.000,00 EUR. 6. Zusatzangaben zu Unternehmen, deren unbeschränkt haftender Gesellschafter die Zott SE & Co. KG ist Die Zott SE & Co. KG ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der HIT-Pack SE & Co. Verpackungs KG, Mertingen, und der Zott SE & Co. Produktions KG, Mertingen. 7. Gesamthonorar Abschlussprüfer
Mertingen, den 18. April 2023 Die Geschäftsführenden Direktoren der Zott Verwaltungs SE Frank-Andreas Uszko Anton Hammer Renè Roth Billigungsdatum: Der ungekürzte Konzernabschluss wurde in der Sitzung des Verwaltungsrates der Zott Verwaltung SE vom 29. Juli 2023 gebilligt und genehmigt. Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2022Zott SE & Co. KG, MertingenAnschaffungs- und Herstellungskosten
*) aufgrund Änderung des Konsolidierungskreises Abschreibungen
Buchwerte
Zott SE & Co. KG Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2022 In den Konzernabschluss wurden neben der Zott SE & Co. KG nachstende Unternehmen einbezogen:
* 99,0 vH direkt und 1,0 vH indirekt über Zott Beteiligungs GmbH ** 15 vH direkt und 85 vH indirekt über Zott Holding GmbH *** 100 vH indirekt über Zott Holding GmbH **** 2 vH direkt und 98 vH indirekt über Zott Holding GmbH ***** 0,5 vH direkt und 99,5 vH indirekt über Zott Holding GmbH, zum 30. September 2022 entkonsolidiert Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen:
* ab 01. Oktober 2022 Unter den Voraussetzungen des § 264b HGB sind folgende in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften befreit:
Diese Personenhandelsgesellschaften machen von der Befreiungsvorschrift des § 264b HGB Gebrauch. Zott SE & Co. KG, Mertingen KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20221. WIRTSCHAFTS- UND BRANCHENENTWICKLUNG Die Weltwirtschaft wuchs trotz Belastungen durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und der Inflation im Jahr 2022 real um 3,4 %. In China wirkte sich auch ein weiterer Ausbruch von Covid-19 nochmals negativ auf das Wachstum aus. In Schwellen- und Entwicklungsländern war das Wachstum stärker als in den Industrieländern. Die Wirtschaft in der EU (EU-27) ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 3,5 % gewachsen, obwohl in Europa die Rohstoffpreise aufgrund der Energieabhängigkeit von Russland stark gestiegen sind. Die Angst vor einer Energieversorgungskrise belastete die wirtschaftliche Entwicklung sowohl in der EU als auch in Deutschland. In Deutschland wuchs das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz im deutschen Einzelhandel war 2022 real um ca. 0,6 % niedriger als 2021. Im Lebensmitteleinzelhandel (Lebensmittel, Getränke, Tabakwaren) war der Rückgang noch stärker. Der Umsatz verringerte sich um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen änderten viele Konsumenten ihr Einkaufsverhalten, wovon vor allem die Discounter profitierten, während der Umsatz bei Supermärkten stagnierte. Im Food-Bereich wuchsen die Eigenmarkenanteile um 1,8 % und die Promotionsanteile um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. 2. MILCHINDUSTRIE UND MILCHVERARBEITUNG Die Weltmilchproduktion (Kuh-, Ziegen-, Schafs-, Kamel- und Büffelmilch) steigerte sich auch 2022 und lag Experten zufolge bei rund 937,3 Mio. t. Die Milchproduktion in der Europäischen Union (EU-27) war mit 144,8 Mio. t auf Vorjahresniveau. In Deutschland verringerte sich die Milchanliefermenge um 0,5 % auf rund 31,0 Mrd. kg. Die in Bayern erzeugte Milchmenge folgt dieser Entwicklung und lag im Jahr 2022 mit 7,5 Mrd. kg um rund 0,8 % unter der Vorjahresmenge. An unseren deutschen Standorten wurden insgesamt 698 Mio. kg Milch verarbeitet, was rund 9,3 % der bayerischen Anliefermenge entsprach. In unseren ausländischen Produktionsstätten wurden 138 Mio. kg Milch verarbeitet. Die gesamte verarbeitete Milchmenge in der Gruppe sank um 2,5 % auf 835 Mio. kg. Unser durchschnittlicher Auszahlungspreis für Milch mit 3,7 % Fett und 3,4 % Eiweiß betrug in Deutschland ohne Nachzahlung 52,1 Cent/kg und in Polen 46,2 Cent/kg. 3. GESCHÄFTSMODELL UND UNTERNEHMENSSTEUERUNG Mit der Zott Verwaltungs SE als europäische Aktiengesellschaft betonen wir die internationale Ausrichtung des Konzerns. Sämtliche Steuerungstätigkeiten im Inland werden durch die Zott SE & Co. KG bzw. die ZOMA GmbH & Co. KG durchgeführt. Ausländische Beteiligungen werden im Wesentlichen mittelbar über eine Zwischenholding von der Zott SE & Co. KG gehalten. Als selbständiges Familienunternehmen produziert Zott an 3 Produktionsstätten in Europa und vertreibt sein breites Milchproduktesortiment weltweit. Der Konzern wird über 7 strategische Business Units mit Umsatz-, Absatz- und Ergebnisverantwortung geführt: 1. Core Europe - DACH, 2. Core Europe - Poland, 3. Core Europe - Central Europe, 4. Core Non-Europe Vietnam, 5. Export Europe, 6. Export Non-Europe und 7. Industrie & Pulver. Den Umsetzungsrahmen für das Management der Business Units bilden die strategischen Produktgeschäftsfelder WEISS (Joghurt und Dessert), GELB (Käse), BACKWAREN und PULVER (Milch- und Molkenpulver). 4. MARKEN UND MARKTSTELLUNG Unsere Aktivitäten waren geprägt von dem Ziel, die Marktpositionen unserer nationalen und internationalen Marken zu halten und auszubauen. Zott Monte Milchcreme-Dessert verzeichnete im Jahr 2022 im deutschen Dessertmarkt einen Umsatz von über 65 Mio. €. Die Marktposition in Deutschland konnte weiter ausgebaut werden. Zott Monte belegte Platz 4 unter den führenden Herstellermarken. Im Segment der Kinderprodukte war Zott Monte mit einem Umsatzmarktanteil von knapp 20 % die neue Nr. 1. Zott dominiert seit vielen Jahren den polnischen Dessertmarkt. Die Dessertmarken von Zott hatten eine Umsatzbedeutung von insgesamt über 40 %. Monte war mit einem Marktanteil von 29 % die führende Dessertmarke. Zott Belriso konnte erneut den zweiten Platz behaupten. Zott Sahne Joghurt war mit einem Umsatz von über 82 Mio. € die drittstärkste Fruchtjoghurt-Marke in Deutschland. Im Segment Sahnejoghurt war Zott Sahne Joghurt mit einem Umsatzmarktanteil von knapp 46 % die unangefochtene Nr. 1. In Österreich gewann Zott Sahne Joghurt gegen den Markttrend und verzeichnete ein Absatzplus von knapp 3 %. In Polen war Zott Jogobella mit seinen extra-großen Fruchtstücken der beliebteste Fruchtjoghurt mit einem Marktanteil Absatz von knapp 23 %. Der ungarische Fruchtjoghurt-Markt war in 2022 zweistellig rückläufig. In diesem herausfordernden Umfeld konnte der Abstand zum Wettbewerb deutlich ausgebaut werden. Zott Jogobella verzeichnete einen Absatz Marktanteil von 26 % und ist damit die meistgekaufte Fruchtjoghurt-Marke. Im deutschen Mozzarellamarkt, der stark von Handelsmarken geprägt ist, war Zott Zottarella durch seine positive Entwicklung im Jahr 2022 der neue Absatz-Marktführer. Der Umsatz war auf 32,4 Mio. € angestiegen. Auch das Snack-Format Zott Cheese Tiger erfreute sich in Deutschland steigender Beliebtheit. Erstmalig wurden mehr als 3 Mio. Packungen verkauft. 5. ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Der konsolidierte Konzernumsatz lag im abgelaufenem Geschäftsjahr 2022 bei 1.038,7 Mio. € und damit 13,2 % über dem Vorjahreswert. Ursächlich für den starken Anstieg waren im Wesentlichen Preisanpassungen auf der Absatzseite aufgrund stark gestiegener Beschaffungskosten bei nahezu allen Einkaufsgruppen. Der im Vorjahr prognostizierte Umsatz wurde dadurch deutlich überschritten. Der Jahresüberschuss nach Steuern fiel dennoch zum Bilanzstichtag auf 7,0 Mio. € (Vorjahr: 32,1 Mio. €), weil nicht alle Kostensteigerungen kompensiert werden konnten. Der anvisierte Planwert konnte dessen ungeachtet überschritten werden. Die Bilanzsumme im Konzern stieg marginal um 0,1 % auf 505,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Auf der Mittelverwendungsseite (Aktiva) wurde die Reduzierung beim Anlagevermögen durch die Erhöhung beim Umlaufvermögen überkompensiert. Auf der Seite der Mittelherkunft (Passiva) gingen vor allem die Rückstellungen und ein wenig auch das Eigenkapital zurück, wohingegen die Summe der Verbindlichkeiten anstieg. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote unter Einbeziehung der Gesellschafterdarlehen und des hälftigen Sonderpostens für Investitionszuschüsse ist gegenüber dem Vorjahr von 56,3 % auf 55,0 % leicht zurückgegangen. 6. RISIKOMANAGEMENT UND CHANCEN Unser Haus legt einen sehr hohen Maßstab bei der Qualität der von uns hergestellten Produkte zugrunde. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagements sowie unsere umfangreiche Qualitätssicherung bilden für uns zentrale Handlungsfelder, um ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit und Produktqualität für unsere Kunden zu gewährleisten. Die Konformität mit nationalen und internationalen Gesetzen und Richtlinien stellen wir durch gelebte und dokumentierte Prozesse und Verfahren sicher, die durch wirksame Systeme überwacht werden. Ein funktionierendes Qualitätsmanagement wird uns durch die jährlich erfolgreich bestandenen Zertifizierungen nach dem Lebensmittelstandard IFS oder durch produktbezogene Zertifizierungen nach VLOG-, Halal-, Bio- und spezifischen Kunden-Standards bestätigt. Auch dem Thema Nachhaltigkeit widmen wir unsere Aufmerksamkeit auf verschiedenen Stufen, z.B. im Rahmen unserer Energiemanagement-Zertifizierung gemäß ISO 50001:2018 oder auch auf Produktebene durch die Zertifizierungen nach UTZ-cocoa, RSPO-Standards und Rainforest Alliance. Wir schützen uns mit Versicherungen gegen Auswirkungen von Haftungsrisiken oder Schadensfällen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Unter Umständen nicht abgedeckte Risiken sichern wir flächendeckend mit zusätzlichen Coververträgen ab. Bei klassischen Sachversicherungen wurden die Deckungssummen entsprechend der Geschäfts- und Substanzentwicklung der Firma nach oben angepasst. Mit unseren bilateralen Kreditvereinbarungen sichern wir uns weiterhin die notwendige Flexibilität. Zur Reduzierung des Zinsänderungsrisikos schließen wir Langfristdarlehen mit festen Zinskonditionen. Den Liquiditätsbedarf decken wir langfristig mit Betriebsmittellinien unserer Hausbanken in entsprechender Höhe. Den Finanzmittelbedarf planen wir mittelfristig und decken ihn aus eigenem Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit, den vereinbarten Kreditzusagen, der Inanspruchnahme von Betriebsmittellinien sowie über Sale-and-lease-back. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine existenzgefährdenden Risiken identifiziert. Zukünftige Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. 7. AUSBLICK UND PROGNOSE Für das Geschäftsjahr 2023 haben wir uns folgende Schwerpunkte gesetzt:
Für das laufende Jahr prognostizieren wir einen Umsatzanstieg aufgrund von Preiserhöhungen mit einer moderaten Ergebnisverbesserung. Beide Größen sind im starken Ausmaß vom Verhalten der Konsumenten und Wettbewerber in unseren Hauptabnehmerländern sowie von der Preisentwicklung auf den Absatz- und Rohstoffmärkten abhängig. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die direkten und indirekten Auswirkungen des Ukrainekrieges. Die wirtschaftliche Entwicklung in unseren mittelosteuropäischen Absatzmärkten sehen wir als anspruchsvoll an. Steigender Nationalismus, schwächer werdende Währungen und nicht zuletzt die Ausweitung international agierender Discounter-Ketten stellen uns vor große Herausforderungen, denen wir mit gezielten Produkt- und Marketingmaßnahmen entgegentreten wollen. Nach wie vor steht im Mittelpunkt unserer Investitionspolitik die Steigerung der Produktivität und der Ausbringungsmenge mit den vorhandenen Maschinen und Anlagen, ergänzt durch notwendige Investitionen für neue Produkte. Die Finanzierung größerer Investitionsvorhaben erfolgt über Langfristdarlehen bzw. Leasing. Die Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten verlief zufriedenstellend. Der Umsatz und das Ergebnis lagen über Plan. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass unsere Planwerte erreicht werden.
Mertingen, den 18. April 2023 Die Geschäftsführenden Direktoren Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zott SE & Co. KG, Mertingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Zott SE GmbH & Co. KG, Mertingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Zott SE & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 18. April 2023 HLB
Augsburg Schwaben GmbH & Co. KG
Jörn Nagel, Wirtschaftsprüfer Michael Jahn, Wirtschaftsprüfer |
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