Betafence Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Basavaraj Rajashekhar Kappali seit 24.7.2025 | Geschäftsführer |
Timothy Messelis seit 6.1.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Guardiar Europe BVBA | 99.00% |
BETAFENCE Spolka Z ograniczona odpowiedzialnoscia GmbH | 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Betafence GmbHSchwalmtalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022(Firmennummer: 10847053) INHALTSVERZEICHNIS Unternehmensdaten Strategiebericht Bericht des Vorstands Erklärung zu den Verantwortlichkeiten der Direktoren Bericht der unabhängigen Abschlussprüfer Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzern-Kapitalflussrechnung Erläuterungen zum Konzernabschluss Jahresabschuss der Gesellschaft UNTERNEHMENSDATEN 31 December 2022 Direktoren Dino Koutrouki Kamlesh Mistry (am 23. Februar 2023 ernannt) Akhil Chokra (am 18 November 2022 ausgeschieden) Unabhängige Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers LLP Rechnungsprüfer und Abschlussprüfer 1 Embankment Place London WC2N 6RH Firmensitz York House 221 Pentonville Road London N1 9UZ STRATEGIEBERICHT 31 December 2022 GESCHÄFTSENTWICKLUNGSBERICHT UND HAUPTAKTIVITÄTEN Die Praesidiad Group Limited und ihre Tochtergesellschaften (zusammen als "Konzern" bezeichnet) erzielten im Jahr 2022 trotz anhaltend schwieriger makroökonomischer Bedingungen ein robustes EBITDA. Während die Covid-19-Pandemie im Laufe des Jahres weitgehend abebbte und die meisten weltweiten Beschränkungen gelockert wurden, führte der Ausbruch des Krieges in der Ukraine zu weiteren makroökonomischen Herausforderungen, darunter zu einem Anstieg der Inflation und der Zinssätze sowie zu schwankenden Rohstoffpreisen und globalen Lieferkettenproblemen. Dies wirkte sich in der zweiten Jahreshälfte insbesondere auf den europäischen Markt aus, da höhere Energiekosten, Zinssätze und die wachsende Inflationsrate das Verbrauchervertrauen schmälerten. Die steigenden Stahlkosten in der Geschäftstätigkeit führten in Verbindung mit dem Rückgang des Verbrauchervertrauens in diesem Zeitraum zu einem Umsatzrückgang. Diese Entwicklung wurde teilweise durch eine strenge Kostenkontrolle und eine starke Leistung in allen anderen Regionen des Konzerns kompensiert. Die Region Amerika profitierte von einem starken Auftragseingang in den Bereichen Energie, Rechenzentren und Wohnungsbau, und in Südafrika wurde der Umsatz durch eine gute Projektpipeline, einschließlich starker staatlicher Ausgaben, gestützt. Die Gruppe hat im vergangenen Jahr weitere Initiativen für Wachstum und Produktivität unternommen, die sich auf die Optimierung des Personalbestands und der Unternehmenspräsenz konzentrieren. Zu den wichtigsten Initiativen gehören:
Die Hauptaktivitäten des Konzerns sind die Bereitstellung integrierter Perimetersicherheitssysteme und -lösungen. Der Konzern ist regional tätig und wird auf regionaler Grundlage geführt, und zwar in folgenden Gebieten: Amerika, ,Europa, Naher Osten und Nordafrika' (EMENA), Südafrika, Asien-Pazifik (APAC) und Hesco, die mithilfe wichtiger Leistungsindikatoren gesteuert werden. Die Direktoren sind der Ansicht, dass die folgenden Indikatoren die wichtigsten Kennzahlen für die Leistung der Gruppe sind:
ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN Es wird erwartet, dass der europäische Markt für das Geschäft bis 2023 herausfordernd bleiben wird, wobei im Vergleich zu 2022 ein begrenztes Wachstum erwartet wird. Durch Initiativen zur Optimierung des Personalbestands und der Betriebsflächen erzielt der Konzern auch weiterhin Produktivitätssteigerungen. Der Konzern wird sich auf weitere Wachstumsprogramme konzentrieren, einschließlich der geografischen Expansion, indem er im Asien-Pazifikraum und im Nahen Osten die Organisationsstrukturen und die Produktionspräsenz wirksam nutzt. In Ergänzung der Wachstumsprogramme beabsichtigt der Konzern, in die Produktentwicklung zu WESENTLICHE RISIKEN UND UNSICHERHEITSFAKTOREN Der Konzern ist der Ansicht, dass die Hauptrisiken in der Wettbewerbssituation, den Schwankungen der Rohstoffpreise, der betrieblichen Leistung und der Einhaltung von Vorschriften bestehen. Durch Produktentwicklung und -innovation, starke Markenentwicklung und Gewährleistung hoher Produktqualitätsstandards bleibt der Konzern gegenüber der Konkurrenz wettbewerbsfähig. Darüber hinaus verfügt er über eine breite Vertriebsstruktur und unterhält sehr starke Kundenbeziehungen und bietet einen exzellenten. Das Risiko erheblicher Rohstoffpreisschwankungen wird durch den Aufbau starker Lieferantenbeziehungen und strategischer Einkaufsinitiativen gesteuert, zu denen die regelmäßige Überwachung der wichtigsten Rohstoffindizes und deren Verknüpfung mit dem Zeitpunkt und der Menge der vom Fachbereich Einkauf beschafften Rohstoffe gehört. Seit der Invasion in die Ukraine, die zu einer Volatilität der Energie- und Stahlpreise führte, hält das Senior Management Team des Konzerns täglich Sitzungen ab, in denen die Preisgestaltung und die damit verbundene Strategie bewertet werden. Der Konzern hat auch die Preisgestaltung eng überwacht und Preise entsprechend erhöht, um die gestiegenen Kosten weiterzugeben. Der Konzern sichert sich gegenwärtig nicht gegen steigende Rohstoffpreise ab. Das Risiko der betrieblichen Leistung und der Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften wird durch strenge Kontrollen, Richtlinien und Verfahren gemindert, um sicherzustellen, dass vertragliche und gesetzliche Verpflichtungen vollständig eingehalten werden. Der Konzern hat an allen seinen Standorten in einer Reihe von Ländern die Rechtsvorschriften bezüglich Gesundheit, Sicherheit, Qualität und Umwelt einzuhalten. Das Risiko der Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften wird durch strenge Kontrollen, Richtlinien und Verfahren gemindert, um sicherzustellen, dass vertragliche und gesetzliche Verpflichtungen in vollem Umfang eingehalten werden. HSQE wird an allen Standorten eine hohe Priorität eingeräumt, und die wichtigsten Leistungskennzahlen werden dem Vorstand monatlich gemeldet. Bei Unfällen oder Beinaheunfällen werden Sofortmaßnahmen ergriffen. Das Risiko der Cyberkriminalität nimmt allgemein weiter zu und stellt somit ein ständiges Risiko für alle Unternehmen dar. Böswillige Cyberangriffe auf die IT-Infrastruktur und Kernsysteme zielen in der Regel darauf ab, entweder die Systeme zu sperren, bis ein "Lösegeld" gezahlt wird, oder sensible Geschäftsinformationen, möglicherweise auch personenbezogene Daten, auszuspähen. Unsere IT-Sicherheitssysteme und -kontrollen werden routinemäßig auf Bedrohungen durch bösartige Angriffe und Sicherheitsverletzungen getestet. Wenn festgestellte Sicherheitslücken dringende Patch-Updates erforderlich machen, erfolgt unverzüglich eine routinemäßige Fertigstellung und Ausführung der Sicherheitspatches für die Anwendungen. Es bestehen Finanzierungsrisiken, da der Konzern, um seine Fremdfinanzierung aufrechtzuerhalten, sicherstellen muss, dass er die geltenden Vertragsklauseln einhält und seine Liquidität für den Geschäftsbetrieb aufrechterhält. Das Unternehmen arbeitet im Rahmen seiner finanziellen Verpflichtungen und wird dies voraussichtlich auch weiterhin tun. Die Einhaltung unserer Finanzierungsfazilitäten wird sowohl auf tatsächlicher als auch auf prognostizierter Basis genau überwacht. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit und die Nettoverschuldung sind wichtige Leistungskennzahlen. Außerdem gibt es einen regelmäßigen Dialog mit Kreditgebern und anderen Beteiligten. Dieses Risiko wird auch in der Einschätzung der Unternehmensfortführung im Bericht des Vorstands näher betrachtet. Des Weiteren ist der Konzern verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, wie z. B. dem Forderungsausfallrisiko, Währungsrisiko, Zinsänderungsrisiko und Liquiditätsrisiko. Die Richtlinien zum finanziellen Risikomanagement des Konzerns sind in Anmerkung 21 dieses Jahresabschlusses aufgeführt. UKRAINEKONFLIKT UND SANKTIONEN Der Vorstand beobachtet weiterhin die Auswirkungen des Konflikts in der Ukraine auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland tätig und erzielt in diesen Hoheitsgebieten keine Einnahmen. Der Vorstand beurteilt auch weiterhin die umfassenderen Auswirkungen im Einklang mit seinem Ansatz eines breiteren Risikomanagements. Der Konzern hat keine Kenntnisse über Verkäufe an sanktionierte Länder/Standorte wie Nordkorea, Iran und Russland. Er verfügt über bereits bestehende detaillierte globale Richtlinien (wie die ,Richtlinie zu Handelssanktionen und Exportkontrolle') und Prozesse, um die Einhaltung lokaler und globaler Exportkontrollgesetze sicherzustellen, und exportiert oder importiert keine Waren in oder aus Ländern, die auf der Sanktionsliste des Vereinigten Königreichs, der Vereinigten Staaten von ERKLÄRUNG DER DIREKTOREN IN ERFÜLLUNG IHRER GESETZLICHEN PFLICHTEN GEMÄSS § 172 (1) DES COMPANIES ACT 2006 Die Direktoren sind sowohl einzeln als auch gemeinsam der Ansicht, dass sie bei ihren Entscheidungen, die sie während des Geschäftsjahres, endend zum 31. Dezember 2022, getroffen haben, nach Treu und Glauben so gehandelt haben, dass dies den Erfolg des Konzerns zum Wohle seiner Mitglieder insgesamt am ehesten fördert (unter Berücksichtigung der Stakeholder und der Angelegenheiten, die im Abschnitt ,Pflichten der Direktoren' des Vorstandsberichts aufgeführt sind). Einzelheiten dazu sind im konsolidierten Abschluss der Muttergesellschaft Erpe Topco Limited enthalten, der auf der Website des Companies House (https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/) erhältlich ist. Vom Vorstand genehmigt und in seinem Namen unterzeichnet durch:
28. April 2023 Kamlesh Mistry, Direktor BERICHT DES VORSTANDS 31 December 2022 Die Direktoren legen hiermit ihren Bericht über die Konzernaktivitäten für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2022 vor. ERGEBNISSE Der Jahresverlust des Konzerns aus diesen Aktivitäten betrug:
DIVIDENDE Für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2022 wurde keine Dividende beschlossen (2021: null €). DIREKTOREN Die Direktoren, die während des Geschäftsjahres und danach für die Gesellschaft tätig waren, waren folgende: Dino Koutrouki Kamlesh Mistry (am 23. Februar 2023 ernannt) Akhil Chokra (am 18 November 2022 ausgeschieden) UNTERNEHMENSFORTFÜHRUNG Die Direktoren haben diesen Jahresabschluss auf der Grundlage der Unternehmensfortführung erstellt. Bei dieser Beurteilung haben die Direktoren die prognostizierte Finanzlage des Konzerns, die aktuellen Absichten sowie den Zugang zu Finanzmitteln berücksichtigt und die Auswirkungen der makroökonomischen Entwicklungen auf die Geschäftstätigkeit, einschließlich der COVID-19-Pandemie und des militärischen Konflikts, analysiert. Am Ende des Geschäftsjahres 2022 verfügte der Konzern über eine Liquidität (einschließlich nicht in Anspruch genommener Kreditfazilitäten) in Höhe von 34,5 Mio. € (2021: 47,1 Mio. €). Zum 31. Dezember 2022 (und zum 31. Dezember 2021) hatte der Konzern die Kreditvereinbarungen gemäß den Bedingungen des Senior Finance Agreement (,SFA') eingehalten. Der Konzern wird von makroökonomischen Faktoren, wie der steigenden Inflation (und den damit verbundenen Stahlpreisen), den steigenden Zinssätzen und dem Krieg in der Ukraine, beeinflusst. Er ist geografisch breit aufgestellt, was die Auswirkungen des Inflationsdrucks durch die Nutzung seiner kostengünstigen Produktionsbasen in verschiedenen Ländern abschwächen kann. Der Konzern ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland geschäftlich tätig trägt in Bezug auf Russland und Weißrussland kein Einnahmenrisiko. Die Direktoren überwachen auch weiterhin die Cashflow-Prognosen, Stahlpreise und dessen Verfügbarkeit genau und würden Maßnahmen zur Risikominderung ergreifen, um die Einhaltung des SFA zu gewährleisten. Das Base-Case-Szenario der Gruppe für die Bewertung der Unternehmensfortführung, die das derzeit genehmigte Budget und die Prognose widerspiegelt, zeigt, dass der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt, um innerhalb der SFA für mindestens 12 Monate ab dem Datum der Genehmigung dieses Geschäftsberichts und Konzernabschlusses seine Geschäfte fortzuführen, ohne gegen die Financial Covenants zu verstoßen. Die Direktoren haben Cashflows unter schwerwiegenden, aber plausiblen Abwärtsszenarien modelliert, einschließlich der kombinierten Auswirkungen der folgenden wesentlichen Änderungen des Base-Case-Szenarios, ausgelöst durch die Marktbedingungen:
Das Ergebnis der Sensitivitätsanalyse zeigt, dass der Konzern im Falle einer schwerwiegenden, aber plausiblen Änderung der wichtigsten Annahmen noch mindestens 12 Monate ab dem Datum der Genehmigung dieses Geschäftsberichts und Abschlusses über ausreichende Liquidität verfügt. Es besteht jedoch das Risiko, dass eine Kreditvereinbarung aufgrund des begrenzten Spielraums eventuell nicht eingehalten wird. Der Konzern ist sich auch bewusst, dass das SFA Ende 2024 zur Rückzahlung fällig wird und dass eine neue Finanzierungsvereinbarung mit den Kreditgebern noch nicht getroffen wurde. In Anbetracht der oben genannten Faktoren sind die Direktoren der Ansicht, dass die Geschäftsergebnisse zwar weiterhin robust sein werden, dass aber die beispiellosen Marktbedingungen, welche durch den Inflationsdruck und den militärischen Konflikt in der Ukraine angetrieben werden, die Ungewissheit hinsichtlich der Erfüllung der Prognosen der Gruppe erhöhen und dementsprechend auch das Risiko, dass der Konzern eine Kreditvereinbarung nicht einhalten könnte. Diese Bedingungen deuten darauf hin, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die erhebliche Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Konzerns aufkommen lassen kann. Der Konzernabschluss enthält keine Anpassungen, die sich bei der Nichtfortführung des Konzerns ergeben würden. Ungeachtet dieser wesentlichen Unsicherheit unterstützt das Vertrauen der Direktoren in die Prognosen des Konzerns und in die Fähigkeit, die Kreditfazilitäten zu bedienen, ihre Beurteilung zur Unternehmensfortführung für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab dem Datum der Genehmigung dieses Geschäftsberichts und Konzernabschlusses. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG UND ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag anzugeben. POLITISCHE UND GEMEINNÜTZIGE SPENDEN Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft keine politischen oder gemeinnützigen Spenden geleistet. HAFTUNGSFREISTELLUNGSVEREINBARUNGEN MIT DIREKTOREN Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Direktoren von der Haftung gegenüber Dritten freigestellt, und dies vorbehaltlich der in Abschnitt 234 des Companies Act 2006 festgelegten Bedingungen. Diese qualifizierte Haftungsfreistellung gegenüber Dritten bestand während des Jahres und bleibt auch zum Zeitpunkt der Genehmigung des Vorstandsberichtes in Kraft. UNABHÄNGIGE ABSCHLUSSPRÜFER Gemäß § 487 des Companies Act 2006 wurde PricewaterhouseCoopers LLP (PwC) erneut zum Abschlussprüfer der Gesellschaft ernannt und bleibt weiterhin im Amt. OFFENLEGUNG VON INFORMATIONEN AN DIE ABSCHLUSSPRÜFER Für jeden zum Zeitpunkt der Genehmigung des Vorstandsberichts amtierenden Direktor gilt:
ARBEITNEHMER Die Gruppe setzt sich für Vielfalt und Gleichberechtigung ein und stellt sicher, dass sie Mitarbeiter unabhängig von Rasse, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Familienstand, Alter, Kultur, sexueller Orientierung, Behinderung oder Hintergrund auf der Grundlage ihrer Leistung einstellt, entwickelt und fördert. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen werden unter Berücksichtigung ihrer Neigungen und Fähigkeiten umfassend und fair berücksichtigt. Es werden alle zumutbaren Anstrengungen unternommen, um Menschen, die behindert werden, entweder am gleichen Arbeitsplatz oder, falls dies nicht möglich ist, an einem geeigneten anderen Arbeitsplatz zu unterstützen. Die Konzernpolitik in Bezug auf die Mitarbeiterbeteiligung besteht darin, mit den Mitarbeitern Angelegenheiten zu besprechen und zu erörtern, die möglicherweise ihre Interessen berühren könnten. Während des Berichtszeitraums fanden regelmäßige Sitzungen mit den Mitarbeitern statt, um diese auf dem aktuellen Stand zu halten, und ihnen die Möglichkeit zu geben, Fragen zur Leistung des Konzerns zu stellen. STREAMLINED ENERGY AND CARBON REPORTING (SECR) (VERSCHLANKTE ENERGIE- UND KOHLENSTOFFBERICHTERSTATTUNG) Der Konzern verpflichtet sich, die höchsten Standards für Umweltfreundlichkeit zu erfüllen, um die Umwelt zu schützen und Umweltverschmutzungen durch unsere Geschäftstätigkeit zu vermeiden, und um gegebenenfalls unsere signifikanten Auswirkungen auf die Umwelt zu identifizieren, zu verstehen und zu minimieren. Um diese Anforderungen zu erfüllen:
Für das laufende Jahr und das Vorjahr haben wir gemäß den Anforderungen alle Kohlendioxidemissionen, die aus dem Energieverbrauch in unseren Gebäuden in Großbritannien und den Geschäftsreisen unserer Mitarbeiter in Großbritannien resultieren, gemeldet. Dies betrifft lediglich unsere beiden britischen Standorte, nämlich den Hauptsitz in London und das gemeinsame Vertriebsbüro in Leeds. Die Standorte in London und Leeds sind nicht an der Herstellung oder Montage beteiligt und befinden sich in gemeinsam genutzten und extern verwalteten Bürogebäuden. Daher liegen keine Daten zu den CO 2 -Emissionen und dem Energieverbrauch vor. Da diese Gebäude gemeinsam genutzt werden, sind die Emissionen und der Energieverbrauch wahrscheinlich geringer als bei eigenständigen Einrichtungen (weitere Informationen siehe unten). Die für den Energieverbrauch im Vereinigten Königreich vorgelegten Emissionsdaten beziehen sich in erster Linie auf die Reisen der im Vereinigten Königreich ansässigen Mitarbeiter. Aufgrund der Schließung des Hesco-Standorts im Vorjahr und der gemeinsamen Nutzung der britischen Büros liegt der Energieverbrauch im jährlichen Berichtszeitraum unter 40 MWh. Daher gilt der Betrieb im Vereinigten Königreich als Niedrigenergieverbraucher und ist nach diesen Verordnungen im laufenden Jahr von der Berichterstattung befreit.
Die Berechnungsmethode entspricht den Richtlinien der britischen Regierung: Berichterstattung über Treibhausgase: Umrechnungsfaktoren 2020 - GOV.UK, auf der Website der britischen Regierung (www.gov.uk). In 2022 ist der Energieverbrauch zurückgegangen, da Hesco im Laufe des Vorjahres den Montagestandort in Leeds aufgegeben hat. In der Vergangenheit wurde in anderen Betafence-Standorten außerhalb Großbritanniens produziert, diese Produkte nach Leeds transportiert und von Hesco montiert. Durch die Verlagerung der Montage an den polnischen Standort, an dem auch die Fertigung erfolgt, konnte die CO 2 -Bilanz des Transports reduziert Der Konzern betreibt ein etabliertes Umweltmanagementsystem ("EMS"), um sicherzustellen, dass die Geschäftstätigkeiten die Anforderungen der Gesetzgebung und der geltenden Best Practice als integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie erfüllen oder übertreffen. Wie viele andere Unternehmen auch bleibt der Konzern dabei, seine Auswirkungen auf die Umwelt zu messen und Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu minimieren. Der Konzern wird seine Strategie weiterentwickeln und das Klimarisiko im Hinblick auf die Auswirkungen seiner laufenden Geschäftstätigkeit auf die Umwelt bewerten. Beispiele für wesentliche Initiativen, die der Konzern ergreift, um seinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren, sind:
Vom Vorstand genehmigt und in seinem Namen unterzeichnet durch:
28. April 2023 Kamlesh Mistry, Direktor ERKLÄRUNG ZU DEN VERANTWORTLICHKEITEN DER DIREKTOREN31 December 2022 Die Direktoren sind für die Erstellung des Geschäftsberichts und des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Bestimmungen verantwortlich. Gemäß Unternehmensrecht sind die Direktoren verpflichtet, für jedes Geschäftsjahr einen Jahresabschluss zu erstellen. Nach diesem Recht haben die Direktoren den Konzernabschluss entsprechend den vom Vereinigten Königreich übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards und den Jahresabschluss der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Rechnungslegungsvorschriften des Vereinigten Königreichs (United Kingdom Accounting Standards, einschließlich FRS 101 "Reduced Disclosure Framework" und geltendem Recht) erstellt. Nach dem Unternehmensrecht dürfen die Direktoren die Jahresabschlüsse erst dann genehmigen, wenn sie überzeugt sind, dass diese ein den tatsächlichen
Die Direktoren sind auch dafür verantwortlich, die Vermögenswerte des Konzerns und der Gesellschaft zu schützen und angemessene Schritte zur Verhinderung und Aufdeckung von Betrug und anderen Regelwidrigkeiten zu unternehmen. Die Direktoren sind für die Führung angemessener Buchhaltungsunterlagen verantwortlich, welche die Transaktionen des Konzerns und der Gesellschaft ausreichend darstellen und erläutern und die Finanzlage des Konzerns und der Gesellschaft jederzeit mit angemessener Genauigkeit offenlegen. Sie haben sicherzustellen, dass der Jahresabschluss dem Companies Act 2006 entspricht.
London April 2023 Nigel Comello (Senior Statutory Auditor) für und im Namen der PricewaterhouseCoopers LLP Chartered Accountants and Statutory Auditors GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND SONSTIGES GESAMTERGEBNIS DES KONZERNS Für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2022
Die Anmerkungen auf den Seiten 17 bis 65 sind wesentlicher Bestandteil dieses Konzernabschlusses. KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Dieser Jahresabschluss wurde am 28. April 2023 von den Direktoren genehmigt und in ihrem Namen unterzeichnet.
Kamlesh Mistry, Direktor Registrierte Firmennummer: 10847053. Die Anmerkungen auf den Seiten 17 bis 65 sind wesentlicher Bestandteil dieses Konzernabschlusses. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG Für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2022
ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS 31 December 2022 1. WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 1.1 Allgemeine Angaben und Grundlagen der Erstellung Praesidiad Group Limited (,die Gesellschaft') ist eine private Gesellschaft mit Sitz in England und Wales. Die Gesellschaft ist registriert unter der Nummer 10847053 mit Sitz in York House, 221 Pentonville Road, London, Großbritannien, N1 9UZ. Der Konzernabschluss der Gruppe für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2022 schließt die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften mit ein (zusammen als ,Konzern' bezeichnet). Die Tochtergesellschaften werden ab dem Datum der Kontrollübernahme konsolidiert. Der Jahresabschluss der Muttergesellschaft enthält Informationen über die Gesellschaft als separate Einheit und nicht über ihren Konzern. Diese werden am Ende des Jahresabschlusses nach dem Konzernabschluss dargelegt. Die Hauptaktivitäten des Konzerns sind die Bereitstellung integrierter Perimetersicherheitssysteme und -lösungen. Der Jahresabschluss wurde am 28. April 2023 von den Direktoren zur Veröffentlichung freigegeben. Der Konzernabschluss wurde, sofern nicht anders angegeben, auf Basis der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt. Dieser Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt, der funktionalen Währung der Gesellschaft. Alle in Euro dargestellten Finanzinformationen wurden, sofern nichts anderes angegeben, auf die nächsten Tausend gerundet. Die Ergebnisse sind vergleichbar, sofern nichts anderes angegeben ist. Grundsatz der Unternehmensfortführung Die Direktoren haben diesen Konzernabschluss auf der Grundlage der Unternehmensfortführung erstellt. Bei dieser Beurteilung haben die Direktoren die prognostizierte Finanzlage des Konzerns, die aktuellen Absichten sowie den Zugang zu Finanzmitteln berücksichtigt und die Auswirkungen der makroökonomischen Entwicklungen auf die Geschäftstätigkeit analysiert. Am Ende des Geschäftsjahres 2022 verfügte der Konzern über eine Liquidität (einschließlich nicht in Anspruch genommener Kreditfazilitäten) in Höhe von 34,5 Mio. € (2021: 47,1 Mio. €). Zum 31. Dezember 2022 (und zum 31. Dezember 2021) hatte der Konzern die Kreditvereinbarungen gemäß den Bedingungen des Senior Finance Agreement (,SFA') eingehalten. Der Konzern wird von makroökonomischen Faktoren, wie der steigenden Inflation (und den damit verbundenen Stahlpreisen), den steigenden Zinssätzen und dem Krieg in der Ukraine, beeinflusst. Er ist geografisch breit aufgestellt, was die Auswirkungen des Inflationsdrucks durch die Nutzung seiner kostengünstigen Produktionsbasen in verschiedenen Ländern abschwächen kann. Der Konzern ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland geschäftlich tätig trägt in Bezug auf Russland und Weißrussland kein Einnahmenrisiko. Die Direktoren überwachen auch weiterhin die Cashflow-Prognosen, Stahlpreise und dessen Verfügbarkeit genau und würden Maßnahmen zur Risikominderung ergreifen, um die Einhaltung des SFA zu gewährleisten. Das Base-Case-Szenario der Gruppe für die Bewertung der Unternehmensfortführung, die das derzeit genehmigte Budget und die Prognose widerspiegelt, zeigt, dass der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt, um innerhalb der SFA für mindestens 12 Monate ab dem Datum der Genehmigung dieses Geschäftsberichts und Konzernabschlusses seine Geschäfte fortzuführen, ohne gegen die Financial Covenants zu verstoßen. Die Direktoren haben Cashflows unter schwerwiegenden, aber plausiblen Abwärtsszenarien modelliert, einschließlich der kombinierten Auswirkungen der folgenden wesentlichen Änderungen des Base-Case-Szenarios, ausgelöst durch die Marktbedingungen:
Das Ergebnis der Sensitivitätsanalyse zeigt, dass der Konzern im Falle einer schwerwiegenden, aber plausiblen Änderung der wichtigsten Annahmen noch mindestens 12 Monate ab dem Datum der Genehmigung dieses Geschäftsberichts und Abschlusses über ausreichende Liquidität verfügt. Es besteht jedoch das Risiko, dass eine Kreditvereinbarung aufgrund des begrenzten Spielraums eventuell nicht eingehalten wird. Der Konzern ist sich auch bewusst, dass das SFA Ende 2024 zur Rückzahlung fällig wird und dass eine neue Finanzierungsvereinbarung mit den Kreditgebern noch nicht getroffen wurde. In Anbetracht der oben genannten Faktoren sind die Direktoren der Ansicht, dass die Geschäftsergebnisse zwar weiterhin robust sein werden, dass aber die beispiellosen Marktbedingungen, welche durch den Inflationsdruck und den militärischen Konflikt in der Ukraine angetrieben werden, die Ungewissheit hinsichtlich der Erfüllung der Prognosen der Gruppe erhöhen und dementsprechend auch das Risiko, dass der Konzern eine Kreditvereinbarung nicht einhalten könnte. Diese Bedingungen deuten darauf hin, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die erhebliche Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Konzerns aufkommen lassen kann. Der Konzernabschluss enthält keine Anpassungen, die sich bei der Nichtfortführung des Konzerns ergeben würden. Ungeachtet dieser wesentlichen Unsicherheit unterstützt das Vertrauen der Direktoren in die Prognosen des Konzerns und in die Fähigkeit, die Kreditfazilitäten zu bedienen, ihre Beurteilung zur Unternehmensfortführung für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab dem Datum der Genehmigung dieses Geschäftsberichts und Konzernabschlusses. 1.2 Konformitätserklärung Der Konzernabschluss der Praesidiad Group Limited wurde ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den im Vereinigten Königreich übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards und in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Companies Act 2006 erstellt. Die nachfolgend dargestellten Rechnungslegungsgrundsätze wurden von allen Konzerngesellschaften einheitlich angewendet. Die Gesellschaft hat sich entschieden, den Jahresabschluss der Muttergesellschaft in Übereinstimmung mit dem FRS 101 ,Reduced Disclosure Framework' zu erstellen. Die Rechnungslegungsgrundsätze wurden konsequent auf 1.3 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Quellen von Schätzungsunsicherheiten und Fehlern Bei der Erstellung dieses Jahresabschlusses muss der Konzern Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen, die sich auf die im Abschluss dargestellten Beträge und die dazugehörigen Angaben auswirken. Die Nutzung verfügbarer Informationen und die Anwendung von Urteilsvermögen sind für die Schätzungen unerlässlich. Die zukünftigen, tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen, was für den Konzernabschluss wesentlich sein kann. Zu den wesentlichen Ermessensentscheidungen und Schätzungen des zum 31. Dezember 2022 endenden Geschäftsjahres gehören: 1.3 (a) Wesentliche Beurteilungen Bewertung der Kontrolle über die Praesidiad Dihang (Suzhou) 护 栏 科 技 (Security & Fencing Technology) Co., Ltd ("PDS") Praesidiad hat einen Produktionsstandort in China eingerichtet, der im Jahr 2021 gegründet wurde. Der Produktionsbetrieb wird mit einem chinesischen Partnerunternehmen aufgebaut. Die Gruppe besitzt 51 % dieses Unternehmens. Praesidiad kann, vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstands, die wichtigsten Managementteams ernennen. Darüber hinaus hält Praesidiad die Mehrheit der Sitze in der Geschäftsführung, die für die laufende Leitung des Unternehmens zuständig ist. Der Konzern hat die Anforderungen des IFRS 10 ,Consolidated financial statements' für die Kontrolle beurteilt. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass er Macht über das Beteiligungsunternehmen hat und über bestehende Rechte an der PDS verfügt, die ihm derzeitig die Möglichkeit geben, die relevanten Aktivitäten zu lenken, die deren Rendite erheblich beeinflussen werden. Praesidiad hat auch das Recht auf variable Erträge aus seiner Beteiligung (seinem Eigentum) an der PDS. Praesidiad hat auch die Möglichkeit, seine Macht über das Beteiligungsunternehmen (PDS) zu nutzen, um somit die Höhe der Renditen für den Investor (Praesidiad) zu beeinflussen. Praesidiad war maßgeblich an der Gründung der PDS beteiligt und kann die Kontrolle und das potentielle Risiko variabler Renditen zum eigenen Vorteil (gegenüber einer anderen Partei) nutzen. was darauf hindeutet. dass Praesidiad ein Auftraggeber (Principal) und kein Beauftragter (Agent) ist. Der Konzern 1.3 (b) Quellen der Schätzungsunsicherheit: Bewertung der Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten von Hesco Für die Geschäftsbeziehung zu einem der großen staatlichen Kunden von Hesco wurde am Jahresende ein immaterieller Vermögenswert mit einem Nettobuchwert von 3,3 Mio. € erfasst (2021: 4,2 Mio. €). Hesco hat einen mehrjährigen Vertrag abgeschlossen und unterhält eine langjährige Beziehung zu diesem Kunden. Wenn Hesco zukünftig aus diesem Vertrag keine ausreichenden Umsätze erzielt, kann dies negative Folgen für die Werthaltigkeit des immateriellen Vermögenswerts aus dieser Kundenbeziehung haben. Hesco hat jedoch im laufenden Jahr und im Vorjahr sowie nach dem Bilanzstichtag weiterhin Aufträge von diesem Kunden erhalten, so dass der Konzern eine Wertminderung nicht für notwendig hält. Siehe Anmerkung 10 für weitere Einzelheiten zur Werthaltigkeitsprüfung. Versicherungsmathematische Annahmen zu Pensionsverpflichtungen Bei der Bewertung der Vermögen und Unterdeckungen leistungsorientierter Pensionssysteme wurden bestimmte Annahmen zu diesen Systemen gemacht. Dies betrifft insbesondere die erwartete Kapitalrendite, die Inflation, die Abzinsungssätze, die Sterblichkeit und die Gehalts- und Rentenerhöhungen. Die Faktoren, die diese Annahmen beeinflussen, liegen weitgehend außerhalb der Kontrolle des Konzerns (Anmerkung 18). Werthaltigkeitstest für nicht finanzielle Vermögenswerte und zahlungsmittelgenerierende Einheiten Die erzielbaren Beträge von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten und einzelnen nicht finanziellen Vermögenswerten wurden auf der Grundlage des höheren Wertes aus der Berechnung des Nutzungswertes und des beizulegenden Zeitwertes abzüglich der Veräußerungskosten ermittelt. Diese Berechnungen erfordern die Anwendung von Schätzungen und Annahmen. Es ist möglich, dass sich die Annahmen ändern, was wiederum Auswirkungen auf die Schätzungen haben wird und eine wesentliche Anpassung des Buchwerts des Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill) und der Sachanlagen erforderlich machen kann. Der Konzern überprüft und testet den Buchwert von Vermögenswerten, wenn Ereignisse oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht erzielbar ist. Darüber hinaus wird der Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) jährlich auf eine Wertminderung hin überprüft (siehe Anmerkung 10). Vermögenswerte werden auf der niedrigsten Ebene zusammengefasst, für die identifizierbare Cashflows weitgehend unabhängig von den Cashflows anderer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind. Wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass eine Wertminderung eingetreten ist, werden für jede Gruppe von Vermögenswerten die erwarteten künftigen Cashflows geschätzt. Die erwarteten künftigen Cashflows, die zur Bestimmung des Nutzungswerts und des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten des Geschäfts- oder Firmenwerts und der Sachanlagen verwendet werden, sind von Natur aus ungewiss und können sich im Laufe der Zeit erheblich ändern. Sie werden durch eine Reihe von Faktoren maßgeblich beeinflusst, darunter Einnahmen, Gewinne und Diskontsätze, zusammen mit wirtschaftlichen Faktoren, wie eine hohe Inflationsrate oder eine deutliche Verschlechterung der Wirtschaft und der Industrie. Aufgrund der verstärkten Fokussierung auf den Klimawandel und Umweltrisiken, hat der Konzern ebenfalls geprüft, ob solche Indikatoren für eine Wertminderung oder Änderungen der Nutzungsdauer von Vermögenswerten erforderlich sind. Dem Konzern sind derzeit keine wesentlichen Indikatoren bekannt. Angesichts Rückstellungen Im Dezember 2021 wurde die Absicht einer möglichen Massenentlassung am Produktionsstandort Zwevegem, Belgien, bekannt gegeben. Aufgrund der belgischen Arbeitsgesetze folgte ein Verfahren, das eine Einigung mit den Gewerkschaften beinhaltete. Im Vorjahr wurde für diese Umstrukturierung auf der Grundlage der besten Schätzung des Managements eine Rückstellung gebildet. Im ersten Quartal 2022 wurde mit den Gewerkschaften eine Einigung hinsichtlich der Restrukturierung und Entlassungen erzielt. Im Jahr 2021 kam es zu keinem Mittelabfluss; die Zahlungsmittelausgaben begannen im Jahr 2022. Wenn die tatsächliche Zahl der entlassenen Mitarbeiter von der geschätzten Zahl der Mitarbeiter zum Zeitpunkt der Bildung der Rückstellung abweicht, kann der endgültige Rückstellungsbetrag von der Schätzung abweichen. Der Konzern hat auch Rückstellungen für den geschätzten Betrag der Umweltsanierungen gebildet, die möglicherweise für die Wiederherstellung der verschiedenen Produktionsstandorte aufgewendet werden müssen. Im vergangenen Jahr wurde auf Grundlage der Einschätzung des Managements eine Garantierückstellung in Bezug auf das Einsammeln und Entsorgen nicht zertifizierter Produkte und die anschließende Lieferung zertifizierter Produkte gebildet. Am Jahresende bleibt nur ein kleiner Teil der Kosten übrig. Bei der Ermittlung des für die Rückstellungen erfassten Betrages wurden Annahmen und Schätzungen hinsichtlich der erwarteten Kosten und des voraussichtlichen Zeitpunkts ihres Anfallens getroffen. Soweit die tatsächlichen Kosten von den erwarteten Kosten abweichen, können die zukünftig aufgewendeten Beträge von den Besteuerung Bei der Ermittlung der Rückstellung für Ertragsteuern ist aufgrund der Komplexität der Gesetzgebung und des Zeitpunkts der Fertigstellung der Steuererklärungen eine Beurteilung erforderlich. Es gibt viele Transaktionen und Berechnungen, bei denen die endgültige Steuerermittlung im normalen Geschäftsverlauf ungewiss ist. Wenn das endgültige Steuerergebnis dieser Angelegenheiten von den ursprünglich erfassten Beträgen abweicht, wirken sich diese Unterschiede auf die Ertragssteuer- und latenten Steuerrückstellungen in dem Zeitraum aus, in dem die Feststellung getroffen wurde. Der Konzern erfasst den künftigen Steuervorteil aus latenten Ertragssteueransprüchen in dem Umfang, in dem es wahrscheinlich ist, dass sich die abzugsfähigen temporären Differenzen in absehbarer Zukunft umkehren werden. Die Beurteilung der Werthaltigkeit latenter Ertragssteueransprüche erfordert, dass der Konzern Schätzungen vornimmt, die sich auf die erwarteten künftigen, zu versteuernden Erträge beziehen. Schätzungen der zukünftig zu versteuernden Erträge basieren auf den prognostizierten Cashflows aus der Geschäftstätigkeit und der Anwendung der geltenden Steuergesetze in den jeweiligen Rechtsprechungen. Soweit die zukünftigen Cashflows und das zu versteuernde Einkommen erheblich von den Schätzungen abweichen, kann die Fähigkeit der Gesellschaft zur Realisierung der am 1.4 Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss umfasst die Jahresabschlüsse der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2022. Unternehmenszusammenschlüsse Der Konzern bilanziert Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode, wenn die Kontrolle auf den Konzern übertragen wird. Die bei der Akquisition übertragene Gegenleistung wird in der Regel zum beizulegenden Zeitwert bewertet, ebenso wie das erworbene, feststellbare Nettovermögen. Ein eventuell entstandener Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) wird jährlich auf eine Wertminderung hin überprüft. Ein eventueller Gewinn aus einem günstigen Erwerb wird sofort ergebniswirksam erfasst. Transaktionskosten werden zu dem Zeitpunkt als Aufwand erfasst, zu dem sie anfallen, es sei denn, es handelt sich um die Ausgabe Akquisitionen können auch dazu führen, dass immaterielle Vorteile in den Konzern eingebracht werden, die als immaterielle Vermögenswerte erfasst werden können, während andere derartige Vorteile nicht den Ansatzanforderungen der IFRS entsprechen und daher Teil des Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill) sind. Bei der Beurteilung und Bewertung von immateriellen Vermögenswerten ist Ermessensspielraum erforderlich. Dies schließt Annahmen über den Zeitpunkt und die Höhe zukünftiger Cashflows aus den Vermögenswerten und die Auswahl geeigneter Abzinsungssätze mit ein. Abhängig von der Art der erworbenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten können die vorläufigen beizulegenden Zeitwerte gemäß den Vorgaben des IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" anschließend angepasst werden. wenn eine Akquisition keinen Geschäftsbetrieb darstellt, wir sie als Erwerb einer Gruppe von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, und nicht als Unternehmenszusammenschluss bilanziert. Die Kosten der Akquisition werden den erworbenen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten auf Grundlage ihrer relativen beizulegenden Zeitwerte zugeordnet und es wird kein Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) erfasst. Tochtergesellschaften Tochtergesellschaften sind vom Konzern kontrollierte Unternehmen. Der Konzern kontrolliert ein Unternehmen, wenn er variablen Erträgen aus seiner Beteiligung an dem Unternehmen ausgesetzt ist oder Anrechte auf diese hat und diese Erträge durch seine Verfügungsgewalt über das Unternehmen beeinflussen kann. Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften werden ab dem Datum, an dem die Kontrolle beginnt, bis zu dem Datum, an dem die Kontrolle endet, in den Konzernabschluss mit einbezogen. Konzerninterne Salden und Transaktionen sowie nicht realisierte Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Transaktionen werden eliminiert. Nicht beherrschende Anteile Nicht beherrschende Anteile (NCI) werden zunächst mit ihrem jeweiligen Anteil am identifizierbaren Nettovermögen des erworbenen Unternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs bewertet. 2 Zusammenfassung anderer wesentlicher Rechnungslegungsgrundsätze Neue und geänderte Standards, die vom Konzern übernommen wurden Die folgenden Standards und Anderungen traten erstmals für den am 1. Januar 2022 beginnenden jährlichen Berichtszeitraum in Kraft:
Reform des Referenzzinssatzes Derzeit verfügt der Konzern über Kredite, wie auf Basis von USD LIBOR und EURIBOR verzinst werden. Der spezifische zeitraum, In dem der Konzern den LIBOR verwendet, endete im Juni 2023. Seit einer Methodenänderung im Jahr 2019 wird der EURIBOR voraussichtlich neben dem Euro Short-Term Rate (€STR) weitergeführt, und es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass er in naher Zukunft eingestellt wird. Infolgedessen gibt es keine unmittelbare Änderung bei den Auslandskrediten des Konzerns. Zum 31. Dezember 2021 wird der LIBOR Interbank Offered Rate (IBOR) für Sterling, Euro, Schweizer Franken und japanischen Yen nicht mehr veröffentlicht (USD LIBOR Overnight, 1-Monats-, 3-Monats-, 6-Monats- und 12-Monats-LIBOR verbleiben bis Juni 2023). Alternative risikofreie Zinssätze (RFR) wurden als möglicher Ersatz identifiziert. In Großbritannien wird vorgeschlagen, den LIBOR durch den SONIA zu ersetzen, der am darauffolgenden Tag um 9 Uhr veröffentlicht wird. Für andere Währungen als den Euro und den USD stützen wir uns gemäß interner Rechtsberatung auf die Ausweichklausel im bestehenden Vertrag und haben die Ziehung des GBP gestoppt, das eine der wichtigsten auslaufenden Währungen in Bezug auf den Libor ab Dezember 2021 ist. Die Gruppe hat Gespräche über die Auswirkungen der möglichen Änderungen geführt und von JP Morgan, dem Facility Agent und External Legal Counsel, erste umfassende Leitlinien erhalten, welcher Referenzsatz auf das Senior Facilities Agreement (SFA) angewendet wird. Ursprünglich wurden mehrere Optionen in Erwägung gezogen: 1) Änderung der LIBOR-Regelung im USD-TLB-Vertrag und 2) Anwendung des synthetischen USD LIBOR.
Zinscaps Der Konzern schloss im Jahr 2022 Zinscaps ab, die gemäß IFRS 9 als Cashflow-Absicherungen (Hedges) bilanziert wurden. Die Zinsobergrenzen begrenzen den variablen Zinssatz für rund 75 % der Auslandsschulden. Die Absicherungsgeschäfte wurden seit dem Erwerb bis zum Bilanzstichtag im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften gemäß IFRS 9 als effektiv bewertet. Die Euro-Absicherungsgeschäfte begrenzen den variablen Euribor-Satz auf 2,5 %. Das Dollar- Absicherungsgeschäft begrenzt den variablen USD-Libor-Satz auf 3,25 %. Für weitere Informationen siehe Anmerkung 25. Sachanlagen Grundstücke und Gebäude werden anfänglich zu Anschaffungskosten bilanziert, einschließlich direkt zurechenbarer Transaktionskosten (oder des beizulegenden Zeitwerts, wenn sie durch Unternehmenszusammenschlüsse erworben wurden) und anschließend zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen und Wertminderungen erfasst. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen bewertet. Die Kosten umfassen Aufwendungen, die direkt dem Erwerb von Sachanlagen zuzurechnen sind, sofern sie nicht im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses gemäß IFRS 3 erworben wurden, bei dem die angenommenen Kosten dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt entsprechen. Die Abschreibung wird erfolgswirksam auf Grundlage der Anschaffungskosten oder der Bewertung abzüglich des Restwerts linear über die geschätzte Nutzungsdauer
Grundstücke und in Bau befindliche Anlagen werden nicht abgeschrieben. Das Nutzungsrecht wird über die kürzere Nutzungsdauer des Vermögenswerts und die Laufzeit des Leasingverhältnisses abgeschrieben, es sei denn, das Eigentum des Vermögenswerts wird am Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses übertragen. Restwerte und Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst. Der Buchwert von Sachanlagen wird bei Veräußerung ausgebucht oder wenn kein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen aus seiner Verwendung oder Entsorgung erwartet wird. Der Gewinn oder Verlust aus der Ausbuchung eines Sachanlagegegenstands wird bei Ausbuchung des Gegenstands erfolgswirksam erfasst. Anlagen und Maschinen werden auf eine Wertminderung hin überprüft, wenn Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht erzielbar ist. Vermögenswerte, die keine unabhängigen Cashflows generieren, werden zu zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zusammengefasst. Übersteigen die Buchwerte den geschätzten erzielbaren Betrag, werden die Vermögenswerte oder zahlungsmittelgenerierenden Einheiten auf ihren erzielbaren Betrag abgewertet. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert (nach Abzug der Veräußerungskosten) und dem Nutzungswert. Der Nutzungswert wird auf der Grundlage geschätzter zukünftiger Cashflows festgelegt, die auf ihren Barwert abgezinst werden, wobei ein Abzinsungssatz. vor Steuern verwendet wird. der die aktuellen Markteinschätzungen des Zeitwerts des Geldes und der für den Vermögenswert spezifischen Risiken Leasingverhältnisse Der Konzern wendet seit dem 1. Januar 2019 konsequent den IFRS 16 an, daher werden alle Vergleichsinformationen nach IFRS 16 dargestellt. Bei Vertragsabschluss beurteilt der Konzern, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis ist oder enthält. Ein Vertrag ist ein Leasingverhältnis oder enthält ein solches, wenn der Vertrag das Recht einräumt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswerts für einen bestimmten Zeitraum gegen Entgelt zu kontrollieren. Für die Beurteilung, ob ein Vertrag das Recht überträgt, die Verwendung eines identifizierten Vermögenswerts zu kontrollieren, verwendet der Konzern die Definition eines Der Konzern als ein Leasingnehmer Zu Beginn oder bei Änderung eines Vertrags, der eine Leasingkomponente enthält, ordnet der Konzern die Gegenleistung im Vertrag jeder Leasingkomponente auf Grundlage ihrer relativen Einzelpreise zu. Beim Immobilienleasing hat der Konzern jedoch beschlossen, Nicht-Leasingkomponenten nicht zu trennen und die Leasing- und Nicht-Leasingkomponenten als eine einzige Leasingkomponente zu bilanzieren. Zum Zeitpunkt des Leasingbeginns erfasst der Konzern ein Nutzungsrecht an dem Vermögenswert und eine Leasingverbindlichkeit. Das Nutzungsrecht wird anfänglich zu Anschaffungskosten bewertet, die den anfänglichen Betrag der Leasingverbindlichkeit enthalten, angepasst um etwaige Leasingzahlungen, die zum oder vor dem Anfangsdatum geleistet wurden, sowie etwaige anfängliche direkte Kosten und eine Schätzung der Kosten, um den zugrunde liegenden Vermögenswert stillzulegen oder zurückzubauen, oder den zugrunde liegenden Vermögenswert oder dessen Standort wiederherzustellen, abzüglich etwaiger erhaltener Leasingzulagen. Das Nutzungsrecht an dem Vermögenswert wird anschließend ab Beginn bis Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses linear abgeschrieben, es sei denn, der Leasingvertrag überträgt das Eigentum an dem zugrunde liegenden Vermögenswert bis zum Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses auf den Konzern oder die Kosten des Nutzungsrechts an dem Vermögenswert lassen erkennen, dass der Konzern eine Kaufoption ausüben wird. In diesem Fall wird das Nutzungsrecht über die Nutzungsdauer des zugrundeliegenden Vermögenswerts abgeschrieben, die auf derselben Grundlage wie für Sachanlagen ermittelt wird. Darüber hinaus wird das Nutzungsrecht regelmäßig um etwaige Wertminderungen reduziert und um bestimmte Neubewertungen der Leasingverbindlichkeit angepasst. Die Leasingverbindlichkeit wird anfänglich zum Barwert der Leasingzahlungen bewertet, die zum Anfangsdatum noch zu zahlen waren, abgezinst mit dem im Leasingverhältnis enthaltenen Zinssatz oder, falls dieser Zinssatz nicht ohne weiteres bestimmt werden kann, dem Grenzfremdkapitalzinssatz des Konzerns. Im Allgemeinen verwendet der Konzern seinen Grenzfremdkapitalzinssatz als Abzinsungssatz. Der Konzern berechnet seinen Grenzfremdkapitalzinssatz anhand von Zinssätzen aus verschiedenen externen Finanzierungsquellen und nimmt bestimmte Anpassungen vor, um die Bedingungen des Leasingverhältnisses und die Art des geleasten Vermögenswerts widerzuspiegeln. Die Leasingzahlungen, die in die Bewertung der Leasingverbindlichkeit einbezogen wurden, umfassen folgendes:
Die Leasingverbindlichkeit wird zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Sie wird neu bewertet, wenn sich aufgrund einer Änderung eines Indexes oder Zinssatzes die künftigen Leasingzahlungen ändern, wenn sich die Schätzung des Konzerns in Bezug auf den im Rahmen einer Restwertgarantie zu zahlenden Betrag ändert, wenn der Konzern seine Einschätzung, ob eine Kauf-, Verlängerungs- oder Kündigungsoption ausgeübt wird, ändert oder wenn die feste Leasingrate abgeändert wird. Wird die Leasingverbindlichkeit auf diese Weise neu bewertet, erfolgt eine entsprechende Anpassung des Buchwerts des Nutzungsrechts oder erfolgswirksame Verbuchung, wenn der Buchwert des Nutzungsrechts am Vermögenswert auf null reduziert wurde. Der Konzern weist in der Bilanz Nutzungsrechte an Vermögenswerten, die nicht der Definition von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien entsprechen, unter Kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse geringwertiger Wirtschaftsgüter. Der Konzern hat beschlossen, Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten für Leasingverträge mit geringem Wert und kurzfristige Leasingverhältnisse, einschließlich IT-Ausrüstung, nicht zu erfassen. Die mit diesen Leasingverhältnissen verbundenen Leasingzahlungen werden über die Laufzeit des Leasingverhältnisses linear als Aufwand erfasst. Der Konzern betrachtet Vermögenswerte mit einem Wert von weniger als 5.500,00 € im Allgemeinen als geringwertige Vermögenswerte. Der Konzern als Leasinggeber Zu Beginn oder bei Änderung eines Vertrags, der eine Leasingkomponente enthält, ordnet der Konzern die vertragliche Gegenleistung fur jede Leasingkomponente auf Grundlage ihrer relativen Einzelpreise zu. Wenn der Konzern als Leasinggeber auftritt, bestimmt er zu Beginn jedes Leasingverhältnisses, ob es sich um ein Finanzierungsleasing oder Operating-Leasing handelt. Zur Klassifizierung jedes Leasingverhältnisses nimmt er eine Gesamtbewertung vor, ob das Leasingverhältnis im Wesentlichen alle Risiken und Chancen überträgt, Ist der Konzern ein Zwischenleasinggeber, so bilanziert er seine Anteile am Hauptleasingvertrag und Unterleasingvertrag getrennt voneinander. Er beurteilt die Klassifizierung eines Unterleasingverhältnisses in Bezug auf das aus dem Hauptleasingverhältnis resultierende Nutzungsrecht und nicht in Bezug auf den zugrunde liegenden Vermögenswert. Wenn es sich bei einem Hauptleasingvertrag um ein kurzfristiges Leasing handelt, auf das der Konzern die oben beschriebene Befreiung anwendet, wird das Unterleasingverhältnis als Operating-Leasing klassifiziert. Leasingzahlungen, die er im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen erhalten hat, werden über die Laufzeit des jeweiligen Leasingverhältnisses linear als Ertrag Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden Die Hauptaktivitäten des Konzerns konzentrieren sich auf die Bereitstellung integrierter Perimetersicherheitssysteme und -lösungen. Die Gruppe ist regional tätig und hat drei große Marken: Betafence (traditionell ein Hersteller von Perimetersicherheitssystemen), Hesco (traditionell ein Hersteller von Personen- und Vermögensschutzsystemen) und Guardiar (traditionell ein Anbieter von Gesamtlösungen für integrierte Perimetersicherheit). Mit Ausnahme von Hesco sind die Marken je nach Markt untereinander austauschbar. Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden werden erfasst, wenn die Kontrolle über die Waren oder Dienstleistungen auf den Kunden übergeht, und zwar in Höhe eines Betrags der Gegenleistung, auf die der Konzern im Austausch für diese Waren oder Dienstleistungen Anspruch hat. Der Konzern ist generell zu dem Schluss gekommen, dass er der Hauptverantwortliche für seine Ertragsvereinbarungen ist. Warenverkauf Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Produkten werden zu dem Zeitpunkt erfasst, zu dem die Kontrolle über den Vermögenswert auf den Kunden übergegangen ist, in der Regel bei Lieferung. Das übliche Zahlungsziel beträgt 30 bis 90 Tage nach Lieferung. Der Konzern prüft, ob der Vertrag andere Zusagen enthält, bei denen es sich um separate Leistungsverpflichtungen handelt, denen ein Teil des Transaktionspreises zuzuordnen ist (z. B. Garantien). Bei der Ermittlung des Transaktionspreises für den Verkauf von Produkten berücksichtigt er die Auswirkungen einer variablen Gegenleistung, das Vorhandensein wesentlicher Finanzierungskomponenten, eine unbare Gegenleistung und eine (gegebenenfalls) an den Kunden zu zahlende Variable Gegenleistung Enthält eine vertraglich festgelegte Gegenleistung einen variablen Betrag, schätzt der Konzern die Höhe der Gegenleistung, auf die er bei Übergabe der Waren an den Kunden einen Anspruch hat. Die variable Gegenleistung wird bei Vertragsbeginn geschätzt und so lange begrenzt, bis es höchstwahrscheinlich ist, dass es nicht zu einer signifikanten Umkehrung des Betrags der erfassten kumulierten Umsatzerlöse kommt, wenn die mit der variablen Gegenleistung verbundene Unsicherheit nachträglich beseitigt wird. Die Gruppe hatte in den Jahren 2022 und 2021 keine Umsatzströme, die eine variable Gegenleistung oder Rückgaberechte beinhalteten. Wesentliche Finanzierungskomponente Im Allgemeinen erhält der Konzern von seinen Kunden kurzfristige Vorauszahlungen. Unter Anwendung der praktischen Ausnahmeregelung des IFRS 15 passt der Konzern den zugesagten Betrag der Gegenleistung nicht um die Auswirkungen einer wesentlichen Finanzierungskomponente an, wenn bei Vertragsbeginn erwartet wird, dass der Zeitraum zwischen der Übertragung der zugesagten Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden und der Bezahlung dieser Güter oder Dienstleistungen durch den Kunden ein Jahr oder weniger beträgt. Der Konzern hat keine Verkäufe getätigt, bei denen dem Kunden eine Finanzierungsfrist von mehr als einem Jahr eingeräumt wurde. Installation und andere Dienstleistungen Die Gruppe bietet Installationsdienste für bestimmte Produkte an. Je nach Vertragsart ist es möglich, dass es nur eine Leistungsverpflichtung gibt, da entweder die Waren und Dienstleistungen nicht verschieden sind oder der Vertrag bezieht sich auf eine Reihe verschiedener Waren und Dienstleistungen, die aber im Wesentlichen gleich sind und dasselbe Muster der Übertragung aufweisen. Bei anderen Verträgen kann es zu mehreren Leistungsverpflichtungen kommen, wenn sich die Waren und Dienstleistungen unterscheiden. Dementsprechend ordnet der Konzern den Transaktionspreis auf der Grundlage der relativen Einzelverkaufspreise der Produkte und Installationsdienstleistungen zu. Der Konzern erfasst Umsatzerlöse aus Installationsleistungen über einen bestimmten Zeitraum nach der Input- bzw. der Output-Methode (d. h. bei Vertragsbeginn wird die Methode festgelegt, und jeder Vertrag verwendet nur die Input- oder die Output-Methode und nicht eine Kombination aus beiden). Die angewendete Methode hängt von der Vertragsart und den erbrachten Dienstleistungen ab. Als Output-Methoden werden Erhebungen über die bisher geleistete Arbeit verwendet, die in der Regel in regelmäßigen Abständen (z. B. monatlich) mit dem Kunden vereinbart werden. Zu den verwendeten Input-Methoden gehört die Messung des Fortschritts bis zur vollständigen Zufriedenheit mit der Leistungserbringung sowie der angefallenen Kosten im Vergleich zu den budgetierten Gesamtkosten. In den Vermittlungsleistungen Der Konzern hat Verträge mit Kunden, wobei wir nicht primärer Dienstleister sind. Je nach Art dieser Vereinbarungen kann der Konzern in diesen Fällen dabei als Vermittler auftreten. Sofern eine andere Partei an der Bereitstellung bzw. Erbringung von Waren oder Dienstleistungen für den Kunden beteiligt ist, bestimmt der Konzern, ob er bei diesen Transaktionen als Auftraggeber oder Vermittler fungiert, indem er die Art der Zusage dieser Partei gegenüber dem Kunden bewertet. Der Konzern ist ein Auftraggeber und erfasst die Erlöse aus Bruttobasis, wenn er die zugesagten Waren oder Dienstleistungen kontrolliert, bevor diese auf den Kunden tragen werden. Sollte die Aufgabe des Konzerns jedoch lediglich darin bestehen, ein anderes Unternehmen mit der Lieferung der Waren oder der Erbringung der Dienstleistungen zu Vertragssalden Vertragsvermögenswerte Ein Vertragsvermögenswert ist der Anspruch auf Gegenleistung für Güter oder Dienstleistungen, die auf den Kunden übertragen wurden . Wenn der Konzern Waren oder Dienstleistungen auf einen Kunden überträgt , bevor dieser eine Gegenleistung zahlt oder bevor die Zahlung fällig ist , wird ein Vertragsvermögenswert für die erbrachte bedingte Gegenleistung angesetzt Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen ist der Anspruch des Konzerns auf eine bedingungslose Gegenleistung (d.h. es muss lediglich die Zahlungsfrist verstreichen, bevor die Zahlung der Gegenleistung fällig wird). Für die finanziellen Vermögenswerte - siehe Rechnungslegungsgrundsätze. Verbindlichkeiten aus Verträgen Eine Vertragsverbindlichkeit ist die Verpflichtung, Waren oder Dienstleistungen auf einen Kunden zu übertragen, für die der Konzern vom Kunden eine Gegenleistung erhalten hat (oder deren Gegenleistung fällig ist). Zahlt ein Kunde eine Gegenleistung, bevor der Konzern Waren oder Dienstleistungen auf den Kunden überträgt, wird, wenn die Zahlung erfolgt oder fällig ist (je nachdem, was früher eintritt), eine Vertragsverbindlichkeit erfasst. Vertragsverbindlichkeiten werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn der Konzern den Vertrag erfüllt. Vertragsanbahnungskosten Der Konzern hat sich für die Anwendung der optionalen praktischen Erleichterung für die Vertragsanbahnungskosten entschieden, die es ihm gestattet, Kosten zur Erlangung eines Vertrags, z. B. Verkaufsprovisionen (die unter Leistungen an Arbeitnehmer und als Teil der Umsatzkosten erfasst werden), sofort als Aufwand zu verbuchen, da der Abschreibungszeitraum des Vermögenswerts, den der Konzern ansonsten verwendet hätte, ein Jahr oder weniger beträgt. Der Konzern hat keine Leistungen an Mitarbeiter Kurzfristige Leistungen an Mitarbeiter Kurzfristige Leistungen an Mitarbeiter werden in dem Zeitraum als Aufwand verbucht, in dem die Leistung erbracht wird. Eine Verbindlichkeit wird in Höhe des voraussichtlich zu zahlenden Betrags erfasst, wenn der Konzern eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung zur Zahlung dieses Betrags aufgrund einer Altersvorsorge Der Konzern unterhält verschiedene Altersvorsorgeprogramme, darunter leistungsorientierte sowie beitragsorientierte Pensionspläne. Ein beitragsorientierter Plan ist ein Pensionsplan, bei dem der Konzern feste Beiträge an eine separate Organisation entrichtet. Der Konzern ist weder rechtlich noch faktisch zur Zahlung darüber hinausgehender Beiträge verpflichtet, wenn der Fonds nicht über ausreichende Vermögenswerte verfügt, um alle Leistungen in Bezug auf Arbeitsleistungen der Arbeitnehmer in dem Berichtszeitraum und in früheren Zeiträumen zu erbringen. Ein leistungsorientierter Plan ist ein Pensionsplan, der nicht beitragsorientiert ist. In der Regel definieren leistungsorientierte Pensionspläne die Höhe der Altersrente, die ein Arbeitnehmer im Ruhestand erhält, und sind in der Regel von einem oder Die in der Bilanz erfasste Verbindlichkeit aus leistungsorientierten Pensionsplänen entspricht dem Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung am Ende des Berichtszeitraums, vermindert um den beizulegenden Zeitwert des Planvermögens. Die leistungsorientierte Verpflichtung wird jährlich von unabhängigen Versicherungsmathematikern nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) berechnet. Der Barwert der jeweiligen leistungsorientierten Verpflichtung wird durch Abzinsung der geschätzten zukünftigen Zahlungsmittelabflüsse mit den Zinssätzen erstrangiger Unternehmensanleihen ermittelt, die auf die Währung lauten, in der die Leistungen gezahlt werden, und deren Laufzeiten in etwa denen der entsprechenden Pensionsverpflichtung entsprechen. In Ländern, in denen es keinen liquiden Markt für solche Anleihen gibt, werden stattdessen die Marktrenditen für Staatsanleihen verwendet. Der laufende Dienstzeitaufwand des leistungsorientierten Vorsorgeplans, der in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position ,Leistungen an Arbeitnehmer' Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand wird sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Nettozinsaufwendungen werden durch die Anwendung des Abzinsungssatzes auf den Nettobetrag der leistungsorientierten Verpflichtung und den beizulegenden Zeitwert des Planvermögens berechnet. Diese Kosten sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter ,Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer' enthalten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, die sich aus erfahrungsbedingten Anpassungen und Änderungen der versicherungsmathematischen Annahmen ergeben, werden in der Periode, in der sie anfallen, dem sonstigen Gesamtergebnis im Eigenkapital belastet oder gutgeschrieben. Bei beitragsorientierten Plänen leistet der Konzern auf obligatorischer, vertraglicher oder freiwilliger Basis Beiträge zu öffentlich oder privat verwalteten Rentenversicherungen. Nach Zahlung der Beiträge bestehen keine weiteren Zahlungsverpflichtungen für den Konzern. Die Beiträge werden bei Fälligkeit als Aufwand für Leistungen an Arbeitnehmer erfasst. Vorausbezahlte Beiträge werden als Vermögenswert angesetzt, und zwar in dem Maße, in dem eine Rückerstattung oder Verminderung der künftigen Zahlungen möglich ist. Anteilsbasierte Vergütungsvereinbarungen Der beizulegende Zeitwert am Tag der Gewährung von anteilsbasierten Vergütungsvereinbarungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente, die Mitarbeitern gewährt wurden, wird im Allgemeinen als Aufwand mit einer entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals über den Erdienungszeitraum (falls vorhanden) der Prämien erfasst. Der Konzern hat derzeit nur an Mitarbeiter ausgegebene Anteile, die am Ausgabetag unverfallbar sind. Bei anteilsbasierten Vergütungsprämien mit Nichtausübungsbedingungen wird der beizulegende Zeitwert der anteilsbasierten Vergütung zum Zeitpunkt der Gewährung so bemessen, dass er diese Bedingungen Finanzerträge und Finanzaufwand Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zuzurechnen sind, sind Teil der Anschaffungskosten des betreffenden Vermögenswerts und werden als solche kapitalisiert. Sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand erfasst. Zinserträge oder -aufwendungen werden nach der Effektivzinsmethode erfasst. Rückstellungen Rückstellungen für Umweltsanierung, Restrukturierungskosten, Gewährleistungen und sonstige Verpflichtungen werden gebildet, wenn die Gesellschaft aufgrund eines vergangenen Ereignisses eine gegenwärtige Verpflichtung (rechtlich oder faktisch) hat, es wahrscheinlich ist, dass ein Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen erforderlich ist, um die Verpflichtung zu erfüllen, und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung vorgenommen werden kann. Rückstellungen werden durch Diskontierung (sofern nicht eindeutig unerheblich) der erwarteten zukünftigen Cashflows mit einem Vorsteuerzinssatz ermittelt, der die aktuelle Markteinschätzungen des Zeitwerts des Geldes und der für die Verbindlichkeit spezifischen Risiken widerspiegelt. Die Aufzinsung des Diskonts wird als Finanzaufwand erfasst. Rückstellungen werden als kurzfristige Verbindlichkeiten angesetzt, wenn sie voraussichtlich innerhalb von zwölf Monaten nach dem Erwartet die Gesellschaft, dass eine Rückstellung ganz oder teilweise zurückerstattet wird, zum Beispiel im Rahmen eines Versicherungsvertrags, wird die Rückerstattung als gesonderter Vermögenswert angesetzt, jedoch nur, wenn die Erstattung so gut wie sicher ist. Der mit einer Rückstellung verbundene Aufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Gesamtergebnis netto ohne Berücksichtigung einer Erstattung ausgewiesen. Die Erhöhung der Rückstellung Ertragssteuern Latente Steuern Latente Ertragssteuern werden im Hinblick auf temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu Zwecke der Rechnungslegung und für Beträge erfasst, die steuerlichen Zwecken diesen. Passive latente Steuern werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst (es sei denn, die latente Steuerschuld ergibt sich aus einer Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes oder aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswertes oder einer Schuld bei einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das handelsrechtliche Periodenergebnis noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst). Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und nicht genutzten Steuererstattungsansprüche in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuererstattungsansprüche verwendet werden können (es sei denn, der latente Steueranspruch aus der abzugsfähigen temporären Differenz entsteht aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswertes oder einer Schuld bei einem Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes, zu versteuerndes Ergebnis verfügbar ist, um den gesamten aktiven latenten Steueranspruch oder einen Teil davon zu nutzen. Aktive und passive latente Steuern werden mit den Steuersätzen bewertet, die voraussichtlich für den Zeitraum gelten, in dem der Vermögenswert realisiert oder die Steuerschuld beglichen wird, und zwar basierend auf Steuersätzen (und Steuergesetzen), die zum Bilanzstichtag in Kraft sind. Der Konzern verrechnet Steueransprüche und -schulden nur dann, wenn er ein gesetzlich durchsetzbares Recht zur Aufrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern hat, die sich auf Ertragssteuern beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden. Laufende Steuern Die tatsächliche Steuer ist die erwartete Steuer, die auf das zu versteuernde Einkommen des Jahres zu zahlen ist, und zwar unter Anwendung der Steuersätze (und Steuergesetze), die bis zum Ende des Berichtszeitraums in Kraft getreten sind, sowie unter Berücksichtigung etwaiger Anpassungen der Steuerschuld für frühere Jahre. Die laufenden und latenten Steuern werden dem sonstigen Gesamtergebnis belastet oder gutgeschrieben, wenn sich die Steuer auf Posten bezieht, die in demselben oder einem anderen Zeitraum dem sonstigen Gesamtergebnis gutgeschrieben oder belastet wurden. Laufende und latente Steuern werden direkt dem Eigenkapital belastet oder gutgeschrieben, wenn sich die Steuer auf Posten bezieht, die in demselben oder einem anderen Zeitraum direkt dem Eigenkapital gutgeschrieben oder belastet wurden. Der Konzern verrechnet Steueransprüche und -schulden nur dann, wenn er ein gesetzlich durchsetzbares Recht zur Aufrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern hat, die sich auf Ertragssteuern beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden. Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) entspricht dem Überschuss des beizulegenden Zeitwerts der Gegenleistung für eine Akquisition gegenüber dem Anteil des Konzerns am beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens. Der Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) stellt den zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen dar, der sich aus anderen Vermögenswerten bei einem Unternehmenszusammenschluss ergibt, die nicht einzeln identifiziert und getrennt erfasst werden. Ist der Selbstbehalt negativ (Gewinn aus einem günstigen Erwerb), Immaterielle Vermögenswerte Ein immaterieller Vermögenswert wird erfasst, wenn:
Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen bewertet. Ein immaterieller Vermögenswert hat eine unbestimmte Nutzungsdauer, wenn auf Grundlage aller relevanter Faktoren keine absehbare Grenze für den Zeitraum besteht, über den der Vermögenswert voraussichtlich Nettogeldzuflüsse generieren wird. Für diese immateriellen Vermögenswerte werden keine Abschreibungen vorgenommen, sie werden jedoch jährlich auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Für alle anderen immateriellen Vermögenswerte werden die Abschreibungen linear über ihre Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungsdauer und die Abschreibungsmethode für immaterielle Vermögenswerte werden jährlich überprüft. Eine Neubewertung der Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögenswerts mit einer begrenzten Nutzungsdauer nach seiner Einstufung als unbestimmt ist ein Indikator dafür, dass der Vermögenswert möglicherweise wertgemindert ist. Daher wird der Vermögenswert auf eine Wertminderung hin überprüft und der verbleibende Buchwert über die Nutzungsdauer Handelsname, Patente und Marken Separat erworbene Handelsnamen, Marken und Lizenzen werden zu den historischen Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbene Marken und Lizenzen werden zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Marken und Lizenzen haben eine begrenzte Nutzungsdauer und werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung wird nach der linearen Methode berechnet, um die Kosten Technologie- und Entwicklungskosten Erworbene Technologie- und Entwicklungskosten werden auf Basis der Kosten kapitalisiert, die beim Erwerb und der Inbetriebnahme der spezifischen Software anfallen. Diese Kosten werden über ihre geschätzte Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbene Technologie- und Entwicklungskosten werden zum Erwerbszeitpunkt mit dem beizulegenden Zeitwert erfasst. Technologie- und Entwicklungskosten haben eine begrenzte Nutzungsdauer und werden zu den Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung wird nach der linearen Methode berechnet, um die Technologie- und Entwicklungskosten eines Unternehmenszusammenschlusses über ihre geschätzte Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren zu Computersoftware Kosten in Verbindung mit der Pflege von Computersoftwareprogrammen werden als Aufwand erfasst, wenn sie anfallen. Entwicklungskosten von Computersoftware, die als Vermögenswerte erfasst werden, werden über ihre geschätzte Nutzungsdauer, die 15 Jahre nicht überschreitet, abgeschrieben. Entwicklungskosten Entwicklungskosten, die direkt dem Design und Test von identifizierbaren Produkten, die vom Konzern kontrolliert werden, zuzurechnen sind, werden als immaterielle Vermögenswerte erfasst, wenn die folgenden Kriterien erfüllt sind:
Zu den direkt zurechenbaren Kosten, die als Teil des Produkts kapitalisiert werden, gehören die Personalkosten und ein angemessener Anteil der relevanten Gemeinkosten. Der Konzern führt schrittweise ein neues ERP-System (IFS) in verschiedenen Konzernunternehmen ein. Die Abschreibung beginnt, wenn das System in der vom Management beabsichtigten Weise an dem jeweiligen Standort zu funktionieren beginnt. Im Laufe des Jahres wurde ein Standort in Betrieb genommen und die Abschreibung hat begonnen. Die Amortisationszeit für das neue ERP-System beträgt 5 Jahre. Kundenbeziehungen Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Kundenbeziehungen werden zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Kundenbeziehungen haben eine begrenzte Nutzungsdauer und werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen verbucht. Die Abschreibung erfolgt linear, um die Kosten der Kundenbeziehungen über ihre geschätzte Nutzungsdauer von 5 bis 16 Jahren zu verteilen. Selbst geschaffene Marken, Impressen, Veröffentlichungstitel, Kundenlisten und gleichartige Posten werden nicht als immaterielle Vermögenswerte erfasst. Wertminderung von nicht finanziellen Vermögenswerten und zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist ein jährlicher Werthaltigkeitstest eines Vermögenswerts erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag eines Vermögenswerts ist der höhere Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten und dem Nutzungswert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit und wird für jeden einzelnen Vermögenswert ermittelt, es sei denn, der Vermögenswert generiert keine Zahlungsmittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder einer anderen Gruppe von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Bei der Bewertung des Nutzungswerts werden die geschätzten künftigen Cashflows auf ihren Barwert abgezinst, wobei ein Abzinsungssatz vor Steuern verwendet wird, der die aktuellen Markteinschätzungen des Zeitwerts des Geldes und die für den Vermögenswert spezifischen Risiken widerspiegelt. Wertminderungsverluste der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden in der Gewinn- und Verlustrechnung und dem sonstigen Gesamtergebnis in denjenigen Aufwandskategorien erfasst, die der Funktion des wertgeminderten Vermögenswerts entsprechen. Der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) wird jeder zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, von denen erwartet wird, dass sie von den Synergien des Zusammenschlusses profitieren, unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten des Erwerbs diesen Einheiten oder Gruppen von Einheiten zugeordnet werden. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit ist die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, die Zahlungsmittelzuflüsse generiert, welche weitgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte oder Vermögenswertgruppen sind. Bei zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird ein Wertminderungsaufwand erfasst, wenn der erzielbare Betrag der Einheit den Buchwert der Einheiten unterschreitet. Der Wertminderungsaufwand ist folgendermaßen zu verteilen, um den Buchwert der Vermögenswerte der Einheit in der folgenden Reihenfolge zu vermindern:
Der Konzern beurteilt zu jedem Bilanzstichtag , ob Anhaltspunkte dafür vorliegen , dass ein in früheren Berichtszeiträumen erfasster Wertminderungsaufwand für andere Vermögenswerte als den Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) möglicherweise nicht mehr besteht oder sich verringert hat. Liegen solche Anhaltspunkte vor , werden die erzielbaren Beträge dieser Vermögenswerte geschätzt . Der infolge einer Wertaufholung erhöhte Buchwert eines Vermögenswerts, mit Ausnahme eines Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill), darf nicht den Buchwert übersteigen, der bestimmt worden wäre, wenn in früheren Zeiträumen kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine Wertaufholung von Vermögenswerten , die zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen oder außerplanmäßiger Abschreibungen außer den Geschäfts oder Firmenwerten (Goodwill) bilanziert wurden wird sofort erfolgswirksam erfasst . Wenn der Konzern seine Berichtsstruktur so neu organisiert , dass sich die Zusammensetzung einer oder mehrerer zahlungsmittelgenerierender Einheiten , denen ein Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) zugeordnet ist, ändert, wird der Geschäfts - oder Firmenwert (Goodwill) den betroffenen Einheiten neu zugeordnet . Diese Neuzuordnung hat gegebenenfalls unter Anwendung eines relativen Wertansatzes zu erfolgen, der dem ähnlich ist, der verwendet wird, wenn der Konzern einen Gezeichnetes Kapital und Eigenkapital Bei einem Eigenkapitalinstrument handelt es sich um einen Vertrag, der eine Restbeteiligung an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug all seiner Verbindlichkeiten belegt. Stammanteile werden als Eigenkapital klassifiziert. Zusätzliche Kosten, die direkt der Ausgabe von Stammanteilen zuzurechnen sind, werden abzüglich etwaiger Steuereffekte als Abzug vom Eigenkapital erfasst. Stammdividenden, die als endgültige Dividenden deklariert werden, werden in dem Zeitraum als Verbindlichkeit ausgewiesen, in dem sie von den Anteilseignern Vorräte Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet. Kosten werden nach der FIFO-Methode (First-In-First-Out) ermittelt. Die Kosten für fertige und unfertige Erzeugnisse umfassen Konstruktionskosten, Rohstoffe, direkte Arbeitskosten, sonstige direkte Kosten und damit verbundene Produktionsgemeinkosten (basierend auf der normalen Betriebskapazität). Fremdkapitalkosten sind nicht enthalten. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte Verkaufspreis im normalen Geschäftsverlauf abzüglich der anfallenden variablen Vertriebskosten. Bemessung des Zeitwerts Der Konzern bewertet Finanzinstrumente, wie zum Beispiel derivative Finanzinstrumente und regresslos gefactorte Forderungen, zu jedem Bilanzstichtag zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, den das Unternehmen zum Zeitpunkt der Bewertung für den Verkauf eines Vermögenswerts oder für die Übertragung einer Verbindlichkeit bei einer ordnungsgemäßen Transaktion zwischen Marktteilnehmern erhalten würde. Bei der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert wird davon ausgegangen, dass entweder der Verkauf des Vermögenswertes oder die Übertragung der Verbindlichkeit stattfindet:
Der Haupt- oder der vorteilhafteste Markt muss für den Konzern zugänglich sein. Der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit wird anhand der Annahmen ermittelt, welche die Marktteilnehmer bei der Bewertung des Bei der Zeitwertbewertung eines nicht finanziellen Vermögenswerts wird die Fähigkeit eines Marktteilnehmers berücksichtigt, einen wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen, indem er den Vermögenswert in seiner bestmöglichen Verwendung nutzt oder an einen anderen Marktteilnehmer verkauft, der den Vermögenswert in seiner bestmöglichen Verwendung nutzt. Unter den gegebenen Umständen wendet der Konzern angemessene Bewertungstechniken an, für die ausreichende Daten zur Verfügung stehen, um den Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die der beizulegende Zeitwert bemessen oder im Jahresabschluss angegeben wird, werden in die nachstehend beschriebene Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts eingeordnet, wobei der niedrigste Inputfaktor zugrunde gelegt wird, der für die Zeitwertbewertung insgesamt von Bedeutung ist:
Finanzinstrumente i) Finanzielle Vermögenswerte Erstmalige Erfassung und Bewertung Finanzielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz als zu fortgeführten Anschaffungskosten, zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Gesamtergebnis und zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- oder Verlustrechnung bewertet eingestuft. Die Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten beim erstmaligen Ansatz hängt von den vertraglichen Cashflow-Merkmalen des finanziellen Vermögenswerts und dem Geschäftsmodell des Konzerns zu deren Steuerung ab. Mit Ausnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine signifikante Finanzierungskomponente enthalten oder für die der Konzern die praktischen Erleichterungen angewandt hat, bewertet der Konzern einen finanziellen Vermögenswert zunächst zu seinem beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten, wenn es sich um einen finanziellen Vermögenswert handelt, der nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine wesentliche Finanzierungskomponente enthalten Damit ein finanzieller Vermögenswert klassifiziert und über das sonstige Gesamtergebnis zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert erfasst und bewertet werden kann, muss er Cashflows generieren, die ,ausschließlich Zahlungen auf den Kapitalbetrag und die Zinsen (SPPI)' hinsichtlich des ausstehenden Kapitalbetrags sind. Diese Beurteilung wird als SPPI-Test bezeichnet und wird auf Ebene des Finanzinstruments durchgeführt. Das Geschäftsmodell des Konzerns zur Verwaltung von finanziellen Vermögenswerten bezieht sich auf die Verwaltung seiner finanziellen Vermögenswerte zur Generierung von Cashflows. Das Geschäftsmodell bestimmt, ob die Cashflows aus der Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme, dem Verkauf der finanziellen Vermögenswerte oder aus beidem resultieren. Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten, welche die Lieferung von Vermögenswerten innerhalb eines durch Vorschriften oder Konventionen Folgebewertung Für die spätere Bewertung werden finanzielle Vermögenswerte in vier Kategorien unterteilt:
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte (Schuldinstrumente) Diese Kategorie ist für den Konzern von größter Bedeutung. Der Konzern bewertet finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Die Folgebewertung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten erfolgt nach der Effektivzinsmethode und unterliegt der Wertminderung. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn der Vermögenswert ausgebucht, modifiziert oder wertgemindert wird. Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte des Konzerns umfassen nicht gefactorte Forderungen aus Lieferungen und Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über die Gesamtergebnisrechnung (Schuldinstrumente) Der Konzern bewertet Schuldinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Gesamtergebnis, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Bei Schuldinstrumenten, die über das sonstige Gesamtergebnis erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, werden Zinserträge, Fremdwährungsneubewertungen und Wertminderungsverluste oder -aufholungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und auf dieselbe Weise berechnet wie Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte Zu den erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten gehören die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte, die beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte eingestuft werden oder die finanziellen Vermögenswerte, die zwingend zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden müssen. Finanzielle Vermögenswerte werden als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, wenn sie zum Zwecke des Verkaufs oder Rückkaufs in naher Zukunft erworben wurden. Derivate, einschließlich getrennter eingebetteter Derivate, werden ebenfalls als zu Handelszwecken gehalten eingestuft, es sei denn, sie werden als wirksame Absicherungsinstrumente eingestuft. Finanzielle Vermögenswerte, deren Zahlungsströme nicht ausschließlich aus Kapital- und Zinszahlungen bestehen, werden unabhängig vom Geschäftsmodell als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestuft und bewertet. Ungeachtet der oben beschriebenen Kriterien für die Klassifizierung von Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Gesamtergebnis können Schuldinstrumente beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestuft werden, wenn dadurch eine Inkongruenz in der Rechnungslegung beseitigt oder erheblich verringert wird. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte werden in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen, wobei die Ausbuchung Ein finanzieller Vermögenswert (oder gegebenenfalls ein Teil eines finanziellen Vermögenswerts oder ein Teil einer Gruppe gleichartiger finanzieller Vermögenswerte) wird hauptsächlich ausgebucht (d. h. aus der Konzernbilanz entfernt), wenn:
Wenn der Konzern seine Rechte auf den Erhalt von Cashflows aus einem Vermögenswert übertragen hat oder eine Vereinbarung (Pass-Through-Arrangement) eingegangen ist, wird geprüft, ob und in welchemUmfang er die mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Nutzen behalten hat. Wenn der Konzern weder im Wesentlichen alle Risiken und Nutzen des Vermögenswerts übertragen oder zurückbehalten hat, noch die Kontrolle über den Vermögenswert übertragen hat, erfasst der Konzern den übertragenen Vermögenswert weiterhin im Umfang seiner fortgesetzten Beteiligung. In diesem Fall erfasst der Konzern auch eine damit verbundene Verbindlichkeit. Der übertragene Vermögenswert und die damit verbundene Verbindlichkeit werden auf einer Basis bewertet, welche die Rechte und Pflichten Wertminderung finanzieller Vermögenswerte Zusätzlich zu den Vertragsvermögenswerten gemäß IFRS 15 bildet der Konzern für alle Schuldinstrumente, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, eine Wertberichtigung für erwartete Forderungsausfälle. Erwarte Forderungsausfälle basieren auf der Differenz zwischen den vertraglich vereinbarten Cashflows, die gemäß Vertrag fällig sind, und allen Cashflows, deren Eingang der Konzern erwartet, abgezinst mit einem Näherungswert des ursprünglichen Effektivzinssatzes. Die erwarteten Cashflows umfassen auch Cashflows aus dem Verkauf von gehaltenen Sicherheiten oder anderen Erwartete Forderungsausfälle werden in zwei Stufen erfasst. Bei Kreditengagements, bei denen sich das Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Ansatz nicht wesentlich erhöht hat, werden Rückstellungen für erwarte Forderungsausfälle gebildet, die aus Ereignissen resultieren, welche innerhalb der nächsten 12 Monate möglich sind (ein erwarteter Forderungsausfall innerhalb von 12 Monaten). Für Kreditengagements, bei denen das Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Ansatz erheblich zugenommen hat, ist unabhängig vom Zeitpunkt des Ausfalls eine Wertberichtigung für Forderungsausfälle, die über die verbleibende Laufzeit des Engagements Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögen wendet der Konzern bei der Berechnung der erwarteten Forderungsausfälle ein vereinfachtes Verfahren an. Daher beobachtet der Konzern keine Änderungen des Ausfallrisikos, sondern erfasst zu jedem Bilanzstichtag eine Wertberichtigung auf Basis erwarteter Forderungsausfälle während der gesamten Laufzeit. Der Konzern hat eine Rückstellungsmatrix erstellt, die auf den Erfahrungen mit Forderungsausfällen in Der Konzern betrachtet einen finanziellen Vermögenswert als in Verzug, wenn vertragliche Zahlungen 90 Tage überfällig sind. In bestimmten Fällen kann der Konzern jedoch auch einen finanziellen Vermögenswert als in Verzug betrachten, wenn interne oder externe Informationen darauf hinweisen, dass der Konzern die ausstehenden vertraglichen Beträge wahrscheinlich nicht vollständig erhalten wird, bevor von ihm gehaltene Bonitätsverbesserungen berücksichtigt werden. Ein finanzieller Vermögenswert wird abgeschrieben, wenn keine realistische Aussicht für die Eintreibung der vertraglichen Cashflows besteht. ii) Finanzverbindlichkeiten Erstmalige Erfassung und Bewertung Finanzverbindlichkeiten werden beim erstmaligen Ansatz als finanzielle Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, als Kreditverbindlichkeiten, als Verbindlichkeiten oder als Derivate, die als Sicherungsinstrumente in einer wirksamen Sicherungsbeziehung designiert sind, klassifiziert. Alle Finanzverbindlichkeiten werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert und im Falle von Kreditverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten abzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten angesetzt. Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Folgebewertung Die Bewertung der Finanzverbindlichkeiten hängt von ihrer Klassifizierung ab, wie nachstehend beschrieben: Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzverbindlichkeiten Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten umfassen zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten und finanzielle Verbindlichkeiten, die beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestuft werden. Finanzverbindlichkeiten werden als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, wenn sie zum Zwecke des kurzfristigen Rückkaufs anfallen. Diese Kategorie umfasst auch derivative Finanzinstrumente des Konzerns, die nicht als Sicherungsinstrumente in Sicherungsbeziehungen im Sinne des IFRS 9 eingestuft sind. Getrennt eingebettete Derivate werden ebenfalls als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, sofern sie nicht als wirksame Sicherungsinstrumente eingestuft werden. Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Verbindlichkeiten werden in der Gewinn - und Verlustrechnung erfasst. Finanzverbindlichkeiten, die beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestuft werden, werden zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes und nur dann eingestuft, wenn die Kriterien in IFRS 9 erfüllt sind. Der Konzern hat keine Finanzverbindlichkeit als ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Kreditverbindlichkeiten Nach dem erstmaligen Ansatz werden verzinsliche Kredite und Darlehen unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Gewinne und Verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn die Verbindlichkeiten ausgebucht werden, sowie im Rahmen der Effektivzinsamortisation. Die fortgeführten Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung etwaiger Ab- oder Aufschläge auf Anschaffungskosten sowie Gebühren oder Kosten berechnet, die ein wesentlicher Bestandteil der Effektivzinsmethode sind. Die Effektivzinsamortisation wird als Finanzaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Diese Kategorie gilt grundsätzlich für verzinsliche Kreditverbindlichkeiten Ausbuchung Eine Finanzverbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die Verpflichtung aus der Verbindlichkeit beglichen oder aufgehoben wurde oder erloschen ist. Wenn eine bestehende Finanzverbindlichkeit durch eine andere Verbindlichkeit desselben Kreditgebers zu wesentlich anderen Bedingungen ersetzt wird oder die Bedingungen einer bestehenden Verbindlichkeit wesentlich geändert werden, wird ein solcher Umtausch oder eine solche Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen Verbindlichkeit und Verbuchung einer neuen Verbindlichkeit behandelt. Die Differenz zwischen den jeweiligen Buchwerten wird in der Gewinn- und iii) Verrechnung von Finanzinstrumenten Finanzielle Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten werden aufgerechnet und der Nettobetrag in der Konzernbilanz ausgewiesen, wenn eine Aufrechnung der bilanzierten Beträge zum gegenwärtigen Zeitpunkt rechtlich durchsetzbar ist und die Absicht vorliegt, den Ausgleich auf Nettobasis vorzunehmen, die Vermögenswerte zu realisieren und die Verbindlichkeiten gleichzeitig zu begleichen. Derivate und Finanzinstrumente zur Absicherung Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente. Im Vorjahr verfügte der Konzern nur über einen Zinsswap zur Absicherung des Zinsrisikos. Derartige derivative Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Abschlusses eines Derivatvertrags zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und später zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden als finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen, wenn der beizulegende Zeitwert positiv ist, und als Finanzverbindlichkeiten, wenn der beizulegende Zeitwert negativ ist. Bestimmte derivative Instrumente erfüllen nicht die Voraussetzungen für die Bilanzierung als Absicherungsgeschäfte. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten, die nicht für eine Absicherung in Frage kommen, werden sofort erfolgswirksam erfasst. Das Unternehmen schließt verschiedene derivative Finanzinstrumente ab, um seine Risiken in Bezug auf Zinssätze, Wechselkurse, Rohstoffe und Inflation zu steuern, sofern dies relevant ist. Derivate werden zunächst zum Zeitpunkt des Abschlusses der Derivatkontrakte mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und anschließend am Ende jedes Berichtszeitraums mit dem beizulegenden Zeitwert neubewertet. Die Bilanzierung nachfolgender Änderungen im beizulegenden Zeitwert hängt davon ab, ob das Derivat für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften bestimmt ist oder nicht. Derivate, die in nicht derivative Basisverträge eingebettet sind, welche keine finanziellen Vermögenswerte darstellen, werden als separate Derivate behandelt, wenn ihre Risiken und Merkmale nicht eng mit denen der Basisverträge verbunden sind und wenn die Basisverträge nicht zum beizulegenden Zeitwert angesetzt werden, Bilanzierung von Absicherungsgeschäften (Hedge Accounting) Das Unternehmen wählt bestimmte Derivate als Absicherungsinstrumente aus, die dienen zur:
Zu Beginn der Sicherungsbeziehung dokumentiert das Unternehmen die Beziehung zwischen dem Sicherungsinstrument und dem Grundgeschäft, zusammen mit seinen Risikomanagementzielen und seiner Strategie für die Durchführung der verschiedenen Sicherungsgeschäfte. Darüber hinaus dokumentiert es zu Beginn der Absicherung und fortlaufend, ob eine Sicherungsbeziehung die Anforderungen an die Wirksamkeit der Absicherung gemäß IFRS 9 erfüllt und ob weiterhin eine wirtschaftliche Beziehung zwischen dem Grundgeschäft und dem Sicherungsinstrument besteht. Cashflow-Absicherungen Der wirksame Teil der Änderungen im beizulegenden Zeitwert von Derivaten, die als Cashflow-Absicherungen eingestuft sind, wird im sonstigen Gesamtergebnis erfasst und in der Rücklage für Cashflow-Absicherungen kumuliert. Der Gewinn oder Verlust in Bezug auf den unwirksamen Teil wird sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Ursache der Unwirksamkeit liegt im Kreditrisiko und in den Veränderungen des Kreditaufschlags der Gesellschaft, die zu Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts der Sicherungsinstrumente führen würden, welche sich aber nicht in den Veränderungen des Werts der gesicherten Positionen widerspiegeln würden. Zuvor im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesene Beträge werden in den Berichtszeiträumen in das Ergebnis umgebucht, in denen das Grundgeschäft in der GuV ausgewiesen wird. Diese Erträge werden in derselben Zeile der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wie das erfasste Grundgeschäft. Führt die abgesicherte geplante Transaktion jedoch zum Ansatz eines nicht-finanziellen Vermögenswertes oder einer nicht-finanziellen Verbindlichkeit, werden die zuvor im sonstigen Gesamtergebnis erfassten und im Eigenkapital kumulierten Gewinne und Verluste aus dem Eigenkapital übertragen und in die erstmalige Bewertung der Anschaffungskosten des nicht-finanziellen Vermögenswertes oder der nicht-finanziellen Verbindlichkeit einbezogen. Die Bilanzierung von Absicherungsgeschäften wird eingestellt, wenn das Sicherungsinstrument ausläuft oder veräußert, beendet oder ausgeübt wird oder wenn es die Kriterien für die Bilanzierung von Absicherungsgeschäften nicht mehr erfüllt. Jeder in der Rücklage für Cashflow-Absicherungen erfasste Gewinn oder Verlust verbleibt zunächst im Eigenkapital und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn die geplante Transaktion endgültig in der Gewinn- und Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen werden in der Bilanz zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und umfassen Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand sowie kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit von höchstens drei Monaten, die keinem wesentlichen Wertänderungsrisiko unterliegen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sowie sonstige Verbindlichkeiten werden zu Fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der zukünftig zu entrichtenden Gegenleistung für erhaltene Waren und Dienstleistungen entsprechen, unabhängig davon, ob sie dem Konzern in Rechnung gestellt werden oder nicht. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Parteien werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Ist der Zeitwert des Geldes bei kurzfristigen Verbindlichkeiten unbedeutend werden sie zu den Anschaffungskosten erfasst. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert und anschließend zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertberichtigungen für zweifelhafte Beträge ausgewiesen. Eine Abschreibung wird vorgenommen, wenn die Einziehung des Devisen Transaktionen in anderen Währungen als der funktionalen Währung einer Konzerngesellschaft werden zu dem am Tag der Transaktion geltenden Wechselkurs erfasst. Monetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum Bilanzstichtag auf Fremdwährungen lauten, werden zu den jeweiligen Wechselkursen zum Bilanzstichtag in die jeweilige funktionale Währung umgerechnet. Nicht monetäre Posten in einer Fremdwährung, die auf Basis der historischen Anschaffungskosten bewertet werden, werden mit dem Wechselkurs am Tag der Transaktion umgerechnet. Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung werden ergebniswirksam erfasst. Auslandsgeschäft Vermögenswerte und Schulden ausländischer Geschäftsbetriebe, einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill) und Anpassungen des beizulegenden Zeitwerts, die sich aus Akquisitionen ergeben, werden zu den Wechselkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Erträge und Aufwendungen von ausländischen Geschäftsbetrieben werden zu den Wechselkursen zum Zeitpunkt der Transaktion in Euro umgerechnet. Währungsdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis erfasst und in der Währungsumrechnungsrücklage (Umrechnungsrücklage) im Eigenkapital ausgewiesen. Wenn die Begleichung einer monetären Forderung oder Verbindlichkeit gegenüber einem ausländischen Geschäftsbetrieb in absehbarer Zeit weder geplant noch wahrscheinlich ist, werden Gewinne und Verluste aus solchen in Fremdwährung bewerteten Posten als Teil einer Nettoinvestition in den ausländischen Geschäftsbetrieb betrachtet, im sonstigen Gesamtergebnis erfasst und in der Währungsumrechnungsrücklage im Eigenkapital ausgewiesen. 3. UMSATZERLÖSE Der Konzern erzielt Umsatzerlöse hauptsächlich aus der Bereitstellung integrierter Perimetersicherheitssysteme und -lösungen. Der Konzern ist regional tätig (Europa, Naher Osten und Nordafrika (EMENA), Amerika, Südafrika und Asien-Pazifikraum (APAC)) und außerdem ist Hesco eine Geschäftseinheit, verwendet aber weiterhin die Marken Betafence, Guardiar und Hesco für Produkte und Lösungen. Obwohl es einige Überschneidungen gibt, sind die Produkte unter den Marken folgende: Betafence, ein Hersteller von Perimetersicherheitssystemen, Hesco, ein Hersteller von Personal- und Vermögensschutzsystemen, und Guardiar, ein Gesamtlösungsanbieter für integrierte Perimetersicherheit. Die Gruppe vertreibt die verschiedenen Marken in jeder Region auf der Grundlage des lokalen Marktes
Aufschlüsselung der Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden In der folgenden Tabelle sind die Einnahmen aus Verträgen mit Kunden nach dem geografischen Primarmarkt und dem Zeitpunkt der Erlösrealisierung aufgeschlüsselt.
Der Konzern nutzt die im IFRS 15 Abs. 121 enthaltene praktische Erleichterung, um keine Informationen über seine restlichen Leistungsverpflichtungen offenzulegen, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
Unter Berücksichtigung dieser praktischen Erleichterungen gibt es bestehen keine restlichen Leistungsverpflichtungen, die offen gelegt werden müssen. Bestimmung des Zeitpunkts der vollständigen Erbringung von Dienstleistungen (einschließlich Installationsleistungen) Die Gruppe kommt zu dem Schluss, dass Umsatzerlöse aus Installationsdienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum zu erfassen sind, da der Kunde den vom Konzern erbrachten Nutzen gleichzeitig erhält und verbraucht. Die Tatsache, dass ein anderes Unternehmen die vom Konzern bisher erbrachte Installation nicht erneut durchführen müsste, zeigt, dass der Kunde den Nutzen der Leistung des Konzerns gleichzeitig erhält und konsumiert, während sie erbracht wird. Da der Konzern verschiedene Arten von Dienstleistungsverträgen mit unterschiedlichen Leistungsverpflichtungen hat, die sich in ihrer Art unterscheiden und unterschiedlich strukturiert sind, stellt die Input- und die Output-Methode die beste Methode zur Messung des Leistungsfortschritts auf der Grundlage der Art der Dienstleistungen und Leistungsverpflichtungen dar.
Das Vertragsvermögen des laufenden Jahres und des Vorjahres betrifft im Wesentlichen die Ansprüche des Konzerns auf Gegenleistung für abgeschlossene, aber zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Leistungen aus Projekterlösen in der Region Amerika. Während des Jahres gab es keine Wertminderungen auf das Vertragsvermögen. Das Vertragsvermögen wird in den Forderungsbestand übertragen, wenn die Rechte vorbehaltlos werden. Dies geschieht in der Regel, wenn der Konzern eine Rechnung an den Kunden stellt. In den Jahren 2022 und 2021 bezogen sich die Vertragsverbindlichkeiten hauptsächlich auf Vorauszahlung von Kunden in den Regionen Amerika und EMENA, für die Umsatzerlöse über bestimmte Zeiträume und zu bestimmten Zeitpunkten erfasst werden. Aufrechnung der Vertragsverbindlichkeiten In den Vertragsverbindlichkeiten ist ein Betrag von Tsd. € 3.438 € enthalten (2021: Tsd. € 2.637), die sich auf eine Aufrechnungsverpflichtung gegenüber einer Tochtergesellschaft des Konzerns bezieht. Sie ist das Ergebnis jüngster und früherer Lieferungen für mehrere Großaufträge im Nahen Osten. In Ergebnis dessen muss die Tochtergesellschaft am Ausgleichsprogramm des Landes teilnehmen, das darauf abzielt, wirtschaftlichen Wert zu schaffen, indem ausländische Unternehmen ermutigt werden, industrielle Fähigkeiten und Technologien in ihre Wirtschaft zu transferieren. Die fiktiven, zu verrechnenden Verpflichtungen werden als Prozentsatz des Auftragswerts berechnet und können durch verschiedene Methoden beglichen werden. Jede dieser Methoden ist mit einem Multiplikator verknüpft, der im Großen und Ganzen davon abhängt, inwieweit sich jede Methode auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und Übertragung der Technologie auf das Land 4. NORMALISIERTES EBITDA OHNE IFRS 16 UND NETTOAUSLANDSVERSCHULDUNG
(1) Beim EBITDA handelt es sich um keine Kennzahl nach dem IFRS, die als Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertberichtigungen definiert wird. Das vom Konzern verwendete normalisierte EBITDA wird auch um nicht wiederkehrende Posten bereinigt, wie z. B. nicht realisierte Gewinne und Verluste, seltene und nicht zum Kerngeschäft gehörende Posten. Diese einmaligen Posten werden auf der Grundlage einer Vereinbarung mit den Gesellschaftern des Konzerns dargestellt und stehen im Einklang mit der internen Finanzberichterstattung und der Berichterstattung der Kreditgeber. Einmalige Posten können sich über mehrere Jahre hinweg wiederholen, aber wenn dies der Fall ist, beziehen sie sich auf kurzfristige Projekte (z. B. Umstrukturierung), die nicht Teil der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns sind. Da die Auslandsschulden des Konzerns vor der Einführung des IFRS 16 gewährt wurden, wird das EBITDA ohne IFRS 16 (d. h. auf der Grundlage des früheren IAS 17) ermittelt. (2) Im Vorjahr begann die Gruppe mit dem Aufbau einer Produktionsstätte in China, die im Geschäftsjahr in Betrieb genommen wurde, wobei die Produktion im Laufe des Jahres erst aufgebaut wurde und sich daher noch in der Übergangsphase befand. Dies führte zu zusätzlichen Ausgaben für die Vorbereitung, den Umbau und die Organisation des Standorts, für Musterprodukte und Tests usw. (3) Dies betrifft die Umstrukturierung des belgischen Produktionsstandorts, die zum Teil mit dem Aufbau des oben genannten chinesischen Produktionsstandorts zusammenhängt. Der Aufwand von 2022 bezieht sich auf neue Kosten, allerdings ist in diesem Betrag die Auflösung einer Rückstellung enthalten, die zuvor für Mitarbeiter gebildet wurde, die freiwillig ausgeschieden sind, bevor sie in den Sozialplan aufgenommen wurden. Für weitere Informationen - siehe Anmerkung 17. (4) Die Transaktionskosten für das Vorjahr beziehen sich hauptsächlich auf den fehlgeschlagenen Versuch, eines der kleineren Unternehmen zu veräußern. Die eingegangenen Angebote erreichten nicht die erforderliche Rendite des Konzerns. (5) Außerdem wurde das italienische Werk umstrukturiert und verkleinert, um sich auf die weitere Herstellung bestimmter Produkte zu konzentrieren. Ab Mai 2021 hat die italienische Regierung den Arbeitgebern die Möglichkeit eingeräumt, im Rahmen einer Gewerkschaftsvereinbarung einen Sozialplan zu beantragen, der dazu führt, dass der Staat einen Teil der Kosten übernimmt. Der Aufwand bezieht sich in erster Linie auf den Restrukturierungs- und Konzernanteil an den Personalabbaukosten. (6) Im Laufe des Jahres schlossen die US-Betriebe einen Standort und konzentrierten die Arbeit an einem bestehenden Standort, was zu Ausstiegskosten führte. Dieser Ausstieg wird jedoch in Zukunft zu Kosteneinsparungen führen. (7) Die Sonstigen Kosten in 2022 beziehen sich auf einmalige und sonstige nicht betriebliche Posten, einschließlich Entlassungen und Umstrukturierungen. In diesem
Die Nettoverschuldung ist eine von der Geschäftsleitung verwendete Nicht-IFRS-Kennzahl, die als Auslandsverschuldung ohne aufgelaufene Zinsen (und ohne Gesellschafterdarlehen) plus Verbindlichkeiten, die für factorierte Forderungen mit Regress ausgewiesen werden, abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, definiert ist. Die Nettoauslandsverschuldung schließt Gesellschafterdarlehen und damit verbundene Zinsen aus, da es sich hierbei um 5. AUFWENDUNGEN
In den obigen Abschreibungen sind Abschreibungen in Höhe von Tsd. € 22.937 € (2021: Tsd. € 29.397 €) auf Vermögenswerte enthalten, die am 4. Oktober 2017 im Rahmen der Carlyle-Übernahme neu bewertet wurden. In den Abschreibungen sind auch Abschreibungen auf die nach IFRS 16 erfassten Nutzungsrechte an Vermögenswerten enthalten. Die oben genannten Prüfungsleistungen des Geschäftsjahres enthalten Tsd. € 200 für die Prüfung 2021, die im Jahr 2022 verbucht wurden (2021: Tsd. € 80 für die Prüfung 2020, die im Jahr 2021 verbucht wurden). 6. ARBEITNEHMER
Die Direktoren der Praesidiad Group Limited werden durch eine andere Konzerngesellschaft und nicht durch die Praesidiad Group Limited vergütet. Für die Vergütung der Direktoren und der Führungskräfte in Schlüsselpositionen - siehe Anmerkung 22. 7. NETTOFINANZAUFWAND/(-ERTRAG)
Der Nettowährungsumrechnungsverlust in Höhe von € 15,9 Mio. (2021: € 24,6 Mio. Ertrag) bezieht sich hauptsächlich auf nicht realisierte Währungseffekte bei den Auslandsanleihen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein Teil der Anleihen auf Nicht-Euro-Währungen lautet und ein großer Teil der Euro-Anleihen auf Unternehmen entfällt, deren funktionale Währung nicht der Euro ist. Weitere Einzelheiten zu den Cashflow-Absicherungen finden sich in Anmerkung 25. Weitere 8. BESTEUERUNG
Die britische Körperschaftssteuer wird mit einem gesetzlichen Steuersatz von 19 % auf den Jahresverlust berechnet. Am 11. März 2021 veröffentlichte die Regierung des Vereinigten Königreichs die Klauseln des Finance Bill 2021, die vorsehen, dass der Körperschaftssteuersatz im Vereinigten Königreich ab dem 1. April 2023 auf 25 % angehoben wird. Dieser Gesetzentwurf gilt nach der dritten Lesung am 24. Mai 2021 für IFRS-Zwecke als "im Wesentlichen verabschiedet". Die Finance Bill 2021 erhielt am 10. Juni 2021 die königliche Zustimmung und wurde zum Finance Act 2021. Die latenten Steuern für das Vereinigte Königreich wurden in der Bilanz mit einem Satz von 25 % bemessen (2021: 25 %), was dem zukünftigen Körperschaftssteuersatz entspricht, der zum Bilanzstichtag in Kraft ist. 9. SACHANLAGEN
2021 Nutzungsrechte an Vermögenswerten
2022 Nutzungsrechte an Vermögenswerten
Die Nutzungsrechte an Vermögenswerten werden gemäß IFRS 16 (Leasingverhältnisse) bilanziert. Weitere Einzelheiten sind in Anmerkung 26 zu finden. Weitere Einzelheiten zum Ausstieg aus dem US-Leasing sind in Anmerkung 4 zu finden. Zum 31. Dezember 2022 dienten Sachanlagen mit einem Buchwert von 7.350 Tsd. € (2021: 4.713 Tsd. €) als Sicherheiten für Kredite. In der Position Grundstücke und Gebäude waren zum 31. Dezember 2022 Grundstücke mit einem Buchwert von 9.530 Tsd. € enthalten (2021: 9.530 Tsd. €), die Die Leasingraten für die oben genannten Nutzungsrechte betrugen für das Geschäftsjahr 5.783 Tsd. € (2021: 5.688 Tsd. €). 10. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERT (GOODWILL)
In den obigen Abschreibungen ist eine Abschreibung in Höhe von 21.854 Tsd. € (2021: 2022 Neben der neuen Region APAC sind die fünf ZGE im Geschäftsjahr 2022, wie bereits im Vorjahr: Hesco, die Region EMENA, die Region Amerika, diesüdafrikanische Region und die Region APAC (Die Region APAC hat im Laufe des Geschäftsjahres ihre Arbeit in vollem Umfang aufgenommen). InÜbereinstimmung mit den Synergieanforderungen des IAS 36 werden die verschiedenen regionalen ZGE für die Prüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts zu einerzusammengefasst, der sogenannten ZGE "Regionale Geschäftsbereiche". Die ZGE Hesco bleibt für den vorgenannten Test separat.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die durch Unternehmenszusammenschlüsse erworben wurden, werden für den Werthaltigkeitstest den ZGE zugeordnet. Bei der Überprüfung auf Anhaltspunkte für eine Wertminderung berücksichtigt der Konzern unter anderem das Verhältnis zwischen den Buchwerten im Vergleich zu den erzielbaren Beträgen sowie den Nettoinventarwerten und dem künftigen Ertragspotenzial. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird jährlich (oder, wenn es Anhaltspunkte für eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts gibt, auch häufiger) unabhängig von Indikatoren auf Wertminderung geprüft und der Konzern hat die Prüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts dieser ZGE für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2022, durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2022 gab es keine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts (2021: null €). Werthaltigkeitsprüfung Der erzielbare Betrag jeder ZGE basiert auf dem höheren Wert aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten gemäß den Anforderungen des IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten". Im laufenden Jahr wurde der erzielbare Betrag für die "regionalen Geschäftsbereiche ohne Hesco" nach der Methode des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten ermittelt, da die Methode des Nutzungswerts eine Wertminderung ergab. Die Methode des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten führte nicht zu einer Wertminderung. Im Vorjahr hatte die Nutzungswertmethode zu keiner Wertminderung geführt. Einer der Faktoren, die zu einer Veränderung zwischen den Geschäftsjahren geführt haben, ist ein höherer gewichteter durchschnittlicher Kapitalkostensatz (WACC) als Abzinsungssatz, der auf die Anhebung der Zinssätze durch verschiedene Zentralbanken im Jahr 2022 zurückzuführen ist. Wenn die Abzinsungssätze steigen, resultieren aus den Bewertungen bei sonst gleichen Bedingungen niedrigere Werte. Für die ZGE Hesco führt die Berechnung des Nutzungswerts zu einer Wertminderung, sodass auch der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten berechnet wurde. Der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten führt zu einem höheren erzielbaren Betrag und wurde daher als erzielbarer Betrag für Hesco verwendet. Die Methode des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten führte nicht zu einer Wertminderung. Dies entspricht dem Vorjahr. Das Management hat diese Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts, der auf Hesco und die ZGE "Regionale Geschäftsbereiche" entfällt, gemäß IAS 36 durchgeführt. Bei der Bewertung wurde der erzielbare Betrag der ZGE mit ihrem Buchwert für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr verglichen. Der erzielbare Betrag der ZGE wird unter Bezugnahme auf den höheren Wert aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten ermittelt. Der Nutzungswert wird anhand abgezinster Cashflows (Barwert der erwarteten künftigen Cashflows einer ZGE) hergeleitet, wobei die Annahmen des Managements berücksichtigt werden. Die erwarteten zukünftigen Cashflows, die bei diesem Verfahren verwendet werden, stammen aus den wichtigsten Schätzungen des prognostizierten 5-Jahres-EBITDA. der Investitionen und der Veränderungen des Nettoumlaufvermögens. Der beizulegende Zeitwert ist der Preis. den das Im Geschäftsjahr 2022 wurde der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten (2021: der Nutzungswert) durch Abzinsung der zukünftigen Cashflowsbestimmt, die aus dem fortlaufenden Betrieb der ZGE generiert wurden. Die Wertermittlung basierte auf folgenden Schlüsselannahmen für die ZGE "RegionaleGeschäftsbereiche" (ohne Hesco im Geschäftsjahr 2022):
Die Werte, die für jede dieser Schlüsselannahmen gelten, werden aus einer Kombination interner und externer Faktoren abgeleitet, die auf historischen Erfahrungen beruhen und die Stabilität der Cashflows berücksichtigen, die typischerweise mit diesen Faktoren verbunden sind. Bewertung von Hesco im Geschäftsjahr 2022 In den Geschäftsjahren 2022 und 2021 blieb das Hesco-Geschäft profitabel, der Rentabilitätszuwachs im Vergleich zum Vorjahr äußerte sich in einem Anstieg des EBITDA um 14 % im Jahr 2022 (das Vorjahr verzeichnete einen Rückgang von 18 % gegenüber 2020). Im Vorjahr erhielt Hesco von einem seiner großen Regierungskunden einen neuen Fünfjahresvertrag, mit dem das Unternehmen in den Jahren 2021 und 2022 Umsätze erzielen konnte. Die 5-Jahres-Prognosen haben den Umsatz und das EBITDA in Bezug auf diesen Kunden auf einem historisch niedrigen Wert gehalten. Gemäß den Anforderungen des IAS 36 wurde ein beizulegender Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten berechnet, der unter Verwendung diskontierter Zahlungsströme geschätzt wurde. Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wurde als beizulegender Zeitwert der Stufe 3 eingestuft, basierend auf den Inputfaktoren in der verwendeten Bewertungstechnik. Dieser erzielbare Betrag ist höher als der Buchwert, daher ist im laufenden Geschäftsjahr keine Wertminderung erforderlich (2021: keine Wertminderung). Die Cashflow-Prognosen enthielten spezifische Schätzungen für fünf Jahre und eine anschließende ewige Wachstumsrate. Die endgültige Wachstumsrate wurde auf der Grundlage der vom Management geschätzten langfristigen durchschnittlichen jährlichen EBITDA-Wachstumsrate ermittelt, die mit den Annahmen übereinstimmt, die ein Marktteilnehmer treffen würde. Die Änderungen des Nettoumlaufvermögens und der Investitionen ins Anlagevermögen basieren auf historischen Regionale Geschäftsbereiche ohne Hesco - 2022 Für die ZGE "Regionale Geschäftsbereiche" wurde zum 31. Dezember 2022 mit Hilfe des Verfahrens zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglichVeräußerungskosten festgestellt, dass der erzielbare Betrag höher ist als deren Buchwert. Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wurde als beizulegenderZeitwert der Stufe 3 eingestuft, basierend auf den Inputfaktoren in der verwendeten Bewertungstechnik. Der Abzinsungssatz ist in diesem Jahr auf 14,5 % vor Steuerngestiegen (2021: 11,9 %). Die Direktoren kamen zu dem Schluss, dass der Buchwert dieses verbleibenden Geschäfts- oder Firmenwerts zum 31. Dezember 2022 nichtwertgemindert ist. Im Geschäftsjahr 2021 gab es keine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts. Der zur Berechnung des Barwerts angewendete Abzinsungssatz basierte auf den nominalen gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten vor Steuern, die für die ZGE galten. Der Abzinsungssatz spiegelt die Eigenkapitalrisikoprämien gegenüber dem risikolosen Zinssatz, die Auswirkungen der verbleibenden wirtschaftlichen Nutzungsdauer der ZGE und die mit den relevanten Cashflows verbundenen Risiken in der Region wider, in der sich die ZGE befindet. Diese Risikoanpassungen basieren auf beobachteten Eigenkapitalrisikoprämien, historischen Länderrisikoprämien und durchschnittlichen Credit-Default-Swap-Spreads für den Berichtszeitraum. Bei der Beurteilung der Wertminderung im Geschäftsjahr 2022 hat das Management die folgenden wesentlichen Annahmen getroffen:
Für die Überprüfung der Werthaltigkeit der ZGE "Regionale Geschäftsbereiche" (d.h. ohne die ZGE Hesco) reagiert die ZGE empfindlich auf Wertminderungen, die</u> auf einer Änderung der wichtigsten Annahmen zur Schätzung des erzielbaren Betrags beruhen, was zu einer künftigen Wertminderung führten könnte. Eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um 1 % oder eine Verringerung der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate über 5 Jahre um 1,5 % würde zu einer Wertminderung führen und ist daher für eine solche sensitiv. Der Konzern hat jedoch aufgrund des schwierigen makroökonomischen Umfelds ein niedrigeres EBITDA und einen niedrigeren Cashflow als in den Vorjahren angesetzt, was auch künftige positive Entwicklungen, höhere Bewertungen und mehr Spielraum für Wertminderungen ermöglicht, wenn sich das makroökonomische Umfeld verbessert. Die ZGE Hesco ist wegen der niedrigeren Wachstumsraten aufgrund des schwierigen makroökonomischen Umfelds (1,3 % durchschnittliches EBITDA-Wachstum über die fünf Jahre) und des höheren Abzinsungssatzes als in den Vorjahren anfällig für eine Wertminderung. So würde beispielsweise eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um 0,5 % oder eine Verringerung der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate über fünf Jahre um 1 % zu einer Wertminderung führen, d. h. eine nach vernünftigem Ermessen mögliche negative Änderung der Annahmen könnte zu einer Wertminderung in künftigen Jahren führen. Umgekehrt ermöglicht dies auch künftige Aufwärtsbewegungen, höhere Bewertungen und mehr Spielraum für Wertminderungen, wenn sich das makroökonomische Umfeld verbessert.
Wie im Vorjahr wird der im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbene Geschäfts- oder Firmenwert für die Prüfung auf Wertminderung denselben ZGE zugeordnet. Bei der Überprüfung auf Anhaltspunkte für eine Wertminderung berücksichtigt der Konzern unter anderem das Verhältnis zwischen den Buchwerten im Vergleich zu den erzielbaren Beträgen sowie den Nettoinventarwerten und dem künftigen Ertragspotenzial. Unabhängig von Indikatoren wird der Geschäfts- oder Firmenwert jährlich (oder häufiger, wenn es Anhaltspunkte für eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts gibt) auf Wertminderung geprüft. Für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2020, hat der Konzern die Prüfung des Geschäfts- oder Firmenwertes durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2021 gab es keine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts. Im Vorjahr wurde die ZGE "Regionale Geschäftsbereiche" (d. h. ohne Hesco) nach der Nutzungswertmethode auf Wertminderung geprüft, doch hätte in diesem Fall auch die Methode des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten angewandt werden können. Für die ZGE Hesco führte das Nutzungswertmodell zu einer möglichen Wertminderung, das Modell mit dem beizulegenden Zeitwert Werthaltigkeitsprüfung Der erzielbare Betrag jeder ZGE basiert auf dem höheren Wert aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten gemäß den Anforderungen des IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten". Im Geschäftsjahr 2021 wurde der erzielbare Betrag für die "regionalen Geschäftsbereiche ohne Hesco" auf der Grundlage von Berechnungen des Nutzungswerts ermittelt, die zu keiner Wertminderung geführt hatten, so dass die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten nicht erforderlich war. Für die ZGE Hesco ergab die Berechnung des Nutzungswerts eine Wertminderung, sodass auch der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten berechnet wurde. Der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten führt zu einem höheren erzielbaren Betrag und wurde daher als erzielbarer Betrag für Hesco angesetzt. Das Management hat diese Werthaltigkeitsprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts, der Hesco und der anderen ZGE zugeordnet ist, gemäß IAS 36 durchgeführt. Beider Bewertung wurde der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten mit dem Buchwert für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahrverglichen. Der erzielbare Betrag der ZGE wurde unter Bezugnahme auf den höheren Wert aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglichVeräußerungskosten ermittelt. Der Nutzungswert wird anhand abgezinster Cashflows (Barwert der erwarteten künftigen Cashflows einer ZGE) hergeleitet, wobei dieAnnahmen des Managements berücksichtigt werden. Die erwarteten zukünftigen Cashflows, die im Barwertmodell Anwendung finden, werden aus den wichtigstenSchätzungen des prognostizierten 5-Jahres-EBITDA, der Investitionen und der Veränderungen des Nettoumlaufvermögens abgeleitet. Der beizulegende Zeitwert istder Preis, den das Unternehmen zum Zeitpunkt der Bewertung für den Verkauf eines Vermögenswerts oder für die Übertragung einer Verbindlichkeit bei einer Der Nutzungswert wurde durch Abzinsung der zukünftigen Cashflows ermittelt, die aus dem fortlaufenden Betrieb der ZGE generiert werden. Der Nutzungswert basierte auf den folgenden, wesentlichen Annahmen für die ZGE "Regionale Geschäftsbereiche" (im Geschäftsjahr 2021 ohne Hesco):
um einen Gesamtsatz, der auf den einzelnen Renditen für die investierten Kapitalkomponenten (Eigenkapital und verzinsliches Fremdkapital) beruht und durch Gewichtung der geforderten Renditen für verzinsliches Fremdkapital, Vorzugskapital und Stammkapital im Verhältnis zu ihren geschätzten Anteilen in einer Die Werte, die für jede dieser Schlüsselannahmen gelten, wurden aus einer Kombination interner und externer Faktoren abgeleitet, die auf historischen Erfahrungen beruhen und die Stabilität der Cashflows berücksichtigen, die typischerweise mit diesen Faktoren verbunden sind. Bewertung von Hesco im Geschäftsjahr 2021 Während des Geschäftsjahres 2021 blieb das Hesco-Geschäft profitabel, verzeichnete jedoch einen Umsatz- und Rentabilitätsrückgang, wobei das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr um 18 % zurückging (das Vorjahr verzeichnete einen Anstieg von 24 % gegenüber 2019). Im Laufe des Geschäftsjahres erhielt Hesco jedoch einen neuen Fünfjahresvertrag von einem großen Regierungskunden. Aus Vorsichtsgründen hatten die genehmigten 5-Jahres-Prognosen der Direktoren die Einnahmen in Zusammenhang mit diesem Kunden auf einem historisch niedrigen Wert gehalten. In Ergebnis dieses geringeren zukünftigen Umsatzes und des damit verbundenen EBITDA war die Berechnung des Nutzungswerts für Hesco zum 31. Dezember 2021 umsichtig und niedriger. Gemäß den Anforderungen des IAS 36 wurde ein beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten berechnet, der unter Verwendung diskontierter Zahlungsströme geschätzt wurde. Basierend auf den Inputfaktoren in der verwendeten Bewertungstechnik wurde der beizulegende Zeitwert als beizulegender Zeitwert der Stufe 3 eingestuft. Dies führte zu einem höheren erzielbaren Betrag, sodass der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten als erzielbarer Betrag für den Wertminderungstest verwendet wurde. Dieser erzielbare Betrag war höher als der Buchwert, daher war im Geschäftsjahr 2021 keine Wertminderung erforderlich (2020: keine Wertminderung). Die Cashflow-Prognosen enthielten spezifische Schätzungen für fünf Jahre und eine anschließende ewige Wachstumsrate. Die endgültige Wachstumsrate wurde auf der Grundlage der vom Management geschätzten langfristigen durchschnittlichen jährlichen EBITDA-Wachstumsrate ermittelt, die mit den Annahmen übereinstimmt, Regionale Geschäftsbereiche ohne Hesco - 2022 Für die ZGE "Regionale Geschäftsbereiche" wurde zum 31. Dezember 2021 festgestellt, dass der erzielbare Betrag höher war als deren Buchwert. Der Abzinsungssatzwar im Vorjahr auf 11,9 % vor Steuern gesunken. Bei diesem Abzinsungssatz würde eine Erhöhung des risikoangepassten Abzinsungssatzes um 1 % immer nochSpielraum bieten, eine Erhöhung um 1,5 % hätte jedoch eine Wertminderung zur Folge gehabt. In diesem Fall könnten die Direktoren eine Bewertung zumbeizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten vornehmen, was wahrscheinlich den erzielbaren Betrag aufgrund von Initiativen zur Produktivitätssteigerungusw. erhöhen würde. Die Direktoren kamen zum Schluss, dass der Buchwert des verbleibenden Geschäfts- oder Firmenwerts zum 31. Dezember 2021 unterVerwendung des Abzinsungssatzes von 11,9 % nicht wertgemindert ist. Im Geschäftsjahr 2020 gab es keine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts. Der zur Berechnung des Barwerts angewendete Abzinsungssatz basierte auf den nominalen gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten vor Steuern, die für die ZGE galten. Der Abzinsungssatz spiegelt die Eigenkapitalrisikoprämien gegenüber dem risikolosen Zinssatz, die Auswirkungen der verbleibenden wirtschaftlichen Nutzungsdauer der ZGE und die mit den relevanten Cashflows verbundenen Risiken in der Region wider, in der sich die ZGE befindet. Diese Risikoanpassungen basierten auf beobachteten Eigenkapitalrisikoprämien, historischen Länderrisikoprämien und durchschnittlichen Credit-Default-Swap-Spreads für den Berichtszeitraum. Bei der Beurteilung der Wertminderung im Geschäftsjahr 2021 hat das Management die folgenden wesentlichen Annahmen getroffen:
Beim Prüfen der Werthaltigkeit der ZGE "Regionale Geschäftsbereiche" (d. h. ohne die ZGE Hesco) reagierte die ZGE empfindlich gegenüber Beeinträchtigungen, die auf einer Änderung der wichtigsten Annahmen zur Schätzung des erzielbaren Betrags beruhen, welche zu einer künftigen Wertminderung führten könnten. Sollte es jedoch in der Zukunft zu solchen negativen Veränderungen kommen, würde der Konzern auch eine Wertminderungsbewertung auf der Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten durchführen (der höhere Wert aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten kann als erzielbarer Betrag verwendet werden), um den erzielbaren Betrag für Werthaltigkeitstest zu berechnen, der je nach Größe der negativen Änderungen der Schlüsselannahmen einen angemessenen Spielraum gegenüber einer Wertminderung bieten könnte. Für die ZGE Hesco wurden folgende Sensitivitäten offengelegt, um die nach vernünftigem Ermessen möglichen Auswirkungen von Änderungen der wichtigsten Schätzungen zu veranschaulichen, von denen im Geschäftsjahr 2021 keine zu einer Wertminderung führte:
11. INVESTITIONEN
Der Konzern hat weitere Beteiligungen an folgenden Unternehmen: Draht Bremer und Partner GmbH (Deutschland) und Pindburg SL (Spanien). Der Konzern hat keinen wesentlichen Einfluss auf diese Unternehmen, daher werden beide zu Anschaffungskosten bilanziert. Der Buchwert der Draht Bremer und Partner GmbH (Deutschland) beträgt null € und der Buchwert der Pindburg SL 81 Tsd. €, was gegenüber dem Vorjahr unverändert ist. 12. VORRÄTE
Die im Berichtszeitraum wertgeminderten Vorräte betrugen 2.469 Tsd. € (2021: 4.922 Tsd. €). Der Betrag früherer Wertberichtigungen auf Vorräte, die im aktuellen Berichtszeitraum aufgelöst wurden, betrug 2.364 Tsd. € (2021: 1.187 Tsd. €). Dies betrifft im Wesentlichen Lagerbestände des belgischen Werks im Geschäftsjahr und im Vorjahr. 13. FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN
Aufgrund der Kurzfristigkeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben im Allgemeinen eine Laufzeit von 30 bis 90 Tagen. Es werden keine Sicherheiten für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gehalten, jedoch sind bestimmte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Das maximale Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen nach geografischen
Gefactorte Forderungen Die Gruppe factoriert Forderungen bestimmter Schuldner (aus EMENA-Region) an Factofrance. Der Großteil der Forderungen wird regresslos factoriert. AlsBestandteil dieser Fazilität muss der Konzern einen Barbetrag als Sicherheit für die factorierten Forderungen hinterlegen. Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die zum Jahresende übertragen und als regresslos factoriert ausgebucht wurden, beträgt 14.008 Tsd. € (2021: 17.015 Tsd. €). Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die zum Jahresende übertragen waren und noch als mit Regress factoriert ausgewiesen wurden beträgt 157 Tsd € (2021: 520 Tsd €). Das maximale Forderungsausfallrisiko zum Bilanzstichtag entspricht dem Wert der oben genannten Forderungen. Der Konzern hält keinerlei Sicherheiten. 14. ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE
Weitere Informationen bezüglich der Sicherheiten für die Bankkonten finden Sie in Anmerkung 16. 15. GRUNDKAPITAL, KAPITALRÜCKLAGE UND ANDERE RÜCKLAGEN Stammaktien
Alle ausgegebenen Aktien waren vollständig bezahlt. In den Geschäftsjahren 2022 oder 2021 wurden keine Aktien ausgegeben. Vorzugsaktien
Umwandlung von Darlehen in Vorzugsaktien Im Geschäftsjahr 2018 hatte der Konzern (über die Praesidiad Group Limited) Darlehen von der Erpe Finco Ltd (einem Gesellschafter des Konzerns), die in Vorzugsaktien umgewandelt wurden. Nach der Umwandlung in 2018 sind keine weiteren Zinsen angefallen. Nach der Umwandlung des Darlehens in Vorzugsaktien weisen die Bedingungen der Vorzugsaktien folgende Merkmale auf:
Aktionäre). Es existiert kein fester Rückzahlungstermin und der Inhaber (Erpe Finco) kann keine einseitige Rückzahlung verlangen. Aufgrund der Merkmale werden die Vorzugsaktien daher nach IFRS (IAS 32) als Eigenkapital und nicht als Fremdkapital klassifiziert. Die Berechnung der Vorzugsdividende erfolgt entsprechend der ursprünglichen Verschuldung, d. h. auf den ursprünglichen Darlehenssaldo (12 % des ursprünglichen Kapitalsaldos), der jährlich aufgezinst wird. Diese werden jedoch nur anerkannt, wenn sie vom Vorstand der Praesidiad Group Limited in Übereinstimmung mit den Bedingungen der Finanzierungsdokumente genehmigt und verkündet wurden. Während des Geschäftsjahres wurde keine Vorzugsdividende beschlossen, daher ist keine Vorzugsdividende aufgelaufen. Art und Zweck der Rücklagen Umrechnungsrücklage Die Umrechnungsrücklage umfasst alle Währungsdifferenzen, die sich aus der Umrechnung der Jahresabschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe ergeben. Sonstige Rücklagen Die sonstigen Rücklagen umfassen Währungsdifferenzen aus der Umrechnung der monetären Positionen, die Teil der Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb (d. h. Tochterunternehmen) sind. Gemäß IAS 21 ,Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse' sind langfristige Forderungen oder Darlehen, deren Begleichung in absehbarer Zeit weder geplant noch wahrscheinlich ist, im Wesentlichen ein Teil der Nettoinvestition des Unternehmens in diesen ausländischen Geschäftsbetrieb. Umrechnungsdifferenzen aus solchen Darlehen, die Teil der Nettoinvestition der Gruppe in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind, sind in den Einzelabschlüssen der berichtenden Unternehmen (d. h. der Tochterunternehmen) erfolgswirksam zu erfassen. Im vorliegenden Konzernabschluss werden diese Umrechnungsdifferenzen jedoch erstmalig im sonstigen Gesamtergebnis erfasst und bei Veräußerung der Nettoinvestition vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Das sonstige Gesamtergebnis des Geschäftsjahres war ein Verlust von 14.685 Tsd. € (2021: Gewinn von 20.849 Tsd. €) Einzelheiten zu den Absicherungsrücklagen (Hedging) finden sich in Anmerkung 25. 16. KREDITVERBINDLICHKEITEN
Bedingungen und Tilgungsplan - 2022 Die Bedingungen für ausstehende Darlehen sind folgende:
[1] Im Laufe des Geschäftsjahres wurden
für einen Teil dieser Darlehen Zinscaps abgeschlossen
(siehe Anmerkung 25).
Bedingungen und Tilgungsplan - 2022 Die Bedingungen für ausstehende Darlehen sind folgende:
[2] Für dieses Darlehen gab es einen
Zinsswap, um den variabel verzinslichen 1-Monats-USD-LIBOR
gegen einen festen Zinssatz von 2,6725 % zu tauschen, d. h.
der für den Swap insgesamt gezahlte feste Zinssatz
beträgt somit 6,9225 % (2,6725 % plus 4,25 %). Daher
würde der gezahlte/(erhaltene) Nettobetrag 6,9225 %
(2,6725 % plus 4,25 %) abzüglich LIBOR +4,25 %
betragen. Der Zinsswap wurde im Juni 2021 fällig und
wurde nicht verlängert. Für weitere Informationen
- siehe
Zum 31. Dezember 2022 wurden keine Kreditvereinbarungen verletzt. Gleiches gilt für das Geschäftsjahr 2021. Da die Auslandskredite mit variablen, marktabhängigen Zinssatzen verzinst werden, ist der Konzern der Ansicht, dass der beizulegende Zeitwert der Kreditverbindlichkeiten ihrem Buchwert entspricht. Die aktuellen Kredite, die nicht abgezinst werden, sind kurzfristiger Natur und die Auswirkungen der Abzinsung unwesentlich. Sicherheit Das Laufzeitdarlehen - und das RCF-Darlehen sind wie folgt besichert: wie nachstehend aufgeführt, wird Transaktionssicherheit für Teile der Bankkonten (ohne die Cash-Pooling-Konten) und konzerninterne Forderungen wesentlicher Tochtergesellschaften gewährt. Wo die Sicherheit nach englischem Recht geregelt ist, sind variable Gebühren und geistige Eigentumsrechte ebenfalls eingeschlossen. Wesentliche Tochtergesellschaften: Praesidiad Group Limited, Praesidiad Limited, Praesidiad Inc, Praesidiad Holdings BVBA, Betafence Holding Italia Srl, Betafence Belgium NV, Betafence Italia SpA, Hesco Bastion Limited, Guardiar Europe BVBA, Betafence Sp.zo.o, Guardiar Corporation Inc, Guardiar USA LLC, Hesco Holdings Inc, Hesco Bastion Inc. Zum 31. Dezember 2022 dienten Maschinen mit einem Buchwert von 7.350 Tsd. € (2021: 4.713 Tsd. € als Sicherheiten für das US-Darlehen und das Leasingdarlehen' (siehe Anmerkung 9). Leasing Leasingverbindlichkeiten sind effektiv besichert, da die Rechte an dem Leasinggegenstand im Falle des Ausfalls auf den Leasinggeber zurückgehen. 2021 - Leasingverhältnisse nach IFRS 16
2022 - Leasingverhältnisse nach IFRS 16
17. RÜCKSTELLUNGEN
Umweltsanierung Die Rückstellung für Umweltsanierungen bezieht sich auf die Wiederherstellung von Standorten infolge der Produktion. Folgende Standorte sind in die Umweltsanierung einbezogen; Zwevegem (Belgien), Kotlarnia und Renska Wiess (Polen), Tortoreto (Italien), Silivri (Türkei), Ennis (USA) und Paarl (Südafrika). Bei der Abschätzung der Standortsanierung aufgrund vorangegangener Produktion wurde das Management von einem unabhängigen externen Sachverständigen unterstützt. Das Management erwartet nicht, dass ein wesentlicher Betrag der Rückstellung innerhalb der nächsten fünf Jahre realisiert wird. Die Aufzinsung bezieht sich auf die Wertsteigerung im Laufe der Zeit aufgrund des allmählichen Zeitablaufs und der Inflation usw. Belastende Verträge und Umstrukturierung Unter "Belastende Vertrage und Umstrukturierung" sind die folgenden Punkte aufgeführt: a) Im November 2018 wurde beschlossen, die Produktion am Standort der Betafence Ltd (BFL) zu schließen und einzustellen. BFL handelt und verkauft weiterhin Perimetersicherheitsprodukte zusammen mit den Produkten anderer Betafence-Unternehmen des Konzerns auf dem britischen Markt als Vertriebsbüro. Infolge der Umstrukturierung wurde ein Großteil der Mitarbeiter entlassen. Es fallen auch Kosten für die Wiederherstellung des Standorts an, einschließlich der Kosten w. Umweltsanierung und Baufälligkeit. Die Produktionsstätte wurde gepachtet. Der Pachtvertrag begann im Juni 2008 und wurde im Januar 2021 einvernehmlich beendet. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr wurden viele der zurückgestellten Kosten verwendet. IM Jahr 2020 wurde mit dem Vermieter des Standorts Sheffield (GB) eine Vereinbarung zur vorzeitigen Rückgabe getroffen, und in Zusammenhang mit diesem Ausstieg wurden die zukünftigen Kosten für Miete und Wartung (nach der Übergabe) aufgelöst. Die Bedingungen wurden hauptsächlich im Jahr 2020 vereinbart. Anfang Januar 2021 wurde dann die Vereinbarung unterzeichnet und ausgeführt. Der Standort wurde 2021 geräumt und übergeben. Zum Jahresende war keine Rückstellung für den Standort mehr vorhanden, es bestehen jedoch Rückstellungen in Höhe von 133 Tsd. € (2021: 149 Tsd. €) für damit verbundene Nebenkosten. b) Im Jahr 2018 kam es im Werk der Betafence Ltd zu Unfällen, die untersucht wurden. Falls das Unternehmen für haftbar befunden wird, könnte eine Geldstrafe fällig werden. Infolgedessen hat der Konzern von der Ausnahmeregelung im IAS 37 § 92 Gebrauch gemacht, um bestimmte Informationen zu diesen Unfällen, welche die Position der Betafence Ltd bei der Festsetzung einer Geldbuße beeinträchtigen könnten, nicht offenzulegen. Der Konzern schätzt die Wahrscheinlichkeit und die Höhe einer möglichen Geldstrafe zum Jahresende auf 226 Tsd. € (2021: 238 Tsd. €), die erfasst wurden. c) Im Dezember 2021 wurde die Absicht einer moglichen Massenentlassung am Produktionsstandort Zwevegem, Belgien, bekannt gegeben. Dies ist 1 eil eines Projekts, in die Kapazitäten in Belgien zu investieren, die hauptsächlich Investitionen in neue Technologien wie Automatisierungstechniken beinhaltet. Bestimmte- Produkte werden auch weiterhin in Belgien hergestellt. Im Zuge dieser Umstrukturierung werden jedoch einige Produkte an andere Standorte verlagert. Aufgrund der belgischen Arbeitsgesetze folgte ein Verfahren, bei dem die Zustimmung der Gewerkschaften eingeholt wurde. Im ersten Quartal 2022 wurde mit den Gewerkschaften eine Einigung über die Restrukturierung und die Entlassungen erzielt. Im Geschäftsjahr 2021 wurde für diese Restrukturierung eine Rückstellung in Höhe von 8.369 Tsd. € gebildet. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte noch keine Inanspruchnahme, in 2022 dagegen fielen Kosten an und die Rückstellung wurde in Anspruch genommen. Während des Geschäftsjahres kam es zu einer Auflösung von 2.345 Tsd. €, die hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass einige Mitarbeiter vor ihrer Entlassung aus dem Unternehmen ausschieden und der Konzern daher keine Auszahlungen vornehmen musste. Zum 31. Dezember 2022 betrug die verbleibende d) Während des Geschäftsjahres 2020 wurde Montagestandort von Hesco Leeds in Großbritannien geschlossen und die Aktivitäten an einen anderen Konzernstandort in Kotlarnia, Polen, verlagert, damit Fertigung und Montage im selben Werk durchgeführt werden können. Künftig wird es auch weiterhin ein Vertriebsbüro in Leeds, GB, geben. Infolge dieses Umzugs wurde im Vorjahr eine Restrukturierungsrückstellung gebildet und in Zusammenhang mit dem Standortwechsel entstanden Aufwendungen. Von dieser Rückstellung (Nebenkosten) war am Jahresende nicht mehr übrig (2021: 62 Tsd. €), da die Verlagerung im Geschäftsjahr 2021 Garantierückstellung Die Garantierückstellung bezieht sich auf Nicht-Perimetersicherheitsprodukte in einer Tochtergesellschaft, die zuvor einer externen Qualitätskontrolle unterzogen wurde, diesen jedoch in dem Jahr nicht bestanden hat. Die Garantierückstellung ist die vom Management vorgenommene beste Schätzung der Kosten für das Einsammeln und Entsorgen nicht zertifizierter Produkte und für die Nachlieferung zertifizierter Produkte. Im Laufe des Jahres wurde die Berichtigung abgeschlossen und der Restbetrag von 144 Tsd. € (2021: 335 Tsd. €) bezieht sich hauptsächlich auf die geschätzten Kosten für den Versand der nachgebesserten Produkte an die Kunden. Im Vorjahr wurde ein Teil der Rückstellung aufgrund von Effizienzsteigerungen, wie z. B. dem Erlernen effizienterer Methoden zum Bau der Platten, Reduzierung der Arbeitskosten aufgrund der Effizienz der Massenproduktion, des Großeinkaufs und anderer von Lieferanten angebotener Rabatte usw., die nach der 18. LEISTUNGEN AN MITARBEITER
Die Tochtergesellschaften des Konzerns unterhalten für die Mitarbeiter eine Reihe von Vorsorgeplänen, und zwar: Twil Group Pension Fund (Vereinigtes Königreich) Der Konzern ist am TWIL Group Pension Fund in Großbritannien beteiligt, einem leistungsorientierten Pensionsplan, der aus separaten, von einem Treuhänder verwalteten Fonds, finanziert wird. Der Pensionsfonds ist ein gut kapitalgedeckter Plan mit einem historischen Überschuss bei der Betafence Limited (einer Tochtergesellschaft der Gruppe) und weist nach wie vor einen buchmäßigen Nettoüberschuss aus den Vorjahren auf. Der TWIL Group Pension Fund wurde für die Mitarbeiter der Betafence Limited und die verbundenen Unternehmen der ehemaligen TWIL Group (vormals Tinsely Wire Ltd) eingerichtet. Er bietet jährliche Pensionszahlungen für die Teilnehmer im Ruhestand und deren überlebende Ehegatten. Der Plan wurde im Februar 2010 für künftige Anwartschaften geschlossen, wobei den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben wurde, sich der beitragsorientierten Pensionsregelung der Gesellschaft anzuschließen. Zum 31. Dezember 2022 wurde von einem qualifizierten, unabhängigen Aktuar eine vollständige versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt. Gemäß den IAS19-Standards wird die aktuelle Bewertung unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung versicherungsmathematischer Annahmen durchgeführt. Zu Beginn des Jahres 2022 wurden Unterschiede zwischen bestimmten historischen Rechtsdokumenten und den in der Praxis angewandten Erhöhungsbedingungen sowie bei der Bewertung von Leistungen, die mehrere Jahre zurückliegen, festgestellt. Infolgedessen wurde im Jahr 2021 eine zusätzliche Verbindlichkeit in Bezug auf die den Mitgliedern geschuldeten historischen Zusatzleistungen ausgewiesen. Dieser Wert basierte auf der besten Schätzung des Managements und war angemessen, wobei weitere Analysen im Jahr 2022 durchzuführen waren, sobald weitere Informationen zur Verfügung standen. Im laufenden Jahr wurde das Verfahren abgeschlossen und mit den Treuhändern eine Bewertung alle drei Jahre vereinbart. Die Verbindlichkeiten des laufenden Jahres wurden mit den normalen Bewegungen der Aktiva und Passiva, einschließlich der geschuldeten zusätzlichen Leistungen, bewertet. Jede Änderung der Verbindlichkeit nach Abschluss des
Im Berichtszeitraum gab es keine Änderungen bei den Erstattungsansprüchen, den Obergrenzen für Vermögenswerte oder den mit dem Plan verbundenen belastenden Verbindlichkeiten. Es wurden keine Beträge in die eigenen Finanzinstrumente des Konzerns investiert. RPI-Reform Der Konzern traf Entscheidungen über die EHPI- und VPI-Annahmen für die IAS19-Angaben zu den Enden der Geschäftsjahre 2022und 2021 getroffen, die sich danach auf die GuV der Geschäftsjahre 2023 und 2022 auswirken. Dabei wurde folgender Ansatz verfolgt
Garantie, ausgestellt in 2019 (verlangert bis Dezember 2028) Im Jahr 2019 wurde aufgrund der Einstellung der Produktion von Betafence Limited und des hohen Überschusses, für den keine Beiträge erwartet werden, von der Praesidiad Group Limited eine Garantie der Muttergesellschaft zugunsten der Treuhänder des TWIL Group Pension Fund ausgestellt. Diese Garantie gilt für drei Jahre (bis März 2022), um den Nullbeitragsplan des Arbeitgebers des Pensionsplans während dieses Zeitraums abzudecken und garantiert die Haftung von Betafence Limited für den Fall, dass Betafence Ltd die vereinbarten Beiträge nicht bezahlt (die in diesem Zeitraum voraussichtlich null betragen werden), zahlungsunfähig wird oder Schritte zur Auflösung des Pensionsplans unternimmt. Eine Verlängerung der vorherigen Garantie wurde im März 2022 (im Wesentlichen mit denselben Bedingungen wie bei der alten Garantie) abgeschlossen, um sie um 6 Monate zu verlängern (Ablauf am 30. September 2022), damit die Treuhänder und die Gesellschaft eine neue dreijährige Bewertung vereinbaren können. Im Vorjahr wurde eine dreijährliche Bewertung und eine Änderung/Verlängerung der Garantie vom 31. Juli 2022 bis zum 31. Dezember 2028 vereinbart (im Wesentlichen mit den gleichen Bedingungen wie bei der alten Garantie).
Wesentliche versicherungsmathematische Annahmen
Im Vorjahr wurden die Annahmen zur Sterblichkeit nach dem Eintritt in den Ruhestand aktualisiert, was zu einer Verringerung der Verbindlichkeiten um 144 Tsd. € (2021: 2.705 Tsd. €), die gemäß den Anforderungen von IAS 19 ,Leistungen an Arbeitnehmer' im sonstigen Gesamtergebnis erfasst wurden. Die wesentlichen Annahmen waren folgende: 2021 Annahme über die Sterblichkeit nach Eintritt in den Ruhestand: S3PA-Tabelle für Männer und S3PA-Tabelle "Medium" für Frauen mit folgenden Gewichtungen: Rentner - 114 %; Rentnerinnen -103 %; Nicht-Rentner -120 %; Nicht-Rentnerinnen - 107 %; CMI 2020 Sk = 7,5 mit einem zusätzlichen Parameter von 0 und einer langfristigen Steigerungsrate von 1,25 % (keine Gewichtung der Daten für 2020). 2022 Annahme über die Sterblichkeit nach Eintritt in den Ruhestand: S3PA-Tabelle für Männer und S3PA-Tabelle "Medium" für Frauen mit folgenden Gewichtungen: Rentner - 114 %; Rentnerinnen - 103 %; Nicht-Rentner - 120 %; Nicht-Rentnerinnen - 107 %; CMI 2021 Sk = 7,5 mit einem zusätzlichen Parameter von 0 und einer langfristigen Steigerungsrate von 1,25 % (keine Gewichtung der Daten für 2020 und 2021).
Leistungsorientierte Pension - Produktionsmitarbeiter in Belgien (Guardiar Europe BVBA, ehemals Betafence BVBA). Praesidiad verfügt über einen geschlossenen leistungsorientierten Pensionsplan für die Produktionsmitarbeiter, der eine Altersrente und eine Todesfallleistung vorsieht. Der Plan wurde am 1. Oktober 2016 für Neuzugänge geschlossen. Zum 31. Dezember 2022 wurde von einem qualifizierten, unabhängigen Aktuar eine vollständige versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt. Gemäß den IAS19-Standards wird die aktuelle Bewertung unter Verwendung des
Leistungsorientierte Pension - Produktionsmitarbeiter in Belgien (Betafence Belgium BVBA). Praesidiad verfügt über einen geschlossenen leistungsorientierten Pensionsplan für die Produktionsmitarbeiter, der eine Altersrente und eine Todesfallleistung vorsieht. Der Plan wurde am 1. Oktober 2016 für Neueintritte geschlossen. Zum 31. Dezember 2022 wurde von einem qualifizierten, unabhängigen Aktuar eine vollständige versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt. Gemäß den IAS19-Standards wird die aktuelle Bewertung unter Verwendung des
Leistungsorientierte Rente - Nicht Produktionsarbeiter in Belgien. (Betafence Belgium BVBA, Praesidiad Holdings BVBA (vormals Praesidiad NV) und Guardiar Europe BVBA (vormals Betafence BVBA)) Praesidiad verfügt über einen geschlossenen leistungsorientierten Plan für die Nicht-Produktionsarbeiter und das Management, der eine Altersrente, eine Todesfallleistung für Betriebsangehörige und eine Invaliditätsrente vorsieht. Der Plan wurde am 31. Dezember 2013 für Neuzugänge geschlossen. Zum 31. Dezember 2022 wurde von einem qualifizierten, unabhängigen Aktuar eine vollständige versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt. Gemäß den IAS19-Standards wird die aktuelle Bewertung unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung versicherungsmathematischer Annahmen durchgeführt.
Pläne für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Deutschland (Betafence Deutschland GmbH) U-Kasse: Durch Rücklagen oder Rückstellungen Ruhestandsleistungen hinsichtlich der Unterstützungskasse (oder U-Kasse). Der Plan sieht auch die Zahlung einer Rente an Verwitwete, Waisen und berechtigte überlebende geschiedene Personen vor. Der Unterstützungsfonds ist seit 1992 für Neuzugänge geschlossen. Das Renteneintrittsalter beträgt 62 bzw. 63 (mit Ausnahmen). V-Kasse: Durch Rücklagen oder Rückstellungen gedeckte Direktzusagen (Pauschalbetrag) in Bezug auf den geltenden Versorgungsplan (V-Plan). Der Plan wurde für Neuzugänge und zukünftige Rückstellungen geschlossen. Es gibt nur Leistungsanwärter und einige Rentner und Witwe(n)/Witwer im Plan. Jubiläumsgeld: Die Arbeitnehmer in Deutschland haben nach 10, 25, 40 und 50 Jahren Betriebszugehörigkeit Anspruch auf Jubiläumsprämien. Sterbegeld: Für Mitarbeiter der Betafence Deutschland besteht für den Todesfall während Betriebszugehörigkeit ein Anspruch auf eine Zahlung von 350 EUR. Zum 31. Dezember 2022 wurde eine vollständige versicherungsmathematische Bewertung von einem qualifizierten, unabhängigen Aktuar durchgeführt. Gemäß den IAS19-Standards wird die aktuelle Bewertung unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung versicherungsmathematischer Annahmen
19. LATENTE STEUERN
Alle latenten Steuerbewegungen im aktuellen Geschäftsjahr wurden erfolgswirksam erfasst. Nicht erfasste latente Steueransprüche Die gesamten, zum 31. Dezember 2022 nicht erfassten aktiven latenten Steuern (d. h. der Nettobetrag nach Steuern) belaufen sich auf ca. 36,8 Mio. € (2021: 41,0 Mio. €). In Überreinstimmung mit den Rechnungslegungsgrundsätzen, Anmerkung 2 ,Ertragssteuern' wurden diese Positionen nicht als latente Steueransprüche bilanziert, da deren künftiger wirtschaftlicher Nutzen nicht wahrscheinlich ist. Diese Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen steuerliche Verluste in 20. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb von 30 bis 60 Tagen nach Rechnungsdatum, einige innerhalb von bis zu 120 Tagen oder auf Abruf, beglichen. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten entspricht der Buchwert dem beizulegenden 21. FINANZINSTRUMENTE - KATEGORIEN UND RISIKOMANAGEMENT Finanzverbindlichkeiten nach Kategorien Die Rechnungslegungsgrundsätze für Finanzinstrumente wurden auf folgende Positionen angewendet:
Früher zahlte der Konzern einen variablen Zinssatz für bestimmte USD-Schulden (siehe Anmerkung 16), durch den Zinsswap jedoch wurde der variable Zinssatz (1- Monats-LIBOR-Satz) gegen einen festen Zinssatz (2,6725 %) ausgetauscht. Der Zinsswap wurde im Juni 2021 fällig und nicht verlängert. Der Konzern hat im Jahr 2022 Zinscaps abgeschlossen (siehe Anmerkung 25). Zum Jahresende oder im Vorjahr gab es keine offenen Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken. Der Konzern hatte früher Devisentermingeschäfte und diese waren in der Regel kurzfristig mit einer Laufzeit von weniger als einem Monat. Zahlungsströme in Zusammenhang mit Verbindlichkeiten, einschließlich kurzfristiger Gesellschafterdarlehen, werden nicht abgezinst, da sie kurzfristiger Natur sind. Finanzielle Vermögenswerte nach Kategorien Die Rechnungslegungsgrundsätze für Finanzinstrumente wurden auf folgende Positionen angewendet: 2021
2022
Zahlungsströme aus Forderungen werden nicht diskontiert, da sie kurzfristiger Natur sind. Zeitwertbewertung Zum Jahresende bestanden keine offenen Zinsswaps. Im Verlauf des Vorjahres gab es einen Zinsswap, der geschlossen wurde und der als Derivat klassifiziert wurde, das erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde. Zum Jahresende gab es Zinscaps, die im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften gemäß IFRS 9 zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Gesamtergebnis erfasst wurden (siehe Anmerkung 25). Im laufenden Geschäftsjahr und im Vorjahr gab es keine Gefactorte Forderungen In bestimmten Ländern verkauft der Konzern bestimmte Bestände an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über das Factoring. Darüber hinaus wurde für einige dieser Forderungen eine Kreditversicherung abgeschlossen. Soweit Forderungen ausfallversichert sind, erfolgt ein Factoring ohne Regress. Sind die Forderungen nicht ausfallversichert, erfolgt ein Factoring mit Regress. Bevor Rechnungen fakturiert werden, sind daher die regresslosen Forderungen bekannt. Nach IFRS 9 werden Debitoren ohne Regress aus der Bilanz ausgebucht. Debitoren des Regress-Factoring werden nach IFRS 9 nicht aus der Bilanz ausgebucht. Nach IFRS 9 gibt es ein Klassifizierungsmodell (Geschäftsmodell und Test auf ausschließliche Zahlung von Tilgung und Zinsen). Zur Beurteilung des Geschäftsmodells wird eine buchhalterische Ausbuchung als Verkauf angesehen. Folglich muss Factoring, das zu einer Ausbuchung führt, im Rahmen der Bewertung berücksichtigt werden. Dies bedeutet, dass gefactorte Forderungen ohne Regress nicht als Teil des Geschäftsmodells , Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungen angesehen werden, was eine Klassifizierung zu fortgeführten Anschaffungskosten ausschließen würde (auch wenn der Test auf ausschließliche Zahlung von Tilgung und Zinsen bestanden wurde). Der Konzern behandelt die Debitoren des Regress-Factoring und Nicht-Regress-Factoring dementsprechend als separate Portfolios. Nach IFRS 9 erfüllen die Debitoren des regresslosen Factoring, die ausgebucht werden, nicht die Bedingungen des Geschäftsmodells ,Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungen', sondern des Modells , Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungen und Verkauf'. Aus diesem Grund wird das Portfolio der regresslosen Forderungen wahrscheinlich nach dem Modell ,Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungen und Verkauf' gehalten, was dazu führt, dass diese Forderungen erfolgswirksam über das sonstige Gesamtergebnis zum beizulegenden Zeitwert klassifiziert werden. Das ist maßgeblich, wenn beispielsweise eine Forderung zu 95 % Der Konzern veräußert seine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen per Factoring an Factofrance. Im Rahmen dieser Finanzierungsmöglichkeit muss der Konzern einen Barbetrag als Sicherheit für die betreffenden Debitoren hinterlegen. Zur Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert gehaltenen Forderungen wurde das Ertragswertverfahren angewandt, bei dem die geschätzten künftigen Cashflows auf den Barwert abgezinst werden. Da diese in der Regel kurzfristiger Art mit einem Zeitraum von weniger als 180 Tagen sind, ist der Zeitwert des Geldes nicht wesentlich und diese Bewertung führt zu einem ähnlichen Wert wie die Methode des erwarteten Forderungsausfalls. Der Konzern bewertet den erwarteten Betrag, den er vom Schuldner erhalten wird und erfasst diesen Betrag. Nicht erwartete Beträge werden erfolgswirksam als Wertminderungsaufwand erfasst. Die folgende Tabelle enthält die Bewertungshierarchie zum beizulegenden Zeitwert der Vermögenswerte und Schulden des Konzerns zum 31. Dezember 2021:
Die folgende Tabelle enthält die Bewertungshierarchie zum beizulegenden Zeitwert der Vermögenswerte und Schulden des Konzerns zum 31. Dezember 2022:
Bankguthaben und Kassenbestand Bei Bankguthaben und Kassenbeständen wird davon ausgegangen, dass der Buchwert eine angemessene Annäherung an den beizulegenden Zeitwert widerspiegelt. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Für die nicht gefactorten Forderungen, mit Regress gefactorte Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr oder Sichteinlagen ist der Buchwert abzüglich der Wertminderungsrückstellung gegebenenfalls ein angemessener Näherungswert an den beizulegenden Zeitwert. Der Buchwert der kurzfristigen, nicht gefactorten Forderungen und der mit Regress gefactorten Forderungen ist ein angemessener Näherungswert an den beizulegenden Bank- und Gesellschafterdarlehen (Kreditverbindlichkeiten) Für Darlehen wurde der beizulegende Zeitwert auf der Grundlage des Barwerts der erwarteten künftigen Kapital- und Zinsströme, abgezinst mit den zum Berichtszeitpunkt geschätzten Marktzinssätzen, berechnet. Der Buchwert der variabel verzinslichen Darlehen und Kredite ist eine angemessene Annäherung an den beizulegenden Zeitwert (Stufe 3), da die Zinssätze im Allgemeinen variabel verzinslich sind (z. B. EURIBOR/USD-LIBOR). Derivate Es kamen Analysen mit den abgezinsten Zahlungsströmen zum Einsatz, um den beizulegenden Zeitwert der Zinsswaps und Zinscaps unter Berücksichtigung der aktuellen Marktinputs und Zinssätze zu bestimmen (Level 2). Die Modelle beziehen verschiedene Inputfaktoren mit ein, einschließlich der erwarteten Zinskurven. RISIKOMANAGEMENT Vorstand und Konzernleitung tragen die Gesamtverantwortung für die Einrichtung und Uberwachung des Risikomanagementrahmens des Konzerns. Die Risikomanagement-Richtlinien des Konzerns wurden festgelegt, um die Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist, zu identifizieren und zu analysieren, angemessene Risikolimits und -kontrollen festzulegen sowie Risiken und die Einhaltung der Limits zu überwachen. Die Risikomanagement-Richtlinien und -systeme werden bei Bedarf überprüft und verbessert. Kapitalmanagementrichtlinien und -verfahren Der Vorstand verfolgt den Grundsatz, eine ausreichende Kapitalbasis beizubehalten, um das Vertrauen der Anleger und Gläubiger zu wahren und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen. Das Kapital setzt sich aus Stammaktien und Gewinnrücklagen des Konzerns zusammen. Vorstand und Konzernleitung überwachen die Kapitalrendite für die Gesellschafter. Die Gesellschaft überwacht das Kapital auf Grundlage des Buchwerts des Eigenkapitals und der Gesellschafterdarlehen abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, wie in der Konzernbilanz dargestellt. Die Gesellschaft legt die Höhe des Kapitals im Verhältnis zu ihrer Gesamtfinanzierungsstruktur fest, d. h. Eigenkapital- und Finanzverbindlichkeiten. Die Gesellschaft verwaltet die Kapitalstruktur und passt sie angesichts von Änderungen der wirtschaftlichen Bedingungen und der Risikomerkmale der zugrunde liegenden Vermögenswerte an. Als Ergebnis der laufenden Überprüfungen wurden einige konzerninterne Darlehen umstrukturiert und zurückgezahlt. Im Jahr 2018 wurde im Rahmen dieser Überprüfungen auch das Gesellschafterdarlehen in Vorzugsaktien umgewandelt (siehe Anmerkung 15). Die Gesellschaft ist bestrebt, ein überschaubares Maß an Auslandsverschuldung aufrecht zu erhalten, das durch operative und andere Cashflows bedient werden kann. Liquiditätsrisiko Die Gesellschaft ist sich der makroökonomischen Herausforderungen und Auswirkungen aufgrund der steigenden Inflation, der Zinssätze und Rohstoffpreise bewusst und steuert ihren Liquiditätsbedarf, indem sie die planmäßigen Schuldendienstzahlungen für langfristige Finanzverbindlichkeiten sowie die im Tagesgeschäft anfallenden Mittelabflüsse sorgfältig überwacht und sicherstellt, dass sie über angemessene Bankfazilitäten verfügt. Zur Stärkung der Finanzlage des Konzerns im Jahr 2018, wurde das Gesellschafterdarlehen in Vorzugsaktien umgewandelt und als Eigenkapital behandelt, was im Vorjahr, laufenden Jahr und in Zukunft zu einem Rückgang des Zinsaufwands führte, führt und führen wird, bis in der Zukunft eine Vorzugsdividende beschlossen wird (siehe Anmerkung 15). Im Geschäftsjahr 2022 wurde eine revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 80 Millionen Euro bis zum 4. September 2024 verlängert. Die Kreditlinie wurde im Jahr 2020 aufgrund von Die nachstehende Tabelle gibt eine Zusammenfassung des Fälligkeitsprofils der Finanzverbindlichkeiten des Konzerns, basierend auf vertraglichen, nichtdiskontierten Zahlungen:
Forderungsausfallrisiko Das Forderungsausfallrisiko ist das Risiko eines finanziellen Verlusts für den Konzern, wenn ein Kunde oder eine Gegenpartei eines Finanzinstruments seinen/ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Es ergibt sich hauptsächlich aus den Forderungen des Konzerns gegenüber den Kunden. Das Forderungsausfallrisiko des Konzerns ist auf den Buchwert der zum Bilanzstichtag bilanzierten finanziellen Vermögenswerte begrenzt. Die Gesellschaft überwacht kontinuierlich die Kreditwürdigkeit und die Zahlungsausfälle von Kunden und anderen Gegenparteien, identifiziert diese Informationen und bindet sie in ihre Ausfallrisikokontrollen ein. Die Politik der Gesellschaft sieht vor, nur mit kreditwürdigen Gegenparteien Geschäfte zu machen. Der Konzern führt Factoring durch und verfügt über eine Forderungsausfallversicherung für bestimmte Forderungen, die das Ausfallrisiko für diese verringern. Der Konzern bilanziert eine Rückstellung für uneinbringliche Forderungen, um mögliche Wertminderungen überfälliger Forderungen abzudecken. In Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen ist der Konzern gegenüber einem einzelnen Geschäftspartner oder einer Gruppe von Gegenparteien mit ähnlichen Merkmalen keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt. Es gibt bestimmte Forderungen gegenüber der Regierung oder staatlichen Unternehmen, die nach Ansicht des Konzerns ein sehr geringes Die Auslandsdarlehen und -kredite wurden bei einem Bankenkonsortium aufgenommen, die alle ein Bonitätsrating haben, und die meisten Banken verfügen über eine Einlagensicherung. Bargeld wird bei zahlreichen Banken hinterlegt, die seriöse Drittparteien sind. Wir haben bei der Silicon Valley Bank, der Signature Bank und Silvergate keine Einlagen oder Geldanlagen getätigt. Die größten Bestände befanden sich bei folgenden Banken:
Der Buchwert der folgenden finanziellen Vermögenswerte entspricht dem maximalen Forderungsausfallrisiko des Konzerns. Das maximale Ausfallrisiko stellte sich zum Jahresende wie folgt dar:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögen Der Konzern verfügt über Verfahren zur Überwachung und Steuerung des Ausfallrisikos in Zusammenhang mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch Überprüfung der Berichte wegen überfälliger Forderungen durch das Management und empfohlener Kreditlimits überwacht. Das Management erwartet keine nennenswerten Verluste aus Forderungen, für die, wie oben dargestellt, keine Rückstellungen gebildet wurden. Das Forderungsausfallrisiko des Konzerns wird hauptsächlich durch die individuellen Merkmale jedes Kunden beeinflusst. Das Management berücksichtigt jedoch auch Faktoren, die das Kreditrisiko seines Kundenstamms beeinflussen können, einschließlich des Ausfallrisikos verbunden mit der Branche und dem Land, in dem Bezüglich des Kreditrisikos für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auf Anmerkung 13 verwiesen. Das Kreditrisiko für Vertragsvermögen nach
Ermittlung der erwarteten Ausfälle für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2022 Nach IFRS 9 ist die Berechnung einer Rückstellung für 'erwartete Forderungsausfälle' vorgeschrieben. Da für alle Kredite und Forderungen mindestens eine Ausfallwahrscheinlichkeit in der Zukunft besteht, ist mit jedem Kredit oder jeder Forderung - ab dem Zeitpunkt der Entstehung oder des Ansatzes - ein erwarteter Forderungsausfall verbunden; d. h. an Tag 1 bewertet der Konzern die Höhe des potenziellen Forderungsausfalls und trifft entsprechende Vorsorgemaßnahmen. Der Konzern hat von der vereinfachten "Wertberichtigungstabelle" Gebrauch gemacht. IFRS 9 ermöglicht es einem Unternehmen, die erwarteten Ausfälle als zweckmäßige Hilfsmittel für die Berechnung heranzuziehen. Die Wertberichtigungstabelle basiert auf den historischen Ausfallquoten der einzelnen Konzernunternehmen über die erwartete Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und wird an zukunftsgerichtete Schätzungen angepasst. Die zukunftsbezogenen Schätzungen erstrecken sich meist über die nächsten 12 Monate. Die folgenden Tabellen enthalten Informationen zum Ausfallrisiko und zu den erwarteten Forderungsausfällen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne Vorauszahlungen) und Vertragsvermögen von Kunden zum 31. Dezember 2021. Nicht speziell wertberichtigt und nicht ausfallversichert - 2021
Nicht speziell wertberichtigt und ausfallversichert - 2021
Speziell wertberichtigt - 2021
Ermittlung der erwarteten Ausfälle für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2022 Die folgenden Tabellen enthalten Informationen zum Ausfallrisiko und zu den erwarteten Ausfällen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne Vorauszahlungen) und Vertragsvermögen von Kunden zum 31. Dezember 2022. Nicht speziell wertberichtigt und nicht ausfallversichert - 2022
Nicht speziell wertberichtigt und ausfallversichert - 2022
Speziell wertberichtigt - 2022
Das Management erwartet keine nennenswerten Verluste aus Forderungen, für die, wie oben dargestellt, keine Rückstellungen gebildet wurden. Währungsrisiko Der Konzern ist insofern einem Währungsrisiko ausgesetzt, als dass eine Diskrepanz zwischen den Währungen, auf die Verkäufe, Käufe und Anleihen lauten, und den jeweiligen funktionalen Währungen der Konzerngesellschaften besteht. Die funktionalen Währungen der Konzernunternehmen variieren, wobei die bedeutenderen Währungen folgende sind: EUR, USD, GBP, ZAR, CNY und PLN. Die Währungen, auf die diese Transaktionen hauptsächlich lauten, entsprechen weitgehend den funktionalen Währungen der Konzerngesellschaften. Im Allgemeinen lauten die Ausleihungen auf Währungen, die den Zahlungsströmen entsprechen, welche durch die zugrunde liegenden Operationen des Konzerns generiert werden - in erster Linie Euro, aber auch USD. Darüber hinaus lauten die Zinsen für Kredite auf die gleiche Währung wie die Kredite. Die Aufnahme von Fremdkapital in der Währung der erwarteten Cashflows bietet eine wirtschaftliche Absicherung, ohne dass Derivate hinzugezogen werden müssen. Daher werden unter diesen Umständen keine Absicherungsgeschäfte (Hedge Accounting) getätigt. Das Treasury des Konzerns überwacht zusammen mit dem lokalen Management das Fremdwährungsrisiko, einschließlich aller Risiken, die aufgrund der globalen Ausweitung der Geschäftstätigkeit entstehen, und transferiert gegebenenfalls Gelder. Das Treasury des Konzerns überwacht zumindest wöchentlich die wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und möglichen Abflüsse von Tochtergesellschaften. Im Bedarfsfall zieht der Konzern auch den Abschluss von Devisentermingeschäften in Betracht. In der Vergangenheit hat der Konzern Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Wechselkursrisiken abgeschlossen. Im laufenden Geschäftsjahr und im Vorjahr gab es keine offenen Devisentermingeschäfte.
Zinsrisiko Das Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder die zukünftigen Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Marktzinsänderungen schwanken. Dass der Konzern dem Risiko der Marktzinsänderungen ausgesetzt ist, betrifft hauptsächlich seine langfristigen Verbindlichkeiten mit variablen Zinssätzen. Der Konzern steuert sein Zinsänderungsrisiko durch ein ausgewogenes Portfolio aus fest und variabel verzinslichen Kreditverbindlichkeiten. Der Konzern schloss im Laufe des Jahres 2022 vier Zinscaps ab, die im September 2022 begannen und im September 2024 entsprechend den Laufzeiten der Darlehen fällig wurden (siehe Anmerkung 25). Diese wurden gemäß IFRS 9 als Cashflow-Absicherungen bilanziert. Die Absicherungsgeschäfte wurden seit dem Erwerb bis zum Bilanzstichtag im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften gemäß IFRS 9 als effektiv bewertet. Die Euro-Hedge-Caps im Gesamtwert von 194 Mio. € wurden mit einem Cap Strike Euribor von 2,5 % (d.h. mit einer Begrenzung des Euribor auf 2,5 %) abgeschlossen. Sie USD-Hedge-Caps in Höhe von insgesamt 20 Mio. USD wurden mit einem Cap-Strike von 3,25 % (d.h. mit einer Begrenzung des USD-Libor auf 3,25 %) abgeschlossen. Die Absicherungen machen etwa zwei Drittel des Wertes der Laufzeitdarlehen aus. Der Konzern hat für die Caps Vorabprämien in Höhe von ca. 1,5 Mio. € gezahlt, so dass sie auf der Aktivseite ausgewiesen werden. Das Treasury des Konzerns überwacht das Zinsumfeld und die zugrunde liegenden Risiken und wird auf Grundlage der Bewertungen eine Zinsabsicherung vornehmen oder gegebenenfalls Caps abschließen, um das Risiko zu mindern. Im Geschäftsjahr 2018 hat der Konzern einen Zinsswap zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos abgeschlossen. Dieser wurde als Derivat eingestuft und als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert kategorisiert, da kein Hedge Accounting angewandt wurde, sollte aber dennoch das Zinsrisiko für die Rückzahlung von USD-Schulden verringern. Zuvor hatte der Konzern einen variablen Zinssatz für bestimmte USD-Schulden gezahlt (siehe Anmerkung 16). Durch den Zinsswap wurde jedoch der variable Zinssatz (1-Monats-LIBOR) gegen einen festen Zinssatz (2,6725 %) ausgetauscht, sodass wir nun einen festen Zinssatz für diese Schulden. Zum Jahresende beliefen sich die langfristigen Kreditverbindlichkeiten bei einer Drittbank mit einem variablen Zinssatz auf 323 Millionen € (2021: 321 Mio. €) (Kapital ohne aufgelaufene Zinsen). Davon lauteten 33 Mio. € (2021: 31 Mio. €) auf den USD und 290 Mio. € (2021: 290 Mio. €) auf den Euro. Diese Darlehen haben eine Laufzeit von 7 Jahren ab dem Ausgabedatum bis zum 3. Oktober 2024. Die oben genannten Euro-Darlehen in Höhe von 194 Mio. € und die USD- Darlehen in Höhe von 19 Mio. € waren mit Zinsobergrenzen versehen, die im Jahr 2022 vereinbart wurden und im September 2024 fällig werden. Im Vorjahr hat der Konzern für den USD-Kredit in Höhe von € 31 Mio. einen Zinsswap abgeschlossen, um die Zinsen zu fixieren. Dieser wurde im Vorjahr fällig. Darüber hinaus bestanden zum Jahresende 74 Mio. € (2021: 74 Mio. €) variabel verzinsliche Kreditverbindlichkeiten (siehe Anmerkung 16). Diese wurden in den Vorjahren in Anspruch genommen und das ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der Konzern aufgrund der Unsicherheit während der COVID-19-Pandemie Wären die Zinssätze für die variablen Schulden zum 31. Dezember 2022 um 0,50% (2021: 0,50 %) höher gewesen (was der Einschätzung des Managements hinsichtlich der wahrscheinlichsten Entwicklung zum 31. Dezember 2022 entspricht) und alle anderen Variablen konstant geblieben, wären die Finanzaufwendungen um 0,6 Mio. € (2021: 1,6 Mio. €) höher und der Gewinn vor Steuern für das Jahr um 0,6 Mio. € (2021: 1,6 Mio. €) niedriger gewesen. Preisrisiko Das Preisrisiko besteht darin, dass durch Rohstoffpreisschwankungen (z. B. erhöhte Stahlpreise) die Produktionskosten steigen, was, sofern diese nicht rechtzeitig erkannt werden und an die Kunden weitergegeben werden können, wiederum zu niedrigeren Gewinnspannen führt. Das Risiko erheblicher Schwankungen bei den Rohstoffpreisen wird durch den Aufbau starker Lieferantenbeziehungen und strategische und zentralisierte, geografisch diversifizierte Einkaufsinitiativen gesteuert, zu denen die regelmäßige Überwachung wichtiger Rohstoffindizes und deren Verknüpfung mit dem Zeitpunkt und den Mengen der gekauften Rohstoffe gehören. 22. VERBUNDENE PARTEIEN Anmerkung 23 enthält Informationen zur Konzernstruktur, einschließlich Angaben zu den Tochtergesellschaften und der Holdinggesellschaft. Die folgende Tabelle zeigt den Gesamtbetrag der Transaktionen, die mit verbundenen Parteien für das betreffende Geschäftsjahr abgeschlossen wurden.
Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen sind Personen, die befugt und verantwortlich sind, die Aktivitäten der Gesellschaft direkt oder indirekt zu planen, zu leiten und zu steuern, einschließlich eines Direktors der Gesellschaft (ob geschäftsführend oder nicht geschäftsführend). Die Führungskräfte des Konzerns in Schlüsselpositionen sind die Direktoren der Praesidiad Group Limited und die Mitglieder des Exekutivausschusses, die direkt dem CEO unterstellt sind. Die leistungsorientierten Pensionspläne betreffen gemäß IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen" nahestehende Unternehmen und Personen (siehe Anmerkung 18). Alle ausstehenden Salden bei diesen verbundenen Parteien werden zu marktüblichen Konditionen bewertet. Die Salden sind nicht besichert. Im laufenden Geschäftsjahr und im Vorjahr wurde für Forderungen gegenüber verbundenen Parteien kein Aufwand wegen uneinbringlicher oder zweifelhafter Forderungen erfasst. Es gibt Beträge, die zur Erstattung von Kosten Dritter fällig sind, welche von verbundenen Parteien verursacht wurden, aber direkt an den Konzern weitergegeben werden. Diese erstatteten Beträge sind nicht in den obigen Spalten Verkäufe oder Käufe enthalten, da sie keine Transaktion mit einer verbundenen Partei als solches. Bei dem Darlehen der Erpe Finco Limited (dem direkten Anteilseigner) handelt es sich um einen kurzfristigen, schwankenden Saldo, der dementsprechend nicht verzinst wird. Da es kein festes Rückzahlungsdatum gibt, wurde das Darlehen gemäß den Rechnungslegungsvorschriften als kurzfristig und auf Anforderung rückzahlbar eingestuft. Das Darlehen der Trident Union Partners (Pty) Ltd bezieht sich auf ein ausstehendes Darlehen in Zusammenhang mit dem Kauf von Anteilen im Geschäftsjahr 2020. Kaufpreis, Zinssatz und Darlehensbedingungen beziehen sich alle auf den beizulegenden Zeitwert und den Markt. Das Darlehen und die Transaktionen mit der Suzhou Dihang Defense Facilities Co., Ltd beziehen sich auf: (a) die Gründung und den Betrieb der Tochtergesellschaft Praesidiad Dihang (Suzhou) (Security & Fencing Technology) Co Ltd und die Errichtung und den Betrieb ihrer Fabrik für die Herstellung. Suzhou Dihang Defense Facilities Co., Ltd hält 49 % der Unternehmensanteile. (b) ein Unternehmen der Gruppe hat in der Vergangenheit und im laufenden Geschäftsjahr Produkte von der Suzhou Dihang Defense Facilities Co., Ltd gekauft. Doch mit Gründung der Praesidiad Dihang (Suzhou) (Security & Fencing Technology) Co Ltd wurde dieses Unternehmen nun zu einer verbundenen Partei (obwohl die Unternehmen der Praesidiad Group Ltd keine Anteile an der Suzhou Dihang Defense Facilities Co., Ltd halten und anderweitig nicht mit der Suzhou Dihang Defense Facilities Co., Ltd verbunden sind, da diese Beziehung auf marktüblicher Basis erfolgt). In der Vergütung von Führungskräften in Schlüsselpositionen ist ein Betrag von 90Tsd. € (2021: 20 Tsd. €) als Entschädigung für den Verlust des Amtes und restriktive Bedingungen (z.B. Wettbewerbsverbot) in Zusammenhang mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses enthalten. 23. KONZERNINFORMATIONEN UND NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE Informationen über Tochtergesellschaften Der Konzernabschluss umfasst:
Der Konzern wird der von Erpe Finco Ltd (in Großbritannien ansässig) kontrolliert, die 100 % der Gesellschaftsanteile besitzt. Das oberste beherrschende Unternehmen des Konzerns ist die CEP IV Participations S.a.r.l., SICAR (ansässig in Luxemburg). Praesidiad Group Limited hält direkt 100 % des Kapitals der Praesidiad Limited, Praesidiad Inc, Praesidiad Security Solutions Ltd und der Praesidiad Holdings HK Ltd. Alle anderen Beteiligungen werden indirekt gehalten.
[1] Betafence 0.0.0 (ein russisches Unternehmen,
das zuvor einige Jahre lang ruhte) wurde im September 2022
abgemeldet.
Übernahmen in 2021 In den Jahren 2022 und 2021 gab es keine Unternehmenszusammenschlüsse. Zwar gab es im Laufe des Jahres 2021 keinen Unternehmenszusammenschluss, aber der Konzern gründete eine neue Tochtergesellschaft in China. Dazu gehörte die Errichtung einer Produktionsstätte, die in den Jahren 2021 und 2022 weitgehend abgeschlossen wurde (es gab Unterbrechungen aufgrund der chinesischen Null- Covid-Politik und hoher Infektionsraten nach der Inbetriebnahme, die sich jedoch zum Jahresende wieder normalisiert hatten) und im Laufe des Jahres vollständig in Betrieb genommen wurde. Der Konzern besitzt 51 % der Anteile und hat damit die Kontrolle über dieses Unternehmen (siehe Anmerkung 1.3 (a)). Im Rahmen dieser Gründung leistete der Minderheitsgesellschafter eine Kapitaleinlage in Höhe von 2.060 Tsd. €, die bei der Gründung als nicht beherrschender Anteil ausgewiesen 25. CASHFLOW-ABSICHERUNG - ZINSCAPS Der Konzern schloss im Jahr 2022 vier Zinscaps ab, die gemäß IFRS 9 als Cashflow-Absicherungen bilanziert wurden. Die Absicherungsgeschäfte wurden seit dem Erwerb bis zum Bilanzstichtag im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften gemäß IFRS 9 als effektiv bewertet. Auf drei von ihnen entfallen 194 Mio. € unserer Euro-Zinsen (etwa 75 % der Auslandsschulden). Die Euro-Absicherungsgeschäfte begrenzen den Euribor auf 2,5 %. Der andere begrenzt die Zinsen für die USD-Auslandsschulden in Höhe von 20 Mio. $ auf einen USD-Libor von 3,25 %. Die Gruppe hat dafür im Voraus Prämien gezahlt, so dass sie in den Aktivsalden enthalten sind. Alle Caps laufen am 30. September 2024 aus, dem gleichen Datum, an dem auch die Auslandsdarlehen fällig werden (siehe Anmerkung 16). Aufgrund der steigenden Zinssätze haben sich die beizulegenden Zeitwerte erhöht, und es sind Zinszahlungen eingegangen. Derivative Finanzinstrumente
Hinweis: Die oben genannten derivativen Vermögenswerte gehören zur Stufe 2 der Zeitwerthierarchie. Absicherungsinstrumente Ausstehende Nominalbeträge und Ausübungssätze
Cashflow-Absicherungen Derivate zur Absicherung von Zahlungsströmen:
Sensitivitätsanalyse Die nachstehenden Einzelheiten geben einen Überblick über die Sensitivitäten der Risikomanagementpositionen des Konzerns gegenüber Schwankungen der nach vernünftigem Ermessen möglichen Änderungen der zugrunde liegenden Benchmark-Preise, wobei alle anderen Variablen konstant gehalten werden.
26. LEASINGVERHÄLTNISSE Die Gruppe hat Leasingverträge für verschiedene Büros, Produktionsstätten, Lager, Ausrüstungen sowie Gabelstapler und Fahrzeuge abgeschlossen. Die Laufzeiten der Leasingverträge variieren innerhalb des Konzerns, wobei einige nur zwei Monate und andere mehr als zehn Jahre betragen. Einige Immobilienleasingverträge enthalten Verlängerungsoptionen, die vom Konzern vor Ablauf der nicht kündbaren Vertragslaufzeit ausgeübt werden können. Soweit dies praktikabel ist, bemüht sich der Konzern, Verlängerungsoptionen in neue Leasingverträge aufzunehmen, um betriebliche Flexibilität zu gewährleisten. Die Mehrheit der gehaltenen Verlängerungsoptionen kann in der Regel nur vom Konzern und nicht von den Leasinggebern ausgeübt werden. Der Konzern beurteilt zu Beginn des Leasingverhältnisses, ob es hinreichend sicher ist, die Verlängerungsoptionen auszuüben. Der Konzern überprüft erneut, ob es hinreichend sicher ist, die Optionen auszuüben, wenn ein bedeutendes Ereignis oder wesentliche Änderungen der Umstände vorliegen, die unter seiner Kontrolle fallen. Verträge können sowohl Leasing- als auch Nichtleasingkomponenten enthalten. Der Konzern ordnet die Gegenleistung im Vertrag den Leasing- und Nicht-Leasing- Komponenten auf Grundlage ihrer relativen Einzelpreise zu. Bei Leasing von Fahrzeugen und Gabelstaplern, bei denen der Konzern Leasingnehmer ist, hat er jedoch entschieden, Leasing- und Nicht-Leasing-Komponenten nicht zu trennen, sondern diese als eine Leasingkomponente zu bilanzieren. Die Leasingbedingungen werden auf individueller Basis ausgehandelt und sind über den gesamten Konzern an vielen verschiedenen regionalen Standorten verteilt. Sie bilden ein breites Spektrum an unterschiedlichen Bedingungen. Der Konzern hat Leasingverträge in verschiedenen Regionen mit einer Reihe von abgestuften Zinssätzen, die für diese Regionen, die Art der Vermögenswerte und die In der Bilanz erfasste Beträge Für Leasingverhältnisse wurden zum Jahresende in der Bilanz folgende Beträge ausgewiesen:
Leasingverbindlichkeiten
Die zukünftigen Mindestratenzahlungen, die zum 31. Dezember aus nicht kündbaren Leasingverhältnissen zu zahlen waren, sind folgende (nicht abgezinst):
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Beträge
Der gesamte Mittelabfluss für Leasingverträge belief sich 2022 auf 5.783 Tsd. € (2021: 5.688 Tsd. €). Der Konzern als Leasinggeber Eine amerikanische Tochtergesellschaft vermietet ein Büro in Alexandria (USA). Dieser Mietvertrag begann am 1. März 2018 und endet am 31. Juli 2023. Im Juni 2019 wurde ein Untermietvertrag mit einem Dritten abgeschlossen. Dadurch ist diese Immobilie bis zum 30. Juli 2023 vermietet. Die Laufzeit dieses Untermietvertrag stimmt größtenteils mit der Laufzeit des ursprünglichen Mietverhältnisses überein. Daher wurde dieser Vertrag als Finanzierungsuntermietverhältnis bilanziert. Im Jahr 2022 hatte der Konzern Zinserträge aus Mietforderungen in Höhe von 6 Tsd. (2021: 11 Tsd. €). Die folgende Tabelle enthält eine Fälligkeitsanalyse der Mietforderungen, aus der die nach dem Bilanzstichtag zu erhaltenden, nicht diskontierten Mietzahlungen
27. ANTEILSBASIERTE VERGUTUNGSVEREINBARUNGEN Im Vorjahr wurde einigen Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen des Konzerns das Angebot unterbreitet, sich an einer neuen (ab 2020) Klasse von Wachstumsaktien der Erpe Topco Limited (einer Holdinggesellschaft über diesem Konzern) zu beteiligen. Im laufenden Jahr gab es keine Neuemissionen. Diese Wachstumsaktien sollen einen Anreiz für das Management darstellen, da die Inhaber an den Eigenkapitalrenditen (auf der Grundlage festgelegter Schwellenwerte und Grenzen) in dem Maße partizipieren, in dem der Aktionär in der Zukunft einen Verkauf seiner Aktien über bestimmte Werte hinaus erreicht. Bei einer Ausschüttung kommen die Wachstumsaktionäre unmittelbar in den Genuss des Anspruchs, der sich aus den Wachstumsaktien ergibt. Daher sind die Aktien nicht unverfallbar und werden zum Zeitpunkt der Gewährung vollständig als Aufwand verbucht. Der beizulegende Zeitwert der Wachstumsaktien wurde mit Hilfe der Optionspreismethode (Black-Scholes-Merton) und der wahrscheinlichkeitsgewichteten Methode der erwarteten Rendite gemessen. Die mit den Aktien verbundenen Service- und Nichtmarktleistungsbedingungen wurden bei der Bewertung des beizulegenden Zeitwerts nicht berücksichtigt. Der Ausgabepreis betrug 0,33 € (der tatsächliche Ausgabepreis wurde auf 15 Dezimalstellen gerundet) pro Aktie, und der beizulegende Zeitwert wurde mit 0,52 € pro Aktie berechnet, was zu einem Gewinn oder Verlust von 0,19 € (auf zwei Dezimalstellen gerundet) pro Aktie für die aktienbasierte Vergütung führte. Im Jahr 2021 wurden 220.000 (2020: 930.000) Aktien der Erpe Topco Limited gezeichnet und an das Management des Konzerns für 73 Tsd. € (2020: 310 Tsd. €) ausgegeben (das ist der vom Management hierfür gezahlte Betrag). Dies führte gemäß IFRS 2 zu einem Aufwand für anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente in Höhe von 41 Tsd. € (2020: 174 Tsd. €), der der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem für die Aktien erhaltenen Preis entspricht.
In Anmerkung 6 finden Sie Einzelheiten zu den erfolgswirksam erfassten, anteilsbasierten Vergütungsaufwendungen. 28. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN Eventualverbindlichkeiten Im normalen Geschäftsverlauf wird der Konzern mitunter in Rechtsstreitigkeiten verwickelt, für die gegebenenfalls Rückstellungen zu bilden sind (siehe Anmerkung 17). Der Konzern verfügt über verschiedene Arten von Versicherungen, die je nach Schadensart eventuell entstehende Schäden ganz oder teilweise abdecken können. Die üblicherweise gemäß IAS 37 "Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen" geforderten Informationen werden für diese nicht angegeben, da zu erwarten ist, dass sie den Ausgang von Rechtsstreitigkeiten ernsthaft beeinträchtigen könnten. Der Konzern war in einen Rechtsstreit mit einem Kunden verwickelt, der eine Gegenforderung beinhaltet. Die üblicherweise gemäß IAS 37 "Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen" geforderten Informationen werden für diese nicht angegeben, da zu erwarten ist, dass sie den Ausgang von Rechtsstreitigkeiten ernsthaft beeinträchtigen könnten. Nach Jahresende wurde die Angelegenheit beigelegt und das Gerichtsverfahren zurückgezogen. Abgesehen von bestimmten unwesentlichen Rechts- und Verwaltungskosten (z. B. für die Rücknahme des Verfahrens vom Gericht) erwartet der Konzern keine wesentlichen 29. BÜRGSCHAFTEN Zum 31. Dezember 2022 bestanden Bürgschaften des Konzerns in Höhe von 8.107 Tsd. € (2021: 10.422 Tsd. €). Zum Jahresende war ein Betrag von 3.761 Tsd. € (2021: 4.827 Tsd. €) bei Banken in Zusammenhang mit konzernweiten barbesicherten Garantien hinterlegt. Zum Jahresende gab es keine wesentlichen Forderungen oder Probleme, die dazu führen würden, dass eine Gegenpartei bar besicherte Garantien in Anspruch nimmt. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit muss der Konzern bisweilen Bürgschaften oder Akkreditive vorlegen. Diese betreffen überwiegend Leistungs-, Zahlungs- oder Gewährleistungsbürgschaften. Es kommt nur dann zu einem Mittelabfluss, wenn ein Vertrag nicht ausgeführt und die Bürgschaft in Anspruch genommen wird. Es wird nicht erwartet, dass sich die Bürgschaft auf die Preisgestaltung der zugrunde liegenden Verträge ausgewirkt hat. Bisher liegen keine Verstöße vor und es werden auch in Zukunft keine Verstöße erwartet. Folglich ist den Bürgschaften kein beizulegender Zeitwert zuzuordnen, und sie beziehen sich nicht auf "Verträge, welche den Konzern zur Leistung bestimmter Zahlungen verpflichten, um den Inhaber für einen Verlust zu entschädigen, der ihm entsteht, weil ein bestimmter Schuldner seine Zahlungen nicht bei Fälligkeit gemäß den Bedingungen eines Schuldinstruments leistet". Und dementsprechend wurden gemäß IFRS 9 keine Beträge für die Bürgschaften erfasst. 30. VERABSCHIEDETE, ABER NOCH NICHT IN KRAFT GETRETENE NORMEN UND AUSLEGUNGEN Die Normen und Auslegungen, welche bis zum Datum der Veröffentlichung des Konzernabschlusses zwar verabschiedet, aber noch nicht in Kraft getreten waren und die Auswirkungen auf den Konzern haben könnten, sind nachstehend aufgeführt. Voraussichtlich hat keine von ihnen wesentliche Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns. Der Konzern beabsichtigt, diese Normen gegebenenfalls anzuwenden, sobald diese wirksam werden.
Die folgenden neuen und geänderten Normen werden voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.
31. EREIGNISSE NACH DEM BERICHTSZEITRAUM Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag anzugeben. 32. OBERSTES KONZERNUNTERNEHMEN Der Konzern wird von der Erpe Finco Ltd (in Großbritannien ansässig) kontrolliert, die 100 % der Anteile der Gesellschaft besitzt. Die Jahresabschlüsse der Gesellschaft, des Konzerns und der Erpe Finco Limited sind erhältlich auf der Companies-House-Website (https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/). Das oberste beherrschende Unternehmen des Konzerns ist die CEP IV Participations S.a.r.l., SICAR (ansässig in Luxemburg). BILANZ DER GESELLSCHAFT zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Die Gesellschaft erzielte für das Geschäftsjahr endend zum 31. Dezember 2022 einen Gewinn von 12.494 Tsd. € (2021 46.031 Tsd. €). Dieser Jahresabschluss wurde am 28. April 2023 von den Direktoren genehmigt und in ihrem Namen unterzeichnet.
Kamlesh Mistry, Direktor Registrierte Firmennummer: 10847053. Die Anmerkungen auf den Seiten 69 bis 72 sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Jahresabschlusses der Gesellschaft. EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG DER GESELLSCHAFT Für das Geschäftsjahr, endend zum 31. Dezember 2022
ANMERKUNGEN DER GESELLSCHAFT ZUM JAHRESABSCHLUSS 31 December 2022 1. GRUNDLAGE DER ERSTELLUNG Der Einzelabschluss der Praesidiad Group Limited wurde in Übereinstimmung mit dem Financial Reporting Standard 101 Reduced Disclosure Framework (FRS 101) und in Übereinstimmung mit dem Companies Act 2006 erstellt, der für Unternehmen gilt, die den FRS 101 anwenden. Gemäß Abschnitt 408 des Companies Act 2006 wurde keine gesonderte Gewinn- und Verlustrechnung vorgelegt, welche die Ergebnisse der Gesellschaft umfasst. Praesidiad Group Limited ("die Gesellschaft") ist eine private Gesellschaft mit Sitz in England und Wales. Die Gesellschaft ist registriert unter der Nummer 10847053 mit Sitz in York House, 221 Pentonville Road, London, Großbritannien, N1 9UZ. Bei der Erstellung dieses Konzernabschlusses wurden gemäß FRS 101 die folgenden Ausnahmen von den Vorschriften der IFRS angewandt:
Personen, die zwischen zwei oder mehreren Mitgliedern einer Gruppe abgeschlossen wurden, anzugeben sind. Der Jahresabschluss wurde nach dem historischen Anschaffungskostenprinzip (sofern nicht anders angegeben) erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden konsequent angewandt, mit Ausnahme der Fälle, in denen neue Methoden eingeführt wurden. Die wichtigsten Rechnungslegungsgrundsätze sind nachstehend Fortführungsprinzip (Going Concern) Die Direktoren haben für die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften Handels- und Cashflow-Prognosen für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab Genehmigung des vorliegenden Jahresabschlusses erstellt. Diese Prognosen zeigen, dass die Gesellschaft über ausreichende Ressourcen verfügt, um ihren Verpflichtungen bei Fälligkeit während des Berichtszeitraums nachzukommen. Obwohl diese Einschätzung vorgenommen wurde, erhöhen die beispiellosen Marktbedingungen, die durch den Inflationsdruck und den militärischen Konflikt in der Ukraine angetrieben werden, die Unsicherheit, dass der Konzern, zu der die Gesellschaft gehört, eine finanzielle Vereinbarung nicht einhalten könnte. Diese Bedingungen deuten darauf hin, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die erhebliche Zweifel an der Fortführungsfähigkeit der Gesellschaft aufkommen lassen könnte. Weitere Einzelheiten hierzu finden sich in Anmerkung 1.1 des vorstehenden Konzernabschlusses. Ungeachtet dieser wesentlichen Unsicherheit stützt das Vertrauen der Direktoren in die Prognosen des Konzerns und in die Fähigkeit, die Kreditfazilitäten zu bedienen, ihre Beurteilung zur Unternehmensfortführung für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab dem Datum der Genehmigung dieses Jahres- und Finanzberichts. Der Jahresabschluss der Gesellschaft enthält nicht Funktionale Währung und Berichtswährung Der vorliegende Jahresabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung des Unternehmens, erstellt. Alle in Euro dargestellten Finanzinformationen wurden, sofern nichts anderes angegeben ist, auf die nächsten Tausend gerundet. 2. ZUSAMMENFASSUNG DER WESENTLICHEN RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE Investitionen in das Anlagevermögen Anlageinvestitionen in Tochtergesellschaften werden zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungsrückstellungen ausgewiesen. Finanzinstrumente Gezeichnetes Eigenkapital - Stammaktien werden als Eigenkapital eingestuft, da sie nach Abzug aller Verbindlichkeiten einen Residualanspruch an den Vermögenswerten der Gesellschaft darstellen. Zusätzliche Kosten, die direkt der Ausgabe neuer Aktien oder Optionen zuzurechnen sind, werden im Eigenkapital als nachsteuerlicher Abzug vom Erlös ausgewiesen. In den Kapitalrücklagen werden die Beträge erfasst, um die der Erlös aus der Ausgabe von Anteilen den Nennwert der ausgegebenen Anteile übersteigt, es sei denn die Kriterien für die Fusionserleichterung im Rahmen des Companies Act 2006 werden erfüllt. In diesem Fall wird Finanzielle Vermögenswerte Das Unternehmen ordnet seine finanziellen Vermögenswerte in folgende Kategorie ein: Darlehen und Forderungen. Die Klassifizierung hängt von dem Zweck ab, für den die finanziellen Vermögenswerte erworben wurden. Beim erstmaligen Ansatz legt das Management die Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte fest. Die Gesellschaft klassifiziert ihre finanziellen Vermögenswerte nur dann zu fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die folgenden zwei Kriterien erfüllt sind:
Diese Klassifizierung wird für Darlehen und Forderungen aus Ausleihungen verwendet. Die Gesellschaft erfasst eine Wertberichtigung für erwartete Forderungsausfälle für alle Schuldinstrumente, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Dies ist für die Forderungen aus Darlehen relevant. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Finanzerträge und Finanzaufwand Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zuzurechnen sind, sind Teil der Anschaffungskosten des betreffenden Vermögenswerts und werden als solche kapitalisiert. Sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand erfasst. Zinserträge oder -aufwendungen werden nach der Effektivzinsmethode erfasst. Laufende Steuern Der laufende Steueraufwand wird auf der Grundlage der Steuergesetze berechnet, die am Bilanzstichtag in dem Land gelten, in dem das Unternehmen tätig ist und steuerpflichtige Einkünfte erzielt. Das Management bewertet regelmäßig die Positionen in den Steuererklärungen in Bezug auf Situationen, in denen die geltenden Steuervorschriften auslegungsbedürftig sind. Gegebenenfalls werden Rückstellungen auf der Grundlage von Beträgen gebildet, die voraussichtlich an die Steuerbehörden zu zahlen sind. 3. ERMESSENSSPIELRÄUME UND SCHÄTZUNGEN Schätzungen bei der Anwendung der Rechnungslegungsgrundsätze der Gesellschaft Die Schätzungen bei der Anwendung der Rechnungslegungsgrundsätze der Gesellschaft stimmen mit denen des Konzerns überein und lauten wie folgt: Wertminderung von Investitionen ins Anlagevermögen Die Feststellung, ob die Investitionen der Gesellschaft in Tochtergesellschaften in ihrem Wert gemindert sind, erfordert Schätzungen des erzielbaren Betrags der Investition. Die Methode zur Berechnung des erzielbaren Betrags stimmt mit der des Konzerns überein. Wertminderung von Darlehen und Investitionen Die Gesellschaft hat konzerninterne Darlehensforderungen. Nach IFRS 9 muss der Konzern einen erwarteten Forderungsausfall für konzerninterne Forderungen und Darlehensforderungen berechnen. Die Gesellschaft hat diese Anforderungen auch im Vorjahr erfüllt. Gemäß IFRS 9 wird der erwartete Forderungsausfall nach der Ausfallwahrscheinlichkeitsmethode ermittelt (Ausfallwahrscheinlichkeit)*Verlust bei Ausfall)*(Forderungshöhe bei Ausfall). In Übereinstimmung mit IFRS 9 hat die Gesellschaft eine Reihe möglicher Ergebnisse in Betracht gezogen, und die erwarteten Forderungsausfälle spiegeln sowohl die Möglichkeit wider, dass ein Verlust eintritt, als auch die Möglichkeit, dass kein Verlust eintritt, auch wenn das wahrscheinlichste Ergebnis kein Forderungsausfall ist. Die Gesellschaft hat zukunftsgerichtete Informationen in Form von Budgets und eines 3-Jahresplan bewertet und es werden keine Forderungsausfälle erwartet. Barmittel, ungenutzte und nicht vorgesehene Kreditfazilitäten sowie gegebenenfalls die potenzielle Unterstützung der Anteilseigner bieten einen ausreichenden Puffer. Zum 31. Dezember 2022 ist die Gesellschaft der Ansicht, dass sich die Verschuldung nach IFRS 9 noch auf Stufe 1 befindet. Dies bedeutet, dass die erwarteten Forderungsausfälle auf dem Modell der erwarteten Forderungsausfälle für 12 Monate basieren. Der erwartete Forderungsausfall, der zum 31. Dezember 2022 in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurde, beträgt null € (2021: null €), die gesamte verbleibende Rückstellung zum 31. Dezember 2022 beträgt 2.107 Tsd. € (2021: 2.107 Tsd. €). Wertminderungen im Geschäftsjahr 2022 Das Unternehmen hat auch eine Wertminderungsprüfung der kombinierten Investitionen in I Tochtergesellschaften und der damit verbundenen Darlehensforderungen gegenüber den spezifischen Beteiligungsgesellschaften unter Verwendung des Modells des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten durchgeführt, da diese Salden die zugrunde liegende Investition in die Tochtergesellschaften der Gesellschaft darstellen. Im laufenden Geschäftsjahr hat sich der Abzinsungssatz erhöht (teilweise im Einklang mit den Zinserhöhungen auf dem Markt aufgrund des makroökonomischen Umfelds). Aufgrund des schwierigen makroökonomischen Umfelds hat die Gesellschaft auch ein niedrigeres EBITDA und einen niedrigeren Cashflow als in den Vorjahren angesetzt, was die beste Schätzung des Vorstands für die Zukunftsprognosen zum 31. Dezember 2022 widerspiegelt. Im Falle einer künftigen Verbesserung des makroökonomischen Umfelds, einschließlich einer nachhaltigen Verbesserung der Zukunftsaussichten des Geschäfts, werden zuvor erfasste Wertminderungsverluste in dem Maße rückgängig gemacht, wie sie durch einen erzielbaren Betrag gestützt werden können, der den Buchwert der zugrunde liegenden Investition zu diesem Zeitpunkt übersteigt. Der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten führt im laufenden Geschäftsjahr zu einer Wertminderung in Höhe von 1.234 Tsd. € (2021: null) bei den Investitionen in Tochtergesellschaften in Bezug auf die Praesidiad Limited und zu einem erwarteten Forderungsausfall von 37.000 Tsd. € (2021: null) auf die Darlehensforderung Bei der Beurteilung der Wertminderung im Geschäftsjahr 2022 hat das Management die folgenden wesentlichen Annahmen getroffen:
4. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Gemäß Artikel 408 des Companies Act 2006 hat sich die Gesellschaft entschieden, keine eigene Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vorzulegen. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurde am 28. April 2023 vom Vorstand genehmigt. Der Gewinn der Gesellschaft wird als Fußnote in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesen. Während des Geschäftsjahres wurde von der Gesellschaft kein sonstiges Gesamtergebnis erfasst (2021: null). Die Gesellschaft hat weder im laufenden Jahr noch im Vorjahr Dividendenerträge von ihren Tochterunternehmen erhalten. Die Gesellschaft hat keine anderen Mitarbeiter als die Direktoren, deren Vergütung von einer Tochtergesellschaft gezahlt wurde. 5. BETEILIGUNGEN AN TOCHTERUNTERNEHMEN
Vollständige Liste der verbundenen Unternehmen
Praesidiad Group Limited hält direkt 100 % des Kapitals der Praesidiad Limited, Praesidiad Inc, Praesidiad Security Solutions Ltd und der Praesidiad Holdings HK Ltd. Alle anderen Beteiligungen werden indirekt gehalten.
[1] Betafence 0.0.0 (ein russisches Unternehmen,
das zuvor einige Jahre lang ruhte) wurde im September 2022
abgemeldet.
6. GRUNDKAPITAL UND KAPITALRÜCKLAGE
Die Gesellschaft hat nur eine Gattung von Stammaktien. Alle ausgegebenen Aktien waren vollständig bezahlt. In den Jahren 2021 und 2022 wurden keine Stammaktien Vorzugsaktien
Umwandlung von Darlehen in Vorzugsaktien Im Jahr 2018 hatte der Konzern (über die Praesidiad Group Limited) Darlehen bei der Erpe Finco Ltd (einem Anteilseigner des Konzerns) aufgenommen. Im Jahr 2018 wurden diese Darlehen in Vorzugsaktien umgewandelt. Vor der Umwandlung in Vorzugsaktien waren im Konzern für die Darlehen Zinsaufwendungen in Höhe von 26.691 Tsd. € angefallen. Nach der Umwandlung sind keine weiteren Zinsen aufgelaufen. Nach der Umwandlung des Darlehens in Vorzugsaktien weisen die Bedingungen der Vorzugsaktien folgende Merkmale auf:
Aus diesem Grund ist die Ausschüttung der Vorzugsdividende von der Zustimmung des Vorstands der Praesidiad Group Limited abhängig (mit Zustimmung der Aktionäre). Es existiert kein fester Rückzahlungstermin und der Inhaber (Erpe Finco) kann keine einseitige Rückzahlung verlangen. Aufgrund der Merkmale werden die Vorzugsaktien daher nach IFRS (IAS 32) als Eigenkapital und nicht als Fremdkapital klassifiziert. Die Berechnung der Vorzugsdividende erfolgt entsprechend der ursprünglichen Verschuldung, d. h. auf den ursprünglichen Darlehenssaldo (12 % des ursprünglichen Kapitalsaldos), der jährlich aufgezinst wird. Diese werden jedoch nur anerkannt, wenn sie vom Vorstand der Praesidiad Group Limited in Übereinstimmung mit den Bedingungen der Finanzierungsdokumente genehmigt und verkündet wurden. 7. EREIGNISSE NACH DEM BERICHTSZEITRAUM Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag anzugeben. 8. MUTTERGESELLSCHAFT UND OBERSTES BEHERRSCHENDES UNTERNEHMEN Die Gesellschaft wird von der Erpe Finco Ltd (in Großbritannien ansässig) kontrolliert, die 100 % der Anteile der Gesellschaft hält. Das oberste beherrschende Unternehmen des Konzerns ist die CEP IV Participations S.a.r.l., SICAR (ansässig in Luxemburg). |
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