HBT Betonteile GmbHLiquidiert

63820 Elsenfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 9691
Vorher
Hofmann Betonteile GmbH
Eingetragen
3.7.2006
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Baublöcken und Mauersteinen aus sonstigem Beton, von Dachsteinen, Steinplatten und dergleichen aus Beton, Zement oder KalksandsteinHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Betonteilen, insbesondere von Decken, Treppen, Wänden und Vorrichtungen aus Beton für Sport und Freizeitzwecke, sowie der Handel mit solchen Gegenständen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Reinhold Hock
seit 3.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Reinhold HockHock Abpresstechnik, Abfallbeseitigung und Recycling GmbH
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hofmann Betonteile GmbH

Elsenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Hofmann Betonteile GmbH, Elsenfeld

Inhalt

1 Geschäftstätigkeit und Struktur des Unternehmens

2 Branchen- und Marktentwicklung

3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

5 Investitionen

6 Personal

7 Risiken und Chancen

8 Beschaffung

9 Umweltschutz

10 Entwicklung einzelner Unternehmensbereiche

11 Ausblick auf die Geschäftsjahre 2024 und 2025

1 Geschäftstätigkeit und Struktur des Unternehmens

Die Gesellschaft stellt konstruktive Fertigteile und Fertigtreppen sowie Halbfertigteile Decken und Wände aus Beton her.

Die Produkte des Unternehmens werden regional und überregional vertrieben. Die Betonfertigteile werden im Wesentlichen an Bauunternehmen und Bauträger veräußert.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird durch die Herren Reinhold Hock, Großostheim und Thomas Höhne, Klingenberg wahrgenommen.

2 Branchen- und Marktentwicklung

In der deutschen Bauwirtschaft stellte sich ein Abschwung ein, der Umsatz im Bauhauptgewerbe ging um 5% zurück und die Auftragseingänge im Wohnungsbau lagen um 20% unter dem Vorjahr.

Gründe für den Einbruch in der Bauwirtschaft sind der starke Preisanstieg der Produkte und damit der Baupreise, Inflation und Zinserhöhungen sowie Vorschriften, die das Bauen noch teurer machen.

Da die Deutsche Wirtschaft insgesamt schwach ist kommt auch hier keine Unterstützung.

Der Stahlpreis fiel im Laufe des Jahres wieder und blieb dann ab Mitte des Jahres konstant.

Anfang 2023 brach die Bautätigkeit ein und es wurde wesentlich weniger nachgefragt und hergestellt wie in den Vorjahren.

Diesen Umständen konnte sich auch unser Unternehmen nicht entziehen.

Die eingebrochenen Neubaugenehmigungen für den Wohnungsbau und Industriebau durch die steigenden Zinsen und die erhöhten Preise haben zu einem Nachfrageeinbruch nach unseren Produkten bis in das laufende Geschäftsjahr 2024 hineingeführt.

Wir gehen im laufenden Jahr 2024 davon aus, dass die weitere Bautätigkeit auf einem niedrigeren Niveau stattfindet. Durch organisatorische Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten und keine Leiharbeitskräfte können wir die bisherigen Monate des Geschäftsjahres 2024 bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt als ausgeglichen bezeichnen.

3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Auftragseingänge und die Umsätze der Hofmann Betonteile GmbH haben sich seitdem Geschäftsjahr 2014 wie folgt entwickelt:

Geschäftsjahr Auftragseingang
Mio. €
Umsatzerlöse
Mio. €
2015 16,4 16,5
2016 15,0 14,9
2017 17,9 17,4
2018 18,5 17,8
2019 18,5 18,3
2020 17,0 17,3
2021 16,7 16,4
2022 23,0 23,9
2023 13,8 13,9
2024 (Hochrechnung/Budget) 11,0 11,0
2025 (Budget) 11,5 11,5

Wie dieser Übersicht zu entnehmen ist, wurden in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 Umsatzerlöse in Höhe von € 23,9 Mio. und € 13,9 Mio. erzielt. Für das Geschäftsjahr 2024 ist ein niedrigerer Umsatz aufgrund der aktuellen Auftragseingänge und den stark fallenden Preisen absehbar. Für 2025 erwarten wir wieder gleichbleibende/leicht steigende Umsatzerlöse und eine Beruhigung an der Preis- und Zinsfront.

4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 betrug T€ 7.208 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.172 (= 14,0 %) vermindert. Als größte Veränderungen sind hierbei die Abnahmen der Sachanlagen um TEUR 474 (= 16,1 %), des Vorratsvermögens um TEUR 307 (= 14,9 %) und der Flüssigen Mittel um TEUR 411 (= 18,9 %) zu nennen. Die Anlagenintensität beträgt 34,5 % (Vorjahr 35,3 %).

Auf der Passivseite unserer Bilanz haben sich im Wesentlichen die Positionen Rückstellungen um T€ 183 (= 26,6 %) und Bankverbindlichkeiten um T€ 541 (= 85,9 %) vermindert. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresfehlbetrags von T€ 152 entsprechend um 2,4 % verringert; die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 84,9 % (Vorjahr 74,8 %).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf T€ 267 (Vorjahr T€ 3.061). Die Tilgung der Darlehen in Höhe von T€ 541 (Vorjahr T€ 584) erfolgte planmäßig. Der Bestand an flüssigen Mitteln betrug zum Bilanzstichtag T€ 1.761 (Vorjahr T€ 2.172). Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote und durch mittel- und langfristig verfügbare Bankverbindlichkeiten ist eine fristenkongruente Finanzierung unserer Sachinvestitionen gewährleistet, so dass unsere Finanzlage als gesichert zu beurteilen ist.

Zur Ertragslage ist hervorzuheben, dass die Umsatzerlöse deutlich um T€ 9.191 (= 38,4 %) auf einen Wert von T€ 14.744 gesunken sind. Das wirtschaftliche Rohergebnis (ohne Sonstige betriebliche Erträge) ist absolut um T€ 3.708 (= 32,0 %) gesunken und in Bezug zur Gesamtleistung von 49,7 % auf 56,7 % gestiegen. Der Personalaufwand liegt mit T€ 4.390 um 10,4 % unter dem Niveau des Vorjahres. Die Abschreibungen des Anlagevermögens sind um T€ 139 (= 19,0 %) auf T€ 592 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 2.844 und sind damit deutlich um T€ 877 (= 23,6 %) gesunken. Nach Berücksichtigung der Ertragssteuern und des Finanzergebnisses verbleibt ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 152.

Mehrperiodendarstellung

Kennzahl 2023 2022 2021 2020 2019
Umsatzerlöse 14.744 T€ 23.935 T€ 16.374 T€ 17.295 T€ 18.336 T€
Jahresergebnis -152 T€ 752 T€ -179 T€ 629 T€ 752 T€
EBIT -222 T€ 1.005 T€ -145 T€ 823 T€ 1.079 T€
EBIT-margin -4,7 % 4,2 % -0,9 % 4,8 % 5,9 %
EBITDA 370 T€ 1.736 T€ 668 T€ 1.616 T€ 1.837 T€
EBITDA-margin 2,5 % 7,3 % 4,1 % 9,3 % 10,0 %
Eigenkapitalquote 84,9 % 74,8 % 67,5 % 71,4 % 65,1 %

5 Investitionen

Das Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenbereich weiterhin vor allem durch Ersatzinvestitionen geprägt. Wir haben im Berichtsjahr T€ 128 (Vorjahr T€ 67) in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen in Sachanlagen entfielen hierbei auf Technische Anlagen in Höhe von T€ 68 und auf andere Anlagen in Höhe von T€ 40.

Der umfangreiche Maschinen- und Gerätebestand wird ständig durch die eigene Werkstätte gewartet, überholt und modifiziert. Alle erforderlichen Maschinen sind in ausreichender Anzahl und Qualität vorhanden. Die Auslastung unserer Maschinen und Anlagen lag im Geschäftsjahr 2023 bei über 70 %. Unsere Mitarbeiter konnten flexibel arbeiten. Als weitere Erfolgsfaktoren können wir auf ein umfangreiches, angepasstes Maschinen- und Gerätesortiment zurückgreifen. Unser gewerbliches, technisches und kaufmännisches Personal ist jedoch der größte Erfolgsgarant, die hoch motiviert und gut ausgebildet alle Aufträge zur Kundenzufriedenheit abgearbeitet haben.

6 Personal

Während des Geschäftsjahres 2023 hat die Hofmann Betonteile GmbH im Geschäftsjahresdurchschnitt 103 (Vorjahr 114) Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand pro Mitarbeiter belief sich im Jahr 2023 auf T€ 42,6 (Vorjahr T€ 43,0) pro Jahr. Die Weiterqualifizierung des gewerblichen und kaufmännischen Personals ist eine wesentliche Stütze des Erfolgs. Eine angemessene Bezahlung und sonstige soziale Leistungen für das Personal sind gewährleistet. Sicherheit und Unfallschutz an unseren Maschinen und Geräten für unsere Mitarbeiter sind gängige Standards. Mit den Mitarbeitern wurden Vereinbarungen für die Führung von Zeitkonten geschlossen (Mehrstunden werden bei einer großen Anzahl von Mitarbeitern ab 120 Std. ausgezahlt).

7 Risiken und Chancen

Management

Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses in allen Geschäftsbereichen und zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden, unter Berücksichtigung definierter Kategorien, Risiken der Geschäftsfelder identifiziert und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die Bewertung der Schadenshöhe erfolgt in der Regel mit Blick auf die Auswirkungen der Risiken auf das operative Ergebnis (EBIT). Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Im Rahmen unterjähriger Controlling-Prozesse und betriebswirtschaftlicher Auswertungen werden wesentliche Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen überwacht. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine unternehmensinterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es der Geschäftsleitung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Unternehmerische Chancen werden im Rahmen regelmäßiger Meetings diskutiert, analysiert und gegebenenfalls innerhalb der jährlich erstellten operativen Planung erfasst. Im Rahmen des Strategieprozesses werden die Chancen für weiteres profitables Wachstum ermittelt und in den Entscheidungsprozess eingebracht.

Einzelrisiken

Die Hofmann Betonteile GmbH ist im Rahmen ihrer europaweiten Geschäftstätigkeit und aufgrund der ständig fortschreitenden Technologie naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die unmittelbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Für unser Unternehmen sind vor allem die folgenden Risiken in Betracht zu ziehen:

• Technische Risiken

• Rechtliche und vertragliche Risiken

• Risiken in der Produktion

• Lieferengpässe bei Baumaschinen und Baumaterial

• Ausfallrisiko von Kundenforderungen

• Mangel an Fachkräften

Um technische Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen gegenzusteuern, werden bereits im Angebotsstadium diese Risiken eingeschätzt und in der Angebotskalkulation bewertet. Potenzielle Risiken entstehen dabei in der mit mittleren Unsicherheiten behafteten Kalkulation unserer Projekte. Dazu gehören unerwartete technische Probleme, Lieferengpässe, Preissteigerungen und Qualitätsprobleme bei Lieferanten wichtiger Komponenten, unvorhersehbare Entwicklungen bei der Montage vor Ort und Probleme mit Partnern oder Subunternehmern. Das Projektmanagement muss dafür Sorge tragen, dass die internen und externen logistischen Abläufe reibungslos umgesetzt werden können. Dies ist wichtig, um die Abnahmezeiten für unsere Projekte und Bauten beim Kunden zu minimieren, um dann unseren Wettbewerbsvorteil, den wir als hoch einschätzen, gegenüber der Konkurrenz zu erhöhen. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit der aufgeführten Risiken als gering ein.

Als europaweit tätiges Unternehmen sind wir einer Vielzahl von rechtlichen und vertraglichen Risiken ausgesetzt. Die vertraglichen Risiken werden durch eingehende Prüfung der Vertragstexte so weit wie möglich minimiert. Die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren können oft nicht mit Sicherheit vorausgesetzt werden, so dass aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen können, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen gedeckt sind und Auswirkungen auf unser Geschäft sowie die entsprechenden Ergebnisse haben können. Im Rahmen der juristischen Unterstützung der operativen Geschäftstätigkeit werden rechtliche und vertragliche Risiken einem systematischen Ansatz folgend identifiziert und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, die wir als gering einschätzen, und potenziellen Auswirkungen qualitativ und quantitativ bewertet. Überwiegend wahrscheinlichen Inanspruchnahmen solcher gegenwärtig anhängiger Verfahren wird durch die Bildung von Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen.

Risiken in der Produktion wird durch eine Betriebshaftpflichtversicherung begegnet. Eine Betriebsunterbrechung bei unseren produzierenden Unternehmen oder bei unseren Anlagen beim Kunden über einen längeren Zeitraum könnte die Ertragslage und die Reputation des Unternehmens negativ beeinflussen. Dies gilt insbesondere, wenn die Betriebsunterbrechung durch einen Unfall verursacht wird, bei dem es zusätzlich zu Personen- oder Umweltschäden kommt. Priorität haben daher Maßnahmen, die Arbeitsunfälle und Betriebsunterbrechungen vermeiden. Hierzu zählen insbesondere eine präventive Anlagenüberwachung und die Vorhaltung von strategischen Ersatzteilen. Erfahrungsgemäß wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering eingeschätzt. Durch Betriebshaftpflichtversicherung und Kaskoversicherung der Großgeräte verfügt unsere Gesellschaft über einen ausreichenden Versicherungsschutz. In Einzelfällen (besondere Risiken) werden projektbezogene Bauleistungsversicherungen abgeschlossen. Durch ständige Mitarbeiterschulungen verringern wir das Risiko von Unfällen und Schäden auf unseren Baustellen.

Um das Ausfallrisiko von Kundenforderungen zu minimieren, wird die Bonität unserer potenziellen Auftraggeber vorher geprüft. Auch die Bonität unserer bestehenden Kunden wird ständig überwacht. Zudem werden Risiken durch eine Warenkreditversicherungen und Bankgarantien begrenzt. Aus kaufmännischer Vorsicht werden zweifelhafte Forderungen aus Vorjahren, die weder durch Kreditversicherungen oder Bankgarantien abgedeckt waren, wertberichtigt. Zudem wird dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen durch die Bildung von Wertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Aufgrund dessen gehen wir aus heutiger Sicht von einer ausreichenden Deckung des Forderungsausfallrisikos aus.

Chancen

Die Chancen unseres Unternehmens liegen vor allem in der hohen Qualität unserer Mitarbeiter und in einem ständig erneuerten Maschinenpark. Zudem ist unser gewonnenes Know-how bei Produkten der Sparten konstruktiver Fertigteilbau und Halbfertigteile hervorzuheben. Auch bei größeren Hochbauprojekten, wo wir uns auf Teile konzentriert haben wie Stützen, Treppen und Treppenhäuser ist dies ein großer Vorteil im Vergleich zu unseren Wettbewerbern. Wir decken fast den gesamten Bereich der Betonfertigteile für eine Baustelle ab, welches ein großer Vorteil gegenüber Fertigteilfirmen ist, die nur eine Produktgruppe liefern können.

8 Beschaffung

Die Einkaufspreise der für unsere Geschäftstätigkeit erforderlichen Materialien sind im Geschäftsjahr 2023 günstiger geworden. Die Einbaustoffen wie Holz < 7 %, Dämmstoffe < 17 %, Stahl < 30 % und Einbauteile < 23 % zu verzeichnen. Diese Preissenkungen mussten teilweise am Markt weitergegeben werden. Für sonstigen Bedarf um ca. 5 % erhöht.

Die Störung der Lieferketten ist im Jahr 2023 für die von uns benötigten Produkte nicht mehr vorhanden, manche Ersatzteile haben immer noch lange Lieferzeiten. Dem treten wir mit einer entsprechenden Lagerhaltung entgegen.

Der Stahlpreis viel im Laufe des Jahres 2023 wieder und blieb dann ab Mitte des Jahres konstant.

Zement, Zuschlagsstoffe und Transport verteuerten sich durch Maßnahmen der Regierung und Politischer Maßnahmen.

Die hohe Inflation und der Fachkräftemangel setzen dem Beschaffungsmarkt weiter zu.

9 Umweltschutz

Bei Neuinvestitionen wird großen Wert auf die Umweltverträglichkeit von Maschinen und Geräten gelegt. Die von uns entsorgten Reststoffe werden streng nach den gesetzlichen Auflagen einer Verwertung zugeführt. Bauliche Altanlagen wurden auf die geltenden Sicherheitsstandards nachgerüstet.

10 Entwicklung einzelner Unternehmensbereiche

Umsatzentwicklung nach Geschäftsbereichen

Geschäftsbereich 2023
T€
2022
T€
2021
T€
2020
T€
2019
T€
Stahlbetonfertigteile 6.754 10.747 6.322 7.568 8.059
Deckensysteme 4.878 8.400 5.737 5.862 5.268
Wandsysteme 2.309 4.052 3.339 2.839 4.025
Treppensysteme 788 755 832 844 753
Sportstones 0 0 181 205 227
Übrige Erlöse 151 180 181 196 196
14.880 24.134 16.592 17.514 18.528
Skonti, Boni -136 -199 -218 -219 -192
14.744 23.935 16.374 17.295 18.336

11 Ausblick auf die Geschäftsjahre 2024 und 2025

Die Auftragseingänge haben sich Anfang 2024 negativ dargestellt. Der anhaltende Zinsanstieg und die gestiegenen Baukosten haben zu einem Einbruch der Baugenehmigungen geführt.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir durch diese Umstände einen Auftragseingang, der sich auf niedrigerem Niveau stabilisieren dürfte

Der Auftragseingang und die Produktion werden nochmals niedriger wie 2023 ausfallen. Die zu erzielenden Preise stehen stark unter Druck und erreichte Preissteigerungen müssen zurückgenommen werden.

Für 2025 erwarten wir einen ausgeglichenen Trend am Bau und eine wieder anziehende allgemeine Wirtschaftslage.

Die eingeleitete Zinswende und damit verbunden weitere Zinssenkungen werden dann wieder zu einer anziehenden Nachfrage führen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir Umsatzerlöse in Höhe von € 11,0 Mio. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024 wird ausgeglichen prognostiziert. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir nach unseren vorsichtigen Planungen Umsatzerlöse in Höhe von € 11,5 Mio. bei einer Stabilisierung der Ertrags- und Finanzlage. Durch die erhöhte Fertigungstiefe werden 99 % aller Produkte im Unternehmen gefertigt. Erforderliche Mehrarbeiten in der Produktion werden vor allem durch Mietarbeitskräfte geleistet. Technologisch sind wir aufgrund des bestehenden Produktportfolios weiterhin sehr gut gerüstet.

 

Elsenfeld, den 30. September 2024

Reinhold Hock, Geschäftsführer

Thomas Höhne, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.490.394,66 2.959.935,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.034,66 16.609,50
II. Sachanlagen 2.469.310,00 2.943.276,00
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 4.604.661,54 5.356.705,47
I. Vorräte 1.746.274,00 2.053.739,48
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 617.692,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.097.097,33 1.131.155,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.761.290,21 2.171.810,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.026,18 9.000,00
D. Aktive latente Steuern 84.580,00 54.580,00
Summe Aktiva 7.207.662,38 8.380.220,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.115.430,38 6.267.760,06
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.242.760,06 5.490.998,48
III. Jahresfehlbetrag 152.329,68 -751.761,58
B. Rückstellungen 504.053,00 687.259,16
C. Verbindlichkeiten 490.599,00 1.333.471,75
D. Passive latente Steuern 97.580,00 91.730,00
Summe Passiva 7.207.662,38 8.380.220,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.603.859,97 10.356.553,31
2. Personalaufwand 4.390.039,90 4.899.866,91
a) Löhne und Gehälter 3.504.825,77 3.951.555,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 885.214,13 948.310,96
davon für Altersversorgung 25.643,14 23.935,32
3. Abschreibungen 591.715,44 731.437,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 591.715,44 731.437,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.844.052,86 3.721.070,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.526,92 3.319,87
davon Erträge aus Abzinsung 5.403,00 3.172,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.706,76 19.012,96
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 3.172,00 2.319,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -59.798,39 236.724,63
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 24.150,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 21.710,00
8. Ergebnis nach Steuern -152.329,68 751.761,58
9. Jahresfehlbetrag 152.329,68 -751.761,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Hofmann Betonteile GmbH Erlenbacher Straße 40, 63820 Elsenfeld Amtsgericht Aschaffenburg HRB 9691 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von Betonteilen, insbesondere von Decken, Treppen, Wänden und Vorrichtungen aus Beton für Sport und Freizeitzwecke, sowie der Handel mit solchen Gegenständen.

Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und hat für das Geschäftsjahr 2023 die entsprechenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften über die Gliederung der Bilanz (§ 266 Abs. 2 HGB) und der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu ihren durchschnittlichen Einstandspreisen abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Abwertungen aufgrund nachhaltig gesunkener Anschaffungspreise wurden in angemessener Höhe vorgenommen.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Notwendige Abwertungen wurden vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalabwertung ausreichend Rechnung getragen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume und wurden zeitanteilig abgegrenzt.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel gemäß Seite 4 dieses Anhanges zu entnehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf TEUR 20. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 84 resultieren aus der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und ergaben sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB und dem steuerlichen Teilwert von Rückstellungen. Hierbei wurde ein Prozentsatz von 28,425 % für Körperschaft- und Gewerbesteuer zur Anwendung gebracht.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Gewährleistungsverpflichtungen 162
Rückstellungen Personalkosten 277
Rückstellungen für Instandhaltungen 23
Rückstellungen für Jahresabschluss 37
Übrige Rückstellungen 5
504

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 0,4. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 435,4.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 89 sind durch Sicherungsübereignungsvereinbarungen über technische Anlagen und Maschinen, durch Grundpfandrechte sowie durch Höchstbetragsbürgschaften der Gesellschafter gesichert.

Die Passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 98 resultieren aus höheren steuerlichen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen. Hierbei wurde ein Prozentsatz von 28,425 % für Körperschaft- und Gewerbesteuer zur Anwendung gebracht.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 313. Es handelt sich hierbei um die Miete für das Betriebsgrundstück in Elsenfeld sowie für einen Lagerplatz inkl. der Mietnebenkosten und Leasingkosten für bewegliche Wirtschaftsgüter. Für die folgenden Jahre werden Aufwendungen in gleicher Höhe erwartet.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde bzw. wird durch folgende Personen wahrgenommen:

• Reinhold Hock, Kaufmann, Großostheim

• Thomas Höhne, Kaufmann, Klingenberg

Da nur ein Geschäftsführer unmittelbar Bezüge von der Hofmann Betonteile GmbH erhalten hat, wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Durchschnittliche Beschäftigtenzahl

2023 2022
Angestellte 34 35
Gewerbliche Arbeitnehmer 67 75
Auszubildende 2 4
103 114

 

Elsenfeld, den 30. September 2024

Reinhold Hock, Geschäftsführer

Thomas Höhne, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 191.034,75 9.990,00
-30.000,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 10.027,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 191.034,75 20.017,16
-30.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 309.705,87
2. technische Anlagen und Maschinen 8.830.611,74 68.186,88
-18.200,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.324.123,60 40.235,56
-18.164,95
Summe Sachanlagen 10.464.441,21 108.422,44
-36.364,95
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00
Summe Finanzanlagen 50,00
Summe Anlagevermögen 10.655.525,96 128.439,60
-66.364,95
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 160.017,25 9.342,00 11.007,50 16.609,50
2. geleistete Anzahlungen 0,00 10.027,16 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 160.017,25 9.342,00 21.034,66 16.609,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 151.013,37 15.871,00 158.692,50 174.563,50
2. technische Anlagen und Maschinen 6.771.776,62 489.736,88 2.108.822,00 2.530.373,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.144.398,71 76.765,56 201.795,50 238.339,50
Summe Sachanlagen 8.067.188,70 582.373,44 2.469.310,00 2.943.276,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00 50,00
Summe Anlagevermögen 8.227.205,95 591.715,44 2.490.394,66 2.959.935,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hofmann Betonteile GmbH, Elsenfeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang - einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hofmann Betonteile GmbH, Elsenfeld für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführten Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um die Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir die Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagerbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Aschaffenburg, den 1. Oktober 2024

MAINTREU
Aschaffenburger Revisionsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Bahmer, Wirtschaftsprüfer

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