in.power metering GmbH
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lukáš Poul seit 9.10.2024 | Geschäftsführer |
Martin Rabin̆ák seit 21.3.2023 | Geschäftsführer |
Jakub Sedláček seit 12.4.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
in.power Trading GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die in.power Trading GmbH (im Folgenden IPT genannt) ist ein Stromhandelsunternehmen mit Sitz in Mainz. Sie gehört mehrheitlich zur Second Foundation Holding a.s. mit Sitz in Prag, Tschechische Republik, die Stromhandel in über 18 Märkten weltweit betreibt. Der Wechsel des Mehrheiteigentümers der IPT von Second Foundation a.s. zur Second Foundation Holding a.s. erfolgte zum 29. Dezember 2023 im Rahmen der strukturellen Umorganisation und des Übergangs der Second Foundation Gruppe auf die Holdingstruktur. Mit einem erfahrenen Team konzentriert sich die IPT auf die Direktvermarktung von durch Dritten erzeugten Stroms und die Versorgung von Vertriebsportfolien mit Strom aus erneuerbaren Energien. IPT startete das Geschäftsjahr 2023 mit einem Direktvermarktungsportfolio von 271,2 MW und konnte das Portfolio im Lauf des Jahres auf 616 MW ausbauen. IPT vermarktete hierbei im Geschäftsjahr 2023 insgesamt eine produzierte Strommenge von 499,7 GWh. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde allerdings schon im Laufe des Geschäftsjahres 2023 durch neue Vertragsabschlüsse das Portfolio schrittweise ausgebaut und ab dem 1. Januar 2024 startete die Gesellschaft mit einem Portfolio von 1.253 MW. Im Rahmen der Direktvermarktung übernimmt IPT die folgenden Dienstleistungen für Ihre Kunden, die Eigentümer der Wind- und Solarparks: • Prognose der Stromproduktion • Verkauf des produzierten Stroms an der EPEX Spot • Bilanzkreismanagement • Abrechnung von Ausgleichsenergie mit den Netzbetreibern • Abrechnung des verkauften Stroms gegenüber den Kunden Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte der Verkauf des Stroms aus dem Vertragsportfolio in Deutschland zuerst bis zum 08. März 2023 immer noch über die Second Foundation a.s.. Ab dem 09. März 2023 wurde dann der Strom aus dem Vertragsportfolio in Deutschland vollständig durch IPT an der Börse EPEX Spot vermarktet. Neben der Direktvermarktung nach EEG, welche den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der IPT darstellt, verfolgte IPT im Geschäftsjahr 2023 die folgenden Aktivitäten: • Open-Book-Vermarktung für die EE-Anlagen nach Auslauf der EEG-Förderung • White-Label-Partner • Flexibilitätsvermarktung Darüber hinaus agierte IPT im Geschäftsjahr 2023 als Dienstleister für die Abwicklung der Stromhandelsaktivitäten der Second Foundation Gruppe an der EPEX in den Märkten Niederlande, Belgien, Österreich, Großbritanien, Frankreich, Polen und Ungarn. Der Fokus der Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 lag bei IPT einerseits auf der Sicherung und Ausbau des Bestands an Direktvermarktungsverträgen und andererseits auf der weiteren Integration des Geschäfts in die Second Foundation Gruppe. Die IPT beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 grundsätzlich kein eigenes Personal. Alle Dienstleistungen, die für die Durchführung der Stromhandelsaktivitäten notwendig sind und alle Verwaltungstätigkeiten werden auf Grundlage der Dienstleistungs- und Lizenzverträge von den Schwestergesellschaften innerhalb der Second Foundation Gruppe erbracht. Die Tätigkeiten verbunden mit Aktivitäten auf dem deutschem Markt wie Vertrieb, Abrechnung und Verwaltung der für den deutschen Markt spezifischen IT-Systeme wurden aufgrund des Dienstleistungsvertrages von der in.power Services GmbH, Mainz, erbracht. Beide Gesellschaften haben ihren Standort in Mainz-Gonsenheim, an identischer Adresse. Das algorithmische Strom-Trading an der Börse EPEX Spot ist durch die Second Foundation Tech a.s. mit Sitz in Prag aufgrund des Lizenz-Vertrages gesichert. In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2023 wurden die Vorbereitungsarbeiten für Verlagerung der Abrechnungsprozesse ab Januar 2024 nach Prag durchgeführt, wo die Abrechnung und Rechnungserstellung für das deutlich grösseres Direktvermarktungsportfolio auf eine (semi-)automatisierte und skalierbare Weise durch die IT-Tools entwickelt von der Second Foundation Tech a.s. zukünftig durchgeführt wird. Die Entwicklungen an den Energiemärkten wurden im Geschäftsjahr 2023 weiterhin durch den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen bestimmt. Nach den extremen Verwerfungen in den Strom- und Gasmarkten im Jahr 2022 stabilisierten sich die Märkte langsam wieder. In Summe hat sich das deutsche Strompreisniveau im Jahr 2023 gegenüber 2022 rückläufig entwickelt ohne jedoch das Niveau der Vorkriegsjahre wieder zu erreichen. Dies resultierte in einem durchschnittlichen 2023er Preis der Grundlast (Base Preis) von 95,2 €/MWh. Preisentwicklung Strom Day-ahead Markt in €/MWh (Durchschnitt pro Woche) Quelle: www.smard.de Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vom November 2021 ehrgeizige Ziele für Energiewende und Klimaschutz beschrieben. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen auf mindestens 80 % und die Steigerung der klimaneutralen Wärmeerzeugung auf mindestens 50 % bis zum Jahr 2030. Nach aktuellen Berechnungen des Bundesverbands der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lag die Brutto-Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2023 bei 509,2 Mrd kWh und damit um etwa 10,5 % unter dem Vorjahr (569,1 Mrd kWh). Nach Schätzungen des BDEW betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Brutto-Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 54,1 % - nach 44,2 % im Vorjahreszeitraum. Quelle: https://www.bdew.de/media/documents/Jahresbericht_2023_UPDATE_Mai_2024_final_V2.pdf - Seiten 28, 29 Der Ausbau der erneuerbaren Energien setzte sich im Jahr 2023 nach Berechnungen der Bundesnetzagentur fort. Die installierte Leistung aller erneuerbaren Energien (Wind Onshore, Wind Off-shore, Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse und sonstige Erneuerbare) betrug Ende 2023 156 GW (Vorjahr: 142 GW). Quelle:www.smard.de Trotz aller Herausforderungen des Geschäftsjahres 2023 gelingt es der IPT die Geschäfte erfolgreich auszubauen und deutlich erfolgreicher als im Business Plan vorgesehen abzuwicklen. IPT hat im Geschäftsjahr 2023 keine eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betrieben. Innerhalb der Second Foundation Gruppe werden Forschung und Entwicklung vor allem in den Gesellschaften Second Foundation Tech a.s. sowie in Teilbereichen in in.power Services GmbH durchgeführt 2. Lage der Gesellschaft und Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war für IPT durch die weitere Integration der Geschäftsaktivitäten in die Second Foundation Gruppe, den Ausbau des Direktvermarktungsgeschäfts sowie die Übernahme von Handelsaktivitäten in der Gruppe geprägt. Wesentliche Meilensteine bei der Weiterentwicklung des Geschäfts waren • Start des Handels mit einer eigenen Zulassung an der Börse EPEX Spot seit dem 9. März 2023 • Ausbau des Direktvermarktungsportfolios in Schritten über 600 MW bis Juli 2023 und Übernahme eines größeren white-label Portfolios ab August 2023 • Temporäre Übernahme der Stromhandelsaktivitäten für die Märkte Niederlande, Belgien, Österreich, Großbritanien, Frankreich, Polen und Ungarn. Innerhalb der Second Foundation Gruppe werden wesentliche Tradingaktivitäten zur neuen Tochtergesellschaft Trisolaris AG mit Sitz in Zug in der Schweiz verlagert. Für die Übergangszeit, bis die Trisolaris AG alle notwendigen Lizenzen erhält, übernimmt IPT einen Teil der Handelsaktivitäten als Dienstleistung. In der Summe war das Geschäftsjahr 2023 sehr erfolgreich für IPT und konnte mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.756 abgeschlossen werden. Durch den Überschuss war IPT in der Lage die bilanzielle Überschuldung des Vorjahres auszugleichen und weist zum 31. Dezember 2023 wieder ein positives Eigenkapital von TEUR 1.044 aus. Steuerungssystem und Leistungsindikatoren Der Ausbau der operativen Leistungsfähigkeit sowie die Stärkung der Ertragskraft der Gesellschaft stehen im Fokus der Unternehmensstrategie. Zur effizienten Steuerung hat die Gesellschaft Leistungsindikatoren definiert, die zeigen, wie die Gesellschaft Werte schaffen kann. Für die einzelnen Werttreiber wurden Kennzahlen entwickelt, die der Gesellschaft dabei helfen, beabsichtigte Veränderungen zu planen und zu verfolgen. So ergibt sich ein System von Werttreibern und Kennzahlen für die Gesellschaft. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Messung des wirtschaftlichen Erfolgs sowie zur gezielten Unternehmenssteuerung sind neben den Umsatzerlösen das EBIT. In der Berichterstattung werden beide Kennzahlen kommentiert. Darstellung der Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte IPT einen Umsatz von TEUR 841.757 realisieren (Vorjahr: TEUR 22.297). Die Höhe des Umsatzes wurde wesentlich durch die vollständige Übernahme der Handelsaktivitäten für das deutsche Portfolio, dem Wachstum der Direktvermarktungsaktivitäten in Deutschland sowie die Übernahme von Handelsaktivitäten in weiteren Ländern als Dienstleistung für die Second Foundation Gruppe beeinflusst. Nach Verrechnung der innerhalb des Materialaufwands ausgewiesenen Strombezugskosten ergab sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt ein Rohertrag von TEUR 25.812 (Vorjahr: TEUR 1.778). Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden überwiegend von der Second Foundation Tech a.s. und Trisolaris AG in Rechnung gestellte Lizenzgebühren in Höhe von TEUR 19.026 (Vorjahr: TEUR 1.097) sowie von der in.power Services GmbH weiterbelastete Personal- und Servicekosten in Höhe von TEUR 1.431 (Vorjahr: TEUR 566) und diverse Verwaltungskosten ausgewiesen. Der Anstieg resultiert auch hier aus dem deutlichen Ausbau der o.g. operativen Aktivitäten. Darüber hinaus entstanden Abschreibungen in Höhe von TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 134) im Wesentlichen aus der Abschreibung der Kundenverträge. Nach Verrechnung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergab sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von TEUR 3.699 (Vorjahr: TEUR -608). Zusätzlich ergaben sich Zinszahlungen an Second Foundation a.s. für die bereitgestellten Darlehen in Höhe von TEUR 1.900 (Vorjahr: TEUR 128). Unter Berücksichtigung von Zinsen und Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 1.756 (Vorjahr: TEUR -762). Insgesamt ist das Jahresergebnis als sehr positiv einzuschätzen. Darstellung der Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 betrug TEUR 51.782 (Vorjahr: TEUR 27.170). Auf der Aktivseite wird die Bilanz durch die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände dominiert. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen wie im Vorjahr Sicherungsleistungen gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 18.323 (Vorjahr: 18.144), die auf verpfändeten Treuhandkonten liegen. Der weitere wesentliche Posten sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen der Second Foundation Gruppe in Höhe von TEUR 15.877 (Vorjahr: 3.648). Daneben bestanden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.584 (Vorjahr: TEUR 1.730) aus Dienstleistungs- und Direktvermarktungsaktivitäten. Die Passivseite besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Second Foundation Gruppe in Höhe von TEUR 40.585 (Vorjahr: TEUR 23.089) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen in Höhe von TEUR 5.091 (Vorjahr: TEUR 3.808). Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital absolut in Höhe des Jahresüberschusses. Darstellung der Finanzlage Zur Finanzierung der Kundensicherheiten sowie des laufenden Geschäfts hat Second Foundation a.s. der IPT im Geschäftsjahr 2023 ein Darlehen in Höhe von TEUR 30.000 (Laufzeit bis zum 31.12.2024), von denen zum Bilanzstichtag TEUR 21.496 in Anspruch genommen wurden (zzgl. TEUR 1.987 aufgelaufener abgegrenzter Zinsen) sowie eine bis zum 31. Dezember 2025 befristete Patronatserklärung gewährt. 3. Vergleich von tatsächlichem und prognostiziertem Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Business Plan für IPT vom Mai 2022 konnte IPT mit einem EBIT von TEUR 3.699 (vs. TEUR 150 im Business Plan) ein deutlich besseres Ergebnis erzielen. Dabei wurde das Umsatzziel mit TEUR 841.757 (vs. TEUR 665.902 im Business Plan) vor allem durch die Übernahme des Handels in anderen Ländern deutlich übertroffen. Gleichzeitig konnte durch die erfolgreiche Ausweitung des Eigenhandelsaktivitäten ein höherer Rohertrag von TEUR 25.774 (vs. TEUR 2.152 im Business Plan) erzielt werden. Andererseits ergaben sich auch deutlich höhere Gesamtkosten (vor Abschreibungen, Zinsaufwendungen und Steuern) von TEUR 815.786 (vs. TEUR 2.002 im Business Plan) durch höhere Verrechnungskosten von in.power Services GmbH und verschiedenen Gesellschaften der Second Foundation Gruppe für erbrachte Serviceleistungen und die Nutzung der Tradingsysteme. Insgesamt ist das Jahresergebnis durch die temporäre Übernahme von weiteren Handelsaktivitäten als Dienstleistung für andere Einheiten in der Second Foundation Gruppe deutlich besser ausgefallen als geplant. 4. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung In der Energiewirtschaft vollzieht sich seit Jahren ein fundamentaler Wandel, zuletzt verschärft durch die nationalen und internationalen Ziele zum Klimaschutz und geopolitische Krisen. IPT ist als Stromhändler und wichtiger Dienstleister für die erfolgreiche Integration von erneuerbaren Energien in das Stromsystem in diesem Umfeld gut positioniert. Die IPT ist über die Second Foundation Gruppe in deren Risikomanagementsystem eingebunden. Im Rahmen der Integration in die Second Foundation Gruppe übernimmt IPT aktuell das Risikomanagementsystem der Gruppe. Im Rahmen des Risikomanagements werden durch die Geschäftsführung der IPT insbesondere die folgenden Risiken kontinuierlich überwacht und gesteuert: I) Strompreisentwicklung: Nach dem sehr volatilen und durch extreme Preisentwicklungen geprägten Geschäftsjahr 2022 hat sich im Geschäftsjahr 2023 einer Stabilisierung der Preise auf immer noch erhöhtem Niveau eingestellt. Aktuell stellen wir weiterhin leicht sinkende Preise fest. Gleichzeitig nimmt die Volatilität an den Strombörsen insbesondere in den Sommermonaten durch den zunehmenden Einfluss der PV-Erzeugung wieder zu. Die weitere Strombörsenpreisentwicklung für 2024 ist nicht exakt vorhersehbar. Gleichwohl erwarten wir weiterhin ein höheres Strompreiseniveau als vor dem Russland- / Ukraine Krieg. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien (insbesondere durch die hohen Wachstumsraten bei PV) wird darüber hinaus zu einer dauerhaften höheren Preisschwankung zwischen Zeiten mit viel Wind und Sonne und Zeiten ohne Wind und Sonne führen. In Summe rechnen wir für die nächsten Jahre mit steigenden Erlösen aus dem Eigenhandel bei gleichzeitig überschaubaren Risiken aus der Direktvermarktung. II) Personal: Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor von IPT. Die Gesellschaft beschäftigt grundsätzlich keine eigenen Mitarbeiter. Das Personal wird von der Schwestergesellschaft in.power Service GmbH und den anderen Gesellschaften der Second Foundation Gruppe im Rahmen von Personalgestellung bereitgestellt. III) Risiko fehlerhafter Prognosen: Bei der Stromvermarktung können fehlerhafte Prognosen zu Fehlmengen führen, die nicht äquivalent im day-after-Handel ausgeglichen werden können. Sollte es daher für die falsch prognostizierten Zeitintervalle zur Bereitstellung von Ausgleichsenergiemengen durch den Netzbetreiber kommen, so kann diese Ausgleichsenergie zu hohen finanziellen Verpflichtungen führen, deren Höhe nicht unmittelbar festgestellt werden kann. Aus diesem Grunde bedient sich die IPT unabhängiger Prognosedienstleister, um aus den bereitgestellten Daten und der eigenen Erfahrung die tagfolgende Prognose möglichst realistisch abzubilden. Der Übernahme des Prognoserisikos wird in der Direktvermarktung dadurch Rechnung getragen, indem vom Anlagenbetreiber ein möglichst ausreichend hoher Anteil der sog. Managementprämie der IPT vergütet wird. IV) Redispatch: Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien führt zu Zeiten mit viel Wind und Sonne immer häufiger zu Netzengpässen und damit zu Redispatch-Maßnahmen der Netzbetreiber. Als Direktvermarkter ist IPT in solchen Situationen dazu gezwungen bereits im day-ahead-Markt verkaufte Strommengen zu zum Teil deutlich höheren Preisen zurückzukaufen. Die entstehenden Kosten werden zwar durch die Netzbetreiber kompensiert, allerdings erst nach einem aufwändigen und langen Prozess. IPT automatisiert aktuell die notwendigen Abrechnungsprozesse, um eine schnellere Abwicklung zu erreichen. V) Liquiditätsrisiko: In der Direktvermarktung hat die Gesellschaft kein signifikantes Liquiditätsrisiko, weil die vereinnahmte Managementprämie direkt mit den an den Kunden weiterzuleitenden Strombezugskosten verrechnet werden kann. Bei der Bewirtschaftung von Beschaffungsportfolien besteht ein Forderungsausfallrisiko, dem durch entsprechende Bankbürgschaften entgegengewirkt wird, das aber letztlich nicht ausgeschlossen werden kann. Wesentlichen Zahlungsausfälle lagen in der Vergangenheit nicht vor. VI) Compliance-Risiko: Damit sind Situationen gemeint, in denen wir aufgrund von Regelverstößen unsere Handelslizenz oder den Clearingbank-Vertrag verlieren könnten. Dies wird in gewisser Weise als größtes Risiko für unser Geschäft betrachtet. Aktuell sind wir überzeugt, dass dank der aktiven kontinuierlichen Überwachung und des Managements durch ein übergreifendes Risikomanagementsystem der Second Foundation Gruppe dieses Risiko eine sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit hat und daher keine existentielle Bedrohung für IPT darstellt. VII) Cyber-Kriminalität: Aktuell ist weltweit eine starke Zunahme von Bedrohungen der IT- und Cybersicherheit zu verzeichnen. Diese stellen ein Sicherheitsrisiko für die Durchführung der Systeme und Netzwerke sowie für die Vertraulichkeit, die Verfügbarkeit und die Integrität von Daten der IPT dar. Zum Schutz vor Cyber-Kriminalität werden die Systeme von IPT schrittweise auf die modernen Cloud-Lösungen der Second Foundation Gruppe überführt. Die in der IPT sowie der Second Foundation Gruppe eingeführten ISMS-Richtlinien sind zertifiziert nach ISO/IEC 27001:2022. VIII) Unternehmenswachstum: Weiterhin fordern die geschäftlichen Aktivitäten hohe Anforderungen an die Organisation und interne Struktur des Unternehmens. Ein gewisses Risiko kann sich weiterhin dadurch ergeben, dass die Anpassung der Organisationsstrukturen nicht mit dem operativen Wachstum Schritt halten kann. Dabei sind vorübergehende organisatorische Risiken durch den verzögerten Ausbau angemessener Verwaltungsressourcen nicht gänzlich auszuschließen. IPT begegnet diesem Risiko, indem zunehmend die Ressourcen der Second Foundation Gruppe eingesetzt werden, um kritische Prozesse und Funktionen abzusichern. Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege ermöglichen darüber hinaus ein schnelles Erkennen von Strukturschwächen in der Ablauforganisation. Des Weiteren setzt die Gesellschaft hocheffiziente Hilfsmittel und Tools im Bereich der IT-Systeme ein, um Prozesse effektiver zu gestalten und in großen Teilen zu automatisieren. In Summe sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken für die in.power Trading GmbH. In den nächsten Jahren will IPT die Geschäftsaktivitäten auf die Direktvermarktung und den Stromhandel in Deutschland konzentrieren. Ab Ende 2024 will IPT mit der Vermarktung von Batteriespeichern ein weiteres Geschäftsfeld aufbauen. Im ersten Schritt wird IPT die Vermarktung der eigenen Batteriespeicher der Second Foundation Gruppe übernehmen. Mittelfristig sollen auch externe Batteriespeichern vermarktet werden. Die drei Geschäftsfelder Stromhandel in Deutschland, Direktvermarktung und Vermarktung von Batteriespeicher bieten IPT für die Zukunft eine attraktive Basis für die profitable Weiterentwicklung des Geschäfts. 5. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 wird die IPT ein deutlich größeres Portfolio am Strommarkt vermarkten. Ab dem 1. Januar 2024 startete die Gesellschaft mit einem Portfolio von 1253 MW. Auf Basis des größeren Portfolios und der steigenden Volatilität in den Strommärkten sehen wir das Potenzial für wachsende Umsatzerlöse aus der Direktvermarktung. Darüber hinaus werden im Geschäftsjahr 2024 die Vorteile der Umstellung des Eigenhandels auf die Trading-Systeme der Second Foundation Gruppe voll zur Geltung kommen. Gleichzeitig wird die schrittweise Verlagerung der Handelsaktivitäten auf die Trisolaris AG in der Schweiz zu einer Reduktion der Geschäftsaktivitäten und Profitabilität von IPT führen. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung somit wegen der gegenläufigen Effekte aus einerseits einem größeren Portfolio und weiterhin hohen Volatilität an den Strommärkten und andererseits der Verlagerung des Stromhandels in andere europäische Länder für das Geschäftsjahr 2024 leicht rückläufige Umsatzerlöse sowie ein positives, aber niedrigeres Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT). Die Entwicklung in den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 bestätigt die Prognose.
Mainz, den 19. August 2024 gez. Jakub Sedláček, Geschäftsführer gez. Martin Rabiňák, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist gemäß den Vorschriften des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Die in.power Trading GmbH weist zum Abschlussstichtag die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren ansonsten die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (fünf Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände ihren jeweiligen Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die unfertigen Leistungen sind im Wesentlichen mit den für diese Leistungen berechneten Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert worden. Die aktiven Abgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach betreffen. Die Bilanzierung latenter Steuern ist mangels Bewertungsunterschieden nicht erforderlich. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und soweit erforderlich gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs (aus Vereinfachungsgründen Devisenkassamittelkurs) zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet. Zum Abschlussstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.584 (Vorjahr TEUR 1.730) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.883 (Vorjahr TEUR 3.811) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 15.877 (Vorjahr TEUR 3.659) sowie aus konzerninternen Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 152). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Sicherungsleistungen gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 18.323 (Vorjahr TEUR 18.144) und haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Aktiva in Höhe von TEUR 401 aus im Folgejahr abziehbaren Vorsteuerbeträgen enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für zum Abschlussstichtag ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 297 (Vorjahr TEUR 0) sowie für die Abschlusserstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von TEUR 148 (Vorjahr TEUR 69). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 40.585 (Vorjahr: TEUR 23.090) entfallen mit TEUR 23.483 (Vorjahr TEUR 20.178) auf konzerninterne Darlehensverbindlichkeiten und mit TEUR 17.102 (Vorjahr TEUR 2.911) auf Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 4.207 (Vorjahr TEUR 203) auf Steuern. Sämtliche zum Stichtag ausgewiesene Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 0) ausgewiesen. Materialaufwand Unter den Materialaufwendungen werden im Wesentlichen die Strombezugskosten ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden überwiegend Lizenzaufwendungen von verbundenen Unternehmen, im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages weiterbelastete Personal- und Servicekosten sowie Verwaltungskosten ausgewiesen. Außerdem werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr TEUR 0) ausgewiesen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen TEUR 5 (Vorjahr TEUR 2) auf verbundene Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 1.858 (Vorjahr TEUR 155) auf verbundene Unternehmen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der Höhe der Umsatzerlöse der in.power Trading GmbH und der Second Foundation Gruppe wird die in.power Trading GmbH grundsätzlich vom Mindeststeuergesetz erfasst. Das Mindeststeuergesetz ist zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten, d.h. ein Steueraufwand oder Steuerertrag nach dem Mindeststeuergesetz ist für 2023 nicht zu erfassen. Auf Ebene der obersten Muttergesellschaft der Second Foundation Gruppe werden die Auswirklungen des Mindeststeuergesetzes sowie der relevanten ausländischen Mindeststeuergesetze geprüft. Zusätzlicher Steueraufwand bzw. Steuerertrag wird für das Geschäftsjahr 2024 derzeit bei der Gesellschaft nicht erwartet. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz enthaltene sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen für 2024 insgesamt TEUR 83 p.a. und betreffen ausschließlich verbundene Unternehmen. Darüber hinaus werden mit gleichem Vertrag weitere Serviceleistungen (Hard- u. Software, Human Resources, Finanzdienstleistung, Versicherungen, Ausrüstung, Inventar und andere Dienstleistungen) für 2024 in Höhe von TEUR 2.640 p.a. anfallen, die ebenfalls ausschließlich verbundene Unternehmen betreffen. Der Vertrag hat eine unbefristete Laufzeit und ist monatlich kündbar. Darüber hinaus werden für 2024 Lizenzaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 7.750 erwartet. Der Lizenzvertrag hat ebenfalls eine unbefristete Laufzeit und ist mit einer Frist von zwei Monaten kündbar. Arbeitnehmerzahl Im Jahr 2023 wurde ein Mitarbeiter geringfügig beschäftigt. Geschäftsführung Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind: • Herr Jakub Sedláček, Project Manager, Prag / Tschechische Republik • Herr Martin Rabiňák, Director, Prag / Tschechische Republik Die Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und beziehen kein Gehalt von der Gesellschaft. Beirat Mitglieder des Beirats der Gesellschaft sind: - Stephan Lehrke, Geschäftsführer, Berlin / Deutschland. - Lukas Poul (ab 17. April 2023), Head of Product Germany, Prag / Tschechische Republik. Auf die Angabe zur Vergütung der Beiratsmitglieder wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konsolidierungskreis Die bisher zu 80% beteiligte Gesellschafterin Second Foundation a.s., Prag / Tschechische Republik wurde mit Wirkung vom 29. Dezember 2023 gespalten. Die Beteiligung zu 80% an der in.power Trading GmbH wurde insgesamt auf die Nachfolgegesellschaft Second Foundation Holding a.s., Prag /Tschechische Republik, übertragen. Die Z-38-Invest GmbH, Berlin ist weiterhin zu 20% an der in.power Trading GmbH beteiligt. Der Jahresabschluss der in.power Trading GmbH wird in den Konzernabschluss der Second Foundation Holding a.s., Prag / Tschechische Republik, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der Second Foundation Holding a.s., Prag / Tschechische Republik wird ab November 2024 beim zuständigen Registergericht in Prag erhältlich. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens führen könnten, sind nicht eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Mainz, den 19. August 2024 Die Geschäftsführung gez. Jakub Sedláček, Geschäftsführer gez. Martin Rabiňák, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt. Angaben zur Ergebnisverwendung: Die Gesellschafterversammlung hat am 25.09.2024 beschlossen, dass der Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen wird. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die in.power Trading GmbH, Mainz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der in.power Trading GmbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der in.power Trading GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 19. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Jens Niemeyer, Wirtschaftsprüfer |
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