Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 3678
Vorher
Columbus Trenn- und Zerspantechnik Systeme GmbH
Eingetragen
2.8.1989
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Gegenstand
Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb auf dem Gebiet Trenn- und Zerspantechnik sowie die Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Bereich der Unternehmensberatung .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Wacker
seit 19.7.2022
Prokura
Prokura
Klaus Köhler
seit 10.2.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Nikolaus Hansjörg Josef Matthias Köhler
87439 Kempten
80.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Coprotec Systeme GmbH

Obergünzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Unternehmen

Als mittelständisches Unternehmen mit über 50-Jähriger Erfahrung in der Zerspanung fertigt die Coprotec Systeme GmbH mit einem umfangreichen Maschinenpark Präzisionsteile in Losgrößen von 1 bis 50 Mio. Stück für namhafte Kunden der Automobilindustrie, der Automobilzulieferindustrie, des Maschinenbaus, der Lineartechnik und anderer Branchen.

Die Bearbeitung erfolgt durch Anwendung verschiedener Verfahren wie Adiabatisches Trennen, Trennschleifen, Präzisionssägen, Doppelplanschleifen, Gleitschleifen, Rundschleifen, Drehen, Fräsen und 100%-Prüfen unter Einbeziehung von externen Wärmebehandlungen und Oberflächenbeschichtungen und erstreckt sich auf alle gängigen Werkstoffe.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 Prozent zurück. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Der Rückgang war nach einer Stagnation in den ersten drei Quartalen insbesondere durch die Entwicklung im vierten Quartal bedingt. Für das Kalenderjahr 2024 rechnet die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht allenfalls mit einem leichten Wachstum des preisbereinigten BIP von 0,2%.

In dem für die Coprotec Systeme GmbH wichtigsten Segment der Automobilindustrie (bei einem Umsatzanteil von rund 53% in Deutschland und 22% in der übrigen EU) konnten die Absatzzahlen nach Angaben des Verbandes der deutschen Automobilindustrie zwar deutlich zulegen (mit Ausnahme von Deutschland), bewegten sich in Europa und USA aber immer noch rund 19% bzw. 9% unter dem Vorkrisenniveau von 2019, während China (bei einer ansonsten eher schwächelnden Konjunktur) ein Rekordjahr verzeichnete, wobei dem Absatz von Fahrzeugen aus chinesischer Produktion allerdings ein wesentlicher Anteil zukam.

Für 2024 wird angesichts der anhaltenden geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin mit einem herausfordernden Geschäftsumfeld gerechnet.

Geschäftsverlauf

In dem beschriebenen Umfeld verringerte sich der Umsatz der Coprotec Systeme GmbH im Vergleich zum Vorjahr - hauptsächlich bedingt durch einen schon Mitte 2022 weggefallenen Kunden - um 11,7% auf 12.489 T€. Unter Einbeziehung einer Bestandserhöhung bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 87 T€ reduzierte sich die Gesamtleistung insgesamt um 10,8% auf 12.576 T€.

Durch Veränderungen im Produktions- und Absatzmix sowie aufgrund teilweise rückläufiger Rohstoffpreise, vor allem aufgrund des weitgehenden Entfalls von Teuerungszuschlägen für Energie und Bearbeitung, bei annähernd unveränderten Fremdbearbeitungskosten verringerte sich die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um nahezu vier Prozentpunkt auf 54,4%.

Bei einer im Jahresdurchschnitt von 40 auf 38 Mitarbeiter verringerten Mitarbeiteranzahl blieb der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr aufgrund turnusmäßiger Lohn- und Gehaltsteigrungen nahezu unverändert.

Die Abschreibungen reduzierten sich um rund 24% auf 296 T€ durch weiterhin sehr moderate Investitionen im Geschäftsjahr in Höhe von 127 T€ sowie durch Anlagenverkäufe und ausgelaufenes Abschreibungsvolumen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um rund 14%, was bei ansonsten verringerten Kostenpositionen vor allem durch höhere Rechts- und Beratungskosten (im Zusammenhang mit Verrechnungspreissachverhalten mit dem Schwesterunternehmen Coprotec Sistemi d.o.o., Bosnien-Herzegowina) sowie höhere Reparatur- und Instandhaltungskosten hervorgerufen wurde.

Das stark verbesserte Finanzergebnis ist insbesondere auf die veränderte Zinssituation auf den Finanzmärkten zurückzuführen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von 430 T€ auf das Ergebnis des Geschäftsjahres sowie in Höhe von 142 T€ auf Risiken im Zusammenhang mit Verrechnungspreissachverhalten mit der Coprotec Sistemi d.o.o.

Unsere letztjährigen Umsatzprognosen haben wir aufgrund zeitlichen Verschiebungen von Abrufaufträgen in der Produktion deutlich verfehlt. Ein dadurch veränderter Produktions- und Absatzmix flankiert von einer sich entspannenden Einkaufspreissituation bei den Rohstoffen führte zu einer deutlich besseren Rohertragsmarge als prognostiziert. Kostensteigerungen in den meisten anderen Aufwandsposten führten zu einer Reduzierung des operativen Ergebnisses um 502 T€ auf 1.539 T€. Die EbIT-Quote liegt mit 12,2% der Gesamtleistung zwar um rund zwei Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres, aber deutlich über den Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres. Letztlich erwirtschafteten wir mit einem Jahresergebnis von 1.022 T€ einen Rückgang im Jahresvergleich um 472 T€, in etwa wie von uns für das Geschäftsjahr 2023 geplant.

3. Vermögens- und Finanzlage

Bei der Vermögensstruktur der Gesellschaft sind keine wesentlichen Verschiebungen der Bilanzrelationen mit einer ausgewogenen Gewichtung von Anlagevermögen, Vorräten und Forderungen bei hohen liquiden Mitteln im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Das Anlagevermögen reduzierte sich um rund 206 T€ infolge der Investitionszurückhaltung bzw. die Investitionen übersteigender Abschreibungen und Anlagenverkäufen. Der leichte Anstieg bei den Vorräten geht vornehmlich auf die fertigen Erzeugnisse zurück. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen bedingt durch höhere Dezember-Umsätze als im Vorjahr und eines zum Stichtag, im Gegensatz zum Vorjahr, noch offenen Postens gegen die Coprotec Sistemi d.o.o. deutlich an. Auch die sonstigen Vermögensgegenstände zeigen sich, bedingt durch hohe Ertragsteuerrückforderungen deutlich höher. Die liquiden Mittel, die knapp 27% der Bilanzsumme ausmachen, verringerten sich nur unwesentlich, trotz einer im Jahresvergleich um 700 T€ höheren Gewinnausschüttung.

Einen deutlichen Anstieg gab es bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch zum Stichtag, im Gegensatz zum Vorjahr, noch offene Posten mit der Coprotec Sistemi d.o.o. Die wesentlich dadurch bedingt höhere Bilanzsumme bei gleichzeitig höherer Gewinnausschüttung verringert die Eigenkapitalquote auf rund 79%.

Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Unsere Planung haben wir auf der Grundlage der aktuellen Auftragslage, abgeschlossener Neuverträge und den allgemeinen Erwartungen für die für uns relevanten Absatzmärkte aufgestellt.

Für 2024 gehen wir von deutlich geringeren Umsätzen aus. Bei einer ähnlichen Materialaufwandsquote und keinen wesentlichen Änderungen bei Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigem betrieblichem Aufwand wird sich dies entsprechend niederschlagen und wir kalkulieren mit rückläufigem EbIT und Jahresergebnis.

Chancen und Risiken

Für die Coprotec Systeme GmbH liegen die größten Risiken der künftigen Entwicklung in dem beschriebenen schwierigen und rückläufigen Marktumfeld, dem zunehmenden Trend hin zur Elektromobilität, der Aufrechterhaltung und Funktionsfähigkeit der Lieferketten sowie der Rohstoff- und Energiepreisentwicklung.

Aufgrund unseres technischen Know Hows, Kleinteile in großen Serien fertigen zu können, verfügen wir aber über Alleinstellungsmerkmale und bewegen uns in einem Nischensegment, das auch in Zukunft gute Ertragschancen bietet.

Ertrags- und Liquiditätsrisiken werden durch einen rollierenden Planungsprozess mit monatlichen Abweichungsanalysen zeitnah verfolgt; bei signifikanten Abweichungen werden entsprechende Korrekturmaßnahmen ergriffen. Materialpreissteigerungen versuchen wir in Form von Verkaufspreiszuschlägen weitgehend weiterzugeben. Forderungsausfallrisiken sind aufgrund unseres namhaften Kundenstamms mit langjährigen Geschäftsbeziehungen gering.

Durch den hohen Liquiditätsbestand bei gleichzeitig nicht vorhandenen Bankverbindlichkeiten sowie bei den Hausbanken bestehenden Kontokorrentlinien ergeben sich finanzielle Spielräume und wir sehen uns auch für unsichere wirtschaftliche Entwicklungen gut gerüstet.

Langjährige gut ausgebildete und eingearbeitete Mitarbeiter sind uns wichtig. Eine leistungsgerechte Vergütung, ein betriebliches Altersvorsorgeangebot und andere Zusatzleistungen sowie ein gutes Betriebsklima tragen dazu bei, das Ziel einer geringen Fluktuation zu erreichen und Personalrisiken insbesondere durch den Fachkräftemangel und starke Konkurrenz in der Region einzugrenzen.

Bestandsgefährdende oder nachhaltig entwicklungsbeeinträchtigende Risiken können wir aus heutiger Sicht nicht erkennen.

Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt unserer Entwicklungsarbeit besteht in der prozesstechnischen Umsetzung der Kunden- bzw. Produktanforderungen. Hier wollen wir Problemlöser für unsere Partner sein.

Prognosebericht

Mit deutlich geringeren Umsätzen, einer ähnlichen Materialaufwandsquote und keinen wesentlichen Änderungen bei Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigem betrieblichem Aufwand erwarten wir eine rückläufige EbIT-Quote in der Größenordnung von um die 5% der Gesamtleistung sowie ein deutlich geringeres Jahresergebnis 2024 in etwa der Hälfte des Vorjahres.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.991.478,82 2.196.989,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.247,50 15.756,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.247,50 15.756,50
II. Sachanlagen 1.987.231,32 2.181.232,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.375.479,32 1.422.183,32
2. technische Anlagen und Maschinen 261.148,07 434.920,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.185,80 247.868,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 155.418,13 76.260,00
B. Umlaufvermögen 6.954.450,85 6.209.063,05
I. Vorräte 2.545.366,65 2.438.246,65
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 586.169,51 566.491,59
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 892.459,75 871.871,99
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.066.737,39 999.883,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.024.661,36 1.296.632,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.390.651,45 911.908,27
2. sonstige Vermögensgegenstände 634.009,91 384.723,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.384.422,84 2.474.184,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.633,13 24.794,91
Summe Aktiva 8.959.562,80 8.430.847,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.044.388,17 7.522.793,38
I. gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
II. Gewinnvortrag 5.942.793,38 5.949.367,61
III. Jahresüberschuss 1.021.594,79 1.493.425,77
B. Rückstellungen 633.907,66 514.229,45
1. Steuerrückstellungen 250.000,00 107.900,00
2. sonstige Rückstellungen 383.907,66 406.329,45
C. Verbindlichkeiten 1.281.266,97 393.824,48
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 34.400,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.130.510,31 197.151,81
3. sonstige Verbindlichkeiten 150.756,66 162.272,67
Summe Passiva 8.959.562,80 8.430.847,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.829.507,19 6.305.907,47
2. Personalaufwand 3.122.178,05 3.112.397,65
a) Löhne und Gehälter 2.645.654,25 2.613.930,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 476.523,80 498.467,02
3. Abschreibungen 295.566,26 390.348,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 295.566,26 390.348,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 872.961,74 762.501,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66.883,40 25.260,04
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.386,47 3.162,89
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 572.499,12 574.688,97
8. Ergebnis nach Steuern 1.029.798,95 1.488.068,05
9. sonstige Steuern 8.204,16 -5.357,72
Jahresüberschuss 1.021.594,79 1.493.425,77

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Coprotec Systeme GmbH hat Ihren Sitz in Obergünzburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten unter der Register-Nummer, HRB 3678 eingetragen.

Die Coprotec Systeme GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2. Angaben zur Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Bewegliche und selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens bis zu Anschaffungskosten in Höhe von 800,00 Euro im Einzelfall werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt anhand des Fertigungsgrades zu Herstellungskosten.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren und ungewissen Risiken gebildet. Sie werden jeweils mit dem voraussichtlichen Wert der Inanspruchnahme angesetzt.

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz ist in dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgenständen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Ertragsteuererstattungsansprüche in Höhe von 525.059,14 € (Vorjahr: 192.036,00 €) entstehen rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beziehen sich auf Risiken aus Verrechnungspreisthemen und die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen (53%), pauschale Gewährleistungsansprüche (15%) sowie Rechts- und Beratungskosten (13%) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (in €):

Restlaufzeiten
Bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre Gesamt
1. Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 34.400,00 0,00 0,00 34.400,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.130.510,31 0,00 0,00 1.130.510,31
(Vorjahr) 197.151,81 0,00 0,00 197.151,81
3. Sonstige Verbindlichkeiten 150.756,66 0,00 0,00 150.756,66
(Vorjahr) 162.272,67 0,00 0,00 162.272,67
davon aus Steuern 31.042,79 0,00 0,00 31.042,79
(Vorjahr) 33.931,70 0,00 0,00 33.931,70
Summe 1.281.266,97 0,00 0,00 1.281.281,97
(Vorjahr) 393.824,48 0,00 0,00 393.824,48

Verbindlichkeiten in Höhe von 1.130.510,31 € sind durch den üblichen Eigentumsvorbehalt gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 74,69 € enthalten (Vorjahr: 0,00 €).

Personalaufwand

Aufwendungen für Altersversorgung sind in den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von 38.448,00 € (Vorjahr: 39.318,00 €) enthalten. In diesem Posten aufwandsmindernd ausgewiesene Erstattungen der Bundesagentur für Arbeit gab es im Geschäftsjahr keine (Vorjahr: 26.458,89 €).

4. Sonstige Angaben

Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung oder Größenordnung

Aufgrund eines strittigen Sachverhaltes bzgl. Verrechnungspreisthemen ist im Steueraufwand ein Betrag in Höhe von 142.100,00 € enthalten, der im Geschäftsjahr den Steuerrückstellungen zugeführt wurde.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Aus Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von netto insgesamt 64.777,64 €.

Angaben zum Geschäftsführungsorgan

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Nikolaus Köhler, Geschäftsführer

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Angaben der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Arbeiter 23 24
Angestellte 14 16
Geringfügig Beschäftigte 1 0
38 40

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt der ordentlichen Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge (U) Umbuchungen
Abgänge (U) Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gew. Schutzrechte u. ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.940,34 0,00 0,00 294.940,34
294.940,34 0,00 0,00 294.940,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.281.760,18 0,00 0,00 2.281.760,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.737.583,02 35.362,06 -91.305,23 3.681.639,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.457.099,41 12.689,85 0,00 1.469.789,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 76.260,00 79.158,13 0,00 155.418,13
7.552.702,61 127.210.,04 -91.305,23 7.588.607,42
7.847.642,95 127.210,04 -91.305,23 7.883.547,76
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Abgänge (U) Umbuchungen
Abschreibg. lfd Jahr
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gew. Schutzrechte u. ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -279.183,84 0,00 -11.509,00 -290.692,84
-279.183,84 0,00 -11.509,00 -290.692,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -859.576,86 0,00 -46.704,00 -906.280,86
2. Technische Anlagen und Maschinen -3.302.662,20 54.150,92 -171.980,50 -3.420.491,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1.209.230,70 0,00 -65.372,76 -1.274.603,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
-5.371.469,76 54.150,92 -284.057,26 -5.601.376,10
-5.650.653,60 54.150,92 -295.566,26 -5.892.068,94
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gew. Schutzrechte u. ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.247,50 15.756,50
4.247,50 15.756,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.375.479,32 1.422.183,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 261.148,07 434.920,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.185,80 247.868,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 155.418,13 76.260,00
1.987.231,32 2.181.232,85
1.991.478,82 2.196.989,35

 

Obergünzburg, den 1. März 2024

Geschäftsleitung

Die Gesellschaft macht bei der Veröffentlichung von den Erleichterungsvorschriften des § 327 HGB Gebrauch. Zum vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Coprotec Systeme GmbH, Obergünzburg

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Coprotec Systeme GmbH, Obergünzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Coprotec Systeme GmbH, Obergünzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Kempten, den 1. März 2024

Dipl. oec. Christian Doll, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.3.2024.

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