HG-Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Klumpp seit 30.9.2025 | Prokura |
Julia Zach seit 10.5.2023 | Prokura |
Christoph Höhbauer seit 8.2.2016 | Geschäftsführer |
Stephan Fischer seit 28.12.2005 | Prokura |
Jakob Georg Schlosser seit 12.8.2003 | Prokura |
Hans-Günther Dipl.Ing. (FH) Höhbauer seit 12.8.2003 | Geschäftsführer |
Gerda Höhbauer seit 12.8.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.76% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HÖHBAUER GmbHLuhe-WildenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23HÖHBAUER GmbH, LUHE-WILDENAUI. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Grundlagen des Unternehmens Die HÖHBAUER GmbH zählt mit ihrer mehr als 70-jährigen Firmengeschichte zu den größeren Produzenten von Fenstern, Türen und Wintergärten in Deutschland. Mit der Herstellung von Rollladenkästen und der Entwicklung dezentraler Lüftungsgeräte sind wir in weiteren, wichtigen Geschäftsfeldern präsent. Mit einer Belegschaft von durchschnittlich 328 Beschäftigten bedienen wir insbesondere den deutschen Markt. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland erhöhte sich preis- und kalenderbereinigt zwar um 1,9 %, war damit jedoch wesentlich niedriger als im ersten Jahr nach Ausbruch der Covid19 Pandemie. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. (Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html) Während in den ersten beiden Quartalen des Kalenderjahres 2022 noch ein Wachstum von 4,1 % bzw. 1,7% gegenüber dem Vorjahresquartel zu verzeichnen war, hat sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 3. Quartal 2022 und 4. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - mit 1,3% und 0,2 % deutlich abgeschwächt. Die gesamtwirtschaftliche Leistung im vierten Quartal 2022 sowie im ersten Quartal 2023 ist um 0,5% bzw. 0,3% gegenüber dem Vorquartal zurückgegangen. Damit befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer technische Rezession. (Vgl. https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Publikationen/_publikationen-vgr-inlandsprodukt.html _ohlz8vn5n) Laut IMF, ist im Euroraum das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 3,5% gewachsen. Für 2023 wird ein merklich geringeres Wachstum von 0,8% erwartet, bevor sich in 2024 das Wachstum wieder auf 1,4 % belaufen soll. Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2022 ein Wachstum von 3,4 % (Vorjahr 6,1 %). Durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine, die nach wie vor hohen Inflationsraten und die Auswirkungen der Regionalbankenkrise in den USA haben sich die Wachstumsperspektiven für die entwickelten Wirtschaften in 2023 deutlich eingetrübt. Für das Jahr 2023 wird ein Wachstum der entwickelten Wirtschaften von 1,3 % erwartet, 1,4 % weniger als in 2022. (Vgl. IMF, World Economic Outlook, April 2023) Laut dem Verband Fenster und Fassade ging der Fenstermarkt in Deutschland 2022 um 2,0% zurück und wird voraussichtlich 2023 deutlich um weitere 4,5% zurückgehen. Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht somit von 15,8 Mio. FE im Jahr 2021 über 15,5 Mio. FE in 2022 auf 14,8 Mio. FE im Jahr 2023 zurück. Die Prognose berücksichtigt, aufbauend auf dem bisherigen Erhebungsmodell, die derzeitigen Auswirkungen der stark gestiegenen Beschaffungspreise, der Inflation, des Zinsanstieges sowie insgesamt die Verunsicherung der Verbraucher, derzeit zu investieren. Im Außentürenmarkt gibt es 2022 ebenso einen Rückgang von 2,5%, der sich 2023 auf ein Minus von 5,8% erhöht. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt sind allerdings im Jahr 2023 deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung gegeben. So gehen in beiden Marktsegmenten die Prognosen für 2023 davon aus, dass der Neubau im Wohnbereich um mehr als 15% einbricht. (Vgl. https://www.window.de/verband-fenster-fassade/presse-medien/pressemitteilungen/einzelansicht-vff/news/wirtschaftsprognose-2023fenstermarkt-minus-45-aussentuerenmarkt-minus-58/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7fedc1114729e64d2cc29ddadf87612) 3. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022/2023 war ein für die HÖHBAUER GmbH herausforderndes Geschäftsjahr. Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben sich die Material- und Energiekosten deutlich erhöht und die Produktionskosten verteuert. Dies hat die Rohertragsmarge negativ beeinflusst. Das Rohergebnis der HÖHBAUER GmbH im Geschäftsjahr 2022/2023 hat sich trotz gestiegenen Umsatzerlösen mit TEUR 237 leicht negativ auf TEUR 22.225 entwickelt. Neben dem rückläufigen Rohertrag haben auch um TEUR 137 gestiegene Personalaufwendungen sowie um TEUR 275 höhere sonstige betrieblichen Aufwendungen das EBIT negativ beeinträchtigt. Die Prognose eines Rückgangs bei dem finanziellen Leistungsindikator EBIT ist somit eingetreten. 4. Finanzieller Leistungsindikator Unsere maßgebliche Finanz-Kennzahl stellt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 wie folgt dar:
5. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen von TEUR 557 getätigt, wobei TEUR 275 auf geleistete Anzahlungen entfallen. Zusätzlich greifen wir auf Leasing zurück. 6. Finanzierungsmaßnahmen Unsere Finanzierung erfolgt einerseits durch erwirtschaftete Eigenmittel sowie andererseits durch Bankdarlehen und Leasingverträge. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beziffern sich zum Bilanzstichtag 28.02.2023 auf TEUR 3.965. Dem stehen Sachanlagen zu Buchwerten von TEUR 1.726 gegenüber. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund von Tilgungsleistungen um TEUR 637 reduziert. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 28.02.2023 beträgt 37,5 % (i.V. 34,6 %). Insgesamt hat sich das Eigenkapital bei einem thesauriertem Vorjahresergebnis aufgrund des im Geschäftsjahr 2022/23 erzielten Jahresüberschusses von TEUR 439 auf TEUR 5.686 erhöht. Zum Bilanzstichtag und während des Geschäftsjahres standen jederzeit ausreichend Kontokorrentlinien zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag waren diese nicht vollständig in Anspruch genommen. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. 7. Personal- und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die Zahl der Mitarbeiter durchschnittlich 328. Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Jahr auf TEUR 15.113. Pro Beschäftigtem fielen damit durchschnittliche Personalkosten in Höhe von ca. TEUR 46 an. Die Personalkosten pro Beschäftigtem sind damit gegenüber dem Vorjahr insgesamt gestiegen. 8. Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand insbesondere die Produktpflege im Fokus sowie die Vorbereitung größerer Produkteinführungen, die in den darauffolgenden Geschäftsjahren stattfinden sollen. Es wurde eine Reihe von Produktergänzungen und Neueinführungen von Zubehör umgesetzt. 9. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Mit der Geschäftsentwicklung ist die Geschäftsführung, auch wegen der Herausforderungen durch höhere Material- und Energiekosten maßgeblich durch den russischen Angriffskrieg verursacht, zufrieden. Dies zeugt auch von der hohen Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und deren Kreativität, auch in herausfordernden Zeiten stets höchste Qualität für unsere Kunden zu gewährleisten. Für diesen Einsatz bedanken wir uns recht herzlich. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Unsere Bilanzsumme beläuft sich zum 28.02.2023 auf TEUR 15.160. Das Anlagevermögen beträgt TEUR 1.726, wobei dieses vom Sachanlagevermögen geprägt ist. Im Geschäftsjahr 2022/23 konnte ein Großteil unserer geplanten Investitionen bereits umgesetzt werden bzw. befindet sich in Umsetzung, so dass sich die geleisteten Anzahlungen rückläufig entwickelt haben. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 12.252 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 781 erhöht. Der Anstieg ist maßgeblich auf das gestiegene Vorratsvermögen zurückzuführen, was die nach wie vor gute Auftragslage verdeutlicht. Zudem haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände erhöht, bei gleichzeitig rückläufigen liquiden Mitteln aufgrund des deutlichen Anstiegs des Working Capitals. 2. Finanzlage Aus der operativen Geschäftstätigkeit wurde im Geschäftsjahr ein Zahlungsmittelzufluss (vereinfachter Cashflow als Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) von TEUR 908 erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr nahm dieser damit um TEUR 903 ab. Hintergund ist im Wesentlichen ein deutlicher Anstieg des Working-Capitals um TEUR 1.026. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss von TEUR 439 weiter erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 37,5 % (i.V. 34,6 %). Die Rückstellungen haben sich um TEUR 303 auf TEUR 3.983 erhöht. Hierzu beigetragen haben insbesondere höhere Steuerrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 3.965 und haben sich um TEUR 637 reduziert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von TEUR 776 und haben sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr verringert. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbedingt erhöht. 3. Ertragslage Das Rohergebnis lag mit TEUR 22.225 leicht unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Der Personalaufwand stieg von TEUR 14.976 im vergangenen Geschäftsjahr auf TEUR 15.113 im aktuellen Geschäftsjahr an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 5.702 über dem Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres (TEUR 5.426). Das Finanzergebnis ist mit TEUR 132 negativ. Unser Jahresüberschuss beträgt TEUR 439 und liegt damit unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 1.094). Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Chancenbericht Der Fenstermarkt in Deutschland wird voraussichtlich 2023 deutlich um 7,8 % und 2024 nochmals um weitere 2,4 % spürbar zurückgehen. Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht somit von 15,52 Mio. FE im Jahr 2022 auf 13,98 Mio. FE im Jahr 2024 zurück. Die Prognose berücksichtigt, aufbauend auf dem bisherigen Erhebungsmodell, die derzeitigen Auswirkungen der aktuellen Genehmigungszahlen, das deutlich gestiegene Zinsniveau sowie die Inflation und gestiegene Baupreise. Die Verunsicherung der Bauherren und Investoren im Zuge der Novelle des Gebäudeenergiegesetztes, auch vereinfacht "Heizungsgesetz", führt 2023 zu Marktrückgängen. Angekündigte Konjunkturprogramme der Bundesregierung auch im Rahmen verbesserter Förderanreize können den Markt 2024 im Bereich der Sanierung stützen. Im Außentürenmarkt wird 2023 ebenfalls ein Rückgang von 6,2 % erwartet, der 2024 sich aber dann auf eine Marktstabilisierung von einem Minus von 0,9 % reduziert. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt wird es bei schwieriger Marktlage 2023 und 2024 allerdings deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung geben. Auch sollten bedingt durch unterschiedliche Auftragsüberhänge im Bestand aus dem Vorjahr 2022 die Marktentwicklung der Jahre 2023 und 2024 gesamthaft betrachtet werden, so dass bei einigen Firmen sich der deutliche Marktrückgang ggf. erst 2024 zeigen wird. (Vgl. https://www.window.de/verband-fenster-fassade/presse-medien/pressemitteilungen/einzelansicht-vff/news/wirtschaftsprognose-2023-und-2024fenstermarkt-minus-78-aussentuerenmarkt-minus-62/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash =15b8781f3d82db42dd0e3ebd490950c7) Wir sehen Chancen durch marktorientierte Produktinnovationen. Wir verstehen uns als Trendsetter im deutschen Markt hinsichtlich der Kombination von Holz- oder Kunststoffprofilen mit Aluschalen bis hin zu integrierten Systemen. Zusätzliche Chancen sehen wir in der Erweiterung und Professionalisierung unseres Serviceangebotes sowie dem weiter bestehenden Trend zur individuellen Produktgestaltung. 2. Risikobericht Die Gesellschaft unterliegt in ihrem Geschäft einer Vielzahl von Risiken, deren Eintreten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen können. Infolgedessen ist es möglich, dass die Gesellschaft ihre für die Zukunft definierten Unternehmensziele verfehlt. Das Risikomanagement der HÖHBAUER GmbH stellt sicher, dass bestehende und drohende Risiken frühzeitig erfasst und analysiert werden. Kern des Risikomanagementsystems ist ein umfassendes Planungs- und Berichtswesen, um die ganzheitliche Erfassung von Risiken sicher zu stellen. Hierdurch wird erreicht, dass alle Verantwortungsträger in die Analyse und Beurteilung der Risiken sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen eingebunden sind. Der kontrollierte Umgang mit Risiken soll ferner dazu beitragen, bestehende Chancen konsequent zu nutzen und den Unternehmenswert entsprechend weiter zu steigern. Bestandsgefährdende Risiken, oder Risiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz- oder Ertragslage, können durch die internen Systeme und Prozesse frühzeitig erkannt und im Rahmen des regelmäßigen und umfassenden Controllingsystems mit entsprechendem Berichtswesen gesteuert werden. Durch die flexible Organisationsstruktur und hinreichende Diversifizierung des Unternehmens in verschiedene verwandte Marktsegmente kann die HÖHBAUER GmbH auftretende Krisen bewältigen. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Herausforderungen im Geschäftsjahr 2023/2024 bleiben nach unserer Einschätzung gegenüber dem Vorjahr weiter bestehen. Wie die Mehrzahl der Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen wir damit, dass die Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft im Jahr 2023 weniger stark ausfallen wird als im Vorjahr. Wir erwarten einen Rückgang der Realwirtschaft im Kalenderjahr 2023 sowohl in Deutschland als auch in der EU. Der Mix aus hohen Inflationsraten bei stark gestiegenen Leitzinsen werden nach unserer Einschätzung die privaten wie gewerblichen Investitionen negativ beeinträchtigen. Die hohen Energiekosten verteuern zudem unsere Produkte. Durch die Strompreisbremse erwarten wir erst im zweiten Halbjahr eine Entspannung. Neben den nach wie vor präsenten Störungen in den Lieferketten stellen auch Engpässe bei wichtigen Roh- und Betriebsstoffen Unsicherheiten dar. Hohe Energiepreise stellen neben anderen Faktoren einen wesentlichen Treiber der zuletzt außergewöhnlich stark gestiegenen Inflationsraten in den Vereinigten Staaten sowie einigen europäischen und lateinamerikanischen Volkswirtschaften dar. Sollte die Inflation im Jahresverlauf deutlich höher bleiben als momentan erwartet, könnten der Privatkonsum und damit das Wirtschaftswachstum darunter leiden. Im Folgenden sind die Risiken entsprechend ihrer Rangfolge dargestellt: Ergebnisorientierte Risiken Gegenüber dem Vorjahr bleibt die Risikolage durch eine nach wie vor herrschende Unsicherheit aus den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie den geopolitischen Spannungen angespannt. Wir erwarten aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen kurz- bis mittelfristig eine rückläufige Auftragslage mit entsprechender negativer Auswirkung auf die Umsatzentwicklung. Die sich eintrübende konjunturelle Entwicklung kann zudem zu Forderungsausfällen, verlängerten Forderungslaufzeiten sowie Lieferketten- und Versorgungsengpässen führen. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit intensiviertem Forderungsmanagement, verstärkter Überwachung und Kommunikation mit den Lieferanten sowie Diversifizierung der Lieferantenbasis. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im stagnierenden Preisniveau der Branche, steigenden Energie-, Material- und Personalkosten, in der Personalrekrutierung generell und einem abflachenden Zuwachs der Weltwirtschaft. Der Mangel an Fach- und Führungskräften wird das künftige Wachstum entscheidend beeinflussen. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz- oder Ertragslage können durch die internen Systeme und Prozesse frühzeitig erkannt werden und bestehen derzeit nicht. Preisänderungsrisiken auf der Beschaffungsseite versuchen wir an die Kunden weitestgehend durchzureichen. Außerdem helfen hier unsere in der Vergangenheit getätigten Investitionen und Rationalisierungsmaßnahmen, um diesen Effekt abzumildern. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen für ergebnisorientierte Risiken als mittel. Branchenspezifische Risiken Ein Risiko besteht durch vorhandenen Wettbewerbsdruck und weiterhin bestehender Überkapazitäten, mögliche Rohstoff- und Energiepreissteigerungen sowie den bereits bestehenden Fachkräftemangel. Von unseren Wettbewerbern in einem von Preisdruck hart umkämpften Fenstermarkt grenzen wir uns durch unsere Firmenphilosophie ab, die auf den vier Säulen - Qualität, Expertise, Design und Innovation - ruht. Die Ausrichtung des Unternehmens auf mehrere Vertriebskanäle (Privatkunden-, Händler-, Objekt- und Bauträgergeschäft) zielt darauf ab, Marktschwankungen in einzelnen Segmenten in hohem Maße auszugleichen. Unser betriebliches Ausbildungswesen wird sachlich und inhaltlich in allen Bereichen kontinuierlich ausgebaut. Somit stellen wir sicher, dass auch in der Zukunft die Positionen mit dem richtigen Mitarbeiter zum richtigen Zeitpunkt besetzt werden können. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten sowie finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen grundsätzlich sehr breiten und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind seit Jahren, eher eine Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Bonitätsentwicklung unserer Kunden wird laufend beobachtet und entsprechend abgesichert. So waren im abgelaufenen Geschäftsjahr kaum Forderungsausfälle zu verzeichnen. Des Weiteren versuchen wir mittels Abschlagsrechnungen das Forderungsausfall- wie auch das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen zu minimieren. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Die finanziellen Auswirkungen von Schadensrisiken sind, soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar, über entsprechende Versicherungen geringgehalten. Währungsrisiken sind nicht erkennbar. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering. Aufgrund der soliden Eigenkapitalbasis schätzen wir uns als sehr gut aufgestellt ein, was etwaige finanzwirtschaftliche Risiken anbelangt. Über den üblichen Geschäftsbetrieb hinausgehende Risiken sowie bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. IV. PROGNOSEBERICHT Dieses Kapitel beinhaltet zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Unsicherheiten und Risiken. Viele Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches des Unternehmens liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche, von dem für die Zukunft prognostizierte Geschäftsverlauf der Gesellschaft abweicht. Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Aber auch der Industriekonjunktur ging die Luft aus. Zwar verloren die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, zunehmend an Bedeutung. Allerdings machte sich nachfrageseitig zunehmend die Abkühlung der Weltkonjunktur bemerkbar. Denn vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch rasche und kräftige Leitzinsanhebungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Zudem ist eine merkliche Kehrtwende bei der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland trotz kräftig gesunkener Energiepreise bislang ausgeblieben. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2023 um 0,4% zurückgehen. In den kommenden beiden Jahren wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,4% und 1,2% zulegen. Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 6,0% in diesem Jahr auf 2,6% im kommenden und 1,9% im übernächsten Jahr. (Vgl. https://www.ifo.de/fakten/2023-09-07/ifo-konjunkturprognose-herbst-2023-konjunktur-deutschland-kuehlt-weiter-ab) Aufgrund dieser hohen Unsicherheiten, des erhöhten Risikos von Störungen in der Volkswirtschaft - im Besonderen der Bauwirtschaft - rechnen wir mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern, das deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres liegt. Dementsprechend ist auch mit einem Jahresergebnis zu rechnen, das weiterhin leicht positiv, jedoch deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird. Unsere Zielsetzung bleibt dennoch die kontinuierliche Verbesserung und Stabilisierung der Ertragslage in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, die permanente Optimierung unseres Produkt- und Serviceangebotes, sowie die Stärkung und Weiterentwicklung der Marke HÖHBAUER. Um die Produktivität im Produktions- und Auftragsabwicklungsbereich steigern zu können, werden wir weiterhin in unseren Maschinenpark, in die Optimierung unserer internen Prozesse und in unsere IT-Systeme investieren.
Luhe-Wildenau, den 04. Dezember 2023 HÖHBAUER GmbH gez. Hans-Günther Höhbauer gez. Christoph Höhbauer BILANZ ZUM 28. FEBRUAR 2023HÖHBAUER GMBH, LUHE-WILDENAUAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23HÖHBAUER GmbH, LUHE-WILDENAUI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die HÖHBAUER GmbH hat ihren Sitz in 92706 Luhe-Wildenau, Kohlberger Straße 2, und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Weiden i.d.Opf. (HRB Reg.Nr. 598) eingetragen. Die HÖHBAUER GmbH ist zum Bilanzstichtag 28. Februar 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss der HÖHBAUER GmbH für das am 28. Februar 2023 endende Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie unter der Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Allgemeine Angaben Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer von immateriellen Vermögensgegenständen werden fünf bis sieben Jahre angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Für die Abschreibung des Sachanlagevermögens werden die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag wird vorgenommen, soweit eine voraussichtliche dauerhafte Wertminderung vorliegt. Der Abnutzung wurde im Geschäftsjahr durch lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer Rechnung getragen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. UMLAUFVERMÖGEN Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Unter der Position unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen werden die bis zum Bilanzstichtag erbrachten, aber noch nicht abgeschlossenen Arbeiten mit ihren bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten ausgewiesen. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte mit den Herstellungskosten, erforderlichenfalls mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt. Ein eventuell niedriger beizulegender Wert wurde berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen auf diese Forderungen berücksichtigt. Bei den nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr wurde das unter den sonstigen Vermögensgegenständen in der Bilanz ausgewiesene Paypal- und Pleo-Guthaben nun unter der Position Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde analog angepasst. Ein Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr hat nicht stattgefunden. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben wurden. Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Der Erfüllungsbetrag gemäß Handelsrecht wird auf Basis der projizierte Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit Methode) ermittelt und als Barwert der erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Für die Ermittlung der Rückstellung wurde zusätzlich folgende Rechnungsgrundlagen verwendet:
10-Jahres-Durchschnittszins: 1,79 % 7-Jahres-Durchschnittszins: 1,48 %
Der verwendete Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei 15-jähriger Laufzeit. Im Vergleich zum 7-Jahres-Durchschnittszins (bei entsprechender Laufzeit) von 1,48 % (VJ: 1,34 %) resultiert ein um EUR 28.712 (VJ: EUR 107.444) niedriger Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung. Die Differenz ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB grundsätzlich ausschüttungsgesperrt. Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde Deckungsvermögen von EUR 1.250.773 (VJ EUR 1.269.872) saldiert. Vor Saldierung beträgt der Wert der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen EUR 1.632.754 (VJ EUR 1.668.741). Unter den Zinsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen sowie Aufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 47.811 ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Bestandteil des Anhangs diesem als Anlage angefügt ist. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben nahezu ausschließlich eine Restlaufzeit von weniger als ein Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von € 389,97 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. 3. Aktive latente Steuern
In Höhe der aktiven latenten Steuern von EUR 174.884 (VJ: EUR 223.950) liegen ebenfalls ausschüttungsgesperrte Beträge vor. Der grundsätzlich ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt somit insgesamt EUR 203.596. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 28.02.2023 auf insgesamt TEUR 5.490,9 (Vorjahr: TEUR 6.244,1). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr haben zum 28.02.2023 in Höhe von TEUR 2.629,9 (Vorjahr: TEUR 2.279,5) bestanden. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren haben zum 28.02.2023 in Höhe von TEUR 1.502,7 (Vorjahr: TEUR 2.831,6) bestanden. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren haben zum 28.02.2023 in Höhe von TEUR 1.358,3 (Vorjahr: TEUR 1.133,0) bestanden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Miet- und Pachtzinsabtretungen sowie Raumsicherungsübereignungen von Produktionslagern und Zessionen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 150.724 (Vorjahr: EUR 150.222). Gegenüber dem Vorjahr wurden die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz ausgewiesenen Beträge nun unter den sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde analog angepasst. Ein Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr hat nicht stattgefunden. 6. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Rahmen einer Gesamtschuldnerschaft für fremde Verbindlichkeiten von TEUR 65 (Vorjahr TEUR 102). Eine Inanspruchnahme ist aufgrund der Liquidität und Ergebnissituation des Schuldners nahezu ausgeschlossen. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 28.02.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miete von jährlich TEUR 64. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen TEUR 1.249. Durch das Leasing ergibt sich eine geringere Bindung von Liquidität. Die freie Liquidität kann demnach zur Tilgung von Darlehen und Verbindlichkeiten genutzt werden. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Im Personalaufwand sind unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Beträge von EUR 16.624 (Vorjahr EUR 85.172) für die Altersversorgung enthalten. 2. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten EUR 2.188 periodenfremde Aufwendungen aus Anpassungen aus der Betriebsprüfung. 3. Die Zinsaufwendungen beinhalten EUR 28.712 aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Im Vorjahr wurden unter den Zinsen und ähnlichen Erträgen Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 40.459 mit Aufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 30.311 saldiert ausgewiesen. 4. In den Steuern von Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 49.066 (Vorjahr EUR 18.625 - Ertrag) enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Angaben zu Arbeitnehmern Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden durchschnittlich 328 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren Angestellte 132 und gewerbliche Arbeitnehmer 196. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtszeitraum waren:
Vom Schutzrecht nach § 286 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die nach wie vor herrschende Unsicherheit durch die Corona-Pandemie sowie die geopolitischen Spannungen aufgrund von Kriegsherden werden nach derzeitigem Stand zu keinen wesentlichen finanziellen Auswirkungen im Geschäftsjahr 2023/2024 führen. Wir verweisen hierzu auch auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht, im Risiko- und Prognosebericht.
Luhe-Wildenau, den 4. Dezember 2023 gez. Hans-Günther Höhbauer gez. Christoph Höhbauer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HÖHBAUER GmbH, Luhe-Wildenau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HÖHBAUER GmbH, Luhe-Wildenau, - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HÖHBAUER GmbH, Luhe-Wildenau, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Crailsheim, 04. Dezember 2023 ETL
AG
Raschka, Wirtschaftsprüfer Köhnlein, Wirtschaftsprüfer SONSTIGES Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 04.12.2023 festgestellt. |
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