I. Schroeder KG. (GmbH & Co)
Selbe AdresseInstitute für Factoring-Geschäfte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
John Hall seit 21.3.2019 | Geschäftsführer |
Christian Meyer seit 21.3.2019 | Prokura |
Lars Meyer seit 21.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Inter-Continental Oils and Fats Pte Ltd | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ICOF Europe GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023ICOF Europe GmbH, HamburgI. Allgemeine Informationen zur Gesellschaft Gegenstand unserer Gesellschaft ist der Vertrieb und das Marketing von oleochemischen Produkten (u.a. Fettsäuren, Glycerin, Fettalkohole) unserer Muttergesellschaft Inter-Continental Oils & Fats Pte. Ltd., Singapur, sowie die Vermittlung solcher Handelsgeschäfte. Die Gesellschaft hat keine Produktionsstätten oder Zweigniederlassungen. Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Insgesamt hat sich das Vertrauen in die EU-Wirtschaft im Geschäftsjahr 2023 abgeschwächt. Hohe Zinsen, Inflation und Rezessionsängste waren die vorherrschenden Faktoren, die sowohl die Nachfrage als auch die Investitionen dämpften und folglich die Wirtschaftsleistung der chemischen Industrie im Jahr 2023 beeinträchtigten. Die Sanktionen gegen Russland nach der Invasion in der Ukraine blieben bestehen, was zu einem anhaltenden Druck auf die Öl- und Gaspreise führte. Dies spiegelte sich in Energiezuschlägen für externe Lager- und Logistikkosten sowie erhöhten Gebühren für die Landmaut wider. Auch wenn sich die Gaspreise im Laufe des Jahres 2023 allmählich stabilisiert haben, liegen sie immer noch über dem Niveau vor der Corona-Pandemie und beeinträchtigen Europa weiterhin, wobei die chemische Industrie unter den energieintensiven Industrien den stärksten Produktionsrückgang zu verzeichnen hat. Im Jahr 2023 verzeichnete die europäische Chemieindustrie einen erheblichen Produktionsrückgang, der in einigen Sektoren im zweistelligen Bereich lag. In den ersten elf Monaten sind die Chemieproduktion insgesamt um 8,7% und die Verkaufspreise für chemische Erzeugnisse in der EU um 5,5% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zurückgegangen. Da das globale wirtschaftliche und geschäftliche Umfeld für die europäischen Chemieunternehmen nach wie vor unsicher ist und die Verbraucher bei ihren Ausgaben, insbesondere im Bereich Haushalts- und Körperpflegeprodukte, zurückhaltend sind, sank der Umsatz mit chemischen Erzeugnissen in Europa in den ersten zehn Monaten um 15,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Schließlich hat China im Jahr 2023 mit einem Produktionsanstieg von 9,5% gegenüber dem Vorjahr das höchste Niveau der Chemieproduktion aller Zeiten erreicht. Dies könnte eine potenzielle Bedrohung durch einen verstärkten globalen Wettbewerb darstellen, wenn China beabsichtigt, seine Kapazitätsauslastung und das Exportgeschäft der chemischen Industrie zu steigern. Für 2024 wird eine langsame Erholung erwartet, die weder als robust noch als verlässlich angesehen werden kann. 2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr war zufriedenstellend, wenn auch unter dem hervorragenden Niveau von 2022. Zu den wichtigsten Herausforderungen des Jahres gehörten die Sicherung der Rohstoffversorgung und der enge Austausch mit allen Geschäftspartnern. Darüber hinaus war und blieb die Sicherstellung eines reibungslosen Geschäftsablaufs eine der wichtigsten internen Aufgaben. Unsere Smart-Working-Strategie hat sich inzwischen zu einem unersetzlichen Eckpfeiler im täglichen Geschäftsbetrieb entwickelt. Indem wir sowohl die Sicherheit unserer Mitarbeiter als auch ihr Engagement auf höchstem Niveau halten, konnten wir die uns gesetzten Ziele erneut übertreffen. Unsere breite Aufstellung unterstreicht immer wieder die Robustheit der Geschäftsentwicklung und motiviert uns, den Ausbau unserer Geschäftsfelder weiter voranzutreiben. Der wesentliche Teil der Umsatzerlöse wird nach wie vor im europäischen Raum mit Unternehmen aus der Chemie-, Kosmetik- und Waschmittelindustrie erzielt. Insgesamt gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf: Inland 12,8%, EU-Länder 61,0%, nicht-EU-Länder und übriges Ausland 26,2%. 3. Prognose-Ist Vergleich Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Bruttoergebnis vom Umsatz haben sich wie folgt gegenüber der Prognose des Vorjahres entwickelt: Mit Umsatzerlösen in Höhe von 437,7 Mio. € blieb die Gesellschaft hinter der Vorjahresprognose (die dem Planwert entspricht) von 482,8 Mio. € zurück. Das Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 47,3 Mio. € lag unter dem Vorjahreswert (94,9 Mio. €) und unter dem Planwert für 2023 (52,1 Mio. €). Das niedrigere Bruttoergebnis vom Umsatz ist hauptsächlich auf den Rückgang des Umsatzvolumens um 19% im Jahr 2023 zurückzuführen. 2022 war ein außergewöhnliches Jahr mit hohem Umsatzvolumen und hohen Margen für Oleochemikalien. Im Jahr 2023 hingegen wurde die Marktnachfrage durch die Inflation und die hohen Zinssätze gedämpft. Obwohl das prognostizierte (geplante) Ergebnis nicht erreicht wurde, ist die Geschäftsführung insgesamt mit dieser Geschäftsentwicklung zufrieden und wird weiterhin in den Ausbau der Produktdiversifizierung investieren. 4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr auf 437,7 Mio. € (Vj. 716,8 Mio. €), während die Umsatzkosten 390,4 Mio. € (Vj. 621,9 Mio. €) betrugen, was zu einem Bruttoergebnis vom Umsatz von 47,3 Mio. € (Vj. 94,9 Mio. €) führte. Die Vertriebskosten beliefen sich im Geschäftsjahr auf 32,0 Mio. € (Vj. 36,8 Mio. €); die Verwaltungs- und allgemeinen Kosten beliefen sich auf 3,2 Mio. € (Vj. 3.0 Mio. €). Haupttreiber der Entwicklung der Vertriebskosten waren der Rückgang der Ausgangsfrachtkosten (-5,8 Mio. €) aufgrund des geringeren Umsatzvolumens, der teilweise durch einen Anstieg der Maklerkosten (+1,3 Mio. €) ausgeglichen wurde. Die Verwaltungs- und allgemeinen Kosten sind im Wesentlichen auf einen Anstieg der Zertifizierungskosten (+0,3 Mio. €) zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 4,6 Mio. € (Vj. 8,7 Mio. €) bestanden im Wesentlichen aus Erträgen aus Wechselkursdifferenzen von 2,9 Mio. € (Vj. 6,5 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 3,7 Mio. € (Vj. 7,0 Mio. €) und sind im Wesentlichen auf Verluste aufgrund von Wechselkursdifferenzen in Höhe von 2,7 Mio. € zurückzuführen (Vj. 6,3 Mio. €). Das Finanzergebnis belief sich auf -1,0 Mio. € (Vj. -3,4 Mio. €), im Wesentlichen aufgrund geringerer Gebühren für Zahlungsverzug in Höhe von 0,1 Mio. € (Vj 2,3 Mio. €). Die Gesellschaft wies für das Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 8,0 Mio. € aus (Vj. 36,2 Mio. €). Die Eigenkapitalrentabilität betrug im Berichtszeitraum 11,8% (Vj. 116,3%). b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist aufgrund der nachfolgenden Erläuterungen als stabil zu bezeichnen. Zur Deckung des Liquiditätsbedarfs und zur Finanzierung des Umlaufvermögens wurde kurzfristiges Fremdkapital in Anspruch genommen. Das Forderungsmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Außenstände konsequent und zeitnah einzufordern. Der Ausfall von Forderungen ist nach wie vor sehr gering. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen. Zur Liquiditätssicherung der Gesellschaft stehen ausreichende Kreditlinien (95,0 Mio. €) zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen 1,6 Mio. € (Vj. 43,9 Mio. €), was einem Anteil von 1,1% (Vj. 18,8%) an der Bilanzsumme entspricht. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gesichert. c) Vermögenslage Mit einem Eigenkapital von 75,4 Mio. € (Vj. 67,4 Mio. €) stellt sich die Kapitalstruktur der Gesellschaft als weiterhin gut dar. Die Eigenkapitalquote stieg auf 52,9% des Gesamtkapitals (Vj. 28,8%). Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich auf 173,1 T€ (Vj. 221,3 T€). Die Vorräte sanken deutlich um 74,0 Mio. € auf 40,8 Mio. € (Vj. 114,8 Mio. €). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um 41,4 Mio. € auf 67,0 Mio. € (Vj. 108,4 Mio. €), während sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 25,7 Mio. € auf 34,2 Mio. € erhöhten (Vj. 8,5 Mio. €). 5. Nichtfinanzielle Schwerpunkte Unsere Prozesse sind von zentraler Bedeutung für unser Geschäft. Sie sind so gestaltet, dass alle verkauften Produkte den höchstmöglichen Qualitätsstandards entsprechen. Gleichzeitig wird in jedem Prozessschritt auf die Schonung der natürlichen Ressourcen geachtet. Nachhaltigkeit genießt sowohl bei der ICOF Europe GmbH als auch im gesamten Musim Mas-Konzern einen sehr hohen Stellenwert. Im Rahmen des RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) erfolgt jährliche eine Prüfung sowie Zertifizierung zur Sicherstellung der Einhaltung vereinbarter Ziele. Die ICOF Europe GmbH wurde bisher nach den folgenden Standards zertifiziert: ISO 9001, ISO 22000 (Lebensmittelstandard), GMP+ B3 (Futtermittelstandard), RSPO Supply Chain Certification Standard (nachhaltiges Palmöl) und ISCC (Nachhaltigkeitsstandard). Alle im Jahr 2023 durchgeführten Überwachungsaudits wurden erfolgreich abgeschlossen. Hierbei wurden wenige Abweichungen festgestellt, welche zeitnah behoben wurden. Darüber hinaus hat die ICOF Europe GmbH ihre Zertifizierung nach der Verordnung (EG) Nr. 2018/848 (umgangssprachlich auch als "EU-Bio-Zertifizierung" bezeichnet) und die Cosmos-Zertifizierung (für Bio- und Naturkosmetik) erfolgreich beibehalten. Für einige Produktgruppen bestehen außerdem die Koscher- und Halal-Zertifizierungen. Es werden Lieferantenaudits durchgeführt, um die Qualität der ausgelagerten Prozesse sicherzustellen. Die Kundenzufriedenheit und ihre Verbesserung sind Kernziele der Gesellschaft. Wir gewährleisten die hohe Qualität unserer Produkte und Leistungen durch ständige Überprüfung und Optimierung der Prozesse. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung der Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 362,7 Mio. €. (Vj. 437,7 Mio. €) und ein Bruttoergebnis von 36,2 Mio. € (Vj. 47,3 Mio. €). Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2024 von den wichtigsten wirtschaftlichen Triebkräften wie einer schwächeren globalen Nachfrage, hohen Energiekosten und durch geopolitische Störungen verursachten Handelsabhängigkeiten betroffen sein werden. Neben der Senkung der Energiekosten in Europa wird die Verbesserung strategischer Partnerschaften bei der Rohstoffversorgung unsere Position als kompetenter und zuverlässiger Lieferant sowohl für die europäischen Wertschöpfungsketten als auch für die Exportmärkte stärken. Im Januar 2023 hat die EU-Kommission Antidumpingzölle auf aus Indonesien importierte Fettsäuren eingeführt, die auch 2024 noch gelten werden. Wir haben daher unsere Beschaffungsstrategie entsprechend angepasst. Die Kreditwürdigkeit der internationalen Kunden wird von den Kreditversicherern weiterhin sehr genau überwacht, insbesondere bei Kunden aus risikoreicheren Gebieten wie Israel, Ägypten und Argentinien. Die Planung zur Erweiterung der Produktpalette in bestehenden Geschäftsfeldern hängt maßgeblich von der Erholung des europäischen Geschäftsumfeld ab. IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Die geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaft sind naturgemäß mit Risiken behaftet. Zur Absicherung, Vermeidung und Minimierung dieser Risiken hat die Gesellschaft daher geeignete Maßnahmen ergriffen, um mögliche Verluste so gering wie möglich zu halten. Die Gesellschaft hat das zugrundeliegende Risikomanagementsystem organisatorisch in ihre Managementstruktur, die einzelnen operativen Abläufe und das Berichts- und Informationssystem integriert. Die allgemeinen Risiken werden im Folgenden in abnehmender Reihenfolge ihrer Bedeutung beschrieben. Branchenspezifische Risiken In einigen Industriebereichen unseres Tätigkeitsfeldes sind die Prognosen aufgrund der volatilen Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise weiterhin schwierig. Außerdem verbessert sich das allgemeine Vertrauen in die europäische Chemieindustrie in einem mäßigen Geschäftsklima nur langsam. Marktpreisrisiken Die Marktpreise für relevante Rohstoffgruppen sind im Berichtsjahr gesunken. Dies resultierte in entsprechend positiven Effekten bei der Vorratsbewertung einiger Produkte. Globale Risiken Ein Hauptrisiko besteht weiterhin in einer Eskalation der Lage im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Handelsabhängigkeiten in Zeiten geopolitischer Störungen sowie das Scheitern verlässlicher strategischer Partnerschaften bei der Rohstoffversorgung stellen ein globales Risiko dar. Eine langsamer als nötig verlaufende Verbesserung der schwachen globalen Nachfrage und die Fortsetzung eines bescheidenen Geschäftsumfelds stellen globale Risiken für die Gesellschaft dar. Schließlich könnten politisch motivierte Regulierungen im Zusammenhang mit der anhaltenden Bewegung hin zu mehr Nachhaltigkeit (z.B. Europäisches Entwaldungsgesetz) und eine Fortsetzung der länderspezifischen Regulierung von Chemieprodukten (European Green Deal) Auswirkungen auf den globalen Handel haben. Der von der EU-Kommission im Januar 2023 verhängte Antidumpingzoll auf aus Indonesien importierte Fettsäuren beläuft sich auf 46,4% und gilt für einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Gesellschaft hat ihre Beschaffungsaktivitäten entsprechend angepasst, um nachteilige Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb so gering wie möglich zu halten. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Volatilität der internationalen Devisenmärkte, die durch potenzielle und aktuelle Handelsstreitigkeiten zwischen Wirtschaftsregionen ausgelöst wird, wird auch im Jahr 2024 bestehen bleiben und erfordert erhöhte Wachsamkeit, um negative Auswirkungen für die Gesellschaft zu vermeiden. Devisentermingeschäfte werden bei Bedarf zur Absicherung von Währungsschwankungen im Zusammenhang mit dem Handelsgeschäft eingesetzt. Ein Großteil des Forderungsausfallrisikos, insbesondere bei Auslandsgeschäften, wird durch Warenkreditversicherungen abgesichert. Die Ausfallquote der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft ist weiterhin stabil auf einem sehr niedrigen Niveau. Zur Sicherstellung der zukünftigen kurzfristigen Liquidität stehen ausreichende Kreditlinien zur Verfügung; es sind keine kurzfristigen Liquiditätsengpässe zu erwarten. Die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft ist weiterhin stabil, was durch ein erneut positives Ergebnis im Berichtsjahr unterstützt wird. Entsprechende Risiken waren nicht erkennbar. Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung der Gesellschaft fest, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit und die möglichen finanziellen Auswirkungen der oben genannten Risiken zum jetzigen Zeitpunkt als mittel bis hoch anzusehen sind, was eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Insgesamt werden die Risiken der Geschäftstätigkeit aufgrund der derzeit diversifizierten Aufstellung der Gesellschaft noch als moderat eingestuft, so dass eine schwächere Nachfrage aus einigen Industriezweigen durch eine konstante und teilweise wachsende Nachfrage aus anderen Industrien ausgeglichen werden kann. Dennoch wird potenziellen Risiken weiterhin mit geeigneten und fein abgestimmten Maßnahmen wie laufender Kostenkontrolle und Prozessoptimierung sowie einem permanenten Vertriebscontrolling begegnet. Bestandsgefährdende Risiken werden von der Geschäftsführung derzeit nicht gesehen. Chancenbericht Die Identifizierung und der konsequente Auf- und Ausbau neuer und bestehender Produktbereiche werden weiterhin zur Diversifizierung des Kundenportfolios der Gesellschaft und zur Erhöhung der Kundenbindung beitragen. Weitere Chancen ergeben sich auch aus dem strategischen Ausbau des eigenen Vertriebsteams und der Weiterentwicklung des Vertriebsnetzes in ausgewählten europäischen und außereuropäischen Märkten, die zu einer verbesserten Marktpräsenz führen werden. Bestehende Qualitäts- und Zertifizierungsprogramme werden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden laufend weiterentwickelt Gesamtaussage Durch die Einbindung in einen schnell wachsenden, finanzstarken Konzern hat die Gesellschaft gute bis sehr gute Chancen, ihre bestehende Marktposition weiter auszubauen. Der Musim Mas Konzern sieht in Europa einen wichtigen Absatzmarkt und ist bereit, die bestehende starke Stellung zu festigen und zu erweitern.
Hamburg, 29. Juli 2024 Lars Meyer, Geschäftsführer John Hall, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zum Unternehmen Die ICOF Europe GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HR B 156261 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen war die Gesellschaft im Berichtsjahr eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Die Gesellschaft hat im Jahr 2007 einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwert aktiviert. Dieser wurde über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben und hat einen Restbuchwert von € 1,00. Sachanlagen Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 13 Jahren. Vorräte Rohstoffe, Waren und Fertigerzeugnisse sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten am Bilanzstichtag angesetzt und werden nach § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnittswert bewertet. Die ausgewiesenen Rohstoffe sind solche, die zu einem überwiegenden Teil nicht zum Weiterverkauf bestimmt sind. Die Vorräte wurden zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert zum Bilanzstichtag angesetzt. Geleistete Anzahlungen an Lieferanten werden gemäß §284 Abs. 2 Nr. 1 HGB zum Nennwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 320.000 € berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von 0,5% (Vj. 0,5%) auf den gesamten Forderungsbetrag (ohne enthaltene Umsatzsteuer) vorgenommen. Forderungen in fremder Währung und mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wurden nach § 256a HGB mit dem Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (flüssige Mittel) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Barguthaben in fremder Währung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Euro-Referenzkurs der EZB zum Bilanzstichtag bewertet. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen, die Leistungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Latente Steuern Aufgrund der Gewinnermittlungsvorschriften des § 5 Abs. 1 EStG wurde eine abweichende Steuerbilanz erstellt. Die Steuerrückstellungen wurden auf der Grundlage der Steuerbilanz ermittelt. Aus den abweichenden steuerlichen Wertansätzen ergab sich im Geschäftsjahr ein zusätzlicher Steueraufwand. Der Steueraufwand im Jahresabschluss erhöhte sich um die Minderung der aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 2 HGB in Höhe von 1,53 Mio. €. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert erfasst. Rückstellungen Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte der Verbindlichkeiten über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung und mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sind gem. § 256a HGB mit dem Euro-Referenzkurs der EZB zum Bilanzstichtag bewertet. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 11,0 T€ (Vj. 11,2 T€) bezieht sich auf Umweltprämien aus Leasingverträgen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 158,0 T€ (Vj. 1,6 Mio. €). Diese betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 91,8 T€ und sonstige Forderungen in Höhe von 66,2 T€ (Vj. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,6 Mio. €). Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr bestehen in Höhe von 3,0 Mio. € (Vj. 6,4 Mio. €). Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 192,0 T€ (Vj. 60,0 T€). Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise sowie der Berücksichtigung des verrechenbaren steuerlichen Verlustvortrages gemäß § 274 Abs. 1 HGB. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 737,9 T€ resultieren aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Vorräte in Höhe von 505,5 T€, der Bewertung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 215,4 T€, der Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von 15,7 T€ und der Rückstellung für Archivierungskosten in Höhe von 1,3 T€. Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Ansatz von sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 46,2 T€ und der Bewertung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 110,4 T€. Die Anwendung eines durchschnittlichen Ertragsteuersatzes von 32,275% auf die Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern im Geschäftsjahr führt in der Gewinn- und Verlustrechnung zu einem Nettoaufwand für latente Steuern in Höhe von 1,53 Mio. € (Vj. Nettoertrag für latente Steuern: 1,73 Mio. €). Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern belaufen sich auf 187,6 T€ (Vj. 1,71 Mio. €). Eigenkapital Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von 36.245.581,15 € wurde mit Beschluss vom 28. Juli 2023 auf neue Rechnung vorgetragen. Zum 1. Januar 2023 belief sich der Gewinnvortrag auf 66.402.707,26 €. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 1,6 Mio. € (Vj. 43,9 Mio. €). Die Verbindlichkeiten sind durch verpfändete Forderungen, Vorräte und Bankguthaben gesichert und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 7,5 Mio. € (Vj. 7,5 Mio. €). Die Verbindlichkeiten sind durch Eigentumsvorbehalte gesichert und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Erwerb von Waren und Dienstleistungen beliefen sich auf 34,1 Mio. € (Vj. 93,4 Mio. €). Davon beliefen sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter auf 25,5 Mio. € (Vj. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 87,6 Mio. € und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 0,3 Mio. €), während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf 8,5 Mio. € (Vj. 5,4 Mio. €) und die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 0,1 Mio. € (Vj. 37 T€) beliefen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 34,1 Mio. € haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es gibt keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. Die erhaltenen Anzahlungen und sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 8 a HGB Die Aufwendungen für bezogene Waren beliefen sich im Geschäftsjahr auf 309,6 Mio. €; die Aufwendungen für bezogene Leitungen beliefen sich auf 67,0 Mio. €. Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 8 b HGB Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter beliefen sich im Geschäftsjahr auf 6,4 Mio. € (Vj. 6,2 Mio. €). Die Aufwendungen für soziale Abgaben beliefen sich im Geschäftsjahr auf 1,1 Mio.€ (Vj. 1,1 Mio. €), davon für die Altersversorgung 26,5 T€ (Vj. 25,5 T€). Periodenfremde Erträge beliefen sich auf 53,2 T€ (Vj. 121,1 T€); die periodenfremden Aufwendungen beliefen sich auf 142,2 T€ (Vj. 138,6 T€). Die Erträge aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB beliefen sich auf 1,4 Mio. € (Vj. 3,2 Mio. €). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB beliefen sich auf 1,3 Mio. € (Vj. 2,8 Mio. €). Die Erträge aus Kursdifferenzen beliefen sich auf 1,5 Mio. € (Vj. 3,3 Mio. €); die Aufwendungen aus Kursdifferenzen beliefen sich auf 1,4 Mio. € (Vj. 3,5 Mio. €). Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 31 HGB Gemäß § 253 Abs. 4 HGB werden die Vorräte mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert zum Bilanzstichtag bewertet. Im Jahr 2023 wies die Gesellschaft eine Auflösung von Wertberichtigungen auf Vorräte in Höhe von 4,6 Mio. € (Vj. 5,4 Mio. €) aus. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Bei den Verpflichtungen handelt es sich um Miet- und Leasingverträge für Immobilien, Tanklager, Büroausstattung und Fahrzeuge. Das Volumen der offenen Aufträge, die noch nicht geliefert wurden, beträgt 11,5 Mio. € (Vj. 7,6 Mio. €). Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 47 Vollzeitkräfte (Vj. 47) und 6 Teilzeitkräfte (Vj. 9). Es wurden drei Auszubildende beschäftigt (Vj. 3). Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Lars Meyer, Geschäftsführer, und Herrn John Hall, Geschäftsführer, geführt Die Geschäftsführer sind berechtigt, die Gesellschaft gemeinsam zu vertreten. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Einklang mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Musim Mas Holdings Pte. Ltd. Singapur (http://www.musimmas.com/) einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist bei der Accounting & Corporate Regulatory Authority (ACRA) in Singapur erhältlich. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt 60,3 T€ und betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Geschäftsjahres soll in den Gewinnvortrag vorgetragen werden. sonstige Berichtsbestandteile
Hamburg, den 29. Juli 2024 Lars Meyer, Geschäftsführer John Hall, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ICOF Europe GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ICOF Europe GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICOF Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü- fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 2. August 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer ppa. Dennis Parlak, Wirtschaftsprüfer |
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