Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 33285
Vorher
Mauer Thüringen GmbH
Eingetragen
16.7.1992
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Büromöbeln
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Sicherheitsprodukten aller Art und des Zubehörs sowie der Handel mit diesen Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Gesse
seit 30.4.2026
Prokura
Kristina Friese
seit 30.4.2026
Prokura
Bastian Möller
seit 1.3.2023
Prokura
Bernd Lieding
seit 2.12.2022
Geschäftsführer
Oliver Squar
seit 2.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
255.702 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

dormakaba SAL GmbH

Velbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die dormakaba SAL GmbH (im Folgenden kurz dormakaba SAL) ist zum 30. Juni 2024 gemäß § 267 Abs. 4 S. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist aktiv an den Standorten Velbert und Bad Berka. Die dormakaba SAL ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der dormakaba Deutschland GmbH (im Folgenden kurz: dormakaba Deutschland). Die dormakaba SAL wird in den Konzernabschluss der dormakaba Holding AG, Rümlang/Schweiz, einbezogen. Die dormakaba Holding AG ist die Konzernobergesellschaft.

Die dormakaba SAL entwickelt, produziert und vertreibt mechanische und elektronische Sicherheitsschlösser (safe-locks), sowie andere Lösungen und Zubehör für den Tresorbau und die Bankeneinrichtungsindustrie und Hochsicherheitstürschlösser. Weiterhin fungiert sie als Vertriebsorganisation und Service-Hub im EMEA-Raum für die in den Schwesterunternehmen in den USA und der Schweiz hergestellten Safelock-Produkte.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaft

Zwar konnte die Weltwirtschaft im Haushaltsjahr 2023/24 eine breite Rezession vermeiden, doch blieb das BIP-Wachstum gedämpft und hinter dem Niveau vor der Pandemie zurück. Diese Verlangsamung wurde durch die anhaltend hohe Inflation, die hohen Zinssätze und die anhaltenden geopolitischen Spannungen verursacht. Auf regionaler Ebene war die Wirtschaftsleistung uneinheitlich. Die US-Wirtschaft zeigte sich bemerkenswert widerstandsfähig, während Europa mit Abschwüngen konfrontiert war, wobei Deutschland ein negatives Wachstum verzeichnete. China kämpfte mit einem schleppenden Wohnungsmarkt.

Die hohen Zinssätze wirkten sich auf die Erschwinglichkeit von Immobilien und damit auf die Nachfrage im Wohnungsbau aus. Der Nichtwohnungsbau, in dem dormakaba hauptsächlich tätig ist, verzeichnete dagegen 2023/24 ein robusteres Wachstum.

Weitere negative Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine und die Spannungen im Zusammenhang mit der Situation in Taiwan sowie zwischen Israel und Hamas sorgen für größere Unsicherheit und zu einem eher zurückhaltenden Ausblick.

Deutschland

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellte sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, den geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war zum Jahresende 2023 nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr 2023 ergab sich damit ein Rückgang des BIP um ebenfalls 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während der Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund 2,0 % sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0 % sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitrug.

Für 2024 zeigt sich nur eine verzögerte konjunkturelle Erholung. Die jüngste Eintrübung der Stimmungsindikatoren und die erneuten Rückgänge bei Auftragseingängen und Produktion zeigen eine anhaltende Schwäche in der stark exportorientierten deutschen Industrie.

Nachdem der außergewöhnlich hohe Auftragsbestand in der Industrie infolge der Corona-Krise und der damit zusammenhängenden Materialengpässe seit längerer Zeit für eine Stabilisierung der Produktion gesorgt hatten, scheint dieser Puffer nunmehr zunehmend abgebaut zu sein. Gleichzeitig erweisen sich die weiterhin rückläufigen Auftragseingänge, insbesondere aus dem Ausland, zunehmend als Bremse für eine nachhaltige Erholung der Industriekonjunktur. Allerdings dürfte die Aufhellung der außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, trotz anhaltender handels- und geopolitischer Unsicherheiten, im weiteren Jahresverlauf zu einer Trendwende in der Industrieproduktion führen.

Mit der jüngsten Einigung auf einen Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2025, den Finanzplan bis 2028 und der Vorlage einer umfassenden Wachstumsinitiative, die durch stärkere Arbeitsanreize, Investitionsförderung und steuerliche Entlastungen Wachstumsimpulse geben soll, hat die Bundesregierung die Grundlage für eine verlässliche, investitions- und wachstumsorientierte Finanz- und Wirtschaftspolitik gelegt. Dies dürfte das Vertrauen in die Unternehmen wie auch der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken und die Perspektiven für eine wirtschaftliche Belebung in der zweiten Jahreshälfte verbessern.

2.2 Forschung und Entwicklung

Für Forschung und Entwicklung wurden im Geschäftsjahr 23/24 mit TEUR 543 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 436) 25 % mehr ausgegeben.

2.3 Geschäftsverlauf

Die beschriebenen gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen wirkten sich teilweise auch auf die dormakaba SAL aus. So sind weiterhin jegliche Geschäfte mit den von den im Zusammenhang mit dem Einmarsch durch die russische Armee in die Ukraine erlassenen Sanktionsmaßnahmen betroffenen Ländern eingestellt.

Unsicherheiten der geopolitischen Situation führten zu Verschiebungen von geplanten Projekten bei einzelnen Kunden.

Die erste Hälfte des Geschäftsjahres war durch volatile Auftragseingänge gekennzeichnet, die in einigen Monaten zu Umsätzen leicht unter dem geplanten Budget geführt haben. Im zweiten Geschäftsjahreshalbjahr stabilisierten sich die Umsätze und lagen jeweils monatlich etwa auf dem geplanten Budget.

Insgesamt konnte damit ein Umsatz erzielt werden, der zwar um 4,9 % hinter dem sehr ambitionierten Budget zurückblieb, aber mit einer 4,2 %-Steigerung zum Vorjahr als durchaus erfreulich angesehen werden kann.

Zu dieser positiven Umsatzentwicklung trug in größerem Maße der Produktbereich Hochsicherheitstürschlösser bei, welche einen außergewöhnlichen Umsatzanstieg zu verzeichnen hatte.

Im Bereich der Materialkosten konnten Reduzierungen insbesondere in den Bereichen erreicht werden, welche in den Vorperioden von den enormen Steigerungen, die durch Energie, Transport oder Verfügbarkeit verursacht wurden, besonders stark betroffen waren. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang insbesondere Stahl und aus Stahl erstellte Teile, aber auch Elektronik. Ein weiterer Beitrag zu den gesenkten Materialkostenanteilen hat der zugunsten der Produktionsware geänderte Produktmix geleistet.

Durch die erzielte Materialkostensatzsenkung konnten die Margen im Geschäftsjahr 23/24 insgesamt erfreulich angehoben werden.

Das EBIT hat sich, anders als prognostiziert, stark verbessert. Hierdurch wurde trotz niedrigerem Umsatz eine höher Umsatzrentabilität erzielt als prognostiziert. Grund hierfür war der Produktmix, zurückgegangene Materialkosten und eine verbesserte Effizienz.

Im Bereich des Personals ist eine weitgehend stabile Situation zu berichten. Ausscheidende Mitarbeiter wurden ersetzt. Produktionsspitzen wurden weiterhin mit Leihkräften abgedeckt.

Erfreulich ist, dass trotz der Ankündigung von Restrukturierungen das Personal weitgehend gehalten werden konnte und damit keine größeren negativen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb zu verzeichnen waren.

2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.4.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 21.870) um TEUR 918 bzw. 4,2 % auf TEUR 22.788 gestiegen. Die Steigerung resultiert in großem Umfang aus dem Prison Lock Geschäft, das höher als erwartet ausfiel.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 344 im Vorjahr auf TEUR 92 im Berichtsjahr gesunken. Der Rückgang resultiert zum größten Teil aus der entfallenen Weiterberechnung von Personalkosten (Vorjahr TEUR 185) an Intercompany Gesellschaften und den niedrigeren Kursgewinnen von TEUR 42 (Vorjahr 95 TEUR).

Der Materialaufwand ist von TEUR 10.440 im Vorjahr um TEUR 894 bzw. 8,56 % auf TEUR 9.546 gesunken. Dies resultiert zum größten Teil daraus, dass mehr eigenproduzierte Ware als Handelsware verkauft wurde, da bei Eigenproduktion weniger Materialwand anfällt.

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 318 bzw. 6.93 % auf TEUR 4.904 gestiegen. Diese Steigerung resultiert aus der tariflichen Lohnerhöhung und der Zahlung des Inflationsausgleichs.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr von TEUR 5.981 im Vorjahr um TEUR 91 bzw. 1,52 % auf TEUR 6.072 gestiegen. Hierin enthalten sind Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.553 für Umstrukturierungskosten, die im Zuge der geplanten Standortschließung entstehen werden.

Das Zinsergebnis verbesserte sich von TEUR -81 um TEUR 18 auf TEUR -73. Dies resultiert im Wesentlichen aus positiven Cashpoolbestand.

Somit erzielte die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/24 ein Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) von TEUR 1.589 nach TEUR 1.354 im Vorjahr. Dieser Jahresüberschuss wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der dormakaba Deutschland GmbH, Ennepetal, an diese abgeführt.

Das EBIT lag im Geschäftsjahr 23/24 unter Ausschluss des Zinsergebnisses und der Sonderrückstellung für Restrukturierungskosten bei TEUR 4.219 und lag damit im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.238) um 30 % höher. Das ist vor allem auf den niedrigeren Materialaufwand zurückzuführen. Die Umsatzrentabilität lag bei 6,97 % (Vorjahr 6,19 %). Sowohl das EBIT als auch die Umsatzrentabilität sind Leistungsindikatoren.

2.4.2 Finanzlage

2.4.2.1 Kapitalstruktur

Das Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 2.034.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind um TEUR 40 auf TEUR 1.675 gesunken. Dies ist auf den Effekt der Abzinsung zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 4.477 auf TEUR 3.670 gesunken. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und den niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehen in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die im Anhang angegeben sind.

2.4.2.2 Finanzierung und Liquidität

Die Finanzierung der dormakaba Gruppe erfolgt zentral durch die dormakaba Holding sowie durch weitere Holdinggesellschaften der dormakaba Gruppe. Die dormakaba Holding ist der Cashpool-Führer des Euro-Cashpools, an den alle wesentlichen Euroland-Gesellschaften der dormakaba Gruppe angeschlossen sind. Durch diesen Cashpool wird eine Optimierung der Geld- und Kapitalmarktanlagen bzw. -aufnahmen mit positiven Auswirkungen auf das Zinsergebnis erreicht. Die Gewährung von finanziellen Sicherheiten (Garantien, Patronatserklärungen) für Konzerngesellschaften wird ebenfalls zentral durch die dormakaba Holding gesteuert.

Per 30. Juni 2024 verfügte die dormakaba SAL über liquide Mittel in Höhe von TEUR 5. Zudem besteht eine Forderung der Gesellschaft aus dem Cashpool von TEUR 2.577 gegen die dormakaba Holding.

Mit zwei am Kapitalmarkt platzierten Anleihen, einem durch ein Bankenkonsortium bereitgestellten syndizierten Kredit und weiteren bilateral vereinbarten Kreditlinien verfügt die dormakaba Gruppe über ausreichenden finanziellen Spielraum.

Der Bestand an liquiden Mitteln und die Anbindung an den Cashpool der dormakaba Holding sichern der Gesellschaft ausreichende Liquiditätsreserven, sodass auch unerwartet auftretende Ereignisse keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben und die Gesellschaft weiterhin ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

2.4.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um TEUR 1.839 auf TEUR 12.498.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 2.650 auf TEUR 2.713 gestiegen. Ursache hierfür ist der positive Cashpoolbestand.

Die Vorräte sind um TEUR 727 auf TEUR 5.551 gesunken. Hier wurde an dem Konzept der möglichst kurzfristigen Lieferfähigkeit festgehalten. Das Anlagevermögen hat sich durch planmäßige Abschreibungen reduziert.

2.4.4 Gesamtwürdigung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Vor dem Hintergrund, der seit dem 24. Februar 2022 andauernden Verschlechterung der geopolitischen Verhältnisse in Europa, ist das Berichtsjahr 2023/24 der dormakaba SAL GmbH mit Blick auf den Umsatz und das Ergebnis als gut und zufriedenstellend zu betrachten.

Die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage zeigt insgesamt weiterhin ein stabiles Bild und lässt gut gerüstet in die durch den weiterhin andauernden Krieg in der Ukraine unsichere Zukunft blicken.

Bezüglich der weiteren Zukunft im Konzern müssen die S4G-Reboot Pläne berücksichtigt werden, die grundlegende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben können.

3 Chancen- und Risikobericht

Die nachfolgenden Ausführungen zu Chancen, Risiken und Prognosen gelten für einen Planungshorizont von einem Jahr.

3.1 Chancen durch Markttrends

Der Markt für Sicherheits- und Zutrittslösungen befindet sich im Wandel. Megatrends wie das Bedürfnis nach Sicherheit, Urbanisierung und Nachhaltigkeit sowie neue technologische Möglichkeiten im Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung treiben die Nachfrage, erfordern aber auch neue Lösungen. Die zunehmende Digitalisierung von Dienstleistungen, die häufig cloudbasiert sind, verändert unsere Beziehung zu unserer physischen Umgebung. Die Arbeits- und Reisemuster haben sich an neue, post-pandemische Normen angepasst, und die Notwendigkeit, den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren, wird zu einem globalen Gebot. dormakaba investiert weiterhin in erheblichem Umfang in Innovation, Produktentwicklung und Nachhaltigkeit, um die Wachstumschancen zu nutzen, die diese Megatrends mit sich bringen, und um die Innovationsführerschaft zu verteidigen.

3.2 Chancen aus der Marktposition

dormakaba ist bereits heute ein weltweit führender Anbieter von Sicherheits- und Zutrittslösungen und wird durch sein Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit diese Position im Zuge der Branchenkonsolidierung halten und ausbauen. Das Geschäft von dormakaba zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit und hohe Eintrittsbarrieren sowie durch starke Gewinnpotenziale aus. Digitalisierung, länderspezifische Vorschriften, komplexe Systemintegration und kontinuierlicher Kundendienst tragen dazu bei, dass die Kunden eine enge und dauerhafte Partnerschaft mit dem von ihnen gewählten Anbieter wünschen. Als zuverlässiger Innovator mit einem umfassenden Lösungsportfolio, einer breiten und tiefen globalen Marktpräsenz und einer starken Preissetzungsmacht ist dormakaba gut positioniert, um alle wichtigen Entwicklungen in der Baubranche zu antizipieren, zu beeinflussen und an ihnen teilzuhaben.

Die Marken des Unternehmens sind für die Geschäftsentwicklung von zentraler Bedeutung, da sie eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Kundenbindung und Differenzierung spielen. Die Hauptmarke des Unternehmens „dormakaba“ ist auf dem Markt für nahtlose Abläufe und integrierten Zugang bekannt und geschätzt. Darüber hinaus trägt die Segmentierung durch eine begrenzte Anzahl starker regionaler, lokaler und unabhängiger Marken dazu bei, die Marktdurchdringung und Marktreichweite zu verbessern. Zu diesen Marken gehören Best, Alvarado, Kilargo und Groom sowie Dorma Hüppe, Modernfold, Skyfold, Silca und Ilco aus dem Geschäftsbereich Key Systems und Movable Walls.

3.3 Risikomanagement bei dormakaba

Die dormakaba SAL GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit den allgemeinen, jeglichem unternehmerischen Handeln immanenten Risiken ausgesetzt, die das Erreichen der Ziele erschweren können. Aufgrund dessen ist es unter Umständen notwendig, dass bestimmte kalkulier- und beherrschbare Risiken eingegangen werden, um die sich hieraus ergebenden Chancen nutzen zu können. Die dormakaba Gruppe definiert Risiko dabei als Möglichkeit des Eintritts eines Ereignisses, welches die Erreichung der festgelegten Ziele negativ beeinflussen kann.

Das Risikomanagement-System der dormakaba Gruppe ist in die regulären Geschäfts- und Entscheidungsprozesse integriert, in einem internen Regelwerk kodifiziert und für alle Gruppengesellschaften verbindlich gemacht. Es umfasst eine wirkungsorientierte Bewertung der Risiken, die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Risikominderung, die regelmäßige Überprüfung der identifizierten Risiken und Maßnahmen sowie eine transparente Berichterstattung über die Risikosituation. Die Verantwortung für die Umsetzung und Anwendung des Risikomanagementsystems liegt bei der Geschäftsleitung und bei den Vorgesetzten in der internen Hierarchie.

Das Risikomanagementsystem des Unternehmens unterscheidet zwischen operativen und strategischen Risiken:

Operative Risiken sind dabei künftige Ereignisse, die die Effizienz oder Effektivität von Geschäftsprozessen beeinträchtigen oder die Einhaltung von Vorschriften oder Berichtsanforderungen im Tagesgeschäft gefährden könnten. Die Verantwortung für die Identifizierung und Kontrolle dieser Risiken liegt bei den Leitern der Regionen und globalen Funktionen.

Strategische Risiken sind zukünftige Ereignisse, die die langfristige Entwicklung von dormakaba gefährden und das Erreichen der strategischen Ziele verhindern können. Berichte über strategische Risiken aus den Regionen und globalen Funktionen werden auf Gruppenebene zu Risikokarten konsolidiert, die die Eintrittswahrscheinlichkeit und die potenzielle Schadenshöhe zeigen, wobei beide Dimensionen in vier Bewertungskategorien unterteilt sind. Strategische Risiken werden im Rahmen des mittelfristigen Planungsprozesses erörtert und von der Geschäftsleitung zu einer "Risikobewertung der Gruppe" zusammengefasst, die dem Verwaltungsrat über seinen Prüfungsausschuss zur Genehmigung vorgelegt wird. Das Executive Committee überprüft die Risikosituation halbjährlich. Darüber hinaus wird die Risikosituation vierteljährlich im Rahmen der monatlichen Leistungsüberprüfung diskutiert und überprüft.

3.4 dormakaba SAL GmbH Risiko-Situation

Die Risiken des Vorjahres sind durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine weiterhin existent und durch die Spannungen im Zusammenhang mit der Situation in Taiwan sowie zwischen Israel und Hamas noch verstärkt.

Als weltweit tätiges Unternehmen ist dormakaba Risiken ausgesetzt, die durch die politische Situation in einzelnen Ländern und Regionen entstehen, aber auch Risiken, die sich aus Pandemien sowie Kriegen und Handelskonflikten zwischen Ländern oder Ländergruppen ergeben. Solche Risikotreiber sind selten beeinflussbar. dormakaba beobachtet solche Situationen sorgfältig und versucht, zeitnahe und angemessene Risikosteuerungsmaßnahmen zu ergreifen. Oberste Priorität hat dabei immer der Schutz der eigenen Mitarbeiter.

Um auf Veränderungen, die sich aus einem makroökonomischen Abschwung ergeben könnten, adäquat reagieren zu können, hat dormakaba eine hochmoderne Notfallplanung implementiert, um die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb und die Lieferketten, also auf Kunden und Mitarbeiter, zu minimieren und gleichzeitig einen starken Fokus auf die finanzielle Stabilität zu legen.

Die Überwachung und Neubewertung der aktuellen Situation ist institutionalisiert und wird schnell wiederholt, um mit den geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen Schritt zu halten. Ziel ist es, in der Lage zu sein und zu bleiben, schnell und adäquat auf mögliche Veränderungen zu reagieren.

Insgesamt zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab.

Im Folgenden werden die Nettorisiken, zusammengefasst nach den für Zwecke des Riskmanagements intern vorgegebenen Kategorien, und die implementierten Maßnahmen zur Begrenzung der Risiken dargestellt.

3.4.1 Produktionsausfallrisiken

Ein wesentliches Risiko in der Produktherstellung ist die Möglichkeit einer längeren Betriebsunterbrechung an einem oder mehreren der weltweiten Produktionsstandorte der Gruppe, zum Beispiel durch Feuer oder Cyberattacken. Auch der Ausfall von Lieferanten oder die schlechte Qualität von Rohstoffen und Komponenten stellen ein (Preis-) Risiko dar. Diese Risiken zu minimieren, ist neben dem notwendigen Versicherungsschutz ein zentrales Ziel der Schadenverhütungsprogramme, die an allen Produktionsstandorten durchgeführt werden.

3.4.2 Vertriebsrisiken

Für dormakaba SAL GmbH als Hersteller und Vertreiber von hochwertigen Safeschlössern und Hochsicherheitsschlössern stellt auch der zunehmende Preisdruck in relevanten Märkten und bestimmten Produktbereichen ein Risiko dar. Diesem Risiko begegnet dormakaba durch die Entwicklung neuer Produkte, die den Kunden ein breiteres Spektrum an Lösungen bieten, sowie durch die kontinuierliche Verbesserung der operativen Exzellenz (Effizienz) und trägt damit zur Sicherung der Marktposition bei. Ergänzt wird diese Strategie durch eine strategische Preisgestaltung.

Für dormakaba Gesellschaften als im oberen Preissegment tätige Hersteller und Lieferanten von Premiumprodukten stellen der Preisdruck in relevanten Märkten sowie der Verlust der Reputation als Premium-Lieferant infolge von Qualitätsproblemen wesentliche Vertriebsrisiken dar. Diese Risiken werden durch das implementierte Qualitätsmanagementsystem an den eigenen Produktionsstandorten und standardisierte, qualitätsgesicherte Produkteinführungsprozesse adressiert.

In der Risikoart Produktentwicklung wurden die Risiken Innovationsschwäche, technologische Überalterung, Produktdesign sowie Forschung und Entwicklung durch die Risikoeinheiten bewertet. Verstärkte Entwicklungskapazitäten vornehmlich in den USA, Prozessverbesserungen und ein enger Kontakt zu Markt und Kunden sind nur eine Auswahl von Maßnahmen, die zur Minimierung dieser Risiken und zur Sicherung der guten Marktstellung der dormakaba Gruppe implementiert wurden.

3.4.3 IT-Risiken

Die wesentlichen Geschäftsprozesse und Kundenlösungen von dormakaba werden durch IT-Systeme unterstützt. Der Ausfall dieser Systeme und der dauerhafte Verlust von Daten durch Bedienungs- oder Programmfehler oder durch zunehmende externe Einflüsse (z.B. Cyberkriminalität) stellen ein Risiko dar. Um das Risiko eines Ausfalls kritischer Systeme und Infrastrukturen, einschließlich der Betriebstechnik (OT) in der Produktion, zu begrenzen, sieht die IT-Strategie des Unternehmens den Einsatz moderner Schutzstandards vor. Dazu gehören beispielsweise die Validierung von E-Mail-Adressen, der Schutz und die Überwachung der Client-Sicherheit, die Verwaltung von Netzwerken und Infrastrukturen (z.B. 24x7-Überwachung, hochentwickelte Firewall-Schutz-Tools, redundante Netzwerkverbindungen), spezielle OT-Cybersicherheitsmaßnahmen und IT-Kontinuitätsbetriebspläne wie die Bereitstellung redundanter Daten und Systeme.

dormakaba verwendet fortschrittliche Lösungen zum Schutz vor Bedrohungen und betreibt ein Security Operations Center, um die Cybersecurity-Risiken weiter zu minimieren. Ein globales Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) gemäß ISO 27001 ist vorhanden. Schulungen zur Sensibilisierung für Cybersecurity-Risiken (e-Learnings, Verhaltenstrainings zu Phishing-Malware) sind weltweit für alle Mitarbeiter mit Zugang zu den IT-Systemen des Unternehmens obligatorisch. Zusätzlich hat dormakaba eine Versicherung abgeschlossen, um in einem wirtschaftlich vertretbaren Umfang gegen Cyberbedrohungen geschützt zu sein.

3.4.4 Finanzielle Risiken

Die dormakaba Gruppe ist aufgrund ihrer internationalen Tätigkeit verschiedenen finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Diese umfassen neben Liquiditäts- und Kreditrisiken vor allem Marktpreisrisiken (Zins-, Währungs- und andere Preisrisiken).

Die dormakaba Gruppe ist aufgrund ihrer internationalen Tätigkeit verschiedenen finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Diese umfassen neben Liquiditäts- und Kreditrisiken vor allem Marktpreisrisiken (Zins-, Währungs- und andere Preisrisiken).

Auf der Grundlage von Group Treasury Directive und Manual werden die finanzwirtschaftlichen Risiken durch Group Treasury zentral gesteuert und überwacht. Die Ermittlung der maßgeblichen Risikopositionen erfolgt im Rahmen des standardisierten Berichtswesens sowie auf Basis einer währungsdifferenzierten Bottom Up Cashflow-Planung.

Auch die Zinsrisiken werden zentral gesteuert bzw. überwacht. Als Sicherungsinstrumente kommen bei der dormakaba Holding Zinsoptionsgeschäfte sowie Zinsswaps zum Einsatz. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden keine Zinssicherungen vorgenommen.

Ausfallrisiken entstehen durch finanzielle Investments und Bankguthaben. Diesen Risiken wird durch die Auswahl bonitätsstarker Banken und durch im Group Treasury Manual festgelegter Limits pro Kreditinstitut begegnet. Zur Überprüfung der Bonität ist in der dormakaba Gruppe ein Prozess zur Steuerung des Kontrahentenrisikos auf monatlicher Basis installiert, bei dem sowohl auf offizielle Ratings als auch auf so genannte „Schattenratings“, die auf Basis der am Markt gehandelten CDS-Spreads berechnet werden, zurückgegriffen wird.

Durch den Bestand an liquiden Mitteln und die Teilnahme am Cashpooling mit der dormakaba Holding als Cash Pool Führer verfügt die dormakaba Deutschland GmbH über ausreichende Liquiditätsreserven, so dass auch unerwartet auftretende Ereignisse keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben und die Gesellschaft weiterhin ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

3.5 Gesamtaussage zur Risiko- und Chancenlage

Als global agierendes Unternehmen wird dormakaba auch weiterhin einer Vielzahl von Risiken in den einzelnen Regionen ausgesetzt sein. dormakaba sieht sich jedoch aufgrund seines geschäftlichen und regionalen Profils in einer guten Position, um flexibel auf regionale Veränderungen reagieren zu können.

Zusammenfassend kann die Chancen- und Risikosituation des Unternehmens als moderat eingestuft werden.

Bestehende Risiken werden durch das Risikomanagementsystem identifiziert und kontinuierlich überwacht. Wenn nötig, werden sie durch geeignete Gegenmaßnahmen abgesichert.

Mit den starken Marken, dem breiten Bestandsportfolio, der hohen Marktpräsenz und mit der vorhandenen Innovationsstruktur und -ausrichtung sind die Aussichten auf weiteres profitables Wachstum für dormakaba weiterhin vielversprechend. Die Shape4Growth-Strategie legt ihren Fokus auf Kundenorientierung und die Beschleunigung des profitablen Wachstums und gibt dormakaba noch mehr Möglichkeiten, diese Stärken zu nutzen.

Es sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand von dormakaba gefährden. Konkrete Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von dormakaba wesentlich beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Eine wesentliche Verschlechterung der zukünftigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist bei der derzeitigen Risikosituation nicht zu erwarten. Diese Einschätzung basiert auf der Annahme, dass in naher Zukunft keine weltwirtschaftliche Rezession die Märkte trifft.

In welchem Zeitraum sich ein profitables Wachstum realisieren lässt, ist nicht unerheblich von dem Fortgang des Ukraine-Krieges und der Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten abhängig.

4 Prognosebericht

Für die Gesellschaft dormakaba SAL GmbH könnten massive Änderungen, beruhend auf dem Restrukturierungsprojekt shape4growth-reboot, welches die dormakaba Gruppe seit Anfang des Kalenderjahres 2023 gestartet hat, in den kommenden Monaten wirksam werden.

Für das kommende Geschäftsjahr wird sowohl mit leicht steigendem Umsatz als auch mit leicht steigendem EBIT gerechnet. Die Umsatzrentabilität wird als stabil erwartet. Dem steigenden Umsatz werden erwartungsgemäß steigende Herstellkosten durch Lohnerhöhungen entgegenwirken.

Es wurde beschlossen, die Niederlassung in Velbert zum 30.06.2026 zu schließen. Darüberhinaus wird zum 01.04.2025 die Finanzbuchhaltung an das Shared Service Center in Sofia übergeben und die Finanzabteilung in Velbert zum 30.06.2025 geschlossen.

 

Velbert, 18. Dezember 2024

Bernd Lieding

Oliver Squar

Bilanz zum 30. Juni 2024

AKTIVA

30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.417,00 5.667,00
1.417,00 5.667,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 287.372,80 290.150,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 387.634,00 445.248,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.475,08 161.935,00
804.481,88 897.333,80
805.898,88 903.000,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.841.673,50 1.975.420,40
2. Unfertige Erzeugnisse 1.511.805,74 1.359.959,35
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.197.395,50 2.942.697,19
5.550.874,74 6.278.076,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.207.160,80 3.181.488,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.712.549,24 62.981,38
(davon gegen Gesellschafter € 2.576.501,41; Vorjahr € 0,00)
3. sonstige Vermögensgegenstände 61.834,56 101.996,02
5.981.544,60 3.346.465,91
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.360,09 3.337,08
11.537.779,43 9.627.879,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 153.964,55 127.836,60
12.497.642,86 10.658.717,33

PASSIVA

30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.702,00 255.702,00
II. Kapitalrücklage 1.778.561,38 1.778.561,38
III. Bilanzgewinn 71,29 71,29
2.034.334,67 2.034.334,67
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.674.581,00 1.714.488,00
2. sonstige Rückstellungen 5.119.040,51 2.433.262,10
6.793.621,51 4.147.750,10
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 39.658,06 33.467,58
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.548,10 440.741,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 3.300.907,41 3.883.808,98
(davon gegenüber Gesellschaftern € 1.589.195,99; Vorjahr € 1.353.838,82)
4. sonstige Verbindlichkeiten 122.573,11 118.614,65
(davon aus Steuern € 94.836,54; Vorjahr € 51.916,02)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.350,90; Vorjahr € 40,48)
3.669.686,68 4.476.632,56
12.497.642,86 10.658.717,33

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

2023/2024
EUR
2022/2023
EUR
1. Umsatzerlöse 22.788.160,38 21.870.192,90
2. Verminderung (-) / Erhöhung (+) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -593.455,30 367.312,86
3. Sonstige betriebliche Erträge 91.899,31 343.750,12
(davon aus Währungsumrechnung € 41.605,79; Vorjahr € 94.777,41)
22.286.604,39 22.581.255,88
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -9.012.115,80 -9.979.147,19
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -533.897,39 -461.020,81
-9.546.013,19 -10.440.168,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.142.230,16 -3.862.848,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -762.191,19 -722.682,09
-4.904.421,35 -4.585.530,38
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -108.626,81 -136.020,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.072.262,17 -5.981.197,09
(davon aus Währungsumrechnung € 55.545,93; Vorjahr € 109.821,77)
8. Sonstige Zinsen und ähnlich Erträge 10.520,99 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 10.520,99; Vorjahr € 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -73.604,46 -81.180,50
(davon an verbundene Unternehmen € 33.034,24; Vorjahr € 46.180,9)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 36.874,04; Vorjahr € 31.106,00)
10. Sonstige Steuern -3.001,41 -3.320,36
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne -1.589.195,99 -1.353.838,82
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

I. Allgemeine Angaben

Die dormakaba SAL GmbH (im Folgenden auch kurz „Gesellschaft“ genannt) hat ihren Sitz in Velbert und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal (HR B Reg. Nr. 33285). Die dormakaba SAL GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Juli eines Jahres und endet am 30. Juni des darauffolgenden Jahres.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Von dem Wahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren (§ 248 Abs. 2 HGB) wird kein Gebrauch gemacht. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungen werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten linear 3
Bauten linear 10 - 50
Technische Anlagen und Maschinen linear 5 - 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 4 - 10

Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800,00 nicht übersteigen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden auch Festwerte angesetzt, sofern die Kriterien des § 240 Abs. 3 HGB erfüllt sind. Alle drei Jahre findet eine Überprüfung der Festwerthöhe statt.

Die unfertigen und fertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene (pauschalierte) Einzelwertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe abgeschrieben. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,84 %. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,20 % berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichtem, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Folgebewertung erfolgt gemäß § 256a HGB.

5. Latente Steuern

Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die dormakaba Holding GmbH + Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien (im Folgenden auch kurz: dormakaba Holding GmbH + Co. KGaA) als Organträgerin. Das heißt tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der dormakaba SAL GmbH im Jahresabschluss der dormakaba Holding GmbH + Co. KGaA berücksichtigt.

6. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der dormakaba Holding AG Rümlang / Schweiz, einbezogen sind und die Gesellschaften, an denen die dormakaba Holding AG, Rümlang / Schweiz, eine direkte oder indirekte Mehrheitsbeteiligung hält, die aber aufgrund von untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage 1 (Bestandteil des Anhangs) beigefügt.

2. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich von TEUR 1.975 auf TEUR 1.842 reduziert. Die Unfertigen Erzeugnisse sind auf TEUR 1.512 (Vorjahr: TEUR 1.360) angestiegen und die Fertigen Erzeugnisse und Waren auf TEUR 2.197 (Vorjahr TEUR 2.943) gesunken.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 3.181 auf TEUR 3.207 gestiegen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.713 beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.577 (Vorjahr: TEUR 0). Hierbei handelt es sich fast vollständig um Forderungen durch Cashpoolguthaben. Die Laufzeiten der Forderungen sind kleiner als ein Jahr.

4. Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 255.702,00.

5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,84 % verwendet. Daraus ergeben sich zum 30. Juni 2024 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.675 (Vorjahr: TEUR 1.714).

Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren hätte 1,85 % betragen. Unter Verwendung dieses Abzinsungszinssatzes hätten die Rückstellungen für Pensionen TEUR 1.673 betragen.

In Höhe des sich aus den verschiedenen Marktzinssätzen ergebenden Unterschiedsbetrags von TEUR -2 besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB, jedoch keine Abführungssperre im Rahmen der ordnungsmäßigen Durchführung des Ergebnisabführungsvertrages.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 5.119 (Vorjahr TEUR 2.433) betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von TEUR 357 (Vorjahr: TEUR 356), Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von TEUR 4.353 (Vorjahr: TEUR 1.800), für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 67) sowie für Garantieleistungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 39).

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind bis auf marktübliche Eigentumsvorbehalte unbesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 441 auf TEUR 207 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.301 (Vorjahr: TEUR 3.884) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.589 (Vorjahr: TEUR 1.354) durch EAV und resultieren ansonsten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Laufzeiten sind kleiner als ein Jahr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind von TEUR 21.870 auf TEUR 22.788 angestiegen.

2. Bestandsveränderung

Die Veränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnissen ist von TEUR 367 auf TEUR -593 gesunken.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 344) sind um TEUR 252 gesunken.

4. Materialaufwand

Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) beträgt TEUR 9.546 (Vorjahr: TEUR 10.440) und beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von TEUR 9.012 (Vorjahr: TEUR 9.979) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 461).

5. Personalaufwand

Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Löhne und Gehälter 4.142 3.863
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 762 723
(davon für Altersversorgung) (28) (14)
Summe 4.904 4.586

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 6.072 (Vorjahr: TEUR 5.981) sind um TEUR 91 angestiegen.

7. Ergebnisabführung

Das positive Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 in Höhe von TEUR 1.589 (Vorjahr: TEUR 1.354) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die dormakaba Deutschland GmbH, Ennepetal, als Organträgerin abgeführt. Eine entsprechende Forderung gegen verbundene Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.

8. Beschlossene Transformation und Restrukturierung

Zum Ende des Geschäftsjahres 2022/23 wurde eine neue strategische Ausrichtung für den dormakaba Konzern beschlossen. Damit einhergehend sind umfangreiche Transformationsmaßnahmen in verschiedenen Bereichen vorgesehen. Neben dem Aufbau von Shared Service Centern im Ausland für bestimmte Verwaltungsbereiche waren auch Produktionsverlagerungen und Standortschließungen geplant. Für die dormakaba SAL GmbH wurde entschieden den Produktionsstandort Velbert zum 30.06.2026 zu schließen und ab dem 01.04.2025 die Finanzbuchhaltung nach Sofia (Bulgarien) zu verlagern.

Für die hiermit verbundenen Personalabbaumaßnahmen und weiteren daraus resultieren Restrukturierungskosten wurde im vergangenen Jahresabschluss eine Rückstellung in Höhe von TEUR 1.800 gebildet.

Im Berichtsjahr wurden mit den Arbeitnehmervertretern ein Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart. Auf dieser Grundlage wurde die Restrukturierungsrückstellung um TEUR 2.553 erhöht.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen verteilen sich über folgende Zeiträume und beinhalten die Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Leasingfahrzeuge:

Restlaufzeiten
Gesamt
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 155 68 87 0
Summe 155 68 87 0

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

2. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

3. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023/24 waren durchschnittlich beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 49
Angestellte 25
74
Auszubildende 2
Summe 76

4. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023/24 an:

Bernd Lieding, Manager Operations, Unna

Oliver Squar, Senior Vice President Finance Access Solutions DACH, Ennepetal

Der Geschäftsführer Herr Oliver Squar hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Die Bezüge des anderen Geschäftsführers werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht offengelegt.

5. Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der dormakaba Holding AG mit Sitz in Rümlang/Schweiz, die den Konzernabschluss nach Swiss GAAP FER für den kleinsten und größten Kreis von konsolidierungspflichtigen Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der dormakaba Holding AG, Rümlang/Schweiz, wird in englischer Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Velbert, 18. Dezember 2024

Bernd Lieding

Oliver Squar

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2023 BIS ZUM 30. JUNI 2024

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.06.2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 537.121,91 0,00 0,00 537.121,91
537.121,91 0,00 0,00 537.121,91
II SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 2.253.986,58 0,00 0,00 2.253.986,58
2. technische Anlagen und Maschinen 4.714.255,36 0,00 0,00 4.714.255,36
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.343.525,22 11.524,89 2.384,89 6.352.665,22
13.311.767,16 11.524,89 2.384,89 13.320.907,16
13.848.889,07 11.524,89 2.384,89 13.858.029,07
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.06.2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 531.454,91 4.250,00 0,00 535.704,91
531.454,91 4.250,00 0,00 535.704,91
II SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 1.963.835,78 2.778,00 0,00 1.966.613,78
2. technische Anlagen und Maschinen 4.269.007,36 57.614,00 0,00 4.326.621,36
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.181.590,22 43.984,81 2.384,89 6.223.190,14
12.414.433,36 104.376,81 2.384,89 12.516.425,28
12.945.888,27 108.626,81 2.384,89 13.052.130,19
NETTOBUCHWERTE
30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.417,00 5.667,00
1.417,00 5.667,00
II SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 287.372,80 290.150,80
2. technische Anlagen und Maschinen 387.634,00 445.248,00
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.475,08 161.935,00
804.481,88 897.333,80
805.898,88 903.000,80

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die dormakaba SAL GmbH, Velbert

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der dormakaba SAL GmbH, Velbert, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dormakaba SAL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 18. Dezember 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Antje Schlotter, Wirtschaftsprüferin

ppa. Hassan EL-Haddad, Wirtschaftsprüfer

Der Jahesabschluss zum 30. Juni 2024 wurde am 20. Dezember 2024 festgestellt.

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