Herstellung von Lampen und Leuchten
INCON Automotive GmbHLiquidiert
80939 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Schwabe seit 22.1.2010 | Prokura |
Frank Seifert seit 3.8.2009 | Prokura |
Daniel Erich Horst Czaschke seit 3.8.2009 | Prokura |
Johann Osenstätter seit 1.2.2006 | Geschäftsführer |
Heiko Vieweg seit 1.2.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INCON Automotive GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht 2008INCON Automotive GmbH1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die INCON Automotive GmbH versteht sich als zuverlässiger und zugleich innovativer Entwicklungs- und Dienstleistungspartner der Automobilindustrie in den Bereichen CAD-Konstruktionen, Packaging, Konzeptentwicklung, Serienentwicklung bis hin zur Gesamtabwicklung von Projekten. Im Geschäftsjahr 2008 generierte die INCON Automotive GmbH eine Festigung und Weiterentwicklung der lokal bestehenden Geschäftsbeziehungen hinsichtlich größerer Entwicklungspakete und die Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern. Darüber hinaus etablierten wir neben den bestehenden Standorten ein Projektbüro in Leipzig. Außerdem werden wir ab dem nächsten Jahr die Möglichkeiten eines neuen Low-Cost-Standorts in Rumänien für unsere Projektaufgaben nutzen. 2. Darstellung der Lage Die Gesamtsituation in 2008 war wie schon 2007 geprägt von der allgemein angespannten Lage der Automobilindustrie in Auswirkung von Budget- und Kosteneinsparungsprogrammen. Gegen Ende des Jahres hat sich die Lage durch die weltweite Krise noch derart verschärft, dass Mitarbeiter aufgrund von Schließungen in den zentralen Entwicklungsbereichen bei den Automobil-Herstellern außerplanmäßig Urlaub nehmen mussten. Insgesamt konnte durch die positiven Auswirkungen an neuen Standorten der Jahresüberschuss analog zu den Umsatzerlösen von T€ 1.140 auf T€ 1.409 gesteigert werden. Einen großen Beitrag dazu leistete auch unser neuer Standort in Wolfsburg. Ebenso bestätigte sich die fokussierte Zusammenarbeit mit Automobilzulieferern als eine unternehmerisch gute Entscheidung. Der Personalaufwand ist analog zum Umsatz gestiegen. Dabei konnten wir eine durchschnittliche Gehaltsanpassung von 3 % vornehmen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg von 100 (2007) in 2008 auf 117 Mitarbeiter. Überproportional stieg der Materialaufwand aufgrund von Lieferungen elektrischer und elektronischer Komponenten an Kunden, sowie durch einen Anstieg der Mitarbeiterzahl in Wolfsburg von 48 Ende 2007 auf 59 Mitarbeiter Ende 2008. Dadurch konnte ein Anstieg der Gesamtleistung in 2008 um 16 % generiert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Vergleich zum Vorjahr rückläufig (Beratungskosten, Umlagen). Dies resultiert aus dem Ausscheiden zweier externer Berater. Weiterhin wurden die konzerninternen Umlagen geringer, da ein Mitglied der Geschäftsführung die Geschäftsführertätigkeit für die PDE Automotive Deutschland GmbH & Co. KG übernommen hat, und die Umlagen im Konzern jetzt anders verteilt werden. Die Finanzlage wird als sehr positiv eingeschätzt, es werden sämtliche Investitionen im Wesentlichen ohne Bankverbindlichkeit generiert, hierbei ist das Cashpooling der Konzernmutter Benteler AG ausschlaggebend. Im Geschäftsjahr 2008 konnte aufgrund des Jahresüberschusses ein starker Anstieg der Eigenkapitalquote von 41,8 % auf 51,7 % generiert werden. Weiterhin war ein starker Anstieg der Vorräte (Projektlaufzeiten gehen zum Teil über den Bilanzstichtag hinaus, und können erst in 2009 abgerechnet werden), zu verzeichnen. Durch Zahlungseingänge am Jahresende sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückgegangen, jedoch sind die erhaltenen Anzahlungen angestiegen. 3. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. 4. Risiken und Chancen Zur besseren Wahrnehmung unseres bestehenden Geschäfts durch unseren internationalen Markt werden wir in 2009 die INCON Automotive GmbH und die PDE Deutschland GmbH & Co. KG verschmelzen. Durch diese Verschmelzung können wir Synergien in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Vertriebsaktivitäten sowie damit verbundene weitere Kostenpotenziale besser nutzen. Im Gegensatz zu den vergangenen Geschäftsjahren steigt das Risiko für Projektausfälle sowie Bestellwertminimierungen an. Durch eine freie Marktorientierung werden früh Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Entsprechend der angespannten und kostensensitiven Lage bei den Großkunden werden rückläufige Stundensätze sowie kleinere Auftragsvolumina bei Werkleistungen erwartet. Dadurch werden Auswirkungen wie Umsatz- und Ergebnisrückgang als Risikopotenzial gesehen. Bestandsgefährdende Risiken sind keine zu erkennen, ebenso bestehen keine Währungsrisiken, da keine Geschäfte im $-Währungsraum getätigt werden. Neue Entwicklungstrends, wie CO²-optimierte Fahrzeugkonzepte werden von uns bereits heute - teilweise in Zusammenarbeit mit der Benteler AG - realisiert und wir sehen in diesem Markt Stabilitäts- und Wachstumschancen. Im vergangenen Geschäftsjahr waren keine signifikanten Forderungsausfälle zu verzeichnen, da der größte Teil unserer Kunden zu den OEMs gehört und Risiken dementsprechend kalkulierbar sind. Um eventuellen Forderungsausfällen entgegen zu wirken wurde ein kontinuierliches Forderungsmanagement installiert und bei Neukunden sowie Lieferanten werden Auskünfte zur Bonität eingeholt. In 2008 konnten Arbeitszeitreduzierungen seitens unserer Kunden durch Gleitzeit und Betriebsferien aufgefangen werden. Zukünftig müssen wir uns bei längeren Ausfallzeiten durch außerplanmäßige Betriebsferien auf Kurzarbeit sowie eine weitere Reduzierung der Freiberufler einstellen. Aufgrund der derzeit unsicheren Lage hinsichtlich der Verkaufszahlenentwicklung, CO²-Trends und des Bedarfs an günstigeren Fahrzeugen, ist es aus heutiger Sicht schwierig, alle Risiken komplett auszuschließen. Wir werden uns demnach auf abwechslungsreiche Anfragen von unseren Kunden vorbereiten. 5. Prognosebericht Geplant ist die Erschließung neuer Absatzmärkte, um unser Dienstleistungsprofil auf die dort ansässigen Automobilhersteller zu erweitern. Dabei ist der Großraum Stuttgart unser Fokus. Diese Erweiterung unseres Kerngeschäftes ist notwendig, um den extremen Auslastungsschwankungen durch die krisenbedingten Insourcingprogramme der Automobilhersteller gerecht zu werden. Unser Hauptfokus für 2009 ist die Stabilisierung unserer Märkte und der Versuch trotz der angespannten Lage ein risikooptimiertes Wachstum aufzubauen. In 2009 gehen wir für die zu verschmelzenden Unternehmen von einem Wachstum von ca. 3 % aus. Diese Programme sehen wir mittelfristig vor, sodass wir auch in 2010 Umsätze auf ähnlichem Niveau erwarten. Das Jahr 2009 wird von der Wirtschaftskrise geprägt sein. Trotzdem sehen wir Optimierungspotenzial um für das Jahr 2009 ein positives Ergebnis von 364.000 € vorauszusehen. Wie schon in den vergangenen Jahren müssen wir mit weiteren Kurzfristbeauftragungen rechnen. Da sich der künftige Wettbewerb entsprechend härter gestaltet, wird eine Anpassung der Preise unabdingbar. Dagegen werden umfangreichere Aufträge zu geringeren Volumen in Stunden und Stundensätzen seitens der Auftraggeber definiert, als Chance daraus ergeben sich Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in den Bereichen Low Cost Country und den Einsatz junger Techniker und Absolventen. Generell gesehen wird die Entwicklung, aufgrund der Nischen und derivatorientierten Fahrzeugherstellung der Branche, positiv eingeschätzt. Dazu kommen antriebsoptimierte Fahrzeugkonzepte und Modularisierungsprogramme, die wir seitens der Entwicklung realisieren können. Dies verdeutlicht einmal mehr die weiterführende Industrialisierung innerhalb des Benteler Konzerns. Als Gesamtaussage sehen wir in 2009 den Ergebnisrückgang und gehen davon aus, dass wir mittelfristig wieder das Niveau der Vorjahresergebnisse erreichen können. Aus diesem Grund sind unsere breite Marktorientierung, motivierte Mitarbeiter, höchstmögliche Flexibilität innerhalb unseres kundenorientierten Handelns sowie unser strategisches Vorgehen, diversifizierte Märkte zu suchen und die bestehenden zu festigen, wesentliche Bausteine unseres Erfolgs.
München, im Januar 2009 INCON Automotive GmbH gez. Heiko Vieweg gez. Johann Osenstätter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangB. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2008 ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände degressiv bzw. linear vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über 3 - 5 Jahre abgeschrieben. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bei Wohnbauten wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 50 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahresabschluss gemäß den Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG und § 6 Abs. 2 a EStG berücksichtigt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung von 1 % abgesetzt worden. Die Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach den Richttafeln 2005G auf Basis eines Zinssatzes von 6 % p. a. errechnet worden. Im Berichtsjahr sind sämtliche steuerlich möglichen Zuführungen gemäß § 6 a EStG vorgenommen worden. Die Rückstellung entspricht den gemäß § 6 a EStG maximal möglichen Teilwerten. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und wurden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig und angemessen sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Währungsumrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten ist mit dem Kurs am Entstehungstag oder dem ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag erfolgt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Hinsichtlich des Anlagevermögens verweisen wir auf den unter A. aufgeführten Anlagenspiegel. 2. Forderungen gegen verbundene Untenehmen Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 37 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 35), TEUR 1.423 betreffen sonstige Forderungen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 81) und Steuererstattungsansprüche von TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 106) enthalten. TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 96) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Rückstellungen für Pensionen Der Bilanzansatz der Pensionsrückstellung gibt den Umfang der aus der gegebenen Pensionszusage bestehenden Verpflichtung vollständig wieder. Es bestehen keine Fehlbeträge. 5. Sonstige Rückstellungen Mit den sonstigen Rückstellungen wurde Vorsorge für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen getroffen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 124) und Arbeitszeitguthaben TEUR 295 (Vorjahr: TEUR 207). 6. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 19) eine Laufzeit von über einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 145) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 940) sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen wie im Vorjahr ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 505) und aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 5). 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus abgeschlossenen Mietverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 90). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten in Höhe von TEUR 68 Aufwendungen für Altersversorgung (Vorjahr: TEUR 29). 2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 4). 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen betragen TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 32). C. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt wurden 117 Angestellte (Vorjahr: 100) beschäftigt. 2. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der PDE Automotive Deutschland GmbH & Co. KG, Paderborn, die in den Konzernabschluss der Benteler AG, Paderborn, einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 3. Angaben zu Mitgliedern der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Gesellschaft durch folgende Geschäftsführer vertreten: Heiko Vieweg, Bernsdorf, OT Hermsdorf Johann Osenstätter, Traunstein Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INCON Automotive GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bielefeld, den 19. Februar 2009 Dr.
Stückmann und Partner
Dr. Hüttemann, Wirtschaftsprüfer Teipel, Wirtschaftsprüfer |
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