Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 15000
Eingetragen
20.12.1979
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikEinzelhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit Geräten der Unterhaltungselektronik und Zubehör aller Art sowie mit Fotoapparaten und sonstigen Geräten der Fotobranche und Zubehör aller Art und zwar im Einzel- und Großhandel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Schröter
seit 21.1.2005
Prokura
Eckart Görner
seit 15.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thomas Görner
Tiergartenstr. 4, 40237 Düsseldorf
350000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HIFI & FOTO KOCH GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Geschäftstätigkeit

Geschäftsgegenstand der Gesellschaft ist der Handel mit Geräten und Dienstleistungen der Foto- und Unterhaltungselektronik, wobei der Anteil der fotografischen Artikel klar überwiegt. Die Gesellschaft vertreibt ihre Waren sowohl stationär in Düsseldorf als auch online im Internet. Der Wareneinkauf wurde sowohl in direktem Geschäft mit den deutschen Niederlassungen und Vertretungen unserer Lieferanten durchgeführt als auch mit Europas größtem Fotoverbund, der Ringfoto GmbH & Co. KG.

1.2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gemessen am Jahr 2022 verbuchte der deutsche Fotohandel im Jahr 2023 laut GfK ein leichtes Umsatzwachstum von +3,4%. Insbesondere spiegellose Kameras haben mit +12,6% Wachstum zu dieser positiven Marktentwicklung beigetragen. Dazugehörige Objektive legten um +7,6% im Wert zu. Innerhalb des spiegellosen Kamerasegments wuchsen im Jahr 2023 Vollformat Kameras um +8,1% während andere Sensoren-größen (namentlich Mittelformat, Micro-four-thirds und APS-C Sensoren) sogar um +21,4% zulegten.

Der Trend zu hochwertigen und hochpreisigen Foto-Produkten hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt.

Vergleicht man die einzelnen Vertriebskanäle, so zeigt sich, dass der Fotofachhandel seine Anteile im Jahr 2023 gegenüber anderen Kanälen ausbauen konnte. Der Fotofachhandel profitiert von dem Trend zu höherwertigen, beratungsintensiveren Artikeln.

Es waren keine großen Verschiebungen zwischen den Umsatzanteilen der stationären Geschäfte gegenüber dem Internethandel im Jahr 2023 festzustellen: der Anteil des Internethandels war, laut GfK, mit 53% im Jahr 2023 gegenüber 2022 nahezu konstant.

1.3. Umsatz und Auftragsentwicklung

Zahlreiche erfolgreiche Initiativen zur Sortimentserweiterung, geographischer Expansion, Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Marketing- und imagebildende Aktivitäten, sowie ein Fokus auf Kundenservice bzw. Kundenzufriedenheit haben sich im Jahr 2023 ausgezahlt. Marketing-Investitionen in die Sichtbarkeit des Angebots wurden stark ausgeweitet. Die Gesellschaft konnte infolgedessen im Jahr 2023 eine stark steigende Nachfrage feststellen.

Die Neugestaltung der Schadowstraße zur Fußgängerzone wurde im Herbst 2021 abgeschlossen. Bereits im Dezember 2021 war die Schadowstraße wieder unter den Top 10 der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands zu finden. Im Jahr 2023 waren die Frequenzen auf der Schadowstraße stabil im Vergleich zu 2022. Diese positive Entwicklung fördert die Frequenz und Auftragslage im stationären Geschäft.

Lieferengpässe - eine Erfahrung aus 2022 - lagen im Jahr 2023 nicht in einem nennenswerten Umfang vor.

Die Firma befindet sich weiter in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Zahlreiche Wettbewerber und auch Hersteller investieren stark in ihre eigenen Webshop-Aktivitäten. Diese Tendenzen führten zu einer stark angespannten Margensituation. Die verstärkten Online-Aktivitäten der Wettbewerber wirken sich auch auf die Werbekosten der digitalen Medien aus und resultierten in hohen Akquisekosten je Kunde.

Zusätzlich ermöglichen Technologien wie Smartphones und Internetportale mit Preisvergleichen den Kunden bessere Informationsflüsse und schaffen damit Preistransparenz.

2. Lage der Gesellschaft

2.1. Ertragslage

Ein erfreulicher Umsatzanstieg wurde durch eine schlechtere Rohmarge im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu 2022 konterkariert. Das Rohergebnis ist um TEUR 397 auf TEUR 9.977 gesunken.

Der Anstieg des Personalaufwandes um 9% ist auf steigende Gehälter und einer wachsenden Belegschaft zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 12% erhöht. Hier schlagen überproportional gestiegene (digitale) Werbekosten und Zahlungsabwicklungskosten (insbesondere im Jahr 2023 neu eingeführte 0%-Finanzierungs-Kampagnen) zu Buche.

Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis (als Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) um TEUR 1.119 auf TEUR 2.801 verschlechtert (-29%). Der Jahresüberschuss verminderte sich nur um 23% auf TEUR 2.038. Dieser im Vergleich etwas geringere Rückgang ist auf den niedrigen Ertragsteueraufwand und die negativen sonstigen Steuern (Erträge) zurückzuführen.

Der Umsatz, das Rohergebnis und das Betriebsergebnis sind die wesentlichen finanziellen Kennzahlen, mit denen wir unser Geschäft steuern und den Erfolg messen.

2.2. Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus internen Finanzierungsquellen und Warenverbindlichkeiten.

Der operative Cashflow (als Jahresüberschuss plus Abschreibungen) sank von TEUR 2.664 auf TEUR 2.085.

Die zum Bilanzstichtag bestehenden kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind vollständig durch die flüssigen Mittel und kurzfristigen Forderungen gedeckt.

2.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg um TEUR 2.988 auf TEUR 18.695. Das entspricht einem Wachstum von 19%.

Auf der Aktivseite stiegen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 341. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten stiegen um TEUR 1.686. Die Vorräte stiegen um TEUR 925 auf TEUR 6.913.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbedingt stark um TEUR 4.056. Dieser Anstieg korrespondierte teilweise mit dem Lageraufbau und betraf nahezu sämtliche Lieferanten von Kameras und Objektiven. Die Rückstellungen gingen um TEUR 1.198 zurück, insbesondere aufgrund verringerter Steuerrückstellungen als Folge höherer Vorauszahlungen und des geringeren Vorsteuerergebnisses.

Das Eigenkapitals stieg um TEUR 38 auf TEUR 9.980. Die Eigenkapitalquote sank aufgrund der in 2023 erfolgten Ausschüttung von 63% auf 53%.

3. Risikobericht

Alle bekannten und bilanzierbaren Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

Onlinehandel, erhöhter Preiswettbewerb, Margenerosion und neue Produkte außerhalb des Fotobereichs (z.B. Smartphones) bedrohen das Umfeld des Fotofachhandels. Es wird deshalb davon abhängen, ob neue Produkte und Vertriebsformen den Fotomarkt stabilisieren können.

Die zurückgehende Nachfrage im gesamten Fotomarkt erzeugt auch einen zunehmend preisaggressiven Aktionismus seitens verschiedener Hersteller, um sich kurzfristig gegen diesen Trend zu stemmen. Dieser Angebotsdruck wirkt sich erfahrungsgemäß auch auf die Margen der Gesellschaft aus. Sollte in Zukunft diese Art der Vermarktung zunehmen, könnten die Roherträge zunehmend unter Druck geraten.

Eine langfristig sinkende Nachfrage nach Fotoausrüstungen beeinträchtigt auch die finanzielle Lage der Kamera- und Zubehörhersteller und Lieferanten. Die Gesellschaft ist kurz- und mittelfristig auf die Liquidität der Lieferanten angewiesen, um Boni, Lagerwertausgleiche, Retouren, Garantieansprüche, Werbekostenzuschüsse u. ä. zu zahlen. Langfristig ist die Gesellschaft auf die Innovationskraft der Hersteller angewiesen, um Kundeninteresse zu generieren.

Im unmittelbaren Umfeld des Sitzes der Gesellschaft (Schadowstraße Düsseldorf) zeichnet sich eine neue Generation und Dimension von Geschäften ab. Mit der Eröffnung der Wehrhahn-Linie, der Umgestaltung der Einkaufsstraße und der Ansiedlung neuer Geschäfte auf der Schadowstraße hat sich eine neue Kundenstruktur auf der Straße ergeben. Erfreulicherweise wurde die Schadowstraße von der Stadtspitze zu einem Opernstandort auserkoren - die Fertigstellung der Oper wird allerdings nicht vor 2035 erwartet. Trotzdem werden heute bereits weitläufige Umbauten und Neubauten verschiedener Gebäude und des öffentlichen Raums in der Umgebung angekündigt bzw. umgesetzt. Diese Entwicklungen könnten einen negativen Einfluss auf die Nachfrage des stationären Geschäfts sowie auf die logistischen Prozesse des Betriebs haben. Die anhaltenden Schwierigkeiten insbesondere im Textileinzelhandel (z.B. Peek & Cloppenburg) und der Kaufhäuser (z.B. Galeria) könnten Kundenströme auf der Einkaufsstraße nachhaltig negativ verändern.

Die Pandemie spielte erfreulicherweise in Geschäftsjahr 2023 keine wesentliche Rolle mehr. Eine Schließung im wichtigen Weihnachtsgeschäft konnte vermieden werden und die mit einer Pandemie verbundenen konjunkturellen Auswirkungen haben sich nicht langfristig negativ auf die Nachfrage der gesamten Firma ausgewirkt. Auch für das eigene Personal sind die Risiken von längeren Ausfällen und sonstigen Beeinträchtigungen aus diesem Grund deutlich gesunken.

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine (seit Februar 2022) und Israel (seit Oktober 2023) könnte eine negative Auswirkung auf die Geschäftstätigkeiten haben. Mögliche Rohstoffknappheit und Lieferkettenunterbrechungen könnten zu einer Verknappung von Produkten führen. Das Kriegsgeschehen könnte zur Verunsicherung von Verbrauchern und somit zu einer sinkenden Nachfrage beitragen. Steigende bzw. volatile Energiepreise könnten zu steigenden Lebenshaltungskosten bzw. Inflation führen. Diese Inflation könnte zu stark steigenden Personalkosten führen, die der Betrieb über Preiserhöhungen nicht vollumfänglich kompensieren könnte. Zusätzliche inflationsbekämpfende Maßnahmen der Zentralbanken (z.B. Leitzinserhöhungen) könnten negative konjunkturelle Auswirkungen haben und zu Kaufzurückhaltung seitens der Verbraucher führen.

Hinsichtlich der Lieferanten, insbesondere aus Ostasien, könnten Produktionsunterbrechungen, Rohstoffknappheit (Chipmangel) und Lieferkettenprobleme bzw. -engpässe zu einer Verknappung von Produkten führen. Steigende Rohstoffpreise könnten zu Preissteigerungen und sinkender Nachfrage oder aber einem Margenverfall führen. Der Ausbau eigener "direct-to-consumer" Vertriebskanäle seitens der Hersteller könnte den Wettbewerbsdruck erhöhen oder die Produktverfügbarkeit gefährden.

4. Chancen und Prognosebericht

In naher Zukunft erwarten wir den weiteren Ausbau von hochwertigen Systemkameras sowie Produkte im Video-Bereich. Innovationen verschiedener Hersteller wurden für 2024 und die Folgejahre angekündigt. Wir sind positiv überrascht über die resiliente Nachfrage im Bereich der System- und Fixed-Lens-Kameras mit kleineren Sensoren (insbesondere APS-C Sensoren). Auch in diesem Bereich wurden Produktneuheiten angekündigt. Diese Produktneuheiten sorgen für Nachfrage und könnten eine stimulierende Wirkung auf das Geschäft mit entsprechenden Objektiven und Zubehörartikeln haben.

Leider zeichnet sich seit Jahren ein starker Rückgang in der Zahl der verkauften Kameras ab. Aufgrund des Trends zu höherwertigen Kameras und Objektiven werden diese Mengenrückgänge größtenteils aufgefangen. Jedoch ist abzusehen, dass das Zubehörgeschäft auf Grund des Wettbewerbsdrucks und der verringerten Kundenzahl zunehmend schwieriger wird.

Manche Lieferanten haben sich zu Vertriebskonzepten mit Fokus auf die Beratungsleistung des Fotofachhandels bereiterklärt. Diese Vertriebskonzepte erhöhen die Nachfrage trotz des schwächeren Marktumfelds. Eine langfristige Stabilisierung bzw. Verbesserung der Margen ist jedoch ungewiss.

Des Weiteren erwarten wir im Jahr 2025 weiterhin einen starken Wettbewerb von pureplay und hybriden Händlern im Internet, inklusive Fotofachhändlern, die ihren Internetauftritt ausbauen. Auch zeichnet sich ab, dass Händler aus dem EU-Binnenmarkt verstärkt im deutschen Markt agieren. Viele Hersteller bauen verstärkt Ihren "direct-to-consumer" Vertriebskanal aus. Dieser zunehmende Wettbewerb wird weiteren Druck auf die Preis- und Margenstabilität ausüben.

Durch einen qualitativ hochwertigen Internetauftritt sehen wir aber auch die Chance, vermehrt Umsätze über diesen Vertriebskanal zu erzielen. Zusammen mit einem konsequenten Marktauftritt, qualitativ hochwertigem Kundenservice und entsprechenden begleitenden Marketingmaßnahmen sollte es möglich sein, unsere gute Marktstellung zu festigen und auszubauen.

Insgesamt erwarten wir schwierige Zeiten im Einzelhandel und in der Fotobranche, die sich auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken werden. Aus diesen Gründen werden wir im Jahr 2024 und 2025 weitere Effizienzgewinne in der betrieblichen Kostenstruktur erzielen müssen, u.a. durch das altersbedingte Ausscheiden mehrerer Mitarbeiter und Rationalisierung der Marketingausgaben.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir -nach vorläufigen Zahlen- von einer schrumpfenden Umsatzgröße und einem ähnlichen Betriebsergebnis wie im Jahr 2022 aus.

Für das kommende Geschäftsjahr 2025 erwarten wir gleichbleibende Umsätze und ein Betriebsergebnis auf dem Niveau des Jahres 2024 bzw. 2022.

Wir danken unseren Kunden, Mitarbeitern, und Lieferanten für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit in diesen schwierigen Zeiten.

 

Düsseldorf, den 20. Dezember 2024

Geschäftsführung

Dr. E. Görner

T. Görner

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22,00 46,00
II. Sachanlagen 123.174,00 97.936,00
III. Finanzanlagen 65.000,00 65.000,00
188.196,00 162.982,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 15.975,89 29.452,98
2. Waren 6.896.843,74 5.958.422,24
6.912.819,63 5.987.875,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.133.182,56 776.453,55
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.366.294,31 4.381.604,08
- davon an verbundene Unternehmen: € 49.895,15 (Vj. € 99.196,80)
5.499.476,87 5.158.057,63
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.083.288,35 4.397.745,24
18.495.584,85 15.543.678,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.052,12 210,70
18.694.832,97 15.706.870,79

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 178.952,16 178.952,16
II. Gewinnvortrag 7.762.953,15 7.126.076,41
III. Jahresüberschuss 2.038.437,45 2.636.876,74
9.980.342,76 9.941.905,31
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.445.717,00 1.508.816,00
2. Steuerrückstellungen 258.675,00 1.200.834,05
3. Sonstige Rückstellungen 458.340,00 651.225,14
2.162.732,00 3.360.875,19
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 727.930,08 385.706,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.920.028,66 864.184,80
3. Sonstige Verbindlichkeiten 903.799,47 1.154.199,35
- davon aus Steuern: € 459.175,77 (Vj. € 531.980,15)
6.551.758,21 2.404.090,29
18.694.832,97 15.706.870,79

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 9.976.613,61 10.373.348,31
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.464.717,97 2.261.600,59
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 479.810,17 434.525,51
- davon für Altersversorgung: € 4.687,17 (Vj. € 30.752,46)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.737,12 26.856,71
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.184.785,13 3.730.758,06
5. Erträge aus Beteiligungen 30.924,03 28.743,97
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.473,08 13.112,74
- davon verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vj.€ 3.229,17)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.291,91 35.038,10
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 833.778,46 1.265.349,38
9. Ergebnis nach Steuern 1.977.889,96 2.661.076,67
10. Sonstige Steuern (60.547,49) 24.199,93
11. Jahresüberschuss 2.038.437,45 2.636.876,74

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Erläuterungen

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256a HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 15000 eingetragen und hat ihren Sitz in Düsseldorf.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte (Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren) sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Soweit erforderlich wurden Abschläge wegen Lagerdauer, technischer Veralterung und gesunkener Wiederbeschaffungskosten vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte mit ihrem Nominalbetrag. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag bzw. zum Barwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Der der Bewertung zugrunde liegende Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Nach Maßgabe der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren unterstellt.

Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage der Richttafeln RT 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Gehalts- und Rentensteigerungen wurden nicht angesetzt.

Nach der Neufassung des § 253 Abs. 2 HGB vom 11. März 2016 sind Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, abzuzinsen. Zusätzlich ist die Rückstellung mit dem entsprechenden Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zu ermitteln. Die Rückstellung zum siebenjährigen Zinssatz beträgt T€ 1.464. Der Unterschiedsbetrag zum zehnjährigen Ermittlungszeitraum beträgt somit T€ 12. In dieser Höhe besteht eine Gewinnausschüttungssperre.

Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagespiegel entnommen werden. Dieser ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB als Anlage dem Anhang beigefügt.

Die Gesellschaft ist mit einem Kommanditanteil von € 65.000,00 an dem Einkaufsverbund Ringfoto GmbH & Co. KG beteiligt.

2. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Mitarbeiterboni, Tantiemen, Ansprüche aus Gutscheinen sowie Warenrücknahmeverpflichtungen.

IV. Sonstige Angaben

1. Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Entwicklung und wirtschaftliche Situation der Gesellschaft haben können.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aufgrund eines bis zum 31.12.2024 laufenden Pachtvertrages bestehen Verpflichtungen im folgenden Jahr von T€ 408.

3. Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 60 Mitarbeiter (Vj. 53), davon 4 Auszubildende (Vj. 4).

4. Angaben zur Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 waren als Geschäftsführer bestellt:

Dr. Eckart Görner, Kaufmann, Düsseldorf

Thomas Görner, Kaufmann, Düsseldorf

5. Angaben zur globalen Mindestbesteuerung

In Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" eine Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung ("MinStG", sog. OECD Pillar-II) erlassen. Aufgrund der Geltung des MinStG erst ab dem Jahr 2024 ergab sich zum Abschlussstichtag kein tatsächlicher Steueraufwand nach diesem Gesetz. Im Rahmen einer Betrachtung möglicher Auswirkungen auf die Gesellschaft wurden zum Abschlussstichtag keine Sachverhalte identifiziert, aus denen wesentliche Effekte hinsichtlich einer möglichen Entrichtung einer Mindeststeuer zu erwarten sind.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.038.437,45 zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 7.762.953,15 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 20. Dezember 2024

Hifi & Foto Koch GmbH

- Die Geschäftsführung -

Dr. E. Görner

T. Görner

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.368,53 0,00 0,00 51.368,53
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.888,86 71.951,12 0,00 270.839,98
III Finanzanlagen
Beteiligungen 65.000,00 0,00 0,00 65.000,00
263.888,86 71.951,12 0,00 335.839,98
315.257,39 71.951,12 0,00 387.208,51
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zuführung Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.322,53 24,00 0,00 51.346,53
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 100.952,86 46.713,12 0,00 147.665,98
III Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
100.952,86 46.713,12 0,00 147.665,98
152.275,39 46.737,12 0,00 199.012,51
Netto Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22,00 46,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.174,00 97.936,00
III Finanzanlagen
Beteiligungen 65.000,00 65.000,00
188.174,00 162.936,00
188.196,00 162.982,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hifi & Foto Koch GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hifi & Foto Koch GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hifi & Foto Koch GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den Geschäftsführern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den Geschäftsführern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den Geschäftsführern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den Geschäftsführern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den Geschäftsführern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 20. Dezember 2024

FRANKUS Audit & Assurance GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Wilwers, Wirtschaftsprüfer

Jérôme Löckenhoff-Haeseling, Wirtschaftsprüfer

Zusätzliche Angaben

1. Inanspruchnahme von Erleichterungen

Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der Erleichterung des § 327 HGB nur teilweise offengelegt.

Es wird gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB darauf hingewiesen, dass sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

2. Feststellung und Gewinnverwendung

In der Gesellschafterversammlung vom 30. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 2.038.437,45 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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