HIFI & FOTO KOCH GmbH
Schadowstraße 60, 40212 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schröter seit 21.1.2005 | Prokura |
Eckart Görner seit 15.8.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HIFI & FOTO KOCH GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Geschäftstätigkeit Geschäftsgegenstand der Gesellschaft ist der Handel mit Geräten und Dienstleistungen der Foto- und Unterhaltungselektronik, wobei der Anteil der fotografischen Artikel klar überwiegt. Die Gesellschaft vertreibt ihre Waren sowohl stationär in Düsseldorf als auch online im Internet. Der Wareneinkauf wurde sowohl in direktem Geschäft mit den deutschen Niederlassungen und Vertretungen unserer Lieferanten durchgeführt als auch mit Europas größtem Fotoverbund, der Ringfoto GmbH & Co. KG. 1.2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gemessen am Jahr 2022 verbuchte der deutsche Fotohandel im Jahr 2023 laut GfK ein leichtes Umsatzwachstum von +3,4%. Insbesondere spiegellose Kameras haben mit +12,6% Wachstum zu dieser positiven Marktentwicklung beigetragen. Dazugehörige Objektive legten um +7,6% im Wert zu. Innerhalb des spiegellosen Kamerasegments wuchsen im Jahr 2023 Vollformat Kameras um +8,1% während andere Sensoren-größen (namentlich Mittelformat, Micro-four-thirds und APS-C Sensoren) sogar um +21,4% zulegten. Der Trend zu hochwertigen und hochpreisigen Foto-Produkten hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Vergleicht man die einzelnen Vertriebskanäle, so zeigt sich, dass der Fotofachhandel seine Anteile im Jahr 2023 gegenüber anderen Kanälen ausbauen konnte. Der Fotofachhandel profitiert von dem Trend zu höherwertigen, beratungsintensiveren Artikeln. Es waren keine großen Verschiebungen zwischen den Umsatzanteilen der stationären Geschäfte gegenüber dem Internethandel im Jahr 2023 festzustellen: der Anteil des Internethandels war, laut GfK, mit 53% im Jahr 2023 gegenüber 2022 nahezu konstant. 1.3. Umsatz und Auftragsentwicklung Zahlreiche erfolgreiche Initiativen zur Sortimentserweiterung, geographischer Expansion, Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Marketing- und imagebildende Aktivitäten, sowie ein Fokus auf Kundenservice bzw. Kundenzufriedenheit haben sich im Jahr 2023 ausgezahlt. Marketing-Investitionen in die Sichtbarkeit des Angebots wurden stark ausgeweitet. Die Gesellschaft konnte infolgedessen im Jahr 2023 eine stark steigende Nachfrage feststellen. Die Neugestaltung der Schadowstraße zur Fußgängerzone wurde im Herbst 2021 abgeschlossen. Bereits im Dezember 2021 war die Schadowstraße wieder unter den Top 10 der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands zu finden. Im Jahr 2023 waren die Frequenzen auf der Schadowstraße stabil im Vergleich zu 2022. Diese positive Entwicklung fördert die Frequenz und Auftragslage im stationären Geschäft. Lieferengpässe - eine Erfahrung aus 2022 - lagen im Jahr 2023 nicht in einem nennenswerten Umfang vor. Die Firma befindet sich weiter in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Zahlreiche Wettbewerber und auch Hersteller investieren stark in ihre eigenen Webshop-Aktivitäten. Diese Tendenzen führten zu einer stark angespannten Margensituation. Die verstärkten Online-Aktivitäten der Wettbewerber wirken sich auch auf die Werbekosten der digitalen Medien aus und resultierten in hohen Akquisekosten je Kunde. Zusätzlich ermöglichen Technologien wie Smartphones und Internetportale mit Preisvergleichen den Kunden bessere Informationsflüsse und schaffen damit Preistransparenz. 2. Lage der Gesellschaft 2.1. Ertragslage Ein erfreulicher Umsatzanstieg wurde durch eine schlechtere Rohmarge im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu 2022 konterkariert. Das Rohergebnis ist um TEUR 397 auf TEUR 9.977 gesunken. Der Anstieg des Personalaufwandes um 9% ist auf steigende Gehälter und einer wachsenden Belegschaft zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 12% erhöht. Hier schlagen überproportional gestiegene (digitale) Werbekosten und Zahlungsabwicklungskosten (insbesondere im Jahr 2023 neu eingeführte 0%-Finanzierungs-Kampagnen) zu Buche. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis (als Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) um TEUR 1.119 auf TEUR 2.801 verschlechtert (-29%). Der Jahresüberschuss verminderte sich nur um 23% auf TEUR 2.038. Dieser im Vergleich etwas geringere Rückgang ist auf den niedrigen Ertragsteueraufwand und die negativen sonstigen Steuern (Erträge) zurückzuführen. Der Umsatz, das Rohergebnis und das Betriebsergebnis sind die wesentlichen finanziellen Kennzahlen, mit denen wir unser Geschäft steuern und den Erfolg messen. 2.2. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus internen Finanzierungsquellen und Warenverbindlichkeiten. Der operative Cashflow (als Jahresüberschuss plus Abschreibungen) sank von TEUR 2.664 auf TEUR 2.085. Die zum Bilanzstichtag bestehenden kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind vollständig durch die flüssigen Mittel und kurzfristigen Forderungen gedeckt. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um TEUR 2.988 auf TEUR 18.695. Das entspricht einem Wachstum von 19%. Auf der Aktivseite stiegen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 341. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten stiegen um TEUR 1.686. Die Vorräte stiegen um TEUR 925 auf TEUR 6.913. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbedingt stark um TEUR 4.056. Dieser Anstieg korrespondierte teilweise mit dem Lageraufbau und betraf nahezu sämtliche Lieferanten von Kameras und Objektiven. Die Rückstellungen gingen um TEUR 1.198 zurück, insbesondere aufgrund verringerter Steuerrückstellungen als Folge höherer Vorauszahlungen und des geringeren Vorsteuerergebnisses. Das Eigenkapitals stieg um TEUR 38 auf TEUR 9.980. Die Eigenkapitalquote sank aufgrund der in 2023 erfolgten Ausschüttung von 63% auf 53%. 3. Risikobericht Alle bekannten und bilanzierbaren Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Onlinehandel, erhöhter Preiswettbewerb, Margenerosion und neue Produkte außerhalb des Fotobereichs (z.B. Smartphones) bedrohen das Umfeld des Fotofachhandels. Es wird deshalb davon abhängen, ob neue Produkte und Vertriebsformen den Fotomarkt stabilisieren können. Die zurückgehende Nachfrage im gesamten Fotomarkt erzeugt auch einen zunehmend preisaggressiven Aktionismus seitens verschiedener Hersteller, um sich kurzfristig gegen diesen Trend zu stemmen. Dieser Angebotsdruck wirkt sich erfahrungsgemäß auch auf die Margen der Gesellschaft aus. Sollte in Zukunft diese Art der Vermarktung zunehmen, könnten die Roherträge zunehmend unter Druck geraten. Eine langfristig sinkende Nachfrage nach Fotoausrüstungen beeinträchtigt auch die finanzielle Lage der Kamera- und Zubehörhersteller und Lieferanten. Die Gesellschaft ist kurz- und mittelfristig auf die Liquidität der Lieferanten angewiesen, um Boni, Lagerwertausgleiche, Retouren, Garantieansprüche, Werbekostenzuschüsse u. ä. zu zahlen. Langfristig ist die Gesellschaft auf die Innovationskraft der Hersteller angewiesen, um Kundeninteresse zu generieren. Im unmittelbaren Umfeld des Sitzes der Gesellschaft (Schadowstraße Düsseldorf) zeichnet sich eine neue Generation und Dimension von Geschäften ab. Mit der Eröffnung der Wehrhahn-Linie, der Umgestaltung der Einkaufsstraße und der Ansiedlung neuer Geschäfte auf der Schadowstraße hat sich eine neue Kundenstruktur auf der Straße ergeben. Erfreulicherweise wurde die Schadowstraße von der Stadtspitze zu einem Opernstandort auserkoren - die Fertigstellung der Oper wird allerdings nicht vor 2035 erwartet. Trotzdem werden heute bereits weitläufige Umbauten und Neubauten verschiedener Gebäude und des öffentlichen Raums in der Umgebung angekündigt bzw. umgesetzt. Diese Entwicklungen könnten einen negativen Einfluss auf die Nachfrage des stationären Geschäfts sowie auf die logistischen Prozesse des Betriebs haben. Die anhaltenden Schwierigkeiten insbesondere im Textileinzelhandel (z.B. Peek & Cloppenburg) und der Kaufhäuser (z.B. Galeria) könnten Kundenströme auf der Einkaufsstraße nachhaltig negativ verändern. Die Pandemie spielte erfreulicherweise in Geschäftsjahr 2023 keine wesentliche Rolle mehr. Eine Schließung im wichtigen Weihnachtsgeschäft konnte vermieden werden und die mit einer Pandemie verbundenen konjunkturellen Auswirkungen haben sich nicht langfristig negativ auf die Nachfrage der gesamten Firma ausgewirkt. Auch für das eigene Personal sind die Risiken von längeren Ausfällen und sonstigen Beeinträchtigungen aus diesem Grund deutlich gesunken. Das Kriegsgeschehen in der Ukraine (seit Februar 2022) und Israel (seit Oktober 2023) könnte eine negative Auswirkung auf die Geschäftstätigkeiten haben. Mögliche Rohstoffknappheit und Lieferkettenunterbrechungen könnten zu einer Verknappung von Produkten führen. Das Kriegsgeschehen könnte zur Verunsicherung von Verbrauchern und somit zu einer sinkenden Nachfrage beitragen. Steigende bzw. volatile Energiepreise könnten zu steigenden Lebenshaltungskosten bzw. Inflation führen. Diese Inflation könnte zu stark steigenden Personalkosten führen, die der Betrieb über Preiserhöhungen nicht vollumfänglich kompensieren könnte. Zusätzliche inflationsbekämpfende Maßnahmen der Zentralbanken (z.B. Leitzinserhöhungen) könnten negative konjunkturelle Auswirkungen haben und zu Kaufzurückhaltung seitens der Verbraucher führen. Hinsichtlich der Lieferanten, insbesondere aus Ostasien, könnten Produktionsunterbrechungen, Rohstoffknappheit (Chipmangel) und Lieferkettenprobleme bzw. -engpässe zu einer Verknappung von Produkten führen. Steigende Rohstoffpreise könnten zu Preissteigerungen und sinkender Nachfrage oder aber einem Margenverfall führen. Der Ausbau eigener "direct-to-consumer" Vertriebskanäle seitens der Hersteller könnte den Wettbewerbsdruck erhöhen oder die Produktverfügbarkeit gefährden. 4. Chancen und Prognosebericht In naher Zukunft erwarten wir den weiteren Ausbau von hochwertigen Systemkameras sowie Produkte im Video-Bereich. Innovationen verschiedener Hersteller wurden für 2024 und die Folgejahre angekündigt. Wir sind positiv überrascht über die resiliente Nachfrage im Bereich der System- und Fixed-Lens-Kameras mit kleineren Sensoren (insbesondere APS-C Sensoren). Auch in diesem Bereich wurden Produktneuheiten angekündigt. Diese Produktneuheiten sorgen für Nachfrage und könnten eine stimulierende Wirkung auf das Geschäft mit entsprechenden Objektiven und Zubehörartikeln haben. Leider zeichnet sich seit Jahren ein starker Rückgang in der Zahl der verkauften Kameras ab. Aufgrund des Trends zu höherwertigen Kameras und Objektiven werden diese Mengenrückgänge größtenteils aufgefangen. Jedoch ist abzusehen, dass das Zubehörgeschäft auf Grund des Wettbewerbsdrucks und der verringerten Kundenzahl zunehmend schwieriger wird. Manche Lieferanten haben sich zu Vertriebskonzepten mit Fokus auf die Beratungsleistung des Fotofachhandels bereiterklärt. Diese Vertriebskonzepte erhöhen die Nachfrage trotz des schwächeren Marktumfelds. Eine langfristige Stabilisierung bzw. Verbesserung der Margen ist jedoch ungewiss. Des Weiteren erwarten wir im Jahr 2025 weiterhin einen starken Wettbewerb von pureplay und hybriden Händlern im Internet, inklusive Fotofachhändlern, die ihren Internetauftritt ausbauen. Auch zeichnet sich ab, dass Händler aus dem EU-Binnenmarkt verstärkt im deutschen Markt agieren. Viele Hersteller bauen verstärkt Ihren "direct-to-consumer" Vertriebskanal aus. Dieser zunehmende Wettbewerb wird weiteren Druck auf die Preis- und Margenstabilität ausüben. Durch einen qualitativ hochwertigen Internetauftritt sehen wir aber auch die Chance, vermehrt Umsätze über diesen Vertriebskanal zu erzielen. Zusammen mit einem konsequenten Marktauftritt, qualitativ hochwertigem Kundenservice und entsprechenden begleitenden Marketingmaßnahmen sollte es möglich sein, unsere gute Marktstellung zu festigen und auszubauen. Insgesamt erwarten wir schwierige Zeiten im Einzelhandel und in der Fotobranche, die sich auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken werden. Aus diesen Gründen werden wir im Jahr 2024 und 2025 weitere Effizienzgewinne in der betrieblichen Kostenstruktur erzielen müssen, u.a. durch das altersbedingte Ausscheiden mehrerer Mitarbeiter und Rationalisierung der Marketingausgaben. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir -nach vorläufigen Zahlen- von einer schrumpfenden Umsatzgröße und einem ähnlichen Betriebsergebnis wie im Jahr 2022 aus. Für das kommende Geschäftsjahr 2025 erwarten wir gleichbleibende Umsätze und ein Betriebsergebnis auf dem Niveau des Jahres 2024 bzw. 2022. Wir danken unseren Kunden, Mitarbeitern, und Lieferanten für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit in diesen schwierigen Zeiten.
Düsseldorf, den 20. Dezember 2024 Geschäftsführung Dr. E. Görner T. Görner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Erläuterungen Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256a HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 15000 eingetragen und hat ihren Sitz in Düsseldorf. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte (Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren) sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Soweit erforderlich wurden Abschläge wegen Lagerdauer, technischer Veralterung und gesunkener Wiederbeschaffungskosten vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte mit ihrem Nominalbetrag. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag bzw. zum Barwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Der der Bewertung zugrunde liegende Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Nach Maßgabe der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage der Richttafeln RT 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Gehalts- und Rentensteigerungen wurden nicht angesetzt. Nach der Neufassung des § 253 Abs. 2 HGB vom 11. März 2016 sind Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, abzuzinsen. Zusätzlich ist die Rückstellung mit dem entsprechenden Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zu ermitteln. Die Rückstellung zum siebenjährigen Zinssatz beträgt T€ 1.464. Der Unterschiedsbetrag zum zehnjährigen Ermittlungszeitraum beträgt somit T€ 12. In dieser Höhe besteht eine Gewinnausschüttungssperre. Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagespiegel entnommen werden. Dieser ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB als Anlage dem Anhang beigefügt. Die Gesellschaft ist mit einem Kommanditanteil von € 65.000,00 an dem Einkaufsverbund Ringfoto GmbH & Co. KG beteiligt. 2. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Mitarbeiterboni, Tantiemen, Ansprüche aus Gutscheinen sowie Warenrücknahmeverpflichtungen. IV. Sonstige Angaben 1. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Entwicklung und wirtschaftliche Situation der Gesellschaft haben können. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund eines bis zum 31.12.2024 laufenden Pachtvertrages bestehen Verpflichtungen im folgenden Jahr von T€ 408. 3. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 60 Mitarbeiter (Vj. 53), davon 4 Auszubildende (Vj. 4). 4. Angaben zur Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 waren als Geschäftsführer bestellt: Dr. Eckart Görner, Kaufmann, Düsseldorf Thomas Görner, Kaufmann, Düsseldorf 5. Angaben zur globalen Mindestbesteuerung In Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" eine Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung ("MinStG", sog. OECD Pillar-II) erlassen. Aufgrund der Geltung des MinStG erst ab dem Jahr 2024 ergab sich zum Abschlussstichtag kein tatsächlicher Steueraufwand nach diesem Gesetz. Im Rahmen einer Betrachtung möglicher Auswirkungen auf die Gesellschaft wurden zum Abschlussstichtag keine Sachverhalte identifiziert, aus denen wesentliche Effekte hinsichtlich einer möglichen Entrichtung einer Mindeststeuer zu erwarten sind. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.038.437,45 zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 7.762.953,15 auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, den 20. Dezember 2024 Hifi & Foto Koch GmbH - Die Geschäftsführung - Dr. E. Görner T. Görner Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hifi & Foto Koch GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hifi & Foto Koch GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hifi & Foto Koch GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. Dezember 2024 FRANKUS
Audit & Assurance GmbH
Thomas Wilwers, Wirtschaftsprüfer Jérôme Löckenhoff-Haeseling, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche Angaben 1. Inanspruchnahme von Erleichterungen Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der Erleichterung des § 327 HGB nur teilweise offengelegt. Es wird gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB darauf hingewiesen, dass sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. 2. Feststellung und Gewinnverwendung In der Gesellschafterversammlung vom 30. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 2.038.437,45 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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