Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 428 SE
Eingetragen
4.2.2005
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnGroßhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Der Handel und der Vertrieb von Produkten für Kosmetik, Damenhygiene, Babypflege, Verbandstoffe aller Art sowie Folienprodukten und weiteren Produkten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Arthur Broß
seit 7.10.2024
Geschäftsführer
Alexander Appel
seit 7.10.2024
Prokura
Martin Schacht
seit 15.9.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Henning Röttger
seit 22.12.2020
Prokura
Heike Kenneweg
seit 17.7.2014
Prokura
Michael Matthusen
seit 4.2.2005
Prokura
Nikolas P. Bastian
seit 4.2.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
pely-tex GmbH & Co. KG
Germany
127.823 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Curatex GmbH

Wahlstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

CURATEX GMBH, WAHLSTEDT

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Anhaltende Preissteigerungen, die Energiekrise sowie die schwache Weltwirtschaft führten im vergangenen Geschäftsjahr zu einem Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung. Gemäß den offiziellen Schätzungen des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% gesunken. Im europäischen Kontext erwartet die EU-Kommission hingegen ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,5 %.

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und geopolitische Konflikte, wie etwa dem anhaltenden Konflikt in der Ukraine, führten im Jahr 2023 zu einer negativen Stimmung in der Wirtschaft. Diese wurde unter anderem durch eine Inflationsrate von 5,4 % in der Eurozone geprägt.

Der Rohölpreis der Marke Brent pendelte sich zum Ende des Jahres bei knapp unter 80 US-Dollar pro Barrel ein. In 2023 verzeichnete das Statistische Bundesamt einen durchschnittlichen Rückgang des Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland um 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Erzeugerpreise blieben durch die hohen Anstiege der letzten Jahre weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Wichtige Rohstoffpreise wie Cellulose, Baumwolle, Superabsorber und Polyethylen blieben in 2023 auf einem hohen Stand und unterlagen einer volatilen Entwicklung. Die Risikoeinschätzung der heimischen Unternehmen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung wurde vor allem geprägt von der Energiekrise, makroökonomischen Entwicklungen, Fachkräftemangel, Betriebsunterbrechungen aufgrund von Lieferkettenschwierigkeiten sowie durch Cybervorfälle.

Umsatz- und Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren die Umsätze leicht rückläufig. Trotz der Auslistung eines Großkunden wurden die Umsätze weitestgehend durch höhere Abnahmen anderer Kunden und durch die Gewinnung neuer Kunden im Bereich der Hygiene- und Watteerzeugnisse kompensiert. Insbesondere die Sortimente Watte und Einmaltücher haben sich im Berichtsjahr sehr positiv entwickelt. Da die Curatex GmbH als Vertriebsgesellschaft für hergestellte und bezogene Produkte verbundener Unternehmen fungiert und Verrechnungspreise festgelegt sind, blieb die Materialeinsatzquote etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Resultierend aus dem gesunkenen "Rohertrag" wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 32 erzielt (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 72).

Finanz- und Vermögenslage

Hinsichtlich der Vermögens- und Finanzlage der Curatex GmbH verzeichnen wir im Berichtsjahr einen leichten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie einen leichten Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die finanzielle Lage bewerten wir als solide. Sie zeichnet sich durch eine ausreichende Liquidität sowie weiterhin hohe Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus, so dass die Zahlungsfähigkeit stets gewährleistet ist.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Berichtsjahres zum 30. April 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Curatex GmbH eingetreten.

Risiken, Chancen und Prognosen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung prognostiziert im Euro-Raum für das Jahr 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,8 % sowie 1,5 % für das Jahr 2025. Für Deutschland wird erwartet, dass das BIP im Jahr 2024 um 0,2 % und im Jahr 2025 um 0,9 % steigen wird. Der Sachverständigenrat erwartet für den Euro-Raum Inflationsraten von 2,4 % und 2,1 % in den Jahren 2024 und 2025 und von 2,4 % beziehungsweise 2,1 % für Deutschland.

Die größten Unsicherheitsfaktoren bleiben nach wie vor der Fortgang des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, die anhaltende Energiekrise und die Auswirkungen der starken Inflation in Verbindung mit hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften.

Im kommenden Geschäftsjahr werden wir uns erneut Herausforderungen stellen müssen. Die langsam zurückgehenden Inflationsraten führen weiterhin zu einer gebremsten Nachfrage bei Endverbrauchern beziehungsweise zu einem veränderten Konsumverhalten. Gleichzeitig sehen wir uns mit steigenden Kosten bei Rohstoffen, Transport, Löhnen, Dienstleistungen und Energie konfrontiert.

Wir sind in dieser schwierigen Phase grundsätzlich gut positioniert, da wir Konsumgüter des täglichen Bedarfs anbieten, die sich auch in Krisenzeiten als vergleichsweise konjunkturunabhängig erwiesen haben.

Durch die langjährigen Lieferbeziehungen, laufende Neukundenakquisitionen und durchgeführte, notwendige absatzseitige Preiserhöhungen wird erwartet, dass die Umsatzerlöse im kommenden Jahr über denen des aktuellen Berichtsjahres liegen werden. Dabei legen wir besonderen Fokus auf unsere Bestandskunden, um die Kundenzufriedenheit und -bindung zu stärken. Dadurch wird unser Serviceangebot weiter optimiert und ausgebaut, um nachhaltiges Wachstum zu generieren.

Im Bereich "Absorbierende Hygieneprodukte" sehen wir weiterhin großes Wachstumspotenzial. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung der Rohstoff- und Ausgangsprodukte im kommenden Geschäftsjahr ein entscheidender Faktor. Den erheblichen Volatilitäten an den Rohstoff- und Währungsmärkten begegnen wir mit gezielten Maßnahmen zur Risikominderung. Insbesondere bei Rohstoffen und Ausgangsprodukten erwarten wir zum Teil anhaltend hohe oder sogar weiter steigende Preise, was unsere Beschaffungsstrategien vor neue Herausforderungen stellt. Hinzu kommt die dynamische Entwicklung der Lohnkosten in Deutschland, die von Tarifabschlüssen und Fachkräftemangel geprägt ist sowie die anhaltend hohen Energiekosten, die sich spürbar auf die Kostenstruktur bei unseren verbundenen Unternehmen auswirkt. Mit gezielten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, Kostenoptimierung und verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien werden wir diesen Entwicklungen aktiv begegnen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Zur Stärkung des organischen Wachstums adressieren die verbundenen Unternehmen gezielt Investitionsschwerpunkte in etablierten und neuen Märkten, um unsere Marktposition in strategischen Schlüsselsortimenten weiter zu entwickeln. Darüber hinaus setzen wir außerdem auf strategische Partnerschaften, um das Portfolio sinnvoll zu ergänzen und die Marktposition zu verbessern.

Unter Abwägung aller Einflussfaktoren und der Annahme, dass keine unerwarteten Sondereffekte eintreten, insbesondere durch Störungen der Energieversorgung und Lieferketten bei verbundenen Unternehmen, erwarten wir, dass sich die Ertragslage in den kommenden beiden Geschäftsjahren auf einem stabilen Niveau mit moderaten Jahresüberschüssen fortentwickeln wird. Dabei spielen sowohl die gelenkte Verrechnungspreissystematik als auch die proaktive Steuerung von Rohstoff-, Lohn- und Energiekosten eine entscheidende Rolle.

Ergänzend setzen wir auf eine kontinuierliche Optimierung unserer Prozesse und Kostenstrukturen, um trotz der anhaltenden Marktvolatilitäten unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Diese Stabilität bildet die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und unternehmerische Resilienz.

 

Wahlstedt, 30. Mai 2024

Curatex GmbH, Wahlstedt

Die Geschäftsführung

gez. Dr. Nikolas P. Bastian

gez. Kay-Hilmar Hinz

gez. Martin Schacht

gez. Götz Tiefenbacher

BILANZ ZUM 30. APRIL 2024

CURATEX GMBH, WAHLSTEDT

AKTIVA

30.4.2024
30.4.2023
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.000,00 1
Finanzanlagen 1.000,00 1
B. UMLAUFVERMÖGEN 19.865.143,42 20.337
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.740.591,93 19.200
II. Guthaben bei Kreditinstituten 124.551,49 1.137
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.659,50 48
19.908.802,92 20.386

PASSIVA

30.4.2024
30.4.2023
T€
A. EIGENKAPITAL 431.733,60 475
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 128
II. Gewinnvortrag 272.334,75 275
III. Jahresüberschuss 31.575,88 72
B. RÜCKSTELLUNGEN 311.644,00 417
C. VERBINDLICHKEITEN 19.165.425,32 19.494
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 106.883,96 5
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 275.318,92 268
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.762.343,87 19.214
4. Sonstige Verbindlichkeiten 20.878,57 7
19.908.802,92 20.386

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
2022/23
T€
1. Rohergebnis 6.073.797,77 7.333
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.033.890,70 7.231
39.907,07 102
3. Erträge aus Beteiligungen 40,00 0
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.689,15 0
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0
4.729,15 0
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.957,09 30
7. Sonstige Steuern 103,25 0
8. Jahresüberschuss 31.575,88 72

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

CURATEX GMBH, WAHLSTEDT

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Curatex GmbH mit Sitz in Wahlstedt (Registereintrag beim Amtsgericht Kiel, Nr. HRB 428 SE), zum 30. April 2024 ist unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Gesellschaft ist bei Anwendung der Übergangsregelung für die Bestimmung der Größenklassen in Art. 93 EGHGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft zu qualifizieren.

Die unter den Finanzanlagen bilanzierten Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um eine Pauschalwertberichtigung gekürzt. Daneben waren Einzelwertberichtigungen vorzunehmen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Bewertung des Eigenkapitals erfolgt zum Nennbetrag.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Auch die Verbindlichkeiten werden zu den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Von den Forderungen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00.

Forderungen gegen Gesellschafter bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von € 0,00.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ausstehende Boni, Rabatte und Werbekostenzuschüsse.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen durch Lieferungen entstanden. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 64 und diverse außerordentliche Erträge von T€ 85.

Die übrigen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 63) und diverse außerordentliche Aufwendungen (T€ 74).

Aus der Währungsumrechnung entstanden Kursgewinne in Höhe von € 36,43 und Kursverluste in Höhe von € 18,81.

Das unter dem "gezeichneten Kapital" ausgewiesene Stammkapital beträgt € 127.822,97.

Der Gewinnvortrag ergibt sich wie folgt:

Stand am 1. Mai 2023 275.453,51
Gewinnausschüttung -75.000,00
Vortrag aus dem Jahresüberschuss 2022/ 2023 71.881,24
Stand am 30. April 2024 272.334,75

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr keine Arbeitnehmer.

Die Gesellschaft ist mittelbare Tochtergesellschaft der Pelz Holding GmbH, Wahlstedt, die einen Konzernabschluss für die Unternehmensgruppe Pelz aufstellt. Der Konzernabschluss der Pelz Holding GmbH wird im Unternehmensregister unter der Handelsregisternummer HRB 34 SE des Amtsgerichts Kiel offengelegt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 31.575,88 auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Jahresabschluss zum 30. April 2023 ist am 12. Dezember 2023 festgestellt worden.

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr

Herr Dr. Nikolas P. Bastian, Kaufmann, Hamburg,

Herr Kay-Hilmar Hinz, Kaufmann, Hamburg,

Herr Martin Schacht, Kaufmann, Kiel,

Herr Götz Tiefenbacher, Kaufmann, Wohltorf.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

 

Wahlstedt, 30. Mai 2024

Curatex GmbH, Wahlstedt

Die Geschäftsführung

gez. Dr. Nikolas P. Bastian

gez. Kay-Hilmar Hinz

gez. Götz Tiefenbacher

gez. Martin Schacht

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Curatex GmbH, Wahlstedt:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Curatex GmbH, Wahlstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Curatex GmbH, Wahlstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lübeck, 17. September 2024

Treuhand-Gesellschaft
für Handel und Industrie m.b.H.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ppa.

gez. Dr. Schreiber, Wirtschaftsprüfer

gez. Fricke, Wirtschaftsprüfer

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