Kronenberg Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf M. Kronenberg seit 12.3.2004 | Geschäftsführer |
Frank Kronenberg seit 12.3.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eduard Kronenberg GmbHHaanJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023EDUARD KRONENBERG GMBH, HAANA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die EDUARD KRONENBERG GmbH ist ein Hersteller von Stanz- und Biegeteilen aus Stahl und NE-Metallen sowie von Kunststoff-Spritzgussteilen und -Baugruppen insbesondere für die Isolierglasindustrie, die Automobilzulieferindustrie und die Befestigungsindustrie. Die Gesellschaft betreibt Forschung und Entwicklung und verfügt insbesondere im Geschäftsfeld Isolierglasindustrie über eigene Produkte, für die sie Schutzrechte und Patente besitzt. 2. Forschung und Entwicklung Die technische Weiterentwicklung unserer Produkte in allen Geschäftsbereichen steht traditionell im Fokus unseres Handelns. Im Geschäftsjahr wurden zum Ausbau des Produktportfolios umfangreiche Entwicklungsarbeiten in allen Geschäftsfeldern vorangetrieben. Hier wurde vor allem im Glasbereich für die bestehenden Patent- und Markenrechten an innovativen Weiterentwicklungen gearbeitet. Für den Automobilbereich wird die Intensivierung der Zusammenarbeit im Feld E-Mobility und in der Befestigungstechnik der Ausbau der Produktpalette verfolgt. Darüber hinaus wurde für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten die Zusammenarbeit mit Fachinstituten intensiviert. Weiter im Fokus steht zudem der Einsatz von Recyclingmaterialien in der Kunststofftechnik, um unserem Anspruch an eine nachhaltige und zukunftsorientierte Verwendung der Ressourcen gerecht zu werden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einem kräftigen Jahresauftakt hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung verloren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass sich das globale Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,1 % im Jahr 2023 abgeschwächt hat. Diese Abschwächung wird v. a. auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Der Bausektor, der die Entwicklung im Unternehmensbereich Glas beeinflusst, hat 2023 weiter an Dynamik verloren. Die gestiegenen Finanzierungskosten bremsten nach wie vor die Investitionen und dadurch die inländische Nachfrage nach Industriegütern und Bauleistungen. In der im November 2023 veröffentlichten Studie von Roland Berger erwarten die Experten ein Minus von 6,2 % für den deutschen Markt. Im Jahr 2023 stiegen in den großen internationalen Automobilmärkten die Neuzulassungen von Pkw deutlich an. Die Verfügbarkeit vieler Pkw-Modelle verbesserte sich gegenüber dem schwachen Vorjahr. Die Stabilisierung der im Vorjahr noch deutlich gestörten Lieferketten, infolge des Kriegs in der Ukraine und der pandemiebedingten Lockdowns in China, sind der Hauptgrund für die im Jahr 2023 gestiegene Produktion von Pkw. Europa verzeichnete in diesem Umfeld nach vorläufigen Daten einen Anstieg der Produktion um 13 %. Nordamerika und China erhöhten 2023 ihre Produktion um 10 %. Die weltweite Produktion stieg 2023 nach vorläufigen Zahlen um 10 % auf 90.3 Mio. Einheiten (S&P Global Mobility). 2. Geschäftsverlauf Die EDUARD KRONENBERG GmbH erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds den zu Beginn des Jahres prognostizierten Umsatz. In Summe erhöhten sich die Umsatzerlöse um 3,9 %. Nach Unternehmensbereichen ergibt sich ein gemischtes Bild. Ein besonders kräftiges Wachstum verzeichneten die Unternehmensbereiche Befestigung (+26,8 %) und Automotive (+13,5 %). Im Unternehmensbereich Glas ging der Umsatz entgegen unseren Erwartungen zurück (-14,2 %). Grund war die Marktschwäche im Bausektor. Das EBIT betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.026 TEUR. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 um 8 Personen auf 105 (Vj. 97). Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Ausweitung der Fertigungskapazitäten. Hier wurde der Maschinenpark um einen neuen Hochleistungsstanzautomaten erweitert. Der Personalbereich hat sich im Jahresdurchschnitt nach gerundeten Vollzeitäquivalenten wie folgt entwickelt:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Überwachungsaudits nach IATF 16949:2016 und für das Umweltmanagementsystem DIN ISO 14001:2015 erfolgreich absolviert. 3. Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg zum Stichtag 31.12.2023 auf 20.850 TEUR (Vorjahr: 19.820 TEUR), wovon 17.187 TEUR (Vorjahr: 16.881 TEUR) auf das Eigenkapital entfallen. Dies entspricht 82,4 % der Bilanzsumme. Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Vorratsvermögen mit 7.464 TEUR (Vorjahr: 7.400 TEUR), sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1.619 TEUR (Vorjahr: 2.117 TEUR) zu nennen. Die Vorräte, die einen Anteil von etwa 36 % an der Bilanzsumme erreichen, dienen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit. Der Forderungsbestand konnte um rd. 500 TEUR reduziert werden und der Bestand an liquiden Mitteln analog dazu erhöht werden. Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen. Die offenen Forderungen zum Stichtag sind im Wesentlichen per März des Folgejahres beglichen. Im Mehrjahresvergleich lassen sich ausgewählte Kennzahlen wie folgt darstellen:
b) Finanzlage Die Finanzlage der EDUARD KRONENBERG GmbH ist als stabil zu bezeichnen. Finanzielle Engpässe liegen nicht vor. Das Finanzvermögen (d.h. der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten) betrug zum 31.12.2023 1.627 TEUR (Vorjahr: 461 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist unter der Ausnutzung von Skontomöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse der EDUARD KRONENBERG GmbH konnten im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 % gesteigert werden. Der Rohertrag ist aufgrund von Einmaleffekten im Geschäftsjahr 2022 aus der Anpassung der Vorratsbewertung um 1.012 TEUR auf 16.124 TEUR gesunken und liegt im Zielkorridor der Erwartungen. Das operative Ergebnis (Betriebsergebnis, EBIT) liegt aufgrund des Produktmixes und den Inflationskennzahlen des Geschäftsjahres am unteren Rand der Planung (1.061 TEUR). Eine Änderung der Bewertungsmethode wurde nicht durchgeführt. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 % auf 7.750 TEUR. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr aufgrund umfangreicher Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Maschinen- und Anlagenpark sowie der Werkzeugtechnik auf 5.020 TEUR (4.410 TEUR). Die Vertriebsaufwendungen betrugen 445 TEUR nach 550 TEUR in 2022, da im Berichtsjahr keine Messeteilnahme stattgefunden hat. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt über die Kennzahlen Umsatzrendite, Materialaufwandsquote und Personalaufwandsquote. Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return on Investment, Kapitalrentabilität) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss im Verhältnis zum durchschnittlichen Gesamtkapital und liegt im laufenden Geschäftsjahr bei 2,7 % (Vorjahr 11,1 %). e) Gesamtaussage Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der EDUARD KRONENBERG GmbH geordnet. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind aus derzeitiger Sicht nicht zu erkennen. C. Prognosebericht Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 bleibt verhalten. Die schwierigen Rahmenbedingungen erlauben keine allzu optimistischen Prognosen. Die Inflation geht nur allmählich zurück und ist in vielen Regionen noch über dem Ziel der Zentralbanken, was eine schnelle und deutliche Senkung der Zinsen unwahrscheinlich macht. In der Folge ist eine anhaltende Schwäche der Kaufkraft sowie der Investitionstätigkeit zu befürchten. Insbesondere Europa und Deutschland dürften weiter vergleichsweise schwach performen. Die Perspektiven sind nach wie vor geprägt von einem schwachen wirtschaftlichen Umfeld mit noch hoher Inflation, weiter ungeklärten geopolitischen Spannungen und anhaltenden Kriegen. Dies führt zu einer konservativen Bewertung der Wachstumsperspektiven für die einzelnen Geschäftsfelder. Im Glasbereich erwarten wir aufgrund der weltweit anhaltenden Schwäche in der Bauwirtschaft im Jahresverlauf einen Rückgang unserer Absatz- und Produktionsmengen. Die Auftragslage im Geschäftsbereich Automotive ist weiterhin durch ein volatiles Marktumfeld sowie die Transformation der Automobilindustrie geprägt. Für das erste Halbjahr rechnen wir mit einem Absatzvolumen von 300 Mio. Einheiten und erwarten auf Jahressicht Umsatzerlöse unter dem Vorjahresniveau. Durch die Unsicherheiten und den Wegfall der staatlichen Subventionen bei den erneuerbaren Energien zeichnet sich für uns ein deutlicher Umsatzrückgang im Segment Befestigung ab. D. Risiko und Chancenbericht Die nur langsam rückläufigen Inflationsraten, das hohe Zinsniveau und die volatile Gesetzgebung und damit verbundene, teils unsichere Rahmenbedingungen können sich kurz- und mittelfristig negativ auf die Nachfrage nach unseren Produkten auswirken. Dies erschwert die Vorhersage unserer Absatzmengen. Daher besteht bei stark zurückgehender Nachfrage und einer damit einhergehenden ungenügenden Auslastung das Risiko einer Fixkostenunterdeckung. Sollten die Märkte schneller wachsen als prognostiziert, könnte es zu Kapazitätsengpässen kommen, die dazu führen, Lieferungen nicht vollumfänglich nachkommen zu können. Eine bedarfsorientierte Produktionsplanung im Austausch mit den Kunden ermöglicht es uns, flexibel auf Nachfrageschwankungen zu reagieren. Durch kontinuierliche Beobachtung unserer Absatzmärkte streben wir an, Veränderungen in den Marktstrukturen frühzeitig zu erkennen und Risiken proaktiv entgegenzuwirken. Risiken können sich auf den Beschaffungsmärkten insbesondere aus höheren Preisen für Rohstoffe ergeben. Die Preise für Stahl und Legierungszuschläge sind weltweit zum Teil erheblichen Schwankungen ausgesetzt, wenngleich sich die Lage an den Rohstoffmärkten im Vergleich zum Vorjahr entspannte und im aktuellen Jahresverlauf 2024 eine Seitwärtsbewegung eingetreten ist. Schadensrisiken, die sich aus den Tätigkeitsfeldern des Unternehmensgegenstandes ergeben, sind über entsprechende und im Umfang angemessene Versicherungen abgedeckt. Risikomindernd wirkt sich der hohe Qualitätsstandard der Produkte aus, der durch regelmäßige interne und externe Überwachungsaudits und kontinuierliche Verbesserungsprozesse sichergestellt wird. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle treten lediglich in einem vertretbaren wirtschaftlichen Rahmen ein. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten gegenüber Dritten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagement ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Debitorenmanagement. Werkzeuglieferungen werden teilweise über Anzahlungen abgewickelt, die dem Leistungsfortschritt entsprechen. Bei einigen Kunden existieren Vorkasse-Vereinbarungen. Devisengeschäfte, bei denen Kurssicherungsmaßnahmen nötig gewesen wären, wurden nicht getätigt. F. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Haan, 22.04.2024 Gez. Frank Kronenberg, Geschäftsführer Gez. Ralf M. Kronenberg, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023EDUARD KRONENBERG GMBH, HAANAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023EDUARD KRONENBERG GMBH, HAANAllgemeine Hinweise Die EDUARD KRONENBERG GmbH hat ihren Sitz in Haan/Rhld. Sie ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal (Reg.-Nr. HR B 15086). Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs.2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 berücksichtigt die gesetzlichen Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren gemindert. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen für Abnutzung angesetzt. Die beweglichen Anlagegegenstände des Sachanlagevermögens werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschläge für Ungängigkeit bewertet. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Forderungen sind grundsätzlich mit den Nennwerten bilanziert. Für mögliche Ausfälle bei den Forderungen wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (1,0%) vorgenommen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind, soweit das Währungsrisiko nicht abgesichert wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurde die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 10 Jahren ergibt (1,78%) sowie der Berücksichtigung von Trendannahmen. Der Unterschiedsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021(§ 253 Abs. 6 HGB) beträgt EUR 1.578. Im Zusammenhang mit den Pensionsverpflichtungen bestehen Guthaben bei der Allianz Global Investors GmbH in Höhe von EUR 138.000,00 sowie Ansprüche gegen die Allianz Lebensversicherungs-AG aus Rückdeckungsversicherungen von EUR 603.423,08 die jeweils an die Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine Saldierung dieser Guthaben mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen vorgenommen, so dass hier ein Betrag von EUR 348.343,92 ausgewiesen wird. Die Pensionsrückstellungen betreffen in vollem Umfang Rückstellungen für laufende Pensionen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag passiviert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten sind, soweit das Währungsrisiko nicht abgesichert wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 2. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter. Vorräte Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den durchschnittlichen Herstellkosten angesetzt. Die Ermittlung der Herstellkosten für die fertigen Erzeugnisse erfolgt retrograd getrennt nach Produktgruppen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus der Gewährung eines Darlehens an die Kronenberg Immobilien GmbH & Co. KG. Bei den Vertragsparteien besteht Gesellschafteridentität. Der Betrag mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt unverändert EUR 3.000.000,00 Sonstigen Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten, neben anderen Positionen, auch Steuerrückforderungen. Gewinnvortrag Aus dem Gewinnvortrag per 01.01.2023 wurden im Jahr 2023 Ausschüttungen in Höhe von EUR 400.000,00 vorgenommen. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Verpflichtungen aus Gewährleistung, Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern sowie Verpflichtungen aus Jahresabschlusskosten und aus ausstehenden Rechnungen enthalten. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten hatten eine Restlaufzeit von einem Jahr. Außer den handelsrechtlichen Eigentumsvorbehalten wurden für die Verbindlichkeiten keine Sicherheiten bestellt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von EUR 1.151.249, davon im Folgejahr EUR 922.241, davon gegenüber der Kronenberg Immobilien GmbH & Co. KG EUR 819.000,00. 3. Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Steuern für Vorjahre in Höhe von EUR 72.040,45. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge sind im Berichtszeitraum nicht angefallen. 4. Sonstige Angaben Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Berichtsjahr 102 (Vj. 96). Davon 31 (Vj. 31) Angestellte und 71 (Vj. 65) gewerbliche Mitarbeiter. Organe Geschäftsführer im Berichtsjahr waren: Dipl.-Ing. Frank Kronenberg, Solingen Dipl.-Kfm. Ralf M. Kronenberg, Haan / Rhld. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer sowie der ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Haan, 24.05.2024 Gez. Frank Kronenberg, Geschäftsführer Gez. Ralf M. Kronenberg, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eduard Kronenberg GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eduard Kronenberg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eduard Kronenberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Wir wurden am 21. November 2022 als gesetzlicher Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und Lageberichts der Eduard Kronenberg GmbH des vorhergehenden Geschäftsjahres 2022 bestellt und haben daher die Inventur zu Beginn des vorhergehenden Geschäftsjahres nicht beobachten können. Wir waren nicht in der Lage, uns durch alternative Prüfungshandlungen von dem am 31. Dezember 2021 gehaltenen Vorratsmengen in Höhe von 4.465 T€ mit hinreichender Sicherheit zu überzeugen. Da die Vorräte zu Beginn des vorhergehenden Geschäftsjahres in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, konnten wir nicht ausschließen, dass Änderungen des in der Gewinn- und Verlustrechnung des vorhergehenden Geschäftsjahres ausgewiesenen Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Lagebericht für das vorherige am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr 2022 wurde entsprechend modifiziert. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss des am 31.12.2023 endende Geschäftsjahres 2023 ist aufgrund der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts auf die Vergleichbarkeit der im Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 ausgewiesenen Beträge mit den Beträgen des Vorjahres ebenfalls modifiziert. Da dieser Sachverhalt aus die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beeinträchtigt, ist auch unser Prüfungsurteil zum Lagebericht des Berichtszeitraums modifiziert. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 27. Januar 2025 Breidenbach
und Partner PartG mbB
Koch, Wirtschaftsprüfer Wendlandt, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.02.2025 festgestellt. |
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