Ambulante Pflegedienste
MW Parts GmbH
Industriestraße 41, 28876 Oyten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Drewes seit 17.1.2022 | Prokura |
Helga Tietje seit 17.1.2022 | Prokura |
Dirk Hassel seit 19.11.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
POSEIDON Verwaltungs AktiengesellschaftBremerhavenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KonzernlageberichtI. WIRTSCHAFTSBERICHTA. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr1. Allgemeine RahmenbedingungenDas Jahr 2022 ist gezeichnet durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und stellt damit Europa und damit auch Deutschland vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Im Besonderen die stark gestiegenen Energiepreise belasten das Wirtschaftswachstum und die privaten Haushalte. Der sogenannten "Energiekriese" stehen diverse Maßnahmen der Politik zur Bewältigung der hohen Preise sowie der Knappheit von Energieressourcen entgegen. Ziel ist es dieser Krise in Kooperation mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten geeint entgegenzutreten und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Weitere Herausforderungen wie die Erderwärmung, der demografische Wandel und damit der einhergehenden Knappheit von Fachpersonal, sowie die Stabilität der Wirtschafts- und Währungsunion dürfen durch den aktuell in den Fokus geratenen Angriffskrieg Russlands nicht in den Hintergrund geraten. Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wurde auf Grund der gestiegenen Energiepreise und dem damit einhergehenden Kaufkraftverlust stark beeinträchtigt. Die wirtschaftliche Unsicherheit sowie das eher schwache außenwirtschaftliche Umfeld lassen kurzfristig, durch fehlende Exporte und Investitionen, kaum Impulse für einen Wirtschaftswachstum erwarten.[1] Die Geschäftstätigkeit des POSEIDON-Konzerns gliedert sich in folgende Bereiche: - Seilklemmen und Maritimes - Landtechnik - Software und IT-Dienstleistungen - Corporate Services Seilklemmen und MaritimesIm Jahr 2022 ist der Güterumschlag der deutschen Seehäfen gegenüber dem Vorjahr um 3,2% gesunken. Insgesamt wurden 279,1 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Im Vergleich zum Jahr 2019, in dem Corona noch keinen Einfluss auf den Welthandel hatte, ist dies ein Rückgang von 4,9%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren die wichtigsten Partner im Seehandel 2022 Schweden (24,4 Mio. Tonnen Güterumschlagsvolumen) gefolgt von Norwegen (22,7 Mio. Tonnen), den Vereinigten Staaten (22 Mio. Tonnen) und der Volksrepublik China (20,9 Mio. Tonnen). Betrachtet man nur den Frachtverkehr, war Russland im Jahr 2021 noch der wichtigste Handelspartner deutscher Seehäfen. Im Jahr 2022 befindet sich Russland im Ranking nur noch auf Platz 7 mit 13,4 Mio. Tonnen.[2] TECKLENBORG, KEGEL GmbHDie Gesellschaft ist im Bereich des Großhandels und der Konfektionierung von Drahtseilen tätig und ist ein Experte für Taklerei, Montage von Stahlseilen, Prüfung von Anschlagmitteln und Schiffsüberführungen. Die Tecklenborg, Kegel GmbH ist an dem Standort Bremerhaven ansässig. In Wismar wird eine Betriebsstätte geführt. Das Angebot von Dienstleistungen und Edelstahldrahtseilen wird jedoch weit über diese Regionen hinaus nachgefragt. Das Taklereigeschäft am Standort Bremerhaven hatte sich im Geschäftsjahr 2022 weiter erfreulich entwickelt. Allerdings war am Standort Wismar ein deutlicher Umsatz- und Rohgewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Großhandel mit Edelstahldrahtseilen hat sich dagegen im vergangenen Jahr erfreulich entwickelt. Dies gilt auch für den mittlerweile gewachsenen Onlinehandel. SAHM SPLICE GmbH SAHM FRANCE EURL SAHM SPLICE Ltd. SAHM SPLICING INTERNATIONAL GmbH In den Firmen der "SAHM-Gruppe" werden Produkte für das Arbeitsfeld des mechanischen Spleißens von Drahtseilen sowie zur Prüfung diverser Lasthebemittel hergestellt und vertrieben. Neben den traditionellen Pressklemmen und hydraulischen Pressen werden Zugprüfmaschinen und verschiedene, damit verbundene Serviceleistungen angeboten. Die in Bremerhaven produzierten Pressklemmen und Spezialmaschinen werden weltweit verkauft. Die französische Gesellschaft SAHM FRANCE EURL agiert als Vertriebsgesellschaft für französischsprachige Regionen in Europa und teilweise in Nordafrika. Die SAHM SPLICE Ltd bedient als Vertriebsgesellschaft unsere Kunden in Großbritannien und Irland sowie in den ehemaligen Commonwealth Staaten. Der Verkauf von Seilklemmenpressen, Sondermaschinen und Handelswaren zeigte sich im Geschäftsjahr 2022 in allen Bereichen schwächer als im Vorjahr. LandtechnikNORDWESTDEUTSCHE LANDTECHNIK Holding GmbH & Co. KG (NWD Holding) NORDWESTDEUTSCHE LANDTECHNIK Verwaltungs GmbH MAGER & WEDEMEYER Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG (Mager & Wedemeyer) MAGER & WEDEMEYER Verwaltungs GmbH Mit dem Geschäftsbericht 2022 schauen wir auf ein turbulentes Jahr zurück, das uns mit dem Beginn des Ukraine Krieges und den daraus resultierenden Folgen extrem gefordert hat. Die weltweiten Märkte gerieten in heftige Turbolenzen. Eine galoppierende Inflation, stark steigende Rohstoffpreise, gestörte Lieferketten und schlechte Warenverfügbarkeiten wirkten sich auf das Mager & Wedemeyer Geschäft aus. Den hohen, volatilen Lieferengpässen konnte Mager & Wedemeyer mit einem aktiven Bestandsmanagement entgegenwirken. Der knappen Verfügbarkeit in der Landtechnik mit Neumaschinen stand ein vorausschauendes Einkaufs- und Bestandmanagement im Bereich Gebrauchtmaschinen - speziell im Bereich der "jungen Gebrauchten" - gegenüber. Dadurch blieb Mager & Wedemeyer speziell im Bereich der "Schleppertechnik" vollumfänglich lieferfähig, was zu mehr Umsatz und Rohgewinn führte. Weiterhin beschäftigt Mager & Wedemeyer der Arbeitskräftemangel sowie steigende Personal- und Betriebs- und Finanzierungskosten. Im Zuge dieses Umfelds wurde das operative Geschäft von Monat zu Monat konsequent gesteuert, solide Ergebnisse in Bezug auf die relevanten Leistungsindikatoren erzielt und gleichzeitig ein hohes Aktivitäts- und vorausschauendes Investitionsniveau bewahrt. Mager & Wedemeyer entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022 sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig weiter nach vorne und hat erneut, trotz schwieriger Herausforderungen, seine Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität bewiesen und bleibt somit in der Region ein starker und nachhaltiger Partner der landwirtschaftlichen Kunden. Neumaschinen: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um ca. 28%. Die Bestandsmaschinen konnten auf Grund der unterjährig gestiegenen Bruttoverkaufspreise gut vermarktet werden. Gebrauchtmaschinen: Im Gegensatz zu dem herausfordernden Neumaschinengeschäft erreichte die Vermarktung von Gebrauchtmaschinen weiterhin ein sehr hohes Niveau. Durch die Fokussierung auf junge Gebrauchtmaschinen, einer hohen Verfügbarkeit und die Generierung neuer Beschaffungsquellen konnte ein Umsatzwachstum von +34% zum Vorjahr erzielt werden. Aftersales: Anknüpfend an das gute Vorjahr entwickelte sich der Umsatz mit Wartung, Instandhaltung und Reparatur weiter positiv. Der schwache Jahresauftakt durch die fehlenden Wartungs- und Instandhaltungsaufträge, konnte im Jahresverlauf nahezu ausgeglichen werden. Ebenfalls wirkte sich die Erhöhung der Verrechnungssätze für Wartungs- Instandhaltungs-, Reparatur- und Garantiearbeiten im zweiten Halbjahr positiv auf Umsatz und Profitabilität in dem Geschäftsbereich aus. MW Parts GmbH Seit dem 01.01.2022 bündelt MW Parts das Handelsgeschäft mit Landtechnik-Ersatzteilen. Mit einem breiten Sortiment an Originalteilen und hochwertigen Markenprodukten für Garantie, Wartung, Instandhaltung oder Reparatur von Landmaschinen sowie zusätzliche Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien für den täglichen Bedarf der Landtechnikwerkstatt, verfügt MW Parts über ein umfangreiches Sortiment und geht damit den Schritt von einem Spezialanbieter hin zu einem überregionalen Großhändler. Als Partner der Landtechnikwerkstatt beliefert MW Parts nicht nur professionelle Werkstätten, sondern fokussiert sich ebenfalls auf die Kundensegmente Betriebswerkstätten (Lohnunternehmer) sowie den gewerblichen Endkunden (Landwirt). Somit wächst allein in Deutschland das Kundenpotenzial von 6.000 Kunden auf ca. 250.000 Kunden. Dementsprechend fließen die aktuellen und zukünftigen Investitionen neben dem Ausbau des Produktsortiments auch in den Ausbau digitaler Schnittstellen und Prozesse (Kundenplattform, CRM) sowie in die Kommunikation (Marketing) und Distribution (Logistik), um die Voraussetzungen für ein skalierbares Geschäftsmodell zu schaffen. Das Geschäftsjahr 2022 stand im Zeichen der Einführung der Marke "MW Parts" und die damit verbundene Akzeptanz durch den Kunden. Nachdem in den letzten 30 Jahren der Vertrieb von Ersatzteilen, speziell der Vertrieb von Originalteilen der Marke Case IH, erfolgreich mit dem Namen des Case IH A-Händlers Mager & Wedemeyer verbunden war, galt es nun im besonderen Maße darum, dieses Markenversprechen auf MW Parts zu übertragen. Speziell in der Hausregion und bei Potentialkunden konnte der Transfer erfolgreich gestaltet werden. Außerhalb des Hausgebiets sowie im S- und M-Kundenbereich zeichnete sich der Transfer schwieriger ab, was speziell im ersten Halbjahr zu Umsatz- und Kundenrückgang führte. Im Verlauf des Jahres wurde dahingehend die Zielgruppe noch einmal geschärft, wobei sich MW Parts als Partner der Landtechnikwerkstatt auf die Profibeitriebe (Landtechnikhändler) und Betriebswerkstätten fokussiert. Damit verbunden ist der weitere Aufbau der Vertriebs- und Kommunikationskanäle. Die Möglichkeit MW Parts dem Fachpublikum auf der Agritechnica im Februar 2022 zu präsentieren, fiel aufgrund der Auswirkungen der Covid 19 Pandemie aus und ist für den November 2023 terminiert. Ein weiterer Fokus lag im Auf- und Ausbau neuer Beschaffungsquellen mit dem Ziel, die Verfügbarkeit in relevanten Produktbereichen zu erhöhen sowie die signifikante Verbesserung der Einkaufskonditionen durch die Gewinnung globaler Hersteller. Software, IT-Dienstleistungen, Corporate ServicesROTOR Software GmbHDie ROTOR ist ein Softwareunternehmen, das digitale Branchenlösungen für den Landmaschinen-, Nutzfahrzeughandel sowie für Motoristen entwickelt und vertreibt. Die Warenwirtschaftsprogramme ORSwin und WinMLB werden von über 1200 Kunden genutzt und sind in Teilen ebenso bei den deutschen Konzerngesellschaften im Einsatz. Poseidon Services GmbHDie Poseidon Services GmbH ist ein Shared-Service-Center für den Bereich Personal, Finanzen sowie Controlling. Durch das Shared-Service-Center wird die Kompetenz der angeführten Bereiche primär für die Unternehmensgruppe gebündelt. Durch das Model werden Einsparungen in den einzelnen Firmen generiert und die Professionalität konnte weiter gesteigert werden. Die Erbringung der Dienstleistungen erfolgt auch an externe Kunden. 2. Nachhaltigkeit und PersonalIm Jahr 2022 wurde nach dem Energieaudit 2021 bei Sahm Splice, auch ein Energieaudit bei der Firma Mager & Wedemeyer durchgeführt. Einige Maßnahmen befinden sich aktuell in der Umsetzung, wie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung, Erweiterung der Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen, Installation einer PV-Anlage zur eigenen Energieerzeugung. Weitere Maßnahmen aus dem Auditbericht werden aktuell auf die Machbarkeit geprüft. Am Standort Oyten stehen 5 neue Ladepunkte für E-Mobilität zur Verfügung und es werden zusätzliche Ladepunkte an den verschiedenen Standorten aufgebaut. In der Endausbaustufe sollen alle Ladepunkte mit an die Photovoltaikanlage, die für die Industriestraße in Planung ist, angeschlossen werden, sodass der Fuhrpark zunehmend klimaneutral betrieben werden kann. Am Standort Bremerhaven steht aktuell ein Ladepunkt zur Verfügung. Auch in Bremerhaven ist der Bau einer PV-Anlage in den ersten Umsetzungsschritten, um in Zukunft den eigenen Energiebedarf weitestgehend selbst zu decken. Im Bereich Personal wird in allen operativen Tochterunternehmen die Ausstattungsverbesserung in den Bürobereichen vorangetrieben. Ziel ist es das bestmögliche ergonomische Arbeiten nach aktuellen Standards zu gewährleisten. Für die Dienstwagenberechtigten wurden Elektro- und Hybridfahrzeuge mit in die Dienstwagenregelung aufgenommen und zunehmend beschafft, um die Umweltbelastung auf Grund von Mobilität zu verringern. Aktuell sind in der Poseidon Gruppe bereits 9 Elektro- und Hybridfahrzeuge im Einsatz. Aktuell ist man im Aufbau einer Meldestruktur zu Ethik und Compliance für die Unternehmensgruppe, um hier Anfragen und Anregungen anonym und nachhaltig zu bearbeiten. Ebenfalls wurde die Zusammenarbeit mit Datenschutz Nord auf alle Unternehmensbereiche ausgeweitet und entsprechende Maßnahmen zum Datenschutz wurden ausgebaut und umgesetzt. 3. Umsatz- und Geschäftsergebnis / ErtragslageDie Tecklenborg, Kegel GmbH hat im Jahr 2022 insgesamt ein ähnliches Umsatzniveau gegenüber 2021 erzielen können. Der Rohertrag reduzierte sich leicht. Die Taklerei in Bremerhaven hat trotz anhaltender Pandemie einen besseren Geschäftsverlauf als im Vorjahr erzielt. Die Abteilung Großhandel und Konfektionierung von Edelstahlseilen hat nochmal Steigerungen im Umsatz und Rohgewinn erreichen können. Der Betriebsteil Wismar hat maßgeblich durch die geplante Beendigung eines befristeten Sonderprojektes in 2021 und der endgültigen Insolvenz des ehemals größten Kunden im Januar 2022 eine erhebliche Reduzierung im Umsatz und Rohertrag gegenüber dem Vorjahr hinnehmen müssen. Das Onlinegeschäft erfährt weiterhin ein nennenswertes Wachstum im Umsatz und Rohgewinn und befindet sich im Jahr 2022 in der Gewinnzone. Die Kunden der "SAHM-Gruppe" stammen mittelbar aus den Bereichen Transport & Verkehr, Bau, Industrie & verarbeitendes Gewerbe sowie Fischerei und Land- und Forstwirtschaft. Die Produkte kommen vornehmlich dann zum Einsatz, wenn große Lasten bewegt oder gehalten werden. Da die Produkte weltweit vertrieben werden, ist die "SAHM-Gruppe" weniger abhängig von einzelnen Wirtschaftsbereichen als vielmehr von den weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen. Die "SAHM-Gruppe" konnte konsolidierte Umsätze in Höhe von T€ 6.483,3 (Vj.: T€ 11.603,2) erzielen. Die stark reduzierten Umsätze und Rohgewinne sind auf die angespannte konjunkturelle Lage sowie auf nicht wiederkehrende Einmaleffekte aus Maschinenverkäufen aus dem Vorjahr zurückzuführen, die sich nun normalisiert haben. Dieser Trend wurde an allen Standorten bestätigt. Die Vermutung liegt nahe, dass vor allem aufgrund der Coronapandemie und der damit einhergehenden reduzierten Weltwirtschaftsleistung aus dem Vorjahr in 2021 ein Nachholeffekt eingetreten ist, der zusätzlich zu Hamsterkäufen verleitet hat. Besonders stark ist der Umsatzrückgang im Bereich des Sondermaschinenbaus bei hydraulischen Pressen und Zugprüfmaschinen. Im Bereich der Pressklemmen spüren wir zudem den Kostendruck durch einen asiatischen Wettbewerber. Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG erzielte im Geschäftsjahr 2022 mit 81,6 Mio. Euro 27 % mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum und schloss im Ergebnis wieder deutlich positiv ab. Die ROTOR Software GmbH hat als Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen im Geschäftsjahr 2022 einen Gesamtumsatz in Höhe von T€ 3.314 erzielt. Nach erfolgter Fusion der Orbis Software GmbH und der Sewiga Software Team GmbH zur ROTOR Software GmbH wurde das erste volle Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von T € 67 abgeschlossen 4. PersonalentwicklungDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beläuft sich im Konzern auf 280 Mitarbeiter (Vj.: 328) einschließlich der Geschäftsführer und Vorstände sowie der Auszubildenden. Die Mitarbeiterzahl in der Landtechnik umfasst im Jahresdurchschnitt 143 Personen (Vj.: 185), im Bereich Software 19 Personen (Vj.: 17) im maritimen Bereich 108 Personen (Vj.: 117) und im Shared Service Center Poseidon Services 12 Personen (Vj.:11). Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse liegt bei 15 (Vj.: 24). 5. InvestitionenWesentliche Investitionen bei Mager & Wedemeyer betrafen eine Reinigungsmaschine (T€ 27), ein Absauggerät (T€ 20) und eine Klimaservicestation (T€ 4). Die Zugänge bei MW Parts betrafen den Onlineshop (T€ 371) und die PIM-Cloud (T€ 190). In der Tecklenborg Holding betreffen die Zugänge in Höhe von T€ 20 den Umbau der Werkstatt in der Herwigstraße 36. Die Gebäude in Bremerhaven sind auf Erbbaugrundstücken errichtet. Eigentümerin der Grundstücke ist die Freie Hansestadt Bremen. Die Umbuchungen bei Tecklenborg, Kegel GmbH betreffen die Zugprüfmaschine, die dieses Jahr fertiggestellt wurde und aktiviert wurde, der Zugang im Minus sind Fördergelder, die die Anschaffungskosten dieser Zugprüfmaschine mindern. Die weiteren Zugänge betreffen zwei Fahrzeuge (T€ 40) und eine Walzmaschine (T€ 9). Bei Sahm Splice betreffen die wesentlichen Investitionen eine Inventor-Software (T€ 6,2), einen VW Kastenwagen (T€ 27), eine Lagerregalergänzung (T€ 5), eine Bodenwaage (T€ 2) sowie Büroeinrichtungen (T€ 3). Die wesentlichen Zugänge bei der Rotor Software betrafen einen gebrauchten PKW (T€ 9) und Computerhardware (T€ 17). Investitionen in der Poseidon AG betreffen im Wesentlichen die Erneuerung der Website (T€ 3), einen neuen Server (T€ 4), einen Flipchart (T€ 1), 2 neue Ipads (T€ 2) sowie drei neue Monitore (T€ 1). B. Lage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag1. FinanzlageSämtliche Konzerngesellschaften waren während des Geschäftsjahres und zum Bilanzstichtag in der Lage, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Soweit Zahlungsbedingungen Skontogewährung vorsehen, wird dieser Abzug stets genutzt. Der Fremdkapitalbedarf ist durch die bestehenden Kreditzusagen der Hausbanken ausreichend gedeckt. Der Liquiditätsspielraum wurde zu keinem Zeitpunkt voll in Anspruch genommen. Die Finanzierung wird durch einen Mix aus langfristiger und kurzfristiger Inanspruchnahme dargestellt. Wesentliche Leasingverträge bestehen nicht. Es bestehen sieben Pacht- bzw. Mietverträge für Servicestützpunkte und vier weitere Mietverträge mit externen Verpächtern / Vermietern mit einer Laufzeit bis maximal 2028. 2. Vermögens- und KapitalstrukturDie Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 53.507 um T€ 4.056 auf T€ 57.562 gestiegen. Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der fertigen Erzeugnisse und Waren (T€ 6.610) bei gleichzeitiger Reduktion des Anlagevermögens (T€ 1.440). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.420 gestiegen, während die Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen um T€ 2.368 gestiegen sind. Seit dem Geschäftsjahr 2010 sind die Verbindlichkeiten gegenüber den Hauptlieferanten der Landtechniksparte CNH Capital sowie JCB Finance bilanziell als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und nicht wie davor als Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten darzustellen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag T€ 1.868 (Vj. T€ 4.406) an Verbindlichkeiten gegenüber den Finanzierungsgesellschaften der Hauptlieferanten enthalten. Zudem übernehmen die Gesellschafter einen wesentlichen Teil der Finanzierung. Im Geschäftsjahr wurden T€ 135 in die Gewinnrücklage (gesamt T€ 7.895) eingestellt und die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 20,3 % (21,6 % im Vorjahr). Von den Gesellschaftermitteln stehen T€ 4.500 langfristig zur Verfügung. Die Quote des Eigenkapitals zzgl. Gesellschaftermitteln beträgt 39,6 % (Vj. 41,8 %). II. PROGNOSEBERICHTRahmenbedingungenDas Jahr 2023 soll ein Aufbruch in die Bereiche sozial-ökonomische Marktwirtschaft werden. Gemeint ist hiermit ökologisch nachhaltiger Wohlstand der gerecht verteilt ist. Nach dem eher schwachen Winterhalbjahr geht die Bundesregierung auf Grund der weiter stabilen Energieversorgung und der Wirkung der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen von einer gestiegenen wirtschaftlichen Dynamik aus. Nach der Prognose der Bundesregierung dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2% steigen. Der Konsum privater Haushalte wird sich nach dem Jahresstart mit eher geringer Kaufkraft im Jahresverlauf beleben, preisbereinigt aber um ca. -0,2% hinter Vorjahr liegen aufgrund der aktuell noch hohen Inflation. Die Bundesregierung will Rahmenbedingungen schaffen, die insbesondere innovative Unternehmen bei der Gründung unterstützen und diese erleichtern. Hierzu wurden eine Start-up- und Künstliche-Intelligenz-Strategie verabschiedet die Kompetenzen bündeln und potenziale in den Bereichen heben soll. Ebenfalls soll der bürokratische Aufwand verringert werden durch eine agilere und digitalere Verwaltung.[3] Tecklenborg, KegelDas Jahr 2023 ist im ersten Quartal insgesamt erfreulich gestartet. Die signifikanten Preissteigerungen im Vormaterialbereich und die längeren Lieferzeiten des Vorjahres scheinen mittlerweile wieder besser beherrschbar. Aufgrund der Diversifizierung des Taklereigeschäftes in Bremerhaven ist mit einem kraftvollen Geschäftsverlauf wie in den Jahren vor der Pandemie zu rechnen, wobei viele unserer Kunden spürbar weniger optimistisch auf das zweite Halbjahr blicken. Die Betriebsstätte Wismar stabilisiert sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das Geschäft mit Edelstahlprodukten erfährt voraussichtlich die größte Zurückhaltung im Umsatz und Rohgewinn, da viele Kunden ihre Läger in den Vorjahren überproportional gefüllt hatten und mittlerweile ihre Bedarfsmengen entsprechend anpassen. Der Vertriebskanal Onlineshop hat nach der gründlichen Überarbeitung der Strategie im Jahr 2021 im letzten Jahr eine deutliche Belebung erfahren, die sich aus unserer Sicht im laufenden Jahr weiter fortsetzen wird. SAHM GruppeDie im ersten Quartal 2023 erzielten Umsätze und Gewinne bewegen sich leicht unter dem Vorjahresniveau. Es konnten zum Jahresende wieder einige Großaufträge im Sondermaschinenbau akquiriert werden. Für die Seilklemmen rechnen wir mit leicht reduzierten Mengen bei deutlich höheren Verkaufspreisen aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise. Für das laufende Geschäftsjahr prognostizieren wir daher einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Weithin Sorge bereiten uns die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise. Der Aluminiumpreis ist seit April 2020 auf einem sehr hohen Niveau. Gleiches gilt für den Kupfer- und Stahlpreis. Aufgrund der weltweit anziehenden Nachfrage nach Rohstoffen und geringen Kapazitäten gehen wir mittelfristig davon aus, dass hier auch keine Erholung eintreten wird. Die Umarbeitungskosten für das Material, um Rohre herzustellen, bewegen sich, aufgrund der gestiegenen Energiepreise, ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Dies machte es notwendig die erhöhten Einkaufspreise an unsere Kunden weiterzugeben. Aufgrund starken Preisdrucks durch einen asiatischen Wettbewerber erwarten wir geringere Absatzmengen, so dass wir trotzt Preiserhöhungen konstante Umsätze erwarten. Durch langfristige Kontrakte mit den Aluminiumwerken ist die Versorgung mit Rohstoffen jederzeit gesichert. Dies ist ein bestimmender Faktor zur Erzielung stabiler Margen und zur Sicherstellung planbarer Lieferzeiten. Mager & WedemeyerFür 2023 bleibt das Umfeld, speziell mit dem Blick auf die Entwicklung des Preis- und Kostenniveaus weiterhin herausfordernd. Es ist davon auszugehen, dass sich die Situation an den Beschaffungsmärkten entspannen wird. Jedoch ist auch von einem signifikanten Abklingen der Nachfrage, insbesondere bei Investitionsgütern zu rechnen. Die hohe Preispolitik der Hersteller sowie die steigenden Zinskosten werden die Nachfrage, speziell im ersten Halbjahr deutlich senken. Dies wird zu einem Überangebot an Maschinen/Waren führen und dadurch den Hersteller und Handel zwingen, Preise und Rohgewinne zu senken. Der Fokus liegt daher auf einem vorausschauenden Bestandsmanagement, mit dem Ziel Liquidität nicht im "teuren Bestand" zu binden. MW PartsNach den ersten Schritten im Geschäftsjahr 2022 wird MW Parts mit dem Aufbau eines Omnichannel-Vertriebs beginnen. Neben der zentralen, digitalen Kundenplattform und dem Onlinemarketing fließen die Investitionen im Jahr 2023 in den Aufbau eines Key-Account-Außendienst, den Ausbau des Verkaufsinnendienst (Telesales) sowie in der Implementierung eines CRM-Systems (Salesforce), um zukünftig vollumfänglich mit den Zielkunden vertrieblich und kommunikativ in Verbindung zu sein. SoftwareZwischen der ROTOR Software GmbH und ihren externen Kunden sowie diversen verbundenen Unternehmen innerhalb des POSEIDON Konzerns bestehen langfristige Service- und Wartungsverträge. Neu entwickelte Software und Dienstleistungen werden weiter an den stetig wachsenden Kundenstamm vermarktet. Poseidon Gruppe Für die Poseidon Gruppe kann auf Grund der Einzelprognosen von einem gleichbleibenden Umsatz im Jahr 2023 ausgegangen werden. Zusätzliche Investitionen werden in den Ausbau des Geschäftsmodells Ersatzteilhandel (MW Parts) vorgenommen, um das Wachstumspotential in den kommenden Jahren gewährleisten zu können. Ebenfalls im Bereich Gebrauchtmaschinen kann von einer konstanten Nachfrage auf aktuellem Niveau ausgegangen werden. Es wird vermehrt die Konzentration auf die Steigerung von Rohgewinnen gesetzt, daher können wir von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgehen. Der Maritime Sektor steht vor Herausforderungen im Bereich der Einkaufspreise für Vormaterialien. Chancen zeigen sich in der Ausweitung des Online-Handels und der guten Lieferfähigkeit aus preislich attraktiven Lagerbeständen. III. RISIKOBERICHTRisiken, die den Fortbestand des POSEIDON - Konzerns einzeln oder kumulativ gefährden könnten, sind derzeit nicht festzustellen. Währungsrisiken treten nur in geringem Ausmaß auf, weil der Fremdwährungsumsatz niedrig und die Zeitdauer der Auftragsabwicklung kurz ist. Nur eine Konzerngesellschaft ist außerhalb des Euro-Raumes ansässig. Ihr Umsatzanteil am Gesamtkonzern beträgt weniger als 3 % des Gesamtumsatzes. Die Risiken für den Geschäftsverlauf bei Sahm Splice liegen in der aktuellen Situation der Beschaffungsmärkte sowie den hohen Produktionskosten für unsere Pressklemmen. Hier versuchen wir durch alternative Lieferanten Kostenvorteile zu erreichen. Spezielle Risiken bei Tecklenborg, Kegel sind derzeit nicht absehbar. Allgemein werden jedoch auch bei der Tecklenborg, Kegel GmbH die Auswirkungen durch Fachkräftemangel, Erhöhung der Energiekosten und der Ukrainekonflikt spürbar sein. Die Risiken für den Geschäftsverlauf, bzw. Planung bei Mager & Wedemeyer liegen in der aktuellen Situation der Beschaffungsmärkte und der teilweise noch immer lang andauernden Lieferzeiten. Auf Grund der deutlich gestiegenen Zinskosten birgt der vorgehaltene Bestand bei Mager & Wedemeyer ein Kostenrisiko, sofern dieser in die Fälligkeit rutscht. Ebenfalls ist nach wie vor der Fachkräftemangel im Besonderen in den Werkstätten eine große Herausforderung. Auf Grund der Ausweitung des Produktportfolios und der damit einhergehenden Bestandserhöhung sowie dem Kostenintensiven Ausbau in diversen Bereichen, um die Skalierung des Geschäftsmodells zu gewährleisten, trifft auch MW Parts die deutlich gestiegenen Zinskosten. Wie in allen Geschäftsberiechen ist auch bei MW Parts die Besetzung der vakanten Stellen auf Grund des Fachkräftemangels herausfordernd. Ein wesentliches Risiko für die kommenden Jahre liegt in den gestiegenen Energiepreisen. Hier liegen im Bereich der Landtechnik noch Festverträge zu guten Konditionen bis zum Ende 2023 vor. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Poseidon Gruppe durch ihre breite Aufstellung weniger von den Außenhandelseinschränkungen auf Grund des Ukrainekriegs betroffen ist. Die am meisten auf den Export angewiesenen Unternehmen sind die Sahm Gruppe mit Ihrer weltweiten Kundschaft. IV. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGDie Rotor Software GmbH befasst sich mit der Weiterentwicklung von zwei Warenwirtschaftssystemen als Branchenlösungen für Motoristen, Landtechnik-, Baumaschinen, und Nutzfahrzeughändler, sowie neuen Softwareprodukten für Fachhändler. Des Weiteren werden an der Produktionsstätte der SAHM SPLICE GmbH in Deutschland kontinuierlich Maschinen für das mechanische Spleißen sowie Zugprüfmaschinen weiterentwickelt. Forschung wird ansonsten von keiner der Konzerngesellschaften betrieben.
Bremerhaven, den 30. Juni 2022 gez. Dipl.-Kfm. Joachim Karsch gez. Dipl.-Ing. Florian Karsch [1] (Sachverständigenrat 2023) [2] (Bundesamt für Statistik 2023) [3] (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 2022) KonzernbilanzAKTIVA
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die Poseidon Verwaltungs Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Bremerhaven. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 5241 BHV eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft sowie 12 inländische und 2 ausländische Tochterunternehmen. Anteilsbesitz der Muttergesellschaft Folgende Gesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen, da der Muttergesellschaft die Mehrheit der Stimmrechte gem. § 290 Abs. 2 HGB zusteht.
Bei der Nordwestdeutsche Grundstücks GmbH & Co. KG, Oyten, die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wurde, fungiert die Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltungs GmbH, Oyten, als Komplementärin. Die Kommanditanteile werden vollständig von außenstehenden Kommanditisten gehalten. Für die außenstehenden Gesellschafter wurde im Eigenkapital ein Ausgleichsposten für "nicht beherrschende Anteile" gebildet. Die SAHM SPLICE Limited, Leeds / Großbritannien, hat ein gezeichnetes Kapital von £ 200.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von £ 0,6715 für € 1,00. Veränderung des Konsolidierungskreises / Anteilsmäßige Konsolidierung Die ROTOR Software GmbH, St. Ingbert, welche im Vorjahr auf Grund eines abweichenden Wirtschaftsjahres zunächst nach der Equity-Methode einbezogen wurde, ist im Berichtsjahr quotal (zu 50%) gem. § 310 HGB einbezogen worden, da an dem Gemeinschaftsunternehmen die Hälfte der Anteile im Konzern gehalten werden und kein herrschender Einfluss besteht. Durch die erstmalige quotale Einbeziehung ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von € 177.355,86 entstanden. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts nicht verlässlich geschätzt werden kann, ist dieser nach § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB planmäßig über einen Zeitraum von 10 Jahren abzuschreiben. In den Konzernabschluss aufgrund eines Wahlrechts nicht einbezogene Tochterunternehmen Tochterunternehmen brauchen gemäß § 296 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Von diesem Wahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Poseidon Verwaltungs Aktiengesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Tochtergesellschaft aus Großbritannien bilanziert in britischen Pfund. Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß § 308 a HGB. Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäftswertes aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen werden grundsätzlich nach den Bewertungsvorschriften des HGB bewertet. Die Beträge aus der Bewertungsänderung beim Übergang zum BilMoG wurden bereits in den Vorjahren in voller Höhe angesetzt. Lediglich bei der Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, bei der sich nach BilMoG eine Auflösung in Höhe von T€ 32,7 (der Restbetrag des Berichtsjahres beläuft sich auf T€ 23,5) ergeben hätte, wurde vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Deshalb wurde dies in der Überleitung zur Handelsbilanz II angepasst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile wurde nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB in der zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung geltenden Fassung) zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir bisher im Sonderposten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung". Da dieser Posten aus Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften aus der Zeit vor der Erstkonsolidierung resultiert, hat er Eigenkapitalcharakter. Gemäß DRS 23, Tz. 147a und Tz. 148 wird er unter der Position Gewinnvortrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist hier dargestellt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Im Berichtsjahr wird erneut vom Wahlrecht der Bildung aktiver latenter Steuern Gebrauch gemacht. Aus der Differenz der handelsrechtlich bewerteten Pensionsrückstellungen zur steuerlich anerkannten Höhe dieser Rückstellungen in Höhe von T€ 2.965 (Vorjahr T€ 2.673) resultieren aktive latente Steuern in Höhe von T€ 941 (Vorjahr T€ 850). Für die Ermittlung der latenten Steuern wurden Steuersätze zwischen 29,83 % und 31,87 % verwendet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von T€ 2.400 entspricht dem bei der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Es handelt sich um 480.000 Namensaktien zu je € 5,00. Von diesen Aktien sind 192.000 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht und 288.000 Stammaktien. Ein in fremder Währung aufgestellter Jahresabschluss wurde in die Berichtswährung des Konzernabschlusses umgerechnet. Die Währungsumrechnung wurde gemäß § 308 a HGB durchgeführt. Dabei wurden die Bilanzposten - mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mit historischen Kursen und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Differenzen, die sich aus der Umrechnung der Landeswährung in die Berichtswährung des Konzerns ergaben, wurden als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Entwicklung des Gewinnvortrages
Pensionsrückstellungen Seit 2016 wird aufgrund einer Gesetzesänderung der durchschnittliche Marktzinssatz aus dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre ermittelt. Vorher wurde der Durchschnitt der letzten sieben Jahre zugrunde gelegt. Durch die Umstellung der Marktzinsermittlung ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 293 (Vorjahr T€ 410) im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantiemen, Urlaubsansprüche, Vergütungen, Berufsgenossenschaft und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Zur Finanzierung des Konzerns wurde zwischen den Gesellschaftern und der Poseidon Verwaltungs AG eine Vereinbarung über die langfristige Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von T€ 4.500 getroffen. Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 4.853,5 (Vj. T€ 2.077,0) durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber den Herstellerfinanzierungsbanken IC Financial Services S.A. und JCB Finance S.A.S. im Bereich der Landtechnik in Höhe von T€ 1.868 (Vj. T€ 4.406). Diese Finanzierungsgesellschaften sind gemäß KWG als Kreditinstitute anzusehen. Als Sicherheit für die Kreditrahmen bei der Oldenburgische Landesbank AG, Oldenburg, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der nachfolgend genannten Firmen: a) POSEIDON Verwaltungs AG, Bremerhaven b) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven c) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven d) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten Als Sicherheit für die Kreditrahmen bei der Weser-Elbe Sparkasse, Bremerhaven, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der nachfolgend genannten Firmen: a) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven b) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven c) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven Gegenüber der Deutsche Postbank AG, Bonn, besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der folgenden Firmen, die jeweils die gewährte Kreditlinie in Anspruch nehmen können: a) POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven b) SAHM Splicing International GmbH, Bremerhaven c) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven d) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven e) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten Daneben haften die beiden folgenden Zwischenholdinggesellschaften gegenüber der Deutsche Postbank AG, Bonn: a) Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten b) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven Gegenüber der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft für folgende Firmen: a) Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten b) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten c) MW Parts GmbH, Oyten d) Poseidon Services GmbH, Oyten e) POSEIDON Verwaltungsgesellschaft mbH, Bremerhaven f) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven g) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven Außerdem besteht dort eine gesamtschuldnerische Mithaftung verschiedener Konzerngesellschaften für Verbindlichkeiten der Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG. Als Sicherheit für eine Kreditlinie bei der Deutschen Bank AG, Bremen, besteht neben einer Höchstbetragsbürgschaft der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, in Höhe von T€ 2.000 eine gesamtschuldnerische Mithaftung folgender Gesellschaften: a) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten b) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven c) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven d) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven Daneben bestehen Rückkaufverpflichtungen einer Konzerngesellschaft aus Herstellerfinanzierungen über T€ 144,0 (Vorjahr T€ 475,0). Die Inanspruchnahme aus den Rückkaufverpflichtungen und den Mithafterklärungen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mietverträge Es bestehen Mietverträge für Immobilien mit unterschiedlichen Laufzeiten. Daneben bestehen Mietverträge für diverse Kraftfahrzeuge deren Laufzeit zwischen 2023 und 2025 enden. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlende Beträge wie folgt:
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Von den Personalaufwendungen entfallen T€ 326,4 auf Altersversorgung. Sonstige Angaben Vorstand Dipl.-Kfm. Joachim Karsch, Hamburg, Kaufmann Dipl.-Ing. Florian Karsch, Hamburg, Kaufmann Aufsichtsrat Dieter Mosenheuer (Vorsitzender), Bremen, Kaufmann Benjamin Schaper, Hamburg, Kaufmann Kai Afflerbach, Hamburg, Jurist Gesamtbezüge des Vorstands Die Bezüge des Vorstands der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft betrugen für 2022 T€ 652,5 (Vorjahr T€ 689,3). Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft beliefen sich für 2022 auf T€ 36 (Vorjahr: T€ 36). Pensionsrückstellungen Von den Pensionsrückstellungen betreffen T€ 3.360,7 (Vorjahr T€ 3.021,1) den Vorstand. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Der Konzernabschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen im Konzern insgesamt T€ 80,5 veranschlagt. Weitere Honorare fielen nicht an. Mitteilung gemäß § 264 b Nr. 3 b HGB Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten, und Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten, nehmen die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 b Nr. 1 HGB in Bezug auf die Offenlegungspflicht gemäß § 325 HGB in Anspruch. Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften - Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven - SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven - Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven - Poseidon Services GmbH (vormals: Parts Service International GmbH), Oyten - Mager & Wedemeyer Verwaltungs GmbH, Oyten - Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltungs GmbH, Oyten - MW Parts GmbH, Oyten nehmen die Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Bilanzgewinnverwendung des Mutterunternehmens Gemäß Satzung stehen jeder Vorzugsaktie € 2, entsprechend T€ 384, und jeder Stammaktie € 1, entsprechend T€ 288, vom Bilanzgewinn als Dividende zu. Daneben soll mindestens ein Fünftel des Jahresüberschusses, in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. Über die vollständige Verwendung des Bilanzgewinns entscheidet die Hauptversammlung.
Bremerhaven, 30. Juni 2023 gez. Dipl.-Kfm. Joachim Karsch gez. Dipl.-Ing. Florian Karsch Bestätigungsvermerk des unabhängigen KonzernabschlussprüfersAn die POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang 2022, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oyten, 26. Juli 2023 EPG
AG
gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel nach DRS 22
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss sowie zum Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2022 wurde sorgfältig und regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand informierte regelmäßig, zeitnah und umfassend durch Berichte über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab und erörterte in regelmäßigen Abständen den Stand der Strategieumsetzung. Im Geschäftsjahr 2022 ist der Aufsichtsrat zu zwei Sitzungen zusammengetreten. Auch außerhalb dieser Zusammenkunft wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig vom Vorstand über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. In Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat frühzeitig eingebunden. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat Gegenstand der regelmäßigen Beratungen im Aufsichtsrat waren die Planung und die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens, die strategische Ausrichtung sowie die finanzielle Lage. Jahresabschluss Für den Jahresabschluss der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft wurde von der vom Aufsichtsrat beauftragten EPG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, eine Bescheinigung erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss geprüft und ohne Einwendungen gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss nach § 172 AktG festgestellt. Ebenso wurde die Buchführung, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft von dem in der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Dezember 2023 gewählten Konzernabschlussprüfer, der EPG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und ohne Einwendungen gebilligt.
Bremerhaven, den 5.12.2023 gez. Dieter Mosenheuer Aufsichtsratsvorsitzender Angaben zur Feststellung des Konzernabschlusses und GewinnverwendungsbeschlussDer Konzernabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 5. Dezember 2023 gebilligt und festgestellt worden. Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat nicht. Die Hauptversammlung fasste den satzungsdurchbrechenden Beschluss die Ausschüttungen an die Aktionäre zu reduzieren. Die Nachzahlungsverpflichtung gern. § 18 Punkt 2 der Satzung wird für die reduzierte Ausschüttung im Jahr 2020 und für die aktuell beschlossene Reduzierung gestrichen. Folgender Gewinnverwendungsbeschluss wurde gefasst: Der Bilanzgewinn in Höhe von 703.081,77 (Vj 873.971,61) Euro soll wie folgt verwendet werden:
Die Aktionäre fassten den Beschluss einstimmig. |
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