Styra & Partner GmbHLiquidiert

Birkenweg 3, 26127 Oldenburg (Oldb), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 3416
Eingetragen
13.3.1995
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
a) Abrechnungen im Gesundheitswesen, b) die Vornahme ergänzender oder artverwandter Geschäfte, c) jede angemessene Nutzung des Anlagevermögens und Verwaltung eigenen Vermögens, d) der Eintritt in solche Unternehmen und/oder die Verwaltung des Betriebsvermögens solcher Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Tammo Arndt
seit 16.1.2020
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Styra & Partner GmbH

Oldenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

der Firma Styra & Partner GmbH, Oldenburg

I. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Branchensituation

Die Styra & Partner GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen der Factoring- Branche, die sich auf die Erstellung von Abrechnungen im Gesundheitswesen spezialisiert hat.

Die Gesellschaft konzentriert sich hierbei auf die Abrechnung nach § 302 SGB (Sozialgesetzbuch) der "sonstigen Leistungserbringer". Ein geringer Anteil der Abrechnungen wird für bestehende Kunden auch nach § 300 SGB durchgeführt. Weiterhin führt die Gesellschaft für ihre Kunden die Abrechnung von Privatpatienten durch.

Es handelt sich bei der Geschäftstätigkeit aufgrund der demographischen Entwicklung sowie des stetig steigenden Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung in Deutschland seit Jahren um einen Wachstumsmarkt. Zudem ist aufgrund der immer höheren Komplexität der gesetzlichen Abrechnungsvorgaben im Gesundheitswesen seit Jahren eine gesteigerte Nachfrage der Leistungserbringer nach Abrechnungsdienstleistungen zu verzeichnen.

Die in diesem Markt tätigen Unternehmen konnten in 2013 wiederum Umsatzzuwächse erreichen. Auch die Styra & Partner GmbH konnte ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr signifikant steigern.

Die seit nunmehr mehr als fünf Jahren existierende globale Finanzmarktkrise - und damit auch einhergehend Wirtschafts- und Schuldenkrise - hat das deutsche Gesundheitswesen weiterhin nicht negativ beeinflusst. Die Politik brachte ebenfalls keine grundsätzlichen Änderungen in Form einer Gesundheitsreform oder ähnlichem hervor, so dass das Marktumfeld als stabil zu bezeichnen ist.

Aufgrund der bereits annähernd 20-jährigen Tätigkeit am Markt ist der Bekanntheitsgrad der Styra & Partner GmbH sowohl bei den Leistungserbringern und deren Berufsverbänden als auch bei den Kostenträgern als sehr hoch anzusehen.

1.2. Umsatzentwicklung

Das Abrechnungsvolumen ist im Geschäftsjahr 2013 um etwa € 11,3 Mio. (+12,03%) gestiegen, so dass das gesamte Abrechnungsvolumen in 2013 über € 105 Mio. betrug.

Hieraus resultierend sind die Umsätze aus dem Abrechnungsgeschäft gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 10,23% gestiegen.

1.3. Beschaffungsmarkt/Zinskosten

Die Styra & Partner GmbH partizipierte im Geschäftsjahr 2013 vom niedrigen Zinsniveau am Kapitalmarkt, da die Refinanzierung der Abrechnungsvorschüsse über ein Fest-Darlehen mit variablem Zins erfolgt. Die Gesellschaft hat das Zinsänderungsrisiko durch ein mit der Hausbank (Bremer Landesbank) abgeschlossenes Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatz-Vereinbarung (sog. CAP Rate Agreement) bis Ende 2015 minimiert.

1.4. Personal- und Sozialbereich

Neben dem Geschäftsführer beschäftigt die Styra & Partner GmbH zum Jahresende 15 weitere Mitarbeiter. Die Mitarbeiter zeichnen sich größtenteils durch eine langjährige Betriebszugehörigkeit aus. Dadurch wird ein hohes Fachwissen sowie Erfahrung bei den Mitarbeitern vorgehalten, wovon die Gesellschaft in erheblichem Maße profitiert.

Sofern gewünscht wird für die Mitarbeiter in die individuelle Altersversorgung investiert.

Sämtliche Mitarbeiter werden regelmäßig in internen und teilweise externen Schulungen aus- und weitergebildet. Selbstverständlich werden die gesundheits- und arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen ebenfalls beachtet.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die Gesellschaft weist im Berichtsjahr eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 8.577 aus. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Wert um TEUR 120 bzw. 1,42% erhöht.

Die Erhöhung auf der Aktivseite resultiert aus den um ca. TEUR 254 höheren Forderungen an Kreditinstituten. Weiterhin sind die Forderungen an Kunden um TEUR 77 sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 67 gesunken.

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten trotz des höheren Vorfinanzierungsvolumens um TEUR 181 vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind um TEUR 104 gestiegen während die nachrangigen Verbindlichkeiten sich nur geringfügig geändert haben (Minderung i.H.v. TEUR 20). Weiterhin haben sich die Rückstellungen um rd. TEUR 38 erhöht. Der Posten Eigenkapital hat sich um TEUR 176 gesteigert.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.021. Somit verfügt das Unternehmen über eine Eigenkapitalquote in Höhe von 11,91%.

Bereinigt man die Bilanzsumme um den bankenfinanzierten Teil der Inkassovorschüsse weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 30,5% aus.

2.2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist trotz des erhöhten Abrechnungsvolumens zu jeder Zeit geordnet. Die hierfür notwendige Liquidität ist durch Rahmenkreditvereinbarungen mit der Bremer Landesbank sowie durch die Thesaurierung der Unternehmensgewinne gewährleistet.

Hierbei werden die kurzfristigen Verbindlichkeiten über in ausreichendem Maße vorhandene Kontokorrentkreditlinien finanziert. Der Mindestvorfinanzierungsbedarf wird über ein Fest-Darlehen mit variablem Zins gesichert. Dieses Darlehen ist über ein Zinsbegrenzungsgeschäft im Zinsänderungsrisiko nach oben begrenzt.

2.3. Ertragslage

Die Erträge aus dem Abrechnungsgeschäft sind gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 162 gestiegen.

Gleichzeitig sind die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (Personalaufwendungen zuzüglich der anderen Verwaltungsaufwendungen) um TEUR 109 gestiegen. Hierbei sind die Personalaufwendungen um rd. TEUR 131 gestiegen und die anderen Verwaltungskosten um rd. TEUR 22 gesunken. Die Differenz bei den anderen Verwaltungskosten gegenüber dem Vorjahr resultiert vornehmlich auf einer Reduzierung des Aufwandes für freie Mitarbeiter und Zeitarbeit um TEUR 37. Im Berichtsjahr haben sich zudem die EDV- und Softwarekosten um TEUR 27 erhöht und die weiteren Verwaltungskosten um TEUR 12 vermindert.

Das Zinsniveau im variablen Bereich hat sich in 2013 am Kapitalmarkt auf niedrigem Niveau nochmals vermindert. Trotz des erhöhten Abrechnungsvolumens ergab sich keine erhöhte Inanspruchnahme des Kreditrahmens auf dem Kontokorrentkonto. Ursächlich hierfür sind im Unternehmen durchgeführte Prozessoptimierungen die zu einer höheren Umschlagshäufigkeit der Forderungen geführt hat. Die Zinsaufwendungen haben sich daraufhin gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 52 verringert.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 176 erwirtschaftet. Dieses entspricht einer Erhöhung um rd. 68% gegenüber dem Vorjahresergebnis.

3. Risikobericht

3.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die vor nunmehr vier Jahren zuvor getretene weltweite Schuldenkrise wird von den Finanzmarktakteuren und der in- und ausländischen Politik weiterhin vornehmlich als europäische Schuldenkrise wahrgenommen und auch entsprechend vermittelt. In dieser Krise sind weiterhin gewisse Risiken zu sehen, die jedoch im Inland in all den Jahren keine negativen Auswirkungen hervorbrachte.

Ganz im Gegenteil ist die Bundesrepublik Deutschland sogar ein Profiteur dieser Krise, da aufgrund des vorhandenen niedrigen Zinsniveaus im Inland, welche durch Entscheidungen der europäischen Zentralbank beeinflusst sind, die Binnenkonjunktur extrem robust und stabil ist.

Dieses führt zu steigenden Beschäftigtenzahlen im sozialversicherungspflichtigen Bereich, so dass die hiesigen Sozialversicherungssysteme auch keine Liquiditätsprobleme haben.

Ein Risiko in den sozialen Sicherungssystemen kann allenfalls in den anstehenden Beschlüssen der Bundesregierung zur "Rente mit 63" sowie der "Mütterrente" gesehen werden, die zu erheblichen Belastungen der Sozialsysteme bzw. deren Beitragszahler in der Zukunft führt.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft sieht kurz- und mittelfristig keine Abkehr von den bereits beschlossenen europäischen Entscheidungen, so dass für das Inland von keinen gravierenden Störfaktoren auszugehen ist.

3.2. Branchenspezifische Risiken

Unabhängig von der internationalen Schuldenkrise handelt es sich bei der Geschäftstätigkeit der Styra & Partner GmbH aufgrund der demographischen Entwicklung sowie des stetig steigenden Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung in Deutschland seit Jahren um einen Wachstumsmarkt. Dieser Trend wird sich nach Ansicht der Geschäftsführung in absehbarer Zukunft nicht umkehren.

Weiterhin wird sich der Trend bei Unternehmen im Gesundheitswesen, professionelle Abrechnungsgesellschaften mit der Abwicklung von Honorarforderungen zu beauftragen, fortsetzen und aufgrund der zunehmenden Kompliziertheit der gesetzlichen Abrechnungsvorgaben auch verstärken.

3.3. Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko schätzt die Gesellschaft als äußerst gering ein, da die von der Gesellschaft vorfinanzierten Forderungen der Kunden größtenteils gegenüber gesetzlichen Kostenträgern bestehen und das Delkredererisiko zudem beim übertragenden Leistungserbringer verbleibt. Weiterhin wird das Veritätsrisiko durch die ausschließliche Vorlage von Originalbelegen und -dokumenten nahezu ausgeschlossen.

Ein branchenspezifisches Ausfallrisiko kann durch den Verlust von Rezeptsendungen auf dem Postweg oder während der Lagerung entstehen. Die Gesellschaft hat durch den Abschluss einer Valoren- und Transportversicherung Verluste dieser Art ausreichend abgesichert.

3.4. Liquiditätsrisiko

Dem Liquiditätsrisiko begegnet die Gesellschaft durch eine ausreichend bemessene Refinanzierungslinie bei der Hausbank (Bremer Landesbank), welche die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleistet. Nach Aussage des Kreditinstituts ist bei einer absehbaren dauerhaften Steigerung des Abrechnungsvolumens eine dadurch bedingte erhöhte Kreditaufnahme zur Finanzierung gesichert.

Im Übrigen wird die Entwicklung der Liquidität durch die Geschäftsführung täglich überprüft.

3.5. Zinsrisiko

Das Mindestumsatzvolumen hat die Gesellschaft durch ein Darlehen mit variablem Zins abgedeckt. Der Zinssatz richtet sich hierbei nach dem Drei-Monats-Euribor zuzüglich einer banküblichen Kreditmarge.

Dem Zinsrisiko ist die Gesellschaft durch den Abschluss eines Zinsbegrenzungsgeschäfts in der Form einer Höchstsatzvereinbarung (CAP Rate Agreement) begegnet, so dass bei etwaigen ansteigenden Zinsen bei Erreichen einer vertraglich fixierten Zinsobergrenze eine Ausgleichszahlung erfolgt.

3.6. IT-Risiko

Die Styra & Partner GmbH bedient sich bei der Erbringung ihrer Dienstleistung der unternehmenseigenen Software "StyraMed". Diese Software wurde seit Gründung der Gesellschaft ständig fort- und weiterentwickelt. Neben der notwendigen Berücksichtigung rechtlicher Veränderungen wird die Software auch insbesondere den Bedürfnissen der Anwender und der Kunden laufend angepasst.

Die Software überwacht alle Geschäftsprozesse in einem geschlossenen System, so dass Schnittstellenverluste, wie sie beim Einsatz diverser autarker Systeme regelmäßig vorkommen, ausgeschlossen sind.

Der komplette EDV-Ausfall bzw. Datenverlust ist ausgeschlossen, da die tägliche Datensicherung sowohl auf dem Server in den Geschäftsräumen der Gesellschaft als auch parallel hierzu auf einem an einem externen Ort befindlichen Server vorgenommen wird.

4. Prognosebericht

4.1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Situation

Die internationale Schuldenkrise wird die Gesamtwirtschaft noch für einen mehrjährigen Zeitraum beschäftigen. Wie bereits dargelegt geht die Gesellschaft davon aus, dass diese internationalen Entwicklungen kurz- sowie mittelfristig, d.h. in den kommenden ein bis drei Jahren, im Inland keine nachteiligen Auswirkungen mit sich bringen werden. Damit dieses Szenario jedoch nicht gefährdet wird, ist ein weiteres entschlossenes Handeln der Politik zwingend erforderlich.

Die branchenspezifische Situation wird, wie oben bereits erwähnt, als positiv eingestuft. Diese Einschätzung wird darauf gestützt, das es sich einerseits beim Gesundheitsmarkt um einen langfristigen Wachstumsmarkt handelt und zum anderen sich die im Gesundheitsmarkt tätigen Unternehmen aufgrund der immer komplizierter werdenden gesetzlichen Abrechnungsvorgaben vermehrt professionelle Abrechnungsgesellschaften mit der Abwicklung der Honorarforderungen beauftragen.

Nach der gesetzlichen Einführung der Überwachung der Factoring-Branche durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bezug auf die aufsichtsrechtlichen Pflichten, ist in den kommenden ein bis zwei Jahren mit keinen weiteren erheblichen regulatorischen Eingriffen des Staates zu rechnen.

Durch den erhöhten Verwaltungsaufwand, die das erlaubnispflichtige Betreiben des Factoringgeschäftes und deren Überwachung verursacht, wird es zu einer weiteren Konzentration am Markt kommen. Für diese Aufgabe sieht sich die Gesellschaft aufgrund ihrer Größe und des bundesweiten Bekanntheitsgrades gut gerüstet.

4.2. Voraussichtliche Entwicklung im Beschaffungsbereich/Zinskosten

Zinssteigerungen von bedeutsamer Auswirkung für die Refinanzierung der Inkassovorschüsse sind für die kommenden 12 Monate nicht zu erwarten.

Die Gesellschaft hat bis Ende 2015 ein Festdarlehen mit variablem Zins abgeschlossen. Das Zinsänderungsrisiko ist über ein Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatz-Vereinbarung (sog. CAP Rate Agreement) gedeckelt.

Die Geschäftsführung beobachtet den Beschaffungsmarkt der Zinskosten fortlaufend um bei etwaigen Zinsänderungsrisiken umgehend handeln zu können. Spätestens ab Herbst 2014 wird die Geschäftsführung in konkrete Verhandlungen mit der Hausbank treten, um die Kosten für ein sich ab Ende 2015 anschließendes Zinsbegrenzungsgeschäft spezifizieren zu können.

Durch die langjährige Thesaurierung der Jahresüberschüsse erwartet die Geschäftsführung im Bereich der Refinanzierungskosten zudem weitere Einsparpotentiale. Diese Unternehmenspolitik der Gewinnthesaurierung soll die kommenden Geschäftsjahre beibehalten werden und das Einsparpotential im Bereich der Refinanzierungskosten entsprechend verstärken.

4.3. Voraussichtliche Entwicklung im Absatzbereich

Die Gesellschaft sieht trotz des starken Verdrängungswettbewerbs am Markt gute Entwicklungschancen sowohl die Kundenzahl als auch das Abrechnungsvolumen zu steigern.

Die Chancen begründen sich einerseits durch den seit Jahren zunehmenden Bekanntheitsgrad der Styra & Partner GmbH. Die Gesellschaft wird den bisherigen Weg weiter verfolgen, sich von den Mitbewerbern durch eine in hohem Maß kundenorientierte Dienstleistung positiv hervorzuheben.

Andererseits existiert seit längerer Zeit eine gesteigerte Nachfrage der Leistungserbringer nach Abrechnungsdienstleistungen, so dass auch diese Entwicklung Chancen zur Ausweitung der Geschäftstätigkeit bietet.

Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit geht die Geschäftsführung davon aus in den nächsten 12 Monaten die Kundenzahl um mindestens 5% sowie das Abrechnungsvolumen um mindestens 7-8% gegenüber dem Berichtsjahr 2013 steigern zu können. Diese Einschätzung wird zudem durch den bisherigen Geschäftsverlauf zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 gestützt.

4.4. Voraussichtliche Entwicklung im Investitions- und Finanzierungsbereich

Zu tätigende Investitionen von besonderer Bedeutung sind nicht notwendig und folglich auch nicht geplant. Dies gilt sowohl für etwaige Ersatz- als auch für Erweiterungsinvestitionen. Der Aufwand für die Pflege und Wartung der unternehmenseigenen Software wird sich voraussichtlich im Mittel der letzten Jahre bewegen und wie in den Jahren zuvor aus den laufenden Erträgen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beglichen.

4.5. Sonstige Entwicklungen

Die Gesellschaft geht davon aus, dass das Jahresergebnis 2014 aufgrund des weiterhin niedrigen Zinsniveaus sowie des zu erwartenden erhöhten Abrechnungsvolumens gegenüber dem Vorjahr signifikant gesteigert werden kann. Die Ausweitung der Geschäftstätigkeit im oben genannten Umfang kann hierbei ohne weiteren zusätzlichen Personalbedarf erfolgen, da im Berichtsjahr sowie Anfang 2014 diverse Ablaufprozesse im Unternehmen optimiert wurden.

5. Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

Bilanz per 31. Dezember 2013

Styra & Partner GmbH, Oldenburg

AKTIVA

Euro 31.12.2013
Euro
31.12.2012
Euro
1. Barreserve      
Kassenbestand   2.960,25 3.231,36
2. Forderungen an Kreditinstitute      
täglich fällig   826.031,56 571.828,91
3. Forderungen an Kunden   7.245.399,22 7.323.075,76
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten   10.478,76 10.478,76
5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere   6.717,46 4.410,01
6. Immaterielle Anlagewerte      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   7.513,00 12.737,00
7. Sachanlagen   72.319,00 57.706,00
8. Sonstige Vermögensgegenstände   399.651,83 466.718,75
9. Rechnungsabgrenzungsposten   6.815,03 7.550,16
    8.577.886.11 8.457.736, 71

PASSIVA

     
  Euro 31.12.2013
Euro
31.12.2012
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig 1.547.252,93   1.727.943,43
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 3.500.000,00   3.500.000,00
    5.047.252,93 5.227.943,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden      
a) andere Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   1.583.787,65 1.479.923,83
3. Sonstige Verbindlichkeiten   107.394,39 104.849,03
4. Rückstellungen      
a) Steuerrückstellungen 37.424,56   0,00
b) sonstige Rückstellungen 80.285,00   79.806,00
    117.709,56 79.806,00
5. Nachrangige Verbindlichkeiten   700.000,00 720.000,00
6. Eigenkapital      
a) Eingefordertes Kapital      
gezeichnetes Kapital 25.564,59   25.564,59
b) Bilanzgewinn 996.176,99   819.649,83
    1.021.741,58 845.214,42
    8.577.886,11 8.457.736,71

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2013

Styra & Partner GmbH, Oldenburg

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Zinserträge aus      
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 1.751.832,30   1.589.298,40
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00   235,40
2. Zinsaufwendungen -196.226,26   -248.774,44
    1.555.606,04 1.340.759,36
3. Laufende Erträge aus      
a) Aktien und anderen festverzinslichen Wertpapieren   885,40 651,81
4. Provisionserträge   99.495,00 94.145,00
5. Sonstige betriebliche Erträge   11.103,56 15.560,92
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter 664.583,80   553.771,69
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 117.073,32   96.736,18
  781.657,12   650.507,87
- darunter: für Altersversorgung Euro 5.372,60 (Euro 5.460,00)      
b) andere Verwaltungsaufwendungen 595.637,49   617.305,92
    1.377.294,61 1.267.813,79
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen   29.781,19 28.906,59
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   750,00 1.201,00
9. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren   2.307,45 864,56
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   261.571,65 154.060,27
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 84.581,49   48.405,68
12. Sonstige Steuern 463,00 85.044,49 466,00
13. Jahresüberschuss   176.527,16 105.188,59
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   819.649,83 714.461,24
15. Bilanzgewinn   996.176,99 819.649,83

Anhang per 31. Dezember 2013

(gem. §§ 284 ff HGB)

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlußstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 1 HGB auf, für die gemäß § 340a HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden sind.

Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2013 abgeschlossene Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes, des Kreditwesengesetzes sowie der Rechnungslegungsverordnung für Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt.

In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Vorjahreswert angegeben.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Dem Anlagevermögen sind ausschließlich die Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt unter den Posten "sonstige Vermögensgegenstände" bzw. "sonstige Verbindlichkeiten".

Grundsätzliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr in der Ausübung von Bewertungswahlrechten sind nicht zu verzeichnen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss der Styra & Partner GmbH sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, sofern gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegegangen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Dabei sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig vom Zeitpunkt der entsprechenden Zahlung im Jahresabschluss erfasst.

Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB sind nicht gebildet worden.

Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden zu Nennwerten bilanziert.

Die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Der Posten Forderungen an Kunden enthält zum überwiegenden Teil Forderungen gegenüber Kostenträgern aus dem Abrechnungsgeschäft, die aus noch offenen und von der Gesellschaft im sog. "unechten Factoring" übernommenen Kassenabrechnungen von Kunden resultieren. Einzel- und Pauschalwertberichtigung waren nicht vorzunehmen.

Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen wurden entsprechend des Niederstwertprinzips berücksichtigt. Sämtliche Wertpapiere sind börsennotiert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr i. S. d. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Rechnungsabgrenzung erfolgte periodengerecht.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten lagen nicht vor.

Für alle erkennbaren Risiken sind Rückstellungen gebildet worden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in der Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Bewertungsänderungen sind gegenüber dem Vorjahr nicht erfolgt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Abschreibungen erfolgten nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Vermögensgegenstand Nutzungsdauer Abschreibungsart
EDV-Software 3 Jahre linear
Website 3 Jahre linear
CAP-Prämie 3 Jahre linear
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 - 15 Jahre linear
Büroeinrichtung 3 - 23 Jahre linear
Einbauten 11 Jahre linear
EDV-Anlagen 3 Jahre linear
geringwertige Wirtschaftsgüter - Sammelposten 5 Jahre linear

Forderungenspiegel (§ 268 Abs. 4 HGB)

Vermögensgegenstand lt. Bilanz davon mit einer Restlaufzeit von
bis drei Monaten mehr als drei Monate bis 1 Jahr 1 - 5 Jahren
Euro Euro Euro
Forderungen an Kreditinstitute 826.031,56 0,00 0,00
Forderungen an Kunden 7.245.399,22 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 378.767,17 9.000,00 11.884,66

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind neben anderen Gelddarlehen und Verrechnungskonten im wesentlichen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 199.308,93 (Vorjahr: € 180.260,70) enthalten, darunter € 199.308,93 (Vorjahr: € 180.260,70) gegenüber dem Geschäftsführer.

Weiterhin sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Nachrangpositionen in Höhe von € 24.199,17 (Vorjahr € 40.999,17) enthalten.

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2013 davon mit einer Restlaufzeit von
bis drei Monate drei Monate bis 1 Jahr 1 - 5 Jahren größer als 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.547.252,93 0,00 3.500.000,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.583.787,65 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 107.394,39 0,00 0,00 0,00
Nachrangige Verbindlichkeiten 700.000,00 0,00 0,00 0,00

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden € 8.071.430,78 an Vermögenswerten als Sicherheit übertragen.

Bei den nachrangigen Verbindlichkeiten handelt es sich einerseits um ein Darlehen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von € 200.000,00 (Vorjahr: € 200.000,00), welches mit 8% p.a. verzinst wird. Das Darlehen wurde auf unbestimmte Zeit gewährt, wobei für den Darlehensgeber eine 6-wöchige Kündigungsfrist zum Kalendervierteljahr besteht. Das Darlehen wurde im Rang hinter sämtlichen anderen Ansprüchen gewährt. Umwandlungsmöglichkeiten sind nicht vereinbart.

Andererseits bestehen drei weitere Nachrangdarlehen gegenüber Dritten in Höhe von € 300.000,00, € 100.000,00 sowie € 100.000,00. Alle Darlehen werden mit 5% p.a. verzinst. Die Darlehen in Höhe von € 300.000,00 und € 100.000,00 sind auf unbestimmte Zeit gewährt, wobei für den Darlehensgeber eine 6-wöchige Kündigungsfrist zum Kalendervierteljahr besteht. Das weitere Darlehen in Höhe von € 100.000,00 ist ebenfalls auf unbestimmte Zeit vereinbart, wobei das Darlehensverhältnis von beiden Vertragschließenden mit einer Frist von einer Woche jederzeit kündbar ist. Durch jeweilige Zusatzvereinbarungen treten die drei Darlehensgeber im Rang hinter sämtliche anderen Ansprüche zurück. Umwandlungsmöglichkeiten sind jeweils nicht vereinbart.

Die Aufwendungen für sämtliche nachrangigen Darlehen betragen im Geschäftsjahr € 41.416,58 (Vorjahr: € 39.916,63).

Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB haben nicht bestanden.

2. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer hat im Geschäftsjahr 2013 betragen:

Gruppe durchschn. Anzahl
Arbeiter 0
Angestellte 15

3. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) bestanden am Bilanzstichtag nicht.

4. derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat über ein Nominalvolumen in Höhe von € 3.500.000,00 ein Zinsbegrenzungsgeschäft geschlossen. Die hierfür gezahlte CAP-Prämie wird unter den immateriellen Anlagewerten mit einem Buchwert in Höhe von € 7.500,00 ausgewiesen. Nach der Marktwertmethode beträgt der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag € 2.574,59 .

5. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung: Wolfgang Styra, Kaufmann, Oldenburg

6. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

7. Honorar des Abschlußprüfers

Die Aufwendungen für das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betragen im Geschäftsjahr insgesamt € 11.000,00. Das Honorar setzt sich allein aus Abschlussprüfungsleistungen zusammen.

8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird folgende Ergebnisverwendung vorgeschlagen:

Euro
Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 819.649,83
und der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von 176.527,16
insgesamt 996.176,99
werden auf neue Rechnung vorgetragen, so dass sich der Gewinnvortrag zum 1. Januar 2014 beläuft auf: 996.176,99

 

Oldenburg, den 27. März 2014

gez. Wolfgang Styra, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 25. Juni 2014 festgestellt.

Brutto Anlagenspiegel zum 31.12.2013

Styra & Partner GmbH, Oldenburg

AHK Zugänge Umbuchungen Kum. Abschreib. Buchwert
01.01.2013 Abgänge Zuschreibungen 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR EUR
0011 CAP-PRÄMIE 15.000,00     7.500,00 7.500,00
0026 WEBSITE 1.400,00     1.399,00 1,00
0027 EDV-SOFTWARE 96.106,14     96.094,14 12,00
0400 BETRIEBSAUSSTATTUNG 2.350,00     2.115,00 235,00
0410 GESCHÄFTSAUSSTATTUNG 29.592,39 4.484,40   20.637,79 13.439,00
0420 BÜROEINRICHTUNG 31.810,59     20.461,59 11.349,00
0450 EINBAUTEN IN FREMDE GRUNDSTÜCKE 4.291,80     1.820,80 2.471,00
0480 GERINGWERTIGE WIRTSCHAFTSGÜTER 30.528,47 646,16   31.173,63 1,00
0485 WIRTSCHAFTSGÜTER SAMMELPOSTEN 27.913,19     27.913,19  
0490 EDV-ANLAGEN 205.112,13 39.039,63   199.327,76 44.824,00
0525 WERTPAPIERE DES ANLAGEVERMÖGENS 7.651,18     3.241,17 6.717,46
          -2.307,45  
0538 ANLEIHEN UND SCHULDVERSCHREIBUNGEN 10.478,76       10.478,76
    462.234,65 44.170,19   411.684,07 97.028,22
          -2.307,45  

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen € 29.781,19.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Styra & Partner GmbH, Oldenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in

Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Gensingen, den 27. Mai 2014

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

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