Crosby Germany GmbHLiquidiert

40549 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 15556
Vorher
Schmiedestück-Vertrieb Feuerstein GmbH
Eingetragen
14.4.1993
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Schmiedestücken jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schmiedestück-Vertrieb Feuerstein GmbH

Hattingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 3.258.688,46 3.672.097,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.036,98 3.125,94
II. Sachanlagen 3.249.651,48 3.668.971,56
B. Umlaufvermögen 3.795.126,73 4.142.922,27
I. Vorräte 2.885.364,15 2.910.357,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 903.825,92 1.232.074,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.936,66 489,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.588,02 48.118,49
D. Aktive latente Steuern 316.000,00 370.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.417.403,21 8.233.138,26

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 2.042.081,83 3.656.991,07
I. gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 3.631.391,07 3.048.323,23
III. Jahresfehlbetrag 1.614.909,24 -583.067,84
B. Rückstellungen 299.783,18 341.651,98
C. Verbindlichkeiten 5.075.538,20 4.234.495,21
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 3.570.613,95 2.656.307,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.637.692,13 1.578.188,12
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.417.403,21 8.233.138,26

Anhang

Schmiedestück-Vertrieb Feuerstein GmbH,
Hattingen

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der Schmiedestück-Vertrieb Feuerstein GmbH mit Sitz in Hattingen (eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter HRB 15556) wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden.

Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gemäß § 274a HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch.
Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 274a und 288 Abs. 1 HGB für die Aufstellung und nach § 326 HGB für die Offenlegung in Anspruch.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bilanzgliederung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden entsprechend den steuerlichen Regelungen in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter im Berichtsjahr mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig in Abzug gebracht.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Nicht einbezogen werden allgemeine Gemeinkosten sowie Fremdkapitalzinsen.

Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag abzüglich ggf. erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen für Aufwendungen in Folgejahren und sind zu Nennwerten bilanziert.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen im Wesentlichen die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustrechnung berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Steuersatz beläuft sich dabei auf 33,85 %. Dieser berücksichtigt sowohl die Körperschaftsteuer von 15 % und die darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie den Gewerbesteuersatz von rd. 18 %. Vom Aktivierungswahlrecht für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird Gebrauch gemacht.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit den zum Transaktionszeitpunkt geltenden Wechselkursen erfasst. Fremdwährungsgewinne und -verluste, die aus der Abwicklung dieser Geschäfte sowie aus der Umrechnung auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag resultieren, werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

  III. Erläuterungen zur Bilanz
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.600,00 wurde in voller Höhe einbezahlt.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von EUR 28.606,00 unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt (Gutachten der Longial GmbH, Hamburg, vom 14. Dezember 2020). Der zum 31. Dezember 2020 zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 2,34 % (Vorjahr: 2,75 %); es handelt sich hierbei um den von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2020 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnitts­zinssatz in Höhe von 2,34 % und dem 7-Jahresdurchschnittzinssatz in Höhe von 1,64 % (Vorjahr 2,00 %) beträgt zum Stichtag EUR 28.606,00. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00 %, Rentensteigerungen mit 1,00 % im Gutachten verarbeitet. Den Berechnungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus den Pensionsverpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs.2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

 
31.12.2020
 
EUR
Erfüllungsbetrag Pensionsrückstellung
349.833,00
Anschaffungskosten Deckungsvermögen
338.338,12
 
11.494,88
Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung
9.020,00
Zinsen und ähnliche Erträge aus dem Deckungsvermögen
203,53
 
8.816,47


Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Briefgrundschulden, durch Sicherungsübereignung einer Maschine, durch Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie eine Bürgschaft gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
 
IV. Sonstige Angaben

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 259. Es handelt sich dabei um Verpflichtungen aus Leasingverträgen und Mietverträgen bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 152 bzw. zwischen einem und fünf Jahren  in Höhe von TEUR 107.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
  

Oliver Feuerstein, Bochum

Klaus Feuerstein, Bochum (bis zum 27. Januar 2020)

Jason Allen Colwell, Tervuren / Belgien (seit dem 9. März 2020)

Robert Engelhart Desel, Wilton / Vereinigte Staaten (seit dem 9. März 2020)

Wilhelm Christian Fabricius, Enschede / Niederlande (seit dem 9. März 2020)


Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 34 (Vorjahr: 30).

sonstige Berichtsbestandteile


Hattingen, 16. Dezember 2021

Schmiedestück-Vertrieb Feuerstein GmbH

Robert Engelhart Desel
Wilhelm Christian Fabricius
Geschäftsführer
Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2021 festgestellt.

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