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WISSMACH Modefilialen GmbHGöppingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010der WISSMACH Modefilialen GmbH1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1 Allgemeine Beschreibung der Geschäftstätigkeit Das Unternehmen betreibt Einzelhandel mit Textilien in derzeit 234 Filialen im gesamten Bundesgebiet. Daneben besteht in der Unternehmenszentrale ein Ladenlokal als Fabrikverkauf. In München und in Almere in den Niederlanden bestehen Modecenter zur Intensivierung des Großhandels. Sowohl der Einzelhandel als auch der Großhandel wird mit einer eigenen Modemarke bestückt. Zusätzlich werden über das Internet die eigenen Modeartikel angeboten. Mit den Firmen Otto GmbH & Co. KG, Hamburg, Neckermann GmbH, Frankfurt sowie Amazone Services Europe S.a.r.l. Luxemburg bestehen Kooperationsverträge. Das Produktsortiment ist hinsichtlich Modegrad und Passform bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis vorwiegend auf die qualitativen Anforderungen von Damen in der Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren ausgerichtet worden. Die Änderung des Warensortiments erfolgte ab dem Frühjahr 2010 und wird konsequent im Jahre 2011 fortgeführt. Damit bedient WISSMACH ein Kundensegment, das neben einer guten Kaufkraft allein aufgrund der zu erwartenden demographischen Entwicklung beträchtliches Wachstumspotential beinhaltet. 1.2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Deutschland erlebte 2010 einen rasanten Aufschwung nach der Krise. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Berichtsjahr um real 3,6 % höher als im Jahr zuvor. Im Vorjahr war das Bruttoinlandsprodukt noch um 4,7 % gesunken, das Vorkrisenniveau ist 2010 also noch nicht wieder erreicht. Gegenüber dem Gesamtmarkt hat sich der Einzelhandel insgesamt nur unterdurchschnittlich entwickelt. Laut dem Statistischen Bundesamt setzte der deutsche Einzelhandel real 1,2 % mehr um als ein Jahr zuvor. Dabei verzeichnete der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren einen deutlich höheren realen Umsatzzuwachs von 3,7 %. 2. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft 2.1 Umsatzentwicklung Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch im Jahr 2010 zu einer anhaltenden Konsumzurückhaltung unserer Kunden geführt. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete die WISSMACH Modefilialen GmbH einen Umsatz von T€ 48.813. Das entspricht einer Steigerung von 3,29 % bzw. T€ 1.554 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 47.259). 2.2 Geschäftsergebnis und Ertragslage Das Jahresergebnis 2010 ist weiterhin negativ. Der Verlust nach Steuern beträgt T€ 843 (Vj. T€ 3.915). Die Betriebsergebnisse der letzten Jahre waren durch hohe Abwertungen des Warenlagers beeinflusst. Konsequente unterjährige Abverkäufe zeigten Wirkung und führten dazu, dass am Abschlussstichtag nur noch geringe Altbestände an Standardwaren vorhanden waren. Der Warenrohertrag (Umsatzerlöse minus Materialaufwand) erhöhte sich dadurch um T€ 3.083 auf T€ 32.252 (VJ. T€ 29.169). 2.3 Vermögenslage Bei einer um 3.550 T€ gesunkenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote rechnerisch von im Vorjahr 33,6 % auf 36,7 %. Die Höhe des Eigenkapitals beträgt zum Abschlussstichtag T€ 3.931 (VJ. TEUR 4.787) und hat sich in Höhe des Jahresfehlbetrags 2010 vermindert. Der Rückgang der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Verkauf des Betriebsgrundstückes und den weiteren Abbau der Warenbestände zurückzuführen. Die Vorratsintensität (Vorräte/Bilanzsumme) stieg dadurch wieder von 46,0 % auf 59,7 %. Darüber hinaus konnte jedoch die Lagerumschlagshäufigkeit (Umsatz/Vorräte) von 7,2 auf 7,6 optimiert werden. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter von T€ 2.584 auf T€ 0 vermindert. Die Minderung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Betriebsgrundstückes in Göppingen. 2.3 Finanz- und Liquiditätslage Die Liquiditätssituation des Berichtsjahres war stets gut und die uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit stets gewährleistet. Die erforderliche Liquidität wurde durch den Gesellschafter stets sicher gestellt. Die Investitionen waren gering und konnten in voller Höhe aus eigenen Finanzmitteln bestritten werden. Zum Abschlussstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel und jederzeit veräußerbare Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von insgesamt T€ 1.789 (Vj. T€ 1.973). 2.4 Beschaffung Aufgrund der Handelstätigkeit ist der Wareneinsatz bei der WISSMACH Modefilialen GmbH mit T€ 16.561 (Vj. T€ 18.090) der größte Aufwandsposten. Die Wareneinsatzquote (Wareneinsatz/Umsatz) von 38,3 % auf 33,9 % vermindert. 2.5 Investitionen Die Investitionen waren mit T€ 376 (Vj. T€ 113) gering. Sie betrafen im Wesentlichen Mietereinbauten in unseren angemieteten Ladenlokalen und konnten aus eigenen Finanzmitteln bestritten werden. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen insgesamt T€ 517 (Vj. T€ 736). Dieser Rückgang der Abschreibungen geht mit den geringeren Investitionen und dem Verkauf des Betriebsgrundstückes einher. 2.6 Personal- und Sozialbereich Die Belegschaft des Unternehmens hat sich im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr um drei Personen auf nun 993 Mitarbeiter erhöht. Der Personalaufwand liegt mit T€ 16.811 (Vj. T€ 16.476) 2,0 % über dem Niveau des Vorjahres. In der Personalentwicklung liegen die Schwerpunkte beim Training des Verkaufspersonals. Hierzu gehören sowohl die Vertiefung der Trainings anhand bestehender und neuer Kollektionen als auch die Schulung der Kenntnisse hinsichtlich der Kundenberatung. 3. Forschung und Entwicklung WISSMACH entwickelt und entwirft in enger Kooperation mit zum Teil langjährigen Lieferanten fortlaufend neue Modekollektionen, die sich sehr stark an den aktuellen Modetrends und Wünschen unserer Kunden orientieren. Daneben liegt unser Hauptaugenmerk auf einer hohen Materialgüte und Qualität der Waren, die die hohen Ansprüche der Marke WISSMACH wider spiegeln. Die Qualitätskontrolle erfolgt in einem mehrstufigen Prozess und hat vielfach auch günstige Auswirkungen auf die Gestaltung der Produktionsprozesse unserer Lieferanten. Eigene Forschungstätigkeiten entfalten wir nicht. 4. Ausblick, Chancen und Risiken Das Unternehmen hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil seiner Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Mögliche Risiken resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen Einflüssen in dem für das Unternehmen relevanten deutschen Textilhandelsmarkt. WISSMACH bezieht seine Ware sowohl aus dem innereuropäischen Markt als auch aus Fernost. Es bestehen keine wesentlichen Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten, die erhebliche Auswirkung auf die Umsatzentwicklung haben könnten. Bei Ausfall eines Lieferanten stehen Ersatzbezugsquellen zur Verfügung. Insofern sind die Warenbezugsrisiken als gering einzuschätzen. Absatzrisiken können durch Abwanderung von Kunden bedingt durch Preiskampf, Verfehlungen des Modegeschmacks und eines ungünstigen Preis- und Leistungsverhältnisses entstehen. WISSMACH führt kontinuierliche Markt- und Kundenanalysen durch. Auf diese Weise erkennt WISSMACH Veränderungen im Branchenumfeld frühzeitig und kann die Geschäftspolitik im Allgemeinen und das Warensortiment im Besonderen pro aktiv und schnell auf die veränderten Anforderungen ausrichten. Oberste Priorität hat dabei ein konsequent auf die Bedürfnisse der WISSMACH Kunden zugeschnittenes Produktsortiment, das sich stets durch hohe Qualität bei zugleich günstigem Preis auszeichnet und dessen Absatz mit gezielten Werbemaßnahmen gefördert wird. Darüber hinaus werden die Absatzrisiken durch die horizontale, vertikale, strategische Erweiterung der Geschäftstätigkeit breiter gestreut. Wichtige Beispiele sind in diesem Zusammenhang die kundenorientierte Verbreiterung des Angebotsspektrums, die Neueröffnung von Märkten sowie der neue WISSMACH Online Shop. Risiken für den Ausfall von Forderungen bestehen nur in geringem Umfang und überwiegend bei unbaren Warenverkäufen auf Ziel. Im Rahmen des Risikomanagement haben wir Mindestanforderungen an die Bonität und zudem individuelle Höchstgrenzen bzw. eine festgeschriebene Limitsystematik implementiert. Die WISSMACH Modefilialen GmbH ist somit Bonitätsrisiken nur in sehr geringem Maße ausgesetzt. Die Mietverträge für die Geschäftsfilialen sind langfristig ausgelegt und können aufgrund der langen Vertragsbindung grundsätzlich ein Risiko für die zukünftige Finanz- und Ertragslage des Unternehmens darstellen. Jedoch sind die Ladengeschäfte ausschließlich in A-Lagen angesiedelt, so dass eine Weiter- bzw. Untervermietung erfahrungsgemäß ohne große Schwierigkeiten möglich ist. Währungsrisiken sind für die WISSMACH Modefilialen GmbH nur in sehr geringem Maße vorhanden, da 100 % des Umsatzes in Euro erzielt wird und auch die Wareneinkäufe fast ausschließlich in Euro erfolgen. WISSMACH ist mit seinem Angebot konsequent auf die Anforderungen und modischen Bedürfnisse der Kundinnen ab 30 fokussiert. Damit ist WISSMACH klar positioniert und profitiert von den strukturellen und demographischen Entwicklungen in Deutschland. In dieser stetig wachsenden Zielgruppe liegen erhebliche Geschäftspotentiale. Weiterhin sieht WISSMACH im neuen Absatzkanal Online Shop zusätzliche Chancen, denn immer mehr Internetuser nutzen die Möglichkeiten einer schnellen und unkomplizierten Bestellung über das Internet auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten. Über die gezielte Neueröffnung von weiteren WISSMACH-Modefilialen an erfolgsversprechenden Standorten soll eine weitestgehende Flächendeckung erreicht und auf diese Weise weiteres Umsatzpotential ausgeschöpft werden. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. In der Gesamtbewertung der Marktsituation sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung des Unternehmens darstellen. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzung enthält, besteht gerade im Handel grundsätzlich Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. Diese Unsicherheiten werden weiterhin durch die unklare Situation an den Finanzmärkten verstärkt. 5. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Die Umsatz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2011 wird durch die verbesserte allgemeine wirtschaftliche Situation positiv beeinflusst. Die Kaufzurückhaltung der Kunden konnte verringert werden. Dies ist auch auf das geänderte Angebot mit neuer Ware zurückzuführen. Im Jahre 2011 ist eine Umsatzsteigerung von ca. 3-4 % auf insgesamt 50,3 Mio. EUR zu erwarten. Weitere Maßnahmen zur Stabilisierung und Steigerung des Umsatzes im Folgejahr sind bereits eingeleitet. Im Jahr 2011 wird erneut mit einer weiteren Umsatzsteigerung und mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet. Die Liquidität wird auch zukünftig durch den Gesellschafter sicher gestellt. Über diese verkaufsfördernden Maßnahmen hinaus wird das strikte Kostenmanagement fortgesetzt, wobei Schwerpunkte in den Bereichen Warenbezug und Sachkosten liegen. Auf diese Weise sollen die Roherträge weiter verbessert und damit die Ertragskraft des gesamten Unternehmens gestärkt werden. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.
Göppingen, 22. Juli 2011 Dr. Dieter Wißmach, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden entsprechend nicht angepasst. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon - Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sobald dies zu einer höheren Abschreibung führt. Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden sämtliche Anlagenzugänge im Geschäftsjahr 2010 linear abgeschrieben. Im Berichtsjahr erworbene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt, der auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 wurden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen Die unter den Finanzanlagen im Vorjahr dargestellten sonstigen Ausleihungen sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Vorräte Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Bestände an Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Passiva Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuere und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen zum Abschlussstichtag nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche am 31. Dezember 2010 ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenständen enthalten unverzinsliche Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von TEUR 33. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 30.000,00. Von diesem Betrag wurden bisher EUR 17.217,70,00 einbezahlt; EUR 12.782,30 stehen noch aus. Der Bilanzgewinn des Vorjahrs in Höhe von EUR 4.710.921,66 wurde in voller Höhe auf neue Rechnungen vorgetragen
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführer in Höhe von TEUR 333. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich den Handel mit Textilien. Die Umsatzerlöse werden in den inländischen Filialen erzielt. Daneben erfolgt der Verkauf über Internet und freie Einzelhändler. Der Anteil der inländischen Umsatzerlöse an den Gesamtumsatzerlösen beträgt ca. 99 %. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Buchgewinne aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 319, einen Ertrag in Höhe von TEUR 500 aus der vorzeitigen Aufhebung eines Mietvertrages sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 31. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 132 (i.V. TEUR 161). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 20 (i.V. TEUR 132) enthalten. Außerordentliche Aufwendungen Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren außerordentliche Aufwendungen durch die Bewertungsänderung im Zusammenhang mit den Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen in Höhe von EUR 9.387,03. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand betrifft Vorjahre und steht im Zusammenhang mit den Ergebnissen aus der steuerlichen Außenprüfung. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 HGB zum 31. Dezember 2010: Verpflichtungen aus gewährten Bürgschaften und Garantien gegenüber Lieferanten und Vermietern: TEUR 2.767 Die Bürgschaften sind vollständig durch Bankbürgschaften gesichert. Das Risiko für die Inanspruchnahme der Gesellschaft aus den Bürgschaften bewerten wir aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der Tatsache, dass die ausschließlich in A-Lagen befindlichen Mietobjekte ohne große Schwierigkeiten weiter- bzw. untervermietet werden können, als gering. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:
VII. Sonstige Angaben Zum Geschäftsführer sind bestellt: Dr. Dieter Wißmach, Dipl. Kaufmann, Domdorf Georg Walter Jakob Kuhn, Kaufmann, Elchingen Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen TEUR 13. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 993 (Vj. 990) Angestellte in Voll- und Teilzeit. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.867.739,52 auf neue Rechnung vorzutragen.
Göppingen, 22. Juli 2011 WISSMACH Modefilialen GmbH Dr. Dieter Wißmach Anlagespiegel
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WISSMACH Modefilialen GmbH, Göppingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss ohne Inanspruchnahme von Erleichterungen für die Offenlegung.
Stuttgart, den 22. Juli 2011 Dr.
Breuer + Partner GmbH
Tobias Wittemann, Wirtschaftsprüfer Jürgen Müller, Wirtschaftsprüfer |
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