WEH GmbH Verbindungstechnik
Josef-Henle-Straße 1, 89257 Illertissen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Hanke seit 8.7.2025 | Prokura |
Janina Klaiber seit 8.7.2025 | Prokura |
Mario Cvitanovic seit 8.7.2025 | Prokura |
Claudia Steffan seit 8.7.2025 | Prokura |
Rolf Helmut Kummer seit 4.6.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WEH GmbH VerbindungstechnikIllertissenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der WEH GmbH Verbindungstechnik, IllertissenA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die WEH GmbH Verbindungstechnik, Illertissen, ist ein mittelständisches Unternehmen, welches in der metallverarbeitenden Industrie tätig ist. Unsere Spezialisierung liegt in der Herstellung und dem Vertrieb von selbstentwickelten, mechanischen Verbindungselementen. Das Unternehmensziel der WEH GmbH Verbindungstechnik liegt vor allem in der nachhaltigen und langfristigen Entwicklung des Unternehmens. Dies soll im Wesentlichen durch die weitere Verbesserung der Produkte und die Betreuung bereits bestehender Kundenbeziehungen, aber gleichermaßen auch durch Erschließung neuer Märkte gelingen. Besonderen Wert legt das Unternehmen hierbei auf die stetige Optimierung der internen Abläufe und Prozesse, um den steigenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. Die hohe Qualität der WEH Produkte schafft einen entsprechend hohen Anerkennungsgrad bei den Kunden. Die WEH GmbH Verbindungstechnik ist neben dem Hauptmarkt im Inland nahezu weltweit aktiv. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2023 verschlechtert, auch aufgrund eines sehr schwachen 4. Quartals ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % rückläufig. Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine ausgelösten Energiekrise, der damit einhergehenden hohen Inflationsrate und dem stark gestiegenen Zinsniveau. Auch in den für WEH relevanten Ländern fiel das Wachstum geringer aus als im Vorjahr, wobei die Wachstumsraten im Vergleich zu Deutschland höher ausfielen. Insgesamt konnte das weltwirtschaftliche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 3,0 % gesteigert werden. Erbracht wurde die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen. Die Arbeitslosenzahl lag bei rund 2,6 Millionen Arbeitslosen (5,7 %). Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die patentierten, einzigarten WEH Schnellanschlüsse haben es der WEH GmbH Verbindungstechnik bisher auch in Krisenzeiten ermöglicht, durch dauerhafte Nachfrage zufriedenstellende Umsätze zu erreichen. Durch kontinuierliche Verbesserungen, sowie laufende Weiter- und Neuentwicklungen konnte weiter aufkommendem Wettbewerb erfolgreich begegnet werden. Das Branchenrisiko in Folge der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine und der damit einhergehenden Wirtschafts- und Finanzkrise, sowie den neuen Gegebenheiten in der EU und weltweit, ist mittlerweile durchaus spürbar und muss im Auge behalten werden. Gerade im europäischen Wirtschaftsraum war die vorherrschende Eurounsicherheit spürbar. Die Exportquote lag in 2023 bei 75,4 % (Vorjahr 79,5 %). 2. Geschäftsverlauf 2023 Die positive Entwicklung im Umsatz und Auftragseingang aus dem Jahre 2022 konnte nicht bestätigt werden. Zwar konnte der Umsatz planerisch leicht überschritten, jedoch nicht auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden und fiel unterm Strich um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz. Demgegenüber ist der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr wie auch zum Plan um einen hohen einstelligen Prozentwert gefallen. Zur Stärkung des Produktportfolios wurden Ende 2023 im Zuge eines Asset-Deals die baromax-Produkte und Dienstleistungen erworben. Hierbei handelt es sich um Komponenten und Systeme für den Höchstdruckbereich von 1.000 bis 10.000 bar. 3. Lage des Unternehmens Ertragslage Der Umsatz lag im Jahr 2023 bei TEUR 34.939 und damit um TEUR 721 unter dem Vorjahr. Im Wesentlichen ist die Umsatzreduzierung auf die geringere Nachfrage von H2 Produkten zurückzuführen. Im Geschäftsjahr erfolgte, bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen eine Bestandsreduzierung von TEUR 805, welche auch Auswirkungen auf das Jahresergebnis hatte. Die Reduzierung kann auf die Optimierung von Melde- und Minimalbeständen sowie gezielter Bestandsbearbeitung und damit einhergehenden Verschrottungsrunden zurückgeführt werden und wird sich in 2024 fortsetzen. Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.721 auf TEUR 8.302 reduziert. Die Materialaufwandsquote konnte zum Vorjahresniveau deutlich gesenkt werden. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 13.815 angestiegen. Dies ist zum einen auf den Personalaufbau und zum anderen auf jährliche sowie individuelle Lohnanpassungen und Rückstellungen im Zuge von Personalfreisetzungen zurückzuführen. Die Gesamtleistung betrug TEUR 34.134 und lag damit TEUR 2.713 unter dem Vorjahr. Das Rohergebnis reduzierte sich ebenfalls um TEUR 1.084 auf TEUR 26.292. Die negative Entwicklung der Gesamtleistung verbunden mit den sonstigen Kostenpositionen führte zu einem Ergebnis vor Steuern TEUR 1.789 respektive Jahresüberschuss über TEUR 1.360. Finanzlage Die WEH GmbH Verbindungstechnik hat im Geschäftsjahr 2023 die noch offenen Darlehen Leasinggesellschaft für zwei Maschinen in Höhe von TEUR 508 komplett abgerufen. Des Weiteren wurde ein bereits im Jahr 2021 genehmigter ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit über TEUR 1.000 in Anspruch genommen. Das günstige Zinsniveau war ein Kriterium hierfür. Die Liquiditätslage kann als gut eingestuft werden, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden immer innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Vermögenslage Insgesamt hat sich die Bilanzsumme im Geschäftsjahr (TEUR 23.261) im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 21.846) um TEUR 1.415 erhöht. Auf der Aktivseite ist diese Veränderung im Einzelnen auf die Erhöhung der geleisteten Anzahlungen von immateriellen Vermögensgegenständen (proALPHA ERP Software) um insgesamt TEUR 1.336, der Verminderung des Vorratsbestands (Optimierung Melde- und Minimalbestände und gezielter Bestandsbearbeitung) um TEUR 637 sowie der Erhöhung im Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 1.503 und die stichtagsbedingte Verminderung des werthaltigen Forderungsbestandes um TEUR 1.910 zurückzuführen. Auf der Passivseite hat sich im Wesentlichen das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr um insgesamt TEUR 1.360 sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Finanzierung Projekt ERP-Software) um TEUR 938 erhöht. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung sowie zur frühzeitigen Erfassung von Veränderungen werden eine Planrechnung sowie ein Soll-Ist-Vergleich herangezogen. Wichtigste Steuerungskennzahl ist hierbei die Umsatzrendite. Die Eigenkapitalquote beträgt 73,0 % (Vj.: 71,6 %). Der Verschuldungsgrad beläuft sich auf 36,8 % (Vj.: 39,7 %). Das Working Capital beträgt TEUR 14.539 (Vj.: TEUR 15.431). C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Das ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose im März für das Jahr 2024 auf 0,2 % um 1,2 % (Prognose im Septemberbericht 2023 1,4 %) reduziert. Die hohe Kerninflationsrate gepaart mit immer noch anhaltenden Unsicherheiten hemmt weiterhin das Wachstum. Für das Jahr 2025 wird mit einem Wachstum von 1,5 % gerechnet. Die Arbeitslosenzahlen dürften sich in 2024 mit knapp 2,7 Millionen um etwas weniger als 100.000 Arbeitslose erhöhen (Vj: 2,6 Millionen). Die Auftragslage für die WEH GmbH Verbindungstechnik entwickelt sich im Jahr 2024 noch verhaltener als im Vorjahr. Aktuell wird ein Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich prognostiziert. Es wird davon ausgegangen, dass sich 2025 die Lage wieder etwas stabilisiert und sich wieder ein positiver Trend bezogen auf den Auftragseingang und Umsatz einstellt. Unter anderem sollen diese Pläne durch die Erarbeitung von neuen Produktserien, welche in einem großen Markt und in großen Stückzahlen platziert werden sollen, erreicht werden. Die Ertragsmarge wird sich voraussichtlich im mittleren einstelligen Prozentbereich bewegen. Die operativen Kennzahlen wie z.B Working Capital und Verschuldungsgrad werden sich aus aktueller Sicht nicht wesentlich verändern. 2. Risikobericht Die weltweiten Auswirkungen der kriegerischen Handlungen in der Ukraine, welche die Weltwirtschaft aufgrund von Sanktionen, rasant steigender Inflationen und Zinsen vor neue Herausforderungen gestellt hat, halten immer noch an. Mittlerweile haben die negativen Auswirkungen auch Einfluss auf den operativen Geschäftsbetrieb. Die Kraftfahrzeugindustrie und die dazugehörige Zulieferbranche stellt bereits jetzt einen wesentlichen Absatzmarkt dar. Durch die anhaltenden politischen Unsicherheiten rund um die zukunftsgerichteten Kraftstoffmöglichkeiten und der damit einhergehenden CO 2 Debatten und Zolldiskussionen verschärft die Lage zusätzlich. Als führendes Unternehmen in der Erdgas- und Wasserstoffbetankung ist die ständige regierungspolitische Neupositionierung aktuell ein nicht zu verachtendes Risiko. Auf dem Beschaffungsmarkt hat sich die Materialsituation etwas entspannt, so dass dahingehend die Lieferkette mit überschaubarem Aufwand aufrechterhalten werden kann. Die Lage auf dem Beschaffungsmarkt wird daher als nicht besorgniserregend eingestuft. Der Anteil der Eigenfertigung ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Nichtsdestotrotz ist die Versorgung mit Einkaufsteilen sowie der Zukauf externer Bearbeitungsdienstleistungen notwendig. Die termingerechte Lieferfähigkeit hat sich wieder normalisiert. Finanzielle Risiken bestehen im Bereich der Warenlieferungen durch die Folgen der Wirtschafts- und Finanzrisiken. Mit weiterhin gezielten Maßnahmen wie Bonitätsprüfung, Lieferung gegen Vorauskasse oder Banksicherung wird versucht, das Risiko einzuschränken. 3. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite kann auf langfristige Lieferantenbeziehungen zurückgegriffen werden. Trotz zurückhaltender Vorhersage bezüglich Konjunkturentwicklung, speziell auch in der Metallbranche, sollen neue Chancen erschlossen werden. Im Adapterbereich sollen durch Stärkung des Vertriebsnetzes und durch weiteren Ausbau der Produktpalette bestehende Märkte gestärkt und neue Märkte erschlossen werden. Durch ständige Marktbeobachtung sowie Erfahrung und Zuverlässigkeit begegnet die WEH GmbH Verbindungstechnik dem Wettbewerb am Markt mit einem hohen Maß an Qualität und Zuverlässigkeit. Für die Geschäftsführung steht an oberster Stelle, die Sicherung des Unternehmens für die Zukunft zu gewährleisten. Unter anderem durch gezielte Produktprogrammzukäufe, Neuentwicklungen und Konzentration auf zukunftsträchtige Märkte soll die mittel- und langfristige Weiterentwicklung verfolgt und das Unternehmen zukunftsorientiert am Markt positioniert werden.
Illertissen, den 17. Oktober 2024 WEH GmbH Verbindungstechnik Geschäftsführer Anton Halbich Geschäftsführer Wolfgang Weh BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der WEH GmbH Verbindungstechnik, Illertissen1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der WEH GmbH Verbindungstechnik wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Grundsätze der Stetigkeit bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gewahrt. Über die angewandten Bewertungsmethoden wird wie folgt berichtet. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder nach § 240 Abs. 3 HGB zum Festwert angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern entsprechen den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen und bewegen sich in einer Bandbreite von 1 bis 19 Jahren. Der erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird zu Anschaffungskosten angesetzt und mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 wurden als Aufwand erfasst. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort als GWG abgeschrieben. Umlaufvermögen Das Vorratsvermögen wurde zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten nach dem Durchschnittsverfahren und zwar unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung der Risiken sind angemessene Pauschalwertberichtigungen gebildet worden. Fremdwährungsforderungen wurden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Kassenbestände und Bankguthaben wurden mit ihrem Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Aktive latente Steuern Die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen führen nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB zu Steuerentlastungen. Für die Berechnung wird ein Ertragssteuersatz (KSt und GewSt) von 27,025 % zugrunde gelegt. Das Wahlrecht zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern wurde nicht ausgeübt. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden entsprechend den BilMoG-Grundsätzen mit einem Rententrend von 0,0 % p.a. und ohne Fluktuationsrate unter Anwendung der "Project Unit Credit Method" berechnet. Zur Berechnung fanden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Heubeck Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,82 % Verwendung. Der Berechnung wurde der von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (zuletzt geändert durch Art. 9 G v. 11.03.2016 BGBL. I S. 396) bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ohne Fluktuation ermittelte Wert (zehnjähriger Durchschnitt) zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern des Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. 3. Einzelangaben zu den Positionen der Bilanz 3.1 Entwicklung des Anlagevermögens Eine von den Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Entwicklung der Gegenstände des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. 3.2 Angaben zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Lieferung und Leistung gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.823 enthalten. 3.3 Angaben zu den flüssigen Mitteln Die flüssigen Mittel umfassen den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 3.4 Eigenkapital Der Gewinnvortrag zum 1. Januar 2023 betrug TEUR 15.613. Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 1.360 und der Bilanzgewinn TEUR 16.973. 3.5 Angaben zu den Rückstellungen für Pensionen 1. Unmittelbare Versorgungszusage Wolfgang Weh Erfüllungsbetrag (durchschnittlicher Zinssatz 10 Jahre: 1,82 %): TEUR 1.201. Erfüllungsbetrag (durchschnittlicher Zinssatz 7 Jahre: 1,74 %): TEUR 1.215. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 14 ist ausschüttungsgesperrt. 2. Unmittelbare Versorgungszusage Erwin Weh Erfüllungsbetrag (durchschnittlicher Zinssatz 10 Jahre: 1,82 %): TEUR 142. Erfüllungsbetrag (durchschnittlicher Zinssatz 7 Jahre: 1,74 %): TEUR 143. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1 ist ausschüttungsgesperrt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
3.6 sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
3.7 Verbindlichkeiten
Branchenübliche Sicherheiten sind vereinbart. 4. Einzelangaben zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Inanspruchnahme von staatlichen Fördermitteln in Höhe von TEUR 168 (Vj: 83 TEUR) sowie Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 42 (Vj.: TEUR 192). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 44 (Vj.: TEUR 24) enthalten. In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Zinsaufwendungen aus Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 23 (Vj.: TEUR 40), saldiert mit den Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung sowie der Pensionen ergibt sich ein Betrag in Höhe von TEUR -9 (Vj.: TEUR 17), enthalten. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für das Jahr 2024 in Höhe TEUR 1.236 (Vj.: TEUR 1.197). Daneben hat die Berichtsgesellschaft Verpflichtungen aus diversen Leasingverträgen mit einem Jahresbetrag in Höhe von TEUR 132 (Vj.: TEUR 262) (netto) nachzukommen. Das noch zu erfüllende Investitionsvolumen beträgt TEUR 621. 6. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Wolfgang Weh und Anton Halbich (Geschäftsführer) wahrgenommen. Die Erleichterung gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 109 (Vj.: 98) Angestellte, 88 (Vj.: 90) gewerbliche Arbeitnehmer sowie 23 (Vj.: 22) Auszubildende beschäftigt. Herr Erwin Weh erhielt Rentenzahlungen in Höhe TEUR 18. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Illertissen, den 17. Oktober 2024 WEH GmbH Verbindungstechnik Geschäftsführer Anton Halbich Geschäftsführer Wolfgang Weh Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WEH GmbH Verbindungstechnik, Illertissen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WEH GmbH Verbindungstechnik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEH GmbH Verbindungstechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, den 17. Oktober 2024 SGP
Schneider Geiwitz GmbH
signiert von: Müller-Menz, Wirtschaftsprüfer |
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