Brauerei Alsfeld AktiengesellschaftLiquidiert

36304 Alsfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 5189
Eingetragen
22.11.1993
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Bierbrauerei und eines Mineralbrunnens nebst zugehörigen Hilfsund Nebenbetrieben mit Vertrieb der Eigenerzeugnisse sowie der Handel mit Getränken und Gaststättenbedarf, ferner die Vornahme aller sonstigen Geschäfte, die mit der Bestätigung auf den genannten Gebieten zusammenhängen oder geeignet sind, diese zu fördern.

Historie

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Management

NameRolle
Dieter Resch
seit 11.11.2003
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
25.85%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brauerei Alsfeld Aktiengesellschaft

Alsfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Brauerei Alsfeld AG, Grünberger Straße 68, 36304 Alsfeld

AKTIVA

EUR Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 863.440,27 970.896,80
II. Sachanlagen 1.305.583,57 1.395.910,45
III. Finanzanlagen 357.622,62 403.254,21
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 562.035,72 644.942,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 801.867,84 839.364,27
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.760,75 74.279,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.745,28 14.638,00
3.933.056,05 4.343.285,76

PASSIVA

EUR EUR Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Kapitalrücklage 16.937,82 16.937,82
III. Gewinnrücklagen 16.250,00 16.250,00
IV. Bilanzgewinn 386.456,51 1.169.644,33 723.686,62
B. Rückstellungen 938.236,73 1.076.070,00
C. Verbindlichkeiten 1.825.174,99 1.760.341,32
3.933.056,05 4.343.285,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Brauerei Alsfeld AG, Grünberger Straße 68, 36304 Alsfeld

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den Vorschriften des AktG sowie nach den gesellschaftsvertraglichen Bestimmungen aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Artikel 67 Absatz 8 Satz 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Artikel 67 Absatz 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Angaben die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren mit Ausnahme der Änderungen durch das BilMoG unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Fertigerzeugnisse werden mit den Pauschbeträgen für Brauereien, welche von der Oberfinanzdirektion München festgelegt wurden, angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die Sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 6 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 723.686,62.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,15 %

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1 %

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005G"

Der sich aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 96.626,00 wurde im Berichtsjahr zu einem fünfzehntel (EUR 6.441,73) ergebniswirksam als außerordentlicher Aufwand gebucht. Die gesamten Rückstellungen für Pensionen betragen zum Bilanzstichtag EUR 926.521,00.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:

Laufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt besichert
Verbindlichkeiten gesamt 1.737 88 0 1.825 149

5. Sonstige Angaben

Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Aufsichtsrat

 

Egon Schindel, Weyhers, Vorsitzender (bis 27.07.2010)

 

Dr. Manfred Ziegler, Wiggensbach, Vorsitzender (ab 27.07.2010)

 

Herbert Diestelmann, Alsfeld, stellv. Vorsitzender (bis 27.07.2010)

 

Gabriele Nitz, Fulda, stellv. Vorsitzende (ab 27.07.2010)

 

Ralf Küster, Alsfeld (ab 27.07.2010)

Vorstand

 

Dieter Resch, Fulda

Gesamtbezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Vorstand

Es wird vom § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat wurde eine Gesamtvergütung von EUR 7.000,00 für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 gewährt.

 

Alsfeld, 9. Mai 2011

Brauerei Alsfeld AG

gez. Dieter Resch, Vorstand

Der Jahresabschluss wurde am 26. Juli 2011 festgestellt.

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