Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH

Friedrich der Große 8, 44628 Herne, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 14633
Eingetragen
27.9.2013
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung und Vertretung bei diesen, insbesondere bei der Firma Brinker Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl jun. Brinker
seit 27.9.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Herne
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH

Herne

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlage des Unternehmens

Der Brinker-Konzern ist eine mittelständische Großbäckerei mit eigener Produktion von Premium-Backwaren in Herne.

Das Tätigkeitsfeld umfasst die Geschäftsbereiche Filialgeschäfte, Frischeprodukte und Tiefkühlprodukte. Das Tiefkühlsortiment wird sowohl im Inland als auch im europäischen und außereuropäischen Ausland vertrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch im laufenden Geschäftsjahr hat sich der Konzentrationsprozess im Backwarenmarkt fortgesetzt. Die Anzahl der produzierenden Unternehmen in der Bäckerbranche geht in den letzten Jahren immer weiter zurück, siehe auch die veröffentlichen Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e. V. für das Jahr 2023.

Der Lebensmitteileinzelhandel treibt einerseits den Ausbau von Pre-Bake-Stationen weiter voran, andererseits platziert er frische Backwaren lokaler Bäckereien und beeinträchtigt den Backwarenmarkt an seinem ursprünglichen point of sale erheblich. Die Backwarenbranche und somit auch wir, waren auch noch 2023 von den gestiegenen Energie- und Materialkosten in Folge des Ukraine Kriegs betroffen.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerwartung konnte im Filialgeschäft übertroffen werden, das B2B Geschäft konnte den Planumsatz in Folge eines gestiegenen Wettbewerbs nicht erreichen. Hier verspüren wir, dass immer mehr regionale Bäcker das Liefergeschäft für sich entdecken.

Beim Filialverkauf zeigt sich ein differenziertes Bild je Standortlage. Innenstadtlagen haben aufgrund der Caféwiederöffnungen an Frequenz und Umsatz gewonnen, wogegen Stadtrandlagen und Vorkassenzonen - eher stagnierten, da diese bereits unter der Pandemie gewonnen hatten. Insbesondere mit unserem Filialkonzept "Brinker by Marlies Brinker" - profitieren wir durch ein aktuelles, frisches Konzept.

In einem Lebensmittel produzierenden und vertreibenden Betrieb spielen Hygiene, Lebensmittel- und Arbeitssicherheit eine wesentliche Rolle. Hierzu wird das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter fortlaufend beobachtet. Durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter wird sichergestellt, dass mehr als die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen erfüllt werden. Daher lässt sich der Brinker-Konzern nach den anspruchsvollen Kriterien des Internationalen Food Standard prüfen und ist erfolgreich zertifiziert. Durch eine Folgeprüfung im Jahr 2024 wurde die Zertifizierung bestätigt.

III. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Brinker-Konzern hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 445 erhöht und beträgt am 31.12.2023 T€ 18.668. Das Anlagevermögen hat sich dabei um T€ 667 auf T€ 13.318 erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände reduzierten sich stichtagsbedingt im Wesentlichen aufgrund geringerer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenläufigen Effekten aus gestiegenen Forderungen gegen Gesellschafter um T€ 344 auf T€

2.096. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 5.054 (Vorjahr: T€ 4.973). Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 27,1 % (Vorjahr: 27,3 %) und hat sich damit nahezu nicht verändert.

Die Rückstellungen erhöhen sich insbesondere aufgrund gestiegener sonstiger Rückstellungen (i. W. für Rückzahlungsverpflichtung Corona-Hilfen, Rückbauverpflichtungen und Urlaubsansprüche) um T€ 581 auf T€ 2.612 im Berichtszeitraum.

2. Finanzlage

In der Finanzlage setzt sich der Finanzmittelfonds als Saldo aus liquiden Mitteln und Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ T€
Liquide Mittel 1.308 998
Kontokorrentkredite ./. 547 ./. 907
Finanzmittelfonds 761 91

Der Brinker-Konzern war im Geschäftsjahr 2023, auch mit Nutzung der Kreditlinien, jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der operative Cash-Flow (Jahresergebnis abzüglich Abschreibungen) verbesserte sich im Berichtsjahr von T€ 1.443 auf T€ 1.563 und lag damit dennoch unter Plan.

3. Ertragslage

Der Brinker-Konzern hat insgesamt eine Umsatzsteigerung zu verzeichnen in Höhe von T€ 2.778, das sind 5,98% und liegt damit im Rahmen unserer Vorjahresprognose. Diese Entwicklung resultiert einerseits aus einem sehr stabilen und die Vorjahresprognose übersteigenden Filialumsatz, andererseits aus einem in nahezu allen Bereichen die Planerwartung nicht erreichtem B2B-Geschäft.

Der Materialaufwand erhöhte sich insbesondere aufgrund höherer Aufwendungen für Rohstoffe von T€ 11.552 auf T€ 11.780. Die Materialaufwandsquote beträgt 23,2% (Vorjahr: 24,1 %). Das Rohergebnis in Höhe von T€ 39.258 (Vj. T€ 37.249) konnte damit um 5,4% gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Die Personalaufwendungen sind um 8,1% von T€ 1.624 auf T€ 21.563 gestiegen und sind im Wesentlichen auf höhere Lohnzahlungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich i. W. aufgrund niedrigerer Schadenersatzansprüche und des Entfalls von Zuschüssen zur Elektromobilität um T€ 84 auf T€ 383 reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit T€ 15.647 (Vj. 15.370) auf Vorjahresniveau und leicht über unserer Erwartung.

Das Jahresergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 81 (Vj. T€ -288) deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessert, die Vorjahresprognose wurde dennoch nicht erreicht. Dies liegt im Wesentlichen an sonstigen periodenfremden Aufwendungen, aus der Rückzahlungsverpflichtung für Corona-Hilfen und vergeblicher Planungskosten.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung im Wesentlichen die Kennzahlen aus dem operativen Geschäft heran, insbesondere den operativen Cash Flow (Jahresergebnis und Abschreibungen) und das Jahresergebnis.

5. Gesamtaussage

Aus Sicht der Geschäftsführung hat sich die Lage des Konzerns aufgrund der positiven Entwicklung im Umsatzbereich - getrieben durch die entfallenen Beschränkungen im Gastronomiebereich und die damit verbundenen Wiederöffnungen der Filialen im Jahr 2023 und nicht zuletzt durch Preisanpassungen - stabilisiert. Die Kostenseite war insbesondere geprägt durch hohe Rohstoffbeschaffungs- und Energiekosten infolge der Volatilität und Unsicherheit auf den Energie- und Rohstoffmärkten. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wird insgesamt als gut eingeschätzt.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg sind die schnelle Reaktion auf Veränderungen bei den Verzehr- und Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher mit modernen Bäckerei - und Cafekonzepten sowie einem handwerklichen und qualitativ hochwertigen Sortiment. Eine wirtschaftlich gesunde Filialstruktur mit hohen Durchschnittsumsätzen sowie eine gesunde Umsatz-Mietrelation sind wesentliche Voraussetzungen für einen guten wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmensparte Filialverkauf.

Durch Optimierung und Umbau des Filialnetzes werden wir auf ein sich möglicherweise veränderndes Einkaufsverhalten reagieren. Diese Entwicklung gilt es zu beobachten und sich darauf einzustellen. In Folge der gesamtwirtschaftlichen Inflationsentwicklung ist weiterhin mit Kostensteigerungen in den Bereichen der sonstigen Rohstoffe, Hilfs- und Betriebsstoffe und Mieten zu rechnen. Eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns, der Tarifabschluss für das Bäckerhandwerk und der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt werden zu einem Anstieg der Personalkosten führen. Bei Berücksichtigung des Servicegedankens für den Kunden, wird es dennoch das Ziel sein, den Anstieg der Personalaufwandsquote durch Effektivitätssteigerung im Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 moderat zu halten.

Auf der Kostenseite gehen wir, aufgrund des Energiekostensenkungsprogramms, und unserer vorsichtigen Energie-Einkaufsstrategie von deutlich niedrigeren Energiekosten aus. Bei sinkenden Energiepreisen erwarten wir daraus resultierende Kostensenkungen energieintensiver Rohstoffe. Durch die Fortführung unseres Effizienzkurses sowie eine Erhöhung der Verkaufspreise, werden wir den Umsatz steigern und den Kostensteigerungen entgegenwirken.

Die internen Planungen für das Folgejahr 2024 sehen Umsatzsteigerungen im mittleren einstelligen Prozentbereich vor. Aufgrund der beschriebenen Kostenentwicklungen wird für 2024 mit einem Jahresergebnis deutlich über dem Niveau des Jahres 2023 gerechnet.

2. Chancen- und Risikobericht

Für unsere zukünftige Entwicklung sehen wir Chancen in einer Ausweitung unseres Geschäftes durch innovative Produkte, neue Vertriebskonzepte, einer ausgeprägten, ethischen Dienstleistungskultur, der Forcierung aller Absatzkanäle und eines wachsenden Bewusstseins für qualitativ hochwertige, regionale Backwaren innerhalb unserer Zielgruppen.

Besonderes Augenmerk und Risiko liegt auch weiterhin auf der, über dem Niveau der letzten 10 Jahre liegenden Inflation, der angespannten wirtschaftlichen Lage im produzierenden Gewerbe und sich verändernder politischer Rahmenbedingungen.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

V. Sonstige Informationen

1. Erklärung zur Unternehmensführung

Für den Frauenanteil in der Geschäftsführung des Brinker Konzerns wurde innerhalb der gesetzlichen Umsetzungsfrist von max. 5 Jahren eine Zielgröße von 50,0 % bis zum 31.12.2024 festgelegt.

Die Geschäftsführung des Brinker Konzerns hat beschlossen, dass innerhalb der zuvor beschriebenen Umsetzungsfrist der Frauenanteil:

a) auf der Ebene der Bereichsleitung (Führungsebene 1) gesamthaft mindestens weiterhin 16 % oder 1 Stelle (Gesamtzahl 6) betragen soll.

b) auf der Ebene der Abteilungsleitung (Führungsebene 2) gesamthaft mindestens weiterhin 10 % oder 1 Stelle (Gesamtzahl 10) betragen soll.

Zum Stichtag liegt die Ist-Quote für die Geschäftsführung unterhalb der Zielquote, was im Jahr 2024 korrigiert wurde, die der beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung liegt oberhalb der Zielquote.

2. Nachhaltigkeit

Der Brinker Konzern setzt auf Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, dass unser Energiemanagement-system nach DIN EN ISO 50001:2018 ebenfalls erneut erfolgreich zertifiziert wurde. Das Energiemanagementsystem gilt für alle Prozesse, Personen und Bereiche des Unternehmens. Dies schließt die Beschaffung von energieeffizienten Produkten und Dienstleistungen ein. Für die Umsetzung, Kontrolle und Optimierung haben wir einen Energiemanagementbeauftragten und ein Energiemanagementteam benannt.

Der CO 2 -Ausstoß durch Produktion, Logistik und Vertrieb liegt mit ca. 289 kg/t um 40% unter dem von IFEU - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg - für 2008 ermittelten CO 2 -Ausstoß von 480 kg/t Brot. Trotz des Umsatzanstiegs zum Vorjahr von rd. 6% konnte der CO 2 -Ausstoß im gleichen Zeitraum um 10,6% reduziert werden.

Zum einen verringert der konsequente Einsatz grünen Stroms unseren CO 2 -Fußabdruck weiterhin erheblich, zum anderen wirkt unser Energiemanagementsystem sehr erfolgreich.

Durch die Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage, mit einer Leistung von über 630kWp, auf dem Dach unseres Betriebsgebäudes, wird unser Strombedarf des Produktionsstandortes ab dem im 2. Quartal 2024 zu über 8% gedeckt.

 

Herne, 06. Dezember 2024

Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH

gez. Karl Brinker

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

Vj.
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.150,63 122
2. Firmenwert 83.805,00 97
187.955,63 219
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.006.748,00 8.305
2. technische Anlagen und Maschinen 1.551.877,67 2.106
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.410.265,10 1.384
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.161.046,74 636
13.129.937,51 12.431
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 576.224,20 591
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.104.567,77 1.255
1.680.791,97 1.846
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 574.478,86 818
2. Forderungen gegen Gesellschafter 468.417,85 356
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.053.409,08 1.266
2.096.305,79 2.440
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.308.195,26 998
C. Rechnungsabgrenzungsposten 99.277,64 100
D. Aktive latente Steuern 165.593,97 189
18.668.057,77 18.223

PASSIVA

Vj.
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Konzernbilanzverlust -4.417.425,62 -4.333
III. Ausgleichsposten für den Kommanditisten der Brinker Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG 9.446.428,06 9.281
5.054.002,44 4.973
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 220.876,35 282
2. Steuerrückstellungen 611.616,38 405
3. sonstige Rückstellungen 1.779.339,98 1.344
2.611.832,71 2.031
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.997.089,59 7.615
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.515.793,36 2.294
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.448.089,67 1.264
10.960.972,62 11.173
D. Rechnungsabgrenzungsposten 41.250,00 46
18.668.057,77 18.223

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 50.805.819,23 48.030
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 150.659,63 304
3. sonstige betriebliche Erträge 382.523,50 467
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- ur Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.739.005,06 11.547
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 40.667,28 5
11.779.672,34
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 17.906.663,59 16.448
b) soziale Abgaben und Aufwendung für Altersversorgung und für Unterstützung 3.656.547,55 3.491
21.563.211,14
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.481.574,78 1.731
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.646.698,56 15.370
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 124.769,72 54
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 326.662,60 378
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 237.394,00 131
11. Ergebnis nach Steuern 127.239,40 - 246
12. sonstige Steuern 45.970,90 42
Konzernfehlbetrag/-überschuss 81.268,50 - 288
14. Auf die Kommanditisten der Brinker Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG entfallender Gewinn - 165.641,18 - 72
15. Konzernverlustvortrag 4.333.052,94 3.973
16. Konzernbilanzverlust - 4.417.425,62 - 4.333

Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

01.01. - 31.12.2023 01.01. - 31.12.2022
Jahresüberschuss /-fehlbetrag 81 - 288
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.482 1.730
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 581 591
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 6 2
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 646 - 810
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 401 192
= Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.185 1.417
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 12 95
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 2.140 - 483
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 14 -3
= Cash-Flow aus Investitionstätigkeit - 2.142 - 391
- Entnahmen der / Auszahlungen an Gesellschafter - 85 - 144
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 962 362
- Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten - 1.250 - 1.348
= Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit - 373 -1.130
Finanzmittelbestand am 01. Januar des Jahres 91 195
Veränderungen des Finanzmittelfonds 670 - 104
= Finanzmittelbestand am 31. Dezember des Jahres 761 91

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne

Mutterunternehmen Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital Erwirtschaftetes Konzern- Eigenkapital Eigenkapital Mutter- Unternehmen Eigenkapital Minderheits- Gesellschafter
Stand 01.01.2023 25.000,00 -4.333.052,94 -4.308.052,94 9.280.786,88 4.972.733,94
Entnahmen einschließlich Gutschriften auf den Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 -84.372,68 -84.372,68 165.641,18 81.268,50
Stand 31.12.2023 25.000,00 -4.417.425,62 -4.392.425,62 9.446.428,06 5.054.002,44

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH ist als Mutterunternehmen gemäß § 290 Abs. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss der Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne, für das Geschäftsjahr 2021 ist nach den maßgeblichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH als Mutterunternehmen hat ihren Sitz in 44628 Herne. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Bochum unter der Nummer HRB 14633 eingetragen.

Die Gliederung der aufgestellten Konzernbilanz entspricht grundsätzlich dem in § 266 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschema.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden, soweit zulässig, im Konzernanhang gemacht.

Sämtliche Fristigkeitsmerkmale sind ebenfalls Bestandteil des Anhangs.

Die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Das gesetzlich vorgeschriebene Gliederungsschema wurde um die Posten Betriebsleistung und Rohertrag ergänzt.

Das Geschäftsjahr entspricht für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen dem Kalenderjahr. Die Konzernrechnungslegungspflicht besteht für die Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne, erstmalig ab dem 01.09.2013.

II. Konsolidierungskreis (einschließlich Anteilbesitz)

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind in diesem Anhang aufgeführt. Sie werden aufgrund der einheitlichen Leitung in den Konzernabschluss einbezogen.

Im Einzelnen bestand der Konsolidierungskreis zum Stichtag neben der Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne, aus folgenden Tochterunternehmen:

Kapitalanteil in % Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
- Brinker Vermögensverwaltungs- GmbH & Co. KG, Herne 100,00 8.332.686,78 - 63.820,07
- Bäckerei Brinker GmbH, Herne 100,00 3.390.914,45 165.641,18
- Brinker by Marlies Brinker GmbH, Herne 100,00 26.531,79 0,00

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Die Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgte auf den 01.09.2013 nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB, nach der bei der Erstkonsolidierung die Beteiligungsbuchwerte der Muttergesellschaft gegen die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung neubewerteten Eigenkapitalanteile der Tochterunternehmen aufgerechnet werden.

Ausleihungen sowie andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. Auf die daraus resultierenden Veränderungen des Konzernergebnisses wurden entsprechende Steuerabgrenzungen vorgenommen.

Auf eine Eliminierung von Zwischenergebnissen gemäß § 304 Abs. 1 HGB aufgrund von Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen wird verzichtet, da diese für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind.

Erträge und darauf entfallende Aufwendungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB eliminiert.

Für die nicht der Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH gehörenden Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital gesondert ausgewiesen.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich nach dem auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Gemäß der im Rahmen der erstmaligen Konsolidierung der Kapitalanteile der Tochterunternehmen zwingend anzuwendenden Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 HGB) ist das Eigenkapital der Tochterunternehmen mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Aus dieser Neubewertung zum Zeitwert wurden im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung insgesamt Mio. € 4,6 an stillen Reserven im Sachanlagevermögen des Konzerns aufgedeckt. Die Werte dieser Vermögensgegenstände wurden ebenfalls um planmäßige Abschreibungen reduziert.

Für angeschaffte geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Nettoanschaffungswert zwischen 250,00 € und 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet, der gleichmäßig über 5 Jahre aufgelöst wird.

Bei den Vorräten erfolgte die Aktivierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu ihren Anschaffungskosten. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde ein Festwert für Reparaturmaterialien und Ersatzteile gebildet.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte mit den Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 Satz 1 bis 3 HGB. In die Ermittlung dieser Herstellungskosten wurden auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert unter Beachtung aller erkennbaren Risiken. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird allen erkennbaren Risiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung wurde mit 1 % auf den Nettoforderungsbestand vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Auszahlungen, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, soweit diese Aufwendungen für Folgejahre darstellen.

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wird - sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird - der Ansatz von aktiven latenten Steuern angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen, die erst im nächsten Jahr Ertrag darstellen.

V. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Konzernabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen.

VI. Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 bzw. 10 Jahre festgelegt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 493 T€ (31.12.2022: 706 T€).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital i. H. v. 25 T€ entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital.

Der Ausgleichsposten für Anteile der Kommanditisten der Brinker Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG betrifft das konsolidierte Eigenkapital dieser Einheit.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet unter Heranziehung eines Zinssatzes von 1,82 %, welcher sich unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer pauschalierten Laufzeit von 15 Jahren, einem Gehalts- und Rententrend sowie einer altersabhängigen Fluktuationsrate von 0 % ergibt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 2 T€.

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die in Wertpapieren angelegt sind. Es handelt sich im Wesentlichen um Anteile an Spezialfonds. Diese dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Der Zeitwert in Höhe von 759 T€ wurde gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Pensionsverpflichtungen (980 T€) verrechnet, so dass lediglich der passivische Überhang in Höhe von 221 T€ unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen wird.

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 167.496.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Aktivierung latenter Steuern 165.594
Pensionsrückstellung 1.902
167.496

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus zu erwartenden Abrechnungen über Umsatzmieten und Nebenkosten sowie Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Abschluss- und Prüfungskosten, Aufbewahrungskosten, Rückbauverpflichtungen, Prozessrisiko und - kosten sowie die teilweise Rückzahlung von im Jahr 2021 erhaltenen Corona-Hilfen.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahre
Verbindlichkeiten
- gegenüber Kreditinstituten 6.997.089,59 2.758.578,23 4.358.892,49 1.273.726,01
- aus Lieferungen und Leistungen 2.515.793,36 2.515.793,36 0,00 0,00
- sonstige 1.448.089,67 1.433.104,98 14.984,69 0,00
10.960.972,62 6.707.476,57 4.253.496,05 862.046,01

Die Position "sonstige" enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 116.302,09 (31.12.2022: T€ 132) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 84.287,35 (31.12.2022: T€ 119).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Art der Verbindlichkeit Sicherungsbetrag Vermerk
T€
gegenüber Kreditinstituten 6.997 Sicherungsübereignung der finanzierten Gegenstände, Grundschulden, Sicherungsübereignung der Vorräte und Abtretung von Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen 2.516 Eigentumsvorbehalt

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Zum 31.12.2023 ergeben sich aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz Steuerentlastungen im Bereich der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen und Firmenwerten.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 48,82%.

Der Betrag der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 166 T€ (31.12.2022: 189 T€).

VII. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

2022 2021
T€ T€
Filialumsätze 29.161 27.724
Erlöse Tiefkühlware 21.645 20.306
Summe 50.806 48.030

Die Umsatzerlöse Tiefkühlware wurden i.H.v. T€ 1.403 in der EU und i.H.v. T€ 115 außerhalb der EU erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. T€ 41 (Vorjahr: T€ 28) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H.v. T€ 16.471 handelt sich im Wesentlichen um Mietaufwendungen Filialen (T€ 3.019; Vorjahr: T€ 3.052), Mietnebenkosten wie Heizung, Strom und Wasser (T€ 2.953; Vorjahr: T€ 3.472), Ausgansfrachten (T€ 1.208; Vorjahr: T€ 1.020) sowie Instandhaltungskosten (T€ 1.862; Vorjahr: T€ 1.601). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v T€ 400; Vorjahr: T€ 5) enthalten.

Finanzergebnis

In der Position "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" sind

Aufwendungen aus Vermögensverrechnungen nach § 246 (2) HGB in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 88 T€)

Zinsen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 16 T€ (Vorjahr: 16 T€)

ausgewiesen.

In der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind

Zinsen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 46 T€ (Vorjahr: 41 T€)

Erträge aus Vermögensverrechnungen nach § 246 (2) HGB in Höhe von 58 T€ (Vorjahr: 0 T€)

enthalten.

VIII. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Der Konzern haftet zum Bilanzstichtag mit insgesamt 758 T€ (31.12.2022: 337 T€) Mietkautionsbürgschaften, die die Volksbank Ruhr Mitte eG und die HypoVereinsbank gegenüber diversen Vermietern zu Gunsten der Gesellschaft gegeben haben. Aktuell ist nicht mit einer Inanspruchnahme aus den eingegangenen Haftungsverhältnissen zu rechnen, da auch eine Inanspruchnahme der Banken aus den Bürgschaften nicht ersichtlich ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

T€
-- Filialanpachtungen (Jahresbetrag): 2.537
-- aus diversen bestehenden Leasingverträgen für Ladeneinrichtungen, Produktionsmaschinen, TK-Equipment, Fahrzeuge, sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (Gesamtwert bis Laufzeitende): 2.913

Honorar des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 im Aufwand erfasste Gesamthonorar (Prüfungshonorar) beträgt netto 20 T€.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres:

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer der Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne, im Geschäftsjahr 2023 war Herr Karl Brinker.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 671 (Vj. 683) und ergibt sich wie folgt:

2023 Anzahl 2022 Anzahl
gewerbliche Arbeitnehmer 189 210
Angestellte 451 432
Auszubildende 31 41
671 683

Befreiung von der Offenlegung

Dieser Konzernabschluss befreit die Brinker Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG, Herne von der Offenlegung ihres Einzelabschlusses.

Die Brinker by Marlies Brinker GmbH, Herne ist aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss und aufgrund einer vorhandenen Verlustübernahmeerklärung der Muttergesellschaft ebenfalls von der Offenlegung ihres Einzelabschlusses befreit.

 

Herne, 06. Dezember 2024

Karl Brinker

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH - Konzern, Herne

Entwicklung der Anschaffungskosten
Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen sowie Lizenzen 491.137,81 14.246,63 0,00 0,00 505.384,44
2. Gechäfts- oder Firmenwert 344.000,00 0,00 1.725,00 0,00 342.275,00
Zwischensumme 835.137,81 14.246,63 1.725,00 0,00 847.659,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Gr. 11.086.500,38 0,00 0,00 0,00 11.086.500,38
2. technische Anlagen und Maschinen 16.698.476,98 60.224,00 1.912,00 0,00 16.756.788,98
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.705.722,69 1.555.129,35 2.382,15 556,00 10.257.913,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 635.462,48 773.018,45 0,00 247.434,19 1.161.046,74
Zwischensumme 37.126.162,53 2.388.371,80 4.294,15 247.990,19 39.262.249,99
Summe Anlagevermögen 37.961.300,34 2.402.618,43 6.019,15 247.990,19 40.109.909,43
Entwicklung der Anschaffungskosten Entwicklung der Abschreibungen
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen sowie Lizenzen 369.368,41 31.865,40 0,00 0,00 401.233,81
2. Gechäfts- oder Firmenwert 246.295,00 12.175,00 0,00 0,00 258.470,00
Zwischensumme 615.663,41 44.040,40 0,00 0,00 659.703,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Gr. 2.781.124,38 298.628,00 0,00 0,00 3.079.752,38
2. technische Anlagen und Maschinen 14.592.221,32 612.689,99 0,00 0,00 15.204.911,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.321.432,40 526.216,39 0,00 0,00 7.847.648,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 24.694.778,10 1.437.534,38 0,00 0,00 26.132.312,48
Summe Anlagevermögen 25.310.441,51 1.481.574,78 0,00 0,00 26.792.016,29
Entwicklung der Abschreibungen
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen sowie Lizenzen 0,00 104.150,63
2. Gechäfts- oder Firmenwert 0,00 83.805,00
Zwischensumme 0,00 187.955,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Gr. 0,00 8.006.748,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.551.877,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.410.265,10
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.161.046,74
Zwischensumme 0,00 13.129.937,51
Summe Anlagevermögen 0,00 13.317.893,14

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung sowie der Konzernsegmentberichterstattung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Brinker Verwaltungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder zu meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls ich auf Grundlage der von mir durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelange, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, bin ich verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Ich habe in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Essen, 17. Januar 2025

Volker Blum, Wirtschaftsprüfer

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