MAGE Roof and Building Components GmbH

An den Steinenden 7, 04916 Herzberg (Elster), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 2409
Vorher
MAGE Herzberg GmbH Fabrik für Baubedarfsartikel
Eingetragen
21.7.2005
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoff und Metall.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ubbink B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ubbink B.V.
Netherlands
600.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAGE Roof and Building Components GmbH

Herzberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

MAGE Roof & Building Components GmbH

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

V. Wesentliche Entwicklungen nach dem Bilanzstichtag

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die MAGE Roof & Building Components GmbH gehört seit über 25 zu den führenden deutschen Herstellern von Dachzubehör und Systembauteilen. Das Unternehmen mit Sitz in Herzberg (Elster) entwickelt, produziert und vertreibt ihre Produkte in Deutschland im Direktvertrieb an Dachdecker, Zimmerleute und Spengler sowie europa- bzw. weltweit auch an die Ziegelindustrie und an ausgewählte Baustoff- und Bedachungsfachhändler.

Unsere Leistungen bieten wir über ein bundesweit gespanntes Vertriebsnetz mit Außendienst sowie aktivem Vertriebsinnendienst an. Die Produktlieferungen werden in Deutschland innerhalb eines 24-Stunden-Service angeboten. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden eine nachhaltige Marktposition sowie dauerhafte Wettbewerbsvorteile.

Wir verfügen neben einer Produktionsstätte im Inland und Kooperationspartnern im Ausland auch über ein Repräsentanzbüro in Nord-Mazedonien und eine Vertriebsorganisation in Frankreich - der MAGE France SARL in Straßburg. Den polnischen und italienischen Markt bedienen wir über Generalimporteure.

Als Vollsortimentsanbieter für Steildachzubehör bieten wir unseren Kunden neben einer innovativen und qualitativ hochwertigen Produktpalette eine hochflexible und schnelle Logistikleistung sowie einen umfangreichen und kompetenten Beratungsservice. Bei Bedarf produzieren wir, i.d.R. für unsere Großkunden, die Artikel kundenspezifisch als OEM bzw. mit Private Label an.

Seit Juli 2022 gehört unser Unternehmen zur CENTROTEC SE Gruppe, einem mittelständischen Konzern mit Sitz in Brilon, der sich auf energieeffiziente Gebäudetechnik, Medizintechnik, Solarenergie und auf Bauprodukte spezialisiert hat.

Durch diesen Gesellschafterwechsel erhoffen wir uns nicht nur die Realisierung sog. Synergieeffekte (z.B. auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten), sondern wir sehen in dieser mittelständischen Konzernstruktur eine ideale Plattform zur Erschließung und Umsetzung von neuen interessanten Geschäftsfeldern bzw. zukunftsweisenden Projekten in unserem Unternehmen.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und Produktion von Lüftungszubehör für den First-/Grat- und Traufbereich am Steildach sowie von Anschlussbändern z.B. für den Wand- und Kaminanschluss sowie für aufsteigende Wandteile am Steildach. Bei beiden Produktlinien achten wir darauf, dass vorzugsweise korrosionsbeständige, UV-stabile und damit langlebige Materialien (Aluminium, Kupfer, verzinkter Stahl, Edelstahl usw.) aber auch entsprechende langlebige Kunststoffe eingesetzt werden.

Unsere Produktstrategie ist gekennzeichnet durch ständige Verbesserungen an bestehenden Produkten sowie durch die Entwicklung innovativer Produkte, mit denen wir uns im Markt ein Differenzierungskriterium im Sinne eines Wettbewerbsvorteils erarbeiten wollen. Bei dem im Jahre 2020 in den Markt eingeführten Klebe- und Dichtstoffsystem WCS (Wet Cold System) handelt es sich um solch eine Produktpalette, mit der wir die Anwendung von damit ausgerüsteten Produkten insbesondere bei kalten Temperaturen bzw. auf feuchten Oberflächen ermöglichen.

Nachdem wir zunächst unsere First- und Gratrollen mit diesem innovativen Klebesystem ausgerüstet haben, werden wir jetzt eine Variante entwickeln, mit der wir zukünftig auch unsere Anschlussbänder bestücken werden. Zwischenzeitlich haben wir auch einen Kartuschenklebstoff auf WCS- Basis im Programm, sodass wir bereits jetzt ein komplettes Klebe- und Dichtsystem für Anwendungen am Steildach anbieten können, Darüber hinaus sehen wir für dieses WCS-Klebe- und Dichtsystem, bei dem man u.a. den sog. "kalten Fluss" steuern kann, auch Einsatzbereiche über den Steildachbereich, ja sogar über den Baubereich hinaus. Hier werden wir zukünftig weitere Ressourcen bereitstellen um damit neue, ertragreiche Geschäftsfelder bedienen und somit auch das unternehmerische Risiko streuen zu können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch im 3. Jahr der Pandemie konnten wir unsere positive Unternehmensentwicklung weiter fortsetzen. Mit einem Marktanteil von ca. 10 % und einer Marktdurchdringung von ca. 12 % haben wir unsere Marktposition in Deutschland weiter festigen können. Durch unsere Spezialisierung auf hochwertige, branchenspezifische Dachzubehörsysteme und eine hohe Beratungs- bzw. Vertriebskompetenz können wir uns gegenüber dem konkurrierenden Wettbewerb von Billiganbietern nach wie vor gut behaupten, und zwar trotz zunehmender Kostenexplosion bei fast allen Vormaterialen, steigenden Energiekosten und preisintensiven bzw. nach wie vor knappen Frachtdienstleistungsressourcen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit einem Warenumsatz i.H.v. ca. 20,06 Mio. EUR konnten wir nicht nur unseren Vorjahresumsatz um ca. 6,5 % (VJ: +24 %) steigern, sondern haben auch unser Budgetziel um ca. 4,6 % (VJ: +17 %) übertroffen.

Dies führen wir zum einen auf eine nach wie vor gute Nachfragesituation im Baubereich zurück. Schlagworte wie "Investitionen in krisensichere Anlagen" und "Investitionen in Betongold" beschreiben die ausschlaggebenden Gründe für eine nach wie vor positive Stimulanz auf unseren nationalen und internationalen Märkten.

Diese positive Umsatzentwicklung führen wir aber auch und gerade auf unsere Vertriebskonzeption mit aktivem Verkaufsinnendienst zurück. Nicht nur die jahrelange Konzentration auf Marktsegmentierung und Kundenklassifikation, sondern auch die aktive Einbindung des Innendienstes beim Auf- und Ausbau unserer Kundenbeziehungen, unterstützt durch unser CRM-System, tragen jetzt dazu bei, dass wir in Krisenzeiten unseren Umsatz- und Marktanteil halten konnten.

Die nächste Stufe zur Steigerung unserer Vertriebseffizienz sehen wir in der Einführung eines Webshops, durch den wir einerseits unseren Interessenten und Kunden ein modernes und zeitgemäßes Bestellmedium anbieten werden. Andererseits versprechen wir uns durch diese digitale Bestellplattform eine Entlastung des Außen- und Innendiensts bei der Bearbeitung von "Routinebestellungen" und ermöglichen damit dem Außendienst mehr Zeitressourcen für die Umsetzung unserer Vertriebsstrategien "Neukundenakquise" und "Cross-Selling". Nach positivem Verlauf diverser Testläufe ist die Markteinführung im 2. Halbjahr 2023 geplant.

Unsere Tochtergesellschaft in Frankreich konnte dieses Jahr nicht an das Umsatzwachstum der vorangegangenen Jahre anknüpfen (-2% zum VJ) und hat das ambitionierte Budget um 457 T€ verfehlt. Hier müssen wir konzernintern entscheiden, wie wir den französischen Markt zukünftig weiterbearbeiten werden. Vorsorglich und aus Gründen der französischen Vorschriften wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von 200 T€ beschlossen.

Während wir unsere Inlandsaktivitäten mit einem Umsatzzuwachs in Höhe von ca. 12 % (VJ: 17%) steigern konnten, sind unsere Auslandsaktivitäten leicht um 1,3 % (VJ: +39 %) zurück gegangen. Mit dem damit erreichten Exportanteil von ca. 40 % (VJ: 43%) wird nicht nur die Leistungsfähigkeit unserer Produkte und unseres Vertriebskonzepts im internationalen Vergleich bestätigt, sondern wir konnten damit auch unsere Strategie der Risikostreuung weiter erfolgreich umsetzen.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Betriebsergebnis 65,9 668,7 - 602,8 - 90,2
Finanzergebnis - 142,1 - 109,6 - 32,5 + 29,7
Steuerergebnis - 721,1 - 171,9 - 549,2 + 319,4
Jahresergebnis - 797,3 387,2 - 1.184,5 + 305,9

Das Betriebsergebnis (EBIT) wird mit TEUR 65,9 deutlich geringer ausgewiesen.

Der gestiegene Rohertrag von TEUR +568,9 € (+7,2 %) konnte die gestiegenen Personalaufwendungen mit TEUR +441,0 (+10,9 %) und die gestiegenen betrieblichen Aufwendungen von TEUR +719,2 (+23,1 %) nicht auffangen.

Für die gestiegenen Personalaufwendungen sind mehrere Gründe zu nennen: Zum einen war es aufgrund der guten Auftragslage und dem damit erhöhten Produktions- und Versandvolumen erforderlich, unseren Personalbestand noch einmal anzupassen.

So wurden im gewerblich technischen Bereich Einstellungen vorgenommen, um einerseits den laufenden Produktions-/Geschäftsprozess zu gewährleisten und um andererseits die geplante Erweiterung unserer Produktionsstrecke Polyform mit ausreichend Personal betreiben zu können.

Weiterhin wurden Produktionsspitzen im Jahr 2022 mit Unterstützung von Zeitarbeitskräften abgedeckt.

Der Umsatzzuwachs hat ebenso steigende Personalkosten zur Folge, da gerade im Vertrieb eine leistungsabhängige Vergütung zu Grunde liegt.

Bei den betrieblichen Aufwendungen ist als Hauptgrund neben den allgemeinen extremen Kostensteigerungen (+6,0%), der erfasste außerordentliche Aufwand mit TEUR 440,7 zu nennen. In gleichlautender Höhe wurde der Lagerbestand im Geschäftsjahr bereinigt und von Altlasten befreit.

Darüber hinaus hat die Marktpreissituation es nicht hergegeben, die steigenden Kosten in den Beschaffungsmärkten immer zeitnah und vollständig an die Kunden weiterzugeben.

Das Finanzergebnis weist zum Vorjahr eine höhere Zinsbelastung mit TEUR 142,1 aus (+29,7 %). Dies liegt in der Aufnahme zweier Darlehen für die Finanzierung von Investitionen im Anlagevermögen begründet.

Das Steuerergebnis weist eine höhere Steuerbelastung mit TEUR 721,1 (VJ TEUR 171,9) aus. Diese ist jedoch im wesentlichen liquiditätsneutral. Die bisher unstrittig anerkannten Verlustvorträge sind aufgebraucht. Auf dieser Basis wurden die bisher gebildeten aktivierten latenten Steuern in Höhe von 578,6 T€ aufgelöst. Die entsprechend korrigierten Körperschaftssteuer- und Gewerbesteuerbescheide für das Jahr 2021 wurden berücksichtigt.

Bleiben die Sondereffekte der außerordentlichen Aufwendungen und das Steuerergebnis außer Acht, beliefe sich das Jahresendergebnis auf TEUR 462,5, also um TEUR 75,3 höher als im Vorjahr (+19,4%).

b) Finanzlage

Im Berichtszeitraum konnte sich die Finanzlage der Gesellschaft weiter stabil entwickeln. Die Eigenkapitalquote in Höhe von 22,9% (VJ: 20,7%) konnte dank der Erhöhung der Kapitalrücklage sogar leicht gesteigert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden aufgrund von Investitionen im Bereich des Anlagevermögens um TEUR +303 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind im Berichtszeitraum um TEUR 676 gesunken (VJ: TEUR +1.710). Die am Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr sind vollständig durch das kurzfristige Vermögen gedeckt.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit gewährleistet.

Kapitalzu/-abflüsse Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Cashflow der lfd. Geschäftstätigkeit -1.492,0 -190,0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 615,7 -665,3
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2.589,5 208,6
Summe Cashflow 481,3 -646,4

swkdkfdfW

Der Cashflow der MAGE Roof & Building Components GmbH ist mit TEUR 481,3 deutlich positiver ausgefallen als im Vorjahr mit TEUR -646,4. Im Zuge des Gesellschafterwechsel wurde die Finanzstruktur mit dem Ziel der Eigenkapitalerhöhung im Geschäftsjahr neu aufgestellt, was wesentlich zum positiven Cashflow beigetragen hat.

Durch das gestiegene Umsatzvolumen und dem damit einhergehenden hohen Auftragsvorlauf und der angespannten Rohstoffbeschaffungssituation war es zudem nötig die Lagervorräte zu erhöhen (TEUR +372,0; VJ: TEUR +812,0), um die Lieferfähigkeit auf hohem Niveau stabilisieren und gewährleisten zu können.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 615,7 (VJ: TEUR 665,3). Neben allgemeinen Ersatzinvestitionen wurde weiterhin zur Realisierung von Projekten im Wand- und Anschlussbereich investiert.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 1.604 991 + 613 + 61,2
Vorräte 4.285 3.914 + 371 + 9,5
Forderungen 1.432 1.872 - 440 - 23,5
Bankguthaben 213 12 + 201 + 1.675,0
Aktive latente Steuern 0 579 - 579 - 100,0
Passiva
Eigenkapital 1.729 1.527 + 202 + 13,2
Rückstellungen 584 235 + 349 + 148,5
Verbindlichkeiten 5.253 5.625 - 372 - 6,6
Bilanzsumme 7.566 7.391 + 175 + 2,4

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 2,4% auf nunmehr TEUR 7.566 gestiegen.

Das Anlagevermögen ist aufgrund von Neuinvestitionen in den Sachanlagen und gegenläufig durch planmäßige Abschreibungen um 61,2% (VJ: +191,5%) zum Vorjahr gestiegen und vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Die Position des Umlaufvermögens ist zum Vorjahr um 2,3% (VJ: +39,1%) gestiegen. Dabei sind die Forderungen um TEUR -440,0 gesunken und die Vorräte um TEUR +371,0 angestiegen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Skontoabzüge durch kurzfristige Zahlungen zu realisieren. Forderungen werden ebenfalls innerhalb der Zahlungsziele mit einer entsprechend geringen Ausfallquote von unter 0,1% des Umsatzes im Berichtsjahr vereinnahmt.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Umsatz

- Betriebsergebnis (EBIT)

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen wie "Umsatz pro Mitarbeiter", "Umsatzrendite (EBIT-Marge)" und den "Cashflow" heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt im Berichtsjahr ca. TEUR 237,0 und ist damit zum Vorjahr um über ca. 7 % (VJ: +14 %) gestiegen.

Gleichzeitig ist die Umsatzrendite (EBIT-Marge) auf 2,5 % (VJ: 3,6%) gesunken, wenn der außerordentliche Aufwand außer Acht bleibt. Ursache für diesen Rückgang ist in erster Linie in den steigenden Preisen für die Einsatzfaktoren zu sehen.

Der Cashflow (TEUR 481,3) zeigt, dass die angestrebte Konsolidierung der Gesellschaftsfinanzierung erfolgreich umgesetzt wurde und positive Effekte hinsichtlich der Finanzierungskonditionen gebracht hat. Das Wachstum im Berichtszeitraum und für das Jahr 2023 sowie die strategische Weiterentwicklung kann somit sichergestellt werden.

III. Prognosebericht

Die positive Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres erlaubt uns positiv in die Zukunft zu blicken und für das Jahr 2023 ein Umsatzplus in Höhe von ca. 5,7% (VJ: +2,0 %) zu planen.

Allein unser gegenwärtiger Marktanteil in Höhe von ca. 10 % sowie unsere Marktdurchdringung in Höhe von ca. 12 % auf dem deutschen Markt bietet noch ausreichend Potential um auf einem stagnierenden (Sanierung) bzw. schrumpfenden Markt (Neubaugeschäft) auch unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen (hohe -Baupreise, steigende Bauzinsen) unser Ziel zu erreichen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Durch unseren Gesellschafterwechsel erhoffen wir uns nicht nur die Realisierung sog. Synergieeffekte (z.B. auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten), sondern wir sehen in dieser mittelständischen Konzernstruktur eine ideale Plattform zur Erschließung und Umsetzung von neuen interessanten Geschäftsfeldern bzw. zukunftsweisenden Projekten in unserem Unternehmen. Zu dem eröffnen die sogenannten "Intercompanyumsätze" zusätzliche Chancen einer "indirekten" Markterschließung.

Auch unser Exportgeschäft in die USA werden wir weiter ausbauen können. Neben einem erfolgreich eingeführten Produkt für den Anschlussbereich werden wir weitere Produkte aus dem bestehenden Produktportfolio für den Steildachbereich nachlegen.

Allerdings sehen wir das Risiko im Wechselkurs, obwohl wir zwar in Euro fakturieren, wird die grundsätzliche Kaufentscheidung des Kunden durch eine Wechselkursänderung beeinflusst.

Weitere Risiken sehen wir auch in der Kostenentwicklung sämtlicher Einsatzfaktoren, da zweistellige prozentuale Steigerungsraten nur zeitlich verzögert an die Kunden weitergegeben werden können.

Zu dem droht auch im umgekehrten Fall, dass wenn Marktbegleiter z.B. auf Grund von günstigeren Einkaufspreisen ihre Marktabgabepreise bereits wieder senken können, wir aber aufgrund von Rahmenverträgen mit unseren Lieferanten nicht entsprechend bzw. rechtzeitig nachziehen können.

V. Wesentliche Entwicklungen nach dem Bilanzstichtag

Der seit Beginn etablierte Geschäftsführer Dr. Günther Unterkofler wird im Laufe des Jahres 2023 in Ruhestand gehen. Sein Nachfolger Nils Kaltwasser steht bereits fest.

 

Herzberg, im Februar 2023

Bernd Pawlik, Geschäftsführer

Dr. Günther Unterkofler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.603.953,90 991.405,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 294.637,36 24.609,00
II. Sachanlagen 1.294.116,54 951.596,19
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 164.405,00 175.914,00
2. technische Anlagen und Maschinen 169.878,50 75.173,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.239,50 106.629,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 840.593,54 593.880,19
III. Finanzanlagen 15.200,00 15.200,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00 10.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 5.200,00 5.200,00
B. Umlaufvermögen 5.931.410,65 5.798.581,28
I. Vorräte 4.285.132,76 3.913.701,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.432.819,02 1.872.314,08
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 409.703,13 355.527,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.023.115,89 1.516.786,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 54.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 213.458,87 12.565,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.045,99 22.822,98
D. Aktive latente Steuern 0,00 578.635,00
Aktiva 7.566.410,54 7.391.444,45

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.729.444,33 1.526.773,01
I. Gezeichnetes Kapital 306.775,13 306.775,13
II. Kapitalrücklage 1.700.000,00 700.000,00
III. Gewinnrücklagen 6.511,00 6.511,00
IV. Gewinnvortrag 513.486,88 126.298,54
V. Jahresfehlbetrag 797.328,68 -387.188,34
B. Rückstellungen 584.020,91 235.376,00
C. Verbindlichkeiten 5.252.945,30 5.625.176,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.622.779,69 2.319.033,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 742.901,78 1.034.960,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.879.877,91 1.284.073,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.174.630,83 878.680,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 24.630,83 43.891,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.150.000,00 834.789,03
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.455.534,78 2.427.462,36
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.373.794,98 2.331.042,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 34.181,94 43.593,58
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.119,03
Passiva 7.566.410,54 7.391.444,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 8.478.573,91 7.909.732,98
2. Personalaufwand 4.498.876,26 4.057.948,79
a) Löhne und Gehälter 3.763.867,85 3.387.120,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 735.008,41 670.828,54
davon für Altersversorgung 2.835,18 412,00
3. Abschreibungen 83.000,00 71.481,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 82.077,00 57.384,32
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 923,00 14.096,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.830.843,77 3.111.638,02
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 7,78 206,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.056,34 2.459,40
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 144.129,94 112.013,97
davon an verbundene Unternehmen 0,00 30.494,35
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 715.347,04 166.322,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 578.635,00 166.322,00
8. Ergebnis nach Steuern -791.566,76 392.788,34
9. sonstige Steuern 5.761,92 5.600,00
10. Jahresfehlbetrag 797.328,68 -387.188,34

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

MAGE Roof & Building Components GmbH, Herzberg/Elster

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: MAGE Roof and Building Components GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Herzberg/Elster
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Cottbus
Register-Nr.: HRB 2409

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Es handelt sich hierbei um Genossenschaftsanteile sowie um Beteiligungen an verbundenen Unternehmen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung. Die Herstellkosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten. Für die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden ausreichend Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nennwert angesetzt.

Allen erkennbaren Risiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Im Bilanzposten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" sind die Darlehen und kurzfristigen Forderungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt mit dem Rückzahlungsbetrag und soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 878 TEUR enthalten.

II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

D. Angaben zur Bilanz

I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Finanzanlagen enthalten eine Beteiligung in Form von Genossenschaftsanteilen an VR-Bank Lausitz in Höhe von 5.200,00 €.

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 10.000,00 € handelt es sich um das Tochterunternehmen MAGE France Eurl, das im Jahr 2017 gegründet wurde.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

II. Sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Forderungen gegenüber der MAGE France Eurl.

III. Flüssige Mittel

Die Position enthält Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen.

IV. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (100 TEUR), Gewährleistungen (77 TEUR), Entsorgung/sonstiges (290 TEUR) und Jahresabschlusserstellung/-prüfung/Beratung (30 TEUR).

V. Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2021 davon mit einer RLZ von
Gesamtbetrag
T€
< 1 J.
T€
1 - 5 J.
T€
> 5 J.
T€
Kreditinstitute 2.623 1.016 1.118 489
Vorjahr 2.319 1.035 350 934
Lieferungen und Leistungen 1.096 1.096 0 0
Vorjahr 1.544 1.544 0 0
verbundene Unternehmen 1.175 25 0 1.150
Vorjahr 878 44 0 834
sonstige Verbindlichkeiten 360 278 82 0
Vorjahr 883 883 0 0
Summe 5.254 2.415 1.200 1.639
Vorjahr 5.624 3.506 350 1.768

VI. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 1.639 (Vorjahr: TEUR 1.768).

VII. Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.015.919,15 1.035
Restlaufzeit 1-5 Jahre 1.118.103,79 350
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 488.756,75 934
2.622.779,69 2.319

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 62.520,44 75
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 11.336,75 14
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 286.040,91 794
359.898,10 883

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

VIII. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 500.783,07 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Jahresergebnis wurde eine Auflösung der aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 578.635,00 berücksichtigt.

F. Sonstige Angaben

I. Sonstige Angaben - Vorgänge von besonderer Bedeutung während des Geschäftsjahres

Durch den in 2022 begonnenen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und dessen Auswirkung auf Märke und Wirtschaft ist auch in 2023 weiterhin mit starken Einflüssen auf Beschaffungs- und Absatzmärkte zu rechnen.

Die Gesellschaft hat in 2022 auf die Krise reagiert und kann den direkten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung noch nicht abschätzen, negative Entwicklungen können zumindest nicht ausgeschlossen werden.

II. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

III. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 30,00
Angestellte 56,00
Azubi / Aushilfen 3,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 89,50

IV. Angaben zum Anteilsbesitz

Firma Beteiligung
in %
Eigenkapital
T€
Ergebnis
T€
MAGE France Eurl 100 -100,4 -116,1

V. Konzernzugehörigkeit

Die MAGE Roof and Building Components GmbH wurde in den Konzernabschluss der CENTROTEC SE einbezogen.

Die CENTROTEC SE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Im Konzernabschluss wurde bezüglich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden von deutschem Recht abgewichen.

VI. Geschäftsführung

Während des Jahres wurden die Geschäfte geführt von:

Dr. Unterkofler, Günther, Diplomkaufmann und

ab 11.07.2022 Herr Bernhard Pawlik

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Herzberg/Elster, den 15. Februar 2023

Dr. Günther Unterkofler

Bernhard Pawlik

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 235.912,02 281.137,86 64.922,21 0,00 452.127,67
2. geleistete Anzahlungen 0,00 6.540,00 0,00 0,00 6.540,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 235.912,02 287.677,86 64.922,21 0,00 458.667,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 366.630,73 0,00 0,00 0,00 366.630,73
2. technische Anlagen und Maschinen 1.291.236,53 114.790,96 335.738,23 0,00 1.070.289,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 710.651,26 45.658,54 111.914,06 0,00 644.395,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 593.880,19 304.826,91 25.000,00 -33.113,56 840.593,54
Summe Sachanlagen 2.962.398,71 465.276,41 472.652,29 -33.113,56 2.921.909,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00 0,00 0,00 0,00 10.000,00
2. Genossenschaftsanteile 5.200,00 0,00 0,00 0,00 5.200,00
Summe Finanzanlagen 15.200,00 0,00 0,00 0,00 15.200,00
Summe Anlagevermögen 3.213.510,73 752.954,27 537.574,50 -33.113,56 3.395.776,94
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 211.303,02 17.639,00 64.911,71 0,00 164.030,31
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 211.303,02 17.639,00 64.911,71 0,00 164.030,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 190.716,73 11.509,00 0,00 0,00 202.225,73
2. technische Anlagen und Maschinen 1.216.063,53 20.054,96 335.707,73 0,00 900.410,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 604.022,26 32.874,04 111.740,06 0,00 525.156,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.010.802,52 64.438,00 447.447,79 0,00 1.627.792,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.222.105,54 82.077,00 512.359,50 0,00 1.791.823,04
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 288.097,36 24.609,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 6.540,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 294.637,36 24.609,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 164.405,00 175.914,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 169.878,50 75.173,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 119.239,50 106.629,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 840.593,54 593.880,19
Summe Sachanlagen 0,00 1.294.116,54 951.596,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 10.000,00 10.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 5.200,00 5.200,00
Summe Finanzanlagen 0,00 15.200,00 15.200,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.603.953,90 991.405,19

Anhang

Bericht des Aufsichtsrats

Kein AR eingerichtet

sonstige Berichtsbestandteile

 

Dr. Unterkofler

Herr Pawlik

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MAGE Roof & Building Components GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der MAGE Roof & Building Components GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der MAGE Roof & Building Components GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass /aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses/Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger /bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Sonnenbühl, 17.02.2023

Ruth Mezger, vereid. Buchprüferin

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