Incap Electronics Germany GmbH

Hertzstraße 2, 85757 Karlsfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 156839
Vorher
71 Profi-Start GmbH 2004Lacon Holding GmbHLacon Electronic GmbH
Eingetragen
15.4.2005
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Im Bereich der Elektronik und Mechatronik das Engineering und Prototyping, Beschaffung und Logistik, Fertigung und Test von Flachbaugruppen, Modulen, Geräten und kompletten Elektronik- /Mechatroniksystemen, einschließlich des After-Sales-Services und des Obsoleszenz-Managements sowie Distribution elektronischer und elektromechanischer Teile.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Afrem Alfia
seit 31.1.2022
Geschäftsführer
Ralf Dr. Hasler
seit 19.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (38)

NameAnteil
23.84%
C******** A**** v** d** L****
4.56%
2.47%

Ungelöste Beteiligungen (65)

NameAnteil
0.02%
0.02%
0.01%
0.01%
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung
0.00%
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung
0.00%
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung
0.00%
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung
0.00%
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung
0.00%
0.00%
0.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lacon Beteiligungs GmbH
Germany
75.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lacon Electronic GmbH

Karlsfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Lacon Electronic GmbH handelt und fertigt elektronische und elektromechanische Bauteile für Industriekunden mit Schwerpunkten in den Branchen Bahntechnik, Halbleiter-Equipment, Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Investitionsgüterindustrie.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2018 real um voraussichtlich +1,5% (Quelle: DIW) gestiegen. Das BIP ist damit neun Jahre in Folge, jedoch schwächer gewachsen als in den beiden Vorjahren (jeweils +2,2%). Gründe für den Rückgang des Wachstums waren die rückläufigen Absatzzahlen in der Automobilindustrie aufgrund der Folgen aus der Abgasmanipulation sowie rückläufige Exporte aufgrund der von den USA angeheizten Handelskonflikte. Insgesamt war das Wachstum in Deutschland etwas niedriger als der Durschnitt des Euroraums, in dem das reale BIP voraussichtlich um +1,9% gewachsen ist. Für 2019 liegen die Prognosen zwischen 1,4 und 2,0%, die meisten jedoch in der Bandbreite 1,6-1,8% (Quelle: tagesschau.de). In Summe wird also mit einer leichten Verbesserung gegenüber 2018 gerechnet.

Die Lacon Electronic GmbH ist als EMS-Anbieter (Electronic Manufacturing Services) vor allem von der Marktentwicklung des EMS-Marktes in der D/A/CH-Region abhängig und hier vornehmlich im High Mix/Low & Mid Volume Segment im Bereich AMCIT (Automotive, Medical, Control & Instrumentation, Industrial & Telecommunication). Das europaweite EMS-Marktvolumen betrug nach Angaben von in4ma Weiss Engineering (09/2018) in 2017 36,5 Mrd. EUR und ist in 2018 voraussichtlich mit +3,4% gewachsen.

Das Wettbewerbsumfeld wird weltweit durch eine Reihe sehr großer Anbieter wie Hon Hai (Foxconn), Pegatron, Flextronics und Jabil geprägt. Um zu den Top 10 weltweit zu gehören, muss ein Umsatz von runds 3,0 Mrd. USD erzielt werden. Sowohl weltweit wie auch in Europa nimmt die Konsolidierung des Marktes kontinuierlich zu. In Europa wie auch in der DACH-Region ist der Markt jedoch noch stark fragmentiert. So gibt es in Deutschland 461 EMS-Dienstleister, in der DACH-Region 571. Lacon Electronic befand sich 2017 in Deutschland auf Rang 23 nach Rang 26 im Vorjahr (Quelle: in4ma Weiss Engineering 1/2018; Zahlen aus Vorjahresstudie tlw. korrigiert). Eine neue Rangliste für 2018 liegt aktuell noch nicht vor.

Geschäftsverlauf 2018

Der Geschäftsverlauf in 2018 war von einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg geprägt. Der Umsatz stieg von 48,7 Mio. EUR (2017) um 11% auf 54,1 Mio. EUR. Das Vorsteuerergebnis konnte noch weitaus stärker von 4.871 TEUR (2017) um 16% auf 5.672 TEUR gesteigert werden. Der Auftragseingang in Höhe von 56,6 Mio. EUR lag erneut bei einer book-to-bill-Rate von 1,05 und bietet eine gute Ausgangsbasis für weiteres Wachstum in 2019. Aufgrund des positiven Ergebnisses konnten auch die Bilanzwerte trotz der Ausschüttung von 3,0 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau stabil gehalten werden. Das Eigenkapital stieg von 8,0 Mio. EUR oder 54% (2017) auf 9,1 Mio. EUR oder 51%, die Bankverbindlichkeiten wurden von 2,9 Mio. EUR (2017) auf 3,8 Mio. EUR erhöht. Insgesamt konnte mit 2018 das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr seit der Gründung in 1985 abgeschlossen werden.

Im Herbst 2018 hat die Lacon Electronic GmbH von einem Dritten die restlichen 24 % der Gesellschaftsanteile an der Lacon Embedded GmbH erworben. Durch den Anteilserwerb hält die Lacon Electronic GmbH zum 31.12.2018 100 % der Geschäftsanteile der Lacon Embedded GmbH.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Rohertrag stieg annähernd proportional zur Umsatzentwicklung von 19.009 TEUR um 2.168 TEUR (+11,4%) auf 21.177 TEUR.

Der Personalaufwand stieg von 10.510 TEUR im Vorjahr unterproportional um 9,1% auf 11.471 TEUR. Die Abschreibungen stiegen hingegen Überdurchschnittlich von 472 TEUR (2017) um 82 TEUR (17,4%) auf 554 TEUR in 2018. Grund hierfür waren erneut höhere Investitionen in 2018 v.a. im Bereich Fertigung und QS.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 3.107 TEUR in 2017 um +370 TEUR (11,9%) auf 3.477 TEUR. Das Betriebsergebnis lag in Summe mit 5.675 TEUR in 2018 um 756 TEUR (+15,4%) höher als im Vorjahr (4.919 TEUR).

Annähernd stabil geblieben ist aufgrund des niedrigen Zinsniveaus trotz Anstieg der verzinslichen Verbindlichkeiten das Finanzergebnis, das von -237 TEUR um 15 TEUR auf -252 TEUR reduziert wurde. Das Beteiligungsergebnis erhöhte sich von 189 TEUR in 2017 auf 249 TEUR.

In Summe wurde in 2018 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 6.230 TEUR (im Vorjahr 5.392 TEUR), ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 5.924 TEUR (im Vorjahr 5.108 TEUR) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 5.671 TEUR (im Vorjahr 4.871 TEUR) erzielt. Nach Abzug der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 4.130 TEUR in 2018 gegenüber 3.522 TEUR in 2017.

Die Verlagerung von Produktionsaufgaben wie auch vertrieblicher, technischer und kaufmännischer Tätigkeiten zu unserer rumänischen Tochtergesellschaft hat im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr weiter zugenommen. In diesem Geschäftsjahr wurden Leistungen von unserem rumänischen Tochterunternehmen in Höhe von 4.327 TEUR (im Vorjahr 3.325 TEUR) bezogen. Diese Leistungen umfassen überwiegend Lohnveredelungstätigkeiten. Vergütet werden v.a. Produktions- und QS-Stunden. Die Rohmaterialien werden zu nahezu 100% beigestellt. Die Gesellschaft in Galati, RO ist ISO 9001, ISO 14001 und TS 16949 zertifiziert und wird regelmäßig von internationalen Kunden der Gruppe auditiert.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der Ausschüttung von 54% auf 51% leicht zurückgegangen und beträgt nun 9.136 TEUR nach 8.006 TEUR im Vorjahr.

Die durchschnittliche Vorratsreichweite hat sich im Vergleich zum Vorjahr von DIV/0 auf DIV/0 Tage erhöht (Vorräte zum 31.12. / ((Umsatz + Wareneinsatz) / 2)). Wir planen, diesen Wert in 2019 wieder auf 80 Tage zu reduzieren. Unser mittelfristiges Ziel sind 70 Tage.

Die durchschnittliche Forderungslaufzeit ist gegenüber dem Vorjahr von 8 auf 9 Tage leicht erhöht worden. Wir planen auf diesem Niveau eine Stabilisierung.

Prognosebericht

Wir erwarten in 2019 bei gleichbleibenden Konjunktur- und EMS-Wachstumsprognosen in unseren relevanten Märkten und einem höheren Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr einen weiteren Umsatzanstieg bei einem ebenfalls verbesserten Ergebnis. Wir gehen im Jahresverlauf von einer gleichmäßigen Geschäftsentwicklung aus mit - jahreszeitlich bedingt - etwas schwächeren Monatsumsätzen in den Sommermonaten August/September und Januar/Dezember.

Risikobericht

Wir verfolgen mit unserem Risikomanagementsystem das Ziel, Risiken frühzeitig und vollständig zu identifizieren, zu bewerten, rechtzeitig zu kommunizieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Durch das bestehende Berichtswesen verfügen wir über ein Früherkennungssystem für Risiken und Chancen. Jede Organisationseinheit ist für die Identifikation und Bewertung der Risiken eigenständig verantwortlich und leitet diese an die jeweils zuständigen Entscheidungsträger weiter. Der Informationsfluss erfolgt dabei regelmäßig über die etablierten Berichtswege und Gesprächskreise in Regelterminen.

Im Rahmen unserer Risikoanalyse wurden die nachfolgend aufgeführten Aspekte herausgearbeitet:

Marktrisiken

Finanzwirtschaftliche Risiken

Beteiligungsrisiken

IT-Risiken

Personalrisiken

Marktrisiken

Aufgrund der Prognose für den Konjunkturverlauf 2019 und hier insbesondere für den europäischen EMS-Markt sehen wir die Risiken, dass (a) aufgrund der anhaltenden Absatzkrise der deutschen Automobilindustrie, des möglicherweise ungeordneten Brexits und der von den USA maßgeblich ausgelösten Handelskonflikte der Absatzmarkt nicht die geplante Wachstumsrate aufweist, (b) dass einige unserer Bestandskunden durch Insolvenz oder Verkauf wegfallen oder (c) dass sich die Marktrisiken unserer Kunden trotz vorhandener Aufträge negativ über geringere Abrufe auf unseren Umsatz auswirken und deshalb der Planumsatz nicht erreicht werden kann. Durch eine weitere personelle Verstärkung im Neukundenvertrieb in Deutschland Nord, durch eine Ausweitung und Verbesserung des Leistungsangebotes (im Bereich Elektonikfertigung sowie der Kabelkonfektionsplanung), durch eine Fortsetzung des Kosten- und Working Capital-Managements sowie durch die Vermeidung eines dauerhaften Kapazitätsaufbaus und damit eines höheren Fixkostenblocks wollen wir möglichen Ergebnis- und Liquiditätswirkungen dieser Risiken gegensteuern.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Wir sind durch unsere Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Dies sind insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Zins- und Währungsrisiko sowie das Risiko aus Forderungsausfall.

Die Finanzierung ist durch die Vereinbarungen mit unseren Finanzierungspartnern auf Basis der Planung für 2019 mit umfangreichen Reserven gesichert.

Ein Währungsrisiko besteht in materiellem Umfang und auch nur auf der Einkaufsseite in USD und wird aktuell über regelmäßige Währungskäufe (spot contracting) abgesichert. Sollten wir dieses Vorgehen als nicht ausreichend erachten, werden wir Fremdwährungsrisiken in angemessenem Umfang über Fremdwährungsderivate absichern, falls wir hier materielle Risiken erkennen. Die derzeitigen Dollarprognosen für 2019 lassen dies jedoch nicht erkennen.

Risiken aus Zinsänderungen treten durch marktbedingte Schwankungen der Zinssätze auf. Dem sind wir begegnet durch den Abschluss von Kreditverträgen mit Festzinssätzen für Tilgungsdarlehen, die wir in 2017 noch einmal um weitere 1,3 Mio. EUR erhöht haben. Unsere Kontokorrentverbindlichkeiten sowie unsere Factoring-Finanzierung sind 3M-EURIBOR-basiert. Aufgrund der stabilen Zinsprognosen für die nächsten 12 Monate sehen wir keinen akuten Handlungsbedarf. Wir werden jedoch im Verlauf des Jahres 2019 den Einsatz von Zinsderivaten prüfen und versuchen, das aktuell niedrige Zinsniveau mittelfristig zu sichern.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen begrenzen wir durch das Einholen von Auskünften bei Neukunden, durch die Überwachung von Risikokunden sowie durch eine Warenkreditversicherung für die Lacon Electronic GmbH sowie ihre Tochtergesellschaft Lacon Embedded GmbH. Bei Zahlungsunregelmäßigkeiten werden abgestuft verschiedene Sicherungsmaßnahmen bis zur Vorauskasse oder zur Beendigung der Kundenbeziehung eingeleitet.

Beteiligungsrisiken

Unsere Fertigungstochterunternehmen in Rumänien, die Lacon Electronic S.R.L., wird ausschließlich durch die Lacon Electronic GmbH finanziert. Diese konnte auch in 2018 mit einer Vorsteuerrendite von 10,5% ein ordentliches Geschäftsjahr verzeichnen. Aufgrund des um rund 3 Mio. EUR höheren Auftragsbestandes der Muttergesellschaft sowie deren einzelkundenbasierten Planung erwarten wir für 2019 ein weiteres Wachstum, gestützt von der ebenfalls weiterhin positiven Konjunkturentwicklung, sowie ein positives Unternehmensergebnis. Sollte das Geschäft entgegen unseren Erwartungen unter Plan verlaufen, werden wir neue Maßnahmen zur Kostensenkung sowie zur Verlagerung neuer Produkte nach Rumänien einleiten.

Unsere Entwicklungsgesellschaft in Deutschland, die Lacon Embedded GmbH, an der wir in 2018 die Minderheitsanteile von 24% erworben haben und nun mit 100% beteiligt sind, wird ebenfalls fast ausschließlich durch die Lacon Electronic GmbH finanziert. Durch eine stärkere Steuerung und Kontrolle der Entwicklungsprojekte, die weitere Verstärkung des Cross Sellings innerhalb der Lacon Gruppe sowie einer Intensivierung des Vertriebs im Entwicklungsbereich steuern wir dem Risiko gegen, dass das Geschäft unter Plan verläuft. Ziel ist, den Softwareentwicklungsanteil in den nächsten Jahren kontinuierlich auszubauen.

IT-Risiken

Für das ERP-System INFOR LN bestehen die Risiken der falschen Parametrisierung, des Datenverlustes, des Hardwareausfalls sowie des Veraltens durch fehlende Updates. Diesen Risiken steuern wir durch regelmäßige Informations- und Problemlösungssitzungen von Administrator, zuständigem GF-Mitglied und Key Usern, durch Nutzerschulungen, regelmäßige Updates und Releasewechsel gegen. Der letzte großer Releasewechsel wurde im November 2017 erfolgreich vollzogen. Weitere Risiken im Bereich Datenschutz und Datensicherheit versuchen wir durch zeitgemäße und regelmäßig weiterentwickelte IT-Konzepte und darauf abgestimmte Hard- und Softwareanpassungen sowie Nutzerregelungen auf ein angemessenes Niveau zu reduzieren. Die Anforderungen durch die DSGVO wurden gemeinsam mit unserem Datenschutzbeauftragten umgesetzt. Weiteren Risiken im Bereich der Netzwerk- und Serververfügbarkeit begegnen wir durch USV-gesicherte, redundante Hardware, ein konsequentes Datensicherungskonzept und kurzfristig verfügbare Dienstleister für verschiedene Servicelevel.

Personalrisiken

Der Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte ist verstärkt spürbar, da in Bayern und speziell im Großraum München praktisch Vollbeschäftigung herrscht. Insbesondere technische Fach- und Führungskräfte im Bereich Elektronik sowie Auszubildende sind zunehmend schwerer zu gewinnen. Der Erfolg unseres Unternehmens hängt auch davon ab, inwiefern es gelingt, neue qualifizierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft zu binden. Vor allem im Bereich der Elektronikfertigung besteht das Risiko, durch fehlende Fachkräfte nicht die erforderlichen Kapazitäten für die Aufträge bereitstellen zu können. Durch Ausbildungsplätze sowie Betriebspraktika versuchen wir, frühzeitig Nachwuchskräfte an uns zu binden. Für die Suche nach neuen Mitarbeitern unternehmen wir auch verstärkt Personalmarketingmaßnahmen in technischen Weiterbildungseinrichtungen sowie in Medien der Elektronindustrie. Wir haben seit 2016 eine HR-Arbeitsgruppe gebildet, die das Recruiting, Personalmarketing, die Fort- und Weiterbildung im Rahmen der Lacon Academy sowie die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen als Schwerpunktthemen bearbeitet. Auch das Gütesiegel als TOP JOB-Unternehmen 2018 und der Gewinn der von der Bayerischen Staatsregierung verliehen Auszeichnung "Bayerns Best 50" unterstützen unser Recruiting.

Risikoeinschätzung

Das Risikomanagement ist integrativer Bestandteil aller Geschäftsprozesse. Zurzeit bestehen für die Lacon Electronic GmbH wesentliche Risiken nur aufgrund eines Konjunktureinbruchs. Wir haben mit unserer seit 2015 neu gestalteten und bis 2018 weiter ausgebauten Finanzierungsstruktur mit unseren Hausbanken und unserem Factoringpartner, den Maßnahmen zur Fortsetzung von Kosten- und Working Capital-Management, der Fokussierung des Vertriebes sowie der Flexibilisierung unserer Fixkosten bereits ausreichend Vorsorge getroffen, um auf eine schwächere Entwicklung der Konjunktursituation und des Geschäftsverlaufes zu reagieren, falls dies erforderlich ist.

Sonstige Angaben

Forschung und Entwicklung

Die Lacon Electronic betreibt als EMS-Dienstleister im Grundsatz keine Eigenentwicklung. Projektbezogene Entwicklungen im Kundenauftrag werden in der Regel in der Tochtergesellschaft Lacon Embedded durchgeführt. Entwicklungsprojekte mit wesentlichen Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

 

Karlsfeld, den 30.01.2019

LACON Electronic GmbH

Dr. Ralf Hasler

Dr. Andree Metzger

Slaheddine Laroui

Bilanz zum 31. Dezember 2018

LACON ELECTRONIC GMBH, KARLSFELD

AKTIVA

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.992.783,30 4.262.899,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.431,00 74.456,00
II. Sachanlagen 2.273.561,00 1.724.443,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.352.539,00 871.506,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 921.022,00 852.937,00
III. Finanzanlagen 2.648.791,30 2.464.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.907.634,97 10.443.777,27
I. Vorräte 11.170.163,61 8.334.703,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.135.768,45 1.216.643,07
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 723.253,97 537.011,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 338.330,76 577.549,80
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 2.558,11
4. Sonstige Vermögensgegenstände 74.183,72 99.523,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 601.702,91 892.430,62
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 32.469,45 43.601,15
  17.932.887,72 14.750.277,42

PASSIVA

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. EIGENKAPITAL 9.135.796,93 8.006.124,56
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 675.000,00 675.000,00
III. Bilanzgewinn 8.385.796,93 7.256.124,56
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.035.848,96 2.205.310,15
C. VERBINDLICHKEITEN 5.761.241,83 4.538.842,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.786.373,61 2.876.953,31
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.121,20 15.020,90
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 702.950,44 486.855,10
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 339.082,15 389.000,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 55,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 919.714,43 770.958,40
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.544,83 (Vorjahr: EUR 5.568,26)    
- davon aus Steuern: EUR 618.206,01 (Vorjahr: EUR 446.417,92)    
  17.932.887,72 14.750.277,42

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018

2018
EUR
2017
EUR
1. Rohergebnis 21.176.749,89 19.008.522,86
2. Personalaufwand -11.470.506,02 -10.509.578,33
a) Löhne und Gehälter -9.404.059,20 -8.598.281,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.066.446,82 -1.911.296,88
- davon für Altersversorgung: EUR 44.507,49 (Vorjahr: EUR 45.839,56)    
3. Abschreibungen -554.416,69 -472.303,45
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.476.698,82 -3.107.328,76
5. Betriebsergebnis 5.675.128,36 4.919.312,32
6. Erträge aus Beteiligungen 248.645,32 188.542,36
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 248.645,32 (Vorjahr: EUR 188.542,36)    
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.131,56 17.090,74
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 467,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -253.451,32 -253.932,34
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 10.549,20 (Vorjahr: EUR 18.890,67)    
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.541.781,55 -1.349.080,07
10. Ergebnis nach Steuern 4.129.672,37 3.521.933,01
11. Jahresüberschuss 4.129.672,37 3.521.933,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Allgemeine Angaben

Die Lacon Electronic GmbH hat ihren Sitz in Karlsfeld und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 156839.

Die Lacon Electronic GmbH ist nach den Größenklassen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem gesetzlichen Gliederungsschema gemäß den §§ 266 und 275 HGB vorgenommen.

Als verbundene Unternehmen werden unabhängig von ihrer Rechtsform und ihrem Sitz neben dem obersten Mutterunternehmen solche Unternehmen angesehen, auf die das oberste Mutterunternehmen beherrschenden Einfluss im Sinne § 290 I Nr. 1-4 HGB ausüben kann, egal ob unmittelbar oder mittelbar über eine andere Tochtergesellschaft. Alle mit dem Mutterunternehmen verbundenen Unternehmen sind auch untereinander verbunden. Auf die Konzernabschlusspflicht kommt es entgegen dem Wortlaut gemäß § 271 HGB nicht an.

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften werden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewendet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitgehend im Anhang aufgeführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bewertungsvorschriften und Abschreibungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt:

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

EDV/Software 1 - 5 Jahre
Einbauten auf fremden Grundstücken 5 - 11 Jahre
Technische Anlagen 3 - 19 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 14 Jahre
Büroeinrichtung 3 - 23 Jahre
Fuhrpark 3 - 7 Jahre
Geringwertige Wirtschaftsgüter 1 - 5 Jahre

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Unverzinsliche Ausleihungen sind mit ihrem Barwert angesetzt.

Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhalt ist.

Umlaufvermögen

In den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt und mit dem gewogenen Durchschnitt bewertet. Fertige und Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht mit einberechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken wurden ggf. durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Aufwendungen, die die nachfolgenden Geschäftsjahre betreffen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Gleichartige Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen wurden nach § 387 BGB aufgerechnet.

Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend wiedergegeben:

Stand 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   2.190.248,38 176.900,70 98.907,02 0,00 2.268.242,06
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Restbuchwert: 74.456,00       70.431,00
II. Sachanlagen   9.549.097,22 1.477.025,68 185.311,10 0,00 10.840.811,80
1. Technische Anlagen und Maschinen Restbuchwert: 871.506,00 211.978,96 30.342,15 0,00 1.352.539,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Restbuchwert: 852.937,00 251.974,88 62.313,40 0,00 921.022,00
III. Finanzanlagen   2.464.000,00 293.791,30 109.000,00 0,00 2.648.791,30
1. Anteile an verbundenen Unternehmen Restbuchwert: 2.397.000,00 0,00 0,00 0,00 2.648.791,30
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen Restbuchwert: 25.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Gesellschafter Restbuchwert: 42.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
SUMME Restbuchwert:          

Die Lacon Electronic GmbH besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

Name, Sitz Anteil
in %
Eigenkapital zum 31.12.2018
EUR
Jahresergebnis 2018
EUR
Lacon Embedded GmbH, Karlsfeld 100,00 416.952 -8.337
Lacon Electronic S.R.L., Rumänien 100,00 577.341 391.180

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn zum 31.12.2018 ist ein Gewinnvortrag zum 01.01.2018 in Höhe von EUR 7.256.124,56 enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der einzelnen Posten der Verbindlichkeiten sind nachfolgend dargestellt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2018
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2017
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.786.373,61 2.660.053,72 638.550,68 487.769,21 2.876.953,31
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.121,20 13.121,20 0,00 0,00 15.020,90
Kundenverbindlichkeiten 702.950,44 702.950,44 0,00 0,00 486.855,10
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00 55,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 339.082,15 339.082,15 0,00 0,00 389.000,00
Sonstige Verbindlichkeiten 919.714,43 919.714,43 0,00 0,00 770.958,40
  5.761.241,83 4.634.921,94 638.550,68 487.769,21 4.538.842,71

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 78 (Vj.: TEUR 49). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 51).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 7 (Vj.: 12).

Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

Aufwendungen aufgrund von Währungsumrechnung lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 32 (Vj.: TEUR 18). Erträge aus Währungsumrechnung TEUR 13 (Vj.: TEUR 17).

Angaben zum Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge resultieren in Höhe von TEUR 0 aus verbundenen Unternehmen. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11 enthalten.

Aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung weder Erträge noch Aufwendungen enthalten.

Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholung

Im Geschäftsjahr 2018 waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erforderlich.

In 2018 sind keine Zuschreibungen für außerplanmäßige Wertberichtigungen in Vorjahren aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgt.

Angaben zu Steuern vom Einkommen und Ertrag

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 1.542 (Vj.: TEUR 1.349) belastet. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind keine latenten Steuern enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Für die Verbindlichkeiten der Lacon Electronic GmbH gegenüber Kreditinstituten besteht in Höhe von insgesamt 5.995 TEUR eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Lacon Electronic GmbH und der Lacon Embedded GmbH.

Es bestehen Bürgschaftspflichten in Höhe von TEUR 130 (Vj.: TEUR 130) gegenüber dem Vermieter.

Die zugrundeliegenden Verpflichtungen können von den betroffenen Gesellschaften nach derzeitiger Kenntnis allesamt erfüllt werden. Deshalb wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen können der folgenden Übersicht entnommen werden.

Davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
zwischen einem und fünf Jahren
TEUR
von mehr als fünf Jahren
TEUR
Mietverträge für gewerbliche Räume 3.446 689 2.757 0
Miet- und Leasingverträge 262 125 137 0
  3.708 814 2.894 0

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Berichtsjahr:

- Herr Dr. Ralf Hasler, Geschäftsführer (CEO)

- Herr Dr. Andree Metzger, Geschäftsführer (CFO)

- Herr Slaheddine Laroui, Geschäftsführer (COO)

Die Vergütung der Geschäftsführer betrug im Geschäftsjahr TEUR 744.

Im Geschäftsjahr 2015 wurde an den Gesellschafter Slaheddine Laroui eine Ausleihung in Höhe von 70.000 EUR ausgegeben. Die Ausleihung wird mit mindestens 14.000 EUR p.a. getilgt, hat eine Laufzeit von 5 Jahren und wird mit einem Zinssatz in Höhe von 5,5 % p.a. verzinst. Die Restschuld beträgt zum Bilanzsichtag TEUR 0.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 212 Mitarbeiter (Vj.: 199) beschäftigt.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Lacon Electronic GmbH mit Sitz in Karlsfeld. Der Konzernabschluss ist bei der Geschäftsleitung des Mutterunternehmens erhältlich.

Nachtragsbericht

In der Zeit zwischen dem Schluss des Geschäftsjahrs und der Erstellung des Jahresabschlusses sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken und die nicht Eingang in den Jahresabschluss 2018 gefunden haben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss zum 31.12.2018 beträgt EUR 4.129.672,37. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2018 in Höhe von EUR 8.385.796,93 auf neue Rechnung vorzutragen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Unterzeichnung

 

Karlsfeld, den 30.01.2019

LACON Electronic GmbH

Dr. Ralf Hasler

Dr. Andree Metzger

Slaheddine Laroui

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LACON Electronic GmbH, Karlsfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der LACON Electronic GmbH, Karlsfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LACON Electronic GmbH, Karlsfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die von uns vor dem Datum dieses Vermerks des Abschlussprüfers erlangten nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

ußerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Traunstein, den 31. Januar 2019

AGP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Göntgen, Wirtschaftsprüfer

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