Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 56224
Eingetragen
26.5.1997
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenSicherheitsdienste a. n. g.Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Gegenstand
Öffentlicher Zweck der Gesellschaft ist die Erbringung von Sicherheits- und Reinigungsdienstleistung insbesondere im Bereich des ÖPNV der Region Hannover zur Gewährleistung eines sicheren und sauberen Personenverkehrs. Gegenstand des Unternehmens sind alle Dienstleistungen im Zusamenhang mit dem Service für und mit dem Schutz von Personen oder Objekten (einschließlich Bewachung von Leben, Gesundheit und Eigentum fremder Personen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mathias Lindscheid
seit 28.1.2014
Geschäftsführer
Joachim Arndt
seit 1.12.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
90.00%
Region Hannover
10.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
Germany
42.840 €
90.00%
regiobus Hannover GmbH
Germany
4.760 €
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

protec service GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Nachtragsprüfung gemäß § 316 Abs. 3 HGB

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.818,50 33.850,50
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.013.940,00 963.170,50
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 83.692,41 1.097.632,41 44.666,66 1.007.837,16
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.500,00 7.500,00
1.127.950,91 1.049.187,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 65.367,45 65.367,45 47.349,50 47.349,50
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 129.543,13 123.815,25
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 375.118,57 526.940,54
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 375.118,57 (i. Vj. EUR 526.940,54) -
- davon gegen Gesellschafter EUR 375.118,57 (i. Vj. EUR 526.940,54) -
3. Sonstige Vermögensgegenstände 135.193,97 639.855,67 23.805,51 674.561,30
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.120.210,90 1.079.282,00
1.825.434,02 1.801.192,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.062,03 69.745,82
3.001.446,96 2.920.126,28

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 47.600,00 47.600,00
II. Kapitalrücklage 51.129,19 51.129,19
III. Bilanzgewinn 1.106.303,88 860.999,31
1.205.033,07 959.728,50
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 401.234,22
2. Sonstige Rückstellungen 532.422,35 422.594,09
532.422,35 823.828,31
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 67.758,07 134.486,53
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 373.348,25 228.298,31
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.006,84 33.729,22
-davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 1.006,84 (i. Vj. EUR 33.729,22) -
-davon gegenüber Gesellschaftern EUR 1.006,84 (i. Vj. EUR 33.729,22) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 821.878,38 740.055,41
- davon aus Steuern EUR 294.375,98 (i. Vj. EUR 239.639,29) -
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 80,00 (i. Vj. EUR 3.040,24) -
1.263.991,54 1.136.569,47
3.001.446,96 2.920.126,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.409.936,90 15.709.695,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 228.656,05 480.594,19
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 211.854,71 198.539,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 735.361,56 947.216,27 760.149,06 958.688,36
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.070.679,46 8.851.947,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.167.730,68 12.238.410,14 1.913.009,62 10.764.957,46
- davon für Altersversorgung EUR 8.725,24 (i. Vj. EUR 10.620,70) -
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 276.408,21 248.722,67
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.031.818,72 2.772.306,22
7. Erträge aus Beteiligungen 110.439,15 120.547,95
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.536,22 258,48
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.719,69 4.698,24
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.665,52) -
10. Ergebnis vor Steuern 1.265.995,29 1.561.723,34
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 391.948,60 480.513,74
12. Ergebnis nach Steuern 874.046,69 1.081.209,60
13. Sonstige Steuern 6.173,00 8.640,48
14. Jahresüberschuss 867.873,69 1.072.569,12
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 238.430,19 238.430,19
16. Vorabausschüttungen 0,00 -450.000,00
17. Bilanzgewinn 1.106.303,88 860.999,31

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die protec service GmbH hat ihren Sitz in Hannover und ist dort beim Amtsgericht im Handelsregister unter HRB 56224 eingetragen.

Die protec service GmbH, Hannover, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden mit folgender Ausnahme unverändert zum Vorjahr beibehalten:

Die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterinnen werden ab dem Geschäftsjahr 2023 unter den Posten Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen.

Weitere Positionen, die bisher unter den Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wurden, sind ab dem Geschäftsjahr 2023 unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Die Vorjahreswerte wurden in der vorliegenden Bilanz entsprechend angepasst. Dadurch sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 589.096,87 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 37.200,70 niedriger als im Vorjahresabschluss. Gegenläufig erhöhten sich die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht um € 526.940,54 und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht um € 33.729,22. Außerdem sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um € 62.156,33 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um € 3.471,48 höher als im Vorjahresabschluss.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Im Einzelnen wurden folgende wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt:

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens aus Vereinfachungsgründen als Zugang und Abgang bzw. als Zuführung und Auflösung ausgewiesen.

Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Posten Abschreibungsmethode Nutzungsdauer in Jahren
Ähnliche Rechte und Werte linear 10
Software linear 3 bis 5
Technische Anlagen und Maschinen linear 5
Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 2 bis 15

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % (Vorjahr: 1 %) auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Änderung des Jahresabschlusses

Der ursprüngliche, von der Geschäftsführung am 28. Februar 2024 aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird durch den vorliegenden Jahresabschluss geändert. Die Änderung bezieht sich ausschließlich auf den Anhang. Sie betrifft die im Abschnitt "I. Wesentliche Bewertungsgrundlagen" aufgeführten Erläuterungen zum geänderten Ausweis der Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschafterinnen, der entsprechenden Anpassung der Vorjahreswerte sowie der monetären Auswirkungen der Änderung.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen gegen die Gesellschafterinnen in Höhe von T€ 375 (Vorjahr: T€ 527) enthalten. Sie bestehen wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen vornehmlich aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Personalkosten.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind wie folgt (Vorjahreszahlen in Klammern):

Bilanz Restlaufzeit
bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 68 68 0 0
(134) (67) (67) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 373 373 0 0
(228) (228) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhälntis besteht 1 1 0 0
(34) (34) (0) (0)
S 822 822 0 0
(740) (740) (0) (0)
1.264 1.264 0 0
(1.136) (1.069) (67) (0)

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschafterinnen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 34) enthalten. Sie bestehen wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die folgende Übersicht gibt die Umsatzanteile der einzelnen Tätigkeitsbereiche wieder:

2023 2022
Reinigung 9.948.841,14 9.143.358,01
Sicherheit 7.461.095,76 6.566.337,66
Umsätze gesamt 17.409.936,90 15.709.695,67

III. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat insbesondere für den Fuhrpark zahlreiche Leasingverträge abgeschlossen, die Laufzeiten teilweise bis Ende 2027 haben. Außerdem bestehen Miet- und Pachtverträge mit Restlaufzeiten bis ins Jahr 2031. Die Gesellschaft vermeidet mit den Leasing- und Mietverträgen eine punktuell hohe Liquiditätsbelastung. Aus den abgeschlossenen Verträgen werden bis zu deren jeweiligem Ablauf noch folgende Zahlungen entstehen:

2023 2022
T€ T€
Miet- und Pachtverträge 4.023 4.032
Leasingverträge 587 313
4.610 4.345

In den finanziellen Verpflichtungen zu den Miet- und Pachtverträgen in Höhe von T€ 4.023 sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. der Gesellschafterinnen in Höhe von T€ 113 enthalten.

2. Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer laut gesetzlicher Definition beträgt:

2023 2022
Angestellte 31 26
gewerbliche Arbeitskräfte 255 255
286 281

3. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

 

Herr Mathias Lindscheid, Uetze

Herr Lindscheid ist zur alleinigen Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Auf die Angabe der Bezüge von Herrn Lindscheid wird in Anwendung der Regelungen des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Beteiligungen

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag unverändert zu 30,0 % am Stammkapital in Höhe von insgesamt T€ 25 der FM Hannover GmbH, Hannover, beteiligt.

Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital der FM Hannover GmbH T€ 316 und das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 291.

5. Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 867.873,69 in voller Höhe auszuschütten.

 

Hannover, den 17. April 2024

Mathias Lindscheid, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.958,25 780,00 0,00 0,00 131.738,25
130.958,25 780,00 0,00 0,00 131.738,25
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 2.760.218,74 271.368,29 54.240,65 44.711,42 3.022.057,80
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.666,66 83.737,17 0,00 -44.711,42 83.692,41
2.804.885,40 355.105,46 54.240,65 0,00 3.105.750,21
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.500,00 0,00 0,00 0,00 7.500,00
7.500,00 0,00 0,00 0,00 7.500,00
2.943.343,65 355.885,46 54.240,65 0,00 3.244.988,46
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.107,75 11.812,00 0,00 108.919,75
97.107,75 11.812,00 0,00 108.919,75
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1.797.048,24 264.596,21 53.526,65 2.008.117,80
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.797.048,24 264.596,21 53.526,65 2.008.117,80
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.894.155,99 276.408,21 53.526,65 2.117.037,55
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.818,50 33.850,50
22.818,50 33.850,50
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1.013.940,00 963.170,50
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 83.692,41 44.666,66
1.097.632,41 1.007.837,16
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.500,00 7.500,00
7.500,00 7.500,00
1.127.950,91 1.049.187,66

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

(1) Grundlagen der Gesellschaft

Die protec service GmbH (protec) ist als Sicherheits- und Dienstleistungsgesellschaft sowohl für die ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft, Hannover, (ÜSTRA) und die regiobus Hannover GmbH, Hannover, (regiobus) als auch auf dem freien Markt tätig. Seit 2021 sind die ÜSTRA und die regiobus Gesellschafter des Unternehmens. Dies stärkt die Bedeutung der protec, im hannoverschen ÖPNV ein wichtiger Dienstleister in Sachen Sicherheit und Reinigung zu sein.

Gegenstand der protec sind die Akquisition und Abwicklung aller Dienstleistungen im Bereich des Personen- und Objektschutzes sowie der Pflege und Betreuung von Liegenschaften für private, gewerbliche und öffentliche Einrichtungen.

(2) Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft stagniert: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden 2023 um 0,3 Prozent zum Vorjahr. Ein Jahr zuvor hatte es noch ein leichtes Wachstum gegeben. Experten zufolge ist vor allem die lahmende Weltkonjunktur aber auch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten für die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich. Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel zeitweise extrem steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit, zudem trifft die jüngste Haushaltskrise Deutschland in einem Moment wirtschaftlicher Schwäche.

Die Gebäudereinigung hat sich als Branche 2023 in unruhigem Fahrwasser stark behauptet, obwohl die Dienstleistungsunternehmen weiter stark gefordert sind. Neben dem Dauerthema Arbeitskräftemangel sind zum Teil deutliche Kostensteigerungen unter anderem als Folge der Inflation und aufgrund der jüngsten Lohnrunde zu stemmen. Dennoch entwickelten sich die Umsätze erfreulich und es herrscht in der Branche weitgehend Zuversicht. Jedoch steht beim Werben um neue Beschäftigte das Gebäudereiniger-Handwerk immer stärker im Wettbewerb mit anderen (Dienstleistungs-)Branchen.

Die Sicherheitsbranche wächst grundsätzlich in allen Bereichen, vom Objektschutz bis zur Informationssicherheit. Sie ist allerdings auch einem ständigen Wandel unterworfen, getrieben durch technologische Innovationen und sich verändernde gesellschaftliche Bedingungen. Aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs an Sicherheitsdienstleistungen bleibt die Umsatzentwicklung der Wach- und Sicherheitsdienste aufwärtsgerichtet. Das stetige Wachstum und die steigende Zahl registrierter Sicherheitsunternehmen deutet auch langfristig auf eine größere Nachfrage nach Fachkräften hin.

b. Geschäftsverlauf

Geschäftsbereich Sicherheit (SEC)

Der Geschäftsbereich Sicherheit erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 7.461 TEUR (Vorjahr 6.566 TEUR). Einerseits stiegen nach langer Phase der Pandemie die Umsätze aus der Parkraumbewirtschaftung wieder an, andererseits blieben in Teilen die Umsätze in den Geschäftsfeldern Sicherheit ÖPNV und Fahrausweisprüfung durch unbesetzte Stellen hinter den Erwartungen zurück. Allerdings wurden jedoch auch zusätzliche Aufträge generiert.

Die Personalkosten lagen deutlich unter dem erwarteten Planungskorridor, da es auch in 2023 schwer blieb, dauerhaft ausreichend und qualifiziertes Personal am Arbeitsmarkt für die Aufgaben im Bereich Sicherheit ÖPNV zu rekrutieren. Auf Grund der Situation auf dem Arbeitsmarkt konnte nicht auf den Einsatz von Subunternehmern verzichtet werden.

Die Entwicklung des Krankenstandes ist wie in den Vorjahren stabil. Nach wie vor führen gelegentliche körperliche Auseinandersetzungen mit renitenten Fahrgästen und Randständigen im Bereich Sicherheit ÖPNV zu Ausfällen von Beschäftigten.

Die Zusammenarbeit mit den Ansprechpartnern bei Kunden und Behörden erfolgt weiterhin intensiv zu verschiedensten Fragestellungen, in Projekten als auch im Rahmen von bestehenden Ausbildungskooperationen.

Geschäftsbereich Reinigung (FMR)

Der Geschäftsbereich Reinigung erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 9.949 TEUR (Vorjahr 9.143 TEUR). Alle Geschäftsfelder entwickelten sich positiv und neue Aufträge konnten akquiriert werden. Aber durch eine milde Wetterlage blieben vor allem die Umsätze aus dem Winterdienst hinter den Erwartungen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war es weiterhin schwierig, alle geplanten Stellen durchgängig zu besetzen. Dies ist auf mangelnde Bewerber für diese Tätigkeiten zurückzuführen, der Arbeitsmarkt im Niedriglohnbereich bleibt aus Sicht der Arbeitgeber deutlich angespannt. Auch die angestrebte Lösung, qualifiziertes Fachpersonal einzusetzen, konnte mangels Bewerber nicht umgesetzt werden.

Die Sachkosten entwickelten sich im operativen Geschäft im Wesentlichen erwartungsgemäß.

Trotz der Kostenentwicklungen vor allem im Bereich der Lohnkosten konnten alle Kundenaufträge gehalten und für das kommende Jahr fortgeschrieben werden.

Mit den Ansprechpartnern der Kunden erfolgt ein regelmäßiger und intensiver Austausch, um gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen hinsichtlich der Qualität sowie Kosteneffizienz zu erarbeiten.

Personal

Der durchschnittliche Personalbestand lag im Geschäftsjahr 2023 bei 286 Beschäftigten, unterteilt in 31 Angestellte und 255 gewerbliche Arbeitskräfte. Die Personaleinsatzquote, bestehend aus eigenen Personalkosten und Fremdleistungen im Verhältnis zum Umsatz, beträgt im Berichtszeitraum 74,6 % (2022: 73,4 %).

Im Jahr 2023 wurden die relevanten Tariflöhne in beiden Branchen, Sicherheit und Gebäudereinigung, einer deutlichen Anhebung unterzogen, was positive Auswirkung auf einen Großteil der Beschäftigten der protec hatte. Die entsprechenden Veränderungen konnten gegenüber den Kunden weiterberechnet werden.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zentrale finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Gesamtleistung und das Jahresergebnis nach Steuern.

c. Ertrags- Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die protec eine Gesamtleistung von 17.410 TEUR erzielen. Diese lag um 1.700 TEUR über dem Vorjahreszeitraum (15.710 TEUR). Geplant war für 2023 eine Gesamtleistung in Höhe von 17.594 TEUR.

Die Umsätze mit der ÜSTRA und der regiobus betrugen im Berichtszeitraum 15.343 TEUR (88 %). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (13.948 TEUR) ist das eine Veränderung von + 1.395 TEUR. Das Drittgeschäft erreichte einen Umsatz von 2.067 TEUR (Vorjahreszeitraum 1.762 TEUR).

Die sonstigen Erträge ergeben sich im Wesentlichen aus Erstattungen und Gutschriften von Schadensregulierungen bzw. überzahlten Beiträgen, erhaltenen Umwelt-Boni sowie der Auflösung von Rückstellungen als auch erhaltenen Verdienstausfällen von Mitarbeitern für Gerichtstermine und dem Sachbezug Kfz / JobRad.

Aus dem Jahresergebnis 2022 der FM Hannover GmbH wurde durch die protec anteilig ein Betrag in Höhe von 110 TEUR vereinnahmt.

Das operative Ergebnis vor Steuern beträgt 1.260 TEUR (Vorjahr 1.554 TEUR) und liegt damit deutlich über den geplanten Erwartungen. Das Ergebnis nach Berücksichtigung der Körperschaft- und Gewerbesteuer beträgt 868 TEUR.

Finanzlage

Die verfügbare Liquidität betrug zu Beginn des Geschäftsjahres 1.079 TEUR und per 31.12.2023 insgesamt 1.120 TEUR. Die Tilgung des im Dezember 2021 aufgenommenen Darlehens in Höhe von 200 TEUR erfolgte gemäß Planung (Laufzeit bis 2024).

Die betriebsnotwendige Liquidität war zu jeder Zeit gegeben. Die Entwicklung wird regelmäßig im Rahmen der routinemäßigen Controllingmaßnahmen beobachtet und gesteuert.

Vermögenslage

Der Anteil des Anlagevermögens bezogen auf die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 37,5 % (Vorjahr 35,9 %). Die Eigenkapitalquote bezogen auf die Bilanzsumme betrug 40,1 % (Vorjahr 32,9 %).

Es erfolgten Investitionen in Höhe von 356 TEUR: Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen, Geräten und Maschinen sowie Neuanschaffungen für die Einrichtung der Betriebsstandorte.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (640 TEUR) sind leicht unter dem Vorjahresniveau (675 TEUR). Es handelt sich im Wesentlichen um Forderungen gegen die Gesellschafter und diese bestehen in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten (1.264 TEUR) liegen leicht über dem Vorjahreswert (1.137 TEUR). Im Vergleich zum Vorjahr wurden auf Grund betrieblicher Sachverhalte höhere sonstige Rückstellungen gebildet.

d. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsführung schätzt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt als positiv ein.

(3) Prognose- Chancen- und Risikobericht

a. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird von einer leicht gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 steigenden Gesamtleistung ausgegangen. Der darin enthaltene Umsatzanteil mit ÜSTRA und regiobus bleibt voraussichtlich unverändert. Angekündigte Auftragsveränderungen führen zu keinen nennenswerten Veränderungen. Es wird davon ausgegangen, dass es selbst bei einer rezessiven Lage der deutschen Wirtschaft bei der protec zu keinen wesentlichen Veränderungen der wirtschaftlichen Lage kommen wird.

Die Sachkosten bleiben kumuliert betrachtet weitestgehend unverändert. In einzelnen Kostenarten steigende Aufwendungen können durch Einsparungen andererseits kompensiert werden. So wird mit erhöhten Gebäude- und Energiekosten sowie steigenden Aufwendungen für EDV gerechnet. Auch wurde bei der Planung nicht davon ausgegangen, dass alle Stellen durchgehend besetzt werden können. Vor diesen Hintergründen wird ein Jahresergebnis nach Steuern in einer Höhe von 785 TEUR geplant.

Gut eingerichtete Betriebsstandorte sowie eine performante Ausstattung in allen Geschäftsbereichen sind beste Voraussetzungen für stetiges Wachstum und weitere Optimierungen hinsichtlich Abläufe und Logistik im Unternehmen. Unabhängig von jährlichen nicht vorhersehbaren, da teilweise auch wetterabhängigen Sondereffekten, wird weiterhin von einer positiven Entwicklung des operativen Geschäfts ausgegangen.

b. Risikobericht

Das Risikomanagement der protec erfolgte im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Hauptgesellschafterin. Die gestärkte Konzentration auf das ÖPNV-Geschäft hat die Risikoanfälligkeit des Unternehmens verringert.

Es besteht für das Unternehmen grundsätzlich eine im Wesentlichen unveränderte Risikolage.

Es besteht das Risiko, dass offene Stellen nicht adäquat mit qualifiziertem Personal besetzt werden können. Der Arbeitsmarkt ist für die protec spürbar angespannt. Auch wenn die umgesetzten Personalmarketingmaßnahmen phasenweise zu einer Verbesserung der Situation beitrugen, bleibt dies ein Risikofaktor, dem wir eine mittlere Bedeutung beimessen.

Der aktuelle Drittgeschäftsumsatz birgt in sich keine rechtlichen Risiken und nur ein geringes wirtschaftliches Risiko, dass die Projekte nicht gehalten werden können und somit Umsatz verloren geht. Derzeit sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken für die protec.

c. Chancenbericht

Durch die in der Region Hannover angestrebte Verkehrswende und den damit verbundenen Aktivitäten der Gesellschafter der protec, wie zum Beispiel Streckenverlängerungen oder Vergrößerung von Fahrzeugflotten, ergeben sich für die protec Chancen für ein stetiges Wachstum in den kommenden Jahren in allen Geschäftsbereichen, vor allem in der Reinigung. Wir messen dieser Chance eine mittlere Bedeutung bei.

Bei konstantem bzw. auch steigendem Umsatz mit ÜSTRA und regiobus bestehen darüber hinaus Chancen in einer Ausweitung im Drittgeschäft bis zu der zulässigen Begrenzung von 20 % Anteil am Gesamtumsatz. Wir messen dieser Chance eine mittlere Bedeutung bei.

 

Hannover, den 28. Februar 2024

Mathias Lindscheid

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die protec service GmbH, Hannover

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der protec service GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der protec service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis zur Nachtragsprüfung

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 3. April 2024 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 17. April 2024 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung des Anhangs bezog. Auf die Darstellung der Änderung durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt "II. Änderung des Jahresabschlusses" wird verwiesen.

 

Hannover, den 3. April 2024/begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannte Änderung: 17. April 2024
18.04.2024

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