TK delta GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tom Steiner seit 4.3.2019 | Geschäftsführer |
Tom Steiner seit 27.2.2019 | Geschäftsführer |
Michael Hesse seit 27.2.2019 | Prokura |
Dirk Strebe seit 23.8.2017 | Geschäftsführer |
Thomas Klyscz seit 3.5.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.92% | |
H***** T***** K***** | 24.96% |
T***** K**** | 14.56% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mobilforum GmbHWilsdruffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lageberichtmobilforum GmbH, WilsdruffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der mobilforum GmbH (mfG) betrifft die für Autohäuser typischen Geschäftsfelder: - Fahrzeugvertrieb (Neuwagen und Gebrauchtwagen) - Teilevertrieb - KFZ Servicedienstleistungen - Vermittlung von Versicherungs- und Finanzdienstleistungen Den Kern des Unternehmens bildet der Vertrieb von Fahrzeugen und Dienstleistungen der Marke BMW. Die Gesellschaft betreibt Autohäuser an den Standorten Bischofswerda, Senftenberg, Freiberg und Pirna. 2. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden von der Gesellschaft nicht durchgeführt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Handel mit Neuwagen im deutschen Markenhandel ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Das Gesamtvolumen aller Pkw-Neuzulassungen in Deutschland stieg um 7,3% Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Bei der Marke BMW war sogar ein Zuwachs von 11,2% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Damit lag BMW zwar über dem Wert des Gesamtmarktes (7,2%), jedoch noch hinter den Werten der bedeutendsten deutschen Wettbewerber Audi und Mercedes Benz, welche bei den Neuzulassungen einen Zuwachs von 15,7% bzw. 13,7% gegenüber dem Vorjahr. Der Durchschnittspreis für Gebrauchtwagen hat sich stabilisiert und ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 1% auf einen Wert von durchschnittlich 18.620 Euro gesunken. Mit gut 6,03 Millionen Pkw lagen die Besitzumschreibungen knapp sieben Prozent über dem Vorjahr. Damit entwickelten sich die Gebrauchten ähnlich wie Neuwagen. (Quelle: Automobilwoche). Allerdings war insbesondere die 2 Jahreshälfte von steigenden Standtagen und Fahrzeugbeständen sowie von sinkenden Preisen und Erträgen geprägt. Im Geschäftsfeld Aftersales brachte das Jahr 2023 erneut einen Zuwachs im Vergleich zu 2022 (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7 Prozent auf rund 33,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5 Prozent pro Wartung) sowie die um 15,3 Prozent höheren Kosten pro Unfallreparatur. In unserem Marktverantwortungsgebiet blieben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen darüber hinaus nahezu unverändert und herausfordernd. Die infolge der hohen Inflation gestiegenen Verbraucherpreise sowie gestiegene Zinsen und anhaltend hohe Energiekosten wirkten insbesondere auf den Absatz von Neufahrzeugen erschwerend. Bei teil- und vollelektrisierten Fahrzeugen dämpfte auch der Wegfall staatlicher Förderung die Nachfrage und damit den Absatz. Der Intrabrand-Wettbewerb im Segment Neuwagen hat sich mit zunehmend verbesserter Verfügbarkeit von Fahrzeugen vor allem im 2 Halbjahr 2023 wieder verstärkt. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens sehen wir weiterhin positiv. Bei den Umsatzerlösen lagen wir im Jahr 2023 knapp 10% über der Planung und 11,5% unter dem Vorjahreswert. Mit einem Jahresüberschuss von 329 T€ wurde das geplante Ergebnis erneut übertroffen. Der Umsatzzuwachs betraf dabei alle Geschäftsbereiche und belief sich bei Neuwagen 14,6% sowie bei Gebrauchtwagen 10,9%. Im Segment Aftersales konnte der Umsatz im Teilevertrieb um 16,5% sowie im Bereich Service um 8,6% gesteigert werden. Im Gebrauchtwagensegment konnten die sehr guten Deckungsbeiträge des Vorjahres aufgrund der sich normalisierten Gesamtlage und der deutlich besseren Verfügbarkeit von Neufahrzeugen sowohl absolut als auch relativ nicht wieder erreicht werden. Trotz gestiegenem Umsatz war daher ein Rückgang der Erträge zu verzeichnen. Im BMW Neuwagenbereich konnten sowohl die eigenen Zielvorgaben als auch die vom Hersteller vorgegebenen Ziele durch die Fortführung der in den Vorjahren installierten Prozessen, einem angepassten Vergütungssystem der Neuwagenverkäufer und einem progressiven Angebotsverhalten weitgehend erreicht werden. Das Preis- und Bonussystem des Herstellers wurde nahezu komplett erfüllt und der maximal erreichbare Bonus mit entsprechend positiver Auswirkung auf das Betriebsergebnis fast komplett in Anspruch genommen. Im Neuwagenbereich war, wie bereits in den vorangegangenen Jahren, der Verkauf der BMW X Reihen dominierend. Bedingt durch lange Lieferzeiten waren wir mit einem guten Auftragsbestand in das Jahr 2023 gestartet, der auch mit guten Deckungsbeiträgen in 2023 an die Kunden ausgeliefert wurde. Das an die BMW Bank vermittelten Finanzierungsvolumen ist nach dem Rückgang der beiden Vorjahre wieder deutlich um 11,9% angewachsen. Die Erlöse aus den Provisionen für die Vermittlung von Leasing- und Finanzierungsverträgen haben sich infolge dessen gegenüber dem Vorjahr um 18% erhöht. 2.1 Ertragslage Das Betriebsergebnis hat sich bei einem deutlichen Umsatzzuwachs in allen Geschäftsbereichen trotz gestiegener Personal- und Gemeinkosten positiv entwickelt. Der durchschnittliche Rohertrag pro Fahrzeug bei Neuwagen konnte stabil auf Vorjahresniveau gehalten werden, was aufgrund einer gestiegenen Stückzahl an ausgelieferten Fahrzeugen zu einer deutlichen Steigerung des Deckungsbeitrages geführt hat. Auch die Anzahl der an Großkunden gelieferten Fahrzeuge ist im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen (+ 11,7%) und trug signifikant zum Ergebnis im Bereich Neuwagen bei. Im Segment der Gebrauchtwagen wurde bei leicht ansteigenden Standtagen und einem um 10,9% gestiegenen Umsatz ein im Vergleich zum Vorjahr (11,8%) deutlich geringerer Rohertrag von 8,4% erzielt. Ursache war in erster Linie eine Normalisierung des in den beiden Vorjahren überhitzten Gebrauchtwagenmarktes und eine aufgrund hoher Inflation und gestiegener Finanzierungskosten gesunkene Nachfrage. Im Aftersales (Teilevertrieb und Service) konnten die Umsätze des Vorjahres spürbar gesteigert werden. Trotz gestiegener Lohnkosten konnte daher auch in dieser Sparte ein gesteigerter Ertrag (+13,6%) erzielt werden. 2.2 Finanzlage Die Eigenkapitalquote von 15,62 % hat sich gegenüber dem Vorjahr (20,8 %) leicht verändert. Die Investitionsausgaben in Sachanlagen (ohne Vorführwagen) und immaterielle Vermögensgegenstände lagen im Berichtsjahr bei 329 TEUR und betreffen neben der Installation von 3 Schnell-Ladesäulen und einem neuen Dealer Management System vorwiegend Ersatzinvestitionen, Werkstatteinrichtung und Spezialwerkzeuge. Diese wurden mit Eigenmitteln und unter Inanspruchnahme des Cash-Pools der Unternehmensgruppe finanziert. Die Investition in die 3 Ladesäulen wurde von der BMW AG mit einem Zuschuss in Höhe von insgesamt 85 TEUR unterstützt. Die Kosten für die Finanzierung des Warenbestandes sind infolge stark gestiegener Zinsen und einem wieder auf üblichem Niveau befindlichen Fahrzeugbestand signifikant gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das Verhältnis des langfristigen Vermögens zu langfristigen Verbindlichkeiten und Eigenkapital bleibt nahezu unverändert im Vergleich zum vorangegangenen Berichtszeitraum. 2.3 Vermögenslage Die Gesellschaft finanziert sich neben ihren Hausbanken im Wesentlichen durch die Einkaufsfinanzierung der BMW Bank sowie über Gesellschafterdarlehen und die Kontokorrentlinie innerhalb des Cash-Pooling der Unternehmensgruppe. Die mobilforum GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2023 insgesamt 81 Mitarbeiter (Vorjahr 89). Die Mitarbeiterfluktuation der letzten Jahre ist auf Normalniveau. Die Geschäftsführung ist weiterhin bestrebt, das positive Betriebsklima zu erhalten, zu festigen und auszubauen. 3. Entwicklung nach dem Stichtag Der Neuwagen-Auftragseingang ist im 1.Quartal im Vergleich zum Vorjahr nochmals zurückgegangen. Gründe liegen hier neben den vom Hersteller stark angehobenen Listenpreisen vor allem auch in den immer noch sehr hohen Leasing- und Finanzierungszinsen. Daher muss für das laufende Jahr 2024 von einer sehr herausfordernden Entwicklung im Neuwagengeschäft ausgegangen werden. Im Aftersales-Bereich hält die Nachfrage an, so dass in diesem Geschäftsbereich von einer positiven Entwicklung für das Gesamtjahr ausgegangen wird. Per März 2024 wies die BWA mit 65.000 Euro (VJ: 110.000 Euro) ein positives Unternehmensergebnis aus. 4. Prognose/Risiko- und Chancenbericht 4.1 Prognose Auch in den kommenden Jahren werden angesichts ambitionierter Klimaziele der Bundesregierung und der EU Themen wie Elektromobilität und weitere alternative Antriebstechnologien unsere Branche bewegen und mittel- bis langfristig zu Veränderungen in unserem Geschäftsfeld führen. Gleichwohl geht unsere Planung von Umsatzerlösen leicht über Vorjahresniveau in allen Geschäftsfeldern aus. Bei sich weiterhin nach oben entwickelnden Kostenstrukturen würde sich damit erneut ein deutlich positives, wenn auch auf niedrigerem Niveau als 2023 ergeben. Insbesondere führen dabei weiterhin gestiegene Lohn-, Zins- und Energiekosten zu einer Ergebnisbelastung. Die Umsätze im Bereich Neuwagen sollen mindestens stabilisiert, die der Gebrauchtwagen auf leicht gesteigert werden. Die daraus folgende Ertragssituation soll sich, auch durch eine möglichst optimale Ausschöpfung des BMW-Preis- und Bonussystems, im Jahr 2024 auf Vorjahresniveau bewegen und wieder zu einem positiven Jahresergebnis führen. 4.2 Risikobericht/Risikoeinschätzung Planungsunsicherheiten betreffen v.a. die formulierten Umsatz- und Rohertragsziele im Neuwagengeschäft. Die mobilforum GmbH ist hier sehr abhängig von exogenen Faktoren wie einer volatilen, daher nur sehr schwer prognostizierbaren Marktentwicklung, neuer Fahrzeugmodelle sowie deren Verfügbarkeit und den Verkaufsfördermaßnahmen der Automobilhersteller. In endogener Hinsicht ist die Erreichung der Umsatzziele sehr abhängig von der Markt- und Betriebsentwicklung an den Standorten der Betriebe. Die weitere Reduzierung der staatlichen Förderung für reine Elektrofahrzeuge wird eine weitere Absatzsteigerung in diesem Segment erschweren. Die Nachfrage nach Verbrennermotoren ist nach wie vor stabil, insbesondere gewerbliche Kunden mit hohen Fahrleistungen greifen nach wie vor gerne auf Fahrzeuge mit Dieselmotoren darauf zurück. Die Suche nach Fachpersonal in unserer Region gestaltet sich zunehmend schwieriger. Dem begegnen wir weiterhin mit der Ausbildung von Nachwuchskräften sowohl im gewerblichen als auch kaufmännischen Bereich. Ziel ist es, alle Azubis nach bestandener Prüfung in ein Anstellungsverhältnis zu übernehmen, was in der Vergangenheit bereits erfolgreich praktiziert wurde. Das Recruiting von Auszubildenden erfolgt dabei überwiegend durch entsprechende Stellenanzeigen auf der Firmenwebsite, darüber hinaus auch durch Empfehlung von Mitarbeitern und auch Kunden. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Aufbau- und Ablauforganisation und eingebettet in die täglichen Geschäftsprozesse der Gesellschaft. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender in Echtzeit operierender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite und Gesellschafterdarlehen. Kurzfristig spielt die Einkaufsfinanzierung für Neu- und Gebrauchtwagen durch die BMW Bank sowie die Kreditlinie der BMW-Bank und das Cash-Pooling der HM3T-Holding eine bedeutende Rolle. Angesichts des anhaltend hohen Zinsniveaus gehen wir von gleichbleibend hohen Finanzierungskosten wie im Vorjahr aus. Auch über das Geschäftsjahr 2024 hinaus erwarten wir daher unter der Annahme weitgehend gleichbleibender Rahmenbedingungen und einer konstanten gesamtwirtschaftlichen Situation grundsätzlich eine positive Entwicklung der Gesellschaft. Grund dafür ist u.a., dass wir davon ausgehen, wegen der eher ländlichen Struktur unseres Marktgebietes davon zu profitieren, dass dort noch länger an traditionellen, individuellen Mobilitätslösungen festgehalten wird, als dies beispielsweise in Großstädten mit gut ausgebautem ÖPNV der Fall sein wird. 4.3 Chancenbericht Die mobilforum GmbH hat und wird weiterhin durch das bereits erwähnte Umsetzungsmanagement zahlreiche Detailmaßnahmen zur Ertragssteigerung und Kostensenkung realisieren. Es bieten sich weitere Chancen in der Fortsetzung der konsequenten Erschließung des Marktes in Senftenberg und Pirna. Die derzeitige Entwicklung gibt uns Anlass zur Hoffnung, unsere Markt- und Absatzziele in 2024 zu erreichen. Das Thema E-Mobilität wird weiterhin an Bedeutung gewinnen. Der Hersteller BMW plant in den kommenden Jahren eine Fortsetzung der in 2019 begonnenen Modelloffensive in diesem Segment. Der Vertrieb dieser Modelle steht und fällt absehbar mit der Entwicklung der Reichweite und dem Verkaufspreis. Gleichwohl wird es dabei insgesamt zu keinen zusätzlichen Verkäufen kommen, da die Kunden statt eines Verbrenners auf E-Modelle allenfalls ausweichen. Im Bereich Aftersales wird ein steigender Marktanteil von E-Fahrzeugen bauart- und funktionsbedingt zwangsläufig zu einem Umsatzrückgang im herkömmlichen Geschäft der Verschleißreparaturen führen. Der konsequente Einsatz von Instrumenten zur Kundenbindung im Aftersales (z.B. All Inklusive Servicepakete, Sonderangebote für Fahrzeuge älterer Baujahre) muss eine Werkstattauslastung und damit fortlaufende Erlöse sichern. Carsharing spielt in unserem eher ländlich geprägten Marktgebiet u.a. auch wegen des im Vergleich zu Großstädten eher überschaubaren ÖPNV-Angebotes eine untergeordnete Rolle und wird nach unserer Einschätzung keine große Auswirkung auf den Absatz von Neufahrzeugen in den kommenden Jahren für uns haben. Die u.a. auch durch die steigende CO 2 -Bepreisung ansteigenden Kraftstoffpreise werden nach unserer Einschätzung nur geringe Auswirkungen auf die Fahrleistungen unserer Kunden haben. 4.4 Gesamteinschätzung der Risikosituation Auf Grundlage unserer Ertrags- und Finanzplanung gehen wir davon aus, dass das finanzielle Gleichgewicht der Gesellschaft mittelfristig gewahrt bleibt und somit eine positive Fortbestehensprognose gegeben ist. C. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptsitz in Wilsdruff OT Kesselsdorf weitere Niederlassungen in Bischofswerda, Senftenberg, Freiberg und Pirna.
Wilsdruff, den 06. Mai 2024 Dirk Strebe Tom Steiner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Mittelgroße Gesellschaft im Sinne der §§ 264a i. V. m. 267 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts-, Miet- und Vorführfahrzeuge sind im Anlagevermögen ausgewiesen und in der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens enthalten. Fahrzeuge des Anlagevermögens, die während des Geschäftsjahres an- und wieder verkauft wurden, sind aus Vereinfachungsgründen nicht erfasst. Die Zugänge bei den Fahrzeugen werden pro rata temporis abgeschrieben. Mit Rücksicht auf deren hohe Umschlagshäufigkeit werden die Veräußerungserlöse aus dem Verkauf der Vorführfahrzeugen bei den Umsätzen, die Restbuchwerte aus dem Abgang der Fahrzeuge im Wareneinsatz ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die notwendigen Wertberichtigungen betreffen im Wesentlichen die Gebrauchtfahrzeuge und Ersatzteile. Diese wurden entweder mit dem tatsächlich erzielten Verkaufspreis oder - wenn das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht verkauft war - mit dem DAT-Schätzpreis angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind mit Herstellungskosten bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen werden entsprechend dem Wahlrecht zu Nettowerten bilanziert. Auftragsbezogene erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ausgaben, die künftige Wirtschaftsjahre betreffen wurden aktiv abgegrenzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die kumulierte Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Forderungen gegen Gesellschafter In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 TEUR (Vj.: 0 TEUR) enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Jahresabschlusskosten (22 TEUR), Beiträge und Abgaben (2 TEUR), Tantiemen (70 TEUR) sowie Resturlaubs- und Prämienverpflichtungen (128 TEUR). Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe EUR 1.291.312,56 (Vorjahr TEUR 1.014) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe EUR 3.818.954,01 (Vorjahr TEUR 3.135) sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge sowie die Abtretung der Forderungen aus dem Weiterverkauf der Fahrzeuge besichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft ist Partner eines Cash-Pool-Vertrages der HM3T GmbH mit der Deutschen Bank. Je nach Stand der Verrechnungssalden können sich für die Gesellschaft Haftungsrisiken ergeben. Zum Stichtag wies der Saldo des Cash-Pools gegenüber der Deutschen Bank insgesamt einen Betrag von Euro -283.027,84 aus. Der anteilige Saldo der Gesellschaft betrug zum Stichtag Euro -878.479,21 sodass sich insgesamt Haftungsrisiken in Höhe von Euro 0,00 ergeben. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Partner des Cash Pools wird davon ausgegangen, dass jeder seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 401,58 enthalten. Die Erträge wurden im Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge erfasst. Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:
Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 22.212,12 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie sonstige Steuern erfasst. Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Dirk Strebe, Kaufmann, Moritzburg Herr Tom Steiner, Kaufmann, Dresden Vergütungen der Geschäftsführer Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs.4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die mobilforum GmbH wurde in den Konzernabschluss der HM3T GmbH, Wilsdruff, einbezogen. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen Unterschrift der Geschäftsführung
Wilsdruff, den 13. Mai 2024 Dirk Strebe Tom Steiner sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die mobilforum GmbH, Wilsdruff Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der mobilforum GmbH, Wilsdruff, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mobilforum GmbH, Wilsdruff, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 13. Mai 2024 BSKP
Revision & Audit GmbH
Jens Vogler, Wirtschaftsprüfer Thilmann Horn, Wirtschaftsprüfer |
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