Volksbank eingetragene GenossenschaftLiquidiert
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Volksbank eGDasselJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Volksbank eG, DasselI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften In 2011 hat sich die deutsche Wirtschaft weiter von der schweren globalen Rezession der Jahre 2008 und 2009 erholt. Nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands preisbereinigt um kräftige 3,0 Prozent expandiert, nachdem es bereits 2010 um 3,7 Prozent gestiegen war. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte haben preisbereinigt um 1,5 Prozent zugenommen und sind damit so stark expandiert wie seit 2006 nicht mehr. Das Investitionsklima blieb 2011 insgesamt günstig. Die öffentlichen Bauaktivitäten wurden nochmals durch die staatlichen Konjunkturpakete und zudem durch eine etwas bessere Finanzausstattung der Kommunen angeregt. Im Wohnungsbau wurde die Entwicklung durch die stabile Beschäftigungssituation, den anhaltenden Trend zur energetischen Gebäudesanierung, das nach wie vor niedrige Zinsniveau und die durch die wirtschaftliche Unsicherheit geförderte Vorliebe für "Betongold" gestützt. In 2011 hat sich die Lage der öffentlichen Haushalte merklich entspannt. Der Finanzierungssaldo des Staates hat sich nach ersten Angaben des Statistischen Bundesamtes in Relation zum Bruttoinlands-produkt von 4,3 Prozent in 2010 auf 1,0 Prozent vermindert. Die Neuverschuldungsquote lag damit erstmals seit 2008 wieder unter der Maastricht-Grenze von 3 Prozent. Begünstigt durch die gute Konjunktur hat sich die Arbeitsmarktlage in 2011 weiter verbessert. Die Arbeitslosenquote nahm im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent ab. Die Inflationsrate, gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahr, betrug im Jahresdurchschnitt 2,3 Prozent. Maßgeblich für die Teuerung waren vor allem die Enegiepreise, die um 10,0 Prozent zunahmen. Das Jahr 2011 war aus landwirtschaftlicher Sicht von starken Schwankungen geprägt: einem vergleichsweise trockenen Frühjahr schlossen sich ein sehr niederschlagsreicher Sommer und dann ein ruhiges Herbstwetter an. Dennoch konnte sich die wirtschaftliche Lage im Durchschnitt der landwirtschaftlichen Betriebe deutlich verbessern. In den vom Deutschen Bauernverband erfassten Haupterwerbsbetrieben ist das Unternehmensergebnis 2010/2011 durchschnittlich um kräftige 35 Prozent gestiegen, nachdem es in den beiden Vorjahren zurückgegangen war. Demnach hat sich die Ertragslage bei den Ackerbau- und Futterbaubetrieben besonders deutlich verbessern können. Ihre zinspolitische Kehrtwende vollzog die EZB im November unter ihrem neuen Präsidenten, dem früheren italienischen Notenbankchef Mario Draghi. In den letzten beiden Monaten des Jahres 2011 senkte der EZB-Rat den Leitzins in zwei Schritten um insgesamt einen halben Prozentpunkt auf 1,0 Prozent. Die EZB reagierte damit auf die anhaltend hohe Verunsicherung auf dem europäischen Rentenmarkt sowie sich abzeichnenden Verschlechterung der konjunkturellen Situation. Die Lage um die hoch verschuldeten Staaten der Währungsunion entspannte sich in 2011 nicht. Vielmehr kam es zu einer Ausweitung der Refinanzierungsprobleme der finanzschwächeren Euro-Staaten. Infolgedessen sah sich Portugal nach mehreren Bonitätsherabstufungen durch die führenden Ratingagenturen und der gescheiterten Regierung Socrates Anfang Mai 2011 gezwungen, Hilfsgelder des Euro-Rettungsschirms (EFSF) zu beantragen, um einer Zahlungsunfähigkeit zu entgehen. Immer wieder belasteten Verwarnungen und Bonitätsherabstufungen vornehmlich der GIIPSStaaten (Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien) durch die weltweit führenden Ratingagenturen die Glaubwürdigkeit dieser Länder als potente Schuldner. Gestiegene Zinserwartungen sowie Konjunkturhoffnungen im Währungsraum bescherten der europäischen Gemeinschaftswährung einen starken Jahresauftakt. Das Jahr 2011 war für den DAX unterm Strich kein erfolgreiches Jahr. Zum Jahresultimo lag der DAX bei einem Stand von 5.898 Punkten, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt von 15 Prozent entspricht. Die Geschäftsentwicklung der 1.121 Kreditgenossenschaften in Deutschland ist im zurückliegenden Geschäftsjahr von Stabilität und Kontinuität gekennzeichnet gewesen. Insgesamt stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 524 Milliarden Euro sowie die Kundenkredite mit 4,5 Prozent auf 425 Milliarden Euro. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnen sich damit durch eine hohe Kontinuität und Robustheit ihrer Bilanzstruktur aus. Die addierte Bilanzsumme der Kreditgenossenschaften nahm um 23 Milliarden Euro (bzw. 3,2 Prozent) auf 729 Milliarden Euro zu. Die Attraktivität der Kreditgenossenschaften zeigte sich auch in der starken Zunahme der Mitglieder um mehr als 300.000 auf 17,0 Millionen. Insgesamt unterhielten die Volksbanken und Raiffeisenbanken Ende 2011 13.350 Bankstellen. 2. Entwicklung der Volksbank eG, Dassel Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit reduzierte sich in 2011 unter Berücksichtigung der Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken von TEUR 358 in 2010 auf TEUR 202. Mit der Entwicklung unserer Bank in 2011, insbesondere der Vermögens- und Ertragslage, sind wir noch zufrieden. Wir unterhalten keine Zweigniederlassungen. Bedingt durch die demografische Entwicklung im Geschäftsgebiet sehen wir die weitere Entwicklung in unserer Region weiterhin durchaus kritisch.
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten) und 2 (Andere Verpflichtungen). Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2011 um 0,9 Mio.EUR. Ursächlich hierfür ist der Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden um 0,7 Mio.EUR, der durch die Erhöhung bei dem Fonds für allgemeine Bankrisiken um 1,5 Mio.EUR überkompensiert wurde. Im außerbilanziellen Geschäft reduzierten sich die unwiderruflichen Kreditzusagen um 2,0 Mio.EUR.
Die Kundenforderungen reduzierten sich in 2011 um 1,1 Mio.EUR. Seit 2008 sind die Kundenforderung um 5,2 Mio.EUR rückläufig. Die Wertpapieranlagen sowie die Forderungen an Banken erhöhten sich in 2011 saldiert um 2,8 Mio.EUR. In den letzten 5 Jahren konnten diese beiden Positionen um 13,7 Mio.EUR erhöht werden.
Die Bankrefinanzierungen lagen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Kundengelder verringerten sich in 2011 um 0,2 Mio.EUR. In den letzten 5 Jahren konnten die Kundengelder um 5,8 Mio.EUR gesteigert werden.
Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft bewegen sich weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Vermittlungserträge reduzierten sich in 2011 um TEUR 33. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen verringerte Erträge bei den Vermittlungsgeschäften bei Versicherungen. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr sind in den letzten 5 Jahren nahezu konstant geblieben.
Der Warenumsatz konnte in 2011 um 1,0 Mio.EUR gesteigert werden. Davon entfallen 6,2 Mio.EUR auf das Bezugsgeschäft. Hauptumsatzträger waren mit einem Anteil von 45 % die Treibstoffe. Die Roherträge ohne Nebenbetriebe reduzierte sich von 7,6 % auf 7,4 % bezogen auf den Umsatz. Insgesamt erzielte der Warenbereich wieder einen nicht unerheblichen Anteil am Gesamtergebnis. Investitionen Investitionen erfolgten im Rahmen von Ersatzbeschaffungen. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der durchschnittlichen Beschäftigten betrug in 2011 10 Teilzeitbeschäftigte und 20 Vollzeitbeschäftigte. Das vorhandene Personal ist qualitativ und quantitativ ausreichend, um den derzeitigen Anforderungen gerecht zu werden. Für Arbeitsspitzen oder längere Ausfallzeiten stehen Teilzeitkräfte zur Verfügung. Der Ausbildungsstand unserer Mitarbeiter wird durch entsprechende Seminare verbessert und aktualisiert. Insgesamt betrug der Aufwand für Aus- und Fortbildungskosten in 2011 rund TEUR 21. An 71 Schulungstagen haben wir externe Fortbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen. Hierbei ist zwischen Qualifizierungsmaßnahmen aufgrund aktueller Anforderungen, die sich aus dem Tagesgeschäft ergeben und gezielter Aufstiegsfortbildung von Mitarbeitern, die neben der fachlichen Qualifizierung maßgeblich der Mitarbeiterbindung dient, zu differenzieren. Eine betriebliche Altersvorsorge ist durch die Einräumung der Möglichkeit der Entgeltumwandlung zu Gunsten einer Direktversicherung oder Pensionskasse bzw. Unterstützungskasse gegeben. Seit 1.2.2011 ist Herr Thomas Lembeck und seit 1.7.2011 Herr Dieter Müller als hauptamtliche Vorstandsmitglieder in unserer Bank tätig. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung . Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist in der Marktfolge Aktiv angesiedelt. Daneben nimmt der Vorstand die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Der Vorsorgebedarf für Kreditrisiken ist in 2011 angestiegen; der Anteil der problembehafteten Engagements an der Risikostruktur hat sich im Berichtsjahr insofern erhöht. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist der Bereich Controlling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert. Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zur Messung und Beurteilung der Zinsänderungsrisiken nutzt die Genossenschaft die dynamisierte Zinselastizitätsbilanz. Hier erfolgt durch die Simulation des Zinsanpassungsverhaltens der einzelnen Geschäftsarten eine Prognose der Entwicklung des Zinsüberschusses sowohl in Abhängigkeit von Zinsszenarien als auch im Zeitablauf. Das Liquiditätsrisiko wird durch die Liquiditätsverordnung begrenzt und gesteuert. Durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten, um unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können. Den Betriebsrisiken wird mit laufenden Investitionen in neue DV-Systeme und der Optimierung der Arbeitsabläufe begegnet. Das Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Verträge begrenzt. Versicherbare Gefahrenpotenziale, z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge im banküblichen Umfang abgeschirmt. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:
*) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). **) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I bis 2007 Das Eigenkapital konnte im letzten Jahr um 1,7 Mio.EUR erhöht werden. Die Eigenmittel konnte um 0,6 Mio.EUR erhöht werden. Im Hinblick auf die vorgesehenen erhöhten Eigenkapitalanforderungen ab dem Geschäftsjahr 2013 (Basel III Regelwerk vom 16. Dezember 2010) haben wir Vorsorgereserven (§ 340f HGB) in Höhe von 1,55 Mio. EUR aufgelöst und diesen Betrag im Gegenzug dem Fonds für allgemeine Bankrisiken (§ 340g HGB) zugeführt. Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellten Anforderungen über die Eigenmittelausstattung wurden von uns im Geschäftsjahr 2011 gut eingehalten. Unser Kernkapital beträgt 4,6 Mio.EUR; das entspricht 7,6 % der Bilanzsumme. Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Solvabilitätskennziffer bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen. Wertpapiere mit einem Volumen von 0,5 Mio.EUR wurden nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Vermögenslage unserer Kreditgenossenschaft entspricht den betrieblichen und aufsichtsrechtlichen Erfordernissen. Die Eigenkapitalausstattung ist u.E. gut. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Generalversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2011 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen. Der Anteil der Forderungen an Kunden an der Bilanzsumme beträgt rund 38 % und ist gegenüber vergleichbaren Genossenschaftsbanken unterdurchschnittlich ausgeprägt. Die Absicherungsquote bezogen auf die Zusage der Kundenforderungen beträgt ca. 74 %. Zur Beurteilung der Einzelengagements verwenden wir das VR-Rating Privatkunden, das Firmenkundenschnellrating und vereinzelt das BVR-I-Rating. Nach unseren Auswertungen, bezogen auf das Risikovolumen, befinden sich rund 90 % der gesamten Forderungen in den Risikogruppen 10 und 20. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Durch die Umwidmung von Wertpapieren in das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2011 Abschreibungen in Höhe von TEUR 94 vermieden. Schuldner mit nicht erstklassigem Rating, z.B. unter S&P-Rating BBB+ haben wir nicht im Bestand. Zum Stichtag halten wir ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere im Bestand. In 2012 werden Wertpapiere mit nominal 5,0 Mio.EUR fällig. Unsere Zinsspanne wird sich, je nach Zinsentwicklung sowie Anlagepolitik, verändern. Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko messen wir vierteljährlich mit Hilfe einer dynamisierten Zinselastizitätsbilanz. Insgesamt sind die ermittelten Beträge für unser Haus von geringer Bedeutung. Währungsrisiko Das Währungsrisiko ist für unsere Bank von unwesentlicher Bedeutung. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsfähigkeit der Bank war im Berichtszeitraum zu jeder Zeit gegeben. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellte Grundsatz für die Liquidität wurde zu jeder Zeit eingehalten und bietet ausreichend Freiraum für die Ausweitung des Bankgeschäftes im Rahmen der strategischen Planung. In Anbetracht der derzeit vorhandenen Liquiditätsreserven und der Einbindung unserer Bank in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund ist mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit für die nächsten zwei Jahre nicht zu rechnen. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 Der Zinsüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 26 erhöht. Prozentual zur durchschnittlichen Bilanzsumme beträgt dies 2,8 %. Der Provisionsüberschuss hat sich um TEUR 36 reduziert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen rückläufige Ertrage aus dem Versicherungsgeschäft. Das Rohergebnis aus dem Warenverkehr sowie den Nebenbetrieben konnte um TEUR 48 gesteigert werden. Rückläufige Erträge bei den Treibstoffen konnte durch steigende Erträge bei den Getreidesorten überkompensiert werden. Die Verwaltungsaufwendungen haben sich in 2011 um insgesamt TEUR 137 erhöht. Dies ist bedingt durch gestiegene Personalaufwendungen um TEUR 106 sowie gestiegene Verwaltungsaufwendunge von TEUR 31. Die Höhe des Bewertungsergebnisses ist in 2011 in Höhe von TEUR 369 durch das Kreditgeschäft sowie in Höhe von TEUR 86 durch die Eigenanlagen bestimmt. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit reduzierte sich in 2011 unter Berücksichtigung der Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken von TEUR 358 in 2010 auf TEUR 202. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Vermögenslage unseres Hauses ist u.E. durch eine gute Eigenkapitalausstattung geprägt. Die gebildeten Wertberichtigungen für die erkennbaren und latenten Risiken in den Kundenforderungen sind angemessen; für erhöht latente Risiken im Kreditgeschäft bestehen ausreichende Deckungsmittel. Die Finanz- und Liquditätslage entspricht den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen. Sie bietet ausreichend Freiraum für die Ausweitung des Bankgeschäftes im Rahmen der strategischen Planung. Mit der Ertragslage unserer Bank in 2011 sind wir noch zufrieden. III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) In unserem Geschäftsgebiet bereitet die demografische Entwicklung nach wie vor Anlass zur Sorge. Auf dieser Grundlage rechnen wir nach unserer Unternehmensplanung mit keinen Zuwächsen im Kundengeschäft für das Jahr 2012. Der Steuerung und Überwachung der Kreditausfallrisiken kommt unverändert eine besonere Bedeutung zu. Das Geschäftsfeld Eigengeschäft werden wir zukünftig noch konsequenter unter Ertrags- und Risikogesichtspunkten beurteilen. Im Warengeschäft erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr ein rückäufiges Teilbetriebsergebnis. Die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage unserer Bank ist u.E. gut. Hier rechnen wir für die nächsten zwei Jahre mit keiner wesentlichen Beeinträchtigung. Für die Ertragslage erwarten wir für die kommenden beiden Geschäftsjahre eine zufrieden stellende Entwicklung. Insgesamt betrachtet bewegen sich die Risiken der künftigen Entwicklung in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen.
Dassel, 01. Juni 2012 Volksbank eG Der Vorstand Lembeck Müller Volksbank eG, Dassel Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 149.316,13 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 837,28 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 65.338,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 84.815,41) - wie folgt zu verwenden:
Dassel, 29. Februar 2012 Volksbank eG Der Vorstand Buchhagen Lembeck Müller Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Die Generalversammlung vom 11.09.2012 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2011 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 149.316,13 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 837,28 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2011Volksbank eG, DasselAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2011Volksbank eG, DasselA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte aus Vereinfachungsgründen zum Geldkurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, mit Ausnahme des Handelsbestands, wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere sind nur bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung auf ihren niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben worden (gemildertes Niederstwertprinzip). Anschaffungskosten über pari werden linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs abgeschrieben. Die Bewertung des Warenbestandes erfolgte zu den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis. Gleichartige und annähernd gleichwertige Warenartikel wurden für Zwecke der Bewertung zu einer Gruppe zusammengefasst. Unverkäufliche Güter wurden abgeschrieben. Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert bei Gebäuden linear bzw. mit fallenden Staffelsätzen und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte - bis auf die abgezinsten Sparbriefe, die zum Ausgabebetrag zuzüglich anteilig abgegrenzter Zinsen bis zum Bilanzstichtag passiviert werden - zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Für laufende Pensionen und Pensionsanwartschaften wurden nach versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) Rückstellungen gebildet. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 5,13 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Für die Berechnung der Pensionen wurden folgende Faktoren berücksichtigt: Bewertungsverfahren: Projekted Unit Credit Method (PUC-Methode) Anwartschaftstrend: 2,20 % p.a. Rententrend: 2.20 % p.a. Die VLAK Anteile werden alle 3 Jahre angepasst, letztmalig zum 1. Januar 2010. Dieser Sachverhalt wird bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Für Altersteilzeit wurden nach versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) Rückstellungen gebildet. Der bei der Abzinsung der Altersteilzeitrückstellungen angewendete Zinssatz von 5,13 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Für die Berechnung der Pensionen wurden folgende Faktoren berücksichtigt: Bewertungsverfahren: Projekted Unit Credit Method (PUC-Methode) Gehaltstrend: 2,30 % p.a. Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den Ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 58.484 wurde mit Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 56.314 saldiert. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes der zu verrechnenden Vermögensgegenstände wurden die Aktivierungswerte der R+V Versicherung AG zugrundegelegt. Ein nach der Saldierung verbleibender Überhang wurde in Höhe von EUR 2.170 aktiviert. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2011 (volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 6.516.695 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 1.144.594 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 5.054.330 fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet. In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 204.162 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 262.909 enthalten. In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 21.731 (Vorjahr EUR 28.614) enthalten. Soweit bei Kreditgewährungen der Nennbetrag der gewährten Kredite unter dem Auszahlungsbetrag lag, wurde der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag belief sich am Bilanzstichtag auf EUR 84.292 (Vorjahr EUR 123.250). In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
Bei den unter Aktiva 4 ausgewiesenen nachrangigen Forderungen handelt es sich in vollem Umfang um haftungsfreigestellte Kredite. In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 4.577 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 7.397.368 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 22.037 (Vorjahr EUR 30.458) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind nicht erkennbar. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. Eine Inanspruchnahme erfolgte rückwirkend betrachtet in den letzten beiden Jahren nicht. Zum Bilanzstichtag bestanden für den Warenbereich offene Termingeschäfte im Rahmen der üblichen Geschäftsabwicklung. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen, Krediten und Immobilien sowie der Vermögensverwaltung und -beratung nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein und machen 0,3 % der durchschnittlichen Bilanzsumme aus. Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 37.311 (Vorjahr EUR 32.747) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 37.412 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 42.672 enthalten. Hiervon entfallen auf:
Steuerrechtliche Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Steuerliche Abschreibungen gem. § 3 ZRFG aus Vorjahren beeinflussten das Jahreergebnis unerheblich. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 6.174. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2011 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 25.224. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 655.450. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 100.864. Die Zahl der 2011 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Mitgliederbewegung
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband e.V. Hannoversche Straße 149 30627 Hannover Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Buchhagen, Gerhard Lembeck, Thomas, Geschäftsleiter, (seit 1.2.2011) Lindtner, Thomas, Geschäftsleiter, (bis 31.1.2011) Müller, Dieter, Geschäftsleiter, (seit 1.7.2011) Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Hübner, Fritz, - Vorsitzender - , Kfm. Angestellter bei der Firma KWS AG, Einbeck Reddig, Friedrich, - stellvertretender Vorsitzender - , Selbstständiger Rechtsanwalt und Notar Bode, Karl-Friedrich, Rentner Dehne, Andreas, Selbstständiger Landwirt Fricke, Thomas, Selbstständiger Landwirt Steinmetz, Klaus, Selbstständiger Tierarzt Vollmer, Ulrich, Kfm. Angestellter der Firma Dresser, Einbeck
Dassel, 29. Februar 2012 Volksbank eG Der Vorstand Buchhagen Lembeck Müller Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank eG, Dassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und La- gebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 13. Juni 2012 Genossenschaftsverband e.V. Sälzer, Wirtschaftsprüfer Hedrich, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesVolksbank eG, DasselDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2011 mit Lagebericht wird vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2011 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Friedrich Reddig und Andreas Dehne aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Dassel, im April 2012 Der Aufsichtsrat Hübner Vorsitzender |
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