Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 1193 RE
Eingetragen
4.1.2006
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Gegenstand
Herstellung von und der Handel mit Zahnrädern, Getrieben, Getriebemotoren und deren Komponenten, Leistungselektronik, Geräten für die Automatisierung und Antriebstechnik aller Art. Die Gesellschaft kann sich auch auf artverwandten Gebieten betätigen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Uwe Paulsen
seit 22.8.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Michael Stampa
seit 4.1.2006
Geschäftsführer
Jutta Humbert
seit 4.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NORD Holding KG
Germany
1.800.000 €
60.00%
Germany
1.200.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zahnradwerk NORD GmbH

Glinde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Wirtschaftsbericht

a. Beschreibung des Produkt- oder Leistungsspektrums

Die Firma Zahnradwerk NORD GmbH fertigt Komponenten für das Produktprogramm der NORD Drivesystems-Gruppe. Insbesondere sei hier die Herstellung von Zahnrädern und Antriebswellen genannt.

b. Erläuterung der wesentlichen Absatzmärkte

Die Firma Zahnradwerk NORD GmbH hat als wesentlicher Zulieferer für das Getriebeprogramm der NORD Drivesystems-Gruppe innerhalb des weltweiten Verbundes einen verlässlichen Abnehmerkreis.

c. Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Konjunkturelle Lage 2023

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr erwartet.

In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen eine stärkere konjunkturelle Erholung. Trotzdem hat das Wirtschaftswachstum Chinas mit 5,2 % das offizielle Ziel von "rund 5 %" übertroffen. In den USA stieg das Bruttoinlandsprodukt um 2,5 %.

In der Eurozone sind die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Die Verbraucher verhielten sich angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum betrug nur 0,5 %.

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland sank um 0,3 %. Nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland und gesunkene Konsumausgaben des Staates dämpften die Konjunktur. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um ca. 0,7 %. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,7 % (Vj.: 5,3 %).

Konjunkturelle Aussichten 2024

Für 2024 wird mit einem weltwirtschaftlichen Wachstum auf Vorjahresniveau gerechnet.

Für die US-Wirtschaft werden 2,5 % Wachstum prognostiziert, für China 4,0 %. Die Wirtschaft in China wird weiter unter den Spätfolgen der Übertreibungen im aufgeblähten Immobiliensektor leiden.

Für die Eurozone und für Deutschland rechnet man mit einer stagnierenden Wirtschaftsleistung. Angesichts der weiterhin hohen Inflation wird die EZB ihre Leitzinsen voraussichtlich erst ab dem Sommer senken, was sich erst 2025 positiv auf die Konjunktur auswirken dürfte.

d. Darstellung der branchenspezifischen Rahmenbedingungen

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau sank 2023 preisbereinigt um 12 % (nominal: -5 %). Der Umsatz ist preisbereinigt um 0 % (nominal: 7 %) gestiegen. 2024 rechnet man im deutschen Maschinenbau mit einem Umsatzrückgang von real 4 %.

e. Ertragslage

Der Umsatz des Unternehmens erhöhte sich zum Vorjahr um 7,4 % von 57,5 Mio. € auf 61,8 Mio. € (Prognose: + 6 %).

Die Materialaufwandsquote stieg von 50,3 % auf 54,6 %. Ursächlich hierfür waren die weiterhin steigenden Rohstoffpreise. Der Rohertrag erhöhte sich daher nur um 1,0 Mio. € auf 33,1 Mio. €.

Per 31.12.2023 beschäftigte das Unternehmen (ohne Leiharbeiter) 227 Mitarbeiter (Vj.: 246). Die Personalkosten stiegen um 4,24 % gegenüber dem Vorjahr. Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung verringerte sich von 29,2 % auf 28,6 %.

Am Jahresende konnte ein Jahresüberschuss von 0,4 Mio. € erzielt werden (Vj.: 1,1 Mio. €; Prognose: 1,3 Mio. €).

f. Finanzlage

Die Finanzsituation des Unternehmens ist weiterhin äußerst solide. Die Eigenkapitalquote stieg leicht von 83,3 % auf 84,5 %. Die Anlagendeckung, d.h. die Abdeckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital, betrug zum Stichtag 31.12.2023 251,9 % (Vj.: 246,0 %).

Die Fremdkapitalfinanzierung erfolgt im Grundsatz über langfristige Bankkredite. In den letzten Jahren wurden keine kurz- oder langfristigen Bankkredite in Anspruch genommen. Das Unternehmen verfügt über ausreichende Kreditlinien zur Finanzierung des Geschäftes, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können.

Der Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) lag 2023 bei 2,3 Mio. € (Vj.: 3,8 Mio. €). Aus diesem konnten die Investitionen vollständig bezahlt werden.

g. Vermögenslage

Die Anlagenzugänge beliefen sich auf 1,8 Mio. € und lagen damit auf gleicher Höhe der laufenden Abschreibungen. Das Anlagevermögen verblieb entsprechend bei 8,3 Mio. €. Schwerpunkte bei den Investitionen waren die Anschaffung von Be- und Verarbeitungsmaschinen (0,6 Mio. €) sowie die Inbetriebnahme von zwei Drehmaschinen (0,9 Mio. €).

Die Vorräte betragen per 31.12.2023 7,6 Mio. € (Vj.: 8,3 Mio. €). Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (im Verhältnis zum Umsatz) erhöhte sich von 6,9 auf 8,1.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um 0,5 Mio. € auf nunmehr 8,0 Mio. €. Sie betreffen überwiegend den Lieferungs- und Leistungsverkehr mit dem Abnehmer Getriebebau NORD GmbH & Co. KG.

h. Gesamtaussage zum Verlauf der Geschäftsentwicklung

Aufgrund des guten Geschäftsverlaufes konnte das Umsatzziel sogar überschritten werden, allerdings führten die hohen Materialpreise dazu, dass das prognostizierte Ergebnis verfehlt wurde.

i. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um flexibel auf die wirtschaftliche Entwicklung zu reagieren.

j. Einbezug von nichtfinanziellen Leistungsindikatoren

Durch umfangreiche Schulungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter permanent weiterqualifiziert und ständig auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Zum Jahreswechsel wurden 4 (Vj.: 4) Auszubildende in Glinde ausgebildet.

Einen hohen Stellenwert hat neben einer hohen Produktqualität auch die gute Lieferfähigkeit, da durch die Einbindung in den weltweiten Verbund der NORD Drivesystems-Gruppe sehr hohe Anforderungen an eine optimale Teileversorgung gestellt werden.

2. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigte sich die Zahnradwerk NORD GmbH primär mit der weiteren Sicherung der Qualität durch ständige Optimierung der Fertigungsverfahren.

3. Nachtragsbericht

Wesentliche oder berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres lagen die Umsätze unterhalb der Planniveaus und des Vorjahreszeitraumes.

4. Prognosebericht

a. Chancen- und Risikobericht

Die Firma Zahnradwerk NORD GmbH ist als wichtiger Zulieferer für das Getriebeprogramm eng in den weltweiten Verbund der NORD Drivesystems-Gruppe eingebunden. Ausfallrisiken hinsichtlich Kundenforderungen bestehen somit außerhalb der NORD Drivesystems-Gruppe nicht. Es werden darüber hinaus keine wesentlichen Geschäfte in Fremdwährungen durchgeführt. Die Liquiditätsplanung für die künftige Geschäftsentwicklung und für die anstehenden Investitionsvorhaben wird im Rahmen einer langfristigen Finanzplanung regelmäßig durchgeführt. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht ersichtlich.

Produktionsausfallrisiken werden durch den Einsatz moderner CNC Dreh-/Fräs- und Schleifmaschinen sowie durch ein regelmäßiges Reparatur- und Wartungsprogramm für den Maschinenpark geringgehalten. Die Rohstoff- und Materialversorgung wird durch langfristige Mengenkontrakte und den Rückgriff auf mindestens einen zweiten Lieferanten für die wichtigsten Teile sichergestellt. Die IT-Betreuung wird durch die Schwestergesellschaft Getriebebau NORD GmbH & Co. KG sichergestellt, die über eigene Rechenzentren verfügt sowie auf externe Rechenzentren zurückgreift, in denen täglich aus Sicherheitsgründen eine Spiegelung der Daten mit separater Lagerung vorgenommen wird.

Die weltwirtschaftlichen Prognosen für 2024 sind weiterhin positiv. In der Eurozone rechnet man mit einer Stagnation.

Die Inflationsrate ist 2023 auf 5,9 % gestiegen (Vj.: 6,9 %). Es ist davon auszugehen, dass die Europäische Zentralbank ihre geldpolitische Straffung im laufenden Jahr fortsetzen wird, allerdings wirkt dies immer nur verzögert. Dies lässt erwarten, dass die Inflation im laufenden Jahr nur allmählich zurückgeht. Die Inflationsprognose der Bundesregierung geht von 2,8 % aus.

Für 2024 geht die Zahnradwerk NORD GmbH von leicht rückläufigen Rohstoffpreisen aus.

Daraus ergibt sich für die NORD Drivesystems-Gruppe und damit auch für Zahnradwerk NORD GmbH die Notwendigkeit, die Strukturen weiterhin den momentanen Gegebenheiten anzupassen. Der in diesen Zeiten zunehmende Druck auf die Verkaufspreise von der Abnehmerseite wird es auch künftig nicht ermöglichen, Kostensteigerungen in gleicher Größenordnung an die Kunden weiterzugeben. Daraus resultiert die permanente Herausforderung nach ständigen Optimierungen der internen Produktions- und Verwaltungsabläufe.

Die gesamte NORD Drivesystems-Gruppe ist gut aufgestellt. Die Flexibilität der Unternehmensgruppe und die hohe Innovationsfähigkeit lassen uns positiv nach vorne blicken. Mittel- bis langfristig sehen wir weiterhin gute Wachstumschancen. Umsatzsteigerungen können durch die vorhandenen Kapazitätsreserven jederzeit realisiert werden.

Das Unternehmen Zahnradwerk NORD GmbH ist tarifgebunden. Der abgeschlossene Tarifvertrag hat eine Laufzeit vom 1.10.22 bis zum 30.9.24. Die Löhne und Gehälter stiegen ab Juni 2023 um 5,2 % und werden ab Mai 2024 um 3,3 % angehoben. Zusätzlich wurde eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von jeweils 1.500 € für die Jahre 2023 und 2024 vereinbart. Das Unternehmen hat diese Prämie bereits freiwillig im Dezember des jeweiligen Jahres ausgezahlt.

Weitergehende Risiken sind für Zahnradwerk NORD GmbH derzeit nicht erkennbar.

b. Voraussichtliche Unternehmensentwicklung

Für das Jahr 2024 planen wir ca. 3 % Umsatzwachstum und ein Ergebnis von ca. 1,5 Mio. €. Die Auftragseingänge liegen leicht unterhalb des Vorjahresquartals. Hohe Preise bei Rohstoffen und Energieprodukten sowie der Ukraine-Krieg führen dazu, dass alle Prognosen mit erheblichen Unsicherheiten belastet sind. Es muss weiterhin mit großen Schwankungen gerechnet werden.

Die Herausforderung für das Unternehmen wird es sein, flexibel auf die konjunkturelle Entwicklung zu reagieren. Gleichzeitig werden wir dem hohen Kostendruck durch die Fortführung der Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung begegnen.

 

Glinde, im April 2024

Zahnradwerk NORD GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.275.981,00 8.298.121,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 942,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 942,00
II. Sachanlagen 8.275.981,00 8.297.179,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.471.065,99 3.650.390,99
2. technische Anlagen und Maschinen 3.580.096,00 3.311.691,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.099.819,00 1.102.241,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 125.000,01 232.856,46
B. Umlaufvermögen 16.409.230,31 16.216.174,32
I. Vorräte 7.595.122,35 8.321.101,79
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.023.312,41 5.869.861,01
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.151.555,30 1.954.426,15
3. fertige Erzeugnisse und Waren 420.254,64 496.814,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.511.868,45 7.710.296,67
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.000,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.967.582,40 7.488.476,35
3. sonstige Vermögensgegenstände 541.286,05 221.820,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 302.239,51 184.775,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.110,14
Aktiva 24.685.211,31 24.516.405,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.847.676,73 20.409.314,66
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 936.800,97 936.800,97
III. Gewinnrücklagen 16.156.000,00 15.401.200,00
1. satzungsmäßige Rücklagen 13.286.000,00 12.531.200,00
2. andere Gewinnrücklagen 2.870.000,00 2.870.000,00
IV. Bilanzgewinn 754.875,76 1.071.313,69
davon Gewinnvortrag 1.071.313,69 1.001.577,32
B. Rückstellungen 1.065.506,00 811.602,00
1. Steuerrückstellungen 164.450,00
2. sonstige Rückstellungen 1.065.506,00 647.152,00
C. Verbindlichkeiten 2.772.028,58 3.295.489,25
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.621.668,69 1.629.480,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.621.668,69 1.629.480,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 516.820,21 555.682,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 516.820,21 555.682,25
3. sonstige Verbindlichkeiten 633.539,68 1.110.326,57
davon aus Steuern 449.629,46 932.807,82
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12.887,52 17.936,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 633.539,68 1.110.326,57
Passiva 24.685.211,31 24.516.405,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 61.778.503,09 57.529.161,99
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 120.569,26 646.178,65
3. sonstige betriebliche Erträge 181.933,18 247.916,77
4. Materialaufwand 33.789.621,05 29.244.505,95
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.762.589,50 26.078.286,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.027.031,55 3.166.219,80
5. Personalaufwand 17.713.404,48 16.992.815,99
a) Löhne und Gehälter 14.380.288,63 14.146.818,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.333.115,85 2.845.997,51
davon für Altersversorgung 488.717,00 62.600,00
6. Abschreibungen 1.835.241,16 2.685.202,01
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.835.241,16 2.685.202,01
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.926.867,84 7.865.005,81
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 423,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.617,04 386,66
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 352.554,13 477.881,86
11. Ergebnis nach Steuern 455.122,83 1.157.459,13
12. sonstige Steuern 16.760,76 16.422,76
13. Jahresüberschuss 438.362,07 1.141.036,37
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.071.313,69 1.001.577,32
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen 754.800,00 1.071.300,00
a) in satzungsmäßige Rücklagen 754.800,00 1.071.300,00
16. Bilanzgewinn 754.875,76 1.071.313,69

Anhang

1. Bilanzierungsvorschriften

Die Gesellschaft Zahnradwerk NORD GmbH hat ihren Sitz in Glinde und ist beim Amtsgericht Lübeck unter der Registernummer HRB 1193 RE eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Erstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von € 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Im Einzelnen werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren zu Anschaffungskosten, die auf Basis von Durchschnittskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen und Anschaffungsnebenkosten (Bezugskosten) ermittelt werden, angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten. Dies sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Finanzierungs- oder Verwaltungskosten werden nicht berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Soweit die Fälligkeit unverzinslicher Forderungen nach mehr als einem Jahr eintritt, wird eine Abzinsung mit einem fristadäquaten Zinssatz vorgenommen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Bestandteil des Anhangs dem Jahresabschluss beigefügt ist.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Rückstellungen wurden u.a. für Garantieverpflichtungen, Altersteilzeit und abzugrenzende Personalaufwendungen gebildet. Die Höhe der Rückstellungen für Altersteilzeit wurde nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Bewertung der Rückstellungen wurden ein Rechnungszinssatz von 1,03 % p.a. und ein Gehaltstrend von 2,00 % p.a. sowie die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von T€ 574 mit dem Aktivwert der Rückdeckung in Höhe von T€ 48 verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert.

Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden mit Getriebekomponenten und fast ausschließlich im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Strom- und Energiesteuererstattungen von T€ 84 (Vorjahr: T€ 86) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 10 (Vorjahr: T€ 128).

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr T€ 226.

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 22, davon entfallen T€ 10 auf die Abschlussprüfungsleistungen und T€ 12 auf Steuerberatungsleistungen.

5. Sonstige Pflichtangaben

Das Bestellobligo aus Investitionsvorhaben beträgt T€ 1.365.

Aus Rahmenkrediten über € 14,2 Mio., die an verbundene Unternehmen zugesagt sind, besteht eine Mithaftung; am Bilanzstichtag wurden die Rahmenkredite nicht in Anspruch genommen.

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 236 Mitarbeiter beschäftigt (202 Gewerbliche, 29 Angestellte und 5 Auszubildende).

Geschäftsführer sind:

Frau Jutta Humbert, Kauffrau

Herr Ullrich Küchenmeister, Kaufmann

Herr Jens Uwe Paulsen, Kaufmann

Herr Michael Stampa, Kaufmann.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der NORD Drivesystems KG, Bargteheide, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt und ihren Konzernabschluss im Bundesanzeiger veröffentlichen wird.

6. Ergebnisverwendung

Vom Jahresüberschuss i. H. v. € 438.362,07 zzgl. Gewinnvortrag i. H. v. € 1.071.313,69 werden satzungsgemäß 50 % in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der verbleibende Bilanzgewinn i. H. v. € 754.875,76 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Glinde, den 25.04.2024

Zahnradwerk NORD GmbH

gez. Jutta Humbert

gez. Ullrich Küchenmeister

gez. Jens Uwe Paulsen

gez. Michael Stampa

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 der Firma Zahnradwerk NORD GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Bilanzposition Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
Umbuchungen 2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 441.392,68 0,00 314.771,95 0,00 126.620,73
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 441.392,68 0,00 314.771,95 0,00 126.620,73
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.035.828,43 19.901,00 0,00 0,00 7.055.729,43
2. technische Anlagen und Maschinen 45.361.312,82 1.378.099,70 1.632.078,63 232.856,45 45.340.190,34
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 4.056.217,73 290.786,01 369.679,40 0,00 3.977.324,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 232.856,45 125.000,00 0,00 -232.856,45 125.000,00
Summe Sachanlagen 56.686.215,43 1.813.786,71 2.001.758,03 0,00 56.498.244,11
Gesamt 57.127.608,11 1.813.786,71 2.316.529,98 0,00 56.624.864,84
Abschreibungen Buchwerte
Bilanzposition Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 440.450,68 942,00 314.771,95 126.620,73 0,00 942,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 440.450,68 942,00 314.771,95 126.620,73 0,00 942,00
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.385.437,44 199.226,00 0,00 3.584.663,44 3.471.065,99 3.650.390,99
2. technische Anlagen und Maschinen 42.049.621,81 1.342.551,15 1.632.078,63 41.760.094,33 3.580.096,01 3.311.691,01
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2.953.976,73 292.522,01 368.993,40 2.877.505,34 1.099.819,00 1.102.241,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 125.000,00 232.856,45
Summe Sachanlagen 48.389.035,98 1.834.299,16 2.001.072,03 48.222.263,11 8.275.981,00 8.297.179,45
Gesamt 48.829.486,66 1.835.241,16 2.315.843,98 48.348.883,84 8.275.981,00 8.298.121,45

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Zahnradwerk NORD GmbH, Glinde

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zahnradwerk NORD GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zahnradwerk NORD GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 25. April 2024

Hamburger Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Robert Röttger, Wirtschaftsprüfer

Dr. Bernhard Röttger, Wirtschaftsprüfer

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