Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 727198
Eingetragen
17.8.2022
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von Internetdienstleistungen sowie die Entwicklung, die Vermarktung und der Vertrieb von Dienstleistungen im stationären oder digitalen Handelsumfeld.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Sprit Shop GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

kd-holding gmbh

Ehrenkirchen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen der Unternehmensgruppe

1. Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe

Die im Konzernabschluss auf die kd - holding gmbh konsolidierten Unternehmen sind in den Branchen Dienstleistung (Transport- und Logistikdienstleistungen, Zolldienstleistungen), Handel (Tankstelle, Dialogmarketing, E-Commerce), Verpackungsdienstleistungen (Behältermanagement) und Schulungsdienstleistungen tätig. Zu den Kunden der kd-Gruppe zählen namhafte Zulieferer und Hersteller der Automobilbranche, Produzenten im Bereich Pharmazie sowie eine Vielzahl von Lebensmittelherstellern und Handelsunternehmen. Die Transport- und Logistikdienstleistungen werden überwiegend im Inland sowie im europäischen Ausland erbracht. Die Tankstelle befindet sich am Stammsitz in Kirchhofen (Ehrenkirchen).

2. Organisatorische und rechtliche Struktur

Durch die verstärkten Immobilienaktivitäten der kd-immobilien GmbH & Co. KG (ehemals karldischinger logistikdienstleister GmbH & Co. KG) übernimmt die kd - holding gmbh nun seit April 2022 die Rolle als neue Muttergesellschaft der kd-Gruppe. Die Kommanditisten der kd-immobilien GmbH & Co. KG sind mit den Gesellschaftern der kd - holding gmbh personenidentisch, weshalb die kd-immobilien GmbH & Co. KG innerhalb des kd-Konzerns als nahe stehendes Unternehmen betrachtet und eingeordnet werden kann.

Die kd - holding gmbh erbringt neben ihrer Rolle als Muttergesellschaft Dienstleistungen im gesamten administrativen Bereich für ihre nachfolgenden operativ tätigen Tochtergesellschaften. Daneben betreibt sie selbst und unter Nutzung von Fremdkapazitäten die Entwicklung von branchenbezogenen Softwarelösungen.

Die fachspedition karl dischinger GmbH, mit Standorten in Ehrenkirchen, Freiburg sowie Rheinmünster am Baden-Airpark, beinhaltet die Geschäftsfelder logistische Dienstleistung (Transport, Logistik, Kontraktlogistik) in den Segmenten Food/Non-Food, Pharma sowie Automotive. Des Weiteren ist sie 100% Gesellschafterin der im Jahr 2022 neugegründeten karldischinger logistikdienstleister - frankfurt GmbH, Ehrenkirchen. Hier werden logistische und speditionelle Dienstleistungen in enger Absprache für verschiedene Hauptkunden im Segment Automotive erbracht.

Die kd-trucking GmbH führt mit moderner Fahrzeug- und Sicherheitstechnik Transporte für die kd-Gruppe sowie für andere Unternehmen durch, insbesondere in den Segmenten Food/Non-Food, Pharma und Automotive.

Die kd-projekt-consulting GmbH hat Standorte in Neuenburg, Buggingen, Hamburg sowie Ravensburg mit dem Geschäftsfeld logistische Dienstleistung im Bereich Inhouselogistik und Beratung. Das Geschäftsfeld des sog. Behältermanagements inkl. der Beratung in diesem logistischen Bereich wird nun seit dem Jahr 2022 von der eigens dafür gegründeten Gesellschaft we cappsa GmbH, Ehrenkirchen, ausgeübt. Diese geht somit aus einem Teilbereich der kd-projekt-consulting GmbH hervor, die diese Tätigkeiten zuvor ebenfalls, jedoch in geringerem Umfang betrieb. Mit dem eigenständigen Marktauftritt soll nun verstärkt auch der externe Markt bedient werden.

Bei der Sprit Shop GmbH handelt es sich um eine Tankstelle inklusive stationärem Handel am Stammsitz in Kirchhofen (Ehrenkirchen). Sie ist darüber hinaus 100% Gesellschafterin der im Jahr 2022 neugegründeten Vision Edarton GmbH, Ehrenkirchen, die ihrerseits eigenständig digitale Handelsgeschäfte (v.a. Dialogmarketingdienstleistungen und E-Commerce) am Markt anbietet.

Die Josef Lex & Co. Internationale Speditions- und Lagerhausgesellschaft m.b.H. hat ihre Standorte in Fürnitz (Österreich), Heiligenkreuz (Österreich), Leitring (Österreich), Spielfeld (Österreich) und ist 100% Gesellschafterin der Lex & Co. d.o.o. in Varazdin (Kroatien). Hier werden logistische Dienstleistungen sowie Zolldienstleistungen in den Kunden-Segmenten Stahl, Papier, Maschinenbau, Handel, Spedition und Kunststoffindustrie erbracht.

Die zoll.ution GmbH, die seit dem 30. Dezember 2020 mit einem Anteilsbesitz von 80% als Tochterunternehmen zur kd-Gruppe gehört, hatte bislang Standorte in Freiburg und Weinheim. Der Standort in Weinheim zog im Jahr 2023 nach Laudenbach um. Der Anteilsbesitz der kd - holding gmbh an der zoll.ution GmbH wurde im Jahr 2022 auf 100% ausgeweitet. Die zoll.ution GmbH erbringt Zolldienst- und Zollberatungsleistungen.

Die im Jahr 2021 erworbene 100%-Tochter KS Logistik + Transport GmbH, Stuttgart, wird nun innerhalb des Konsolidierungskreises für 2022 erstmals vollkonsolidiert berücksichtigt. Sie bietet Dienstleistungen im logistischen Umfeld samt Transport für die Pharmabranche an und führt diese entsprechend durch. Die KS Logistik + Transport GmbH ist zudem mit 30% an der DKS Logistik GmbH, Ehrenkirchen, beteiligt. Die restlichen Anteile der DKS Logistik GmbH in Höhe von 70% hält die kd - holding gmbh unmittelbar. In Summe hält die kd - holding gmbh somit 100% der Anteile der DKS Logistik GmbH. Diese wird ebenfalls ab 2022 vollkonsolidiert im Konzernabschluss berücksichtigt. Die Situation der Anteilsverteilung ergibt sich daraus, dass die gemeinsame Gründung der DKS Logistik GmbH bereits vor der Akquisition der KS Logistik + Transport GmbH stattfand.

Ebenfalls im Jahr 2022 neu gegründet wurde die drei100sechzig GmbH, Ehrenkirchen, die Schulungen sowohl für die kd-Gruppe als auch für externe Kunden anbietet und diese sowohl bei den Kunden vor Ort als auch in eigenen Schulungsräumlichkeiten durchführt.

Außerdem neu im Konsolidierungskreis mit einem Anteilsbesitz von 75 % ist die zum 0 1.01.2022 erworbene Geisseler Cargo Logistik AG, Pratteln, Schweiz. Ziel dieser Partnerschaft ist die vertiefende Zusammenarbeit in der Grenzregion Deutschland, Schweiz und Frankreich. Die Geisseler Cargo Logistik AG wird von Pascal Geisseler in der dritten Generation geführt und bietet unter ihrem Slogan "fair - flexibel - frisch" Dienstleistungen im Bereich des europaweiten Transportes, Verzollung, Lagerung, Kommissionierung, Value-Added-Services und Verteilung ab Lager an. Geisseler ist spezialisiert auf sensible, temperaturgeführte Güter und bietet ganzheitliche, komplexe Logistiklösungen an.

II. Wirtschaftsbericht

1 . Gesamtwirtschaftliche, branchenbe zogene Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur 2022 war durch den Überfall Russlands auf die Ukraine mit krisenbedingten Effekten, wie deutliche Preisanstiege insbesondere bei den Energiepreisen und infolgedessen mit ausgesprochen hohen Inflationsraten und Zinsanstiegen spürbar beeinträchtigt.

Die deutsche Wirtschaft entfaltete 2022 keine große Dynamik. Am Ende des Jahres war mit dem Produktionsrückgang die Wirtschaftsleistung sogar wieder niedriger als vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Anhaltende Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten, starke Turbulenzen mit extremen Preisspitzen an den Energiemärkten sowie ein Mangel an Arbeitskräften, unter anderem auch als Folge außergewöhnlich hoher Krankenstände, reduzierten die Produktionsmöglichkeiten und verhinderten einen kräftigeren Anstieg des BIP1. Das BIP wuchs somit gegenüber dem Vorjahr nur um 1,8%, im Vorjahr betrug dieser Wert noch 2,6%. 1

Andere Industrieländer, allen voran China und die USA, wie auch der Welthandel, haben das Vorkrisenniveau im Gegensatz zu Deutschland bereits wieder überschritten. Dazu beigetragen haben insbesondere Materialengpässe und Logistik- bzw. Lieferkettenprobleme. Davon besonders betroffen sind vor allem die personenbasierten Dienstleistungen, insbesondere Handel und Gastronomie, sowie die Industrie und vor allem der Automobilbau. 2

Die Inflationsrate betrug im Jahr 2022 außergewöhnlich hohe 6,9% und war damit die höchste seit der Wiedervereinigung. Im Vorjahr betrug sie noch moderate 3,1% im Durchschnitt. 3

1 ZBW, Wirtschaftsdienst, 2023, 103(4), 259-263, hier S. 260.

2 ZBW, Wirtschaftsdienst, 2023, 103(4), 259-263, hier S. 261.

3 Stat. Bundesamt, genesis-destatis Datenbank 1991 -2022 VPI, Code 61111 - 0001.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf 2022 der kd-Gruppe war im Vergleich zum Vorjahr wiederum durch Wachstum geprägt. Die Umsatzerlöse lagen um 27,8% über dem Vorjahreswert. Damit wurden die im Vorjahr formulierten Erwartungen übertroffen. Dies ist u.a. in der Gründung vier neuer Gesellschaften sowie in der Akquisitionstätigkeit (M&A) begründet. Die kd-Gruppe agierte entsprechend der Strategie, qualitativ hochwertige und komplexe Logistik- und Beratungsdienstleistungen mit Schwerpunkt in den Segmenten Food/Non-Food, Pharma und Automotive anzubieten und diese proaktiv durch innovative Ideen und Konzepte weiter zu entwickeln.

Die Tonnage in der Fachspedition lag 2022 bei 651 Tsd. und war somit im Vergleich zum Vorjahr um 2,8% geringer. Auf den Standort Ehrenkirchen entfällt 60% der Tonnage, 40% wurden über den Standort Baden-Airpark abgewickelt.

3 . Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 27,8% auf TEUR 136.233 gestiegen. Der Anteil der Handelsumsätze (Tankstelle) beträgt mit TEUR 15.238 11,0% der Umsatzerlöse nach TEUR 12.797 bzw. 12,0% im Vorjahr. Der Anstieg der Handelsumsätze ist betreffend der darin enthaltenen Treibstofferlöse stark preisgetrieben.

Der Materialaufwand stieg um 35,4% auf TEUR 77.506. Damit liegt der Materialaufwand über den Erwartungen des Vorjahres. Der, bezogen auf die Steigerung der Umsatzerlöse, überproportionale Anstieg des Materialaufwands erklärt sich dabei u.a. aus den stark gestiegenen Energiekosten (v.a. Treibstoffkosten), die sich unmittelbar wie auch mittelbar über die bezogenen Leistungen (v.a. Frachtleistungen) bemerkbar machen und so nicht prognostizierbar waren.

Der Rohertrag lag mit TEUR 61.103 um TEUR 10.056 (19,7%) über dem Vorjahr (TEUR 51.047).

Der Anstieg der Personalkosten um TEUR 5.162 (15,1%) ist unter anderem auf die im Zuge der inflationären Entwicklungen getätigten Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie den Anstieg des Personalkörpers aufgrund der getätigten Unternehmenszukäufe und Neugründungen zurückzuführen.

Der weitere Anstieg bei den Abschreibungen um TEUR 234 (+16,6%) ist eine Folge von weiteren Investitionen in den Fuhrpark sowie in die gruppenweite Digitalisierungsoffensive der IT.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.688 (31,7%) gestiegen. Hier machen sich u.a. die gestiegenen IT-Kosten sowie zusätzliche Miet- und Raumkosten in Verbindung mit der Energiepreisentwicklung in Folge des Ukraine-Krieges bemerkbar. Hieraus resultieren zusätzlich auch massiv gestiegene KFZ-Kosten für das Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren gehen wir auch im Jahr 2023 von steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund unseres Wachstums sowie der derzeitigen inflationären Gesamtentwicklung der Wirtschaft aus.

Das Finanzergebnis ist aufgrund spürbar gestiegener Zinsen v.a. zum 2. Halbjahr 2022 mit TEUR -190 um TEUR 49 schlechter als im Vorjahr ausgefallen.

Für das Geschäftsjahr 2022 entstand in der kd-Gruppe ein Steueraufwand von TEUR 83, wodurch sich die Steuerlast im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert hat.

Der Konzernjahresüberschuss 2022 nach Steuern liegt bei TEUR 300, im Vergleich zu TEUR 170 im Jahr 2021. Vom Konzernjahresüberschuss 2022 entfallen keine Anteile mehr auf nicht beherrschende Anteile, womit ab diesem Jahr der Konzernjahresüberschuss vollständig innerhalb des Konzerns der kd - holding gmbh verbleibt.

b) Finanzlage

Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des bestehenden Cash Pool-Vertrages innerhalb der Unternehmensgruppe, der weiteren Optimierung des Forderungsmanagements sowie der Nutzung von Factoring als weiterhin stabil erwiesen. Am Bilanzstichtag betrugen die liquiden Mittel TEUR 4.717. Abzüglich der in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite in Höhe von TEUR 185 ergab sich somit ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 4.532 gegenüber TEUR 3.043 im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen im Konzern rund 8,0% der Gesamtverbindlichkeiten aus, was einem Anteil an der Bilanzsumme von 6,4% entspricht. Von ihnen entfallen TEUR 2.260 - nach TEUR 3.186 im Vorjahr - auf Finanzkredite und der Restbetrag auf Kontokorrentverbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 12.030 auf TEUR 38.226. Die Vermögensstruktur weist einen Anteil von 17,1% der Bilanzsumme als lang- und mittelfristig gebundenes Vermögen aus. Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr von TEUR 5.667 auf TEUR 6.537 gestiegen. Die größten Investitionen im Geschäftsjahr 2022 betrafen die Neugründungen drei100sechzig GmbH, Vision Edarton GmbH, we cappsa GmbH sowie karldischinger logistikdienstleister - frankfurt GmbH. Ebenso die Akquisition der Geisseler Cargo Logistik AG.

Das Umlaufvermögen als kurzfristig gebundenes Vermögen der kd-Gruppe stieg von TEUR 2 0.317 um TEUR 11.113 auf TEUR 31.430. Dies liegt vor allem an den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Zunahme sonstiger Vermögensgegenstände sowie dem stichtagsbedingt höheren Guthaben bei Kreditinstituten als im Vorjahr.

Das Konzerneigenkapital erreichte zum Bilanzstichtag 31.12.2022 einen Gesamtbetrag von TEUR 3.209 gegenüber TEUR 3.036 im Vorjahr. Somit hat sich das Eigenkapital 2022 um TEUR 173 verbessert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 38,4% der Bilanzsumme und bewegen sich somit auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr mit 38,1%. In absoluten Zahlen betrachtet entspricht dies einer Steigerung von TEUR 4.685, was durch aktives Cash-Management begründet ist.

d) Mitarbeiter

Im Jahr 2022 waren im Konzern durchschnittlich 964 Mitarbeiter beschäftigt; hiervon waren 91 Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg zum Vorjahr von 7,3%.

Insgesamt waren 84 Mitarbeitende in einem Ausbildungsverhältnis angestellt, wovon die Fachspedition Karl Dischinger GmbH mit 37 Auszubildenden den größten Anteil trägt. Mit einer guten Ausbildung soll dem Problem des Fachkräftemangels proaktiv entgegengewirkt werden.

Es werden Ausbildungsberufe im gewerblichen Bereich zum Berufskraftfahrer, Fachlagerist, Kfz-Mechatroniker und Elektroniker mit Fachrichtung Betriebstechnik angeboten. Im kaufmännischen Bereich werden in den Bereichen Kaufmann für Spedition & Logistik, Kaufmann für Dialogmarketing, Servicekraft für Dialogmarketing, Kaufmann für Personaldienstleistung und Fachkraft für Lagerlogistik sowie Fachinformatiker, IT-Kaufmann und IT-Systemkaufmann ausgebildet.

In Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach werden Studierende im Studiengang BWL - Spedition, Transport und Logistik ausgebildet. In Zusammenarbeit mit der technischen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg werden Werksstudenten in der Fachrichtung Informatik praktisch ausgebildet.

4. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2022 hat insgesamt unsere Erwartungen erfüllt. Mit einem Konzernergebnis von TEUR 300 übertrafen wir sowohl unseren vorsichtig kalkulierten Forecast als auch die im vorherigen Lagebericht gesetzten Erwartungen. Obwohl das Ergebnis durch Anlaufkosten unserer neugegründeten Tochtergesellschaften und die Volatilität der Energie- und Dieselpreise infolge globaler wirtschaftlicher Entwicklungen belastet wurde, sind wir dank unserer umgehend eingeleiteten Maßnahmen zur Sicherung des Geschäftsbetriebs mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen im Jahr 2022 unterstreicht dieses Ergebnis die hohe Flexibilität und Innovationsfähigkeit unserer Unternehmensgruppe, die es uns ermöglicht, uns rasch an die dynamischen Marktbedingungen anzupassen.

III. Prognosebericht

Wie bereits in den letzten Jahren wird nach wie vor insbesondere die Transportdienstleistung nicht immer an qualitativen Merkmalen gemessen und unterliegt somit dem Preisdruck im europäischen Frachtführerbereich. Dieser ist trotz zunehmenden Mengen und Personalmangel im Bereich des Fahrpersonals weiterhin feststellbar und wird aufgrund der erhöhten Maut (per 01. Dezember 2023) für LKWs auf deutschen Autobahnen weiter zunehmen.

Weiterhin ist es das Ziel der kd-Gruppe, sich durch den Ausbau eines Dienstleistungsangebots mit hohem Qualitätsanspruch und Servicegrad fachbereichs-übergreifende, ganzheitliche Konzepte zu entwickeln und dadurch eine engere Kundenbindung zu erreichen bzw. diese zu vertiefen. Hauptziel ist es dabei, sich hierdurch vom Wettbewerb spürbar positiv zu differenzieren und eine relevante Position innerhalb der unterschiedlichen Kundenmärkte und -regionen einzunehmen.

Als mittelständisch geprägte Familien-Unternehmensgruppe sehen wir unseren Wettbewerbsvorteil darin, dass wir flexibel, kurzfristig, pragmatisch und kundenspezifisch auf die unterschiedlichsten Anforderungen der Kunden eingehen können.

Die kd-Gruppe ist auf die absehbare wirtschaftliche Entwicklung der folgenden Jahre eingestellt. Die Planungen sowie die daraus resultierenden Budgets sind entsprechend ausgerichtet. Weiterhin ist es unser Ziel, in den kommenden Jahren die Ergebnislage nachhaltig positiv zu steigern: Durch Neukundenakquise in allen Bereichen, der Konsolidierung des Bestandsgeschäftes, sowie die weitere Entwicklung/Profilschärfung der eigenständigen Sparten "Spedition" und "Logistik". Durch den Ausbau des Kundenumfeldes "Pharma & Medizintechnik" soll zusätzliches Wachstum generiert werden. Ebenso soll die eingeschlagene Wachstumsstrategie, organisch wie auch anorganisch, langfristig zu einer zusätzlichen Risikodiversifizierung führen, um das Risiko sowohl geografisch als auch branchenspezifisch breiter zu streuen.

Des Weiteren sind mit den im Jahr 2022 neu gegründeten Gesellschaften drei100sechzig GmbH, Vision Edarton GmbH und we cappsa GmbH die Grundlagen für die weitere expansive und diversifizierte Wachstumsstrategie gelegt.

In die Aus-, Weiter- und Fortbildung unserer Mitarbeiter wird, wie bereits auch in den vergangenen Jahrzehnten, weiterhin spürbar investiert. Dies nicht nur aufgrund der demographischen Entwicklung und des derzeitigen Fachkräftemangels, sondern auch, weil wir dies als ein Garant für dauerhaft qualitativ-hochwertige Dienstleistungen der kd-Gruppe ansehen und wir uns damit Wettbewerbsvorteile mit engagierten und loyalen Mitarbeitenden erarbeiten möchten.

Als Folge des Unternehmenswachstums der letzten Jahre werden wir unsere Unternehmens- struktur auch zukünftig weiter anpassen und optimieren. Ziel ist es, die Unternehmensstruktur der Größe und des angestrebten Wachstums der kd-Gruppe angemessen aufzustellen, Synergien zu schaffen sowie die Weichen für ein weiteres, profitables Wachstum zu stellen.

Hierzu ist das operative Geschäft der kd-Gruppe wie folgt aufgestellt:

kd-Logistikdienstleister mit den Sparten "Spedition" und "Logistik"

In diesem Geschäftsbereich werden sämtliche Kontraktlogistikaktivitäten der kd- projekt-consulting GmbH, das komplette operative Geschäft der Fachspedition Karl Dischinger GmbH an den Standorten in Ehrenkirchen sowie Baden-Airpark, als auch sämtliche Tätigkeiten der karldischinger logistikdienstleister frankfurt GmbH, der kd- trucking, der KS Logistik + Transport GmbH, der DKS Logistik GmbH, der LexSped in Österreich und Kroatien sowie der Geisseler Cargo Logistik AG zusammengefasst. Durch die Schaffung von Synergien zwischen den einzelnen Standorten und einem damit verbundenen Wissenstransfer, einem ausgeprägten Dienstleistungsgedanken sowie einer noch höheren Kundenorientierung soll die Ermöglichung von noch schnelleren Entscheidungen und die Schaffung einer Organisation mit standardisierten Strukturen und klaren Verantwortlichkeiten weiterverfolgt werden. Hierzu wird die Fokussierung und Profilschärfung der Sparten "Spedition" und der "Logistik" ihren Beitrag leisten.

In diesen beiden Sparten geht auch der bisherige Geschäftsbereich "high value cargo" auf und wird dort in den Sparten "Spedition" und "Logistik" mit dem Ziel, ein sog. " Pharmanetzwerk" verstärkt aufzubauen, weitergeführt. Aus dem zu entwickelnden Pharmanetzwerk" versprechen wir uns damit einhergehende Umsatzzuwächse. Dieser Bereich wird sämtliche operative Tätigkeiten wie zum Beispiel Warehousing, Kommissionierung sowie Transporte im Segment Pharma, Medizintechnik und sonstige hochwertige Güter umfassen. In diesem Bereich sind vor allem spezielle Vorschriften und Gesetze zu beachten, die ein besonderes Maß an Transparenz, Zuverlässigkeit und Regelkonformität benötigen.

kd business services

Im Kontext der "business services" werden weiterhin alle geschäftsprozess- unterstützenden Tätigkeiten, wie z.B. die Handelstätigkeiten der Sprit Shop GmbH, das Dialogmarketing/E-Commerce der Vision Edarton GmbH, die Schulungsangebote der drei100sechzig GmbH sowie die Zolldienstleistungen der zoll.ution GmbH zusammengefasst.

kd-Behältermanagement

Durch die gestiegene Bedeutung des sog. "Behältermanagements" in den vergangenen Wirtschaftsjahren wird dieser, dem bisher der kd-projekt-consulting GmbH zugehörende Bereich nun seinen eigenständigen Marktauftritt in Form der neu gegründeten Gesellschaft der we cappsa GmbH wahrnehmen. Die Regularien des geänderten Verpackungsgesetzes von 2019/2022 bieten vielseitige Chancen, umweltfreundliche und umweltschonende Mehrweglösungen im Markt anzubieten. Unser Ziel ist es, mit unserer neuen Ausrichtung in Zukunft der wegweisende Fullservice-Anbieter zu werden, der die wichtigsten Felder im Bereich Behältermanagement nachhaltig und ganzheitlich miteinander vernetzt. Dazu zählen das Management, die Reinigung, das Handeln, die Entwicklung und das Produzieren von Mehrwegverpackungslösungen.

Die kd - holding gmbh agiert als Sparrings- und Servicepartner. Es wird weiterhin ein stärkerer Fokus auf den IT-Bereich im Zuge der Digitalisierung und Logistik 4.0 gelegt. Als Hauptanliegen wurde im Jahre 2022 ein Wechsel des IT-Rechenzentrums zu einem strukturell größeren Dienstleister gestartet, der das Wachstum der kd-Gruppe mit entsprechender IT-Struktur besser unterstützen kann und im Jahr 2023 größtenteils abgeschlossen wird. Durch den Aufbau und die Professionalisierung von Kompetenzen im Bereich der Software Programmierung konnte die IT der kd - holding sowohl für die Unternehmensgruppe als auch für externe Kunden eigenentwickelte Softwarelösungen erfolgreich umsetzen.

Die für das neue Geschäftsjahr verabschiedete Planung sieht, trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen, bei zurückhaltender Umsatzerwartung aufgrund gesamtwirtschaftlicher inflationärer Entwicklungen und ohne weitere mögliche Projekte ein leicht positives Konzernjahresergebnis vor. Verantwortlich hierfür ist unter anderem die Kombination aus den Effekten der Strategie "kdf2025", die erfolgreiche Umsetzung der ergebnisverbessernden Maßnahmen, wie zum Beispiel die weitere Steigerung des Rohertrags, sowie die weitere Aufrechterhaltung der strikten Kostendisziplin.

Mit der Profilschärfung für die Sparten "Spedition" und "Logistik" versprechen wir uns mit den einhergehenden Prozessverbesserungen weitere Effizienzsteigerungen und Synergien. Begleitet wird dies durch die Fokussierung des Managements auf die Prioritäten innerhalb der kd-Gruppe sowie gleichzeitig weiteren Prozessoptimierungen wie zum Beispiel der Weiterentwicklung des zentralen Rechnungseingangs sowie der weiteren Professionalisierung und Entwicklung im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung der IT und der Einführung eines "Business Warehouses", u.a. auch für Zwecke der Konsolidierung.

Die Ergebnisentwicklung des ersten Quartals 2023 stimmte uns zuversichtlich, einen positiven Ergebnistrend aufgrund der im Jahr 2022 eingeleiteten Maßnahmen fortzuführen und die Planung für das Jahr 2023 erreichen zu können. Durch die Inflation hat sich im zweiten Quartal 2023 ein spürbarer Mengenrückgang ergeben, welcher so zum Zeitpunkt unserer Planung noch nicht absehbar war. Hauptgrund hierfür ist die Vorsicht und Konsumzurückhaltung der Endkunden aufgrund gestiegener Preise in allen Lebensbereichen. Es ist derzeit offen, inwieweit die zu tragenden Kostensteigerungen an die Kunden, sowohl der Höhe als auch dem Zeitpunkt nach, vollständig weitergegeben werden können. Daher dürfen wir aktuell in unserem Forecast für das Jahr 2023 von einem operativen Ergebnis der kd-Gruppe in Höhe von TEUR 350 ausgehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Jahr 2022 eines der herausforderndsten der letzten Jahre darstellte und sich auch im Jahr 2023 ein globaler Trend der Multi-Krisen fortzusetzen scheint. Trotzdem sind wir zuversichtlich, die zukünftigen Herausforderungen, wie auch im Jahr 2022, gemeinsam erfolgreich zu meistern. Wir wissen, dass die kd-Gruppe professionell auf den Kernmärkten agiert, Innovationen vorantreibt und die nächsten Jahre spürbar profitabel gestalten wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Laut Konjunkturbericht der L-Bank (Landeskreditbank Baden-Württemberg) ist im Oktober 023 eine erneute Eintrübung der Stimmungslage in Baden-Württemberg zu beobachten. 2 Diese sei konjunkturbedingt und wird ähnlich pessimistisch eingeschätzt wie im Winter 20/21 während der Covid-Pandemie. 4 Auch die Ukraine-Krise hält weiterhin an und hat die Abhängigkeit von einzelnen Energielieferanten sowie das hiermit verbundene Risiko aufgezeigt. Die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen sind noch immer nicht absehbar. Hinzu kommt eine anhaltende inflationäre Entwicklung des Verbraucherpreisindex, die sichtbar über dem durchschnittlichen und von der EZB anvisierten Inflationsziel liegt. Es wird deshalb davon ausgegangen, dass die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2023 weiterhin von den Auswirkungen dieser Krisen beeinträchtigt wird und auch zukünftig die Krisenbewältigung zum Alltag der Unternehmen gehören wird. 5 Die herrschenden Unsicherheiten im Kontext von globalen Krisen, mit denen es umzugehen gilt, bleiben somit zunächst erhalten. Dennoch hat sich immerhin die globale Stimmungslage im Vergleich zum Vorjahr, wenn auch nur leicht, gebessert. 6 Dies zeigt sich auch mit Blick auf die Teuerungsrate: Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg konnte im Oktober 2023 einen Rückgang der Inflation auf 4,4% feststellen. 7 Doch auch wenn sich die Prognosen wieder leicht positiv entwickeln, bleiben weiterhin kurzfristige Änderungsrisiken aufgrund des weltwirtschaftlichen und politischen Geschehens, welche kaum absehbar sind. Mit einer Entspannung der angespannten, leicht rezessiven Vorzeichen wird jedoch frühstens ab 2024 gerechnet.

Die kd-Gruppe befindet sich in der Transport- und Logistikdienstleistungsbranche, mit einer Gesellschaft auch in der Einzelhandelsbranche. Beide Bereiche sind u.a. vom privaten Konsum geprägt, so dass hier das Risiko von Umsatzrückgängen aufgrund geringerer Kaufkraft, insbesondere im Premium-Segment Food/Non-Food betrachtet werden muss. Mögliche Risiken für die kd-Gruppe zeigen sich damit insbesondere durch Mengenrückgang und teilweise ausbleibendem Saisongeschäft einzelner Segmente, was sich unweigerlich auf den erwarteten und geplanten Umsatz sowie die Auslastung der operativen Geschäftseinheiten auswirkt.

Bedingt durch die Zinssteigerungen in den letzten Wochen und Monaten und der bereits erwähnten Verteuerung, macht sich zudem eine außerordentlich hohe Inflation bemerkbar, welche bei aller Kostendisziplin unsere Kostenpositionen spürbar belasten. Inwieweit und wie schnell wir diese Kostensteigerungen insbesondere vor dem Hintergrund bestehender Festverträge und bereits durchgeführter Preisanpassungen weitergeben können, ist noch nicht absehbar und stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Auch in Bezug auf die bevorstehende Mautanpassung zum 01. Dezember 2023 ist nicht klar, inwiefern neben dieser Erhöhung, auch weitere notwendige Preisanpassungen umgesetzt und entsprechend an die Kunden weiterberechnet werden können.

Die Ertragslage der Unternehmensgruppe wird weiterhin u.a. vom privaten Konsum beeinflusst. Insbesondere im Kundensegment Food/Non-Food unterliegen die Erträge gewissen saisonalen Schwankungen. Um diese Auswirkungen zu minimieren, wurde in den letzten Jahren erfolgreich ein besonderes Augenmerk auf Vertriebsaktivitäten in diesen Bereichen gelegt.

Insbesondere durch die Ukraine-Krise hat sich neben dem bereits über die Jahre immer weiter zunehmenden Fachkräftemangel der Mangel an LKW-Fahrpersonal weiter verstärkt mit der Folge, dass in Ausnahmesituationen die LKW-Flotte nicht vollumfänglich besetzt werden konnte. Auch hier versuchen wir mit Hilfe von Investitionen in die Ausbildung junger Leute sowie der Weiterbildung des bestehenden Personals entgegenzuwirken und gezielt LKW-Fahrer auszubilden. Des Weiteren versuchen wir bezahlbaren Wohnraum für unsere Mitarbeitenden zu finden und zu schaffen.

Ungebrochen besteht die Herausforderung der Transport- und Logistikdienstleistungsbranche mit der Tendenz zu ruinöser Konkurrenz sowie den niedrigen Markteintrittsbarrieren und dem damit verbundenen erhöhten Risiko von Insolvenzen unserer flexiblen Frachtführer. Hier gilt es, besondere Vorsicht bei der Auswahl der Subunternehmer walten zu lassen sowie regelmäßige Bonitätsprüfungen vorzunehmen.

Die starke Volatilität des Ölpreises sowie die erhöhte Sensibilität der Verbraucher auf Veränderungen an den Preistafeln von Tankstellen bedürfen weiterhin verstärkter Aufmerksamkeit. Die Vereinbarung eines Dieselfloaters mit den meisten Kunden hilft hierbei, die Preisschwankungen des Rohöls zu kompensieren; dies jedoch teilweise nur mit großem zeitlichen Versatz. Daher konnten wir bei einem Großteil unserer Kunden den bisherigen 3- Monats-Dieselfloater in 14-tägige Floater wandeln. Neben dem Dieselfloater haben wir auch das Augenmerk auf einen Energiefloater gelegt, der das Risiko volatiler Energiepreise am Markt abmildert.

Weiterhin gewinnt das Thema "Umwelt und Nachhaltigkeit" an Bedeutung, so dass sich die Gruppe auch in diesem Bereich im Wandel befindet und verstärkt auf die Reduzierung der CO 2 -Emissionen achtet beziehungsweise diese kompensiert. Daher wird im Jahr 2023 zudem mit der Planung begonnen, zukünftig einen E-LKW zu testen, um u.a. die CO 2 -Emissionen hierdurch zu reduzieren.

Unverändert ist die Logistikbranche in den Kunden-Segmenten der Automobil- und Pharmabranche von Großkunden geprägt, worauf die kd-Gruppe ein entsprechendes Augenmerk richtet. Dementsprechend wird für unsere besonders hochwertigen Mehrwert- und Beratungsdienstleistungen akquisitorisch erfolgreich vorgegangen. Allerdings besteht das Risiko, von einzelnen Kunden abhängig zu sein. Bestehende, langfristige Kundenverträge wirken diesem Risiko jedoch entgegen. Auch hierbei greift unsere Strategie, tagtäglich qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu liefern, um einem Preisdruck und einer eventuellen Austauschbarkeit durch Mitbewerber entgegenzuwirken. Des Weiteren setzen wir uns zum Ziel, eine nachhaltige Kundenbeziehung aufzubauen. So streben wir strategische Partnerschaften an, welche ihrerseits größere Beauftragungen seitens der Großkunden nach sich ziehen und einen wesentlichen Grund für unsere Wachstumspläne darstellen, um eine größere Marktrelevanz zu erlangen.

Die angemieteten Logistikflächen sind aktuell in der "Befüllung" und werden weiterhin bestmöglich ausgelastet, so dass sich hier weitere Ergebnisverbesserungen ergeben.

Weitere Fixkosten bestehen beim Fuhrparkleasing mit entsprechenden mittel- und langfristigen finanziellen Verpflichtungen. Eine nachhaltig ausreichende Kapazitätsauslastung ist für die Deckung der daraus entstehenden Kosten und der Bedienung der daraus resultierenden Zahlungsabflüsse unverändert. Den Risiken hieraus kann - wie auch in den vergangenen Jahren und in der Praxis üblich - nur teilweise durch die Vertragsgestaltung mit den Kunden begegnet werden.

Unverändert bestehen auch sonstige finanzwirtschaftliche Risiken im Wesentlichen aus den Schwankungen von Währungskursen, Rohstoffpreisen - hier insbesondere die Energie- / Treibstoffkosten - und gegebenenfalls dem verstärkten Kapitalbedarf der kd-Gruppe für die geplante und teilweise schon umgesetzte weitere Expansion einschließlich der möglichen wachstumsbedingten Anlaufverluste.

Durch unser striktes Cash-Management haben wir einen guten Überblick über unsere ausstehenden Zahlungseingänge und dem Zahlungsverhalten unserer Kunden. Hier sehen wir uns mit unseren Kontroll- und Steuerungsinstrumenten gut aufgestellt, so dass wir ein mögliches Ausfallrisiko als minimiert ansehen. Zudem benutzen wir bei größeren Umsätzen und Kunden das Factoring zur Reduzierung der Delkredererisiken. Aufgrund des gestiegenen Zinsumfeldes wird von einigen Kunden der Versuch unternommen, vereinbarte Zahlungsziele bewusst zu überziehen und dies als sogenannnte Lieferantenkredite zu nutzen. Durch verstärkte Überwachung unserer Zahlungseingänge und eine aktive Kundenbetreuung steuern wir diesem Effekt entgegen.

Bei einem Tochterunternehmen wurden seitens eines Kunden in wesentlichem Umfang Schadens- und damit verbunden Rückforderungsansprüche geltend gemacht. Schadensrückstellungen wurden von dem betroffenen Tochterunternehmen aufgrund der derzeitigen rechtlichen Beurteilung nicht gebildet. Sollte es dennoch, entgegen den aktuellen Einschätzungen, in der Zukunft zu Schadensersatz- und Rückforderungsansprüchen in geltend gemachtem Umfang oder ähnlicher Höhe kommen, ohne dass diesen dann in bedeutsamen Umfang etwaige Versicherungsansprüche gegenüberstehen würden, würde dies gegebenenfalls auch die weitere Entwicklung des Konzerns negativ beeinträchtigen.

4 L-Bank-Konjunkturticker Baden-Württemberg, Oktober 2023.

5 Jahreswirtschaftsbericht 2023 (bmwk.de)

6 Aktualisierte Konjunkturprognose 2023 und 2024 (sachverstaendigenrat-wirtschaft.de)

7 L-Bank-Konjunkturticker Baden-Württemberg, Oktober 2023.

2. Chancenbericht

Wie bereits im Jahr 2022, sehen wir die Chancen der kd-Gruppe weiterhin zum Großteil in der positiven Entwicklung und dem Wachstum unseres Kerngeschäfts sowie der Tochtergesellschaften. Insbesondere den höherwertigen Umsatz bei Neukunden mittels anspruchsvollen Dienstleistungen zu stärken, halten wir für vielversprechend, um ein zusätzliches Wachstum zu generieren. So kann das bestehende Geschäft auf einer vertrauensvollen Basis mit Bestandskunden weiter ausgebaut werden. Des Weiteren stellen auch die aktuellen Umsetzungen von Prozessverbesserungen ein zusätzliches Wachstumspotential dar. Weitere Chancen entstehen dadurch, dass wir uns in den letzten Jahren ein großes Know-how im Bereich der Logistik erarbeitet haben und dadurch eine große Bandbreite an Logistikdienstleistungen anbieten können. Es wurde bereits viel investiert, um insbesondere durch Spezialisierung und Fokussierung auf Marktnischen unseren Kunden qualitativ hochwertige Dienstleistungen anbieten zu können.

Weiterhin soll verstärkt mit dem Aufbau eines sog. "Pharma-Netzwerkes" ein deutschlandweites Wachstumsfeld entwickelt werden, um die im Pharmabereich liegenden Wachstumspotentiale zu nutzen. Unverändert legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Zertifizierung sowie Validierung unserer Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme. Die langjährige Kompetenz und Erfahrung im temperierten Bereich (Lager und Transport) wirkt sich positiv bei Neuakquisitionen aus. Die Kapazitäten in diesem Bereich werden weiter ausgebaut, um die bestehenden Wachstumspotentiale und Nachfragen unserer Kunden ausschöpfen zu können.

Für die Zukunft ist es unabdingbar, die Weiterentwicklung unserer IT-Kompetenz voran- zutreiben, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ausgebaut wird und uns bereits heute die Vernetzung mit Kundensystemen ermöglicht. Dies hat auf Grundlage des angestrebten Wachstums u.a. auch zur Folge, dass ein Wechsel auf ein größeres Rechenzentrum vollzogen wurde, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Wir sind der Überzeugung, dass die IT eine der Schlüsselkompetenzen für ein erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen darstellt.

3. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Die Risikolage des Konzerns hat sich nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Risiken werden dominiert von der Überlagerung unterschiedlicher gesamtvolkswirtschaftlicher Krisen und Ereignisse. Hier sind insbesondere der Ukraine-Krieg, der Nah-Ost-Konflikt, die hohen Inflationsraten mit denen Zinsanstiege der Notenbanken einhergehen und auch nach wie vor die Folgewirkungen der Corona-Pandemie zu nennen. Ergebnis dieser Überlagerung von Krisen ist eine anhaltende Verunsicherung der Märkte, die zu einer Zurückhaltung von Kunden führen kann.

Der Umfang an möglichen Beeinträchtigungen, bspw. ein temporärer Mengenrückgang, sind jedoch nicht verlässlich absehbar. Insbesondere aber mit unseren Fracht- und Logistikdienstleistungen werden wir mit Hilfe der stabilen Bereiche, wie Lebensmittel und Pharmazie, auch in einer möglichen Rezession eine Grundauslastung darstellen und somit für eine Stabilisierung in unserer Gruppe sorgen können.

Im Bereich Automotive zeigt sich eine hohe Volatilität der Auftragslage. Dennoch sind wir auch für diesen Geschäftsbereich zuversichtlich, da der zu beobachtende Nachholeffekt seit der Lieferkettenproblematik, durch die der Bereich Automotive besonders betroffen war, aktuell noch zu einer Stabilisierung beiträgt.

Sowohl auf Basis der Erwartung an die Geschäftsentwicklung als auch gestützt durch langjährige und stabile Geschäftsbeziehungen zu den uns finanzierenden Kreditinstituten sowie einem bewussten Kostenmanagement, sehen wir den Fortbestand der Gesellschaft beziehungsweise des Konzerns derzeit als sicher an. Zudem wird die kd-Gruppe bei Anlässen der Finanzierung weiterhin von der kd - immobilien GmbH & Co. KG als nahe stehendes Unternehmen mittels Stellung von Sicherheiten unterstützt.

V. Abschließende Gesamtaussage

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das zurückliegende Geschäftsjahr 2022, unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen wie bspw. anhaltend hoher Inflationsraten und konjunktureller Unsicherheit, als zufriedenstellend eingeschätzt wird.

Das Geschäftsjahr 2023 stellt sich nach einem guten Start im ersten Quartal weiterhin als herausfordernd dar. Insbesondere die Entwicklungen in den Geschäftsbereichen Automotive und Food/Non-Food stimmen uns für die Zukunft positiv. Den sich aus der Inflation sowie der LKW-Maut ergebenden Risiken wird proaktiv begegnet. Teil dessen ist eine strikte Kostendisziplin der gesamten kd-Gruppe. Die Entwicklung von allgemeinen Preissteigerungen sowie das dadurch beeinflusste Konsumverhalten der (End-)Verbraucher zum Jahresende 2 023 wird als maßgeblich für den Geschäftsverlauf im Wirtschaftsjahr 2023 eingeschätzt.

In Erwartung eines starken vierten Quartals, das ein vergleichbares Jahresendgeschäft wie in den Vorjahren mit sich bringt, werden auch im Geschäftsjahr 2023 insgesamt leicht steigende Umsätze im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 erwartet. Es wird angenommen, dass das (Konzern-)Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 auf ähnlichem Niveau bzw. leicht verbessert ausfällt als noch im vorherigen Geschäftsjahr 2022.

Trotz der zu bewältigenden Herausforderungen sind wir bezüglich der weiteren Entwicklung zuversichtlich und sehen die kd-Gruppe gut aufgestellt, so dass die nächsten Jahre spürbar profitabel gestaltet werden können.

 

Ehrenkirchen, 23. November 2023

kd - holding gmbh

Karlhubert Dischinger, Geschäftsführung

Karlkristian Dischinger, Geschäftsführung

kd - holding gmbh - Konzernabschluss 2022

Der Konzernabschluss 2022 wurde zum 15. Dezember 2023 gebilligt.

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 6.537.168,04 5.666.720,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 508.313,85 340.769,29
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 264.217,44 82.870,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 221.100,38 256.247,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.652,29
4. geleistete Anzahlungen 22.996,03 0,00
II. Sachanlagen 4.351.496,73 4.105.560,72
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 636.143,40 671.380,23
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.715.353,33 3.196.180,49
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 238.000,00
III. Finanzanlagen 1.677.357,46 1.220.390,40
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.002.633,56 824.509,42
2. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 661.386,15 382.543,23
4. Genossenschaftsanteile 837,75 837,75
B. Umlaufvermögen 31.430.048,81 20.316.892,31
I. Vorräte 504.698,76 439.761,25
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 170.673,00 100.483,25
2. Waren 334.025,76 339.278,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 26.208.023,83 16.814.045,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.357.186,66 12.591.698,71
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0,00
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 757.957,80
4. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 26.011,08 0,00
5. sonstige Vermögensgegenstände 5.824.826,09 3.464.388,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.717.326,22 3.063.085,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 258.951,38 212.709,77
Summe Aktiva 38.226.168,23 26.196.322,49

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.209.089,27 3.035.632,67
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 110.000,00 105.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Bilanzgewinn 3.006.600,78 2.675.490,02
IV. Währungsumrechnungsdifferenzen -7.511,51 -6.557,94
V. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 0,00 161.700,59
B. Sonstige Sonderposten 78.350,30 10.576,52
I. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 78.350,30 10.576,52
C. Rückstellungen 4.426.987,26 4.449.309,04
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 604.107,87 465.339,04
2. Steuerrückstellungen 142.541,00 150.256,00
3. sonstige Rückstellungen 3.680.338,39 3.833.714,00
D. Verbindlichkeiten 30.441.732,87 18.619.619,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.444.471,05 3.206.103,47
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.658.384,74 9.973.047,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.190.655,88 0,00
6. sonstige Verbindlichkeiten 6.148.221,20 5.440.468,41
E. Rechnungsabgrenzungsposten 15.922,80 15.967,20
F. Passive latente Steuern 54.085,73 65.217,94
Summe Passiva 38.226.168,23 26.196.322,49

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 136.233.359,94 106.578.348,08
2. andere aktivierte Eigenleistungen 217.436,44 0,00
3. sonstige betriebliche Erträge 2.157.985,83 1.733.293,80
4. Materialaufwand 77.505.999,78 57.264.935,36
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 21.581.991,89 14.147.533,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 55.924.007,89 43.117.401,64
5. Personalaufwand 39.426.892,72 34.264.859,78
a) Löhne und Gehälter 32.220.668,45 27.920.464,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.206.224,27 6.344.395,22
6. Abschreibungen 1.642.778,41 1.408.810,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.642.778,41 1.408.810,40
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 19.459.865,03 14.771.520,21
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 75.479,06 50.437,81
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 265.863,78 191.122,65
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 82.810,27 290.699,54
11. Ergebnis nach Steuern 300.051,28 170.131,75
Konzern-Jahresüberschuss 300.051,28 170.131,75

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Konzernjahresergebnis 300.051,28 170.131,75
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.642.778,41 1.408.810,40
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -128.920,83 1.289.783,74
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -88.926,81 -8.263,21
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer -8.835.931,01 -5.412.029,14
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.784.781,64 6.214.331,60
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -176.201,19 1.767,32
8. -/+ Zinsaufwendungen/-erträge 190.384,72 140.684,84
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 82.810,27 290.699,54
10. +/- Ertragsteuerzahlungen/-erstattungen -101.657,48 -330.675,75
11. = Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1. bis 10.) -2.330.831,00 3.765.241,09
2022
EUR
2021
EUR
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -324.415,00 -34.697,18
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 442.492,39 127.368,85
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.657.682,14 -1.422.165,59
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.263.676,48 -927.927,87
16. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,00 -500.000,00
17. + Erhaltene Zinsen 75.479,06 50.437,81
18. = Cash Flow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 12. bis 17.) -2.727.802,17 -2.706.983,98
2022
EUR
2021
EUR
19. -/+ Einzahlungen aus Darlehen von nahestehenden Unternehmen 7.190.655,88 0,00
20. + Einzahlungen aus der Begebung von (Finanz-) Krediten 589.870,67 769.125,86
21. - Auszahlungen für die Tilgung von (Finanz-)Krediten -1.516.464,36 -815.451,18
22. - Gezahlte Zinsen -264.165,73 -186.343,82
23. - Gezahlte Dividende an andere Gesellschafter 0,00 0,00
24. = Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 19. bis 22.) 5.999.896,46 -232.669,14
2022
EUR
2021
EUR
25. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 11., 18. und 23.) 941.263,29 825.587,97
26. +/- Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -945,12 -572,79
27. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 548.961,01 0,00
28. + Finanzmittelfond am Anfang der Periode 3.043.474,02 2.218.458,84
29. = Finanzmittelfond am Ende der Periode (Summe aus 24. bis 26.) 4.532.753,20 3.043.474,02

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:

2022
EUR
2021
EUR
Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand 4.717.326,22 3.063.085,77
- Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -184.573,02 -19.611,75
= Finanzmittelfonds 4.532.753,20 3.043.474,02

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens:

Gezeichnetes Kapital
EUR
Eigene Anteile Gezeichnetes Kapital
EUR
Summe
EUR
Stand 31.12.2021 105.000,00 0,00 105.000,00
Ergebnisvortrag
Einstellung in die Kapitalrücklage 5.000 5.000,00
Währungsumrechnung
Konzernjahresüberschuss
Änderung des Konsolidierungskreises
Stand 31.12.2022 110.000,00 0,00 110.000,00
Kapitalrücklagen
EUR
Gewinnrücklagen
EUR
Summe
EUR
Stand 31.12.2021 100.000,00 0,00 100.000,00
Ergebnisvortrag
Einstellung in die Kapitalrücklage
Währungsumrechnung
Konzernjahresüberschuss
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 31.059,49 31.059,49
Stand 31.12.2022 100.000,00 31.059,49 131.059,49
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Stand 31.12.2021 -6557,94
Ergebnisvortrag
Einstellung in die Kapitalrücklage
Währungsumrechnung -953,57
Konzernjahresüberschuss
Änderung des Konsolidierungskreises
Stand 31.12.2022 -7511,51
Gewinnvortrag
EUR
Stand 31.12.2021 2.536.770,60
Ergebnisvortrag 138.719,42
Einstellung in die Kapitalrücklage
Währungsumrechnung
Konzernjahresüberschuss
Änderung des Konsolidierungskreises
Stand 31.12.2022 2.675.490,02
Konzern-Jahresergebnis, das dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Stand 31.12.2021 138.719,42
Ergebnisvortrag -138.719,42
Einstellung in die Kapitalrücklage
Währungsumrechnung
Konzernjahresüberschuss 300.051,28
Änderung des Konsolidierungskreises
Stand 31.12.2022 300.051,28
Eigenkapital des Mutterunternehmens Summe
EUR
Stand 31.12.2021 2.873.932,08
Ergebnisvortrag 0,00
Einstellung in die Kapitalrücklage 5.000,00
Währungsumrechnung -953,57
Konzernjahresüberschuss 300.051,28
Änderung des Konsolidierungskreises 31.059,49
Stand 31.12.2022 3.209.089,28

Konzerneigenkapital:

Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
EUR
Konzerneigenkapital Summe
EUR
Stand 31.12.2021 161.700,59 3.035.632,67
Ergebnisvortrag 0,00
Einstellung in die Kapitalrücklage 5.000
Währungsumrechnung -953,57
Konzernjahresüberschuss 300.051,28
Änderung des Konsolidierungskreises -161.700,59 -130.641,1
Stand 31.12.2022 0,00 3.209.089,28

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

kd - holding gmbh, Ehrenkirchen

A. Allgemeine Angaben

Die kd - holding gmbh hat ihren Sitz in Ehrenkirchen und ist als Management-Holding die Muttergesellschaft für die Unternehmen der karldischinger-Gruppe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Register-Nummer HRB 310952 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 bis 315 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften der DRS sind mit der Ausnahme, dass aktive latente Steuern gem. dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt werden, beachtet, soweit diese nicht über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen.

Soweit ergänzende Angaben in der Konzernbilanz und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, werden diese im Konzernanhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die Gliederung der Konzernbilanz wurde zur besseren Übersichtlichkeit um den Posten "Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen" bzw. "Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehende Unternehmen" erweitert, wobei der Kreis der nahe stehenden Unternehmen entsprechend IAS 24.9 abgegrenzt wurde. Ansonsten ist die Konzernbilanz entsprechend des § 266 HGB gegliedert.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Die Bilanzierung und Bewertung zum 31. Dezember 2022 erfolgt unter der Annahme derFortführung der Unternehmenstätigkeit. Entsprechend den Ausführungen im Konzernlageberichtsieht die Geschäftsführung den Fortbestand des Mutterunternehmens sowie der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften - und damit des Konzerns - derzeit als sicher an.

B. Konsolidierungskreis (einschließlich Anteilsbesitz) und Konsolidierungsgrundsätze

Die kd - holding gmbh stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreisder karldischinger-Gruppe auf. Der Konsolidierungskreis umfasst neben der kd - holdinggmbh folgende Unternehmen, an denen die Muttergesellschaft unmittelbar odermittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält:

Vollkonsolidierte Tochterunternehmen:

Name und Sitz Anteil am Kapital
in %
Fachspedition Karl Dischinger GmbH, Ehrenkirchen 100,0
kd - projekt - consulting gmbh karldischinger logistischedienstleistungen, Ehrenkirchen 100,0
kd - trucking gmbh, Ehrenkirchen 100,0
Sprit Shop GmbH, Ehrenkirchen 100,0
Josef Lex & Co. Internationale Speditions- und Lagerhausgesellschaft m.b.H., Wagna/Österreich 100,0
Lex & Co. d.o.o., Varazdin/Kroatien 100,0
zoll.ution gmbh, Laudenbach 100,0
KS Logistik + Transport GmbH, Stuttgart 100,0
drei100sechzig GmbH, Ehrenkirchen 100,0
we cappsa GmbH, Ehrenkirchen 100,0
Vision Edarton GmbH, Ehrenkirchen 100,0
DKS Logistik GmbH, Ehrenkirchen 100,0
karldischinger logistikdienstleister - frankfurt GmbH, Ehrenkirchen 100,0

wegen untergeordneter Bedeutung gem. § 296 Abs. 2 HGBund § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschlusseinbezogene Tochter- bzw. Gemeinschaftsunternehmen

Name und Sitz Anteil am Kapital
in %
Geisseler Cargo Logistik AG, Pantaleon/Schweiz 75,0

Im Berichtsjahr wurden mit Notarvertrag vom 17. März 2022 die Anteile nichtbeherrschender Gesellschafter in Höhe von 20 % an der zoll.ution gmbh auf Ebene derkd - holding gmbh als Sacheinlage eingebracht (Einstellung in die Kapitalrücklage). Der Wertansatz der Anteile im Rahmen der Sacheinlage erfolgt entsprechend dem Wahlrecht für die Bewertung von Sacheinlagen (Tauschgrundsätze) mit dem Nennbetrag der ausgegebenen Anteile. Der Wertansatz der zusätzlichen Anteile vom Mutterunternehmen an dem bereits bisher in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde mit dem auf diese zusätzlichen Anteile entfallenden Eigenkapital des Tochterunternehmens gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB verrechnet. Aus dieser Verrechnung ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 157. Der passive Unterschiedsbetrag ist ab dem Jahr 2022 entsprechend seiner Ursache über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände planmäßig zu vereinnahmen (DRS 23 Tz. 145). Die Restnutzungsdauer wird auf zwei Jahre geschätzt. Zum Abschlussstichtag wird demnach ein passiver Unterschiedsbetrag ausder Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 78 in der Konzernbilanz ausgewiesen.

Im Berichtsjahr wurden mit notariellem Kaufvertrag vom 22. Juni 2022 Anteile in Höhevon 75 % an der Geisseler Cargo Logistik AG, Pantaleon/Schweiz, rückwirkend zum 1. Januar 2022 erworben. Aufgrund untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB und § 311 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Ebenfalls besteht seit dem Berichtsjahr die Beteiligungen an den Gesellschaften drei100sechzig GmbH, Ehrenkirchen, we cappsa GmbH, Ehrenkirchen und Vision Edarton GmbH, Ehrenkirchen, die mit Notarverträgen vom 12. Mai 2022 gegründet wurden.

Des Weiteren besteht seit dem Berichtsjahr die Beteiligung an der Gesellschaft karldischinger logistikdienstleister - frankfurt GmbH, Ehrenkirchen, die mit Notarvertrag vom 3. Mai 2022 gegründet wurde.

Darüber hinaus besteht eine Beteiligung am Kapital der DIALOG Distribution and Logistics Speditions- und Speditionsberatungs AG, Backnang, in Höhe von 13,89 %.

Der Konzernabschluss wurde auf den Bilanzstichtag der Muttergesellschaft aufgestellt. Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden einheitlich nach den für das Mutterunternehmen geltenden Ansatz- und Bewertungsmethoden erstellt. Das Geschäftsjahr der Tochterunternehmen entspricht dabei jeweils dem Kalenderjahr und damit dem Geschäftsjahr des Mutterunternehmens.

Bei Erwerben ab dem 1. Dezember 2010 erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem auf diese Anteile entfallenden neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Ergibt sich ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung als positiver Unterschiedsbetrag nach Durchführung der Verrechnung, so wird dieser auf der Aktivseite gesondert innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände ausgewiesen und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Bis zum 31. Dezember 2009 erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß Artikel 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB i.V.m. § 301 Abs. 1 HGB i.d.F. vor BilMoG nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem anteiligen Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der möglichen erstmaligen Einbeziehung bzw. der späteren Neugründung. Sich dabei ergebende aktive und passive Unterschiedsbeträge aufgrund von Verlusten und Gewinnen vor der erstmaligen Einbeziehung wurden erfolgsneutral mit dem Konzernergebnisvortrag verrechnet. Vom Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB wird Gebrauch gemacht.

Schuldenkonsolidierung sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften gemäß der §§ 303 und 305 HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Konzernunternehmen wurden verrechnet. Kursdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung waren nicht zu verzeichnen.

Zu eliminierende Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen sind geschäftsbedingt nicht gegeben. Zwischengewinne im Finanzanlagevermögen sind eliminiert.

Die auf ausländische Währung lautenden Jahresabschlüsse von Tochtergesellschaften sind gemäß § 308a HGB umgerechnet. Die Aktiv- und Passivposten sind, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umgerechnet ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Führen Konsolidierungsmaßnahmen zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und ergibt sich daraus insgesamt eine Steuerentlastung oder Steuerbelastung, wird gemäß § 306 HGB eine aktive bzw. passive latente Steuer in Höhe der voraussichtlichen Entlastung bzw. Belastung angesetzt.

C. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Vorauszahlungen für künftige Zeiträume, die zeitanteilig abgegrenzt worden sind.

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften bestehen Überhänge aktiver latenter Steuern insbesondere aus den in der Steuerbilanz nicht aktivierten selbst erstellten Entwicklungsleistungen, Pensionsrückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB sind die sich daraus in späteren Jahren per Saldo ergebenden Steuerentlastungen in den einbezogenen Jahresabschlüssen nicht als aktive latente Steuern angesetzt. Die Inanspruchnahme dieser Erleichterungsvorschrift wurde unverändert auch im Konzernabschluss ausgeübt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum Anlage 3 beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Ein ggf. daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen eine Einzelzusage in Deutschland sowie sogenannte Abfertigungsverpflichtungen nach österreichischem Recht.

Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2 018 G" ermittelt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung eines Rententrends von ,0 %. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer 2 restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78% (Vj. 1,87 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet.

In Österreich werden die Rückstellungen für Abfertigungen nach finanzmathematischen Grundsätzen (sog. Teilwertverfahren) unter Berücksichtigung einer jährlichen Gehaltssteigerung von 2,2 % berechnet. Für die Abzinsung wurde dabei pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 10 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,47 % (Vj. 1,52 %) angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für künftige Zeiträume darstellen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

D. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Von den Guthaben bei Kreditinstituten entfallen TEUR 515 (Vj. TEUR 246) auf ein im Rahmen des Factorings eingerichtetes Sperrkonto.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind hinsichtlich bestehender Einzelzusagen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wie folgt mit Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens verrechnet:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 1.099
abzüglich beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände ./. 711
Ausweis in der Bilanz 388
Verrechnete Aufwendungen 22
Verrechnete Erträge ./. 20
"Netto-Ertrag" 2

In der Bilanzposition "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" sind neben den o.g. TEUR 388 für Einzelzusagen in Deutschland weitere TEUR 216 für Abfertigungsverpflichtungen in Österreich ausgewiesen. Für Letztere liegen keine Vermögensgegenstände i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB vor.

Durch die Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB (Zuführung zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach den Regelungen des BilMoG bis zum 3 1. Dezember 2024 mit jährlich 1/15 des Unterschiedsbetrags) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein ausstehender Zuführungsbetrag (Unterdeckung) von TEUR 17. Den Unterschiedsbetrag nach 253 Abs. HGB zwischen dem 10- § 6 Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 39 für die Pensionsverpflichtungen betrachtet die Gesellschaft als nicht abführungsgesperrt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den nachfolgend genannten Sachverhalt, Urlaubsansprüche, Sondervergütungen und Berufsgenossenschaftsbeiträge, Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten sowie für ausstehende Rechnungen als auch Jubiläumsgelder gebildet.

Betreffend die von einem (öffentlichen) Kunden geltend gemachten Schadensersatz- und Rückforderungsansprüche wurde auf Grundlage der aktualisierten rechtlichen Beurteilung, unverändert zum Vorjahr, von der Bildung einer Rückstellung abgesehen, da eine Inanspruchnahme weiterhin für unwahrscheinlich angesehen wird. Sollte es dennoch, entgegen der aktuellen Einschätzung, in der Zukunft zu Schadensersatz- und Rückforderungsansprüchen in geltend gemachtem Umfang oder ähnlicher Höhe kommen, ohne dass diesen dann in bedeutsamen Umfang etwaige Versicherungsansprüche gegenüberstehen würden, wäre die zukünftige Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns dadurch wesentlich beeinträchtigt.

Für die von demselben (öffentlichen) Kunden zurückgewiesenen offenen Forderungen wurden bereits im Vorjahr in Höhe der strittigen Forderungen Rückstellungen für noch zu erteilende Gutschriften gebildet, die unverändert beibehalten wurden.

Für die mit diesem Sachverhalt verbundenen Kosten (z. B. des außergerichtlichen Rechtsverkehrs) wurde bereits im Vorjahr eine Rückstellung gebildet, die im Berichtsjahr vorsorglich noch einmal erhöht wurde.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.444 3.206
davon Restlaufzeit bis ein Jahr 1212 641
davon Restlaufzeit nach mehr als einem bis einschließlich fünf Jahren 1232 2190
davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre 0 375
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.659 9.973
davon Restlaufzeit bis ein Jahr 14.659 9.973
davon Restlaufzeit nach mehr als einem bis einschließlich fünf Jahren 0 0
davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre 0 0
Verbindlichkeiten nahe stehende Unternehmen 7.191 0
davon Restlaufzeit bis ein Jahr 191 0
davon Restlaufzeit nach mehr als einem bis einschließlich fünf Jahren 7.000 0
davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 6.148 5.441
davon Restlaufzeit bis ein Jahr 5.661 5.210
davon Restlaufzeit nach mehr als einem bis einschließlich fünf Jahren 487 231
davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre 0 0
Summe Verbindlichkeiten 30.442 18.620
davon Restlaufzeit bis ein Jahr 21.723 15.824
davon Restlaufzeit nach mehr als einem bis einschließlich fünf Jahren 8.719 2.421
davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre 0 375

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen besichert.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 1.322 (Vj. TEUR 560) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 113 (Vj. TEUR 170) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus folgenden Sachverhalten:

Aus der Kapitalkonsolidierung des Teilkonzernabschlusses Josef Lex & Co. Internationale Spedition und Lagerhausgesellschaft m.b.H. resultieren zum 31. Dezember 2022 passive latente Steuern aus temporären Differenzen im Bereich des Sachanlagevermögens zwischen Konzernabschluss und Steuerbilanz i.H.v. TEUR 54. Dies bedeutet eine ertragswirksame Auflösung von TEUR 11 im Geschäftsjahr 2022.

Der Bewertung zugrunde liegt der in Österreich geltende Körperschaftsteuersatz von 25 %.

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen 2022
TEUR
2022
%
2021
TEUR
2021
%
Dienstleistungen 120.995 89 93.774 88
Handel 15.238 11 12.797 12
136.233 100 106.571 100
Umsatzerlöse nach Regionen 2022
TEUR
2022
%
2021
TEUR
2021
%
Inland 110.043 81 82.995 78
Ausland 26.075 19 23.576 22
136.233 100 106.571 100

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen in Höhe von TEUR 644 auf Schadenser- satzleistungen (insbesondere Transportschäden), denen sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 718 aus Schadenskosten gegenüberstehen. Daneben sind Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 148 enthalten.

Personalaufwand

Vom Personalaufwand entfallen TEUR 396 (Vj. TEUR 450) auf Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung auf die Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aus der Anwendung von Artikel 66 und Artikel 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) Aufwendungen in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 9) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 2) enthalten.

Daneben sind Aufwendungen für Kfz-Steuern in Höhe von TEUR 105 (Vj. TEUR 88) nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Aufwendungen für die Grundsteuer eigener Immobilien werden in Anwendung des Wahlrechts nach § 265 Abs. 7 Nr. 1 HGB nicht in einer gesonderten Position "Sonstige Steuern" ausgewiesen, sondern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die auch als Mietnebenkosten weiterbelastete Grundsteuer enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Aufwendungen

Aufwendungen von TEUR 20 (Vj. TEUR 17) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen wurden mit den entsprechenden Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 22) verrechnet und in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Auflösung von nach § 306 HGB gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 11 (Vj. TEUR 11) enthalten.

F. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse der Gesellschaft aus der Bestellung von Bürgschaften für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 19.172. Diese Bürgschaftsverpflichtungen beziehen sich in Höhe von TEUR 6.755 auf Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen und in Höhe von TEUR 12.417 auf Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt:

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Schuldner als gering eingeschätzt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Der Konzern karldischinger besitzt selbst keine Speditionsgrundstücke. Zur Erbringung ihrer Leistungen hat die Gesellschaft daher Mietverträge mit nahestehenden und externen Unternehmen zur Nutzung von Speditionsgebäuden und -flächen abgeschlossen. Darüber hinaus wird ein Großteil des Fuhrparks auf Grundlage von Leasingverträgen angemietet. Damit sind in der Gesellschaft weniger finanzielle Mittel im Anlagevermögen gebunden. Dies erfordert u.a. einen geringeren Bedarf an Fremdkapital. Neben der Vermeidung von Risiken aufgrund möglicher Wertschwankungen hat die Gesellschaft jedoch die im Regelfall mehrjährigen Miet- und Leasingverpflichtungen kontinuierlich zu bedienen.

Der Konzern nimmt zudem an einem Factoring-Programm teil, welches in Form des stillen, echten Factorings praktiziert wird. Im Rahmen dieser Factoringvereinbarung waren zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.707 (Vj. TEUR 2.199) veräußert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten entfallen, einschließlich der auf einem Sperrkonto befindlichen Gelder in Höhe von TEUR 515 (Vj. TEUR 246), durch den vorgezogenen Zufluss von Zahlungsmitteln entsprechend höher aus. Das Factoring dient der Verbesserung und Reduzierung der Finanzierungskosten. Gleichzeitig ist eine nachhaltige Liquiditätsverbesserung gewährleistet. Durch die Übertragung latenter Ausfallrisiken ist zudem das Ausfallrisiko für den Konzern insoweit ausgeschlossen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Miet- und Leasingverpflichtungen

fällig innerhalb eines Jahres 9.014
fällig innerhalb von zwei bis fünf Jahren 19.849
fällig nach mehr als fünf Jahren 3.605
Gesamt 32.188

Davon bestehen Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von TEUR 3.279.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Karlhubert Dischinger sowie Herrn Karlkristian Dischinger wahrgenommen.

Hinsichtlich der Bezüge wird die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Mitarbeiter 487 (Vj. 434)
Angestellte 326 (Vj. 309)
Geringfügig Beschäftigte 67 (Vj. 60)
Auszubildende 84 (Vj. 95)
Gesamt 964 (Vj. 898)
Davon Teilzeitkräfte 91 (Vj. 67)

Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB

Die nachfolgend genannten, inländischen, in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen, wurden gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Pflicht zur Aufstellung und Offenlegung der Jahresabschlüsse und ggf. Lageberichte sowie - sofern einschlägig - von der Prüfung der Jahresabschlüsse und ggf. der Lageberichte durch entsprechende Gesellschafterbeschlüsse befreit.

Fachspedition Karl Dischinger GmbH, Ehrenkirchen

Sprit Shop GmbH, Ehrenkirchen

kd - projekt - consulting gmbh karldischinger logistische dienstleistungen, Ehrenkirchen

kd - trucking gmbh, Ehrenkirchen

zoll.ution gmbh, Laudenbach

drei100sechzig GmbH, Ehrenkirchen

DKS Logistik GmbH, Ehrenkirchen

we cappsa GmbH, Ehrenkirchen

Vision Edarton GmbH, Ehrenkirchen

karldischinger logistikdienstleister - frankfurt GmbH, Ehrenkirchen

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der kd - holding gmbh schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 1.768 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Ehrenkirchen, 23. November 2023

Karlhubert Dischinger, Geschäftsführung

Karlkristian Dischinger, Geschäftsführung

Anlage zum Konzernanhang - Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten:

Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Veränderung Konsolidierungskreis
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 168.547,40 284.278,52 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.585.461,44 17.140,45 3.133,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 24.784,49 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 22.996,03 0,00
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.778.793,33 324.415,00 3.133,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.247.049,44 59.214,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.482.823,52 1.598.468,14 1.373.479,38
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 238.000,00 0,00 0,00
Summe II. Sachanlagen 10.967.872,96 1.657.682,14 1.373.479,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 824.509,42 984.833,56 -806.709,42
2. Beteiligungen 162.500,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 837,75 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 382.543,23 278.842,92 0,00
Summe III. Finanzanlagen 1.370.390,40 1.263.676,48 -806.709,42
Summe 14.117.056,69 3.245.773,62 569.902,96
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 452.825,92
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.980,39 1.574.754,50
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 24.784,49
4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 22.996,03
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.980,39 2.075.360,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.306.263,45
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 530.348,75 11.924.413,85
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 238.000,00 0,00
Summe II. Sachanlagen 768.348,75 13.230.677,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.002.633,56
2. Beteiligungen 0,00 162.500,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 837,75
4. sonstige Ausleihungen 0,00 661.386,15
Summe III. Finanzanlagen 0,00 1.827.357,46
Summe 799.329,14 17.133.395,70

Abschreibungen:

Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Veränderung Konsolidierungskreis
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 85.677,40 102.931,08 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.329.214,44 44.121,68 3.132,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 23.132,20 1.652,29 0,00
4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.438.024,04 148.705,05 3.132,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 575.669,21 94.450,84 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.286.643,03 1.399.622,52 1.033.018,88
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe II. Sachanlagen 6.862.312,24 1.494.073,36 1.033.018,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 150.000,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe III. Finanzanlagen 150.000,00 0,00 0,00
Summe 8.450.336,28 1.642.778,41 1.036.150,88
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 188.608,48
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.814,00 1.353.654,12
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 24.784,49
4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.814,00 1.567.047,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 670.120,05
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.223,91 8.209.060,52
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe II. Sachanlagen 510.223,91 8.879.180,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 150.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Summe III. Finanzanlagen 0,00 150.000,00
Summe 533.037,91 10.596.227,66

Buchwerte:

Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 264.217,44 82.870,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 221.100,38 256.247,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.652,29
4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 22.996,03 0,00
Summe I. Immaterielle Vermögensgegenstände 508.313,85 340.769,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 636.143,40 671.380,23
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.715.353,33 3.196.180,49
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 238.000,00
Summe II. Sachanlagen 4.351.496,73 4.105.560,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.002.633,56 824.509,42
2. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
3. Genossenschaftsanteile 837,75 837,75
4. sonstige Ausleihungen 661.386,15 382.543,23
Summe III. Finanzanlagen 1.677.357,46 1.220.390,40
Summe 6.537.168,04 5.666.720,41

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die kd - holding gmbh, Ehrenkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der kd - holding gmbh, Ehrenkirchen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) 1. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom . Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der - bestehend aus der Konzernbilanz zum 3 und Verlustrechnung, dem 1 Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der kd - holding gmbh für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir machen auf die Ausführungen im Abschnitt "Sonstige Rückstellungen" im Konzernanhang bzw. Abschnitt IV. 1. ("Risikobericht") des Konzernlageberichts aufmerksam. Dort führt die Geschäftsführung aus, dass bei einer Tochtergesellschaft wesentliche Schadens- und Rückforderungsansprüche seitens eines Kunden geltend gemacht wurden.

Weiter erläutert die Geschäftsführung, dass, sollte es entgegen der aktuellen rechtlichen Beurteilung in der Zukunft zu Schadensersatz- und Rückforderungsansprüchen in geltend gemachten Umfang oder ähnlicher Höhe kommen, ohne dass diesen dann in bedeutsamen Umfang etwaige Versicherungsansprüche gegenüberstehen würden, die weitere Entwicklung der des Konzerns gegebenenfalls negativ beeinträchtigt wäre.

Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Konzernabschluss und - Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg im Breisgau, den 24. November 2023

KAISER & SOZIEN GmbH
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Manuel Philipp, Wirtschaftsprüfer

Julius Mittelberger, Wirtschaftsprüfer

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