Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 28590
Eingetragen
15.7.2020
Branche
Herstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus HolzHerstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von Holz- und Zellstoff
Gegenstand
Die Herstellung und der Handel mit Holzpellets und Tiereinstreu sowie Stromproduktion, insbesondere aus Biomasse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Vette
seit 27.10.2022
Geschäftsführer
Kai-Uwe Schmiedel
seit 27.10.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PROPELL GmbH (vormals: PROPELL AG)

Oranienbaum-Wörlitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten Geschäftsjahr
EUR
Gesamt Geschäftsjahr
EUR
Einzelposten Vorjahr
EUR
Gesamt Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 376.037,91 438.710,79
II. Sachanlagen 4.590.655,77 4.963.222,67
III. Finanzanlagen 2,00 2,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.245.036,51 1.035.605,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.931.804,21 3.524.304,61
III. Wertpapiere
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 298.112,95 64.792,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 78.000,00 127.922,85
D. Aktiv latente Steuern 996.910,00 1.167.700,00
Summe Aktiva 11.516.559,35 11.322.260,99

PASSIVA

Einzelposten Geschäftsjahr
EUR
Gesamt Geschäftsjahr
EUR
Einzelposten Vorjahr
EUR
Gesamt Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Kapitalrücklage 4.600.000,00 4.600.000,00
III. Bilanzverlust 2.330.891,67 2.727.614,30
B. Rückstellungen 44.927,10 45.502,10
C. Verbindlichkeiten 7.952.523,92 8.154.373,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Summe Passiva 11.516.559,35 11.322.260,99

ANHANG

I. Allgemeine Angaben

Die Propell GmbH hat ihren Sitz in Oranienbaum-Wörlitz und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendahl unterder Registernummer HRB 28590 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB erstellt und entspricht den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und aller größenabhängigen oder rechtsformgebundenen Regelungen. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht.

Die Beträge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahresabschlusses vergleichbar.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden massgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmässige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussíchtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Dabei wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Bauten 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 6-10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-25 Jahre

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800 € wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gem. § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird duch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Bei der Bewertung der fertigen Erzeugnisse wurden in die Herstellungskosten einbezogen: Materialeinzel- und gemeinkosten, Fertigungseinzel- und gemeinkosten, angemessene Anteile des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie Sonderkosten der Fertigung. Soweit erforderlich, wurden die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfogte zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf einen Betrag von 40.116,32 € eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden.

Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Das Stammkapital beträgt 1.250.000 €.

Angaben zur Passiva

2.1. Sonstige Rückstellungen

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für:

- Abschlusskosten intern und extern 8.897,10
- Personal 32.500,00
- Prüfung nach EEG 3.530,00

2.2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben allesamt Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

2.3. Gewinn- und Verlustrechnung

In der Bilanz wurden gem. § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB aktive latente Steuern i.H.v. 997 T€ angesetzt. Der Steuersatz wurde mit 30 % (Körperschaft- und Gewerbesteuer je 15 %) gerechnet. Es wurde weiterhin davon ausgegangen, dass der Verlustvortrag innerhalb der nächsten fünf Jahre ausgeglichen wird.

IV.

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 36 Mitarbeiter beschäftigt.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten bestanden zum Stichtag nicht.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Organkredite

Kredite an Organe der Gesellschaft wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gewährt.

Gesellschaftsorgane

Als Geschäftsführerin war im Berichtsjahr bestellt:

Frau Kathrin Wiedmer

Frau Wiedmer ist alleinvertretungsberechtigt.

 

Oranienbau-Wörlitz, den 08. Mai 2021

gez. Kathrin Wiedmer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 08. Mai 2021

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