Autohaus Steppe GmbH
Von-Holzapfel-Straße 2, 86497 Horgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Steppe seit 15.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Steppe GmbHHorgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. SITZ, GESCHÄFTSJAHR, DAUER, GEGENSTAND Die Autohaus Steppe GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Sitz der Gesellschaft ist Horgau. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 20323 eingetragen. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember des gleichen Jahres. Die Dauer der Gesellschaft ist nicht auf bestimmte Zeit beschränkt. Das Unternehmen wurde 2004 mit Gründungsurkunde 2725/20031 vom 01.12.2003 gegründet. Die Autohaus Steppe GmbH handelt und repariert Kraftfahrzeuge. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch. III. GRUNDSÄTZE ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden gemäß dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung vorgenommen. Soweit die Gründe für den Ansatz des niedrigeren Wertes nicht mehr bestanden, wurde eine Zuschreibung gem. § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB vorgenommen. Die Bewertung der Fahrzeuge des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden gegebenenfalls Bewertungsabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist, sofern erforderlich, durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. IV. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
3. Eigenkapital Das Stammkapital von EUR 50.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Abtretung und Verpfändung von Finanzanlagen (Stand 31.12.2023: Mio. EUR 1,9) und Sicherungsübereignung von Vorratsvermögen besichert; Vorjahr: Besicherung durch Abtretung liquider Mittel (Stand 31.12.2022: Mio. EUR 1,0) sowie durch Abtretung und Verpfändung von Finanzanlagen (Stand 31.12.2022: Mio. EUR 4,9). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen im geschäftsüblichen Rahmen. Die jährlichen Aufwendungen aus diesen Verträgen belaufen sich derzeit auf TEUR 545 und betreffen zu TEUR 540 ein verbundenes Unternehmen. Sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. V. ANGABEN ZUR GEWIN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen des Geschäftsjahres sind folgende Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten:
VI. SONSTIGE ANGABEN 1. Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren neben dem Geschäftsführer beschäftigt
2. Geschäftsführung Geschäftsführer:
Von dem Schutzrecht nach § 286 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Abschlussprüferhonorar Die Angabe wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 S. 3 HGB nicht gemacht. Auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer wird dieser Wert umgehend übermittelt. 4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 5. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Horgau, den 13. November 2024 Autohaus Steppe GmbH Geschäftsführung Thomas Steppe Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2025 festgestellt. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER AUTOHAUS STEPPE GMBH, HORGAUA. WIRTSCHAFTSBERICHT I. DAS UNTERNEHMEN Satzungsgemäßer Gegenstand des Unternehmens ist Verkauf und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Das Basisgeschäft ist der Vertrieb und Reparatur von Kraftfahrzeugen der Marken Cadillac - Corvette - Chevrolet - und Dodge. Das Absatzgebiet ist vor allem Deutschland und die EU-Nachbarstaaten. II. DER MARKT Der Markt war im Jahr 2023 weiterhin stark von den Auswirkungen der steigenden Inflation geprägt. Laut dem statistischen Bundesamt lag die durchschnittliche weltweite Inflationsrate im Jahr 2023 bei 6,5 %. In Deutschland betrug die Inflationsrate im selben Jahr 5,9 %. Diese Werte zeigen, dass die Inflation sowohl global als auch in Deutschland im Jahr 2023 erhöht war. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Neuzulassungen in Deutschland im Jahr 2023 dennoch auf 2,84 Mio. Pkw. Dies bedeutet einen Anstieg der Gesamtzulassungen um etwa 7,3 %. Diese Entwicklung zeigt eine deutliche Erholung des Automobilmarktes, nachdem die Zulassungszahlen in den Vorjahren aufgrund von Lieferkettenproblemen, Chipmangel und wirtschaftlicher Unsicherheit niedriger ausgefallen waren. Im Jahr 2023 verzeichneten die Kfz-Werkstätten in Deutschland eine durchschnittliche Auslastung von 88 %, was einen Anstieg gegenüber den 85 % im Jahr 2022 darstellt. Faktoren für die erhöhte Auslastung waren das steigendes Fahrzeugalter, die Zunahme der Fahrleistung nach dem Wegfall der Corona-Restriktionen sowie der Fachkräftemangel. Die US-Fahrzeuge unserer Marken bedienen einen Nischenmarkt der sich weiterhin als sehr stabil darstellt. Ursache hierfür ist u.a. der weiterhin deutliche Preisvorteil gegenüber europäischen Vergleichsfahrzeugen und eine Differenzierung von den europäischen Massenherstellern. III. GESCHÄFTSJAHR Das Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Gesamtumsatz von TEUR 39.834 (Vj. TEUR 35.708) erzielen. Der Gesamtumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 12 % gestiegen. Die Vorjahresprognose eines wieder steigenden Umsatzes (leicht unter dem Wert aus 2021 i.H.v. Mio. EUR 40,4) trat somit ein. Die Lieferschwierigkeiten der Hersteller waren in 2023 noch nicht komplett überwunden, dennoch gelang es uns, unseren Bestand an Fahrzeugen wieder aufzubauen. Auf der anderen Seite setzte sich die Kaufzurückhaltung im Inland aufgrund der Inflation fort. Dies spiegelt sich auch in den gesunkenen Margen wider. Die Auslandsumsätze stiegen im Vergleich zu den Inlandsumsätzen überproportional an. Auch die Werkstattumsätze erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (+4 %). Im Bereich der Neufahrzeuge lagen wir unter dem Umsatzwachstum des Marktes (+2,6 %). Da wir einen Nischenmarkt bedienen ist ein Vergleich mit dem allgemeinen Markt aber nur wenig aussagekräftig. Unsere Strategie basiert nach wie vor auf dem Vorhalten von Fahrzeugen und der dadurch bedingten Lieferfähigkeit von Fahrzeugen. 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr kann ein Jahresüberschuss von TEUR 3.432 ausgewiesen werden, der rd. 9 % über dem Jahresergebnis des Vorjahres von TEUR 3.136 liegt. Der Anstieg liegt somit unter dem im Vorjahr prognostizierten Ergebnis von leicht unter Mio. EUR 4,1. Die allgemeinen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machten sich im Rohertrag bemerkbar. Bereinigt um die sonstigen Erträge aus dem Verkauf eines Wertpapierdepots i.H.v. TEUR 485 ergibt sich ein Ergebnisrückgang von ca. 6 %. Die Materialaufwandsquote liegt mit 85,4 % (Vj. 83,9 %) leicht über der des Vorjahres. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 107 auf TEUR 959. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 594 deutlich auf TEUR 846 an, was v.a. auf erhöhte Pachtzahlungen an die Gesellschafterin (Anmietung der im Geschäftsjahr fertig gestellten neuen Halle für die Fahrzeugaufbereitung und Lager für Neufahrzeuge) bei gleichzeitig erhöhten Vermittlungsprovisionen sowie Versicherungsbeiträgen zurückzuführen ist. Der EBITDA - Kennziffer des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen - beträgt TEUR 4.676 (Vj. TEUR 4.907). 2. Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft weist bei einem Jahresüberschuss von TEUR 3.432 ein positives Eigenkapital von rd. TEUR 20.894 (Vj. TEUR 17.463) aus, was einer Eigenkapitalquote von rd. 94 % (Vj. 82 %) entspricht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Ausschüttungen beschlossen. Die übrigen wesentlichen passiven Bilanzpositionen sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 140 (Vj. TEUR 1.736), die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 311 (Vj. TEUR 188) sowie die Rückstellungen mit TEUR 313 (Vj. TEUR 975). Zur Finanzierung des wieder gestiegenen Vorratsbestandes wurde ein Betriebsmittelkreditrahmen teilweise in Anspruch genommen. Hierbei waren im Vorjahr stichtagsbedingt sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen höher. Aufgrund erhöhter Vorauszahlungen ermittelten sich im Bereich der Rückstellungen insbesondere deutlich geringere Steuerrückstellungen. Das Aktivvermögen der Gesellschaft ist im Wesentlichen gekennzeichnet durch das Vorratsvermögen mit TEUR 18.575 (Vj. TEUR 13.555), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 583 (Vj. TEUR 1.030) und der sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 625 (Vj. TEUR 116). Trotz der nach wie vor angespannten Lieferfähigkeit der Hersteller konnte der Vorratsbestand an Fahrzeugen in 2023 weiter erhöht werden. Demzufolge nahmen die liquiden Mittel zum 31.12.2023 ab und das Vorratsvermögen zu. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen auf Steuerrückforderungen. Durch eine Veräußerung von Finanzanlagen betragen diese nach Zuschreibungen der verbleibenden Finanzanlagen i.H.v. TEUR 77 zum 31.12.2023 TEUR 1.954 (Vj. TEUR 4.959). 3. Liquiditätslage Die Liquiditätslage zum 31. Dezember 2023 ist als solide zu bezeichnen. Zwar beträgt der Anteil der liquiden Mittel an der Gesamt-Bilanzsumme zum Bilanzstichtag nur 0 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (5 %) weiterhin rückläufig, dafür erhöhte sich jedoch der Bestand an Fahrzeugen zum Bilanzstichtag erheblich. Gleichzeitig wurde der in Anspruch genommene Betriebsmittelkreditrahmen von TEUR 1.736 auf TEUR 140 zurückgeführt. Die Investitionen werden weitestgehend über das Besitzunternehmen getätigt. Der Neubau zur Erweiterung der Werkstatt- und Lagerfläche für Fahrzeuge wurde Anfang 2023 vollständig abgeschlossen. Der zum Jahresende wieder gestiegene Fahrzeugbestand wurde u.a. aus Eigenmitteln und über die kurzfristige Inanspruchnahme eines Betriebsmittelrahmenkredits finanziert. Hier stehen ausreichend freie Linien zur Verfügung. Die derzeitigen Finanzierungsmöglichkeiten erlauben es, das kurzfristige operative Geschäft abzuwickeln zu können. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen mit Hilfe der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Materialaufwandsquote und Jahresergebnis, deren Entwicklung unter III. /1. beschrieben ist. Wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, sind nicht vorhanden. 5. Mitarbeiter Die Autohaus Steppe GmbH hat im Berichtsjahr neben dem Geschäftsführer 10 Lohn- und Gehaltsempfänger, 6 Auszubildende und 2 geringfügig Beschäftigte beschäftigt. 6. Gesamtaussage Insgesamt stuft die Geschäftsleitung das Geschäftsjahr in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtumstände als zufriedenstellend ein. B. RISIKEN- UND CHANCENBERICHT I. RISIKOFAKTOREN 1. Unternehmensbezogene Risiken Da wir einen sehr breit gefächerten Kundenstamm haben, ist das Ausfallrisiko von bestimmten Kundengruppen als gering einzuschätzen. 2. Marktbezogene Risiken a) Die Entwicklung der Kraftstoffpreise und der Umweltpolitik haben einen doch sehr großen Einfluss auf die weitere Unternehmensentwicklung. Hier ist insbesondere die Zulassungsverschärfung im Zusammenhang mit der Umstellung auf den WLTP Messstandard hervorzuheben. Diese Regelung könnte dazu führen, dass die Gesellschaft auf Basis der bisherigen Verkaufszahlen zukünftig wegen den Zulassungsverboten für einige der bisher verkauften PKW-Modelle nur noch die Hälfte der bisherigen Absatzzahlen, Umsatzerlöse und Gewinne erzielen wird. b) Die Zins- und Geldpolitk der Regierungen haben einen gewissen Risikofaktor bezogen auf das Konsumverhalten unserer Kundengruppen. Die steigende Inflation führt zu erheblichen Preiserhöhungen in der Automobilbranche bei nahezu gleichbleibenden Gehältern. Auf Grund dessen ist mit einem Kaufkraftverlust zu rechnen, welcher sich auch negativ auf unser Geschäft auswirken könnte. c) Unsere Fahrzeugpreise sind weitgehend von der Dollar-Euro Entwicklung abhängig und können daher deutlich schwanken. d) Die Nachfrage nach US-Fahrzeugen bleibt u.a. aufgrund des noch vorhandenen Preisvorteils gegenüber europäischen Vergleichsfahrzeugen bestehen. Mit Lieferschwierigkeiten im Einkauf/Import der Fahrzeuge ist generell zu rechnen. Die Gesellschaft verfügt über sehr gute Lieferantenbeziehungen, wodurch es voraussichtlich nicht zu einem Engpass auf der Beschaffungsseite kommen wird. Die kurzfristigen vorhandenen Lieferschwierigkeiten haben sich zwischenzeitlich wieder deutlich verbessert, sodass wir unseren Fahrzeugbestand in 2024 weiter deutlich erhöhen konnten. 3. Risikomanagement Durch regelmäßige Soll / Ist- und Vorjahresvergleiche, unterjährige Forecast-Rechnungen und durch den Einsatz verschiedener Analysemethoden werden Risiken früh erkannt und verringert. Durch ein straffes monatliches Berichtswesen, Controlling und die Beobachtung regionaler Marktentwicklung ist es möglich schnell auf Veränderungen zu reagieren, insbesondere durch Kostenkontrolle, Terminverfolgung und die Analyse der Vermarktungsmöglichkeiten. Die laufenden Risikoanalysen sind darauf ausgerichtet, Gefahren für das Vermögen, den Ertrag sowie die langfristige Beschäftigungslage möglichst frühzeitig zu erkennen, um schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. II. CHANCEN Die Marktchancen des Unternehmens haben sich im Geschäftsjahr 2024 noch nicht wesentlich verschlechtert. Vielmehr hat sich der spezielle Käufermarkt von nationalen Kunden auf überwiegend internationale Interessenten - auch aus Drittländern - verlagert. Durch unseren wieder aufgebauten Fahrzeugbestand konnten wir die Nachfrage weitestgehend bedienen. Dennoch machten sich die langen Lieferzeiten von Fahrzeugen, insbesondere der beliebten Corvette bemerkbar. In den letzten Jahren haben US-amerikanische Autohersteller begonnen, ihre Motorenstrategien anzupassen. Einige Hersteller ersetzen traditionelle V8-Motoren durch effizientere Sechszylinder- oder sogar Vierzylindermotoren. Dennoch halten einige Hersteller am V8-Motor fest. Zusammenfassend gibt es in der US-Autoindustrie sowohl eine Verschiebung hin zu kleineren, effizienteren Motoren als auch ein Festhalten an traditionellen V8-Motoren, abhängig von der jeweiligen Unternehmensstrategie und der Nachfrage der Verbraucher. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Umstellung der Autohersteller auf die Nachfrage des speziellen Käufermarkts auswirkt. Von unserem breiten nationalen und internationalen Kundenkreis und dem überregionalen Bekanntheitsgrad versprechen wir uns dennoch einen nachhaltigen Umsatz. C. PROGNOSEBERICHT Zusehends macht sich aber die Inflation und die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch im Nachfrageverhalten unserer Kunden bemerkbar. Vor diesem Hintergrund ergeben sich für 2024 voraussichtlich eine Verminderung des Jahresumsatzes und des Ergebnisses. Diese werden wieder leicht unter dem Niveau des Jahres 2022 (Umsatz: Mio. EUR 35,7 und Jahresergebnis: Mio. EUR 3,1) erwartet. Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt weiterhin positiv zu beurteilen.
Horgau, den 13. November 2024 Autohaus Steppe GmbH Geschäftsführung Thomas Steppe BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Steppe GmbH, Horgau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Steppe GmbH, Horgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Steppe GmbH, Horgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 17. März 2025 R&B
Revisions- & Beratungs GmbH
Alexander Besser, Wirtschaftsprüfer Jochen Klauser, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen daraufhin, dass aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen der Jahresabschluss gegebenenfalls nur teilweise offengelegt wird. |
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