Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 34082
Vorher
CSB Car Service in Berlin GmbHCSB Schimmel Automobile GmbH
Eingetragen
21.9.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Das Halten, die Verwaltung und die Verwertung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften für eigene Rechnung und nicht als Dienstleistung für Dritte unter Ausschluss erlaubnispflichtiger Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katrin Görlitz
seit 13.9.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Steffen Görlitz
Berlin
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CSB Schimmel Automobile GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

1. Einleitung

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Personenkraftwagen und Lastkraftwagen aller Art, die Vermietung dieser Kraftfahrzeuge, der Handel mit Betriebsstoffen, Ersatzteilen und Zubehör der Kraftfahrzeugbranche sowie der Betrieb von Kraftfahrzeugreparaturwerkstätten.

Das Unternehmen hat zum 31.12.2023 Händlerverträge für den Vertrieb von Mitsubishi PKW, FUSO LKW, Hyundai PKW, sowie Maxus Nfz und Serviceverträge für die genannten Marken

Die Gesellschaft übt Ihre Geschäftstätigkeit (Automobilhandel und -service) im Geschäftsjahr an vier Standorten aus.

- AH Genslerstraße (Hohenschönhausen)

- AH Am Juliusturm (Spandau)

- AH Wilhelminenhofstraße (Schöneweide)

- AH Bernau

In allen Autohäusern wurde neben der gesamten Fahrzeugverkaufspalette der Hersteller Mitsubishi, und Hyundai der Komplettservice zur Instandsetzung angeboten (Mechanik, Karosserie, Lack, etc.). Der Verkauf und die Instandsetzung von Fahrzeugen des Herstellers FUSO erfolgt ausschließlich im AH Genslerstraße.

Bei den oben genannten Standorten handelt es sich um angemietete Objekte.

2. Marktsituation

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren in 2023 immer noch durch die Corona-Pandemie sowie den Ukraine-Krieg geprägt. Deutschland zeigte eine Verringerung des Bruttoinlandproduktes um 0,3 %. Die Automobilbranche konnte in 2023 ein geringfügiges Wachstum verzeichnen. Der Markt für PKW stieg in Deutschland um 7,3 % auf 2,84 Mio. Einheiten.

Der Umsatz bei den Neuwagen im Markenhandel stieg in 2023 um 2,6 % gegenüber 2022.

Die Zahl der Besitzumschreibungen erhöhte sich gegenüber 2022 bei den Pkw um 6,9 % auf 6,0 Mio. Einheiten.

Die vom Unternehmen verriebenen Marken Hyundai und Mitsubishi entwickelten sich bei den Neuzulassungen im Geschäftsjahr wie folgt:

Marke 2023 2022 Veränderung (Einh.)
Einheiten Marktanteil
(%)
Einheiten Marktanteil
(%)
Einheiten %
Hyundai 106.381 4,0 105.074 4,1 1.307 1,2
Mitsubishi 19.020 1,3 34.430 1,4 -15.410 -44,8
Gesamt 125.401 4,3 139.504 3,9 -14.103 -10,1

Auch das Werkstattgeschäft ist und bleibt ein wichtiger Umsatzträger für die Kfz-Betriebe. Bei einem PKW-Bestand, einschließlich vorübergehend stillgelegter Fahrzeuge, von rund 49,1 Mio. PKW (+ 1,2 % höher als zum Vorjahr) zum 1. Januar 2024 summiert sich der Werkstattumsatz in 2023 auf insgesamt rund 33,8 Mrd. EUR, 17,7 % mehr als 2022.

3. Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse sind um 763 TEUR von TEUR 33.175 auf TEUR 33.938 gestiegen.

Die Umsatzerlöse für Neu- und Vorführwagen sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 18.997,2 in 2022) um TEUR 2.290,5 auf TEUR 16.707 gesunken. Die Umsatzerlöse für Gebrauchtwagen sind von TEUR 5.497 in 2022 um TEUR 2.018 auf TEUR 6.995 gestiegen.

Im Teile- und Kundendienst ist bei den Umsätzen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 eine Steigerung von TEUR 723 zu verzeichnen (TEUR 8.384 in 2023 zu TEUR 7.661 in 2022).

4. Einkauf

Der Einkauf der Neuwagen, Teile und Zubehör erfolgten im Wesentlichen bei der Mitsubishi Motors Deutschland Automobile GmbH sowie der Hyundai Motors Deutschland GmbH.

5. Investitionen

Bei den Zugängen handelt es sich um Ersatzinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (171 TEUR). Der Zugang bei den Finanzanlagen betrifft den Erwerb der Komplementärin für die Immobilien KG.

6. Finanzierungsmaßnahmen

Das Stammkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag EUR 500.000.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 3.553 erhöht, im Wesentlichen auf Grund der Erhöhung des Volumens der Fahrzeugfinanzierung. Die Darlehen wurden planmäßig getilgt.

7. Personelle Entwicklung

Von den durchschnittlich in 2023 im Unternehmen beschäftigten 128 Mitarbeitern waren 45 Arbeiter und 33 Angestellte (2022 100/37/63).

Die Personalkosten inkl. Sozialer Aufwendungen und Beiträge zur Altersversorgung betrugen in 2023 TEUR 5.343.

B.Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage

1. Vermögenslage

TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 2.812,4 13,5 2.918,1 18,2 -105,7 -3,6
Vorräte 13.319,1 64,1 8.120,4 50,7 5.198,7 64,0
Forderungen 1.494,2 7,2 3.298,2 20,6 -1.804,0 -54,7
Flüssige Mittel 1.008,5 4,9 545,0 3,4 463,5 85,0
Sonstige Aktiva 2.139,1 10,3 1.148,3 7,2 990,8 86,3
20.773,3 100,0 16.030,0 100,1 4.743,3 29,6

Diese Veränderung des Gesamtvermögens ist vornehmlich auf folgende Veränderungen zurückzuführen:

Die Steigerung der Vorräte an Kraftfahrzeugen und anderen Waren ergeben sich im Wesentlichen aus den Erhöhungen der Bestand an Neufahrzeugen (TEUR +3.723) und Vorführfahrzeuge (TEUR +1.675).

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen hat sich dementsprechend von 18,2 % in 2022 auf 13,5 % in 2023 verringert.

2. Finanzlage

Zur Finanzierung der unter den Vorräten gehaltenen Fahrzeugbestände bedient sich die Gesellschaft vorwiegend der Finanzierung durch Kreditinstitute (TEUR 9.696); Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.250) sowie Eigenkapital (TEUR 2.844). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute aus der Einkaufsfinanzierung um TEUR 3.794 erhöht.

Bei der Berliner Volksbank besteht eine Kreditlinie von TEUR 300.

3. Kapitalstruktur

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Eigenkapital 5.252,6 25,3 4.732,0 29,5 520,6 11,0
Rückstellungen 748,0 3,6 989,6 6,2 -241,6 -24,4
Verbindlichkeiten 14.772,7 71,1 10.308,4 64,3 4.464,3 43,3
20.773,3 100,0 16.030,0 100,0 4.743,3 29,6

Die Zunahme der Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen die Einkaufsfinanzierung (TEUR +3.794).

4. Ertragslage

2023 Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Betriebsergebnis 409,4 78,7 -1.266,8 94,1 1.676,2 132,3
Finanzergebnis -378,8 -72,8 -152,2 11,3 -226,6 -148,9
Beteiligungsergebnis 344,0 66,1 -73,0 5,4 417,0 571,2
Ergebnis vor Steuern 374,6 72,0 -1.492,0 110,9 1.866,6 125,1
Ertragsteuern 145,9 28,0 146,3 -10,9 -0,4 0,3
Jahresergebnis 520,5 100,0 -1.345,7 100,0 1.866,2 138,7

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Jahr 2023 um 2,3 % auf TEUR 33.938 (Vorjahr TEUR 33.175), während sich der Materialaufwand um 4,2 % auf TEUR 23.929 (Vorjahr TEUR 24.979) verringerte. Er liegt bei 70,5 % des Umsatzes (Vorjahr 75,3 %).

Der Personalaufwand einschließlich der sozialen Abgaben ist um TEUR 438 auf TEUR 5.343 (Vorjahr TEUR 4.905) gestiegen.

Bei den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenständen (TEUR 215) handelt es sich um planmäßige Abschreibungen sowie Abschreibungen auf den Fuhrpark (TEUR 34).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.118 haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 407 verringert, insbesondere durch periodenfremde Aufwendungen (TEUR -790) und Aufwendungen für Versicherungen (TEUR -102).

Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zu 2022 um TEUR 1.866 auf TEUR 520 verbessert. Es entspricht damit vollumfänglich der Prognose aus dem Vorjahr.

Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr beruht neben dem verbesserten Beteiligungsergebnis unter anderem auf periodenfremden Aufwendungen in 2022, vornehmlich alte Forderungs- und Verbindlichkeitsbestände, die im Vorjahr in Höhe von TEUR 736 ausgebucht wurden.

5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) betrug 1,63 (Vorjahr 2,07). Aus dem erzielten Ergebnis ergibt sich eine Umsatzrentabilität (Jahresergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand / Umsatz) von 1,21 % (Vorjahr -3,82 %), eine Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis / Eigenkapital) von 9,91 % (Vorjahr -28,44 %) und eine Gesamtkapitalrentabilität (Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital) von 4,37 % (Vorjahr -7,38 %).

Wir beschäftigen ein sehr junges Team, da wir ständig viele junge Menschen ausbilden und versuchen, diese auch zu übernehmen. Die Auszubildenden werden ideal geschult, lernen von Anfang an unsere Arbeitsweise, Kundenfreundlichkeit, Flexibilität und vor allem unser Arbeitstempo. Aus diesem Potential beziehen wir unsere qualifizierten Mitarbeiter.

Ständige fachliche Aus und Weiterbildung ist für uns eine Grundvoraussetzung. Die Fluktuation ist in unserem Hause sehr gering. Es herrscht ein freundliches, motivierendes Arbeitsklima, von der Geschäftsleitung bis hin zum Auszubildenden.

C.Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

1. Prognosebericht

Wesentliche Veränderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

Im kommenden Geschäftsjahr rechnen wir mit einem höheren Absatz an Neufahrzeugen in allen Sparten sowie höhere Umsätze im Kundendienst,

Die Personalsituation hat sich 2024 weiter normalisiert. Alle Stellen konnten besetzt werden. Insbesondere bei den produktiven Kräften und beim mittleren Management wird es keine Engpässe mehr geben.

Wegen der betrieblichen Maßnahmen und Aktivitäten ergibt sich eine höhere operative Ergebniserwartung zum Vorjahr. Dies bestätigt auch die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes, noch mitten in den wirtschaftlichen und politischen Krisen. Der Vertrieb wird sich Jahr 2024 insbesondere bei den Neufahrzeugen erholen, jedoch aufgrund der EU-Regularien 2025 wieder verschlechtern. Auswirkungen auf die Ertragsentwicklung ergeben sich ab 2025 aufgrund geringerer tatsächlicher Margen, die sich schon für die Marken der CSB abzeichnen. Die fehlenden Margen bei den Neufahrzeugen werden nicht durch stärkere Gebrauchtwagenmargen zu kompensieren sein.

Die Zurückhaltung der Privatkunden beim Neuwagenerwerb wird sich in den Jahren 2024 und 2025 weiter verstärken. Dementsprechend gehen wir von einem erhöhten Preisänderungsrisiko aus, welches auch den Gebrauchtwagenbereich erfassen wird.

Die Konkurrenz im Servicebereich, die in den vergangenen Jahren durch weitere Marktteilnehmer, wie z.B. die Versicherungen, verschärft wurde, wird sich wegen höherer Insolvenzzahlen und Betriebsschließungen leicht entspannen. Höhere Stundensätze und eine gestiegene Auslastung werden zu erheblichen Steigerungen bei den Lohnerlösen führen, die die angestiegenen Lohnkosten kompensieren werden

Die Situation im Unternehmen wird fortlaufend analysiert, so dass auch kurzfristig auf neue Herausforderungen reagiert werden kann.

Die Risiken durch Gesetzesänderungen auf Bundes- sowie EU-Ebene werden in Bezug auf die Marken für 2024 und 2025 hoch eingeschätzt. Zwar liefen 2023 alle Fördermaßnahmen für Elektro-Fahrzeuge aus, jedoch konnten die Stückzahlen durch andere Antriebsarten ausgeglichen werden. Die Hersteller haben für die Überschreitung des CO 2 -Flottenziels der EU Anfang 2025 größtenteils eine Strategie der Risikoabwälzung auf den Handel eingeführt. Die von den OEM geforderten Eigenzulassungen mit BEV-Quoten werden zu steigenden Beständen im Handel führen, die nur unter Abgabe der eigenen Margen im Rahmen gehalten werden können.

Die Verkaufsunterstützungen der Hersteller (OEM) bei den BEV-Neufahrzeugen (Battery Electric Vehicle) werden zu weiteren Verwerfungen am GW-Markt für BEV führen, so dass auch in den nächsten Jahren kein einträglicher Marktbereich entstehen wird.

Ausfallrisiken sind nicht zu erwarten, jedoch nimmt das Liquiditätsrisiko auf Grund der größeren und älteren Fahrzeugbestände zu.

Die Geschäftsführung geht für 2024 von steigenden Umsätzen und einem Jahresüberschuss von ca. TEUR 500 aus.

Für die Folgejahre wird ein zunehmender Kostendruck erwartet. Durch entsprechende Investitionen in die technische Infrastruktur ist das Unternehmen in den Folgejahren darauf vorbereitet.

Die Elektromobilität wird auch in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmen, jedoch langsamer als erwartet. Durch die Modellpolitik der Hersteller Hyundai und Mitsubishi sowie die entsprechende Weiterbildung im Servicebereich sieht sich die CSB gut in allen Segmenten aufgestellt.

Für die Tochtergesellschaften CSA Car Service Abschlepp- und Bergungsdienst GmbH besteht eine bessere Ergebniserwartung im Vergleich zum Vorjahr. Bei der CSB Immobilien GmbH & Co.KG und der Schimmel Herdenmanagement GmbH wird mit einem gleichbleibenden Ergebnis gerechnet.

2. Erfolgs- und Liquiditätsrisiko

Die Monatsabschlüsse sowie die wöchentliche Liquiditätsplanung werden zeitnah aufgestellt, um negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf korrigierend einzugreifen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Das Unternehmen verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement, hierdurch werden die Ausfallrisiken minimiert. Bei Neukunden werden Informationen zur Bonität eingeholt.

Die Sicherung der laufenden Zahlungsfähigkeit wird aktuell durch liquide Mittel sowie bestehende Kontokorrentlinien gewährleistet. Die Liquidität ist stabil.

Sollten sich die weltweiten Turbulenzen weiter verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz und Ergebnisrisiken entstehen.

Da unsere Dienstleistungen echte Kosten und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir jedoch davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, dass unsere Marktanteile mittelfristig noch ausgedehnt werden können.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

1. Vorgänge mit besonderer Bedeutung

Die CSB Immobilen GmbH wurde zum 01.01.2023 in eine GmbH & Co. KG umgewandelt. Die von der CSB Schimmel Automobile GmbH gegründete CSB Verwaltungs GmbH übernimmt die Stellung als Kommanditist. Damit scheidet die CSB Immobilien GmbH & Co. KG aus dem Ergebnisabführungsvertrag zum 31.12.2023 aus.

 

Berlin, den 27.03.2025

Dr. Steffen Görlitz, Geschäftsführer

Katrin Görlitz, Geschäftsführerin

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.899,59 65.448,59
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.899,59 65.448,59
II. Sachanlagen 1.028.233,45 1.065.234,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.901,02 24.707,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 389.276,82 405.995,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 617.055,61 634.532,12
III. Finanzanlagen 1.754.236,82 1.787.449,15
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.413.918,80 1.386.068,80
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 339.798,02 400.860,35
3. Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 13.319.138,38 8.120.367,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.020.377,06 1.520.103,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 473.836,72 1.778.130,18
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.120.476,83 1.132.775,52
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.008.482,54 544.951,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.588,80 15.556,39
Aktiva 20.773.270,19 16.030.016,07

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital 5.252.574,60 4.731.990,95
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 1.325.000,00 1.325.000,00
III. Gewinnvortrag 2.906.990,95 4.252.729,32
IV. Jahresüberschuss 520.583,65 -1.345.738,37
B. Rückstellungen 748.018,54 989.590,86
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.459.061,35 6.905.866,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.848.510,41 6.129.132,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 610.550,94 776.734,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.572.946,48 897.058,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.572.946,48 897.058,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.733.957,71 1.183.286,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.733.957,71 1.183.286,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.006.711,51 1.322.222,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.006.711,51 1.322.222,53
Passiva 20.773.270,19 16.030.016,07

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
2022
1. Rohergebnis 10.112.663,61 8.409.943,03
2. Personalaufwand 5.342.713,61 4.904.831,79
a) Löhne und Gehälter 4.467.025,30 4.088.980,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 875.688,31 815.850,85
davon für Altersversorgung: 5.735,81 4.811,56
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 214.851,14 228.976,16
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.118.458,91 4.525.079,46
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 461.796,08 0,00
6. Erträge aus Beteiligungen 15,60 10,40
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.124,95 10.357,22
davon aus verbundenen Unternehmen: 10.355,27
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 117.763,46 72.967,14
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 387.957,01 162.516,65
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 145.922,70 -146.314,14
11. Ergebnis nach Steuern 547.778,81 -1.327.746,41
12. Sonstige Steuern 27.195,16 17.991,96
13. Jahresfehlbetrag (im Vorjahr: Jahresüberschuss) 520.583,65 -1.345.738,37

ANHANG

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31.12.2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 34082 B eingetragen.

Zur Gliederung der fertigen Erzeugnisse und Waren wurde von § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnung wurde von "Fertige Erzeugnisse, Waren" in "Kraftfahrzeuge und andere Waren" geändert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens liegen zwischen 3 und 14 Jahren und die der entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagegegenstände zwischen 3 und 10 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens sowie der immateriellen Anlagegegenstände erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Für Wirtschaftsgüter bis zu 1.000 € kommt die Poolregelung zur Anwendung.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen sowie die Genossenschaftsanteile sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tagespreis bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus Verschleiß oder aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h., soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben, die Aufwendungen für zukünftige Perioden darstellen, gebildet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Einnahmen, die Erträge für zukünftige Perioden darstellen, gebildet.

Die Vorschriften zur Abgrenzung latenter Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts in § 274 Abs. 1 HGB nicht angewendet. Ebenso wird entsprechend § 288 Abs. 2 HGB auf weitergehende Anhangsangaben verzichtet.

Angaben zur Bilanz

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus vornehmlich aus der Lieferung von Fahrzeugen an die Schimmel Herdenmanagement GmbH (TEUR 305) sowie aus Umsatzsteuern.

(3) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 500 und ist voll eingezahlt.

(4) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle dem Grunde nach bekannten Verpflichtungen in ihrer voraussichtlichen Höhe und berücksichtigen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen, Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeiträge, Urlaubs- und Tantiemerückstellungen sowie Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung.

(5) Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
von mehr als einem Jahr
EUR
davon von mehr als von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2022
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.459.061,35 9.848.510,41 610.550,94 19.407,04 6.905.866,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 1.572.946,48 1.572.946,48 0,00 0,00 897.058,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.733.957,71 1.733.957,71 0,00 0,00 1.183.286,78
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.006.711,51 1.006.711,51 0,00 0,00 1.322.222,53
14.772.677,05 14.162.126,11 610.550,94 19.407,04 10.308.434,26
Vj 10.308.434,26 9.532.699,71 776.734,55 161.101,23

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Gesellschaften betreffen Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge besichert.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft bürgt für die CSB Immobilien GmbH & Co. KG, Berlin, in Höhe von TEUR 3.000.

Das Risiko der Inanspruchnahme der Bürgen bzw. der Grundschulden ist gegenwärtig gering, da die Gesellschaft einen ausreichenden Cash-Flow generiert, um alle Verbindlichkeiten fristgerecht bedienen zu können.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

fällig 2024
TEUR
fällig 2025-2028
TEUR
fällig nach 2028
TEUR
Verpflichtungen aus Mietverträgen 4.383 1.096 3.125 162

Von den jährlichen Verpflichtungen entfallen TEUR 705 auf verbundene Unternehmen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse von TEUR 33.938 entfallen im Wesentlichen auf den Vertrieb von Kraftfahrzeugen (TEUR 23.701) und auf Service- und Teileumsatz (TEUR 8.344). Die gesamten Umsätze wurden im Inland erzielt.

(2) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ergeben sich aus der Verzinsung von Konten in Höhe von EUR 8.915,95 (Vj. TEUR 10), davon entfallen EUR 8.914,39 (Vj. TEUR 10) auf Zinserträge mit verbundenen Unternehmen.

(3) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen EUR 387.957,01 (Vj. TEUR 163) sind Zinsaufwendungen für die Finanzierung von Neu- und Gebrauchtwagen in Höhe von EUR 235.113,19 (Vj. TEUR 77) enthalten. Darüber hinaus entfallen EUR 18.257,07 (Vj. TEUR 21) auf langfristige Darlehen. Der Zinsaufwand gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt EUR 83.805,77.

(4) Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Wertberichtigungen und Ausweisanpassungen auf Waren von TEUR 670 vorgenommen, die mit TEUR 562 das laufende Ergebnis belastet haben.

Sonstige Angaben

(1) Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 128 Mitarbeiter, davon 45 gewerbliche Mitarbeiter und 83 Angestellte beschäftigt.

(2) Geschäftsführer

Herr Dr. Steffen Görlitz (Dipl.-Afrikanist), Berlin und Katrin Görlitz (Dipl.-Afrikanistin), Berlin (ab 13.09.2023)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Absatz 4 HGB nicht angegeben.

(3) Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist mit 74% am Kapital der CSA Car Service Abschlepp- und Bergungsdienst GmbH, Berlin, beteiligt. Das Stammkapital der CSA beträgt zum 31.12.2022 EUR 25.564,59. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Verlust in Höhe von EUR 117.763,46 erzielt, der aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der CSB Schimmel Automobile GmbH ausgeglichen wurde.

Die Gesellschaft ist weiterhin mit 89 % am Kapital der CSB Immobilien GmbH & Co. KG, Berlin, beteiligt. Das Stammkapital der CSB Immobilien GmbH & Co. KG beträgt zum 31.12.2023 EUR 25.000,00. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gewinn in Höhe von EUR 426.279,30 erzielt, der aufgrund des bis 31.12.2023 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die CSB Schimmel Automobile GmbH abgeführt wurde.

Die Gesellschaft ist weiterhin mit 100% am Stammkapital der Schimmel Herdenmanagement GmbH, Berlin, beteiligt. Das Eigenkapital der Schimmel Herdenmanagement GmbH beträgt zum 31.12.2023 EUR 25.001,00. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gewinn von EUR 35.516,78 erzielt, der aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die CSB Schimmel Automobile GmbH abgeführt wurde.

Die Gesellschaft ist gemäß § 293 Abs. 1 Nr.1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 27.03.2025

CSB Schimmel Automobile GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Dr. Steffen Görlitz

gez. Katrin Görlitz

Vorliegender Jahresabschluss wurde durch den Gesellschafter am 31.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CSB Schimmel Automobile GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CSB Schimmel Automobile GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSB Schimmel Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtsgeführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtsin Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 27. März 2025

RAW-Partner PartG mbB
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Steuerberatungsgesellschaft, Rechtsanwälte

gez. Neubacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Drost, Wirtschaftsprüfer

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