Erlenbach Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Minor seit 26.9.2024 | Prokura |
Christian Schmidt seit 26.3.2020 | Prokura |
Lars Spristersbach seit 1.8.2018 | Prokura |
Thorsten Jacoby seit 12.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hirsch Maschinenbau GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erlenbach GmbHLautert/ Rhein-Lahn-KreisJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis 1 Prüfungsauftrag 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 3 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung 4 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 51 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 511 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 512 Jahresabschluss 513 Lagebericht 52 Gesamtaussage des Jahresabschlusses 521 Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 522 Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen 53 Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 531 Vermögenslage 532 Finanzlage 533 Ertragslage 6 Schlussbemerkung Anlagen 1 Bilanz zum 31.12.2023 2 Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar - 31. Dezember 2023 3 Anhang 4 Lagebericht 5 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 6 Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen 7 Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Prüfungsbericht 1 Prüfungsauftrag Die Geschäftsführung der Erlenbach GmbH(nachstehend auch Gesellschaft genannt)hat mich beauftragt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 zu prüfen sowie über das Ergebnis in berufsüblichem Umfang zu berichten. Dem Prüfungsauftrag lag der Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28. November 2023 zugrunde, wonach ich zum Abschlussprüfer gewählt wurde. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und daher prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB. Ich bestätige gemäß § 321 (4a) HGB, dass ich bei meiner Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet habe. Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis meiner Prüfung erstatte ich den nachfolgenden Bericht, der nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)) erstellt wurde. Für die Durchführung des Auftrages und meine Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten, liegen die vereinbarten und diesem Bericht als Anlage beigefügten "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Da es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Prüfung handelt, bestimmt sich meine Verantwortlichkeit und Haftung jedoch ausschließlich nach § 323 HGB. Der vorliegende Prüfungsbericht richtet sich an die Gesellschaft. 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Erlenbach GmbH unter dem Datum vom 22. März 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Erlenbach GmbH, Lautert Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Erlenbach GmbH, Lautert, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Erlenbach GmbH, Lautert, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle." 3 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung Die Geschäftsführung hat im Lagebericht (Anlage 4) und im Jahresabschluss (Anlagen 1-3) insbesondere im Anhang und in den weiteren geprüften Unterlagen die wirtschaftliche Lage beurteilt. Gemäß § 321 Abs. 1 Satz 2 HGB nehme ich als Abschlussprüfer mit den anschließenden Ausführungen vorweg zur Lagebeurteilung der Geschäftsführung im Jahresabschluss und im Lagebericht Stellung. Dabei gehe ich insbesondere auf die Beurteilung des Fortbestands und der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens ein. Meine Stellungnahme gebe ich aufgrund meiner eigenen Beurteilung der Lage des Unternehmens ab, die ich im Rahmen meiner Prüfung des Jahresabschlusses gewonnen habe. Folgende Kernaussagen im Lagebericht sind hervorzuheben: Der Krieg in der Ukraine, Kriegshandlungen im Nahen Osten und weitere Unruheherde beeinflussen zwar weiterhin die Weltwirtschaft, aber die Rahmenbedingungen haben sich zumindest stabilisiert. Dies betrifft die Beschaffung von Material und Bauteilen sowie die Preisentwicklungen. Der hohe Auftragsbestand und die zumindest bis zum ersten Quartal gute Auftragslage führten zwar zu einer Umsatzsteigerung, aber aufgrund rückläufiger Auftragseingänge konnte nur der prognostizierte Mindestumsatz erreicht werden. Der Rohertrag ist entsprechend gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Maschinenportfolio gab es geringe Verschiebungen, der Exportanteil ist leicht auf über 90 % gestiegen, rund die Hälfte des Umsatzes entfiel auf die EU. Damit ist der Umsatzanteil innerhalb der EU wieder zurückgegangen. Das Ergebnis konnte mehr als verdoppelt werden und liegt auch über der Prognose. Im Verhältnis zur Gesamtleistung war der Materialaufwand nur geringfügig höher, was insbesondere auf die Einkaufspreise zurückgeführt wird. Die Personalkostenquote ist leicht gesunken. Bei den betrieblichen Aufwendungen haben höhere umsatzabhängige Provisionen und erforderliche Wertberichtigungen auf Forderungen das Ergebnis belastet. Der höhere Umsatz hat zu höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt. Der Bestand an Vorräten hat sich verringert, insbesondere waren zum Stichtag weniger unfertige Maschinen vorhanden. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr halbiert. Zusammen hat dies zu einer um rund 10% geringeren Bilanzsumme geführt. Die Eigenkapitalquote ist in Folge hoher Gewinnausschüttungen erneut gesunken auf rund 1/3. Nahezu das ganze Jahr über wurden keine Kreditlinien in Anspruch genommen. Den verminderten Vorräten standen entsprechend weniger erhaltene Anzahlungen gegenüber. Und auch die Lieferantenverbindlichkeiten sind gesunken. Die Gesellschaft verfügte zum Stichtag über langfristig vereinbarte, nicht ausgenutzte Kreditlinien. Die Liquidität war immer gesichert, nahezu alle Zahlungen an Lieferanten wurden unter Ausnutzung von Skonto geleistet. Investitionen dienten dem notwendigen Ersatz vor allem im Bereich IT-Ausstattung und Energieversorgung. Außerdem wurde eine in Eigenleistung hergestellte Versuchsmaschine aktiviert. Die begonnenen Entwicklungsprojekte "sMARTE Formteilmaschine", intuitive "Human Machine Interfaces" und die Anwendung von Dry Foaming konnten abgeschlossen werden. Weitere Entwicklungen werden vorangetrieben. Im Wettbewerb werden viele Aufträge weniger über den Preis als über Serviceangebot und bekannte Qualität gewonnen. Standard-Lieferzeiten konnten vergleichsweise länger aufrechterhalten werden durch Hinzunahme weiterer Lieferanten und gezielte Vorratshaltung. Dafür war es aber noch nicht möglich, wie geplant nennenswerte Kosteneinsparpotentiale zu erschließen. Seit Oktober 2023 gehört die Gesellschaft jetzt zur hetech-group (Hirsch-Erlenbach Technologie-Gruppe). Als einziger Full Supplier kann man gemeinsam neue Optionen für Kunden bieten sowie weitere Lieferanten erschließen und Kosteneinsparpotentiale realisieren. Die Gesellschaft kann somit besser dem wettbewerbsintensiven Umfeld begegnen unter dem Motto "Together Towards Tomorrow". Die aktuellen Kriegshandlungen haben keine direkten Auswirkungen auf die Gesellschaft, deren Kunden oder Lieferanten. Aber steigende Energiekosten, höhere Frachtkosten und nicht abschätzbare Folgeprobleme bei Kunden könnten die Geschäftsentwicklung durch Zurückhaltung von Investitionsentscheidungen beeinträchtigen. Der verminderte Auftragseingang hat aber noch keinen negativen Einfluss. Andererseits bieten sich Chancen für die (Neu-)Entwicklung energieeffizienter Maschinen. Bereits realisierte Preiserhöhungen bei Maschinen und verstärktes Servicegeschäft sollen höhere Margen ermöglichen. Die Geschäftsführung sieht Erlenbach als Teil der Hirsch Servo Gruppe und aufgrund der Innovationen gut gerüstet für die Zukunft. Sollte sich die Teileversorgung künftig weiter normalisieren, wird davon ausgegangen, dass wieder kürzere Lieferzeiten erreicht werden können. Deshalb liegt die Umsatzschätzung anhand der aktuellen Auftragslage und Auslastung in einer Bandbreite von 32 bis 34 Mio€. Es wird erwartet, dass der Gewinn voraussichtlich weiter steigen und bei rund 1,6 Mio€ liegen wird. Nach dem Ergebnis meiner Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Beurteilung der Lage der Gesellschaft und ihrer voraussichtlichen Entwicklung einschließlich der dargestellten Chancen und Risiken plausibel und folgerichtig abgeleitet. Ich halte die Darstellung und Beurteilung durch die Geschäftsführung für zutreffend. Meine Prüfung hat darüber hinaus keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet wäre. 4 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung Gegenstand meiner Prüfung waren der Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht der Erlenbach GmbH für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr sowie die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zur deutschen Rechnungslegung und der sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Eine Überprüfung von Art und Angemessenheit des Versicherungsschutzes, insbesondere ob alle Wagnisse berücksichtigt und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand meines Prüfungsauftrags. Ich weise darauf hin, dass die Geschäftsführung für Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die mir gemachten Angaben die Verantwortung trägt. Mir obliegt die Aufgabe, diese Unterlagen und Angaben im Rahmen meiner pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen. Zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften gehört insbesondere, dass die Buchführung vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen wird und dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Der Lagebericht muss mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang stehen und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Unternehmens geben. Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung müssen zutreffend dargestellt und die gesetzlich geforderten weiteren Angaben enthalten sein. Die Prüfungsarbeiten habe ich - mit Unterbrechungen - in der Zeit vom 25. Januar bis 22. März 2024 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Lautert und in meinem Büro durchgeführt. Anschließend erfolgte die Fertigstellung des Prüfungsberichtes. Ausgangspunkt meiner Prüfung war der von mir geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 23. Mai 2023 versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022; er wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 26. Mai 2023 unverändert festgestellt. Der mir zur Prüfung übergebene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschaft selbst aufgestellt. Als Prüfungsunterlagen dienten mir die Buchführungsunterlagen und die Belege der Gesellschaft sowie Verträge und Bestätigungen. Die von mir erbetenen Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise sind von der Geschäftsführung und den zur Auskunft benannten Personen bereitwillig erteilt worden. Ergänzend hierzu hat mir die Geschäftsführung in der berufsüblichen Vollständigkeitserklärung schriftlich bestätigt, dass in der Buchführung und in dem zu prüfenden Jahresabschluss alle bilanzierungspflichtigen Vermögenswerte, Verpflichtungen, Wagnisse und Abgrenzungen berücksichtigt, sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, alle erforderlichen Angaben gemacht und mir alle bestehenden Haftungsverhältnisse bekannt gegeben worden sind. In dieser Erklärung wird auch versichert, dass der Lagebericht hinsichtlich erwarteter Entwicklungen alle für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft wesentlichen Gesichtspunkte sowie die nach § 289 HGB erforderlichen Angaben enthält. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben und sind mir bei meiner Prüfung nicht bekannt geworden. Bei Durchführung meiner Jahresabschlussprüfung habe ich die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach habe ich meine Prüfung problemorientiert - jedoch ohne spezielle Ausrichtung auf eine Unterschlagungsprüfung - so angelegt, dass ich Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken, hätte erkennen müssen. Art, Umfang und Ergebnis der im Einzelnen durchgeführten Prüfungshandlungen sind in meinen Arbeitspapieren festgehalten. Der Prüfung lag eine Planung der Prüfungsschwerpunkte unter Berücksichtigung meiner vorläufigen Lageeinschätzung der Gesellschaft und eine Einschätzung der Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems (IKS) zugrunde (risikoorientierter Prüfungsansatz). Die Einschätzung basierte insbesondere auf Erkenntnissen über die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Branchenrisiken, Unternehmensstrategie und die daraus resultierenden Geschäftsrisiken sind aus Gesprächen mit der Geschäftsführung und Mitarbeitern der Gesellschaft bekannt. Aus den im Rahmen der Prüfungsplanung festgestellten Risikobereichen ergaben sich folgende Prüfungsschwerpunkte: Vorräte, Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und die entsprechenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anhang und der Lagebericht. Ausgehend von einer vorläufigen Beurteilung des IKS habe ich bei der Festlegung der weiteren Prüfungshandlungen die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit beachtet. Sowohl die analytischen Prüfungshandlungen als auch die Einzelfallprüfungen wurden daher nach Art und Umfang unter Berücksichtigung der Bedeutung der Prüfungsgebiete und der Organisation des Rechnungswesens in ausgewählten Stichproben durchgeführt. Die Stichproben wurden so ausgewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen. Unter Berücksichtigung der Unternehmensgröße und des vorhandenen IKS habe ich neben Funktionsprüfungen insbesondere Einzelfallprüfungen in Form von Plausibilitätsbeurteilungen und in Form der Prüfung von Geschäftsvorfällen und Beständen (Detailprüfungen) vorgenommen, um Aussagen über das Prüfungsergebnis mit hinreichender Sicherheit treffen zu können. Zur Prüfung des Nachweises der Vermögens- und Schuldposten der Gesellschaft habe ich u.a. Saldenbestätigungen von Debitoren und Kreditoren sowie Bankbestätigungen und Rechtsanwaltsbestätigungen eingeholt. An der Inventur der Vorräte in Lautert habe ich am 20. Dezember 2023 beobachtend teilgenommen. 5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 51 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 511 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die Finanz- und Anlagenbuchführung der Gesellschaft erfolgt auf einer eigenen EDV-Anlage unter Verwendung des Programms eGECKO Rechnungswesen der Firma CSS AG, Künzell. Die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Gesellschaft wird extern von der Firma CSS AG ebenfalls über eGECKO abgewickelt. Das von der Gesellschaft eingerichtete rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) sieht dem Geschäftszweck und -umfang angemessene Regelungen zur Organisation und Kontrolle der Arbeitsabläufe vor. Die Verfahrensabläufe in der Buchführung haben im Berichtsjahr keine nennenswerten organisatorischen Veränderungen erfahren. Die Organisation der Buchführung und das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Der Kontenplan ist hinreichend gegliedert, das Belegwesen ist klar und übersichtlich geordnet. Die Bücher wurden zutreffend mit den Zahlen der geänderten Vorjahresbilanz eröffnet und insgesamt während des gesamten Geschäftsjahres ordnungsgemäß geführt. Die Informationen, die aus den weiteren geprüften Unterlagen entnommen wurden, führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht. Die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen nach meinen Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags; auch die übrigen Unterlagen geben sachgerechte Informationen für eine ordnungsgemäße Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen. 512 Jahresabschluss Für die Gesellschaft sind hinsichtlich Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB anzuwenden. Von größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurde kein Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz (Anlage 1) erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Soweit in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, erfolgen die entsprechenden Angaben weitgehend im Anhang. Der Stetigkeitsgrundsatz des § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB, der sich sowohl auf die Bewertungsmethoden als auch auf die Inanspruchnahme von Ausweiswahlrechten bezieht, wurde beachtet. In dem von der Gesellschaft aufgestellten Anhang (Anlage 3) sind die auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausreichend erläutert. Alle gesetzlich geforderten Einzelangaben sowie die wahlweise in den Anhang übernommenen Angaben zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind vollständig und zutreffend dargestellt. Die Schutzklausel des § 286 HGB ist bezüglich der Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung zu Recht in Anspruch genommen worden. Der Jahresabschluss entspricht damit nach meinen Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen. 513 Lagebericht Der Lagebericht (Anlage 4) entspricht den gesetzlichen Vorschriften und steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und meinen bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Der Lagebericht vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft. Die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sind zutreffend dargestellt, die Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB sind vollständig und zutreffend. 52 Gesamtaussage des Jahresabschlusses 521 Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses Nach Abschluss meiner Prüfung komme ich zu dem Ergebnis, dass der Jahresabschluss in seiner Gesamtaussage unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Im Übrigen verweise ich hierzu auch auf die analysierende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Gliederungspunkt 53. 522 Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen Die Vermögensgegenstände und Schulden sind in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern) angesetzt und bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet. Beispielsweise wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde gelegt:
Im Übrigen wird zu den Bewertungsgrundlagen und eventuellen Änderungen auf die Ausführungen im Anhang (Anlage 3) verwiesen. 53 Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 531 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2023 anhand der Bilanzstruktur im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Vermögensstruktur
Kapitalstruktur
532 Finanzlage Zur Beurteilung der Finanzlage wird nachstehende vereinfachte Kapitalflussrechnung auf der Grundlage des Finanzmittelfonds (= kurzfristig verfügbare flüssige Mittel) mit entsprechendem Vorjahresausweis erstellt: Kapitalflussrechnung
533 Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage der Gesellschaft werden nachstehend die unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten strukturierten Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung für die Jahre 2023 und 2022 auf die Gesamtleistung 2023 bezogen:
6 Schlussbemerkung Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Eine Verwendung des unter Gliederungspunkt 2 wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Die Veröffentlichung und/oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form würde zuvor meiner erneuten Stellungnahme bedürfen, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Tätigkeit hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Mannheim, den 22. März 2024 Dr. Michael Göbel, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Thorsten Jacoby Anhang für 2023I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. II. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Erlenbach GmbH mit Sitz in Lautert im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter der Nummer HRB 5610 eingetragen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über drei bzw. fünf Jahre linear vermindert. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen beim beweglichen abnutzbaren Anlagevermögen sind linear berechnet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 1.000,-- Anschaffungs- oder Herstellkosten wurden im Erwerbsjahr direkt in die Kosten gebucht. In 2023 wurde auch in der Handelsbilanz von der steuerrechtlichen Sonderabschreibungsmöglichkeit zur vollständigen Abschreibung von Computern oberhalb der Geringwertigkeitsgrenze innerhalb des Geschäftsjahres Gebrauch gemacht. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder, im Falle einer voraussichtlichen dauerhaften Wertminderung, zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten wurden nach der Durchschnittsmethode errechnet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagpreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten für Material und Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Finanzierungskosten wurden nicht einbezogen. Steuerlich nicht aktivierungspflichtige Kostenbestandteile wurden eliminiert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagedauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82% (Vj. 1,78%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung für Dezember 2023 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 1,5% (Vj. 1,5%) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5% (Vj. 1,5%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,0% (Vj. 0,0%) berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögengegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz aus den vergangenen sieben Jahren gemäß § 253 VI HGB beträgt TEUR 14,3 (Vj. TEUR 66,6) und ist ausschüttungsgesperrt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel wie folgt dargestellt: Entwicklung des Anlagevermögens
Anteilsbesitz gem. § 285, Abs. 11 HBG
* unmittelbar 40,83% - mittelbar 59,17%
Die Firma Erlenbach Shanghai befindet sich in Liquidation. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 4 (Vj. TEUR 4) eine Laufzeit von über einem Jahr. Der Bilanzgewinn hat sich in 2023 durch eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.500 gemindert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: TEUR
Der Erfüllungsbetrag beträgt lt. Gutachten TEUR 1.327 Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 14 unterliegt einer Ausschüttungssperre. Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: TEUR
Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde mit einem Rechnungszinssatz von 1,74 % p. a. (Vj. 1,44 %) und einer Dynamik von 2,0 % (VJ. 1,5 %) angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche, Personalansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge und ausstehende Lieferantenrechnungen sowie noch zu erbringende Leistungen gebildet. Verbindlichkeiten
x) Sicherungsübereignung, Globalzession und
Buchgrundschuld
Die Restlaufzeiten und die Besicherungen der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 370 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und wurden um TEUR 63 Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen saldiert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Buchgrundschuld in Höhe von maximal TEUR 2.564 gesichert. Darüber hinaus besteht Raumsicherungsübereignung für Warenlager mit wechselndem Bestand sowie Globalzession der bestehenden freien Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen Maschinen und Maschinen-Zubehör (27,2 Mio. EUR), Kundendienstleistungen sowie Ersatzteile (6,3 Mio. EUR) und sonstige Erlöse 0,8 Mio. EUR). Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 8 TEUR (Vj. TEUR 6) enthalten. Personalaufwand Vom Personalaufwand entfallen auf die Altersversorgung (Pensionszusagen an ehemalige Gesellschafter-Geschäftsführer) TEUR -34 (Vj. TEUR -34). Der Verbrauch für Rückstellungen in Pensionen (Anteil für die nicht ausgelagerten Verpflichtungen) beträgt TEUR -13 (Vj. TEUR +10). Mit der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG im Geschäftsjahr 2010 werden die Aufwendungen für Altersversorgung nach Zinsaufwand und Dienstzeitaufwand unterschieden. Nur der Dienstzeitaufwand wird weiterhin im Personalaufwand berücksichtigt. Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 25) wird saldiert mit Erträgen aus Planvermögen in Höhe von TEUR 0,2 (Vj. TEUR 0,4) und im Zinsergebnis ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 16) enthalten. Aufwendungen aus Verlustübernahmeverpflichtungen Mit der Erlenbach Beteiligungs GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Aufgrund dessen sind die Verluste der 100 % Tochtergesellschaft von der Erlenbach GmbH zu übernehmen. Diese belaufen sich in 2023 auf TEUR 1,4 (Vj. TEUR 1,4). Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Operating-Leasing
VI. Sonstige Angaben Geschäftsführung Thorsten Jacoby, Holzhausen | GF - Technik/Produktion Kai Wiedemuth, Mülheim-Kärlich | GF - Finanzen/Admin/Vertrieb (bis 30.04.2023). Herr Jacoby ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Organbezüge Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird gemäß §286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlug vor, den Jahresüberschuss aus 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag: Durch Anpassung an das Geschäftsjahr des Mutterkonzerns (Hirsch Servo Gruppe in Glanegg, Österreich, bzw. die Herz Gruppe in Wien, Österreich), wird die Erlenbach GmbH ein Rumpfgeschäftsjahr zum 31.03.2024 bilden.
Lautert, 22.03.2024 Die Geschäftsführung Thorsten Jacoby Lagebericht für 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Generelle Anmerkungen zur Geschäftstätigkeit Erlenbach ist ein international ausgerichtetes Unternehmen, das weltweit mit regionalen Schwerpunkten als Innovationsführer praxisorientierte Fertigungslösungen rund um die Verarbeitung von Partikelschäumen bietet. Das Maschinenportfolio von Erlenbach umfasst Maschinen für
Daneben hat Erlenbach ein bedeutendes Ersatzteilgeschäft für die im Markt befindlichen Maschinen (Umsatzanteil 2023: 15,5% (Vj. 16%). Dienst- und Serviceleistungen tragen mit 3,1% (Vj. 2%) zum Umsatz bei. Den Großteil des Umsatzes hat die Erlenbach GmbH mit einem Anteil von 94% (Vj. 90%) in 2023 wieder außerhalb Deutschlands erlöst. Innerhalb der EU sank der Umsatzanteil um 13% gegenüber dem Vorjahr, dagegen ist der Umsatzanteil außerhalb der EU um 84% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zur Jahresmitte des Geschäftsjahres 2023 hat sich der Auftragsbestand für Maschinen - nach einem zuvor stabilen Niveau - nochmals verbessert. Zum Jahresende 2023 betrug der Auftragsbestand für Maschinen TEUR 16.494 (Vj. Dez. TEUR 24.388). Die im Markt positiv aufgenommene strategische und operative Ausrichtung der Erlenbach GmbH wurde fortgesetzt. Um weiterhin eine gewichtige Rolle in der Branche zu spielen und diese zu stärken, wurden zu Beginn des Geschäftsjahres erste Gespräche mit einem potentiellen Interessenten aus der Branche geführt und Oktober 2023 der Zusammenschluss der Erlenbachgruppe mit der Hirsch Maschinenbau GmbH unterzeichnet. Durch den Zusammenschluss der beiden am Markt bekannten Unternehmen, bildet nun in der Bündelung der Technologien in der Hetech Group einen weiteren Meilenstein im Maschinen- und Anlagenbau für die Verarbeitung von Partikelschaum. Mit dem Ziel "Together Towards Tomorrow" werden durch diese strategische Zusammenführung ein erweitertes und optimiertes Leistungsangebot als Gesamtanbieter der Partikelschaum-Industrie. 2. Wirtschaftliches Umfeld Im Berichtsjahr wurde die Weltwirtschaft stark durch weiterhin den russischen Krieg in der Ukraine sowie weiteren Unruheherden / Kriegen beeinflusst. In der Folge stabilisierten sich im Laufe des Berichtsjahres die Rahmenbedingen wie sinkende Inflation, Reduzierung von Energie- und Rohstoffpreisen. Die Verfügbarkeit von einzelnen Bauteilen verbesserte sich im Laufe des Jahres 2023, wenngleich diese das vor Covid Niveau nicht erreichen konnten und nach wie vor mit längeren Lieferzeiten für unterschiedlichste Produkte kalkuliert werden musste. Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland blickt auf ein leicht verbessertes Jahr 2023 gegenüber 2022 zurück. Die wirtschaftliche Gesamtlage, internationale Lieferkettenprobleme haben es im Maschinen -und Anlagenbau im vergangenen Jahr nicht einfach gemacht. Der nach wie vor immer stärker bemerkbare Personalmangel bleibt erhalten und macht die Suche für mittelständische Unternehmen in ländlicher Region deutlich schwerer. Ein anfänglicher starker Auftragseingang kehrte sich im Jahresverlauf um und die Planung des Auftragseinganges wurde deutlich verfehlt. Preisbereinigt bedeutet das ein Minus bei Auftragseingang von 27,1% ggü. 2022. Der CAPEX Stop bei den Kunden sowie die fortschreitende Konsolidierung im Verarbeitungsmarkt brach die Nachfrage nach Investitionsgütern spürbar ein. Die Inlandsbestellungen nahmen um 46%, die Auslandsbestellungen um 26% ab. Dabei sind USA weiterhin der wichtigste Exportmarkt für Maschinenlieferungen aus Deutschland und für Erlenbach auch 2023 einer der stärksten Märkte mit einem Anteil von 18%. Die kunststoffverarbeitende Industrie verzeichnet 2023 schrumpfende Umsätze. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz ggü. dem Vorjahr um ca. 6%., auch die verarbeiteten Mengen sind um 9% gefallen. 3. Umsatz-, Auftragsentwicklung, Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Umsatz-, Auftragsentwicklung und Ertragslage Der seit Mitte 2021 stabile Auftragsbestand hat sich insbesondere 2022 weiter gesteigert und somit zu einer guten Ausgangslage für das gesamte Geschäftsjahr 2023 beigetragen, allerdings ist ein deutlich niedriger Auftragseingang in Höhe von TEUR 25.446 für 2023 (Vorjahr TEUR 35.012) festzuhalten. Der Umsatz konnte mit TEUR 34.232 erneut gegenüber dem Vorjahr (TEUR 30.023) um TEUR 4.209 bzw. 14% gesteigert werden. Der Materialaufwand - im Verhältnis zur Gesamtleistung - lag mit 52,4% unwesentlich über dem Wert aus dem Vorjahr (52,1%). Weiterhin hohe Preise und die nach wie vor vorherrschenden Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe belasten die Materialaufwandsquote. Die Personalkosten-Quote ist 2023 mit 25,2% leicht gesunken (27,1% im Vorjahr). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 394 gestiegen. Vor allem die höheren Provisionen der Maschinenumsätze für die HE Sales GmbH und die weitere Zuführung für Einzelwertberichtigungen aus Auslandsforderungen erklären den Anstieg. Das Geschäftsjahr 2023 endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.164 (Vj. TEUR 562). Das EBITDA in 2023 in Höhe von TEUR 2.089 (Vj. TEUR 1.179) liegt somit auch deutlich über Vorjahresniveau. Die aktuelle Lage ist hinsichtlich der Auslastung der Produktionskapazitäten bis zum dritten Quartal 2024 gut, allerdings erwartet unsere Gesellschaft auch für 2024 weiterhin steigende Kosten. Vermögenslage Aktiva Die weiterhin gute Anlagenausstattung mit hohem Wartungsmaßstab hat auch in 2023 zu einem vergleichsweise geringen Investitionsbedarf geführt. Lediglich die Ersatzinvestitionen für IT-Ausstattung /-ausrüstung sind leicht gestiegen. Eine in Eigenleistung hergestellte Versuchsmaschine wurde dem Anlagevermögen zugeführt (162 TEUR). Das Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten hat sich um TEUR 1.588 auf TEUR 11.927 (Vj. TEUR 13.515) reduziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von TEUR 4.865 in 2022 um TEUR 477 auf TEUR 4.388 in 2023 verringert. Wesentlicher Grund hierfür ist der Anstieg in den EWB Forderungen Ausland aus Lieferungen und Leistungen. Die Bilanzsumme ist somit von TEUR 16.035 in 2022 um TEUR 1.591 auf TEUR 14.444 in 2023 gesunken. Passiva Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 TEUR 4.659. Die Eigenkapital-Quote ist gegenüber dem Vorjahr (37,4%) nach Ausschüttungen auf 32,3% gesunken. Die Rückstellungen liegen mit TEUR 2.320 über dem Niveau des Vorjahres (Vj. TEUR 2.005). Erklärt wird dies durch Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 570 auf TEUR 7.465 (Vj. TEUR 8.035) verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, da die Auftragseingänge in 2023 geringer als in 2022 waren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 196 auf TEUR 1.189 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 1.406 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.534 in 2022 gestiegen. Wesentlicher Grund dafür ist die Umgliederung des Darlehens der Silicium GmbH aus dem Bereich der verbundenen Unternehmen in die sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Deutsche Bank) betrug zum Stichtag 31. Dezember 2023 TEUR 120. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war durch die mit den Banken langfristig vereinbarten Kreditlinien bis auf weiteres 2023 gesichert. Der Umsatz lag auf einem hohen Niveau und hat dazu geführt, dass durch die Geldzuflüsse nahezu keine Kontokorrent-Linien in Anspruch genommen werden mussten. Der durchschnittliche Liquiditätsendbestand lag bei ca. TEUR 494 zum Monatsultimo, der sich allerdings um fast 1,0 Mio. EUR ggü. dem Durchschnitt in 2022 verringerte. Allerdings war die Gesellschaft auch in 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zahlungen an Lieferanten wurden nahezu alle unter Ausnutzung von Skonto gezahlt; die Skontoerträge in 2023 beliefen sich auf TEUR 185. 4. Produktion Auch das Jahr 2023 war noch durch krankheitsbedingte Ausfallzeiten gekennzeichnet, wobei sich die Krankheitsquote ggü. 2022 um 3,2% auf 7,1% verringerte. Die Ausfallzeiten konnten jedoch durch eine Verschiebung der Kapazitäten aus der Vormontage in die Endmontage aufgefangen werden. Viele Aufgaben aus dem Bereich der Vormontage wurden durch externe Fertigung ersetzt, und Fräsbauteile wurden komplett fertig beschafft. Aufgrund der hohen Auftragslage waren wir in der Lage, trotz teilweise schwieriger Materialverfügbarkeit, die meisten Projekte termingerecht umzusetzen. 5. Beschaffung In 2023 war eine Stabilisierung vieler Bauteile auf hohem Niveau zu verzeichnen. Die strategischen Themen im Einkauf mussten den Themen Preisanpassungen und Lieferfähigkeit weichen. In einigen Bereichen z.B. Elektrobauteile, ist nach wie vor mit langen Lieferzeiten von bis zu zwölf Monaten zu planen. Die getroffenen Maßnahmen im Einkauf 2022 in Bezug auf die Bevorratung kritischer Bauteile wirkt sich in der Lieferfähigkeit ab Q2/2023 deutlich positiv aus. Die weitere Verlagerung der Baugruppenfertigung in verschiedenen Bereichen zur externen Fertigung haben ohne zusätzlichen Personalaufbau das Erreichen der Umsatzziele in 2023 ermöglicht. 6. Investitionen Regelmäßige Wartungen, schonender Umgang kleinere Reparaturen nach Möglichkeit haben auch in 2023 zu keinen nennenswerten Investitionen in der Anlagenausstattung geführt. Für Testzwecke wurde in 2023 eine Schaumanlage EM Bead Dry EC4-s hergestellt und dem Anlagevermögen durch Aktivierung der Eigenleistung zugeführt (Wert 162 TEUR). Die IT-Ausstattung wird permanent in unterschiedlichen Bereichen modernisiert und es fanden auch 2023 Nutzungsänderungen einzelner Räumlichkeiten statt. 7. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurden zum einen die bereits in 2022 begonnenen Entwicklungsprojekte fortgeführt und weitere neue Themen aufgenommen. Vor allem das in 2021 gestartete Entwicklungsprojekt sMARTE Formteilmaschinen wurde mit den Projektpartnern weiter vorangetrieben und konnte Mitte 2023 abgeschlossen werden. Gleiches gilt für das bereits Ende 2021 begonnene Projekt aus dem Bereich intuitive "Human Machine Interfaces, E.HIMI connect". Die Designphase wurde für einen ersten Prototypen abgeschlossen und für die Messe in Düsseldorf umgesetzt und vorgestellt. Die ganzheitliche Umsetzung für den Bereich der Formteilmaschinen wurde 2023 fortgesetzt und die Umstellung der Anlagen wurde für Neuauslieferungen begonnen und erste Anlagen konnten bereits in Betrieb genommen werden. Im Rahmen der Entwicklung einer industrietauglichen Anlagentechnik der Technologien für Dry Foaming - mit einem Kooperations- und Rohstoffpartner von Partikelschäumen - konnte die Entwicklung und Fertigung einer ersten Anlage abgeschlossen und ausgeliefert und die Inbetriebnahme erfolgte im Q1/2023. Neben diesen drei großen Entwicklungsfeldern wurden in 2023 vermehrt an der Umstellung der Formteilmaschinen in Bezug auf die Antriebstechnologie, der gesamten Hardware der Maschinensteuerung incl. Bussystem, sowie der neuen Benutzer und Benutzeroberfläche dieser und die Entwicklung Vollparametrischer Modell zur Verkürzung von Entwicklungszeiten und Kosten vorangetrieben und umgesetzt.. Kleinere Entwicklungen die teilweise in 2022 begonnen wurden, wurden 2023 weitergeführt und abgeschlossen. Hierzu zählen z.B. die Entwicklung von energieeffizienten Hybrid Tools, Vario Feature oder EMDynamic sowie unterschiedliche Weiterentwicklungen, wie Cooling System, Ejektor detection, Quick locking System oder EMProbe. 8. Personalentwicklung Die bereits erwähnten Materialkostenentwicklung sowie der Rückgang des Auftragseingangs haben auch 2023 zu einer bewussten Zurückhaltung hinsichtlich Neueinstellungen geführt. 9. Umweltschutz Umweltrisiken werden durch regelmäßige Überprüfungen in allen Unternehmensbereichen ausgeschlossen. B. Risikobericht 1. Finanzwirtschaftliche Risiken Forderungen mit Einzelrisiken sind entsprechend wertberichtigt. Für die restlichen Forderungen wurden Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Da nach wie vor fast alle Projekte als auch Ersatzteillieferungen in Euro fakturiert werden, besteht kein nennenswertes Kursrisiko. Finanzielle Risiken aus Schwankungen der Zahlungsströme erkennen wir im Rahmen unserer Liquiditätsplanung und der tagesaktuellen Prüfung. Dank des guten Ratings und der von Banken verbindlich zugesagten Kreditlinien für 2023 haben wir jederzeit Zugang zu ausreichenden liquiden Mitteln. Der geringere Auftragseingang hat zur Folge, dass im Vergleich zum Vorjahr die erhaltenen Anzahlungen von Kunden wesentlich zurückgegangen sind (Vj. 6,1 Mio. EUR, 2023 4,3 Mio. EUR) und hat somit unsere Liquidität belastet. Im Gegenzug wurden weniger Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe eingekauft, um an dieser Stelle dem Rückgang der Liquidität gerecht zu werden. Auch wurden die Lieferanten wie im Vorjahr mit dem Abzug von Skonto gezahlt. Die Kreditlinien wurden nahezu das ganze Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen werden. Zum Bilanzstichtag wurde ein Kassenbestand in Höhe von TEUR 794 ausgewiesen. Auf der Basis der Finanzplanung für 2024 geht die Geschäftsleitung von einer weiterhin stabilen Finanzlage, mit lediglich kurzzeitiger Inanspruchnahme der Kreditlinien, aus. 2. Chancen / Risiken Nach wie vor werden wir in vielen Projekten und auch bei Dienstleistungen mit den bekannten Wettbewerbern konfrontiert, die häufig durch Kostenführerschaft versuchen die Projekte zu gewinnen. Durch den Zusammenschluss der beiden großen Marktteilnehmer Hirsch Maschinenbau und der Erlenbach Gruppe kann sich die hetech-group (Hirsch-Erlenbach Technologie Gruppe) als größter Marktteilnehmer gemeinsam besser dem wettbewerbsintensiven Umfeld begegnen, da als derzeit einziger Full Supplier sich neue Optionen für unsere Kunden und den Markt bieten. Dies gilt auch für den Bereich von Ersatz -und Serviceleistungen. Wie bereits in den Vorjahren haben wir durch unsere guten, langjährigen Beziehungen mit den wichtigen Lieferanten als auch der Hinzunahme von B -und C-Lieferanten im Vergleich mit dem Wettbewerb unsere Standard-Lieferzeiten länger aufrechterhalten können und damit die Lieferfähigkeit sicherstellen können. Auf Grund der besseren Verfügbarkeit wurde Produkt bezogen wieder Projekt bezogen bestellt. Aufgrund der nach wie vor teilweise angespannten Preissituation sind bei vielen Lieferanten noch keine nennenswerten Kosteneinsparpotenziale erschlossen worden. Durch den Zusammenschluss mit Hirsch Maschinenbau konnten weitere Lieferanten erschlossen werden. Bereits erste Kosteneinsparpotentialen wurden bereits realisiert. Die Kriegshandlungen an der Ostgrenze Europas und im Nahmen Osten betreffen uns als Unternehmen derzeit nicht direkt. Weder haben wir einen nennenswerten Kundenstamm in den betroffenen Regionen noch haben wir ein stetes Ersatzteilgeschäft mit größerem Volumen bei bestehenden Erlenbach-Anlagen. Nichtsdestotrotz treffen uns weiter auf hohem Niveau verbleibenden Kosten in unserem täglichen Betrieb direkt. Viel entscheidender wird aber sein, wie unsere Kunden mit diesen Themen umgehen. Ein massiver Rückgang des Vertrauens in die Wirtschaft sowie eine anhaltende Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen und der Auftragsvergabe haben wir ab dem Q2/2023 beobachten können. Auf Grund des hohen Auftragsbestandes für Neumaschinen hat dies für 2023 und das erste Halbjahr 2024 jedoch keinen negativen Einfluss. Preiserhöhungen konnten erfolgreich umgesetzt werden. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag zur positiven Ergebnisentwicklung 2023. Insbesondere die Energiekosten forcieren den Bedarf an energieeffizienten Maschinen, was wir in allen (Neu-) Entwicklungen berücksichtigen, um weiterhin unsere führende Rolle hinsichtlich der modernsten, ressourcenschonenden Technologie im Markt halten und ausbauen zu können. Regionalbedingte Herausforderungen bei der Rekrutierung von qualifiziertem Fachpersonal bestehen weiterhin. C. Prognosebericht Weltwirtschaft | Euroraum | Deutschland | Maschinenbau Weltwirtschaft Die Weltkonjunktur hielt sich im Jahr 2023 besser als erwartet, eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber noch nicht ab, so das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) in Ihrem Bericht. Nr. 109 vom Dezember 2023. Die Inflation geht inzwischen zügig zurück, und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. Die Inflation geht weiter zurück und dürfte im Jahr 2025 allgemein wieder nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein. Insbesondere die Technologie- und Gesundheitsbranche verzeichneten ein starkes Wachstum. Die Digitalisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz wurden weiter vorangetrieben, was zu einer erhöhten Effizienz und Produktivität führen wird. Dennoch bleiben auch Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit und des Klimawandels. Gerade die Unternehmen in Europa wurden zunehmend aufgefordert, umweltfreundlichere Praktiken zu implementieren und ihre CO 2 -Emissionen zu reduzieren. Euroraum Die derzeitige konjunkturelle Schwächephase im Euroraum dürfte im Verlauf des kommenden Jahres überwunden werden. Nach einer kräftigen Erholung im Gefolge der Pandemie befindet sich die Wirtschaft im Euroraum derzeit in der Flaute. Nachdem die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten den privaten Verbrauch gebremst haben, die Finanzierungsbedingungen im Zuge der raschen geldpolitischen Straffung ungünstiger geworden sind und zuletzt auch das außenwirtschaftliche Umfeld kaum Unterstützung bot, sind die wirtschaftlichen Auftriebskräfte erlahmt. Die seit einem Jahr anhaltende Stagnation der Wirtschaftsleistung dürfte sich in den kommenden Monaten zunächst fortsetzen. Hierfür spricht die insbesondere in der Industrie bis zuletzt schwache Unternehmenszuversicht. Im Verlauf des kommenden Jahres dürfte die europäische Wirtschaft dann nach und nach an Schwung gewinnen. Deutschland Deutschlands Weg aus dem Konjunkturtief verlängert sich laut jüngster Prognose des IfW Kiel (06.03.2024), erst nach dem Frühjahr zeichnet sich eine moderate Erholung ab. Im Winterhalbjahr dürfte die Wirtschaftsleistung noch schrumpfen und im Gesamtjahr 2024 mit einem Plus von 0,1 Prozent kaum mehr als stagnieren. Damit revidiert das IfW Kiel seine Erwartungen aus der Winterprognose deutlich um 0,8 Prozentpunkte nach unten. Gründe: Privater Konsum und Exporte erholen sich später bzw. weniger dynamisch, zudem zeigen sich die Investitionen äußerst schwach. Nach einem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2023 geht es der Prognose des IfW Kiel zufolge auch im 1.Quartalnochmal minimal abwärts. Erst ab dem Frühjahr dürfte eine moderate Erholung einsetzen. Maschinenbau Der Maschinenbau-Verband (VDMA) bestätigt den Auftragseingangsrückgang des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, der sich im Dezember 2023 ein wenig abgeschwächt hat. Unterm Strich resultiert für das gesamte Jahr aber dennoch ein zweistelliges Minus der Auftragseingänge. Insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, und weiterhin ist eine Trendwende aktuell nicht erkennbar. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung. Die VDMA-Volkswirte prognostizieren für die Jahre 2023 und 2024 preisbereinigt eine Stagnation des Weltmaschinenumsatzes, bei einem weiterhin sehr heterogenen Bild auf Länderebene. Trotz vielfältigen Investitionsbedarfs fehlt es weiterhin an Impulsen, denn geopolitische Risiken und Kriege, Inflation und höhere Kreditkosten drücken weltweit auf die Stimmung der Investoren. Erlenbach GmbH Die Entwicklung am Markt, sprich der Auftragseingang, war nur im 1. Quartal 2023 auf Planlevel. Wir konnten den für 2023 prognostizierten Umsatz in der Range von 34 Mio. EUR bis ca. 38 Mio. EUR mit 34,2 Mio. EUR in 2023 nur knapp erreichen, den prognostizierten Jahresüberschuss von TEUR 1.000 allerdings um TEUR 259 übertreffen. Der hohe Auftragsbestand aus dem Vorjahr hat sich im Laufe des Jahres 2023 auf ca. 16 Mio. EUR zum Jahreswechsel 2023/2024 abgebaut. Die geplanten Auslieferungen konnten alle realisiert werden, lediglich eine bereits fertig gestellte und für Dezember 2023 geplante Auslieferung wurde vom Kunden auf Anfang Februar 2024 verschoben. Insgesamt ist unsere Gesellschaft mit einem Auftragsbestand von TEUR 16.494 in das Jahr 2024 gestartet. Im Zuge des Verkaufs an die Hirsch Maschinenbau GmbH (Glanegg, Österreich) stellen wir in 2024 unser Geschäftsjahr analog der Hirsch Servo Gruppe (Glanegg, Österrreich), zu der die Hirsch Maschinenbau GmbH gehört, auf den Zeitraum April 2024 - März 2025 um. Aufgrund der Einschätzungen zur konjunkturellen Lage gehen wir in der Prognose für 2024/25 von einem geringeren Auftragseingang (18,5%) als in 2023 aus. Im Bereich des Ersatzteilgeschäftes und dem Kundendienst sehen wir Potenzial zum Wachsen und haben dies auch in den Prognosen für das neue Geschäftsjahr 2024/25 mit einfließen lassen (Steigerung von 18% ggü. 2023) In der Prognose für das Finanzjahr 2024/25 gehen wir von einem Umsatz in der Range von 32 Mio. EUR bis 34 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von ca. 1,6 Mio. EUR aus. Sollte sich die Teileversorgung einiger Rohstoffe im Laufe des Jahres 2024 weiter normalisieren, ist davon auszugehen, dass wieder kürzere Lieferzeiten erreicht werden können. Das auf der Messe im Herbst 2022 vorgestellte Prinzip des Dry Foaming hat Potential, jedoch ist noch einiges an Entwicklungstätigkeiten bis zur Industriereife erforderlich. Das Thema SMARTE.E Formteilmaschine ist mit der Umsetzung und Auslieferung des E.HMI bereits in der Umsetzungsphase. In den letzten Jahren haben sich Unternehmen aus Ländern des Westbalkans zunehmend zum Beschaffungsmarkt entwickelt. Zunächst stand vor allem die Metall- und Kunststoffverarbeitende Industrie im Fokus. Diese Region ist in Bezug auf die Beschaffung von Bauteilen und Baugruppen derzeit nur bedingt für die Erlenbach GmbH erschlossen. In der Diskussion über komplexe und lange Lieferketten ist der Westbalkan als Sourcing-Standort "vor der Haustür" eine Überlegung wert und soll im Rahmen des Zusammenschlusses mit Hirsch Maschinenbau weiter ausgebaut werden.
Lautert, den 22. März 2024 Die Geschäftsführung Thorsten Jacoby |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen